Komm, laß uns „Heimat shoppen“ gehn

Die Akteure des Erlebnishandels "Heimat shoppen"  Foto: (c) Linde Arndt

Die Akteure des Erlebnishandels „Heimat shoppen“ Foto: (c) Linde Arndt

[la] Das Schöne an Gevelsberg ist, daß man sich nicht auf einmal erreichten Lorbeeren ausruht, sondern bei einer Neuauflage immer noch ein Quäntchen drauflegt. So findet am Sonntag, dem 13. 09. wieder einmal  ein Erlebnishandel (verkaufsoffener Sontag) statt. Wie auch in den Vorjahren, gehört zum Erlebnishandel unbedingt auch die Büchermeile dazu, in diesem Jahr inzwischen die sechste.

BÜCHER

Während die Geschäfte aus gesetzlichen Bestimmungen erst um 13:00 Uhr öffnen dürfen, beginnen die Büchermeile und die anderen Aktionen bereits um 12:00 Uhr  – die Veranstaltung endet allgemein um 18:00 Uhr. Aus der anfangs vor Jahren bescheidenen kleinen Zeile mit Bücherangeboten ist nun ein Großteil der oberen Mittelstraße mit bisher 45 angemeldeten Ständen belegt. Man kann also jetzt echt von einer „Meile“ sprechen. Einige wenige Nachmeldungen können noch für Schnellentschlossene berücksichtig werden. Passend hierzu  wird vor der Buchhandlung Appelt eine Lesebühne aufgebaut. Hier werden die  „Mentor Leselernhelfer Gevelsberg e.V.“ und der Förderverein e.V. der Stadtbücherei aktiv werden und stündlich Lesungen abhalten.

HAARESCHNEIDEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK – „Friseure helfen Kindern“
Auch die Friseurinnung Ennepe-Ruhr wird im Rahmen des 6. Erlebnishandels nun zum fünften Male mit 8 Betrieben  und ihren Mitarbeitern, insgesamt 32 Friseure und Friseurinnen, zugegen sein und erst einmal (ab ca. 13:00 Uhr)auf dem Buteraplatz vor der VHS der Prominenz die Haare schneiden. Einzelheiten und Preise entnehmen Sie bitte diesem pdf.  Übrigens, es darf auch etwas mehr sein. Wern mehr als die angegebene Gebühr zahlt, erhöht die Spende an den Heni Thaler Verein.

AUTOS HAUTNAH VORGESTELLT
Erstmals nehmen am Erlebnishandel auch lokale Autohäuser teil. Die neuesten Modelle werden von AHG (Ford) und Autohaus Röttger (VW + Audi)  im unteren Mittelstraßenbereich vorgestellt. Und obwohl das Autohaus Nolte (Opel) erst im November seine Türen und Tore Im Winkel  in Gevelsberg öffnet, bringen auch sie sich wieder mit den neuesten Modellen in dieser Autoshow ein.

 

Bücherigel Foto: (c) Linde Arndt

Bücherigel Foto: (c) Linde Arndt

Im Ladenlokal von Appelt wird  zur gleichen Zeit für  Kinder eine Bastelaktion durchgeführt. Hier werden aus  alten Büchern „Bücherigel“ gebastelt, indem nach einem bestimmten Schema die Seiten nach innen geknickt werden und danndie Form eines Igels annimmt, in den man nach Fertigstellung Karten, Merkzettel, CD´s  oder sonstige flache Utensilien aufbewahren kann. Eine nette, dekorative Idee und die Kinder sind ca. 1 Stunde beschäftigt.

Die größte Neuerung und eine besondere Attraktion ist aber folgendes: Dieses mal hat sich Gevelsberg der Aktion „Heimat-Shoppen“ angeschlossen und auch das Motto der Gevelsberger Innenstadt hierunter gestellt. Man ist gerüstet mit entsprechenden Flyern, Ansteck-Buttons, Papiertragetaschen mit „Heimat shoppen“-Logo und einigen anderen Nettigkeiten.

Flyer der SIHK zu Hagen

Flyer der SIHK zu Hagen

Insgesamt 19 Städte im SIHK-Kammerbezirk werben an diesem Wochenende mit gutgelaunten Kundenaktionen in vielen Geschäften für das Einkaufen in der eigenen Stadt. In Gevelsberg findet der Abschluss der Gesamtaktion statt. Hierfür wird in der Fußgängerzone ein festlich dekoriertes Heimatshoppen-Infozelt aufgestellt, an dem sich die Kundschaft den ganzen Tag über zu dem Thema informieren und austauschen kann. Ein Gewinnspiel „Warum ich gerne in Gevelsberg einkaufe!“, bei dem es ProCity-Geschenkgutscheine zu gewinnen gibt sowie der Verkauf solcher ProCity-Gutscheine runden das Infoprogramm ab.

Damit Sie sich umfangreicher über diese Gemeinschaftsaktion und die Idee des „Heimat shoppen“  informieren können, haben wir nebenstehend den Flyer der SIHK zum öffnen oder downloaden bereit gestellt.

Und das sind die Aktionen des Gevelsberger Einzelhandels beim Erlebnishandel 2015 (13.9.2015)

  • Bäckerei Kamp: Heimattüte mit frischgebackenem Brot und Brötchen
  • Juwelier Heuser: besondere Heimatshoppen-Angebote
  • Jeanswear Die2: kleine Kundengeschenke und besondere Heimatshoppen-Angebote
  • Easy Fitness: 1 VIP-Woche für alle Interessenten
  • Mode Tasbier: kleine Kundenüberraschungen und Sektausschank
  • Lingotage Bohn: zur Oktoberfestzeit bayrisches Outfit des Personals und Bretzelverkauf
  • Buchhandlung Appelt: Kinderaktion „Wir basteln Bücherigel“
  • inch13: Verteilung 13-Euro-Gutscheine und Sektausschank
  • Shoes & Dessous: Verteilung von Blumen und Ausschank von Prosecco
  • Der Schuhkarton: Bonus-Aktion „Machen Sie sich auf die Socken“:
    Verschenkung von Wollsocken zu jedem Schuh- und Stiefelkauf
  • Bead Store: Sekt- und Bierausschank und Knabbereien
  • LebensArt: Sektausschank und Prozentewürfeln
  • Das Schlüsselhaus: Gratis-Gevelsberg-Schlüssel für alle Schlüsselkunden
  • Manu´s Handarbeiten (ehem. Oesterling): Sockenstrickworkshop „Mach´ Dich auf die Socken. Kauf´ in Deiner Stadt!“
  • Friseursalon Stilbruch: Kaffee- und Sektaussschank
  • Euronics Meckel: Waschmaschinen-Torwandschießen

…. und weitere

Nun bleibt noch zu erwähnen, daß auch das übrige Rahmenprogramm wieder großartig ist.
Auf die kleinen Besucher warten am Sonntag zwei Hüpfburgen, ein Karussell und das Spielmobil der Stadt Gevelsberg. Die Buchhandlung Appelt lädt zudem alle Kinder zu der Aktion „Wir basteln Bücherigel“ ein.

Für musikalische Unterhaltung entlang Gevelsbergs Haupteinkaufsmeile sorgen das Swingquartett „Mava Acoustic“, das Klassik-Pop-Duo „Grand Music“ und wie immer Drehorgelspieler Uli Rosteck.

Mit kulinarischen Ständen dabei sind die Landbäckerei Kritzler und Krughöfer´s Crêpes-Stand. Frische Erbsensuppe gibt´s am Stand der Freiwilligen Feuerwehr Gevelsberg. Dazu finden sich wie immer an vielen Stellen in der Stadt besondere leckere Angebote der Gevelsberger Händler und Gastronomen.

Veranstalter des „Erlebnishandels“ ist ProCity Gevelsberg e.V., unterstützt von seinen Citymanagement-Partnern AVU, Stadtsparkasse Gevelsberg und Stadt Gevelsberg.

Hier einige O-Töne von der Vorstellung des Programms:
Der Geschäftsführer des neuen Opel-Autohauses Nolte, Andreas Niehues,  bemerkte: „Wir suchen als Autohaus den Zusammenschluss mit der Stadt. Unser auftritt im Frühjahr war hochfrequentiert. Wir wollen dabei sein und uns vorstellen“

„Wir freuen uns immer wieder, die Gemeinsamkeiten der Stadt zu befördern“, so Michael Hedtkamp, Mitglied des Vorstandes  der Sparkasse Gevelsberg.

„Bundesweit kommen Besucher nach Gevelsberg. Ich möchte den regionalen Charakter der Veranstaltung betonen, wobei die SIHK uns besonders unterstützt hat. Die Städte des Südkreises sollten sich auf  ihre Stärken auf die Art und Weise besinnen,“ bemerkte Bürgermeister Claus Jacobi.

Die 1. Vorsitzende von  ProCity, Susanne Schumacher, meinte denn auch „Das persönliche hat an diesem Sonntag einen ganz besonderen Tag“.

 

Bemerkung: Während dieses Events wird die Mittelstraße zwischen Wittener- und Haßlinghauser-Straße wieder ab dem frühen Morgen 7:00 Uhr für den Autoverkehr gesperrt sein. Eine Öffnung ist erst wieder für abends um ca. 21:00 Uhr vorgesehen.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 


 

Wer noch keine Möglichkeit hatte . . .

Am Samstag den 12.09. besteht noch einmal die Möglichkeit sich am Wahlstand persönlich ein Bild von Imke Heymann, der gemeinsamen Bürgermeisterkandidatin von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, FWE und FDP zu machen. Frau Heymann ist vormittags in Milspe und ab ca. 13 Uhr in Voerde anzutreffen. Die CDU Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf MdB und der parlamentarische Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe werden ebenfalls zu Gast am Wahlstand sein.

Foto  (c) Heymann

Foto (c) Heymann

Am Stand besteht auch noch einmal die Möglichkeit, eines der begehrten Kuscheltiere aus der Reihe „5 für Ennepetal“ oder eine „EN“te zu bekommen. Losglück ist hierfür nicht erforderlich – die Tiere werden verteilt, solange der Vorrat reicht. Darüber hinaus wird in Milspe wieder gegrillt. Grillwurst und Getränke sind kostenlos – wer etwas spenden möchte, kann dies wie immer an den Wahlständen der Bürgermeisterkandidatin Imke Heymann zu Gunsten des Kinderschutzbundes Ennepetal tun.

Einfach mal über den Tellerrand der eigenen Herkunft schauen

Die Organisatoren vom „Open Earth Flair“ freuen sich auf zahlreiche Besucher und interessante Begegnungen:  v.l.n.r  Nagi Endogan (Praktikantin beim Filmriss) und ihr Chef  Klaus Fiukow-ski, Sabine Görke-Becker (AWO Jugendmigrations-dienst), Jose Miguel Ordonez vom Integrationsrat der Stadt Gevelsberg, Christel Hofschröer (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gevelsberg), Jasmin Breer vom Büro für Vielfalt und Zukunftschancen, Faten Günther (Internationales Frauencafé), Ute Müller (VHS – Zweckverband Ennepe-Ruhr Süd) und, ebenfalls vom Internationales Frauencafé, Christel Basilautzki  Foto: (c) André Sicks

Die Organisatoren vom „Open Earth Flair“ freuen sich auf zahlreiche Besucher und interessante Begegnungen: v.l.n.r Nagi Endogan (Praktikantin beim Filmriss) und ihr Chef Klaus Fiukow-ski, Sabine Görke-Becker (AWO Jugendmigrations-dienst), Jose Miguel Ordonez vom Integrationsrat der Stadt Gevelsberg, Christel Hofschröer (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gevelsberg), Jasmin Breer vom Büro für Vielfalt und Zukunftschancen, Faten Günther (Internationales Frauencafé), Ute Müller (VHS – Zweckverband Ennepe-Ruhr Süd) und, ebenfalls vom Internationales Frauencafé, Christel Basilautzki Foto: (c) André Sicks

 

You´re welcome beim „Open Earth Flair‟

Gevelsberg: Wie spannend es sein kann einmal über die Grenzen des eigenen Geburtsortes hinaus zu schauen um einen Teil der Kultur kennenzulernen mit der unsere Nachbarn, die ihre Wurzeln auf anderen Erdteilen des blauen Planeten haben, aufgewachsen sind, vermittelt am kommenden Freitag (11. September 2015, ab 19:30 Uhr) die vierte Auflage des „Open Earth Flair“ auf der Sparkassenterrasse. Hierzu sind nicht nur alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, auch die neu hinzugezogen Mitmenschen sind auf´s herzlichste willkommen. Vielfalt soll dabei mittels Filmvorführungen, musikalischen Beiträgen und zahlreichen Informationen als positives Wir-Gefühl wahrgenommen und jeglicher Art von Diskriminierung sowie Ausgrenzung aktiv entgegengetreten werden. Schon August Everding sagte einmal: „Wo Kultur wegbricht, wird Platz frei für Gewalt.“. Und das darf in unserer Gesellschaft niemals passieren. Was am 24. September 2012 zunächst recht klein begann, ist mittlerweile allerdings nicht nur zu einer Art Begegnungsstätte von und für Menschen geworden, es hat sich beim „Open Earth Flair“ auch in erster Linie ein Netzwerk aller in Gevelsberg tätigen Institutionen, die sich mit dem interkulturellen Zusammenleben innerhalb der Stadt beschäftigen, gebildet.

Diese Veranstaltungsreihe hat im wahrsten Sinne des Wortes gefruchtet. Am Ufer der Ennepe kann man sich jede Menge Informationen nicht nur an den Ständen des AWO-Jugendmigrationsdienstes, der VHS EN-Süd, der Willkommensinitiative Gevelsberg – Schwelm – Ennepetal sowie dem Weltladen Gevelsberg und dem Integrationsrat der Stadt Gevelsberg holen. Auch das internationale Frauencafé sowie die Lokale Agenda, Amnesty International, der VVN-BdA, die Missione Cattolica Italiana und die Gleichstellungsstelle der Stadt stehen den Besuchern als Ansprechpartner zur Verfügung und bieten zusätzlich noch die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit an. Herzhaftes vom Grill kredenzt indes die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Gevelsberg allen Besuchern.

Das musikalische Rahmenprogramm, dessen Verantwortung in den Händen des NGK liegt, bildet das Orientale, Jamaika, Latin-Ensemble „OR-JA-LA“ von Maren Lueg. Die Musiker mit Migrationshintergrund bringen einen neuen Sound zu Gehör, der Rhythmen und Melodien aus ihren Kulturen verbindet. Im Anschluss daran werden zunächst einmal der Kurzfilm „Ausbildung, Arbeit, Zukunft – Perspektiven für Flüchtlinge in Deutschland“ von der AWO EN-Süd sowie „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart gezeigt, bevor so gegen 21:50 Uhr der Hauptfilm „Wer weiß wohin?“, der 2011 unter der Regie von Nadine Labaki entstand, über die große Leinwand flimmert. Er ist ein engagiertes und witziges Plädoyer für Toleranz und Frieden, so wie es auch das „Open Earth Flair“ ist.

André Sicks

Dieses Event wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Ein Stadtteil voller Leben – bunt, tolerant, offen und lebensfroh

Gemeinsam mit Thomas Maczkowiak vom Offenen Schachtreff, Bürgermeister Claus Jacobi, Stefan Schmidt (Vorsitzender der Kirmesgruppe Berge) und Harald Kornowski (Vorsitzender der Kirmes-gruppe Aechter de Biecke) – vlnr – rührte Organisatorin Regina Potarczyk am 31. August 2015 noch einmal kräftig die Werbetrommel. Foto: (c)André Sicks

Gemeinsam mit Thomas Maczkowiak vom Offenen Schachtreff, Bürgermeister Claus Jacobi, Stefan Schmidt (Vorsitzender der Kirmesgruppe Berge) und Harald Kornowski (Vorsitzender der Kirmes-gruppe Aechter de Biecke) – vlnr – rührte Organisatorin Regina Potarczyk am 31. August 2015 noch einmal kräftig die Werbetrommel. Foto: (c) André Sicks

 

Gevelsberg: Es gibt wohl kaum einen Stadtteil in Gevelsberg, der multikultureller ist als Berge. Man könnte fast schon sagen, dass wenn man hier zu Besuch ist, unternimmt man eine Art kleine Weltreise. Denn hier trifft man unterschiedliche Nationalitäten, Religionen und Kulturen. Das wichtigste aber ist, und dies gilt insbesondere in der momentanen Zeit, die Menschen die in Berge leben sind tolerant, offen und lebensfroh. Was sie alljährlich dann auch bei ihrem Stadtteilfest unter Beweis stellen. Kulturelle Vereine, Schulen, Kirchen, interkulturelle Organisationen sowie Menschen aller Kulturen und Altersgruppen gestalten gemeinsam ein Fest, das nicht nur menschlich verbindet, es stärkt vor allem die Begegnungen untereinander und fördert somit den Dialog und das Miteinander – frei dem Motto: Gemeinschaft bewegt. Und genau das ist auch in diesem Jahr der Slogan für das mittlerweile 11. Berger Stadtteilfest, zu dem am 12. September ab 14:00 Uhr auf dem P+R-Platz an der Burbecker Straße eingeladen wird. Im Mittelpunkt des bunten Treibens steht ein Markt der Kulturen mit zahlreichen Mitmach-Aktionen für Jung und Alt und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt, wie zum Beispiel thailändische, italienische oder tamilische Spezialitäten. In diesem Jahr neu dabei sind unter anderem der NABU EN-Kreis e.V. und seine Berger Jugendgruppe mit einem Aktions- und Infostand sowie das Lesezelt der Stadtbücherei, in dem sich der Li-La-Lesekoffer (eine Aktion des Fördervereins „Lesefreunde“) erstmals der Öffentlichkeit vorstellt, um nicht nur Lust aufs Lesen sondern auch das Interesse an der Bücherei zu wecken. Und bei den AWO Young Stars können sich Besucher an Ausschnitten aus einem Einbürgerungs- oder Berufseignungstest ausprobieren. Daneben gibt es natürlich auch jede Menge Altbewährtes: wie zum Beispiel Rodeoreiten, Schach für Jung und Alt, Kinderschminken, Torwandschießen, eine Schatzsuche, eine Foto-Session sowie ein kreatives Atelier.

Selbstverständlich wird es auch wieder eine Open Air-Bühne geben, die, über den ganzen Tag verteilt, als Plattform für junge Künstler und Newcomer mit Wurzeln aus unterschiedlichen Ländern dient und auf der am Abend die heimische Rockband „Carnage“ auftreten wird, um ein musikalisches Feuerwerk zu zünden. Zuvor präsentiert jedoch die Kölner Gruppe „Alpcologne“ ein interaktives Alphornkonzert aus „weltmusikalischen“ Eigenkompositionen und Neuinterpretationen, deren Einflüsse sich in verschiedenen Kulturen und Stilrichtungen wiederfinden lassen. So bunt und vielfältig wie der Stadtteil Berge selbst, so ist auch das Programm. Und was oftmals als hässliches Entlein von Gevelsberg verschrieben war, hat sich im Laufe der Jahre zu einem Schwan entwickelt. Es bedurfte zwar eines langen Weges mit viel Atem, jedoch hat sich dieser bei weitem gelohnt. Und was das Ganze zudem auch noch aufwertet ist die Tatsache, dass es seit kurzem eine Förderzusage aus dem Landesprogramm „Stadtumbau West“ gibt, um eine Weiterentwicklung im Stadtteil Berge, wie auch im Vogelsang, voranzutreiben.

Gemeinschaft bewegt eben!

André Sicks

 

Marie N’Diaye erhält Nelly-Sachs- Preis 2015

Marie NDiaye Foto: (c)  Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag

Marie NDiaye Foto: (c) Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag

[Dortmund] Mit dem Nelly-Sachs-Preis, Literaturpreis der Stadt Dortmund, wird in diesem Jahr die aus Frankreich stammende Schriftstellerin Marie N’Diaye ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.
Marie N’Diaye ist 1967 als Tochter einer Französin und eines Senegalesen in Pithiviers bei Orléans geboren. Seit 2007 lebt sie mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Jean-Yves Cendrey, und ihren drei Kindern in Berlin. Frankreich verließ die „Französin durch und durch“ aus Protest gegen die Einwanderungspolitik der Regierung Sarkozy.
In ihren Werken setzt sie sich vor allem mit Fragen zur Herkunft und dem Rätsel der Identität auseinander – und dies auf literarisch überragende Weise.
In der Begründung der Jury für den Nelly-Sachs-Preis heißt es:
„Im Werk von Marie N’Diaye ist Identität eine unsichere Sache. Das liegt an den familiären Urkonflikten, die sie in all ihren Büchern thematisiert – und ihrem Bewusstsein für die sozialen, politischen und moralischen Dimensionen der Probleme unserer Zeit.
Die Männer und vor allem Frauen, von denen die französische Autorin in Romanen wie „Rosie Carpe“, „Drei starke Frauen“ oder „Ladivine“ so kraftvoll wie sinnlich-expressiv erzählt, sind sich selbst fremd geworden. Oft ist der Grund dafür eine tiefe Schuld, die sie in sich tragen, weil sie sich von ihren Eltern oder ihren Kinder abgewandt haben.
Die Zugehörigkeit zu einem Land oder einer Kultur spielt neben der zur Familie eine Nebenrolle. Denn Marie N’Diaye überschreitet mit der Intensität ihrer Literatur mühelos alles, was sich unter Schlagworten wie Multikulturalität oder Integration scheinbar leicht fassen lässt.
Bei N‘Diaye wird der Rassismus zu einer Metapher für den Egoismus, die Verrohung, die Machtgier oder die Verachtung, die überall auf der Welt regieren. Dabei bewahrt ihre von Mythen und Märchen gesättigte Literatur stets ein Geheimnis, weil sie schärfsten Realismus mit Übersinnlichem, Psychologie mit Rationalität mischt.
Marie N‘Diaye lädt in ihren Büchern zum Nachdenken über andere Lebensweisen, Ansichten und Kulturen ein, gerade weil sie nicht um Verständnis und Toleranz wirbt, sondern aufzeigt, wie elend eine Zivilisation ohne diese Eigenschaften ist.“

Die Autorin gilt als eine der erfolgreichsten französischen Gegenwartsdramatikerinnen. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Theaterstücke geschrieben.
Für den Roman Rosie Carpe wurde Marie N’Diaye 2001 mit dem renommierten Prix Fémina ausgezeichnet, seit 2003 ist sie Autorin der Comédie francaise. Ihre Stücke werden zunehmend auch an deutschen Bühnen aufgeführt. Im Jahr 2009 wurde ihr für den Roman Trois femmes puissantes die höchste literarische Auszeichnung Frankreichs, der Prix Goncourt, verliehen. Die deutsche Übersetzung Drei starke Frauen erschien im Juni 2010, ebenso wie die ihrer anderen Werke, im Suhrkamp Verlag.

Die Juryentscheidung trafen unter dem Vorsitz von Stadtdirektor und Kulturdezernent Jörg Stüdemann die Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:
Dr. Sabine Berking, Berlin (Dozentin, Lektorin, Literaturkritikerin),
Felicitas von Lovenberg, Frankfurt/M. ( Autorin, Literaturkritikerin, Redakteurin FAZ),
Thomas Rothschild, Stuttgart, (Journalist, Dozent, Autor) und
Dr. Johannes Borbach-Jaene, Dortmund (Leiter Stadt-und Landesbibliothek).

Als Sachpreisrichter waren die Ratsmitglieder Bürgermeisterin Birgit Jörder, Barbara Brunsing, Brigitte Thiel und Joachim Pohlmann beteiligt.
Mit dem Nelly-Sachs-Preis sind neben anderen bislang auch Nadine Gordimer, Christa Wolf, Per Olov Enquist, Norman Manea und Abbas Khider ausgezeichnet worden.
Marie N’Diaye hat sich sehr über die Mitteilung der Jury gefreut und zugesagt, den Preis am Sonntag, dem 13. Dezember 2015, entgegenzunehmen. Die Preisverleihung findet in der Bürgerhalle des Rathauses, Friedensplatz, um 11 Uhr statt.

Weitere Informationen zu Marie N’Diaye:
Auszeichnungen:

  • 1989 Stipendium der Villa Medici
  • 2014 International IMPAC Dublin Literary Award 2014 (Longlist)
  • 2013 Man Booker International Prize (Nominierung)
  • 2011 Spycher: Literaturpreis Leuk an Marie NDiaye
  • 2010 Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt
  • 2010 Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis
  • 2009 Prix Goncourt
  • 2001 Prix Fémina

Veröffentlichungen

  • 2014 Ladivine, Roman
  • 2012 Ein Tag zu lang, Roman
  • 2012 Selbstporträt in Grün, Roman
  • 2010 Drei starke Frauen, Roman
  • 2008 Mein Herz in der Enge, Roman
  • 2006 Alle meine Freunde, Erzählungen
  • 2005 Rosie Carpe, Roman
  • 2000 Die Hexe, Roman
  • 1994 Un temps de saison, Roman
  • 1993 Die lieben Verwandten, Roman
  • 1989 La femme changée en bûche, Roman
  • 1987 Comédie Classique, Roman
  • 1985 Quant au riche avenir, Roman

Schwelm, ein „Ort des Fortschritts“ und zwar zweimal

v.l.: Mechthild Hellermann, Bürgermeister Jochen Stobbe, Minister Michael Groschek und Andreas Koch   Foto: (c) Linde Arndt

v.l.: Mechthild Hellermann, Bürgermeister Jochen Stobbe, Minister Michael Groschek und Andreas Koch Foto: (c) Linde Arndt

 

 

[jpg] Die Schwelmer Politik spiegelt nicht die Meinung seiner Bürger wieder. Da werden einzelne Projekte ohne Sinn und Verstand nieder gemacht und diskreditiert. Da tauchen auf einmal angebliche Schwelmer auf, die sich noch nie politisch positioniert haben, jetzt aber ihren Stammtisch verlassen haben und den „Wutbürger“ spielen wollen. Alteingesessene Unternehmer werden madig gemacht, so dass sie sich zurück ziehen.

Kurz, man könnte meinen, Schwelm ist eine „sterbende Stadt“, die sich auf dem Weg der Bedeutungslosigkeit befindet. Die Titel Amtsgerichtsbezirk oder Kreisstadt, um nur mal zwei zu nennen, scheinen den „Schwelmern“ egal zu sein. Ist das wirklich so? Nein. Da gibt es zwei vorbildliche Beispiele die sich nicht von dem Gerangel zwischen Politik und Verwaltung beeinflussen ließen und einfach nur taten was getan werden musste.

Minister Michael Groschek (MBWSV ) bei seiner Ansprache im Ibach-Haus Foto: (c) Linde Arndt

Minister Michael Groschek (MBWSV ) bei seiner Ansprache im Ibach-Haus Foto: (c) Linde Arndt

Aus diesem Grunde schickte die Landesregierung den Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV ) Michael Groschek um zwei Schwelmer Institutionen als „Ort des Fortschritts“ auszuzeichnen. Der Minister sah in seiner Rede im Schwelmer Ibach Haus, in beiden Projekten eine hervorragende soziale Kompetenz, die mit ihrer Signalwirkung andere gesellschaftliche Gruppen ermutigen wird. Gute Beispiele sollen Schule machen und diese Projekte sind gute Beispiele.

Bürgermeister Jochen Stobbe war denn auch hoch erfreut, aber auch überrascht gleich zweimal diese Auszeichnung registrieren zu können. Zeigt doch diese Anerkennung ein lebendiges Schwelm, welches die Stadt und seine Bürger beflügelt, es den Personen und Gruppen nachzuahmen.

 

Das „Schwelmer Modell“ von Mechthild Hellermann ist so ein Beispiel. Frau Hellermann hatte und hat eine Tochter mit Neurodermitis (atopisches Ekzem), eine Krankheit die nicht heilbar aber behandelbar ist, so die Schulmediziner. Frau Hellermann hatte sich nicht damit zufrieden gegeben und nach Möglichkeiten gesucht ihrer Tochter zu helfen. Es ging weiter mit der Gründung einer Selbsthilfegruppe mit einem regen Erfahrungsaustausch. Konsequenz dieser Selbsthilfegruppe war die Erkenntnis, dass Neurodermitis nicht nur eine enge Betrachtung der Krankheit als Hautkrankheit nach sich ziehen sollte, vielmehr war eine viel weitere Betrachtung notwendig um Erfolge im Hinblick einer Heilaussicht zu erreichen. Interdisziplinär wurden die Fachbereiche Ernährung, Psychologie, Pädagogik, Allergologie und Schulmediziner unterschiedlichster Fachrichtungen zu einem Therapieverband zusammen gerufen. Daraus entwickelte sich ein Therapiemodell, welches als „Schwelmer Modell“ nachhaltige Erfolge aufweisen kann. Die Tochter von Frau Hellermann, die heute über 30 Jahre alt ist, kann heute als geheilt betrachtet werden. Heute ist Frau Hellermann 67 Jahre alt und fragt sich wer eines Tages dem „Schwelmer Modell“ vorstehen möchte.

Minister Groschek überreichte Plakette und Urkunde als Zeichen der Wertschätzung des Landes NRW.

Es geht aber noch weiter. So wurde der „Ehrenamtliche Sozialdienst“ der Stadtverwaltung Schwelm um Andreas Koch ausgezeichnet. Mit einem Netzwerk von ehrenamtlichen Sozialhelfern mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten wird z. Bsp. der Vereinsamung der Schwelmer Seniorinnen und Senioren entgegengewirkt. Senioren helfen Senioren um das Alter als lebenswert wahrzunehmen. Tatsächlich ist dieses Netzwerk auch ein Frühwarnsystem um Menschen zu ermuntern sich selber zu versorgen. Aber auch sich zu verändern um evtl. in einer anderen Umgebung eine höhere Lebensqualität zu erreichen.

Auch hier überreichte Minister Groschek Plakette und Urkunde als Zeichen der Wertschätzung des Landes NRW.

Ein festlicher Tag für die Ehrenämtler  Foto: (c) Linde Arndt

Ein festlicher Tag für die Ehrenämtler Foto: (c) Linde Arndt

Beide Projekte befinden sich nun in bester Gesellschaft, wie dem renommierten Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie, dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) aber auch Fröndenberger für Fröndenberger, ein Familienbündnis das das Miteinander der Generationen fördert.

Es ist also nicht alles so schlecht wie uns im Rat manch ein Politiker weismachen will. Diese Auszeichnungen betreffen das soziale Schwelm, welches ganz geräuschlos und eindrucksvoll funktioniert und jetzt durch das Land Anerkennung findet.

Vielleicht sollten die Ratsmitglieder sich mal wieder unter die Schwelmer mischen und erfahren wie es um diese bestellt ist. Sicher könnten sie, die Ratsmitglieder, sich eine Scheibe abschneiden, wie man sich uneigennützig für seine Stadt Schwelm einsetzt.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Schwelm.

PS. Eine Fotogalerie über diesen Festakt finden Sie hier

 


 

 

Presseerklärung Die Linke zur Bürgermeisterinnenwahl

[Ennepetal]
Von der Fraktion „Die Linke./Piratenpartei“ Fraktion im Rat Ennepetal, wurde uns heute nachfolgende Presseerklärung mit der Bitte um Veröffentlichung übersandt:

Presse-die-Linke

Zwischenruf

(c) Horst Kläuser

(c) Horst Kläuser

Horst Kläuser sagt:

 Bei allem Bemühen, die Flüchtlinge menschenwürdig zu behandeln und unterzubringen, sie zu ernähren und zu kleiden, ist sicher auch dies sehr, sehr wichtig:
sie erleben – vielleicht erstmals in ihrem Leben, dass Unbekannte ihnen mit einem Lächeln entgegenkommen, dass Soldaten ohne Waffen ihnen eine Hand reichen, dass Polizisten nicht prügeln, sondern geleiten, dass man ihnen nichts abverlangt, sondern ohne zu fragen etwas gibt, dass sie weinen dürfen und in den Arm genommen werden, dass ihnen Menschen gegenüber stehen – Menschen, einfach nur Menschen.
Schön.


 Diese bewegenden Worte möchte ich an unsere User weitergeben.
Linde Arndt für EN-Mosaik

Kultur, Umwelt, Gesellschaft – Färbergärten in Schwelm

Übergabe der Starter-Sets an die GS Ländchenweg. (v.l.) Isfael Erkilic, Gerd Philipp, Doreen Grunewald, Isabelle Körner, die Direktorin Carola Zimmermann, Murat Callar und Frau Jürgens und Frau Küpper von der OGS.  Foto: (c) Linde Arndt

Übergabe der Starter-Sets an die GS Ländchenweg. (v.l.) Isfael Erkilic, Gerd Philipp, Doreen Grunewald, Isabelle Körner, die Direktorin Carola Zimmermann, Murat Callar und Frau Jürgens und Frau Küpper von der OGS. Foto: (c) Linde Arndt

 

 

[jpg] Ist uns das nicht allen schon passiert? Wir begegneten unserer eigenen Kindheit, indem wir auf Nostalgiemärkten Fertigkeiten beobachteten, die wir als Kinder begeistert zum Inhalt unseres Spiels machten. Als Kind hatte uns das ungemein Freude bereitet, wir hatten unterschiedliche Fertigkeitsgrade errungen und tauschten uns aus. Es ging um das gemeinsame Spiel und um die gemeinsame Lust. Später nach Schule und Beruf haben wir dies alles vermeintlich vergessen oder verdrängt. Andere Fertigkeiten hatten wir uns angeeignet, die notwendig waren um im Berufsleben bestehen zu können. Wir brauchten die in der Kindheit errungenen Fertigkeiten nicht mehr. Mit zunehmendem Alter erinnerten wir uns, wie durch die Begehung eines der Nostalgiemärkte.

In der Schwelmer Grundschule Ländchenweg fand eine derartige Begegnung statt. Dort hatte es sich die BürgerStiftung Lebendiges Schwelm zur Aufgabe gemacht die Idee des Künstlers Peter Reichenbach mit den Grundschülern zu verwirklichen.

Schüler Ländchenweg, die am Projekt Färbergarten teilgenommen haben  Foto: (c) Linde Arndt

Schüler Ländchenweg, die am Projekt Färbergarten teilgenommen haben Foto: (c) Linde Arndt

Farben zum malen oder färben bekommen wir vom Handel. Dort befinden sich Farben die mittels Pigmente eine sehr schöne Strahlkraft entwickeln. Wem ist schon die Zusammensetzung der Farben bekannt, wenn ein schönes blau mit Cobalt, ein grün mit Chrom, ein rot mit Selen und ein braun mit Mangan hergestellt wird. Alles Stoffe die als kanzerogen oder gar als toxisch eingestuft wurden, zumindest im Verdacht stehen. Unsere Vorfahren hatten Farben aus der Natur bezogen. Mit Blättern wurde grün, mit Curry wurde gelb, Kaffee und Tee ein braun oder Beeren ein rot produziert. Zur Not und Ergänzung zerrieb man die Blüten auf das Papier.

Die BürgerStiftung Lebendiges Schwelm hörte von dem Projekt sevengardens des Künstlers Peter Reichenbach lud ihn nach Schwelm in die Grundschule Ländchenweg ein um mit den Kindern zusammen mit Naturfarben zu arbeiten. Aber nicht nur das, sondern mit Michael Treimer von der AGU (Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz Schwelm e. V.) wird ein original Färbergarten entstehen. Um die Ecke, nämlich neben der Grundschule Ländchenweg Schwelm, sieht man schon die Schneise die dem Färbergarten der Grundschule Platz machen soll – praktisch.

Die Startersets werden in Empfang genommen  Foto: (c) Linde Arndt

Die Startersets werden in Empfang genommen Foto: (c) Linde Arndt

Das Lernziel wird sein mittels gezielter Anpflanzung von Blumen, Kräutern, Gewürzen oder auch Sträuchern dementsprechende Farben zu produzieren. Die Kinder sollen sich später selber um ihren Garten kümmern. Durch diesen Garten wird die Umwelt entlastet; denn es entfallen die giftigen Stoffe die bei der Herstellung von Künstlerfarben entstehen. Es wird der Erde nichts entnommen, was ihr nicht wieder zugeführt werden kann – man nennt das Nachhaltigkeit.

Der erste Workshop mit dem Künstler Peter Reichenbach machte den Kindern denn auch einen Riesenspaß. Ausgestattet mit Mörser und Stößel wurden die ersten Farben produziert. Die ersten eigenen Pezettis wurden zur Lagerung der Farben hergestellt. Was noch fehlt ist eine Papierherstellung um die ersten Kunstwerke entstehen zu lassen.

Der Schwelmer Dipl.-Ing. Israfil Erkilic spendete die ersten Porzellanmörser mit Stößeln, nebst einem Satz Naturfarben für die Künstlergruppe.

Man darf gespannt sein wie es jetzt weiter geht, die ersten Schritte der Kinder in ein umweltbewusstes Verhalten waren getan.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Schwelm