Erste Umfrage von en-mosaik.de nach der Kandidatenkür

[JPG] Eines vorweg diese Umfrage ist unseres Erachtens nicht repräsentativ. 

Wir haben von romantisches-en.de die email Adressen aus dem Newsletterpool angesprochen, ob wir die Adressen zu Befragungen benutzen dürften. Diese Regelung haben wir bei en-mosaik.de fortgesetzt. Nun hatten wir zur Zeit der Kandidatenkür auf der Handwerkermesse im Haus Ennepetal 517 Adressen im Pool.

Wir wissen, es sind keine qualifizierte Adressen, sie taugen jedoch als Trend oder als Stimmung, so betrachtet haben sie also eine gewisse Relevanz.

Die Fragen lauteten also, nach den Artikeln der WAZ Medien als auch unseres Artikels:

 

  1. Welchen Kandidaten würden Sie als Bürgermeister wählen wenn am Sonntag Wahl wäre?

1.1.   Sabine Hofmann ( Bündnis90/Die Grünen )

1.2.   Ingo Mehner ( Parteilos )

1.3.   Dr. Hella Siekermann ( Parteilos – Kandidatin der FDP )

1.4.   Anita Schöneberg ( SPD )

1.5.   Wilhelm Wiggenhagen ( Parteilos – Kandidat der CDU )

 

  1. Welche Partei würden Sie für den Rat der Stadt wählen, wenn am Sonntag Wahlen wären?

2.1.   Bündnis90/Die Grünen

2.2.   CDU

2.3.   FDP

2.4.   FWE

2.5.   SPD

2.6.   UWE

 

Bedingung war auch, wenn sich jemand nicht entscheiden konnte oder wollte, irgendwie nicht wusste oder sogar vor hat nicht zur Wahl zu gehen, sollte er für beide Bereiche das Nichtwähler Lager wählen. Ist für uns einfacher.

 

Hier die Ergebnisse:
Setzen wir die Summe der an dieser Umfrage teilgenommenen User auf 100 %, würden lediglich 42 % wählen gehen.
Diese Summe verteilt sich wie folgt:

Bürgermeisterwahl:

 

Anita Schöneberg                    36 %            

Wilhelm Wiggenhagen              26%

Sabine Hofmann                       17%

Ingo Mehner                             14%

Dr. Hella Siekermann                 7%

 

 

  
Danach wäre Anita Schöneberg unsere neue Bürgermeisterin.

 

Rat der Stadt:

CDU                                        33%

SPD                                        29%

FDP                                        19%

Bündnis90/Die Grünen              12%

FWE                                         5%

UWE                                         2%

 


Nichtwähler / Ich weiß nicht / sonstige / Ich bin nicht da.   58%

  

Wir finden, noch ist nichts endgültig gelaufen. Denn das Nichtwählerlager ist erheblich gewachsen. Die Demokratie als ein Auslaufmodell? Oder, stell dir vor, morgen ist Wahl und keiner geht hin?

Wir denken uns, dass kann es nicht sein, die Kandidaten sollten sich etwas mehr bemühen.

Die „Show oder Kür“ auf der Handwerksmesse kann doch nicht alles gewesen sein, zumal die Veranstaltungen nicht zusammen passten. Eine Kandidatenbefragung vor der Modenschau, nein, das sind zwei grundverschiedene Bereiche.

 

Wie wäre es wenn Ennepetal im positiven Sinne einmal voran ging, meinetwegen die „Ennepetaler Gespräche“ oder die Gespräche „Aufe Milspe“ im Haus Ennepetal in welchem sich die Kandidaten für den Rat der Stadt oder die Bürgermeisterkandidaten den Fragen stellen. Wir haben inzwischen so viele Fragen übermittelt bekommen, wir können überhaupt nicht so schnell ins Netz stellen.

Politik kann und sollte Spaß machen, Spaß am Gestalten. Nicht?

 

[Jürgen Gerhardt]

12 Kommentare
  1. Dr. Ingo Mehner sagte:

    Well.
    Das lasse ich einmal so stehen.
    Was ich nicht weiss, ist: Was nehmen die Kandidaten mit in den Wahlkampf?
    Jürgen Gerhardt ist ein......bleiben Sie bitte beim Thema (die Red.).
    Ingo

  2. Dr. Ingo Mehner sagte:

    STICHWAHL
    wird wieder kommen.
    Ich will noch nicht wetten.
    Aber jedes Bundesland hat die Stichwahl. Zwei Landesverfassungsrichter sind draußen. Weil der Eine zu nahe an AC (Grüne) und der Andere zu nahe an SPD (HA). Bei Stichwahl ist Mehner vorn. Weil…
    Die CDU wittert frischen Wind.
    In SH wittert keine Partei mehr frischen Wind. Da nehmen die Bürger selbst das Heft in die Hand. Bürger, Nicht FW´s oder UW´s. Bürger.
    I.M.

  3. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Dr. Ingo Mehner 26. März 2009 12:49

    Zitat:”Bei Stichwahl ist Mehner vorn. ”

    Da müssten Sie jedoch noch einiges bringen um in den Bereich einer Stichwahl zu gelangen.

    Zitat:”In SH wittert keine Partei mehr frischen Wind. Da nehmen die Bürger selbst das Heft in die Hand. Bürger, Nicht FW´s oder UW´s. Bürger.”

    Das ist aber nicht nur in Schleswig Holstein so, in Bayern wurden sogar in ganzen Landkreisen die etablierten Parteien, wie CDU/SPD/FDP, zur Bedeutungslosigkeit verdammt. In vielen Kommunen regieren die Bürger inwischen, sei es als Verein, Einzelpersonen oder Partei.
    Ennepetal würde erst eine GmbH&Co. KG gründen, meinetwegen: “Gegen den Mief in Ennepetal” oder gebt unseren Politikern im Rat kein Valium mehr, lasst mehr Sauerstoff in den Ratssaal.

  4. Dr. Ingo Mehner sagte:

    Richtig, Jürgen Gerhardt,
    bis zur Stichwahl muss ich erst mal kommen.
    Aber die Stichwahl ist genau einen Wahlgang näher als die reine Mehrheitswahl.
    Wenn Sie mit Ihren veröffentlichten Zahlen Recht haben und die Urheber dieser Zahlen signifikant für Ennepetal sein sollten, ergibt sich folgende einfache Gleichung:
    Die CDU ist vorn mit x%, ihr Kandidat motiviert die CDU Wähler nicht; er liegt zu viele Punkte zurück. Weshalb wohl? Weil er blass ist, zum Lachen in den Keller muss und von Mehner bis aufs Gerippe blamiert (nicht diffamiert) wird, Jeder Punkt von der CDU Mehrheit ist bei Mehner angekommen. Bis Ostern werde ich ihm noch einmal 5 Punkte abnehmen. Dann bin ich an ihm vorbei, nicht wahr? Und bis Pfingsten habe ich ihn so oft gestellt und ihm wieder und wieder auf den Zahn gefühlt, dass er nur noch mit dem Kopf unter dem Arm zu gestellten Fototerminen erscheint. Mehr hat er nicht zu bieten. Danach ist bis zum Beginn der Sommerferien der “Freie Fall des W.” angesagt.
    Und Anita Schöneberg sollte sich mit den SPD Langweilern nicht zu früh freuen. Ab Pfingsten ist Mehner persönlich “on tour”. Musiker gegen Musiker. The Schwelm Bandolims gegen das Akkordeonorchester. Persönlichkeit gegen Vereinsmeierei. Ein ganzer Kerl gegen eine halbe Frau. Promovierter Verwaltungsjurist mit 40 Jahren Führungserfahrung gegen einen Studentin und eine Azubine. Befähigung zum Höheren Verwaltungsdienst gegen kommunalpolitische Ambitionen einer Amateurin. Informationen gegen angelernte politische Worthülsen. Ein Macher, motiviert durch Bürgermehrheit, gegen eine politische Bittstellerin ohne Mehrheit. Einer aus der Innenstadt gegen eine von Homberge. Einer mit Mut gegen eine All zu Zaghafte. Einer mit Träumen gegen eine Träumerin. Einer mit Visionen gegen ein Kaninchen vor der Schlange. Piccadilly gegen den soeben (heute!) gescheiterten Stadtumbau West (keine Förderungsmittel für Ennepetal!). Ein Wacher gegen eine Schlafmütze!
    Ein Dr. jur. Ingo Mehner gegen eine Anita Schöneberg.

  5. Jürgen Gerhardt sagte:

    @ Dr. Ingo Mehner 27. März 2009 12:07

    Nein, die Stichwahl wird nicht wieder eingeführt. Münster hat diesbezügliche Äußerungen gemacht. Warum auch? Die Argumente sind doch sehr dürftig: “Weil es die anderen noch haben”.

    Jetzt zu Ihren Aversionen gegenüber dem politischem Gegner.

    Für mich, als überzeugter Demokrat, ist es beschämend wie verunsichert der einzelne Wähler war und ist und mit Bauchgrimmen sich ins Nichtwählerlager begeben hat, und das seit Jahren.
    Wenn man die letzte Wahl analysiert, so wurde Bürgermeister Eckhardt mit 30% der Stimmen (Gesamt) gewählt, sprich, er wurde nicht von der Mehrheit getragen. Woher der Anspruch, er wäre bei der Bevölkerung sehr beliebt, kommt, vermag ich nicht nachvollziehen.
    Sie als auch Ihre politischen Mitbewerber sind allesamt nicht in der Lage die Bevölkerung für die Wahl zu motivieren. Ich glaube aber auch, es ist den Kandidaten egal von wie viel Wählern sie gewählt werden, ob nur 10% der Wahlberechtigten zur Wahl gehen, Hauptsache ich bekomme ein Amt, einen Job oder eine Machtposition. So, wie das abläuft, sollte man über eine Neudefinition der Politik Ennepetaler Prägung nachdenken.
    Was nun das Potenzial Ihrer Mitbewerber angeht, so meine ich, ist das dem unverstandenen Regelwerk einer Demokratie geschuldet, Stichwort: “Wir hier in Ennepetal haben schon immer gemacht was wir wollten”.
    Wir wollten einen Mittelpunkt in Milspe, Haus Ennepetal, haben das aber schon während der Bauphase aufgegeben. Wir wollten eine City, nämlich Milspe, haben jedoch in der Realität keinen Platz. Wir wollen mehr Einzelhändler “inne Milspe”, haben aber keine Flächen zur Verfügung. Was soll es, die Einzelhändler können ja Zelte mitbringen. Die Politik mit der Stadtverwaltung immer einträglich und einstimmig mit geschlossenen Augen vor die Wand. Und die Bürger sehen der Tragödie erstaunt zu oder gehen in die umliegenden Städte, weil dort alles viel besser läuft. Ennepetal in Konkurrenz im EN-Kreis? Nein, Ennepetal wird doch überhaupt im Kreis nicht ernst genommen.

    Also, kümmern Sie sich darum, dass Sie eine Alternative sind, die den Wähler begeistern kann und nicht wie alle verunsichern.

  6. Frank Wittig sagte:

    Hallo Herr Gerhardt,

    die Wahlbeteiligung zur Kommunalwahl in 2004 lag in NRW bei 54,4%, in Ennepetal bei 54,3%.
    Hier auf spezielle Ennepetaler Verhältnisse zu schließen,erscheint mir da sehr gewagt.
    Das Problem der sinkenden Wahlbeteiligung hat Ursachen die sicherlich nichts mit Ennepetal zu tun haben.

  7. Jürgen Gerhardt sagte:

    @Frank Wittig 27. März 2009 18:45

    Richtig die Zahlen interpretiert?
    Ennepetal 54,3%
    Gleicher Typ Stadt: 56,5%
    Durchschnitt Kreis: 56%

    Das war 2004, jetzt gehen Sie mal die Jahre zurück. Huch tatsächlich es wurden immer weniger.
    Übrigens, ich bin für das Verhalten in Ennepetal zuständig.

    Das Problem der sinkenden Wahlbeteiligungen ist sicher kein ausschließliches Ennepetaler Problem, aber es ist auch ein Ennepetaler Problem.
    Wollten Sie mir denn jetzt sagen, die anderen Städte sollten das Problem lösen, so würde sich das Problem auch in Ennepetal lösen? Also erst die Anderen und dann auch wir?

    Herr Wittig, wieso kann Ennepetal denn nicht einmal Vorbild sein und diesem Trend entgegenwirken?
    Alle Politologen sind sich einig warum diese Wahlmüdigkeit vorherrscht, aber auch wer dagegen was tun kann, nämlich, die Politiker vor Ort.
    Bei aller Gegensätzlichkeit sollte jedoch kein Streit über den Bestand der Demokratie ausbrechen.
    Unsere Demokratie und die damit verbundene Freiheiten sollten nicht als Selbstverständlichkeiten hingenommen werden. Nicht in Ennepetal und auch nicht anders wo.

    Und deshalb sollten sich die Parteien als auch die Kandidaten mutig den Fragen der Bürger stellen, öffentlich und überzeugend, tun sie das nicht so verstoßen sie gegen einen Grundsatz der Demokratie – der Transparenz.

  8. Frank Wittig sagte:

    @Herr Gerhardt,

    die Interpretation überlasse ich den Lesern.
    Mir ging es darum zu zeigen, dass die Wahlbeteiligung in Ennepetal nicht so sehr vom Landesdurchschnitt abweicht. Selbst der von Ihnen aufgeführte Vergleich zu ähnlich großen Kommunen ist nicht so groß um auf spezielle Ennepetaler Verhältnisse im Wahlverhalten schließen zu können.

    Zitat: “Übrigens, ich bin für das Verhalten in Ennepetal zuständig.”

    Ach Sie sind das. Ich habe immer schon den Schuldigen gesucht und jetzt endlich gefunden.
    Allerdings würde ich ein “wir” einsetzen. Gemeinsam streiten wir als Demokraten um den besseren Weg.

    Zitat: “Wollten Sie mir denn jetzt sagen, die anderen Städte sollten das Problem lösen, so würde sich das Problem auch in Ennepetal lösen? Also erst die Anderen und dann auch wir ?”

    Habe ich das ? Nein, wir sollten uns aber nicht einbilden, hier in Ennepetal etwas Besonderes zu sein.

    Zitat: “Alle Politologen sind sich einig warum diese Wahlmüdigkeit vorherrscht, aber auch wer dagegen was tun kann, nämlich, die Politiker vor Ort.”

    Alle ? Wer behauptet den das ? Und Politiker vor Ort heißt nicht unbedingt Kommunalpolitiker.
    Die Menschen halten die Bundespolitik für wichtiger. Deshalb liegt dort die Wahlbeteiligung auch höher.

    Zitat: “Bei aller Gegensätzlichkeit sollte jedoch kein Streit über den Bestand der Demokratie ausbrechen.
    Unsere Demokratie und die damit verbundene Freiheiten sollten nicht als Selbstverständlichkeiten hingenommen werden. Nicht in Ennepetal und auch nicht anders wo.”

    Nein, Streit über die Demokratie bricht nicht aus.
    Aber das Jahr 1949 liegt jetzt 60 Jahre zurück. Nur die Menschen über 70 in den westlichen Bundesländern haben noch etwas von der Diktatur mitbekommen.
    Die Freiheit und Selbstverständlichkeiten unserer Demokratie erscheinen uns deshalb als etwas Normales und wird deshalb nicht mehr besonders beachtet.
    Denken Sie zum Beispiel daran, wie wenig Menschen doch am 9. November 2008 in Hagen an dem
    Schweigemarsch teilgenommen haben.

    Wenn Sie wirklich etwas verändern wollen, dann bewerben Sie sich um ein Mandat. Sie werden schnell sehen, dass alle Funktionsträger – egal welcher Partei sie angehören – nicht so schlecht sind. In der Praxis lernt man schneller als hier beim diskutieren in der Theorie.

    Hier kann man sich schön als tolle “unfehlbare” Persönlichkeit darstellen, wir wir am Beispiel eines als Beigeordneten gescheiterteten Kandidaten sehen können. Aber auch hier gehört die Toleranz dazu dieses zu ertragen, davon lebt die Demokratie.

    Allen ein schönes Wochenende.

    PS: Wer hat gestern den Leserbrief in der WP über die Zustände in der Schwelmer Fussgängerzone gelesen ? Man sieht, Probleme gibt es überall.

  9. Jürgen Gerhardt sagte:

    @Frank Wittig 28. März 2009 08:39

    Ach Herr Wittig, Ihre Zeilen lesen sich wie die immer beliebten und bekannten Totschlagargumente.

    Weil wir von dem Durchschnitt nicht abweichen, ist doch alles in Ordnung.
    Es ist doch alles in Ordnung, weil die Mehrheit es als in Ordnung ansieht.
    In der Praxis sieht alles ganz anders aus.

    Dies sind alles Argumente für das “Weiter so”, nur Herr Wittig, die Zeiten haben sich maßgeblich geändert.
    Haben die Bürger früher nur über die Stammtische ihre Meinung verbreiten und damit eine überschaubare Anzahl von Menschen erreichen können, so hat sich das heute doch dramatisch verändert.
    Und ich denke, das ist auch gut so.

    Zitat: Hier kann man sich schön als tolle “unfehlbare” Persönlichkeit darstellen, wir wir am Beispiel eines als Beigeordneten gescheiterteten Kandidaten sehen können.”

    Er ist doch nicht gescheitert, er ist abgewählt worden. Haus Ennepetal, ich habe jetzt durch Zufall die Urpläne gesehen, war meines Erachtens ein “Leuchtturm” für Milspe. Warum dieses klägliche Haus jetzt da steht kann ich nicht nachvollziehen. Meines Erachtens ein Bubenstück.

    Und noch eines, ich kann ohne Probleme Personen von ihren Handlungen unterscheiden. Wir haben jetzt Wahlen, nicht im nächsten Jahr. Im nächsten Jahr werden sich die Ratsmitglieder wieder auf die notwendigsten Informationen beschränken. Meinetwegen, das Herr Steinmeier den Kongo retten will, oder Herr Rüttgers Frau “Kraftilanti” nicht mag, alles wichtig für unsere Kommune. Und wenn wir in 15 Jahren auf evtl.nur 21.000 Einwohner schauen, werden Sie mir sagen: Sie haben ja auch nichts gesagt, Sie haben ja auch geschwiegen.

  10. Frank Wittig sagte:

    Hallo Herr Gerhardt,

    habe ich gehauptet, alles ist in “Ordnung” ?

    Nur ganz kurz einig Stichworte zum Nachdenken:

    Die Probleme der Bevölkerungsentwicklung in unserm Land liegen doch an den niedrigen Geburtenraten. Wir bekommen in den nächsten Jahrzehnten die Quittung für unsere Kinderfeindlichkeit.

    Unser Sozialstaat ist auf “Vollversorgung” ausgerichtet worden. Eigene Verantwortung wird klein geschrieben, der Staat soll möglichst allen Bürgern ihre persönliche Glückseligkeit garantieren.
    Auch hier werden wir die Quittung in den nächsten Jahren erhalten.

    Denken Sie an den kommunalen Finanzausgleich. Auch hier werden Fehlentscheidungen von Kommunen
    letztlich noch belohnt.

    Gescheitert ist schon das richtige Wort gewesen, die Abwahl war das sichtbare Zeichen dafür.
    Diese Wunde ist nie verheilt und ursächlich für sein derzeitiges Verhalten.

    Allen noch einen schönen besinnlichen Sonntag

  11. Jürgen Gerhardt sagte:

    @Frank Wittig 29. März 2009 11:23

    Zitat:”Die Probleme der Bevölkerungsentwicklung in unserm Land liegen doch an den niedrigen Geburtenraten. Wir bekommen in den nächsten Jahrzehnten die Quittung für unsere Kinderfeindlichkeit.”

    Wer ist noch einmal “unsere”? Ich denke die Quote von 1,36 – 1,37 Kinder im Gegensatz der Quoten, meinetwegen in Frankreich oder den skandinavischen Ländern, anderer Länder spricht Bände. Nun ist es müssig, was ja immer in unserem Lande üblich ist, einen Schuldigen zu benennen. Fakt ist jedoch, wir nehmen alles so hin. Der Flächennutzungsplan z. B., da wird in der Prognose der Einwohner gesagt, 2025 haben wir entweder 4.000 Einwohner (günstigenfalls) oder 10.000 Einwohner (ungünstigenfalls).
    Und jetzt kommt für mich das verblüffende und erschreckende, nämlich, von keinem der Teilnehmer, einschl. der politischen “Prominenz”, wurde irgendein Widerspruch formuliert, nicht einmal im Ansatz.
    Dabei könnten wir uns dagegenstemmen, es ist ja keine Naturkatastrophe.

    Zitat:”Unser Sozialstaat ist auf “Vollversorgung” ausgerichtet worden. Eigene Verantwortung wird klein geschrieben, der Staat soll möglichst allen Bürgern ihre persönliche Glückseligkeit garantieren.
    Auch hier werden wir die Quittung in den nächsten Jahren erhalten. ”
    Na ja, hier ist es ja wohl so, dass beide, der Staat als auch die Bürger, sich gegenseitig ins Unglück getrieben haben und jetzt vor einem Scherbenhaufen der gegenseitigen Abhängigkeiten stehen.
    Nur in die Parlamente zu flüchten und dem Bürger den Dialog verweigern löst auch kein Problem.

    Zitat”Denken Sie an den kommunalen Finanzausgleich. Auch hier werden Fehlentscheidungen von Kommunen letztlich noch belohnt. ”

    Das ist aber jetzt ein sehr weites Thema. Wobei der Bund aber auch die Länder immer wieder schön auf Kosten der Kommunen Punkte gemacht haben. Kosten auf andere abwälzen und dann den Strahlemann machen, da waren die Länder und der Bund immer gut.

    Die Sonne kommt raus,ich hau jetzt ab.

    Schönen Sonntag noch.

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