Politiker mit Mut in Ennepetal, gibt es so was?

Öffentliche Politiker-Befragung oder Interviews.

 

[jpg] Vorige Woche hatte ich im Hinblick mit der Bürgermeister- und Kommunalwahl mehrfach diesen einen Vorschlag, der mir nicht aus den Kopf geht.
Warum kann man nicht im Haus Ennepetal, im großen Saal, öffentlich alle Politiker nach verschiedenen Themen befragen um zu sehen was uns bevorsteht?
Alle meinten, man wisse viel zu wenig was die einzelnen Kandidaten wollen und die letzten 10 Jahre waren nicht gerade so toll. An allen Ecken sieht man leere Wohnungen, also sind Leute gegangen, viele Strassen müssten gemacht werden, es gibt zu wenig attraktive Geschäfte oder kulturell ist immer weniger gemacht worden.
Wir setzten uns an die Spitze und fordern alle Bürgermeisterkandidaten auf sich den Bürgern zu stellen.

                                                 

In einem nächsten Lauf sollten sich alle Parteivorsitzenden/Fraktionsvorsitzenden den Bürgern stellen.

Das Prozedere könnte wie folgt laufen:

a)    Wir sammeln einen Fragenkatalog der mit den Kandidaten abgearbeitet wird. Zuschauer werden im Haus Ennepetal zu gelassen. Bei größerem Interesse wird per Monitor nach draußen übertragen. Wir haben auch eine Verbindung zum WDR, sodass bei sehr früher Planung ein evtl. Übertragungswagen kommt.  Danach wird unser Blogger und ein weiterer Journalist ( alter Schule ) die Fragen stellen und evtl. nachhaken.
b)    Die Kandidaten stellen sich dem Publikum  direkt, ein Moderator leitet das ganze.

Hier nochmals zur Erinnerung die Bürgermeisterkandidaten und deren Ziele:
 


Wilhelm Wiggenhagen (Parteilos)

Er wurde von der CDU als Bürgermeisterkandidat aufgestellt.
Er steht für ein: Weiter so wie bisher.

Wir haben in den letzten 10 Jahren 3.000 Bürger weniger geschafft und
werden den "erfolgreichen" Weg auch fortsetzen.

 
 
 

 


Anita Schöneberg ( SPD)

Sie war bisher stellvertretende Bürgermeisterin, hat ein umfangreiches Wahlprogramm aufgestellt, welches aber auch für alle Städte herhalten kann.

Ihr Credo und das ihrer Partei: Wir machen es wie immer.

 

 
 

 


Sabine Hofmann ( Bündnis90/Die Grünen)

Frau Hofmann ist mit ihrer Partei so leise und verfolgte Ziele die schon längst abgehakt waren.

Zur Zeit versucht sich jemand an der Homepage dieser Partei um zumindest eine Grundinformation für den Wähler zu erstellen. Zumindest hat sie ja mal ein neues Foto erstellt, ist doch schon mal was.
Auch hier ein weithin sichtbares Credo: Wir machen es wie immer.

 

 


Dr. Hella Siekermann (Parteilos)

Sie wurde von der FDP als Bürgermeisterkandidatin aufgestellt, nachdem wir ein bisschen gekitzelt haben. Sie hat aber in ihrer Partei nicht den notwendigen Rückhalt, so meinen wir.
Die Website erfuhr ein flammneues Redesign und enthält als einzige Site belastbare Aussagen.
Sie scheint sich für den Kinder- und Jugendbereich einsetzen zu wollen, nur das ist unseres Erachtens zu wenig und mehr Informationen fehlen einfach noch.

 

 


Dr. Ingo Mehner ( Parteilos)

Er ist Einzelkandidat und wird sich die notwendigen Unterstützungsunterschriften holen.

Er steht für den Bereich Städteplanung und Leitbilder der Stadt, hat in seinem Blog konkrete Gedanken aufgeworfen. Das einige diesen Gedanken nicht folgen können, ist der strukturellen Gliederung des Kandidaten zu verdanken,  jedoch auch dem guten Willen des Einzelnen.

 

  


Um es vorweg zu sagen, immer wieder hören wir von den einzelnen Kandidaten sie hätten was in den Schubläden, was sie aber jetzt noch nicht, wegen der politischen Konkurrenz, herausholen wollen. Wir halten dies jedoch für ein Märchen und denken, so dürftig wie sie bisher ihre Kommunikation betrieben haben, so werden sie auch weiter wurschteln.

 

Wir wollen diese Befragungen tätigen, werden aber fairerweise die Fragen von unseren Nutzern hier stellen lassen. Zweckmäßigerweise entweder über die Kommentarfunktion oder aber über meine email: gerhardt@ag-pro-design.de.
Der besseren Übersicht werde ich die Bereiche der Politik einmal aufführen, mache ich deshalb, weil mir vorgeworfen wurde Politiker wären nicht professionell in der Politik hier bei uns.

Hier die Politikbereiche nach denen gefragt werden sollte:

1.    Wirtschaft und Wettbewerb
Hier kommt die Standortfrage zum tragen aber auch der Wettbewerb im innerhalb und außerhalb.
2.    Finanzen
Im wesentlichen geht es hier um Investitionen in wie weit diese auf Nachhaltigkeit angelegt sind. Auch Haushaltsfragen können hier gestellt werden.
3.    Kultur, Sport, Erholung und Freizeit
Hier können die derzeitigen und zukünftigen Aktivitäten aber auch Schwerpunkte der Stadt abgefragt werden.
4.    Gesundheit und Soziales
Ein weites Feld das zu einem Problem werden könnte, Stichwort: Auseinanderbrechen der Gesellschaft.
5.    Raum, Umwelt, Verkehr und Energie
Beispiel: Aufwertung des natürlichen Lebensraumes durch die vorgenannten Bereiche.
6.    Die Beziehungen zu den anderen Städten in der Region.
Beispiel: Synergieeffekte mit anderen Städten erarbeiten.
7.    Verwaltung.
Beispiel: Die Verwaltung als bürgernahe,effiziente und dienstleistungsorientierte Institution.

Wir können allen Nutzern hier sagen, die Parteien aber auch die Stadt und die Kandidaten lesen hier alle mit, viele unserer Adressaten konnten wir mittels der IP Nummer ausmachen.
Deshalb gilt das verblüffte Gesicht eines Politiker |In| nicht, er/sie wisse nichts von dieser Website.
Sie wissen es alle und sie lesen es auch alle.

Und wenn sie sich nicht auf diesen Vorschlag einlassen ist ihnen der Wähler im Grunde genommen egal. Und, sie sind letztendlich auch keine Demokraten im herkömmlichen Sinne, wobei, die Wahl könnten wir uns dann sparen, sie dient dann nur als Alibi.

Aber wir schreiben weiter – versprochen.

Nun aber ran an die Tastatur, kommentieren oder auch mailen, telefonieren machen wir auch.
Setzen Sie sich für Ihre Stadt ein, lassen Sie die Politiker aller Coleur sich nicht nochmals durchwurschteln.
Ach so, für diejenigen die aus Angst sich nicht trauen zu schreiben, ein Tipp: .Legen Sie sich bei Ihrem Provider oder kostenlosen Emailern wie web.de, Freenet o.a. eine anonyme Emailadresse zu und schreiben Sie. Kein Mensch kann dann damit was anfangen, aber auch Sie können sich damit Gehör verschaffen.

 

Jürgen Gerhardt

21 Kommentare
  1. Avatar
    Helga Schulte-Paßlack sagte:

    Dann ändern Sie, Herr Gerhardt, doch bitte mal ganz flott unter
    “Schreibe einen Kommentar”
    neben dem 1. Feld die Bezeichnung “Name (erforderlich)” um
    in “Name oder Pseudonym erforderlich”.

  2. Avatar
    Linde Arndt sagte:

    Hallo, Frau Schulte-Paßlack, danke für den Tipp – schon geändert.
    Sie haben Recht, nur “Name” erforderlich könnte evtl. jemanden
    davon abhalten zu schreiben.

    Einen schönen Tag noch
    Linde Arndt

  3. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Helga Schulte-Paßlack #2. März 2009 16:56

    Menno, immer diese unnötige Hetze. Sind wir auf der Flucht?
    Sorry, das hätten wir jetzt gar nicht gesehen. Danke aber.

  4. Avatar
    Frank Wittig sagte:

    Hallo,

    1999 hatte die Kolpingsfamilie Ennepetal-Milspe eine Podiumsdiskussion mit den damals 6 Kandidaten für das Bürgermeisteramt veranstaltet.
    Wenn der Ausgang Wahlen offen ist, besteht ein großes Interesse an einer solchen Veranstaltung. Jedenfalls hatten wir uns damals mit der Resonanz total verschätzt. Gerechnet mit den üblichen maximal 30 Zuhörern, war der Saal übervoll.
    Von daher kann man solche Veranstaltungen nur begrüßen. Manko ist natürlich immer die Zeit. In einer Veranstaltung kann man bei 5 Bewerbern die Themen nicht alle ausreichend bearbeiten.

  5. Avatar
    Helga Schulte-Paßlack sagte:

    Die Idee ist gut – kein Wunder, hatte ich vor zwei Monaten auch schon ;-), nur nannte ich es da “Stammtisch” und es war wesentlich kleiner dimensioniert. Aber wenn schon, dann machen wir Ennepetaler es auch richtig! Nehmen wir halt Haus Ennepetal.
    Vielleicht haben sich ja dann auch schon ein paar mehr der Kandidaten mit ihren Zielen vorgestellt, so dass man nicht mehr die polemischen Vorstellungen des Herrn Gerhardt benötigt. Dann könnte man wirklich was von so einer Groß-Veranstaltung haben – außer der Arbeit, das auf die Beine zu stellen. Ich bin gerne bereit, da mitzuwirken.

  6. Avatar
    Helga Schulte-Paßlack sagte:

    8. Entwicklung der einzelnen Stadtteile hin zu einer Stadt
    Können die einzelnen Ortsteile bestimmte Strukturen beibehalten und dennoch eine gemeinsame Stadt bilden? Wie lässt sich dies in die anderen Fragebereiche integrieren?

  7. Avatar
    Dr. Ingo Mehner sagte:

    Das können und das sollen sie, Frau Schulte-Paßlack.
    In meinen zwei Minuten am Sonntag werde ich das integrieren und im blog erläutern.
    Ingo Mehner

  8. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    @Helga Schulte-Paßlack #2. März 2009 20:21

    Zitat:”so dass man nicht mehr die polemischen Vorstellungen des Herrn Gerhardt benötigt.”

    Das habe ich jetzt gelesen.

    @Frank Wittig #2. März 2009 19:27

    Hatten Sie den großen Saal? Wie hatten Sie eingeladen? Wie lange vor der Wahl?

    Mit dem zeitlichen Ablauf habe ich auch so meine Probleme. Ich habe das aber im Vorwahlkampf in den USA gesehen, die hatten teilweise 6 Kandidaten auf der Bühne und haben das in vier Stunden durch gezogen. Zwei Moderatoren, die die Themen klar gegliedert hatten, die Redezeit war kurz bemessen, aber alle waren einverstanden. Es kamen immer so an die 30 Fragen auf den Tisch.

    Bisschen Disziplin, dann geht es auch. Und nicht, ich will auch noch was sagen.

  9. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    @Helga Schulte-Paßlack #2. März 2009 20:27

    Das wäre in Punkt 5 einzuordnen.

    Dem ganzen liegt eine städteplanerische Philosophie zu Grunde. Entweder Sie hängen dem zentralen Gedanken an, sprich Sie favorisieren eine City und bauen alles drum herum, oder Sie hängen dem dezentralen Gedanken an und verteilen alles gleichmäßig auf die Stadtteile. Beim zweiten Gedanken haben Sie den Vorteil, Sie können Schwerpunkte setzen, meinetwegen die Oper in Stadtteil A und das Theater in den Stadtteil B. Beide Gedanken haben einen gewissen Reiz für die dementsprechenden Städteplaner.

  10. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    Nun, ich möchte mal eine erste Frage auch zu 5. versuchen.

    Als Voerder sehe ich, wie der Stadtteil vernachlässigt wird. Die letzte Investition, war der sogenannte Doppelkreisel, der für mich immer noch gewöhnungsbedürftig ist.

    Ist es nicht vielmehr so, die Stadtteile Voerde, Hasperbach als auch Oberbauer werden von der Stadt abgehängt! Wie sollte das in Zukunft vor sich gehen?

  11. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    Mal eine Frage zu 7.

    Durch meine Arbeit an diesem Portal, war ich gehalten mir auch Informationen von der Stadtverwaltung zu holen. Über das Internet waren kaum Informationen, obwohl öffentlich, zu bekommen. Formulare ja.
    Wie wird die Verwaltung sich service freundlicher aufstellen, so dass man ohne Probleme seine Information als PDF runterladen kann?
    Zusatz: Wird die Verwaltung sich evtl. für elektronische Unterschriften einsetzen? Schon heute kann man PDF Formulare mit einer elektronischen Unterschrift versehen.

  12. Avatar
    Frank Wittig sagte:

    “Hatten Sie den großen Saal? Wie hatten Sie eingeladen? Wie lange vor der Wahl?

    Hatten Sie den großen Saal? Wie hatten Sie eingeladen? Wie lange vor der Wahl?

    Hallo Herr Gerhardt,

    Eingeladen wurde schriftlich, es folgte aber noch eine Reihe von Telefongesprächen.
    Der Zeitpunkt lag etwa 2,5 Wochen vor der Wahl.
    Dauer war von 20.00 Uhr bis ca. 22.30 Uhr.
    Die Diskussion fand im Pfarrsaal unter der Herz Jesu Kirche statt. In den Saal passen ca. 110 Personen Die WR schätzte in ihren Bericht dann auf über 150 Zuhörer.

    Interessant für Sie ist sicherlich die Schlagzeile der WR: Der Schlagabtausch fiel weitgehend aus.

    Und auch die diskutierten Themen wie natürlich die damals noch geplante ZuZo würden allen bekannt vorkommen.

  13. Avatar
    Dr. Ingo Mehner sagte:

    Wie schön, das zu lesen, und guten Abend in die Runde.
    Sie sollten den Wählern fünf Veranstaltungen mit fünf Bewerbern gönnen. Vielleicht sogar nach Heimspiel Präferenzen wie z.B. für den CDU Kandidaten unter der Herz Jesu Kirche. Für Dr. Hella Siekermann im Familienzentrum oder inmitten der Industrie. Für Anita Schöneberg kommt das Heimspiel schon am Sonntag, im Wahlschlager Haus Ennepetal. Für Sabine Hofmann was Grünes unter freiem Himmel. Und für mich wo immer Sie möchten. Ich bin auf jedem Parkett zu Hause. Auch auf dem Kirmesplatz oder im Bremenstadion, in der Quabecke, in Oelkinghausen, am EN oder in Ihrer Eckkneipe, bei Jacob, CDP oder DORMA.
    Ingo Mehner

  14. Avatar
    Frank Wittig sagte:

    Hallo,

    der Ort ist eher zweitrangig.
    Da alle Kandidatinnen und Kandidaten das aus jeweils ihrer Sicht das Beste für Ennnepetal wollen und unser schönen Stadt verbunden sind . Womit alle ein Heimspiel haben.
    Wichtig ist doch vielmehr, dass die Bürger eine solche Veranstaltung als positiv empfinden. Und sie eben auch nach der Veranstaltung das Gefühl haben sie könnten etwas bewegen und die Demokratie alle zur Mitwirkung einlädt.
    Von daher finde ich die Idee von Herrn Gerhardt gut, schon im Vorfeld Fragen zu sammeln. Auf der Veranstaltung kommen sonst fast nur Fragen von bekannten Gesichtern.

  15. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    Was ich damit bezwecke, ist folgendes:

    Für die Wähler will ich den direkten Vergleich zwischen den einzelnen Kandidaten sichtbar machen.
    Politik und Demokratie ist etwas, was bei mir mit gestalten zu tun hat, und gestalten sollte bei mir Spaß machen. Das Gestalten gebe ich aber nur an jemanden ab, dem ich auch vertraue, und dafür sind eben die Wahlen. Wenn in den letzten Jahren die Partei der Nichtwähler fast überall über die 50% Marke gegangen ist, so ist das für die Politik aber auch für die Demokratie beschämend. Es bringt niemanden weiter, wenn wir jetzt die Nichtwähler beschimpfen. Politik sollte sich um die Nichtwähler bemühen und dafür sollte solch eine Veranstaltung sein. Wenn diese Veranstaltung 5% der Wähler aus dem Nichtwähler heraus geholt hat, so ist viel erreicht worden. Und nun mal ehrlich an die Parteien, was würden sie nicht für 5 % an Wählerstimmen tun? Das Problem der Parteien ist jedoch dabei, sie wissen nicht wohin die 5% gehen und deshalb mühen sie sich nicht um die Nichtwähler. Und dies finde ich für die Demokratie sehr bedenklich.

  16. Avatar
    Helga Schulte-Paßlack sagte:

    1. Finde ich Ihre Idee klasse, Herr Gerhardt.
    2. Wenn einige der Kandidaten nicht den ihnen zugeworfenen Ball auffangen möchten, sollen sie es bleiben lassen. Dann ist sowieso endgültig klar, dass sie bereits jetzt null Engagement zeigen.
    3. Ich bin entsetzt, wie die meisten der Ennepetaler Politiker sich hinter ihrer Partei verstecken. Es darf sie dann folglich nicht wundern, wenn sie von den Wählern nicht den Auftrag bekommen, unsere Stadt zu vertreten.
    4. Ich bin genau so entsetzt, wie die Parteien nicht nur die Wähler, sondern ebenso ihre von ihnen beauftragten Kandidaten im Regen stehen lassen. Es findet sich nicht ein Parteivorsitzender, der an die Öffentlichkeit geht und erklärt, warum in Ennepetal das große Schweigen ausgebrochen ist..
    5. Mittlerweile tendiere ich nicht mehr dazu, Fragen zu sammeln, sondern Forderungen auszusprechen, was die Politiker nach unserer Meinung zu tun haben. Sie sind schließlich die Volks-Vertreter.

  17. Avatar
    Frank Wittig sagte:

    Hallo,

    5% sind ein ehrgeiziges Ziel.
    Oft ist es bei solchen Veranstaltungen doch so, dass die Zuhörer eher ihre Vorurteile gegenüber der Politik bestätigt bekommen. Um keinen falschen Eindruck zu erwecken, das Problem besteht in der ganzen Bundesrepublik. Alle Parteien haben ihre abschreckend wirkenden Rituale entwickelt. Für die Bürger wirken sie wie geschlossene Gesellschaften.

  18. Jürgen
    Jürgen sagte:

    @Frank Wittig #4. März 2009 19:19

    Zitat:”5% sind ein ehrgeiziges Ziel.”

    Na ja, ich bin ja noch immer ein bergischer Jung, die sind etwas ehrgeiziger als die hier ansässigen Westfalen.
    5% aus dem Nichtwählerlager wären absolut gesehen so an die 600 Wähler, ich mach mir da keine Sorgen drum.

    Was mir mehr Sorgen bereitet ob ich das technische Equipment, wie Headset, Verstärker, Router, Webcam, Space usw. bei meinen Bekannten in Wuppertal ausgeliehen bekomme. Dann brauche ich ja noch die Manpower um einige Dinge ins Netz zu stellen. Konzeptionell steht das ganze ja.
    Geistig ist Haus Ennepetal, die erste Wahl, nur die sind technisch nicht gerade als gut ausgerüstet anzusehen. Flipchart und Filzschreiber werde ich da wohl bekommen, dann ist aber auch Schluss.
    Also kann ich wieder, wie immer, zurück in meine Heimatstadt betteln gehen. Die tun das ja auch gerne, Bergische sind eben hilfsbereit.

    Wie gesagt, ich geh das jetzt mal Schritt für Schritt weiter. Ab Montag mache ich die Termine für die Einzelinterviews – mal sehen.

  19. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    So hier sind die ersten Fragen aus dem email Bereich:

    1.Was qualifiziert Sie eher als Ihre Mitbewerber|Innen| dafür, hauptamtlicher Bürgermeister|In| von Ennepetal zu werden?

    2.In welchen Bereichen wollen Sie mehr/weniger Geld ausgeben – wo soll besonders gespart werden und worauf müssen sich Bürger und Vereine einstellen?

    3.Wie wollen Sie die örtliche Wirtschaft stärken um Arbeitsplätze zu erhalten oder sogar neue schaffen?

    4.Wir wollten ja mal den Tourismus ausbauen – was wollen Sie dafür tun, dass dieser Gedanke ernsthaft umgesetzt wird?

    5. Wie soll für Sie die Gemeinde Ennepetal im Jahre 2025 aussehen, schildern Sie uns Ihre Visionen?

    Ich werde bis zum Wochenende eine Extraseite machen in welchem ich die Fragen unter den Titel stellen werde damit das ganze übersichtlicher wird.

  20. Avatar
    Jürgen Gerhardt sagte:

    Hier sind die nächsten zwei Fragen aus dem email System:

    6. Als Bürgermeister wären Sie Vorgesetzte|R| von vielen Mitarbeiter|Inne|n. Welchen Führungsstil wählen Sie, welchen Vorteil hat dieser für Sie?

    7. Was heißt für Sie Chef|In| sein im Rathaus?

    Geht doch ganz gut. Per Telefon habe ich bis jetzt nur zu allgemeine Fragen gehabt.

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