Don’t Dream It – Be It

[la] Dieser Titel hat einmal nicht mit der Rocky Horror Picture Show zu tun, sondern mit Träumen, die durchaus in Erfüllung gehen, wenn man lange genug daran festhält und sie dann irgendwann in die Tat umsetzt.

Eigentlich war das meiste über die Idee des Events von "Winterwunderland Kanada" mit unserer Ankündigung vom 29.10.2011 schon gesagt. Trotzdem war ich gespannt und neugierig, wie dieser Traum von Silvia und Klaus Bruder seine Umsetzung finden würde. Und es war wirklich beeindruckend.

Als ich kurz vor 19:00 Uhr auf dem Platz vor der "Alten Johanneskirche, Uferstraße 3, in Gevelsberg eintraf, wunderte ich mich, dass so viele Gäste vor der Tür standen, die jedoch noch verschlossen war. Etwas ungewöhnlich für eine Veranstaltung, doch schon bald sollte das Geheimnis gelüftet werden. Denn anstatt dass sich die Tür endlich öffnete um die Gäste herein zu lassen, ging sie auf und heraus traten die fidelen Vogelsanger, die mit ihren rhythmischen Musikstücken den Auftakt zur Veranstaltung machten.

             

Im hinteren Bereich des Hofes  hatte der Kettensägenkünstler Rainer Sprenger seine lebensgroße Wolfsskulptur und jede Menge kleinere Symbole kanadischer Kultur angefertigt und ausgestellt. Ein paar Schritt weit davon entfernt, war Uwe Schulte (R&U/BBQ) mit seinem Team gerade dabei, die letzte Glut aus den Spießbratenöfen zu löschen. Eine Lagerfeueratmosphäre, die sich in das Gesamtbild des Abends hervorragend einfügte.

               

Langsam füllte sich nun der Saal. Er war bis auf den letzten Platz besetzt und einige Gäste konnen nur noch einen Stehplatz ergattern.

In der Vorankündigung waren einige weitere Überraschungen genannt. Nun wurde das Geheimnis gelüftet.Cornelia Bühne verzauberte besonders mit ihrem Tanz mit echtem Wolfspelz, wobei Wolf Codera sie mit bezaubernden Klarinettenklängen musikalisch begleitete. Als dann noch der Falkner Franz Schnurbusch vom Rheinischen Waldpädagogium mit seinem Adlerweibchen Patia die Bühne betrat und diese in die künstlerische Szene mit einbezogen wurde, war die Spannung perfekt.

Eine ebenso große Überraschung war jedoch der Auftritt von Silvia Bruder und der eigens für diese Veranstaltung gegründeten Joni-Mitchell-Projekt-Band. Sie trug die Lieder mit so viel Gefühl und Wärme vor, dass man nur wünschen kann, mehr und öfter von ihr zu hören.

Ganz besonders hatten sich alle auf den irisch-kanadische Sänger und Songwriter Paul O’Brien gefreut, der mit vielen, wunderschönen Melodien sich in die Herzen der Gäste einschmeichelte.

Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die eine Wiederholung wünschenswert macht. Um einen weiteren Überblick über diesen Abend zu geben, habe ich die Fotos zu einem kleinen Video zusammengefügt.

           

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg
[alle Fotos © Linde Arndt]

 

3 Kommentare
  1. Avatar
    Quabeck sagte:

    Ihr Lokalpatrioismus in allen Ehren, aber die tolle Darbietung des Duo Bébé aus Wuppertal wird mit keinem Wort erwähnt! Schade, denn die beiden haben auch super gespielt.
    Vielleicht beim nächsten Mal? 😉

  2. Avatar
    vom Hörensagen sagte:

    Da schreibt HaJo, dass man in EN nur mault. Wenn man Kritik an der Zockerbande mit Millionen Schaden erinnert, meint man Personen, Rat, BM, Verwaltung und nicht die 3 TalsperrenStadt im Grünen.
    Wenn die nicht so viel Geld durch ihre Zins- und Währungswetten verloren hätten, könnte vieles in EN finanziert und besser gemacht werden. Wenn dann noch gute Leute im Rat wären, ja dann könnte EN im Konzert der 3 Südstädte mithalten. So verliert sie Einwohner und mehr Einwohner. Es liegt an der Führung der Stadt, die seit Jahren von Dilettanten in Rat und Parteien ausgeht. In EN braucht man nicht mal gut zu sein, nur nicht ganz so schlecht.

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