Unsere moderne Ennepetaler Stadtverwaltung
[jpg] Nun will unsere Stadt, sprich Stadtverwaltung und Rat der Stadt, uns immer weismachen sie wäre auf der Höhe unserer Zeit. Schaut man einmal hinter die Kulissen, stellt man fest, die haben ja gerade die Keilschrift weggelegt und versuchen krampfhaft in der Moderne Fuß zu fassen.
Da ist der erste Beigeordnete der Stadt, der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen, sicher von Herrn Peiniger, im twittern trainiert worden. Seid der Zeit zwitschert er auch brav jeden Tag morgens seine Zeile auf seiner Seite im Web. Guter Junge, und danke Herr Peiniger, wenn sie es denn waren.
Nur überzeugt hat uns das nicht. Denn wenn wir die Seite www.ennepetal.de ansehen, die ja im Verantwortungsbereich unserer Stadtverwaltung liegt, so wird man unwillkürlich an die 90er Jahre des Internet erinnert. Sie ist schlicht und einfach erbarmungswürdig. Die Informationen sind derartig schlecht strukturiert, dass man schon sehr viel Zeit haben muss um überhaupt an die gewünschte Information zu kommen. In der Regel sind allerdings nur eingeschränkte Informationen vorhanden. Sieht man mal ab, dass Ennepetal ja nicht attraktiv sein will, so sollte man zumindest die notwendigen Bürgerinformationen etwas übersichtlicher gestalten. Die Müllabfuhrzeiten oder Sperrung von Straßen auf der Eröffnungsseite einzufügen, macht sicher einen "sehr guten Eindruck" auf den auswärtigen Betrachter. Der Stadt Ennepetal würde ich raten sich einmal eine Seite wie www.münster.de anzusehen, eine Stadt die immer wieder im positiven Sinne auffällt. Ich weiß diese Stadt ist viel größer, die Größe einer Stadt hat aber nun wirklich nichts mit einem innovativen und gut strukturiertem Internetauftritt zu tun. Wenn jemand aus der Stadtverwaltung dieses Argument benutzt, so ist das nur eine billige Ausrede. Was fehlt ist ein bisschen Herzblut für diese Stadt.
Ach ja, das Herzblut, heißt Liebe zu etwas Anderem als zu sich selber. Was aber wenn das Herzblut sich mit Dingen beschäftigt, die mehr mit der eigenen Eitelkeit zu tun haben?
Da zwitschert doch unser guter Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen mit Genuß:
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Hier versucht er uns etwas zu zeigen was ihm offensichtlich fehlt, Führungsqualitäten, Führungstärke oder Durchsetzungsvermögen. Nur wofür und in welchem Zusammenhang? Da arbeitet sich jemand an seinem Feind ab, weil ihm Inhalte zu dem angestrebten Amt fehlen. Eine Ablenkungsstrategie, mehr nicht.
4 und mehr Einträge innerhalb kurzer Zeit in seiner Rechtssache gegen Mehner, da ist wohl eine gehörige Portion Wut im Spiel. Und da soll noch Platz für Herzblut im Zusammenhang mit unserer Stadt sein? Das war wohl die Wut wegen des mäßigen Auftrittes in der Rosine, wo die Herren Heinz und Bilstein ihn nicht gerade gut aussehen ließen. Die ganze Wahrheit mochte er ja dort nicht von sich geben, hätte ja auch ein schlechtes Bild abgegeben. Entweder hätte es so ausgesehen, als hätte er als Verhandlungspartei versagt, oder es hätte ihm an der Attraktivität der Stadt nichts gelegen. Zumindest werden wir wohl seinen Einsatz nie richtig würdigen dürfen.
Ein renommiertes Sozialinstitut hatte einmal mittels einer Befragung heraus bekommen, dass die meiste Zeit eines Angestellten der Verwaltung damit vergeudet wird indem er die Angriffe auf seine Position in der Verwaltung abwehren muss. Und weiter, ein Großteil seiner restlichen Energie darauf verwendet seinen Weg nach oben frei zu machen. Wieviel Energie ist dann noch für Herzblut , bzw. die eigentliche Verwaltungsarbeit übrig?
Und da kommen wir zu der restlichen Energie. Die Stadt machte einen Kinoabend "inne Milspe". Gute Idee, war ja auch von uns. Nur die Ausführung war zu groß und zu aufwendig. Vor 16 Jahren hatten wir das mit zwei Personen und drei Telefonanrufen organisiert. Heute muss ein Kulturamt, ein Wirtschaftsförderungsamt, ein Ordnungsamt, eine Sparkasse und noch eine Citymanagement GmbH & Co.KG sich damit befassen. Was ist da anders, die Filme und das Equipment haben sich nicht verändert? Ich denke die notwendige freie Energie war nicht vorhanden, dadurch musste eine Aufgabe auf viele Schultern verteilt werden, weil man eben, wie zuvor gesagt, mit anderen Dingen beschäftigt ist. Effizientes arbeiten ist das wohl kaum.
Eine Stadtverwaltung effizient aufbauen und führen scheint hier wohl nicht im Vordergrund zu stehen, wichtiger sind die Netzwerke die die Gefahrenpotenziale gegenüber der eigenen Person übermitteln. Wie soll man da noch Zeit und Energie übrig haben, um eine attraktive Stadt konzeptionell zu erarbeiten.
Mit diesem Kandidaten können wir lange auf eine attraktive Stadt warten, die Abwanderung der Bevölkerung wird sich fortsetzen. Nur die Alten, die werden, nein, die müssen bleiben. Und "Wilhelm das Brot" wird mit der "Ennepetaler Mutter Beimer" als letzte das Licht ausmachen. Und jeden morgen werden die Arbeitskräfte von den umliegenden Städten ihre Arbeitsplätze bei Dorma, Febi, Ischebeck und andere anfahren um nachmittags wieder nach Hause zu fahren. Warum? Nur weil wir nicht alles schön geredet haben, was nicht so schön war und ist. Denn verantwortlich sind ja immer die Anderen, obwohl wir jahrelang eine sehr große Einflussmöglichkeit hatten.
Unsere "Ennepetaler Mutter Beimer" hat gestern ihren "Jung" "Wilhelm das Brot" in die Pferdekutsche verfrachtet um eine "Fotosession" mit ihm zu machen. Hätte sie doch ganz gerne alle Bürgermeisterkandidaten mitgenommen, leider wussten zumindest zwei nichts davon. Aber unsere "Ennepetaler Mutter Beimer" hat zumindest einen neutralen "Bericht" ins Netz gestellt. Sehen sie selber wie rührend dieser "Bericht" ist.
Ich glaube sie hat ihn adoptiert, muss wohl so sein. Hier haben wir uns gestern Abend in unserer Skype Sitzung sowieso gefragt, was daran so schlimm ist, als Forenbetreiber den Gevelsberger CDU Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen? Das ist doch ok, wir sind halt in einer Demokratie.
Eine moderne Stadt mit Wilhelm Wiggenhagen? Undenkbar. Für uns wäre er der Garant einer konservativen antiquierten Stadt, die ewig der Welt staunend zusieht wie sie sich bewegt.
Jürgen Gerhardt.
Weshalb denn so kleinsinnig, Jürgen Gerhardt?
In Ennepetal weiß doch jeder, den es interessiert, dass mit Herrn Wiggenhagen nur das bisher Erreichte gepflegt und gehegt wird. Das müssen Sie doch nicht an einer Terminsverlegung fest machen, einer Terminsverlegung auf Wunsch von Herrn Wiggenhagen übrigens; sein Anwalt Thilo Heuser hat Urlaub. Bei schulpflichtigen Kindern verständlich. Aber residieren in der Hattinger Straße nicht mehrere Rechtsanwälte unter einem Dach? Sogar erfahrene Kollegen?
Ich halte den Ball flach, Jürgen Gerhardt. Denn ich weiß auch, dass die Bürger, die Herrn Wiggenhagen wählen wollen, überhaupt nicht stört, wenn der dazu neigt, Halb- oder Unwahrheiten zu sagen. Dieselben wird auch nicht stören, dass ein Bewerber von der NPD antreten darf, obwohl da strafbare Wahlfälschung im Spiel sein könnte und Mehner nicht beschwerdebefugt gewesen sein soll, weil er nicht seine eigene „Vertrauensperson“ gewesen sein darf, auch wenn der Ennepetaler Wahlleiter ihn am 13. Juli als „Vertrauensperson“ seiner selbst und der EN(H) angesehen und so behandelt hat. Denn er hat die festgestellten Fehler der „Vertrauensperson“ Dr. Mehner mitgeteilt und ihn aufgefordert, diese rechtzeitig zu beseitigen. Eine solche Aufforderung geht nach dem Wahlrecht an die „Vertrauenspersonen“. In der Tat muss Mann/Frau schon richtig krumm um die Ecke denken, um dem Betroffenen die Beschwerdebefugnis abzusprechen. Waits up Henry Higgins alias Jürgen Gerhardt, wer am 30. August das Vertrauen der Bürger erlangt. Wenn die Mehrheit nicht für Anita Schöneberg votieren sollte, wird die Ernennungsurkunde lange auf die Aushändigung warten können.
Einen schönen Abend allerseits.
Ich arbeite gerade an einer Klageschrift gegen die Stadt Ennepetal, weil der Fachbereich 5 zwei Ennepetaler Unternehmer um rund 600.000 EUR gebracht hat. Obwohl die Stadt allen Anlass hat, diesen Unternehmern die „schrottigen“ Füße zu küssen.
Piepensever.
Auch den Prozess will ich gewinnen.
I.M.
Tja Herr Gerhardt, da muss ich Ihnen Recht geben.
Wir haben uns am Wochenende beim Bier über Politik unterhalten. Soll ja schon mal vorkommen.
Nun hatte uns allen Herr Wiggenhagen im Lufe der vergangenen Woche einen Besuch abgestattet. Er wollte für sich werben. Unser Fazit war Dekungsgleich mit dem Ihren, ein biederer und ordentlich arbeitender Beamter (quasi deren Prototyp), der seine Aufgaben nach den ihm gestellten Vorgaben erfüllt.
Also, trotz aller Wahlwerbung auf wir-ennepetaler, Herr Wiggenhagen erhält von uns keine Stimme, und diese unsere Meinung erzählen wir auch den Bekannten, die noch keinen Besuch von ihm hatten.
Nächste Frage die uns beschäftigte, warum hört man von den anderen 4 Bewerbern nichts (ich kann zählen, aber ein Wuppertaler Brauner mit Ennepetaler Meldeanschrift und Lebensmittelpunkt in Wuppertal zählt für mich nicht).
Unsere Antwort war, dass die drei Frauen in den letzten Jahren gezeigt haben, wofür sie stehen. Die müssen sich nicht so schamlos anbiedern wie Herr Wiggenhagen, der die letzten Jahre die Anweisungen des Bürgermeisters Michael Eckhardt hinter verschlossenen Türen im stillen Kämmerlein umgesetzt hat. Bei Frau Hofmann und Frau Schöneberg ist die Power für das Amt, genauso wie bei Michael Eckhardt ersichtlich. Die beiden anderen Kandidaten sahen wir nur als Zählkandidaten.
Gemeinsam kamen wir zu dem Ergebnis, dass Herr Wiggenhagen doch weiterhin im stillen Kämmerchen bleiben solle.
Naja, seinen Streit mit Herrn Mehner darf er noch beenden, denn dieser Studierte, dem die Kenntnis im eigenen Fach zum Verhängnis wurde, weil er nach eigenen Aussagen nur mit den Bossen redet, auch wenn die gesetzlichen Vorgaben etwas anderes sagen, gehört derart gestutzt, dass er diesem Rechtssystem keine weiteren Kosten verursacht.
Daher eine bite an die Stadtverwaltung (mit Sicherheit nicht umsetzbar, aber trotzdem), holt doch alle Unterlagen vom Mehner auf den Marktplatz und zählt dann nochmal in aller Öffentlichkeit aus. Denn er schreibt ja in seinem Blog, dass er eine öffentliche Auszählung will, also kann er ja nichts gegen die größt mögliche Öffentlichkeit haben.
Falls er dagegen juristische Einwände erhebt, gäbe er seine Niederlage zu. Wenn nicht, dann machen wir es wie früher, da fanden die Hinrichtungen auch auf dem Marktplatz statt.
Abschließend galt unser persönliches Mitleid der Tochter von Herrn Mehner, die nun die Aufgabe hat, der Kanzlei neu das durch Ihren Vater geraubte Vertrauen wiederzugeben. Frau Mehner trösten Sie sich, andere sind auch nicht für ihre Eltern verantwortlich. Sagen Sie das nur Ihren Mandanten.
So JG, nun bin ich mal gespannt, ob das ungekürzt übernommen wird.
Gute Nacht
Jannik