Zuversichtliches Pfeifen im Walde


Mit Speck fängt man Mäuse.

[jpg] Es ist schon zum verzweifeln, auf die einfache Frage:"Was wollen wir Händler denn?" gibt es keine Antwort von den anwesenden Milsper Händlern. Vielmehr versteigen sich alle in allgemeine und diffuse Umschreibungen.
Dabei ist es doch relativ einfach. Es saßen gestandene Milsper Einzelhändler, ein Jurist und ein Wirtschaftsprüfer im Cafe Kartenberg. Herr Sukowski hatte offensichtlich die Aufgabe den Gesellschaftervertrag als auch die Rechtsform der GmbH & Co. KG zu erläutern, die Rechtsform zu erklären fiel ihm sichtlich schwer, denn warum um Gottes Willen musste eine GmbH &Co.KG für diese Aufgabe gemacht werden. Sicherlich hat der Wirtschaftsprüfer Sukowski seinen Vorteil bei dieser Rechtsform, muss er doch die eingeschränkten Testate, bzw. Bilanzen oder Geschäftsberichte erstellen. Das kostet, denke ich mal.
So war es auch nicht verwunderlich, als Herr Sukowski erhebliche Schwierigkeiten hatte, die Ausgestaltung des Gesellschaftervertrages zu erklären. Die Erklärungen lauteten, es könnte, vielleicht würde, dachte, wollte, nur auf die Frage warum beispielsweise die Kosten der Weihnachtsbeleuchtung ausgeschlossen werden, wusste niemand eine Antwort. Auch das Gehalt der Geschäftsführerin Frau Drees, wurde nicht erörtert. Herr Bicking eilte Herrn Sukowski zur Hilfe, indem er anmerkte die Stadt habe sich dies oder jenes dabei evtl. gedacht.

Die anwesenden Kaufleute merkten es nicht, oder hatten keine Erfahrung mit Verträgen dieser Art. Es ist noch ein kleines Zeitfenster, in welchem hier der Gesellschaftervertrag gestaltet werden kann. Verabschiedet werden soll dieser Vertrag bis zum 1.4.09 vom Rat der Stadt, ohne wenn und aber gilt dieser Termin. Danach gilt die Regel: friss oder stirb.
Abgesehen davon,  dass dieser Vertrag ganz eindeutig nur für die Milsper gedacht ist, die auch den Vorteil aus dem städtischen Zuschuss ziehen. Nur wenn diese Händler nicht einmal wissen was sie wollen, sollte man schon fragen ob diese 125.000,– EUR nicht zum Fenster hinaus geworfen sind. Der anwesende Jurist und Bürgermeisterkandidat Herr Dr. Mehner ließ diesen Vertrag durch und hatte nur die Einschränkung, wenn die IG Voerde nur einen Beitrag zahlen solle, wäre das ungerecht.
Zum Schluss vertagte man sich auf einen anderen Termin, zu dem man Frau Drees aus der Verwaltung hinzuziehen wolle, damit diese der anwesenden Kaufmannsgilde sagen könne, was diese zu wollen haben, damit es endlich die 125.000,– EUR gibt.
Das anwesende Ratsmitglied der SPD, Herr Bicking fand das alles so in Ordnung und hatte diesbezüglich keine Einwände. Na toll.
Nachtrag: Herr Bicking mit seiner Pro-Milspe als auch Herr Sukowski mit seinem Büro wollten jedoch nicht in die GmbH & Co. KG beitreten, so weit geht die Milsper Liebe nicht.
Die Interessen sind in diesem Fall doch nicht so deckungsgleich.
Der Vertrag ist aus zweierlei Hinsicht abzulehnen:

1.    Viele Bestimmungen sind zu schwammig und nicht klar definiert,  jederzeit kann wieder der übliche
       Milsper "Knatsch" alles zunichte machen.
2.    Da der Streit vorprogrammiert ist, werden nunmehr wertvolle 3 Jahre ohne Wirtschaftsförderung im
       Bereich Einzelhandel ins Land gehen. Danach wird es jedoch teurer, weil dann nur noch 5 % des
       Einzelhandels eine Präsenz zeigen.

Müssen denn die Milsper ihre Fehler immer und immer wieder neu machen? Ist denn lernen so schwer? Jeder weiß doch, in den letzten Jahren sind viele Aktivitäten am Streit der Einzelhändler zunichte gemacht worden. Muss das so weiter gehen. Die Personen warten schon im Hintergrund mit gewetzten Messern, z. B. auch mit dem Verein Pro-Milspe e.V.

Orts-und Zeitwechsel.

Samstag, 28.2.09 in Milspe 11:00 h.

Herr Finger streicht noch mal den roten Teppich glatt auf welchen danach die Modells die Textilien der Firma Deppe Moden zeigen werden.
Der rote Teppich ist auf ebener Erde, es versammeln sich so an die 120 Personen um den roten Teppich. In der zweiten Reihe sind die Modells  leider schon nicht mehr zu sehen. Die Leute ab der zweiten Reihe unterhalten sich deshalb untereinander, man sieht sich ja in Milspe so selten.

Auszumachen waren die üblichen Altenvoerder und Milsper, die dieser Show beiwohnten, fremde Gesichter oder Voerder waren nicht auszumachen. Außer dem Gevelsberger Bürger Herrn Wiggenhagen, wenigstens einer der von auswärts kam.
Es ist doch nicht so schwer, oder etwa doch?

1.    Für einen Neuanfang, das sollte doch einer sein, braucht man doch etwas mehr.
       Z. B. die notwendigen  Equipments, als da wären.
       a)    Beleuchtung
       b)    Laufstege
       c)    Beschallung
       d)    Beamer und Leinwand oder TFT bzw. LCD Monitore
       e)    Pavillon

All das braucht man sowieso für die Zukunft in vielerlei Hinsicht und da hätte man die Firma Deppe, wo sie schon den Schritt in die ungewisse Zukunft in den Stadtkern Ennepetal wagt,
doch positiv unterstützen können.

2.    Den notwendigen Willen und die notwendige Einstellung bei allen Beteiligten.
3.    Die Kommunikation als auch das Timing der Veranstaltung – schrecklich.

Es fiel auf, die SPD kochte ihr eigenes Wahlsüppchen. Der Wahltermin Juni ist doch nun gekippt worden, warum auf dieser Veranstaltung nunmehr gegen die Kosten der Wahl demonstriert wurde, war doch nicht so prickelnd. Auf der einen Seite verliert sich die SPD in vielerlei Hinsicht in einen Katalog = Wahlprogramm, der für jede Stadt herhalten kann, aber hier wird mit dem Termin Wahlkampf gemacht.

Dann die Bürgermeisterkandidaten der CDU und der SPD, Wiggenhagen und Schönebeck, es war nicht aus zumachen, inwieweit sie von Seiten der Stadt Herrn Finger ihre besten Wünsche für eine gute Zeit in Milspe wünschten. Auch war nicht auszumachen ob sie sich noch andere Einzelhändler in Milspe wünschten.
Die Veranstaltung wurde mittels Werbung in der WAP/WR/WP, also Waz Gruppe drei Tage vorher angekündigt, nach unseren Informationen wurden auch die Kunden des Modehauses Deppe angeschrieben. Es sah so aus als wenn man gar keine Kunden von auswärts haben wollte. War das so gewollt?

Ortswechel:

Per Pressemitteilung sieht man: Citymanagerin Brigitte Drees zieht erste positive Bilanz, dann kommt es: 

"Entgegen der düsteren Prognosen zum Einzelhandels-Standort Ennepetal, die von verschiedenen Seiten geäußert werden, haben bereits 20 Einzelhändler ihre Beteiligung an der zum 1. April zu gründenden Citymanagement Ennepetal GmbH & Co. KG zugesagt."

Zugesagt, nicht unterschrieben oder eingetragen! Waren es denn nicht schon mal 30 Einzelhändler? Düster ist doch wohl, wenn auf einmal 10 verschwunden sind.

So ist wieder einmal eine Chance vertan worden einen Aufbruch zu erzeugen.

So sieht ein Aufbruch aus, Herr Wiggenhagen und Frau Drees!

 

ENNEPETAL IST WAS
GANZ BESONDERES –
WIR ZEIGEN  ES !

Eine stimmige Markt-Positionierung, ein prägnantes Gesicht – kurz: Wir machen
unsere Stadt zum Star im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Der Aufbau von Einzigartigkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen ist die Basis für den Aufstieg
zum Star und das Ziel von wirksamer Kommunikations-Arbeit.
Einzigartigkeit der Stadt in punkto Angebot und Auftritt.
Glaubwürdigkeit der Stadt hinsichtlich seiner Werte und Haltung.
Vertrauen, wenn es um die Entscheidung für die Stadt oder die Leistungsfähigkeit derselben geht.


Eine stimmige Markt-Positionierung, ein prägnantes Gesicht – kurz: Wir machen
unsere Stadt zum Star im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Der Aufbau von Einzigartigkeit, Glaubwürdigkeit und Vertrauen ist die Basis für den Aufstieg
zum Star und das Ziel von wirksamer Kommunikations-Arbeit.
Einzigartigkeit der Stadt in punkto Angebot und Auftritt.
Glaubwürdigkeit der Stadt hinsichtlich seiner Werte und Haltung.
Vertrauen, wenn es um die Entscheidung für die Stadt oder die Leistungsfähigkeit derselben geht.

Dies ist der erste Schritt auf den weitere Schritte folgen werden, gemeinsam schaffen wir es.
Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt.


Und nicht so:
Entsprechend der Devise "Zukunft hat, wer Zukunft macht" wird die Citymanagerin gemeinsam mit den Handelnden die künftige Entwicklung des Einkaufsstandorts Ennepetal in Angriff nehmen.

Ich übersetze das mal:

Das Oberkommando der Wirtschaftsförderung der Stadt Ennepetal (OKWE) hat beschlossen, ab sofort wird die Zukunft gemacht. Nach Bekanntgabe reiste unser geliebter Leiter des OKWE zurück in seine Heimat der Asbecke im schönen Gevelsberg.

Tja, die Kopfsprache auf die emotionale Ebene zu übersetzen, bringt schon tolle Blüten. Weiter so.

 



Dem könnte man den Spruch entgegen halten: "Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft" ( Humboldt )
Oder aber besser: "In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." – (Carl von Ossietzky)

Liebe  Frau Drees, lieber Herr Wiggenhagen, Wirtschaft besteht aus 50 bis 65 % Psychologie.

 

Jürgen Gerhardt
 

21 Kommentare
  1. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    Anscheinend muss man jetzt mal zu einer Entscheidung für oder gegen diese GmbH & Co.KG kommen. Jedes Hinausschieben bringt nur neue Unsicherheiten hervor und ändert nichts an der Situation vor Ort.

    Und wenn diese Entscheidung – wie auch immer sie bei den Händlern und Dienstleistern ausfallen wird – getroffen wurde, dann sollten alle die auch akzeptieren und sich nicht in Wenn … und Aber … ergehen.

    Sollte der Vertrag angenommen (und unterschrieben) werden, dann müssen die Kommanditisten zusammen(!) an einem neuen Milspe arbeiten.

    Sollte er (am Donnerstag?) abgelehnt werden, dann erwarte ich aus genau diesem Kreis einen anderen Ansatz. Vielleicht wissen sie ja, was sie wollen, wenn sie sich entschieden haben, was sie nicht wollten.

    Eins ist klar:
    oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
    oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
    oo
    oo JETZT geht’s los — WIR packen es an!!
    oo Unsere Fußgängerzone soll LEBEN!!!
    oo
    oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
    oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

    Und dann laden WIR den WDR ein!

  2. Jürgen
    Jürgen sagte:

    Heute habe ich gehört, dass im ersten Jahr schon einmal so an die 50.000,– Eur an Gebühren,Steuern und sonstige Kosten drauf gehen. Dies allein schon wegen der Rechtsform. Mit diesem Geld könnte man auch einen Einzelhändler ein ganzes Jahr unterstützen und nach eigener Wahl Waren die fehlen einkaufen.

  3. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    Die Spekulationen und unterschwelligen Vorwürfe helfen doch keinem weiter, um sich zu entscheiden, ob er diese angebotene Möglichkeit der Stadt nun gut findet oder nicht.
    Die Händler und Dienstleister werden informiert. Ob das verständlich und vollständig erfolgt, kann ich persönlich nicht beurteilen, weil ich nicht dabei bin und ich werde mich nicht auf Spekulationen einlassen.
    Ich habe versucht, Infos für mich zu finden, was denn nun eine GmbH & Co.KG vom Prinzip her ist. Damit nicht jeder das Rad neu erfinden muss, stelle ich sie zur Verfügung. Ich würde mich freuen, wenn jemand, der richtig Ahnung hat, dies ergänzen oder notfalls korrigieren würde.

    Die GmbH & Co. KG ist vom Prinzip her eine Personengesellschaft. Im Gegensatz zu einer Kapitalgesell-schaft haften Gesellschafter einer Personengesellschaft unbeschränkt, das heißt mit dem Gesellschaftsvermögen und mit ihrem Privatvermögen. Die Ausnahme ist der Kommanditist bei der Kommanditgesellschaft, dessen Haftung auf die im Handelsregister eingetragene Haftungssumme beschränkt ist. Bei dem hier vorliegenden Konstrukt der GmbH & Co.KG ist der persönlich haftende Gesellschafter eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).
    Ziel dieser Konstruktion ist es also, Haftungsrisiken für die Personen auszuschließen oder zu begrenzen. Mit der Pflichteinlage der Kommanditisten erlischt seine unmittelbare Haftung in Höhe des eingezahlten Betrages. Die GmbH haftet, wie der Name schon sagt, nur beschränkt.

    Die Beziehungen und Rechte der Gesellschafter untereinander regelt der Gesellschaftsvertrag. Man kann z. B. vorsehen, dass Beschlüsse der Gesellschafter einstimmig zu fassen sind oder ermöglicht Mehrheits-beschlüsse.
    Die GmbH übernimmt die Geschäftsführung (in Ennepetal durch Frau Drees) und die persönliche Haftung.

    Bei der GmbH & Co. KG ist, sofern nicht anders im Gesellschaftsvertrag vereinbart, der Geschäftsführer der GmbH mittelbar auch Geschäftsführer der KG. Im Übrigen sind die Rechtsgrundlagen dieselben wie bei der KG.
    Die GmbH & Co. KG kann durch die Aufnahme weiterer Kommanditisten ihre Kapitalbasis erweitern. Allen Gesellschaftern steht das Vermögen der Gesellschaft gleichzeitig zur gesamten Hand zu.

    Einkommensteuerrechtlich betrachtet ist die GmbH & Co. KG eine Personengesellschaft. Als Personen-gesellschaft ist die GmbH & Co. KG selbst weder körperschaftsteuer- noch einkommensteuerpflichtig. Der Gewinnanteil der GmbH unterliegt der Körperschaftsteuer (Steuersatz derzeit 15 %). Die Gewinnanteile der Kommanditisten unterliegen – soweit sie natürliche Personen sind – der Einkommensteuer.
    Als gewerblich tätige Personengesellschaft ist die GmbH & Co. KG grundsätzlich gewerbesteuerpflichtig.

    Der Aufwand für die Buchführung ist entsprechend hoch, da sowohl für die KG als auch für die GmbH die Bücher zu führen und Abschlüsse zu erstellen sind. Bei geschickter Gestaltung sollen sich die Buchungs-bewegungen sehr stark reduzieren lassen, so dass der Aufwand nicht sonderlich ins Gewicht fällt.
    Die Geschäftsführervergütung der GmbH ist bei der KG steuerlich keine Betriebsausgabe ; sie mindert nicht den Gewinn der KG.

    Es gibt verschiedene Arten der GmbH & Co.KG. Ich vermute, dass es sich in Ennepetal um eine sog. Publikumsgesellschaft handelt. Die Publikumsgesellschaft kann einen nahezu unbegrenzten Personenkreises als Kommanditisten aufnehmen. Die Kommanditisten stehen zueinander in keiner persönlichen Beziehung und wirken an der Formulierung des Gesellschaftsvertrags nicht mit, sondern treten der bestehenden Gesellschaft lediglich bei. Ein Ausstieg (=Kündigungsmöglichkeit) der Kommanditisten ist prinzipiell während der geplanten Laufzeit der Gesellschaft (in Ennepetal drei Jahre) ausgeschlossen.

    Zu einer öffentlichen Wertung möchte ich nicht beitragen. Das überlasse ich kompetenteren Personen.

  4. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Helga Schulte-Paßlack #3. März 2009 22:10

    Wenn ich das so lese, denke ich mir, dass ist ja alles richtig, nur, das Problem bei den Milspern, Bewohner als auch Händler ist, wo wollen die hin. Wenn ich nicht weiß, wo ich hin will, sollte ich doch keine Rechtsform wählen.
    Ich geh ja auch nicht her, kauf mir einen Sattelschlepper, weil ich irgendwann mal etwas transportieren will, in der Regel jedoch nur ein oder zwei Personen von a nach b bringen werde.
    Es geht in den meisten Fällen nur um die Inhalte, nie um die Form. Von Seiten des Wirtschaftsprüfers ist diese Form eine gute Form, verspricht sie doch den größtmöglichen Erlös. Also wird er diese Form auch goutieren, was er ja auch getan hat. Warum sollte er für etwas eintreten, was ihm keinen Erlös bringt?
    Die Händler/Kaufleute, so wie ich sie verstanden habe, sind verunsichert, haben kaum mehr Reserven für irgendwelche Sprünge in Höhe von EUR 500,–. Für sie und auch für andere ist das alles ganz einfach, der braucht das doch nur mal eben, wie Herr Ackermann von der Deutschen Bank, aus der Kasse zu nehmen.
    Ich kenne Einzelhändler die nachweislich noch nicht einmal EUR 1.800,– verdienen und Familie mit Kinder haben. Die sind aber noch nicht soweit, dass sie in Rente gehen könnten, für die sind 3 Jahre einem falschen oder gar keinem Konzept hinterher zu laufen evtl. tödlich, sprich Insolvenz.
    Die Macher und Entscheider in dieser trauten Runde sind für mich sehr, sehr ignorant und auch arrogant.

    Es kann sein, dass diese Macher und Entscheider nach drei Jahren sagen, wir haben alles getan, wir haben sehr viel Geld in den Einzelhandel gesteckt, die wollten ja nicht. Da sollte man heute schon sagen dürfen, ihr habt doch nur das Scheckbuch durch die Gegend getragen, wobei die Schecks wurden nur für Formalien ausgestellt. Den Einzelhandel wolltet und wollt ihr doch überhaupt nicht verstehen, warum auch.
    Wo ihr, die Entscheider, seit jeher schon immer nach Düsseldorf oder Dortmund einkaufen gegangen seid.

  5. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    Ganz offensichtlich wollen die Händler – zumindest offiziell – nicht, dass man ihnen Wege zu einer eigenverantwortlich getroffenen Entscheidung dafür oder dagegen aufzeigt. Sie paddeln händeringend im Wasser, sehen das Ufer nicht, aber auch nicht die Schwinnweste, die man ihnen zuwirft.

    Genauso ist es mit den Politikern allgemein und mit den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl speziell.
    Auch die wollen oder dürfen nicht!

    Alle haben nicht begriffen, dass wir alle uns um unser Ennepetal Gedanken machen – und zwar zum Wohl Ennepetals und nicht, um andere in den “Sack zu stecken und drauf zu hauen”.

    Und ich bin es leid, gegen Wände anzuschreiben, ohne jemals von all denen, die es ja definitiv lesen, auch nur eines Wortes für würdig empfunden zu werden.

  6. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Helga Schulte-Paßlack #4. März 2009 16:38

    Hm, ich glaube Sie haben nicht realisiert, was hier abläuft.

    Die gucken alle, stimmen dem Treiben aber auch überwiegend zu, können aber nicht damit umgehen.
    Wir, das heißt auch Sie haben “denen” (Wer auch immer das sagen hat) Beine gemacht. Teilweise wissen die das wir einen bestimmten Grad von Meinung erzeugen können. “Sie” wissen auch das wir Einfluss haben und Leuten sagen können, wählt diesen oder jenen oder was auch immer.
    Haben wir inzwischen auch tatsächlich. Wenn ich Ihnen sage, dass es rund 500 Leute inzwischen sind, die von uns eine Empfehlung haben wollen, wenn sie wählen sollen, würden Sie das glauben?
    Also seien Sie mal nicht so frustriert und posten Sie weiter, ob Im Westen, bei Mehner oder hier, Sie nehmen Einfluss auf die Wahl und damit auf die Politik.

    Ach, und noch eines: Am Ende dieser Aktion,werde ich eine Wahlempfehlung aussprechen, die ich auch begründen werde. Die Empfehlung steht aber noch nicht fest, nächste Woche fangen wir mit den Interviews an.
    Und? Was wäre die Alternative? Im Mai/Juni hätten Sie auf einer Plakatwand die Konterfeis der Kandidaten gesehen, versehen mit einer Sprachhülse, wie, Bier für alle und freie Sicht auf Ossiland und das wäre es gewesen. Ist das erstrebenswert?

  7. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    Manno! 🙁
    Nun beziehen Sie doch nicht alles ausschließlich auf die Wahl, was gepostet wird! Es gibt noch mehr in Ennepetal, was mündlich oder schriftlich im Raum steht.

    Dass wir als Meinungsbildner fungieren und auch als solche wahrgenommen werden, merke ich immer öfter, besonders beim Einkaufen. Das dauert nämlich mittlerweile zwei- bis dreimal so lange. Das finde ich auch gut, auch wenn es mich manchmal in Zeitnot bringt. Macht nichts, denn das kann man einplanen.

    Ich finde es aber grauslig, wenn man im Netz ohne jedes Feedback bleibt. Mit den paar Leutchen, die hier aktiv sind, könnte ich auch privat diskutieren. Das geht wesentlich direkter und schneller.

    Aber das ist ja gar nicht das, was ich möchte. Ich möchte anderen Mut machen, ebenfalls ihre Meinung öffentlich zu sagen, pro oder contra.
    Es müssen ja nicht meine “Romane” 😉 sein, auch ein klitzekleiner Satz wie “Das meine ich auch.” oder “So ist es.” oder “So ein Quatsch!”. “Das stimmt doch gar nicht!”. “Halten Sie doch mal die Klappe.” verdeutlicht, dass wir vier, fünf, sechs … Kommentatoren, Blogger, Schwätzer oder wie auch immer wir uns nennen oder genannt werden, nicht alleine eine Meinung haben.

    Wir kommen nur zu einer Meinungsmehrheit oder Meinungsvielfalt, wenn sich viele beteiligen. Und darauf hoffe und warte ich. Und ich bin auch gerne bereit, jemanden die ersten Male an die virtuelle Hand zu nehmen und mit ihm gemeinsam die ersten Schritte zu machen, wenn er/sie sich nicht auszukennen meint.

    All ihr lieben Ennepetaler, wir warten auf Euch und Eure Meinungen! Einfach anmelden. Herrn Gerhardt erlaube ich hiermit, meine Mail-Adresse denen zu nennen, die Hilfe dabei benötigen.

  8. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    @ Herrn Gerhardt:

    “Am Ende dieser Aktion,werde ich eine Wahlempfehlung aussprechen, die ich auch begründen werde. Die Empfehlung steht aber noch nicht fest, nächste Woche fangen wir mit den Interviews an.”

    Also, da bin ich ja sowas von DAGEGEN!

  9. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Helga Schulte-Paßlack #4. März 2009 20:45

    *grins* Was haben Sie denn gegen Interviews?

    Ich habe mich wirklich noch nicht entschieden, weder für eine|N| BM, noch für eine Partei. Ich bin da noch vollkommen offen.
    Meinen Sie denn ich wüsste nicht dass die Jungs und Mädels aus der Politik mit den Ennepetaler Blogs total überrascht wurden? Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden sitzen doch andauernd am Telefon und versuchen den Chef vom Internet zu bekommen und glauben Sie mir das ist zermürbend. Lassen Sie sich andauernd sagen, es gibt im Internet keinen Chef, glauben Sie es mir doch.

    Und noch mal, es gucken zuviel hier auf dieser Seite, ich habe das ganze total unterschätzt. Denn ich habe ja auch ein Ziel mit diesem Blog, aber auch klare Schritte, wie es weitergehen soll. Und dazu gehört, am Ende wird Farbe bekannt und das auch begründet, kneifen gibbet nich.

  10. Frank Wittig sagte:

    @Herr Gerhardt:
    Am Ende haben Sie vielelicht doch Recht und die Veränderungen gehen schneller als ich es bisher einschätze.

    Was ich eher kritisch sehe ist eine Wahlempfehlung.

    Sie könnten ja so etwas wie Wahlprüfsteine zusammenstellen. Und nach den Interviews eine Übersicht dazu anfertigen was die einzelnen Kandidaten erfüllen und was nicht. So hat der Leser schnell eine Übersicht und kann seine Entscheidung selbst fällen.

  11. Jürgen Gerhardt sagte:

    @Frank Wittig #4. März 2009 21:36

    Zitat:”Was ich eher kritisch sehe ist eine Wahlempfehlung.”

    Also ich sehe das nicht so kritisch. Ich habe Druck gemacht, nicht immer ganz nett, aber es hat gewirkt.
    Jetzt könnten sich doch die Parteien mal etwas anstrengen und um ihren Wähler buhlen, besser ihn überzeugen, dass ihre Partei die bessere Wahl ist.
    Und Herr Wittig, die Plakate an der Wand mit den Sprüchen die bringen es doch nicht mehr, mit denen holen sie keinen Nichtwähler hinterm Ofen her. Die Jungs und Mädels von den Parteien müssen raus an die Leute, offensiv ihre Politik vertreten. Die Parteien tun ja gerade so als wenn sie sauer Bier im Keller haben. Deshalb halten sie sich zurück?

    Mal ein Beispiel:

    “Wir sind die erste deutsche Generation, die Großstadtleben wirklich durchlebt hat. Das Ergebnis kennen Sie alle. Wir leiden nach meiner tiefsten Überzeugung in der Hauptsache in unserem Volk an der falschen Bodenpolitik als die Hauptquelle aller physischen und psychischen Entartungserscheinungen unter denen wir leiden. ……. weiter….. Die bodenreformerischen Fragen sind nach meiner Überzeugung Fragen von höchster Sittlichkeit.”

    Nun, dieser Mensch spricht von Enteignung in größerem Stil um Städte wieder bewohnbar zu machen, ich will das nicht weiter erläutern. Letztendlich hat es aber keine Bodenreform gegeben.

    Wer war dieser Mann? Niemand anders als Konrad Adenauer von der CDU.

    Gehen Sie mal die einzelnen Programme der CDU aber auch der CSU durch, teilweise könnte Die Linke da abschreiben.

    Wenn Adenauer das heute sagen würde, würde der von allen Parteien in einer riesengroßen Koalition gesteinigt werden. Genauso geht es mit unseren Vätern und Müttern in den anderen Parteien, Karl Hermann Flach oder Dahrendorf von der FDP, Schumacher, Erler, ach ich weiß nicht. Die alle würden heute als Terroristen eingesperrt. Mich frustriert das zunehmend, wie herunter gekommen die Parteien sind, wie wenig Spaß denen Politik macht indem sie noch nicht einmal bei den jüngeren das Denken zulassen.
    Das was wir heute sehen hat nichts mit Politik im klassischen Sinne zu tun, das geben ja auch die konservativen “think tanks” zu. Nur alle jammern, lamentieren, sagen wie es nicht gemacht werden sollte, sagen aber nicht wie es gemacht werden kann. Das, so kann ich Sie beruhigen, ist aber auch ein Problem der anderen Vereinigungen.
    Aber nützt denn das verkriechen in die Büros und Hinterzimmer, wo in exklusiven Kreisen etwas besprochen wird, was niemand will oder niemand versteht? Nützt es etwas, wenn ich einen Parteivorsitzenden hofiere? Oder lieb und nett über ihn berichte und nur berichte? Oder wie Frau Paßlack sagen würde, einfühlsamer mit den Leuten umspringen sollte, damit es nicht so weh tut?
    Im Leben nicht!!! Es muss weh tun, wenn es eine Änderung geben sollte.

    Des Kaiser neue Kleider ist das beste Beispiel. Man, was hat es dem Kaiser weh getan, als der auf einmal hörte er habe ja nichts an. Und dann von zwei Blagen, die nichts waren, wo doch alle sagten, he, es ist alles in bester Butter.
    Also, den Politiker gesagt: Ihr habt keine Kleider an, ihr geht ohne.

    Von dem Menschen, für den Menschen, von dem Volk, für das Volk.

    Einen guten Abend noch.

  12. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Helga Schulte-Paßlack #4. März 2009 21:40

    Was soll ich Ihnen sagen, es sind noch alle im Rennen. Mein Radar nimmt sie alle wahr.
    Argumente und nur konkrete Argumente zählen.
    Nehmen Sie meinen Artikel über den WDR Beitrag mal als Mahnung an den Bürgermeisterkandidaten der CDU Wiggenhagen, sich etwas mehr zu bemühen und mehr Disziplin zu zeigen. Denn er tritt ja nicht nur für sich selber auf, er tritt ja auch für eine Partei und für eine Stadt auf. In der Industrie wäre bei diesem Auftritt eine Abmahnung und ein Eintrag in die Personalakte sicher gewesen – für beide.
    Ich hätte die Fuzo an diesem Tag offensiv verkauft und mich über den Besuch des WDR gefreut. Das wäre der Ansatz gewesen. Tatsächlich war er total verärgert und hat das alles noch verstärkt.
    Wenn heute Wahl wäre, würde ich für Wiggenhagen keine Empfehlung aussprechen, damit bekäme er nach dem derzeitigen Stand zumindest 500 Stimmen weniger, wenn er nicht überhaupt einige Wähler verprellt hat.
    Das gute für ihn ist, er hat keinen herausragenden politischen Gegner, der dies auszuwerten vermag. Der einzige der sich dazu äußerte war Mehner auf seiner Site, der hat aber keine Erfahrung im politischen Alltagsgeschäft, dies wäre für mich nach gerade eine Steilvorlage gewesen und hätte mir sicher 10% gebracht.

  13. Frank Wittig sagte:

    Guten Morgen Ennepetaler,

    die Analyse von Herrn Gerhardt kann ich weitgehend teilen.

    Auch wenn ich mit Zitaten vorsichtig wäre. Die Aussagen sind 60 Jahre alt und man darf die damaligen Verhältnisse nicht vergessen. Hier waren die Kriegsereignisse noch prägend.
    Und es gab, auch in der CDU, das Ringen um den Weg den die westlichen Besatzungzonen einschlagen und welche Wirtschaftsform die Richtige sein sollte.
    Es hat sich die Marktwirtschaft durchgesetzt. Verbunden mit dem Ziel, künftig erwirtschaftete Überschüsse auch unter sozialen Gesichtspunkten an die zu verteilen die nicht zu den Gewinnern zählen.
    Dieses Erfolgsmodell ist in die Jahre gekommen.

    Es herrscht nur noch eine gnadenlose Umverteilung in der besonders die große Masse der Normalverdiener zu den Verlierern zählt. Bis jetzt ist es immer wieder gelungen, den sozialen Frieden zu wahren.
    Es ist schon erstaunlich, dass viele sich mit einem leeren “Versprechen” der Rentenversicherungsträger, vielleicht eine Rente von x€ zu erhalten, zufrieden geben.
    Dieses wird in den nächsten Jahren aber nicht mehr möglich sein.
    Wir verteilen schon lange nicht mehr erwirtschaftete Überschüsse, sondern leben auf Kredit.
    Gleichzeitig sind unsere Strukturen, auch in den Parteien, verkrustet.
    Kaum ein Mensch nimmt wahr, dass wir seit jahren eine Auswanderungswelle in Deutschland haben. 160.000 Menschen, darunter viele junge Familien und beruflich Qualifizierte verlassen unser Land. Politische Reakion darauf ? Keine.
    Die Parteien trauen sich nicht mehr den Wähler zu verschrecken. Dann lieber ein “weiter so” die nächsten 5 Jahre.
    Von daher sollten wir auch froh sein wenn Herr Gerhardt hier die eingefahrenen Trampelpfade verlässt und gnadenlos provoziert.

    Allen einen schönen Tag

  14. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    Die abschließende Wertung, welcher Kandidat wie für welche Interessen geeignet ist, sollte Mann/Frau dem Wähler selbst überlassen. Man kann bei der ureigendsten Entscheidung helfen, indem man am Schluss sehr sachlich (!) eine Zusammenfassung anbietet. Aber mehr auch nicht. Da stimme ich Herrn Wittig voll zu.

    Ich sage, was ich denke. Das wissen Sie alle. Aber ich kann es auf verschiedene Arten ausdrücken.
    Nicht immer muss man eine Wertung so überspitzt ausdrücken, dass dem Angegriffenen überhaupt keine Nische mehr bleibt, in die er sich verkriechen und seine Wunden lecken kann.
    In dem hier angesprochenen Fall wollten alle eigentlich was Gutes erreichen. Doch es ist in die Hose gegangen, wie man so treffend sagt. Hinterher ist man immer schlauer. Wenn ich die Leute in Bausch und Bogen einstampfe, erreiche ich dann damit, dass sie es das nächste Mal anders machen? Oder denken sie dann, dass sie sowieso platt gemacht werden bei der nächsten Aktivität – egal, was und wie sie es anfassen?
    Das Ziel zeigt den Weg, heißt es für mich. Das hat nichts mit Samthandschuhen zu tun. Auch meine Kritik tut weh, aber ich bemühe mich, nicht die Persönlichkeit zu kritisieren, sondern die Vorgehensweise bei einer bestimmten Sache. Das gelingt mir nicht immer ;-), aber ich versuche es. Herr Mehner nennt das “missionarisch”. Gefällt mir auch nicht, denn ich will keinen auf eine Linie bringen, ihn zu irgend etwas bekehren. Da könnte man eher sagen “Leben und leben lassen” oder auch “Bis hierhin und nicht weiter”.
    Wir sind Menschen. Und als solche machen wir Fehler. Aber wer nichts tut, macht auch keine Fehler – außer dem, nichts zu tun.

    Da sind wir schon beim letzten Punkt: “es gucken zuviel hier auf dieser Seite, ich habe das ganze total unterschätzt. Denn ich habe ja auch ein Ziel mit diesem Blog, aber auch klare Schritte, wie es weitergehen soll.” schrieb Herr Gerhardt.
    Diese beiden Sätze meinte ich im Kommentar 11. Und ich denke, dass Sie uns das erklären sollten. Ich mag es nicht, Teil eines mir unbekannten Zieles zu sein. Und welche Schritte auf diesem Weg zu Ihrem Ziel von Ihnen geplant sind, wüsste ich auch gerne.
    Einen schönen Tag allen Lesern und einen besonders schönen allen Kommentatoren 🙂

  15. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Helga Schulte-Paßlack #5. März 2009 08:31

    Zitat:”Die abschließende Wertung, welcher Kandidat wie für welche Interessen geeignet ist, sollte Mann/Frau dem Wähler selbst überlassen.”
    Habe ich denn gesagt, dass ich dem Wähler den Stift halte und für ihn das Kreuzchen mache? Nein.
    Also, ich werde eine nachvollziehbare Empfehlung hinsichtlich des BM Kandidaten als auch der Partei abgeben. Ich befinde mich da in einer langen Tradition, die Kirchen oder die Gewerkschaften haben das gemacht, warum nicht ich? Und weiter, sicher es wird meine persönliche Meinung sein, so wie es die persönliche Meinung von Hinz und Kunz auf der Strasse sein wird. Nur ich versuche im Moment den Prozess der Meinungsfindung transparent zu machen, indem ich alle Informationen die ich bekomme spiegel.

    Zitat:”Diese beiden Sätze meinte ich im Kommentar 11. Und ich denke, dass Sie uns das erklären sollten. Ich mag es nicht, Teil eines mir unbekannten Zieles zu sein. Und welche Schritte auf diesem Weg zu Ihrem Ziel von Ihnen geplant sind, wüsste ich auch gerne.”

    Wenn das aber nicht rüberkommt, kann ich Ihnen nicht helfen. Es wird dann Ihr Problem bleiben.

    Ein Stichwort gebe ich Ihnen aber, Herr Wittig hat es schon benutzt, Trampelpfade verlassen.

    Frau Schulte, ich mach Ihnen gerne eine Subdomain hier frei, wo Sie auf Teufel komm raus schreiben können auch in Konkurrenz. Sie können sodann alle meine “bösartigen” Artikel spiegeln und meinetwegen in Seidenpapier einpacken. Und wäre das was für Sie?

    Aber jetzt mal ehrlich, wenn ich nicht so “provokant” schreiben würde, wäre diese Suppe Ennepetal doch etwas fad.

  16. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    “Wenn das aber nicht rüberkommt, kann ich Ihnen nicht helfen. Es wird dann Ihr Problem bleiben.”
    Schade. Dann muss ich es allein aufklären.

    “Frau Schulte, ich mach Ihnen gerne eine Subdomain hier frei…”
    Das ist wirklich nicht nötig, Herr Gebhart. Ich habe meine eigenen Domains. Aber vielen Dank für Ihr Angebot.

    “… wo Sie auf Teufel komm raus schreiben können auch in Konkurrenz.”
    Ich scheine Ihnen Probleme zu bereiten.

    “Sie können sodann alle meine “bösartigen” Artikel spiegeln und meinetwegen in Seidenpapier einpacken. Und wäre das was für Sie?”
    Nein.

  17. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Helga Schulte-Paßlack #5. März 2009 15:07

    Also, was haben Sie für Probleme mit diesem Thema, mit meiner Zielsetzung die ich Ihnen nicht nennen mag? Ich kann Ihnen versichern, ich habe nichts rassistisches, antisemitisches,sexistisches, faschistisches oder auch sonstig kriminelles in meiner Zielsetzung. Wenn Ihrer Phantasie etwas hervor bringt was ich mit meiner nicht erfassen kann, so lassen Sie es mich wissen.

    Und nein, ich habe keine wie auch immer gearteten Probleme mit Ihnen. Ich kann Sie nur manchmal nicht verstehen, aber wie gesagt, dies ist mein Problem, nicht Ihres.
    Und weiter, Sie sind mir wie jeder andere User gleich viel wert, kenne Sie aber nicht soweit persönlich, so dass ich einen darüber hinausgehenden Wert definieren würde oder könnte.
    Also seien Sie mal nicht so mimosenhaft, ich kann mich nicht um jeden User einzelnd kümmern. Was das unterschätzen betrifft, folgendes, ich hatte nie geglaubt, dass es so viel würde. Da lag ich mit meiner Prognose total daneben und wenn ich total daneben liege, ärgert mich das gewaltig.

  18. Frank Wittig sagte:

    @Herr Gerhardt:
    Wenn die eigenen Prognosen oder Erwartungen übertroffen werden ist das doch etwas zu freuen und nicht zum ärgern.

    Letztlich ärgert sich doch jeder hier einmal über einen anderen Usern. Man sollte einfach nicht empfindlich sein. Und wir lernen alle hier noch. Wobei es natürlich hilft, wenn man sich kennt.
    Was mich aber stört, ist wenn diese Grenze überschritten wird und es nur noch auf persönlicher Ebene abläuft. Herr Dr. Mehner scheint davon betroffen zu sein.

  19. Helga Schulte-Paßlack sagte:

    @ Herrn Gerhardt
    Sie verdrehen da die Tatsachen, wer hier auf wen wie reagiert. Kritik ist halt schwer zu ertragen.
    Ihre eigentliche Zielsetzung ist mittlerweile auch ohne Ihre Hilfe klar geworden.

  20. Jürgen Gerhardt sagte:

    @Frank Wittig #5. März 2009 19:23

    Nein, das Problem ist die Zeit, die mir dieses Portal bzw. der Blog abverlangt. Es waren nur 2 Stunden eingeplant, jetzt sind es schon 7 Stunden und ich komme so langsam in Rückstand mit anderen Arbeiten.
    Und das mit steigender Tendenz.

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