Hattinger Hüttenfeuer für die Ennepetaler Meilerwoche

[la] Bereits mit unserem Artikel vom 23.08.2012  haben wir auf die Meilerwoche im Hülsenbeckertal in Ennepetal aufmerksam gemacht und das reichhaltige und attraktive Programm aufgeführt.
Nun gibt auch der EN-Kreis hierzu folgende Meldung heraus:

 

 
Henrichshütte in Hattingen                                                                                                                 Foto: © Linde Arndt
 

Mit der unterstehenden Mitteilung informieren Sie die Veranstalter über den in diesem Jahr im Rahmen der Meilerwoche erstmals geplanten Brückenschlag zwischen der großindustriellen Stahlproduktion im nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und der Eisenverarbeitung im Südkreis.

(pen) Jahrhundertelang war die Verhüttung und Weiterverarbeitung von Eisen Kennzeichen unserer Region. Und sie ist auch heute noch ein verbindendes Element im Ennepe-Ruhr Kreis. Während im Südkreis Erzvorkommen und der für die Holzkohlenvermeilerung wichtige Waldreichtum die Entwicklung des Metallhandwerks vorantrieb, war es im Nordkreis die Kohle, die der Eisenindustrie zur Blüte verhalf. Dort begannen vor 150 Jahren die Hochöfen der Henrichshütte zu glühen.

Und ob Meiler, Schmieden oder Hochöfen – ohne das Element Feuer ging und geht in der Metallindustrie gar nichts. Das ist der Grund, warum die Meilerwoche der Biologischen Station im Ennepe-Ruhr-Kreis am Freitag, 7. September, um 15 Uhr, mit einer ungewöhnlichen Aktion im LWL Industriemuseum in Hattingen beginnt. Am Hochofen 2 werden Landrat Dr. Arnim Brux und Bürgermeisterin Dr. Ursula Goch eine Grubenlampe entzünden. Mit dem Feuer dieser Lampe soll zwei Stunden später der Kohlenmeiler in Ennepetal in Gang gesetzt werden. Transportiert wird die brennende Grubenlampe per Elektrofahrrad: Fünf Radler aus der Region, darunter Radprofi Klaus Peter Thaler, fahren das wertvolle Stück ins Hülsenbecker Tal. Dort wird das Feuer an Ennepetals Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen übergeben und somit die Meilerwoche offiziell eröffnet.

 

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