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Spende an das Jugendzentrum

Spendenübergabe für das Jugendzentrum  v.l. Bernd Scheller und Imke Heymann  Foto: D. Heymann

Spendenübergabe für das Jugendzentrum v.l. Bernd Scheller und Imke Heymann Foto: D. Heymann

[Ennepetal]  Am Sonntag, den 12.7.2015, waren rund 70 Ennepetaler der Einladung der Bürgermeisterkandidatin Imke Heymann zu Führungen durch die Kluterthöhle gefolgt. Da die Führungen und Erfrischungen kostenlos angeboten wurden, äußerten einige der Gäste den Wunsch, als kleines Dankeschön, etwas für einen guten Zweck spenden zu wollen. Da die Erfrischungen auf der Tanzinsel direkt vor dem Jugendzentrum gereicht wurden, schlug Patrice Cailly vor, die Spenden dem Jugendzentrum zukommen zu lassen. Am Montag wurden dann die Spenden des Tages direkt an den  Leiter des Jugendzentrums Bernd Scheller übergeben, um damit zum Beispiel neue Spiele oder andere Dinge anzuschaffen, die direkt den Jugendlichen zu Gute kommen. Insgesamt kamen knapp 160 € zusammen.










Mondscheincafé in Bürgerhand erfolgreich

[Gevelsberg] Damit hatten sie nicht gerechtet, Emine Yalcin, ihr Mann Ayhan, Iris Hunsdieck und Silvia Lange. Gemeinsam standen sie beim Gevelsberger Mondscheinbummel hinter dem Tresen des Solidaritätscafès zugunsten gewaltbetroffener Frauen und Kinder, verkauften Punsch und Glühwein, türkischen Tee und Gebäck und erwirtschafteten stolze 500 Euro. Bei der Übergabe des gut gefüllten Spendenschweins an das Frauenhaus EN strahlten sie mindestens genau so wie ihre Empfängerin.„Es ist schon klasse, was in Gevelsberg möglich ist“, freut sich Kathleen Schmalfuß über das Engagement der Gevelsberger Bürger/innen und den vorweihnachtlichen Geldsegen. Als Verantwortliche für die Kinderarbeit im Haus möchte sie den jungen Bewohner/innen soviel Geborgenheit wie möglich vermitteln. „Damit können wir jetzt eine Schaukel im neugestalteten Außenbereich unseres Hauses für die Kinder anschaffen.“Eingebettet war das Mondscheincafé in eine Kampagne für mehr Sensibilität und Solidarität gegenüber gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern. „Wir wollen Frauen Mut machen, sich gegen seelische und körperliche Misshandlung zu wehren und Hilfen in Anspruch zu nehmen“ erläutert Christel Hofschröer die Initiative für das Mondscheincafé.

Die Gleichstellungsbeauftragte hatte eingeladen, die Stadt Gevelsberg einen Stand zur Verfügung gestellt und Bürger/innen Seite an Seite mit Fachleuten der Polizei, dem Weißen Ring und Opferanwältinnen Trillerpfeifen mit Notrufnummern verteilt und für mehr Verantwortung geworben. Ihre Botschaft: Häusliche Gewalt ist keine Privatsache – sondern eine Herausforderung für uns alle. Undgute Arbeit braucht Unterstützung.“ Die Frauenhäuser sind voll und weiterhin auf Spenden angewiesen.Seit 20 Jahren bietet das Frauenhaus Schutz, Unterstützung und Beratung für gewaltbetroffene Frauen und Kinder. Während dieser Zeit haben 1596 Frauen und 1627 Kinder hier Schutz gefunden.

 

Spendenkonto:

Förderverein Frauen helfen Frauen EN e.V.

Sparkasse Witten, BLZ 452 500 35, Kto 126 005 57


Anlaufstellen für Rat- und Schutzsuchende Frauen:

Frauenberatung.EN 02336/4759091

Frauenhaus.EN 02339/6292

Polizei 110

Opferschutz 02336/91662956

Weißer Ring 02333/609060

 

Auf den Fotos sind von links: Ayhan Yalcin, Kathleen Schmalfuß, Christel Hofschröer, Silvia Lange und Emine Yalcin. Es fehlt Iris Hunsdieck.

 

 

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