Wer kann der “Boes” denn böse sein?

[la] Noch einmal hatte die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld zu ihrem 155-jährigen Jubiläum alle Register gezogen.

Vom 8. Dezember 2011 (Jubiläumstag) bis 11. Dezember 2011 erstrahlte die Hauptgeschäftsstelle in den schillerndsten  Farben. Es wäre schön, wenn das noch einige Zeit so bleiben könnte. Immerhin hat es viele "Seh-Leute" aus Ennepetal und den Nachbarstädten angezogen.

                             
  [Klicken und vergrößern]
 

 

[Soeben erhalten wir folgende Meldung:   "Aufgrund der überaus positiven Resonanz in der Bevölkerung werden wir die Illumination unserer Hauptgeschäftsstelle in Ennepetal-Milspe bis zum 26.12.2011 einschl. verlängern."]

Und wenn wir nun schon einmal von "schillernd" sprechen, so war auch die Veranstaltung im Haus Ennepetal mit der Powerfrau Mirja Boes mehr als farbenprächtig und schillernd.
Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und plappert in ihrer unbefangenen Art und Weise so manche Peinlichkeiten, insbesondere die Männer betreffend, aus. Aber wenn es auch so manchem Mann den Atem verschlagen hat, was da so schwarz auf weiss oder schillernd bunt über ihn der Frauenwelt nahe gebracht wurde – wer könnte der Boes schon böse sein? Der Frau, die von sich selbst behauptet: "Erwachsen werde ich nächste Woche!"

Der jubelnde Applaus der Damenwelt war ihr auf jeden Fall sicher. Egal, ob sie über den Unterschied der Männer oder Frauen beim Besuch des Baumarktes berichtete. Ob sie bis in Details genau ihren Plan schilderte, wie sie ihrem Bruder als Geschenk einen stummen Diener bastelte, wofür sie aus Materialmangel eine Gummipuppe aus dem Sexshop verwendete, die natürlich ihre Tücken zeigte. Egal, was Mirja ihrem Publikum servierte, sie brachte die Stimmung auf den Siedepunkt.

                

Insbesondere, als sie Wilhelm Wiggenhagen und Klaus Baumann, die Ennepetaler und Breckerfelder "Bürgermeisterchen", wie sie sie liebevoll nannte, zu sich auf die Bühne bat, diese auf ihrer kleinen aufblasbaren Couch Platz nehmen ließ und ihnen Eimer voll Confetti und einen Ventilator zur Verfügung stellte um zu dem Lied, was sie vortrug, Stimmung zu machen.

   

"Beim nächsten Maahaan wird alles anders", das war der Song, der die Gäste voller Schwung mit klatschen ließ und die sowieso schon gute Stimmung in dem bis auf den letzten Platz belegten Veranstaltungsraum noch weiterhin anheizte.

Und so blieb der Abend bis zum Programmende eine heiter erfrischende Inszenierung und die Veranstalter der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld konnten zu Recht mit einem guten Gefühl den Abend verbuchen, ihren Kunden, Mitarbeitern und Gästen einige spannende und erheiternde Stunden beschert zu haben.

155 Jahre Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, mit einem perfekten Highlight für dieses besondere
Jubiläum.

Leider verfügte ich an diesem Abend nicht über ein Videogerät. Es wäre zu schön gewesen, ihnen dieses schwungvolle Lied und die spannende Beteiligung der Bürgermeister servieren zu können. Aber vielleicht reicht ihre Vorstellungskraft aus, wenn Sie sich das folgende Video mit diesem Text von einer anderen Veranstaltung der Mirja Boes anschauen, bzw. anhören.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

[Alle Fotos © Linde Arndt – außer Video]

Der lebendige Adventskalender – Noch sind ein paar Türchen zu –

[la]Sigrid Siekmann-Gianfelice, hat wieder einmal  in Gevelsberg den lebendigen Adventskalender organisiert.

Im Rahmen der ökumenischen Aktion „Lebendiger Adventskalender“ hatte Bürgermeister Claus Jacobi  im diesjährigen Jubiläumsjahr am 6.12.2011, dem Nikolaustag, der ja auch sein Namenstag ist, alle Bürgerinnen und Bürger  herzlich in seine Diensträume des Rathauses eingeladen. Hier wurde symbolisch das sechste Türchen geöffnet.

Nach einer kurzen Ansprache und Begrüßung des Hausherrn spielte Mathias Keppke  fröhliche Weihnachtslieder und die anwesenden Besucher sangen alle inbrünstig mit.

 

Der Raum  war adventlich/weihnachtlich  geschmückt, es duftete nach Punsch und Glühwein und überall luden Plätzchen zum Naschen ein. Es wurde gemeinsam gebetet. Pfarrer Uwe Hasenberg, Pfarrer Dirk Küsgen und Pastor Martin Stais nahmen gemeinschaftlich an dieser Feierstunde teil und trugen besinnliche aber auch heitere Geschichten vor und Bürgermeister Claus Jacobi verteilte Schokoweihnachtsmänner an die Kinder und solche, die sich noch als Kinder fühlten..

          

Obwohl sich längst nicht alle Besucher kannten, war es doch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit für alle, familiär, stimmungsvoll und auch der Zeit entsprechend besinnlich.
Der "Lebendige Adventskalender" ist ursprünglich eine Idee aus der Schweiz. Er findet auch hier seit geraumer Zeit schon in mehreren Gemeinden statt.
In diesem Jahr ist es für Gevelsberg etwas Besonderes. Zum 125-jährigen der Stadt findet der "Lebendige Adventskalender" wieder ökumenisch statt.

 

     

Nun sind noch einige Türchen, die auf ihre Öffnung warten:

  • Montag, 12. Dezember
    Kindergarten Berge, Burbecker Straße 8
  • Dienstag, 13. Dezember
    KiTa Sankt Engelbert. Rosendahler Straße 84
  • Mittwoch, 14. Dezember
    Kindergarten "Bunte Arche", Fliederstraße 4
  • Donnerstag, 15. Dezember
    Familie Marsurkewitz, Dorfgartenweg 8
  • Freitag, 16. Dezember
    Familie Lützenbürger, Klosterholzstraße 60
  • Samstag, 17. Dezember
    Familie Streck, Schillerstraße 19 a
  • Sonntag, 18. Dezember
    Familie Vogel, Mittelstraße 37/Eingang Hochstraße
  • Montag, 19. Dezember
    Drewermannstift, Im Stift 10
  • Dienstag, 20. Dezember
    Kindergarten Vogelsang, Bredderbruchstraße 29
  • Mittwoch, 21. Dezember
    AWO-Kindergarten, Schultenstraße 16
  • Donnerstag, 22. Dezember
    Zentrum für Kirche und Kultur, Südstraße 8
  • Freitag, 23. Dezember
    Familie Franzke-Zöllner, Heidestraße 45
  • Samstag, 24. Dezember
    Heiligabend

 

 Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 

Casita del Tabaco in Gevelsberg – Geniesser wissen wo

[la] Sie haben schlimme Zeiten hinter sich seit dem Rauchverbot, aber für eingefleischte Zigarrenliebhaber gab und gibt es immer noch Bonnie Zichtemas "Casita del Tabaco" in Gevelsberg.

Wer die Gevelsberger Mittelstraße in  Richtung Nirgena hinabfährt und dem der Atem stockt, da er sein geliebtes Zigarren- und Kaffeegeschäft nicht mehr im Hause Nr. 79 wiederfindet, der braucht nur einige Meter weiter zu fahren um wieder tief durch atmen zu können, denn da entdeckt er seine  "Casita del Tabaco" jetzt in großzügigen Räumen des Hauses Nr. 75.

   

[Alle Fotos: © Linde Arndt]

Es sind aber nicht nur die exclusivsten und außergewöhnlichen Zigarren, die in der Casita angeboten werden, sondern ebenso der besonders wohlschmeckende, aus Fairem Handel bezogene Kaffee. Einfach mal hin und ein Tässchen probieren. Vielleicht entdecken Sie dabei auch Ihre Lieblingskaffeesorte.

   

Weitere Infos können Sie auf der Internetpräsens http://www.casitadeltabaco.de/ erhalten.

 Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 

 

Die Erben der RUHR.2010 GmbH

[la] Dezember 2009  –  in einer Mitteilung des Pressesprechers der Ruhr2010 GmbH hieß es:   "… es ist mittlerweile die 80. PK in diesem ablaufenden Jahr der Vorbereitung auf die Kulturhauptstadt Europas. Zeit also, dass es bald und endlich losgeht – und um die Eröffnungsfeierlichkeiten für RUHR.2010 und Ruhr Museum dreht sich auch der Dienstag, 22. Dezember, 11 Uhr".

                       
     

Dezember 2010
Ein überwältigendes, spektakuläres Jahr 2010 sollte folgen, das mit einem ebenso spektakulären und gigantischen  Finale auf dem Nordsternplatz in Gelsenkirchen endete.

                       
     

Dezember 2011
Inzwischen ist die Abwicklung  erfolgt und es heißt endgültig Abschied nehmen von den Machern der 
Ruhr2010. Für alle, die über viele Monate in diesem Sog der außergewöhnlichen Ereignisse gelebt haben, die fast wie eine Familie zusammen gewachsen sind, kommt ein leichtes Gefühl der Traurigkeit auf. Nachdem die fantastische Crew nach und nach schon das Schiff verlassen hatte, gehen nun die beiden  Kapitäns auch von Bord. Aber damit diese Ära nicht für immer Geschichte ist und nur in den Erinnerungen lebt gibt es Nachfolger, die das bisher Erreichte und die Idee weiter bewahren wollen.

Und so fand am 5.12.2011 auf Pact Zollverein, wo alles begann, die Staffelübergabe statt, damit der Geist weiter getragen wird.

                       
     

Die Erben starten mit neuen Aufgaben durch und haben sich das Ziel gesetzt in Zukunft die nachhaltige Entwicklung von Netzwerken und Projekten, die im Jahr der Kulturhauptstadt auf den Weg gebracht wurden, weiter zu fördern.

Und das sind die Nachfolger:

  • Die Kultur Ruhr GmbH. Bei ihr liegt die Hauptverantwortung für kommende Kulturveranstaltungen. Sie  bekommt von den 4,8 Millionen Euro jährlich 3,1 Millionen, um Projekte wie die der Ruhrkunstmuseen, Theater, die "Starken Orte", den Kulturkanal, Melez, und die Ruhrlights zu unterstützen.

    Ferner wird die Kultur Ruhr GmbH um die eigenständige Programmsäule „Künste im urbanen Raum“ erweitert. Hierbei ist das wesentliche Ziel,
    die Zusammenarbeit bestehender Kultureinrichtungen zu unterstützen und so über die Region hinaus strahlende Exzellenzprojekte zu initiieren und zu fördern.

  • Der RVR. An ihn gehen 200 000 Euro.  Davon soll unter anderem eine jährliche Kulturkonferenz von Land und RVR, die neu geplant ist, organisiert werden.
  • Die RuhrTourismus (RTG). Sie kümmert sich um große regionale Formate wie die "Extraschicht" oder den "Day of Song", wofür ihr  1,1 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
    Als erste Großveranstaltung ist Anfang Juni 2012 ein neuer «Day of song» im Revier geplant.

    Künftig wird sie nicht nur die touristische Vermarktung der "Kulturmarke Ruhr" weiter fortführen, sondern ist zusätzlich für die Organisation und
    Durchführung identitätsstiftender Großveranstaltungen verantwortlich.

  • Die Wirtschaftsförderung ECCE und das Kreativzentrum. An sie geht eine Summe von  400 000 Euro aus dem Topf, der je zur Hälfte Land und Städte aufbringen. Sie  kümmern sich um Kreativwirtschaft und  Marketing.

    Die Förderung der Kreativwirtschaft ist weiterhin durch das European Center for Creative Economy gesichert. ECCE arbeitet dabei in enger Kooperation mit der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr).

  "Das Ruhrgebiet wird national und international immer attraktiver.

Deshalb darf das Kulturhauptstadtjahr kein Strohfeuer sein. Als Landesregierung setzen wir uns deshalb
dafür ein, den positiven Wandel des Ruhrgebiets weiter zu unterstützen und voranzubringen.

Wir wollen, dass die international so erfolgreiche Kultur-Metropole Ruhr dauerhaft attraktiv bleibt",

erklärte Kulturministerin Ute Schäfer.

 

Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH, zeigt sich erfreut:
"Die Nachhaltigkeit der Kulturhauptstadt war für uns immer ein prioritäres Ziel. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unser Erbe nun in die Hände langjähriger, kompetenter Partner
der Metropole Ruhr übergeben können.
Was wir mit RUHR.2010 geschaffen haben, ist auch für andere Städte in Europa wegweisend. Eine der wichtigsten Wirkungen ist, dass sich die Menschen aufgrund ihrer Erlebnisse mit der Kulturhauptstadt noch stärker mit der Metropole Ruhr identifizieren. Gemeinsam haben die Ruhris Großartiges geschafft."

 

Was bleibt? Dem Chronisten bleibt der Gedanke: Mögen doch die Entscheider die Stärke der Metropole Ruhr erkennen, damit diese Metropole als selbstständiges Gebiet neben den Gebieten Rheinland, Westfalen und Lippe-Detmold Bestand hat und eines Tages das Wappen des Landes NRW um den  Förderturm der Zeche Zollverein erweitert wird.

Aber, wie gesagt, dies sind nur Gedanken, die einem beim Schreiben so durch den Kopf gehen.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Essen

TVA: Historischer Stadtrundgang und Besuch des Weihnachtsmarktes Münster

Ennepetal. Die Männer-Wandergruppe des Turnvereins Altenvoerde trifft sich am Donnerstag, 15. Dezember, um 13 Uhr am DB-Bahnhof Ennepetal. Es geht mit dem Zug nach Münster zum historischen Stadtrundgang, dem Besuch auf den Weihnachtsmärkten und zu abschließender Einkehr.

WeihnachtsBenefizKonzert – Projekt “Sprache verbindet” des Rotary Clubs Hagen


WeihnachtsBenefizKonzert
 – Projekt "Sprache verbindet" des Rotary Clubs Hagen
Europäische Weihnachtslieder, Werke von Vivaldi, Brahms, Lauridsen, u.a.

Melanie Maennl, Sopran
Bijan Fattahy, Viola
Melinda Riebau, Violoncello
philharmonischer chorhagen
Klavier und musikalische Leitung: Malte Kühn und GMD Florian Ludwig

Zugunsten des Projekts "Sprache verbindet" des Rotary Clubs Hagen gestaltet der philharmonische chorhagen am Freitag, den 9. Dezember 2011 ein WeihnachtsBenefizKonzert. In diesem Rotary-Projekt führen Schüler, so genannte Sprachscouts, Kinder mit Migrationshintergrund spielerisch an die deutsche Sprache heran. Die Sprachscouts besuchen die Kinder zu Hause, so dass sie in ihrer gewohnten Umgebung und in ihrem Alltag Deutsch lernen und gebrauchen. Seit 2009 setzt sich der Rotary Club Hagen für dieses Projekt ein, an dem bisher 25 Kinder teilnehmen. Eine Erweiterung ist vorgesehen. Die Sprachscouts sind sozial engagierte, pädagogisch und charakterlich qualifizierte Schüler der Jahrgangsstufen 11-13, die sich mindestens zwei Stunden pro Woche intensiv mit den Kindern beschäftigen. Hierzu werden vom Rotary Club Hagen altersgerechte Lehrspiele, Bücher, Arbeitshefte etc. gestellt, die einer intensiven Sprachförderung dienen. In drei Schulungen werden die Scouts auf ihre Aufgabe vorbereitet und haben als Hilfestellung jeweils einen Paten aus dem Rotary Club Hagen an ihrer Seite. Der Erfolg dieser Form der Sprachförderung spricht für sich: Lehrer und Erzieher berichten über erhebliche Verbesserungen der Sprachkenntnisse der Kinder seit dem Förderungsbeginn. Einige der Kinder haben dadurch u. a. die Empfehlung an die Realschule oder ans Gymnasium erhalten.

   

Ebenso wie Sprache verbindet, verbindet auch das Singen – eine Parallele, die der philharmonische chorhagen in diesem WeihnachtsBenefizKonzert aufgreift. Gerade erst hat sich der Chor mit Joseph Haydns "Schöpfung" dem Hagener Publikum vorgestellt und wurde begeistert gefeiert.

Nun gestaltet der Chor mit den Hagener Solisten Melanie Maennl, Melinda Riebau und Bijan Fattahy ein Weihnachtskonzert zugunsten des Projekts "Sprache verbindet".

Melanie Maennl Melinda Riebau                 Foto: Stefan Kuehle Bijan Fattahy  Foto: Stefan Kuehle

Den Klavierpart und die musikalische Leitung haben GMD Florian Ludwig und Malte Kühn inne. Auf dem Programm stehen u. a. Johannes Brahms’ Motette "O Heiland, reiß die Himmel auf" und das berühmte, mystisch anmutende Chorwerk "O Magnum Mysterium" von Morten Johannes Lauridsen. Außerdem werden Weihnachtslieder aus Deutschland, Italien, Frankreich, Finnland und Spanien zu hören sein, die auf diese Jahreszeit mit sprachlicher Vielfalt einstimmen.

WeihnachtsBenefizKonzert
 – Projekt "Sprache verbindet" des Rotary Clubs Hagen
Freitag, den 9. Dezember 2011 
20.00 Uhr – SIHK Hagen, Hörsaal
Bahnhofstr. 18, 58095 Hagen

Karten zu 12,- / 6,- Euro unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

 

Inspiration Raum – mehr als schönes Wohnen –

[la]  Am 30. Oktober 2010 berichteten wir bereits über die Eröffnung der neuen Ausstellungsräume von Villani-Design in Gevelsberg.

Viel hat sich seitdem getan. Eine ganze Reihe kreativer Ideen sind bei interessierten Kunden angekommen und gerne umgesetzt worden.
Im Januar 2012 wird "Inspiration Raum" mit weiteren neuen Gestaltungsmöglichkeiten aufwarten und wir werden es gerne wieder begleiten und darüber berichten.

 

Bis dahin  möchten wir hier noch einmal den Bericht vom 30.10.2010 Erinnerung rufen, allein für die User, die damals noch nicht zu unserer werten Leserschaft gehörten.


 30.10.2010

“Inspiration Raum” – Malermeister Antonio Villani eröffnet exclusiven Showroom in Gevelsberg

Obwohl auch das Alltägliche durchaus zum Malergeschäft gehört, ist es nicht wirklich das was Malermeister Antonio Villani begeistert.

Er selbst, der die Faszination des Außergewöhnlichen, die Vielheit des Besonderen liebt, möchte auch für seine Kunden die Möglichkeit schaffen auf Entdeckungsreise zu gehen und das für ihr Heim individuelle und exclusive Design zu finden, um sich von sonst üblichen, überall wieder zu findenden Mustern und Techniken abzugrenzen.

Mit einem ausgeprägten  Feeling für Gestaltung, das den üblichen Rahmen verlässt und  eine ganz persönliche Note des Lebensraum eines jeden Kunden erspürt, geht Villani an die fachmännische Beratung seines Kunden, denn dessen Zufriedenheit ist ihm wichtig.

                  
  Antonio Villani mit seinem Team: v.l.n.re: Rainer Glawe / Antonio Villani / Carmen Plage und Robin Grundman  Foto: © Linde Arndt  

"InspirationRaum" nennt Antonio Villani seine neuen Ausstellungsräume mit einer Fläche von 60 qm in der Körnerstraße 83 in Gevelsberg. Und genau so meint er es. Hier sollen nicht allein Musterbücher und Farbplättchen dem Kunden eine Entscheidung abverlangen, hier kann der Kunde durch die Räume schlendern, an jeder Wand unterschiedliches Design oder Gestaltungstechniken  wahrnehmen und so selbst empfinden, was ihn anspricht und ihm für sein Heim gefallen würde.

Durch voraussichtlich zwei mal im Jahr geplante Neugestaltung der Wände wechseln diese Inspirationen und setzen neue Impulse. Antonio Villani setzt aber auch auf Netzwerke und so verstärkt ein ausgeklügeltes Licht-Design, dass durch die Firma Erlemeyer Gevelsberg integriert wurde, die Schönheit des Designs und Ausdruckskraft der Farben und gibt dem Raum den perfekten Style.

Wäre dieser Showroom in Düsseldorf, Köln oder Frankfurt, er hätte sicher schon einen großen Zuspruch bei allen, die das Besondere lieben.  So aber kann nun Gevelsberg stolz sein, dieses Unternehmen in ihrer Stadt zu haben und es wird sicher nicht all zu lange dauern, bis dieser "Insider-Tipp" sich auch anderen Orts herumgesprochen hat.

Neben der fachmännische Beratung stehen dem Kunden selbstverständlich  viele Bücher mit außergewöhnlichen Gestaltungsmöglichkeiten als Ideengeber zur Verfügung, denn auch 60 qm reichen nicht aus, um die Vielfalt der Möglichkeiten darzustellen.

Wenn Sie sich über das weitere Angebot von Villani-Design informieren möchten:

www.villani-design.de

Hier noch einige Einblicke in die neuen Räumlichkeiten.
[Alle Fotos © Linde Arndt]

        

Linde Arndt von EN-Mosaik aus Gevelsberg

Weihnachtsmarkt war gestern ….

Weihnachtsmarkt war gestern – Wenn es wirklich gut schmecken soll, es wunderschön ist und Sie automatisch auch noch Gutes tun wollen,

dann kommen Sie zum 2. Adventsmarkt. Die Teams des Café Hülsenbecke, des Henri Thalers Vereins und der Räuberhöhle erwarten Sie in der Bilderbuchidylle des Café Hülsenbecke. Erfrischen Sie Geist, Leib und Seele für den guten Zweck. Der Erlös aus dieser Veranstaltung mit wertvollen Preisen und Kinderspielzeugen fließt dem Henri Thaler Verein und damit Krebskranken Kindern zu.

Wir freuen uns am 11.12.2011 ab 11.30 Uhr auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Henri Thaler Verein
Edda Eckhardt

Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld
Johannes Dennda und Heike Gräfe

„Zwischenlandung“ Gabriele Langendorf

[ Dortmund] Am Mittwoch, dem 14. 12. 2011 um 18:30 Uhr spricht im Rahmen der von Prof. Jan Kolata, Lehrstuhl für Malerei an der Technischen Universität Dortmund, und dem Museum Ostwall organisierten Vortragsreihe „Zwischenlandung“ die Künstlerin Gabriele Langendorf. Ihr Werk stellt Lebens- und Naturräume in ihrem Verhältnis zum Menschen in den Mittelpunkt. In ihren frühen Arbeiten zeigt Gabriele Langendorf auf großen Bildformaten archetypische Räume, menschenleere Räume, zu denen wir jedoch in einer Beziehung stehen, die sich meist assoziativ aus unserem Verhältnis zum Dargestellten ergibt. Der Betrachter wird mit Architekturen und Orten konfrontiert, die ihm wohlvertraut sind: Häuser, Hochhausfassaden, Hotelkomplexe, Hotelzimmer, private Schlafräume. Es sind Orte, an die wir reisen oder zu denen wir zurückkehren. Oder der Betrachter nimmt einen bestimmten Standpunkt ein, blickt aus einem Fenster, von einem Schiff, durch ein Bullauge. Zu sehen sind Ausschnitte von Meer und Landschaft. Langendorfs serielle Arbeiten rufen beim Betrachter Befremden hervor: Die dargestellte Architektur erscheint vertraut, aber aufgrund der stetigen Wiederholung der Architekturelemente Gabriele Langendorfzugleich anonym. Hotelzimmer sollen unverwechselbar und einladend wirken, sind ein Hinweis auf individuelle Lebensstile, zugleich aber leer, steril und wiederholbar. Die Sicht aus dem Fenster auf die Natur ist begrenzt und lässt dennoch Weite vermuten. Auch die Maltechnik der Künstlerin variiert. Feine präzise Malflächen stehen malerischen Texturen gegenüber.
In den letzten Jahren hat Gabriele Langendorf begonnen, sich im Malen und Zeichnen dem Menschen selbst zuzuwenden, zunächst nur vage und unbestimmt, später schließlich als bewusst gesetzte Figur, die auf der Bildfläche allein oder in Gruppen agiert. Es sind vorrangig Menschen in Arbeits-  oder Schutzkleidung in einer ihrer Tätigkeit entsprechenden Haltung. Nur fehlt diesem Tätigsein das zugehörige Umfeld. Vielmehr agieren diese Menschen freigestellt im malerischen Raum. Ein Arbeiter mit gelbem Anzug und Schutzhelm durchsägt einen mit breitem Pinsel gesetzten Farbstreifen.
Gabriele Langendorf wurde 1961 in Rheinfelden geboren. Nach der Ausbildung als Textilmustergestalterin studierte sie freie Malerei an der Schule für Gestaltung in Basel, dann an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Seit 2006 ist sie Professorin für Malerei und Zeichnung an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Gabriele Langendorf lebt und arbeitet in Saarbrücken.

 

X-Mas Poetry meets Jazz

"Weihnachtsgedöns – unheilige Texte und die drei eiligen Jazzkönige“
07.12.2011
  20:00 Uhr
Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg Süd Steinhof Huckingen e.V.
Düsseldorfer Landstraße 347
47259 Duisburg

Tickets:
Geschäftsstelle, Anschrift wie vor

Telefon: 0203 72999984

Telefax: 0203 72999968

Internet: www.steinhof-duisburg.de
freie Platzwahl, Tickets € 14,-

 

Zwischen cool sophisticated und zärtlich warm hat Dieter Greifenberg deutsche Weihnachtslieder, US-Christmas-Songs und Evergreens arrangiert.  „Stille Nacht“ kann immer  den Schuss Jazz vertragen, der Hit „Jingle Bells“ von James Pierpont wird zum „Swingle Bells“ und Mel Tormés „Christmas Song“ kommt als Bossa daher. Dass Kirchenmusik auch mit Jazz-Harmonien weihnachtlich bleibt, beweist „Macht hoch die Tür“.

Im Wechsel  zur Musik liest eine „der“ Radiostimmen NRWs, Matthias Bongard, skurrile und nicht immer unbedingt dem klassischen weihnachtlichen Klischee entsprechende Texte von   strampelnden  Menschen in der Kaufhaushalle, die geizgeil nach Schnäppchen jagen oder  auf den schnellen Fetisch gieren. Die Texte stammen u.a. aus den Federn  seiner Freunde und Kollegen, wie  Fritz Eckenga, Vincent Klink oder auch Wiglaf Droste ua.

Matthias Bongard, wort                                                                                                                                                                                                   Dieter Greifenberg, piano                                                                                                                                                                                               Konstantin Wienstroer, bass                                                                                        
Peter Baumgärtner, schlagzeug