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Zweiter Akt von Best of NRW: Ex-„Wunderkind“ Paul Ye verspricht Konzert-Highlight im Ibach-Haus

Schwelm. Die Kulturfabrik Ibach-Haus lädt am Freitag, den 11. November 2011, zum zweiten Akt der  Klassik-Konzertreihe "Best of NRW" ein. Mit dem erst 19jährigen Paul Ye präsentiert sich in Schwelm einer der hoffnungsvollsten Pianisten überhaupt. Der in China geborene Stipendiat der "Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung" verspricht einen virtuosen Konzert-Leckerbissen mit Stücken von Beethoven, Schubert, Chopin, Liszt-Schubert und Liszt-Mozart.

     
 
Ex-"Wunderkind" Paul Ye gastiert im Rahmen der                                                               Foto: © Martin Teschner  www.teschner.it
Konzertreihe Best of NRW im Schwelmer IBACH-Haus.

                                                          

 

Nachdem er sich bereits mit vier Jahren für das Klavierspiel entschlossen hatte, begann Paul Ye 2003 im zarten Alter von neun Jahren sein Musikstudium als Schüler von Prof. Dan Shaoyi an der renommierten Hochschule in Shenzhen. Seit 2006 ist er Mitglied der Klavierklasse von Frau Prof. Barbara Szczepanska an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf.

Das ehemalige "Wunderkind" ist eigentlich längst kein Nachwuchstalent mehr. Immerhin blickt der junge Pianist schon auf eine beeindruckende Konzerterfahrung zurück: Im Alter von elf Jahren ging er in seiner Heimat erstmals auf Tournee. Es folgten regelmäßige Erfolge bei internationalen Wettbewerben, darunter der "Ferdinand-Trimborn-Wettbewerb" in Ratingen und der "Internationale Rachmaninoff-Piano-Wettbewerb" in Darmstadt.
Begeistern konnte Paul Ye auch 2009 als Gastsolist mit dem Essener Folkwang-Kammerorchester und dem Symphonieorchester der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

In seiner noch jungen Laufbahn hat sich der Klaviervirtuose bereits mit vielen musikalischen Phänomenen beschäftigt. Neben der täglichen Arbeit am Piano, denkt er über Interpretationsmöglichkeiten aller Kompositionen nach. Bei den modernen Komponisten hat Paul Ye eine besondere Vorliebe für Ligeti und den Düsseldorfer Künstler Trojahn. Sein Favorit bei den Romantikern ist Chopin.

Tickets sind in den Vorverkaufsstellen Schwelm

  • bei POTPOURRI, Kirchstraße,
  • in Dr. Strings Musikshop, Hattinger Str. 25,
  • im  Ibach-Haus

sowie an der Abendkasse zum Preis von 13,– Euro,
                                          ermäßigt für  7,– Euro

erhältlich. Besucher unter 14.Jahren sind frei.

–    Telefonische Ticketreservierung unter 02336/470027
–    Einlass zu dieser Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

Asasello-Quartett gastiert am Freitag im Ibach-Haus

Im Rahmen der Konzertreihe "Best of NRW" gibt am Freitag, dem 14. Januar 2011 um 20.00 Uhr das Asasello-Quartett im Ibach-Haus in Schwelm, Wilhelmstr. 41,ein Konzert .

Die aus Russland (Rostislav Kojevnikov), der Schweiz (Barbara Kuster), Polen (Justyna ?liwa)
und Österreich (Wolfgang Zamastil) stammenden Musiker des Asasello Quartetts haben sich in wenigen Jahren ein vielfältiges Repertoire erarbeitet und sich damit  einen hervorragenden Ruf erspielt.

   
  v.l.: Rostislav Kojevnikov/ Barbara Kuster / Justyna Sliwa    /  Wolfgang Zamastil   Foto: © Heike Wippermann
 

Das Quartett wurde im Jahr 2000 in der Kammermusikklasse von Walter Levin in Basel gegründet. Nach Abschluss der Studien in Basel wurde es von 2003 bis 2006 in die Meisterklasse des Alban Berg Quartetts in Köln aufgenommen und studierte außerdem Neue Musik bei David Smeyers.

Der 1. Preis beim Migros-Kulturprozent-Wettbewerb 2003 in Zürich bildete den Auftakt zu einer internationalen Konzerttätigkeit. Es folgten Tourneen nach Ungarn, Russland, in die Niederlande und nach England sowie erfolgreiche Auftritte bei der MusikTriennale Köln, in der Wigmore Hall London sowie die Teilnahme an Workshops wie der Lucerne Festival Academy und dem Atelier des Heidelberger Frühlings.

Im Jahr 2010 ging der mit 10.000,- Euro dotierte Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen auch an das Asasello-Quartett. In der Begründung der Jury heißt es: "Das Asasello Quartett erschafft ein nuanciertes technisch perfektes Klangbild von außerordentlicher Geschlossenheit. Das Ensemble besitzt eine packende Unmittelbarkeit, nicht zuletzt durch den selbstverständlichen Umgang mit der Musik der Gegenwart parallel zum klassisch-romantischen Repertoire. Durch innovative Konzertformate und die selbst gegründete Konzertreihe "1:1 – Schon gehört?" die in Konzerten jeweils ein klassisches und ein zeitgenössisches Quartett konfrontiert, stellt das Asasello Quartett eine enorme Bereicherung des Musiklebens dar".

Auch am Freitag wird vor der Pause dem Streichquartett d-moll von Mozart  ein zeitgenössisches Stück  von Aleksandra Gryka gegenübergestellt. Nach der Pause  werden das  Streichquartett Nr. 3 von Sergej Newski (1972) und  das Streichquartett A-Dur von Robert Schumann (1810 – 1856) zu hören sein.

Karten für dieses sicherlich äußerst interessante Konzert, das auch im WDR3 übertragen wird, gibt es im Vorverkauf zum Preis von 13,00/7,00  Euro bei der
Kulturfabrik im Ibach-Haus, Wilhelmstr. 41, 02336 470027,
Doctor Strings, Hattinger Str. 25, 02336 406688,
Potpourri, Kirchstr. 13, 02336 470535
oder  an der Abendkasse .

Schüler der Musikschulen erhalten bis zum Alter von 25 Jahren gegen entsprechenden Nachweis freien Eintritt.

Ulrike Brux


Es handelt sich bei der Konzertreihe "Best of NRW" um eine Konzertreihe, die von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und dem WDR gefördert wird. Ziel ist es, jungen Nachwuchskünstlern, die von  einer strengen Jury, der auch der Programmchef des WDR3 Hörfunk angehört, ausgewählt werden und durch die Förderung Auftrittsmöglichkeiten erhalten sollen. Jedes Jahr finden im Rahmen dieser Konzertreihe 4 Konzerte statt. Die Reihe war für viele das Sprungbrett für eine größere Karriere, z.B. Olga Scheps, Tokarew, Cora Irsen u.a. .