Skurriles und kurioses aus unserer Mailbox

[jpg] Wie bereits berichtet haben wir viele, viele emails aber auch Telefonate bekommen. In der Mehrzahl waren das positive Mails oder Telefonate. die uns bestätigten und aufforderten weiter zu machen.

Tun wir auch – versprochen.

Nun ist es aber nicht so, als wenn wir nur Zuspruch bekommen, nein, wir bekommen auch einige emails , von total ablehnend bis teilweise ablehnend. Nach Sichtung haben wir uns entschlossen die skurrilsten Zuschriften einmal auf zu listen und hier zu erörtern. In der Regel werden solche emails unter "Nicknames" versandt, es lohnt nie diese Emails zurückzuverfolgen um darauf einzugehen.

Im Internet geht man nach der Regel bzw. Weisheit: "Do not feed the Troll", rechts ein Pic. von einem in freier Wildbahn gesehenen Troll.

Jeder im Internet hat seine eigene Art mit Trollen umzugehen, wir veröffentlichen ab und an solche Trollbeiträge.

 

Damit aber kein Missverständnis auf kommt, wir unterscheiden schon zwischen konstruktiver Kritik und Trollbeiträgen. Die eingehende Kritik ist uns ein Herzensanliegen, sie ist das Feedback was wir brauchen um immer besser zu werden. Beleidigungen, Beschimpfungen, Bedrohungen usw., die wandern allerdings sofort  in den Trash Ordner, so was macht ein Filter automatisch über die sprechen wir noch nicht einmal.

Hier also der Abriss aus unseren beliebten und belachten emails.

……Politiker und die  Stadtverwaltung mögen Ihr Portal…… nicht. ….!!!


Politiker aber auch die Stadtverwaltungen mögen grundsätzlich keine Kritik, sie machen logischerweise alles richtig. Weiter haben diese beiden Gruppen sich ihr Volk nie aussuchen können und das ärgert diese beiden Gruppen.
Leider kann sich das "einfache" Volk auch seine Politiker und seine Stadtverwaltung nicht aussuchen, deshalb ist jede Wahl ein Tag an dem beide erinnert werden, wir konnten uns nicht aussuchen, wir müssen aber miteinander leben.

…….en-mosaik.de hat eine Promotion von Ra Büro Mehner & Mehner… ihr seid bezahlt worden……

Richtig, wir sind ein gewerblicher Dienstleistungsbetrieb und leben davon, dass wir unsere Leistung vermarkten. Manch einer meint jedoch, wir müssten umsonst arbeiten. Warum?
Weil wir Heilige sind? Sind wir nicht. Wir liefern eine Leistung und stellen diese in Rechnung, so einfach ist das und so ist unser System, man nennt das auch Marktwirtschaft. Wir sind jedoch nicht wie viele unserer anderen Print- oder EMedien, die sich durch Promotion kaufen lassen. Eher verzichten wir auf einen Auftrag. Fühlen uns jedoch in der modernen Zeit pudelwohl.

…..Ihr unterstützt den Mehner bei seiner Bürgermeisterkandidatur und……..


Klar, wie jeden anderen der fünf Kandidaten, weil wir wollen, dass die sich äußern um mehr Demokratie herzustellen. Wir können mit Recht sagen, das wir Eckhardt, Wiggenhagen, Schöneberg und Frey gebrieft haben, nicht offen, das geben wir zu, indirekt und ungefragt seit 2005. Es hat uns gerade mit einem großen Stolz erfasst, dass bei der Kandidatenbefragung anlässlich der Handwerkermesse bei allen Kandidaten unsere Themen, Argumente aber auch Ideen aufgenommen waren und vorgetragen wurden.
Zugeben müssen wir allerdings, dass Frau Dr. Siekermann, als auch Herr Dr. Mehner sehr spät auf unserem Radar auftauchten. Frau Dr. Siekermann haben wir ja selber mit unserem Artikel, …….zum jagen tragen…, hinter dem Ofen hervor geholt. Die FDP wollte ja auch auf einmal nicht mehr auf Platz 3 sein, sondern sogar auf Sieg spielen, freut uns doch.
Frau Dr. Siekermann haben wir das Thema: "demografischer Wandel" und Herrn Dr.Mehner haben wir die "Stadtplanung" näher gebracht. Dem einen übers Internet und indirekte Gespräche, dem anderen über direkte Zuwendung. Wir kennen hier in Ennepetal die vorhandenen Netzwerke.
Frau Dr.Siekermann als auch Herr Mehner haben jedoch bei beiden Themen nicht zu ende gedacht – sei es drum. Was können wir aber dazu, wenn bei der einen das Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" oder "Jugendliche im IT Zeitalter", dem anderen die  Namen wie Le Cobusier, Mies van der Rohe oder Walter Gropius nichts auslösen?

………Sie versuchen ein Spiel zu spielen, dem Sie nicht gewachsen sind……

Bis heute wissen wir nicht was wir nach Meinung dieses Users spielen sollen. Wir wissen nur eines, wir wollen mehr Demokratie, wir wollen den einzelnen Wählern, weiblich oder männlich, jung oder alt, klug oder weniger klug, die Kandidaten vorführen die ihm zur Verfügung stehen. Wir wollen von den Kandidaten keine Sprachhülsen, Absichtserklärungen oder Lippenbekenntnisse.  Klare belastbare Aussagen sind angesagt. Das ist Demokratie, das ist Politik, das Ringen mit Argumenten für eine bessere Zukunft. Gelingt das nicht, also stellen sich die Kandidaten des Rates, des Bundestages, des Europaparlamentes aber auch des Bürgermeisteramtes nicht, so können wir eines mit gutem Recht sagen, diese Kandidaten haben ein anderes System im Hinterkopf. Vielleicht die Autokratie?

….Sie sind ja nur neidisch weil Sie keine Aufträge von der Stadt bekommen….

Ist das denn erstrebenswert? Ich stell mir eine Bücherei vor, die jedes Jahr bangen muss, ob sie den Auftrag für die Schulbücher bekommt. Diese Bücherei müsste doch ihr gesamtes kritisches Denken begraben, aber auch täglich unterdrücken. Müsste ihr soziales Umfeld ewig überzeugen und drangsalieren, das alles was die Stadt macht,  so was von toll ist. Nein, da kommt kein Neid auf, eher Mitleid.

…warum machen Sie unsere "so schöne Stadt"  denn  so schlecht?….

Hm, wir glauben, sie haben nicht alles durchgelesen oder wir konnten uns nicht verdeutlichen.
Wir sehen schon, dass diese Stadt ein riesiges Potenzial hat, nur es wird nicht von den Entscheidern genutzt. Wenn unsere Entscheider  in den feinsten Restaurants Wuppertals, Hattingen, Hagen oder auch Düsseldorf einkehren und meinen sie wären in Ennepetal, kommt schon mal eine falsche Einschätzung, über eine ansprechende Gastronomieszene in Ennepetal auf. Denn in einem feinen Restaurant ist die Welt in Ordnung, wenn ich vergesse wo ich bin.
Also wir sehen das Verhalten der Entscheider, wie Bürgermeister, Wirtschaftsförderer oder auch Rat der Stadt als unschön an, nicht die Stadt selber. Die Leute hier in der Stadt haben was Besseres verdient.

…was Sie machen, ist kein seriöser Journalismus…….

Seriös in welchem Sinn? Journalisten sollten für mich der Staatsmacht kritisch gegenüberstehen und keine Haus- und Hofberichterstattung betreiben. Zunehmend entsteht der Eindruck, Journalisten würden mit den Mächtigen auf Kuschelkurs gehen. Das Internet ist den Mächtigen suspekt, weil dort Menschen frech eine Meinung vertreten, die nicht Mainstream ist. Bloger haben z. B. keine wirtschaftlichen und personellen Abhängigkeiten, können also Fragen stellen, die sonst keiner stellen würde. Ich glaube hier in Deutschland könnte ein System der vierten Gewalt installiert werden, jedoch nicht über die etablierten Medien. Die wenigsten Redaktionsstuben haben einen Leyendecker oder Röbel auf der Gehaltsliste. Die WAZ Medien Gruppe und andere Verlage bauen zunehmend die Redaktionen ab. Warum wohl? Weil die Tickermeldungen eins zu eins übernommen werden sollen und werden.  Mit Journalismus hat das nichts zu tun, eher mit Informationsbeschaffung. Und Informationsbeschaffung macht OBI oder der Kaufhof auch, indem er seine Kunden in einer Datenbank erfasst.

….machen Sie doch mal einen besseren Vorschlag…..

Mit Beginn des neuen Jahrtausends haben wir uns zunehmend zu den allseits bekannten Themen geäußert, höflich,  aber auch kompetent und sachlich fundiert.
Wir haben einen Verteilerschlüssel, mit dem Bürgermeister, der Wirtschaftsförderung und allen drei Publikationen der WAZ Medien Gruppe, denen wir die Schriften zusandten. Zwei Leserbriefe wurden veröffentlicht, worauf wir sehr viel telefonischen Zuspruch aus der Bevölkerung bekamen.

Hier zwei Beispiele als Link:

http://www.en-mosaik.de/pdf/Stadtmarketing-081205.pdf

http://www.en-mosaik.de/pdf/Stadtmarketing-250206.pdf

Zum Schluss möchten wir noch anmerken, es macht uns zunehmend Mühe den Unsinn der seit Jahren von der Politik und der Verwaltung verzapft wird ernst zu nehmen, auch stellen wir fest, es kommt keine Empörung mehr auf wenn die neuste Nachricht ins Haus flattert.

Sicherlich werden einige Menschen verstehen, wenn man dann dem ganzen Tun nur mit der Ironie oder dem Zynismus beikommen kann.

Trotzdem gilt auch in Ennepetal, wie überall: Denken ist keine Schande – noch nicht.

 

 

Jürgen Gerhardt

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