Klangrede zum 7. Sinfoniekonzert am 13. März 2011 im Schloss Hohenlimburg


Die siebte Klangrede der Spielzeit findet im Ballsaal auf Schloss Hohenlimburg statt. Ein Ort, der auch häufig für Trauungen genutzt wird, und der damit eine Art Zielpunkt von Frühlingsgefühlen ist, wenn auch sicher nicht jeder frühlingsgefühlte Beziehungsbeginn zum Standesbeamten führt.

In der Literatur und Musik spielen Frühlingsgefühle eine überragende Rolle, schließlich haben sich sowohl deutsche Schriftsteller und Komponisten von diesem Thema immer wieder zu Gedichten und Sinfonien inspirieren lassen. Mit Schumanns Frühlingssinfonie, Chopins musikalischen Liebesbekenntnissen seines zweiten Klavierkonzertes und Hermann Goetzens Frühlingsouvertüre stehen natürlich drei romantische Komponisten im Mittelpunkt des Konzertprogrammes, Komponisten, deren Emotionen nahezu ungefiltert in Ihre jeweiligen Werke eingeflossen sind.

Besonders in Deutschland scheint der Frühling als ein Wiedererwachen der Natur, ein Vertreiben der Kälte und der Leblosigkeit wahrgenommen zu werden, was sicher klimatische Gründe hat. Doch was löst eigentlich die Frühlingsgefühle in uns Menschen aus, warum haben wir sie und wie entstehen sie? Ist gar alles biochemisch erklärbar und wir sind emotional nur Opfer unserer körpereigenen Hormone? Oder hat der Frühling unserer Gefühle einen evolutionären Sinn?

GMD Florian Ludwig wird mit Gästen das Thema Frühlingsgefühle erörtern und auch die Stücke des Sinfoniekonzertes vorstellen. Er hat diesmal drei Musikerinnen und Musiker des philharmonischen Orchesters und des Theaters eingeladen, die mit ihm gemeinsam den Frühling anhand eines selten gehörten Stückes erklingen lassen. Ferdinand Hummels Serenade für Violine, Violoncello und vierhändiges Klavier wird den Ballsaal des Schlosses in eine blühende Frühlingslandschaft verwandeln. Der Eintritt ist wie immer frei.

 

 

 

Klangrede zum 7. Sinfoniekonzert „Frühlingsgefühle“

13. März 2011 – 11.30 Uhr

Schloss Hohenlimburg, Alter Schlossweg 30, 58119 Hagen

 

Mit: Werner Köhn, Violine; Katrin Geelvink, Violoncello; Ana-Maria Dafova, Klavier

Moderation und Klavier: GMD Florian Ludwig

                                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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