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Kinoerfolg auf der Bühne: „Ziemlich beste Freunde“

[Ennepetal] Komödie am 7. Mai im Reichenbach-Gymnasium
Der Kinoerfolg „Ziemlich beste Freunde“ begeisterte Millionen Zuschauer und ist nun als Theaterstück auf der Bühne des Reichenbach-Gymnasiums in Ennepetal am Sonntag, 07. Mai um 20 Uhr zu sehen.
Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und er sucht einen neuen Pfleger, denn keiner hält es länger bei ihm aus. Da schneit der freche Ex-Knacki Driss aus der Pariser Banlieu herein, der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht. Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steife Entourage gehörig aufmischt. Auch Philippe eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.
„Ziemlich beste Freunde“ ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten – eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft. Aus dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache, dem französischen Überraschungs-Kino-Knüller der Saison 2011/12, hat der Schauspieler, Regisseur und Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht, das die tragikomische Ereignisse leicht und liebevoll erzählt. Der Film, den in Deutschland rund neun, in Frankreich sogar 19,2 Millionen Kinozuschauer sahen, basiert auf der Autobiografie des aus adliger Familie stammenden ehemaligen Geschäftsführers der Champagnergesellschaft Pommery, Philippe Pozzo di Borgo.

Karten für das Theaterstück sind an der Touristinfo im Haus Ennepetal, in der Stadtbücherei, an der Rathausinfo, im Bürgerbüro oder an der Abendkasse ab 12,00 Euro pro Person erhältlich. Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr. Weitere Infos erhalten Sie bei Ronja Ebner unter der Telefonnummer 02333 988035.
Kluterthöhle & Freizeit
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58256 Ennepetal

Was ist ein normaler Mensch in der Politik?

[jpg] Eigentlich wollte Petra Vogt (CDU) über die Schulpolitik in Ennepetal sprechen. Die CDU Fraktion hatte Frau Vogt ins Zorbas geladen, um über weitere Möglichkeiten für Ennepetal zu sprechen. Es kam jedoch ganz anders; denn Frau Vogt schilderte Probleme die man in Ennepetal vergeblich suchte.

So hat Ennepetal  gegenüber dem Landestrend mit der Sekundarschule einen zu guten Lauf. Die Ennepetaler Sekundarschule ist zu 100% belegt und ein weiterer Zug kann nicht gelingen, weil dafür die Kinder fehlen. Deshalb müssen weitere Anmeldungen abgewiesen werden. Grundschule? Keine Probleme, die andere Städte eben haben. Gymnasium? Das Ennepetaler Reichenbach Gymnasium hat eine hohe Reputation und genießt bei den Eltern einen guten Ruf. Förderschule?

Abgeordnete des Landtags NRW Petra Vogt (CDU) bei ihrem Vortrag  Foto: (c) Linde Arndt

Abgeordnete des Landtags NRW Petra Vogt (CDU) bei ihrem Vortrag Foto: (c) Linde Arndt

Auch hier hat Ennepetal durch das Abkommen mit der Stadt Gevelsberg kein Problem. Die Förderschülerinnen und Förderschüler werden an der Hasenkleverschule in Gevelsberg unterrichtet. Was blieb für diesen Abend? Es entspann sich ein Gespräch über die Inklusion im Bildungsbereich. Für eine schulpolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion war es eine schwache Vorstellung die Petra Vogt hier ablieferte. Das Credo dieses Gesprächs war, lasst die armen „normalen“ Kinder doch arbeiten und überfordert doch die Lehrkräfte nicht mit diesem Thema. Eine 50 Jahre alte politische Position zur Inklusion in der heutigen Zeit kann man nur mit Unverständnis wahrnehmen. Im Gespräch traten, trotz kompetenter Gesprächsrunde aus Politik und Schule, erhebliche Wissenslücken zu Tage. Bis auf eine Lehrerin hatten fast alle Teilnehmer teilweise erhebliche Ressentiments vorzubringen. Am 24. Februar 2009 ist Deutschland der UN Behinderten Konvention (Convention on the Rights of Persons with Disabilities) beigetreten. Eine ausreichende Zeit, sich mit der Thematik Inklusion auseinander zu setzen.

Diskussion Schule  Foto: (c) Linde Arndt

Diskussion Schule Foto: (c) Linde Arndt

 

Die Debatte müsste also lauten:
Welche inhaltlichen, organisatorischen, finanziellen und personellen Voraussetzungen müssen wir schaffen der Inklusion (in allen Bereichen) zum Erfolg zu verhelfen? Denn, es geht um nichts geringeres als um die Teilhabe von rund 10 Millionen Deutschen (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: 2013) an unserer Gesellschaft.

Zur Erinnerung: 2006 definierte die UNO folgende Grundsätze als verbindliche Forderungen für die von allen akzeptierten Menschenrechte im Zusammenhang mit der Behindertenkonvention.
Die Grundsätze der Konvention enthält Artikel 3:

  • die Achtung der dem Menschen innewohnenden Würde, seiner  individuellen Autonomie, einschließlich der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, sowie seiner Unabhängigkeit;
  • die Nichtdiskriminierung;
  • die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft;
  • die Achtung vor der Unterschiedlichkeit von Menschen mit Behinderungen und die Akzeptanz dieser Menschen als Teil der menschlichen Vielfalt und der Menschheit;
  • die Chancengleichheit;
  • die Zugänglichkeit;
  • die Gleichberechtigung von Mann und Frau;
  • die Achtung vor den sich entwickelnden Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen und die Achtung ihres Rechts auf Wahrung ihrer Identität.

Dies ist der Rahmen auf den wir uns geeinigt haben. 154 Staaten haben inzwischen ratifiziert, wobei die EU dieser Konvention ohne Diskussion beigetreten ist. Was also eine Diskussion prägen sollte, welche Voraussetzung müssen wir schaffen um Menschen mit Behinderung nicht weiter auszugrenzen oder besser zu separieren? Es muss eine Bewusstseinsänderung bei allen Beteiligten geschaffen werden. Weg von der Separierung hin zu einem Zugewinn für alle Beteiligten. Stichwort: Soziale Kompetenz im Bildungsbereich. Die Bereicherung durch die Vielfalt menschlichen Lebens. Bereicherung deshalb, weil es in einer globalisierten Welt  keine genormten Kulturen, Menschen oder Regeln gibt. Je eher der einzelne sich auf die Vielfalt menschlicher Erscheinungsformen einstellt, desto besser kann er später in einem vermeintlich fremdem Umfeld agieren. Der sozialer Wert der menschlichen Beziehung in seiner Unterschiedlichkeit und das Verständnis dafür, führt im späteren Fall vielleicht zu einem milliardenschweren Auftrag. Die Arroganz einzelner Staaten des Westens wird sich im Laufe der Zeit erschöpft haben, so dass der Begriff der Normalität menschlicher Erscheinung neu definiert werden muss. Thomas Quasthoff, ein behinderter, herausragender Bassbariton und Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Berlin oder Felix Klieser, ein leidenschaftlicher Ausnahmehornist, der keine Arme hat, dies sind Menschen, die keine Ausnahme sein dürften und nicht auf ihre Behinderung reduziert werden sollten. Wir können es uns aus einer menschlichen Perspektive nicht leisten behinderte Kinder nicht auszubilden, sie (Die Kinder) gehören nicht mit dem Sozialgesetzbuch alimentiert, sie gehören voll ausgebildet und dann mitten in die Gesellschaft. Wenn es den skandinavischen Ländern gelingt die Inklusionspolitik zu fahren, wird es doch uns Deutschen auch gelingen. Deshalb sollte die Diskussion anders laufen. Nicht wie können wir die Behinderten separieren, sondern wie können wir die Behinderten inkludieren.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal












 

Reichenbach-Gymnasium Ennepetal – Mit Europa verbunden

"Europawand"  Foto: © Linde Arndt

„Europawand“ Foto: © Linde Arndt

[la] Längst hat das Reichenbach-Gymnasium in Ennepetal einen direkten Bezug zu Europa, wurde die Schule doch immerhin bereits im Jahr 2011 als zertifizierte Europaschule ausgezeichnet.

Am Montag, dem 31.3.2014 sollte diese Verbindung symbolisch verstärkt werden. Die durch Christian Ischebeck und etlicher unter der Leitung seines Kunstkurses betreuten Schüler ausgearbeitete Idee, stellte in einer Pressekonferenz die gemeinsam gestaltete „Europawand“ in einem Flur des Reichenbach-Gymnasiums vor. Hierdurch soll der Europagedanke im täglichen Schulalltag sichtbarer gemacht und verstärkt werden und auch Schülern zugänglich sein, die bisher hiermit eher am Rande konfrontiert wurden.

Schulleiter Foto: © Linde Arndt

v.l. Dr. Stefan Krüger, Christian Ischebeck,
Dr. Wolfram Dreßler   Foto: © Linde Arndt

Bei diesem Projekt der gestalteten Wand wurde eine Vielzahl europäischer Motive aus verschiedenen Zeiten liebevoll arrangiert.
Mit Partnerschulen in Bavay/Frankreich und Novosibirsk/Russland pflegt das Reichenbach-Gymnasium einen regen Austausch.

Neben den Schülern, die an der Gestaltung beteiligt waren, nahmen weitere Schüler des RBG, sowie auch Christian Ischebeck, der Europakoordinator des Gymnasiums, Dr. Wolfram Dreßler und Dr. Stefan Krüger, Schulleiter Reichenbach-Gymnasium an der Vorstellung der neu gestalteten Wand teil.

Im Zentrum der Wand befindet sich ein großer Schaukasten, der durch wechselnde aktuelle Ausstellungen zum Thema Europa von verschiedenen Fachbereichen der Schule immer wieder neu gestaltet wird.

Die jungen Künstler der Europawand  Foto: © Linde Arndt

Die jungen Künstler der Europawand Foto: © Linde Arndt

Abschlussfest: Kulturrucksack wird in Ennepetal ausgepackt

Abschlussfest: Kulturrucksack wird in Ennepetal ausgepackt

(pen) Musik und Tanz, Gesang und Theater, Unterhaltung und Information – all dies wird Besuchern geboten, wenn sie am Samstag, 16. November, den Weg in das Ennepetaler Reichenbach Gymnasium finden. Die Schule ist an diesem Tag Schauplatz des Kulturrucksackfestes 2013. „Wie bereits bei der Premiere des Festes im letzten Jahr in Hattingen wird die Veranstaltung zeigen, wie vielfältig, bunt und kreativ die Kulturrucksäcke in den letzten Monaten in den neun Städten gepackt worden sind“, kündigt Jutta Erdmann, Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, an. Bei ihr und den übrigen Mitgliedern des Organisationsteams laufen momentan alle Fäden zusammen.

Auftakt ist um 14 Uhr. Dann präsentieren Kinder und Jugendliche aus insgesamt zehn Projekten auf der Bühne, was sie sich im Laufe des Jahres erarbeitet, was sie auf die Beine gestellt haben. Die Teilnehmer kommen aus allen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Schwungvoll zugehen wird es beispielsweise beim Bollywood-Tanz. Hier folgen Jugendliche aus Sprockhövel dem Motto: Man nehme eine Prise Hollywood und einen Löffel indischen Tanz, rühre kräftig um und gebe noch einen Schuss Jazzdance hinzu. Nach Belieben mit Hip-Hop, Ballett, Salsa, Bauchtanz ergänzen, abschmecken und mit viel Spaß genießen.

Ähnlich rasant ist mit seiner Mischung aus Kampf, Tanz, Akrobatik und Musik das brasilianische Tanztheater Capoeira. „Entstanden ist Capoeira vor mehr als 400 Jahren als afro-brasilianische Sklaven zur Selbstverteidigung und Befreiung Kampftechniken entwickelten und diese mit tänzerischen Elementen und Musik tarnten“, erläutert Erdmann den geschichtlichen Hintergrund der Vorführung der Gruppe aus Wetter.

Hörenswert und Beleg für ihr breit gefächertes musikalisches Ausbildungsangebot dürfte auch das Gemeinschaftsprojekt von fünf Musikschulen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sein. Städteübergreifend haben Ensembles aus Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Schwelm und Witten eine CD produziert. Eine Auswahl der Stücke wird im Reichenbach Gymnasium zu hören sein. Ebenfalls geboten werden der Kurzfilm „Freundschaft öffnet Türen“ und ein Tanz der Kulturen, der Vortrag von Gedichten und Schwarzlicht-Theater.

„Schon diese Beispiele für das Bühnenprogramm zeigen: Es lohnt sich, beim Kulturrucksackfest dabei zu sein. Weiteren Anreiz liefern die Stände, an denen sich die Besucher über einige Kulturrucksackprojekte informieren können“, wirbt Erdmann und lädt alle Interessierten zum kostenlosen Besuch der von Tom Hoppe moderierten Veranstaltung ein. Als Gäste begrüßen kann der radio ennepe-ruhr Chefredakteur neben den Teilnehmern und ihren Eltern auch Landrat Dr. Arnim Brux sowie die Bürgermeister beziehungsweise deren Vertreter aus den kreisangehörigen Städten.

Stichwort Kulturrucksack

Alle in Ennepetal präsentierten Projekte sowie rund 30 weitere sind in diesem Jahr von und in den Städten im Zusammenhang mit dem Landesprogramm „Kulturrucksack“ realisiert worden. Dank der erfolgreichen Bewerbung des Kreises und der Städte im Rahmen dieses Landesprogramms standen 2012 erstmals gut 71.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, 2013 waren es 69.000 Euro. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren kulturelle Angebote zu eröffnen.

Die Bedeutung der kulturellen Bildung für die Persönlichkeitsbildung, für die Entwicklung der Kreativität und für den Wissenserwerb wird zunehmend anerkannt. Entsprechende Erkenntnisse haben unter anderem Projekte wie ´Jedem Kind ein Instrument´ oder ´Kultur und Schule´ geliefert. „Damit die positiven Effekte zum Tragen kommen, ist es entscheidend, Kindern und Jugendlichen die Tür zu Kunst und Kultur so früh und so weit wie möglich zu öffnen“, nennt Landrat Dr. Arnim Brux die Motive dafür, warum sich der Ennepe-Ruhr-Kreis als einer der ersten in Nordrhein-Westfalen für den „Kulturrucksack“ beworben hatte.

Die Teilnahme sei insbesondere deshalb interessant, weil das Landesprogramm mit den 10 bis 14-jährigen die Kinder und Jugendlichen im Auge habe, für die Angebote der kulturellen Bildung vergleichsweise rar sind. „Und“, so der Landrat, „diese wenigen Angebote treffen auf eine Altersgruppe, die sich schwer tut mit den gängigen Formen der kulturellen Bildung.“ Hier setzen Kreis und Städte jetzt gemeinsam an und wecken mit neuen Ideen und bewährten Strukturen Interesse.

Hier geht es zum flyer im pdf-Format:
KulturrucksackFest-2013




„Ein-Wochen-Museum“ für einen Tag

[la] Seit geraumer Zeit findet in der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld das „Ein-Wochen-Museum“ statt, wo in Zusammenarbeit mit dem Karl-Ernst-Osthaus Museum Hagen vier mal im Jahr hochkarätige Kunstwerke in der Sparkasse ausgestellt und von Saskia Lipps vorgestellt und besprochen werden.

Am 7.10. um 12:30 Uhr setzt die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld  ihre  Serie des EinWochenMuseums  fort. Dieses mal allerdings ausnahmsweise nur für einen Tag und im Veranstaltungsraum der Sparkasse, Eingang Südstrasse.

Dies ist dem augenblicklich stattfindendem  Umbau geschuldet, und dokumentiert den Willen der Veranstalter, diese Veranstaltung nicht ausfallen zu lassen.

Zur Präsentation der Bilder durch die Kunstpädagogin Saskia Lipps werden wieder SchülerInnen des Reichenbachs-Gymnasiums eingeladen sein.

Ausgestellt werden:

Max Clarenbach, Mondnacht im Sauerland, o.D., Öl auf Leinwand
Theodor Rocholl, Üsküb, 1910, Aquarell

Nach dem Umbau geht es dann im neuen Jahr wieder in gewohnter Weise weiter.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

 

Start des EinWochenMuseums in der Sparkasse Ennepetal

[la] Wie schon im vergangenen Jahr mit großem Erfolg durchgeführt, wird die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld auch in diesem Jahr wieder vierteljährlich ihr EinWochenMuseum veranstalten.

 
Großer Andrang der Schüler des Reichenbach-Gymnasiums vor den Kunstwerken – im Vorergrund mit Heft und rosa Schal
Kunstpädagogin Saskia Lipps                                                                                                                                    Foto: © Linde Arndt
 

Zu diesem Zweck werden jeweils zwei Kunstwerke aus dem Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld zur Verfügung gestellt, die dann von der Kunsthistorikerin und Museumspädagogin Saskia Lipps des Museums mit SchülerInnen des Reichenbach-Gymnasiums besprochen werden.

Am 14.1.2013 fiel der Startschuss. Folgende Werke wurden vorgestellt:
Bilder  (links)  „Weite Landschaft“ von Hugo Mumme und (rechts)  „Hochofen“ von Franz Pauly

 

                

Die SchülerInnen waren mit Ihren KunstlehrerInnen Marlies Boßmann und Jürgen Schlothauer anwesend und nach einer kurzen Erklärungsphase durch Saskia Lipps beteiligten sich sowohl die LehrerInnen als auch einige Schüler intensiv und aktiv an der Diskussion über Malstil, Farbgestaltung, Duktus und Wahrnehmung der Gemälde. Wobei insbesondere die Wahrnehmung zum Teil sehr unterschiedlich ausfiel. Einheitlich aber stellte man fest, das das Landschaftsbild eine gewisse Freiheit und Leichtigkeit symbolisierte, während das Gemälde des Hochofens eine gewisse Schwere und Dynamik darstellte.  Letzteres Gemälde brachte aber bei näherem Betrachten immer neue Details zum Vorschein. Insbesondere die an mehreren Stellen rauchenden Schlote sollten  Zeitzeuge der damaligen Stahlindustrie
sein und erzählten ihre Geschichte von der damaligen Hasper Hütte.

Nach der intensiven Diskussion hatten die SchülerInnen noch ausreichend Gelegenheit, die beiden Gemälde ganz aus der Nähe in Augenschein zu nehmen und sich mit ihnen und dem Gesagten auseinander zu setzen.


Nun werden die Gemälde ganz aus der Nähe betrachtet.
 
Einzelne Details werden werden diskutiert.  Fotos: © Linde Arndt

Bis Freitag, 18.1.2013 können auch andere Kunstinteressierte sich die beiden Werke während der normalen Öffnungszeiten der Sparkasse betrachten.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL

 

Am 5. Oktober 2012 um 20 Uhr sind die „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Manns in der Aula des Reichenbach-Gymnasium Ennepetal zu sehen.

Wer kennt sie nicht, die verlockende Vorstellung, sich in jemand anderen zu verwandeln, vorzugeben erfolgreicher, reicher oder klüger zu sein? Der Wunsch, mehr zu sein als das eigene bescheidene Ich, Grenzen zu überschreiten und nach ganz oben zu gelangen, beschäftigt die Menschen seit je her. So ist die Hochstapelei schon seit der Antike ein beliebtes Thema in der Kunst und Literatur, vermag sie nicht nur geheimste Sehnsüchte zu offenbaren, sondern auch der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Kaum jemand beherrscht diese Kunst der Verstellung und der Verwandlungsfähigkeit besser als Thomas Manns Felix Krull. Sein rasanter Aufstieg vom kleinen Liftboy zum vornehmen Grafen in Adelskreisen, dem die Welt zu Füßen liegt, ist atemberaubend, faszinierend und sehr erheiternd! Ein phantastischer Stoff fürs Theater! Vorhang auf für die Abenteuer des charmantesten Hochstaplers aller Zeiten!

                                 

Karten zum Preis von 11,–, 14,–, 17,– & 20 € sind im Kulturbereich, der Stadtbücherei und der Rathausinformation der Stadt Ennepetal erhältlich. Telefonische Kartenvorbestellungen sind unter der Rufnummer 02333-979300 oder per E-Mail an kultur@ennepetal.de möglich.