Das können wir im EN-Kreis auch . . . und noch mehr

[jpg]  Da rufen uns immer wieder User an um nach dem auf der A40 am 18.Juli 2010 stattfindenden Still-Leben zu fragen.
Im Gespräch kommt heraus: Wir würden ja gerne mitmachen, wenn wir wüssten, was wir dort machen sollen. Jetzt nimmt das überhand und wir haben uns einmal entschlossen den "längsten Tisch" der Welt, nämlich 20.000 Tische auf der A40, etwas klarer zu machen.
Es wird ein weiterer Höhepunkt im Kulturhauptstadtjahr werden. Und wir alle werden zeigen was und wie wir uns in der Metropole Ruhr verstehen. Bis zum 18.Juli ist es ja noch etwas hin und es sind auch noch Tische frei, die per Internet über http://www.ruhr2010.still-leben-ruhrschnellweg.de/deutsch/tischtickets/tischbuchung-schritt-1.html gebucht werden können.
Außerdem können Sie auch noch Ihre Stadtverwaltung anrufen die ein Tischkontingent zur Verfügung hat da kann man sich ja evtl. anschließen.

Das Gute für uns im EN-Kreis ist, es sind noch Tische im Raum Bochum frei.
Jetzt sollten Sie nicht darüber nachdenken ob nicht irgendeiner in der Familie früher einmal Ballett getanzt, im Symphonieorchester gespielt oder in Alaska Eisbären geärgert hat, dass ist alles zu hoch.

Es ist das Zusammenleben wie wir es tagtäglich mit unserer Freunden, Nachbarn, Verwandten und Bekannten organisieren – Spontan und unverfälscht. 
Da kommt der Nudel-, Reis- oder Kartoffelsalat, der Marmor-, Kirsch-, Apfelkuchen auf den Tisch, der Pott Kaffee oder Tee dazu und schon haben wir "Spaß an den Füßen".

Kinder schwirren mit den Bobbycars oder Roller oder was weiß ich nicht durch die Reihen und regen uns auf.

 
 

Andere fangen an Socken oder Topflappen zu stricken oder zu häkeln.
Frauen begeistern sich über neue Klamotten, was natürlich erst einmal besprochen werden muss.

Jungs über den Fußball oder Formel 1. Wieder andere sitzen und kloppen Skat oder Doppelkopf und Rommee, Canaster, Bridges oder 11er raus ist sicher auch noch drin.
Die ganz Ruhigen ziehen sich zu einer Runde Schach, Backgammon zurück. Wie gesagt es ist die ganz normale Alltagskultur die wir in der Metropole Ruhr pflegen. Dabei sein ist alles, so könnte man das auch nennen.

Und dann sind da noch die Kreativen unter uns. Die räumen der Oma ihren Kleiderschrank aus und machen eine kleine Maskerade, a la als Oma noch 20 war. Da machen die "Blagen" sicher auch gerne mit. Oder die alten Betttücher mit Fingerfarben bemalen, ich könnte mir schon ein Kunstwerk der besonderen Art für den Partykeller vorstellen.
Der eine oder andere kann Gitarre oder Blockflöte spielen, bringt kopierte Lieder mit und schon haben wir einen A40 Chor, Auffahrt Bochum-Hamme, im Vorbeigehen auf die Beine gestellt.

Oder an einem Tisch werden die ersten und einzigartigen europäischen Nieten produziert, nur echt mit dem EN. Das schöne dabei ist, die Nachbartische machen auch noch mit, heißt, ein Tisch hat 10 Plätze (Sitzplätze) und es gibt 20.000 Tische, also 200.000 Leute auf der A40 -mindestens. Das ist aber nur die eine Spur der A40, auf der anderen Spur werden die Leute mit Fahrrädern, Rollerblades, Tretrollern oder sonstigen Fortbewegungsmitteln ohne Treibstoff unterwegs sein und dem ganzen Treiben zusehen.
EN-Mosaik wird mit zwei Personen, die mit Kamera bewaffnet sind auf dem Fahrrad versuchen, das Ganze einzufangen. Angesagt haben sich schon Tausende die mit dem Bus kommen und zu Fuß auf der Strecke flanieren.

Nun werden einige sagen: Was ist denn wenn wir Regen haben? Da ich bekennender Wuppertaler bin und mit dem Regenschirm zur Welt kam, gebe ich ihnen die wesentlichen  Tipps wie man das alles angeht.

Wichtig: Gute Laune hat man im Herzen und Spaß an den Füßen – muss mitgebracht werden.

Für den Regen nimmt der Wuppertaler an seinem "langen Tisch" eine Mülltüte, die man an den Seiten für die Arme und oben für den Kopf eingeschnitten hat, mit. Für den Kopf wird eine ganz normale Einkaufstüte genommen. Und für den Tisch damit da nichts wegschwimmt, eine Abdeckplane zum Abdecken.

Und dann kann Petrus ruhig mal den einen oder anderen Schauer runter schicken. 2009 hatte Wuppertal den 80 Jahre Geburtstag mit dem 14 Km langen Tisch gefeiert, wir hatten zwei Regenschauer, dass machte uns überhaupt nichts.

Kurz, es kommt auf die Einstellung an. Und wasserdicht sind wir sowieso, hat die Schöpfung so vorgesehen.

 

Und jetzt ein paar schon gemeldete Aktionen als Beispiel:

Programmbeitrag: Birthday Dinner – Wir feiern den 33.ten Geburtstag von unserer Sandri!!!
Wohnort: Ennepetal
Standort auf der Strecke: Bochum Stahlhausen
 
Programmbeitrag: wir sind Kolleginnen und Kollegen des Vermessungs- und Katasteramtes des Ennepe-Ruhr-Kreises und wollen mit Freunden und Angehörigen einen tollen Tag verbringen. Unseren Programmbeitrag wollen wir "STANDORTBESTIMMUNG" nennen. Wir werden den genauen Standort unserer Tische einmessen. Wir wollen unseren Standort mit Foto als Erinnerung in eine Übersichtskarte übertragen. Ansonsten wollen wir zusammen sitzen, vollwertig essen, Spaß haben und das Spektakel genießen.
Wohnort: Ennepetal
Standort auf der Strecke: Bochum Stadion
 
Programmbeitrag: "Das Leben ist schön" Generationenübergreifendes Patchworkwohnen Darstellung eines Projekts und Sammlung von Ideen und Vorstellungen
Wohnort: Schwelm
Standort auf der Strecke: Bochum Werne
 
Programmbeitrag: Damentrio "Tri-au-lait" macht Kaffeehausmusik! Florian Paul musiziert auf Cello und Blockflöten, Susanne leja näht Flamencokleider, Agnes Damm stellt Papierkunst aus, Kulinarisches wird auch geboten!
Wohnort: Schwelm
Standort auf der Strecke: Dreieck Essen Ost

Hier noch einige Aktionen willkürlich aus der Liste:

  •   "Boat-People" – Freundeskreis mit langjährigen gemeinsamen Urlauben, vorzugsweise auf einem
      Hausboot in Frankreich: Lesung aus einem – bisher unveröffentlichten – Buch, das autobiografisch
      von einer solcher Tour erzählt, Titel: "Ein jeder lebt’s …"
      Autor: Jaru (gebürtig aus Duisburg) dazu werden wir französische kleine Snacks essen/ anbieten
  •   "Spass mit Tante Kiki" Die Familien Vogelsang, Neuhaus, Groß und Brinkmann spielen, lachen,
       feiern. 3 Generationen  präsentieren ihre Freizeitbeschäftigungen im Spiegel der Zeit.
  •   Golffreunde der A40: Wir werden an unserem Tisch ein kleines Put-Tunier veranstalten.
  •   Wir spielen mit den Kindern Gesellschaftsspiele, singen Lieder und lesen lustige Bücher vor.
      Außerdem möchten wir mit  den Nachbartischen Kontakt aufnehmen und hoffen dabei ebenfalls
      kommunikative Menschen kennen zu lernen.

Ich habe die Programmpunkte mal als Stellvertreter rausgesucht um damit zu dokumentieren, dass können wir auch, wir zeigen was in uns steckt.

Also jetzt aber, alle Kleingartenvereine, Nachbarschaften, Kegelvereine, Tennisvereine, Klein-, Mittelunternehmen, Abteilungen in Industriebetrieben, Hausgemeinschaften, Strassengemeinschaften, Handwerker, Gastronome, Busfahrer, Bahnfahrer und was sich so alles zusammen schließen kann und mindestens 10 Personen (ist aber kein muss) ergibt.

Und dann ab, anmelden und am 18.Juli auf die A40.

Und noch eines, macht es uns nicht so schwer und zeigt Flagge, damit wir sofort sehen, Ihr seid aus dem EN-Kreis, also dem Süden der Metropole Ruhr und der Süden war schon immer etwas lockerer, sieht man an den Griechen, den Italienern, den Spanier oder auch den Portugiesen aus unserem Europa. Wir gehören mit zu der neuen Metropole Ruhr, wir der EN-Kreis und seine 9 Städte.

Hier die Tische die der Kreis und die Städte im Kreis schon einmal gebucht haben.

Stadt   Tischanzahl   Abschnitt   Block
 Ennepe-Ruhr-Kreis    10      Bo-Werne    87
 Breckerfeld     05    Bo-Werne    85
 Ennepetal     15    Bo-Werne    85
 Gevelsberg    05    Bo-Werne    85
 Hattingen    10    Bo-Zentrum    75
 Herdecke     05    So-Ruhrallee    114
 Schwelm    05    Bo-Hamme    73
 Wetter    05    Do-Lütgendortmund    90
 Witten      10    Bo-Werne    85
 Gesamt    70        

      

Das sind also schon mal mindestens 700 Leute die aus dem Kreis schon vertreten sind.
Als Einzelperson könnten Sie sich bei einer der oben genannten Städte oder dem Kreis melden und sich evtl. einer Gruppe anschließen.
Hier die Kontaktpersonen in den Städten und beim Kreis:

Carsten Michel, Stadt Ennepetal, 02333-979230
Stefan Rose, Stadt Gevelsberg, 02332-771176
Boris Schmittutz, Stadt Schwelm, 02336-801273
Norbert Zirkel, Stadt Sprockhövel, 02339-917304
Christel Teske, Stadt Breckerfeld, 02338 / 809 32
Ulrich Möller, Stadt Hattingen,  02324 – 2 04 35 10
Heiko Müller, Stadt Herdecke, 02330 / 611 227
Dietrich Thier, Stadt Wetter, 02335 / 840-701
Brigitte Koch, Stadt Witten, 02302 / 581-1005
Andreas Roters, EN-Kreis, 02336-932233

Jetzt aber, nichts wie hin. Denn wir wollen einen starken Ennepe-Ruhr-Kreis in einer starken Metropole Ruhr sehen und zeigen.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik und RUHR2010

6 Kommentare
  1. Ewald Riechel sagte:

    Können Sie mir sagen ob es auf der Strecke Strom, Wasser für die Besucher gibt?
    Wir wären zu fünf Leute aus Sprockhövel, geht das auch?
    Sprockhövel macht da ja nicht mit.
    Bei den anderen Städten habe ich niemanden erreichen können.

  2. Waldemar Guderian sagte:

    Hallo,
    schaut euch doch einfach die Seite mit der Auffahrt Bochum Werne an und dort könnt ihr sehen, wieviel Ennepetaler da schon vertreten sind.

  3. Redaktion
    Redaktion sagte:

    @Waldemar Guderian

    Und was wollen Sie uns damit sagen?
    Es geht nicht nur um Ennepetaler, sondern auch um alle aus dem EN-Kreis.
    Oder wollten Sie damit sagen, dass der Heimatverein Voerde und die IG Altenvoerde über die Auffahrt zu erreichen ist?

  4. Lea Fichte sagte:

    Hat geklappt, wir haben uns angemeldet. Wir sind zwar erst 6 Personen, bis zum Termin werden wir sicher mehr sein. Ich habe übrigens auch niemand in den Städten erreicht.

    Wir machen ein Rollator Hindernistunier um die Schwierigkeiten der alten Leute aufzuzeigen. Jede Stunde wird ein Gewinner ermittelt der ein Stück selbst gemachtes Erdbeertortenstück mit Sahne bekommt.

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Viele beispielhafte Programmbeiträge haben wir schon einmal in unserem Artikel http://en-mosaik.de/?p=13364 zusammengestellt. […]

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