45 Jahre gelebte europäische Freundschaften – Vendome und Gevelsberg

[jpg] Es steht nicht gut um Europa. Brexit, Handelskriege, Populismus, Nationalismus, Protektionismus plagen die Eliten in Brüssel. Die Fliehkräfte sind enorm, die auf Europa lasten. Da sollte Europa doch glatt weg einpacken und sich auf die Zeit vor dem 1.Weltkrieg besinnen? Einigen elitären Zeitgenossen kann es gar nicht schnell genug gehen, die alten Mauern wieder hochzuziehen, die wir, das Volk, überhaupt nicht vermissen.

Es steht nicht gut um Europa? Doch es steht sehr gut um Europa (!), wenn man dieses Europa aus der Perspektive der Bewohner der einzelnen Staaten betrachtet. Es gibt ein Bild von einem “Haus Europa” mit vielen Bewohnern, die sich mal gut verstehen und manchmal auch Stress haben können. Das ist normal in den zwischenmenschlichen Beziehungen.
Das es Europa gut geht, beweisen einmal mehr die Stadt Gevelsberg mit ihren Städtepartnern Vendome, Sprottau und Butera. 45 Jahre, fast eine goldene Hochzeit, feiern die beiden Städte Vendome und Gevelsberg. Und weil feiern schon immer eine gute Sache war, kommen die ganzen Familien, Sprottau und Butera, auch zu Besuch.



Vier Partnerstädte wachsen stärker zusammen – Modernisierung und Vielfalt Europas gemeinsam gestalten“

Los geht es am 27.Mai 2018 um 11:00 Uhr, mit der Vernissage der

Walter Hoppe Retrospektive im

Sparkassen-EnnepeFinanzCenter der Sparkasse Gevelsberg-Wetter

Am Donnerstag dem 31. Mai 2018 ab 16:00 Uhr werden die Vendomer am Ennepebogen erwartet. Zuerst die Fahrradfahrer und dann der Rest der 400 Vendomer, sicher wird es ein großes Hallo geben. Bis 20:00 Uhr werden die Vendomer und Gevelsberger ausgiebig am Ennepebogen feiern können. Dann geht es ab für die Vendomer in die Gastfamilien.

Es ist ein umfangreiches Programm durch die Stadt Gevelsberg erstellt worden, so dass wir hier einen Link einstellen:

http://gevelsberg.de/media/custom/2116_5795_1.PDF?1526642694

Ein Tipp: Drucken sie sich das Programm aus, so haben sie jederzeit die Übersicht wo sie einsteigen können und wollen.

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Drei Tage Power in der Stadt

Initiatoren des Boulevard 1018 Foto: (c) Linde Arndt

[la] Wenn die Mittelstraße, die Flaniermeile in Gevelsberg wieder zum Boulevard einlädt, dann sind es nicht nur die Bürger der Stadt, die sich auf dieses Event freuen, sondern tausend begeisterte Besucher aus allen möglichen Städten des EN-Kreises und auch weiter her, die schon mit Spannung das PRogramm erwarten, welches bisher noch nie seine Besucher enttäuscht hat.

Auch in diesem Jahr ist wieder solch ein mannigfaches Angebot zusammengestellt worden, dass man eigentlich die ganzen 3 Tage vor Ort sein möchte um auch ja nichts zu verpassen. Immerhin läuft an allen drei Tagen volles PRogramm und dazu kommt noch, daß der Sonntag “verkaufsoffen” ist. Kooperationspartner sind  die Stadt Gevelsberg, die Sparkasse Gevelsberg-Wetter, die Firma Vollmann Group, das Autohaus Gebrüder Nolte und ART Veranstaltungstechnik sowie der generelle Citymanagement-Partner die AVU.

Damit die zahlreichen Programmpunkte reibungslos zur Geltung kommen, ist die Mittelstraße für die 3-tägige Veranstaltung ,wie auch in den Vorjahren, gesperrt.

Gevelsberger Citymanagerin Lena Becker Foto: (c) Linde Arndt

Für die neue City-Managerin, Lena Becker, ist es eine weitere Herausforderung ihren Einsatz, ihr Interesse und Können unter Beweis zu stellen. Bisher hat sie die ihr aufgetragenen – für sie immerhin absolut neuen – Aufgaben mit Bravour bewältigt und sowohl von Pro-City und der Stadtspitze und den unterstützenden Organisatoren höchstes Lob erhalten.

Da die Veranstaltung vom 4. Mai bis 6. Mai 2018 angesetzt ist, d.h. praktisch schon startklar vor der Tür steht, wird es Zeit, das Programm noch einmal vorzustellen. Es soll ja keiner sagen, er habe etwas verpasst, weil er nicht umfassend informiert worden war.

Auch in diesem Jahr wird es wieder  drei Bühnen, einen Kreativmarkt, eine große Auswahl an Speisen und Getränken und viele spannende Aktionen geben. Einzelhändler, Gewerbetreibende, Institutionen, Vereine und Kirmesgruppen legen sich mächtig ins Zeug.


Musik liegt in der Luft
Am Freitagabend um 19:30 Uhr wird der traditionelle Fassanstich  an der Gebrüder Nolte-Bühne an der Neustraße stattfinden. Direkt im Anschluss wird dort die Hagener Band Refresh für Stimmung sorgen.  Auf der Vollmann-Bühne am Timpen wird zur gleichen Zeit  zum ersten Mal der DJ Sven Kadelka  für Stimmung sorgen.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass auf der Sparkassen-Bühne in der Fußgängerzone ab 20:15 Uhr Birch & Pine, Stout und Trainbeat auftreten. Die fünfköpfige Band interpretiert Hits unter anderem von Sting, Status Quo, Rihanna, Maroon 5 und vielen weiteren Bands neu.
Weiter geht es dann auf dieser Bühne am Samstagmittag mit Braidhouse Jazzmen.  Mit einer mittlerweile über 40 Jahre Bühnenerfahrung spielt die Band von New Orleans Jazz über Blues, Swing bis zu  Mainstream.
Auf der Gebrüder Nolte-Bühne wird am Samstagmittag die Band BLACK PEPPAZ aktuelle Charts und Evergreens mit zwei Gitarren, einem Cajon und Gesang neu interpretieren.

Am Samstagabend heizen direkt drei Bands dem Publikum ein.

Local Friends Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Die Local Friends, die sehr erfolgreich beim Event „Rock for children“ auftraten, rocken ab 20 Uhr auf der Bühne in der Fußgängerzone. Sie spielen unter anderem Klassiker von Black Sabbath, Pink Floyd, den Ärzten und BAP.

Ab 19:30 Uhr wird Flori’s Lemon Bar auf der Bühne an der Neustraße für Stimmung sorgen.

Die Band setzt sich aus der Sängerin Floriana di Luca, dem Musiker Ralf Franke und Deutschlands wohl bekanntesten Steeldrummer BIMA zusammen. Sie bieten ein buntes Repertoire aus verschiedensten Musikrichtungen.

Auf der Vollmann-Bühne wird am Samstagabend ein Jubiläum zelebriert. Ab 20 Uhr tritt dort die Gevelsberger Band Carnage auf, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bandbestehen feiert. Sie werden mit einer Mischung von damals bis heute mit Hits von Simple Minds über Depeche Mode, U2, Dire Straits und David Bowie und auch Hits der jüngeren Vergangenheit von Coldplay und Sunrise Avenue für großartige Stimmung am Timpen sorgen.

Ab 13 Uhr wird am Sonntag auf der Gebrüder Nolte-Bühne  die Bluesband Major Minor mit Hits zum Beispiel von den Rolling Stones, Eric Clapton und Eric Burdon auftreten. Die Band wurde 2012 von Paul G. Minor, dem damaligen Leiter der Ennepetaler Musikschule, gegründet.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit einem Gottesdienst auf der Gebrüder Nolte-Bühne.  Im Anschluss.  Am späten Nachmittag tritt als letzte Band beim Boulevard 2018 auf der Gebrüder Nolte-Bühne die Band Sounds like Wednesday auf.

Am späten Nachmittag tritt als letzte Band beim Boulevard 2018 auf der Gebrüder Nolte-Bühne die Band Sounds like Wednesday auf.


Doch das ist noch nicht alles
Neben dem gigantischen Musikangebot an den drei Tagen gibt es noch viele andere Veranstaltungen, die zu einem Besuch des Boulervard Gevelsberg 2018 locken.

Beim diesjährigen Boulevard Gevelsberg wartet an jedem der insgesamt drei Veranstaltungstage ein exklusives Kulturhighlight auf die Besucher. Für ungebremste Einkaufslust wird am letzten Veranstaltungstag dann noch zusätzlich der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der Innenstadt von Gevelsberg sorgen.

Der Markt für Schönes & Ungewöhnliches lockt mit kreativen Angeboten rund um Schmuck, Kunst, Kleidung aber auch Kulinarisches ist dort im Angebot. Erweitert wird der Markt unter anderem durch einen Stand des CVJM, bei dem Norbert, das Einhorn, auf die kleinen Besucher wartet. Außerdem gibt es dort eine Foto- und Bastelaktion.

Die VHS Gevelsberg eröffnet an diesem Wochenende eine spannende Ausstellung mit Kunstwerken, die in diversen Kursen der Volkshochschule entstanden sind und gibt Einblicke in die Kreativwerkstatt „kunstück.“ und den Second-Hand-Laden. Auch das Familienzentrum Gevelsberg ist mit einem Stand dabei, wo man sich kreativ beteiligen kann.

Weiterhin präsentiert der Bootsservice Eggermann verschiedene Boote und  das Wohnkabinencenter stellt zwei Wohnkabinen aus.

Am Sonntagnachmittag werden bei schönem Wetter besondere Fahrzeuge den Boulevard ergänzen. Einige Oldtimer, organisiert durch Freundeskreis „Viva ItaliEN“, und Vespas des Vespa Clubs  Hagen werden den Weg auf die Flaniermeile finden.

Papperlapapp – Das Traumfresserchen – Foto: Ester Ribra

Am Samstag spielt ab 15 Uhr das Puppentheater Papperlapupp auf der Bühne an der Neustraße „Das Traumfresserchen“ und lässt Kinderherzen höher schlagen. Eine zweite Vorführung des Stücks wird es um 16 Uhr geben. Am Sonntag verzaubert  ab 15 Uhr  ebenfalls auf dieser Bühne das Puppentheaterstück „Die Prinzessin auf der Erbse“ die Kinder.

Die Feuerwehr Gevelsberg präsentiert rund um Ihren Löschzug an der unteren Mittelstraße in einer kurzweiligen Modenschau verschiedene Uniformen und Schutzausrüstungen. Bei dieser Präsentation geht es in erster Linie um Informationen zum Thema “Rauch”. Die Besucher können sich Tipps zur richtigen Installation von Rauchmeldern geben lassen.
Ebenso geht es um  das richtige Verhalten im Brandfall. Ferner werden die technischen und taktischen Möglichkeiten präsentiert, mit denen die Feuerwehr den gefährlichen Brandrauch bekämpft.

Was es sonst noch gibt

Auch die Gastronomen auf der Mittelstraße sowie ein kleiner Street Food Markt am Buteraplatz laden zum Schlemmen und Genießen ein. Straßencafés, Biergärten, Crêpes, Cocktails, Pulled Pork-Burger, vegetarische Speisen. Ein Weinhändler aus Vendôme lädt  zum Verkosten französischer Weine ein.

Bei der Buchhandlung Appelt wird der kleine Drache Kokosnuss für ein Lächeln in den Gesichtern sorgen. Außerdem findet dort eine Kinderschminkaktion statt. Auch die Kirmesgruppe KG „Vie Ut Asbieck“ bietet eine Kinderschminkaktion an der Neustraße an.

 

Hier geht es zum Boulevard-Flyer


 

Bitte unbedingt beachten:

Die Sperrung der Mittelstraße zwischen Wittener Straße und Timpen erfolgt zwischen Freitag, 04.05.2018 ab 9:30 Uhr (Neustraße bereits ab 7 Uhr!) und Sonntag, 06.05.2018, ca. 21:30 Uhr. Sämtliche Parkflächen sind in diesem Zeitraum freizuhalten, jegliche Fahrzeuge zu entfernen!


Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Mama hat frei – Papa darf spielen

Papazeit-Collage (c) Linde Arndt

[Gevelsberg] Am Freitag, den 23.02.2018 von 16:00-18:00 Uhr geht das Erfolgsprojekt der Stadtbücherei Gevelsberg in die nächste Runde.„Mama hat frei – Papa darf spielen“ . Es wird bunt und kreativ an diesem Projektnachmittag für Väter und ihre Kinder.
Unter dem Motto” Jeder Mensch ist ein Künstler”werden lustige Figuren, wilde Tiere und bunte Blumen gestaltet. Mit einfachen Fingerabdrücken lässt sich eine bunte Welt erschaffen. Mit 24 Stempelkissen in allen Regenbogenfarben, viel Papier und ein paar Stiften werden Kinder und ihre Papas zu Künstlern. In den Vorlesegeschichten erzählen Kinder und Väter vom gemeinsamen Basteln und Spielen.

16.00 bis 16.30 Uhr: Vorlesezeit „Merle kann nicht singen aber malen“
16.30 bis 17.30 Uhr: Aktionszeit „Fingerabdruck, Punkt und Strich“
17.30 Uhr: Vorlesegeschichte aus: „Das ist eine Schranke“gegen 17.50 Uhr: Ende mit dem Fingerspiel „Ich hab ein wunderschönes Buch” Ein Projekt mit Christian Meyn-Schwarze vom Mitmachzirkus Hilden für Kinder von 4 – 8 Jahren.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um verbindliche Anmeldung wird gebeten.
Um die Vater-Kind-Beziehung zu stärken, sollten die Mütter weder ihre Lieben hinbringen noch abholen, das Projekt sollte „frauenfrei“ sein. Alleinerziehende Mütter, die ihrem Kind die Teilnahme an diesem Projekt ermöglichen wollen, sollten als männliche Begleitung einen Großvater, einen Paten-Onkel, einen Nachbarn oder einen großen Freund anmelden.
Anmeldung ab dem 02. Februar 2018 in der Stadtbücherei Gevelsberg, Wittener Str. 13, 58285 Gevelsberg. Auskunft erteilt Frau Glasser, Tel. 02332//83982.

Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel 2017 / 2018

 

Bürgermeister Claus Jacobi
Foto: Sebastian Jarych

Liebe Gevelsbergerinnen und Gevelsberger,

liebe Freundinnen und Freunde unserer Stadt,

der Dezember sollte eigentlich ein Monat der Besinnung und des Nachdenkens sein. Leider gelingt es uns aber meistens erst an den Weihnachtstagen selbst, zur Ruhe zu kommen. Fernab der alltäglichen Hektik freuen wir uns nun darauf, im Kreis von Freunden und Familienmitgliedern innezuhalten und über Vergangenes wie Zukünftiges nachzudenken.

Wir Gevelsbergerinnen und Gevelsberger dürfen dankbar zurückschauen auf ein sehr bewegtes und erfolgreiches Jahr 2017, denn auch in den vergangenen 12 Monaten konnten wir gemeinsam wieder Neues gestalten und Zukunftsweisendes auf den Weg bringen. So konnte die Umgestaltung der L 700 im Vogelsang bereits zum Jahresbeginn in großen Teilen abgeschlossen werden und bietet den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils eine neue Wohn- und Aufenthaltsqualität. Und mit dem Bau der 13. Gevelsberger Kindertagesstätte am Vogelsang in unmittelbarer Nachbarschaft zur dortigen Grundschule konnte in diesem Jahr auch für die jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein zukunftsweisender Grundstein gelegt werden. Zahlreiche Veranstaltungen in unserer Stadt, wie zum Beispiel die große Benefizmalaktion „Kinder malen für Kinder“, das Integrationsprojekt „Mit den Händen sehen“, das bunte Begegnungsfest des neu eröffneten Willkommenstreffs in der Liebfrauenkirche sowie die Jubiläumsveranstaltung zur 10. Aktionswoche für Zivilcourage haben uns in diesem Jahr noch einmal ganz deutlich gezeigt: Alle Erfolgsmomente unserer schönen Heimatstadt Gevelsberg basieren auf den Stärken unserer Bürgerinnen und Bürger. Den Menschen, die hier wohnen und arbeiten und die unser Gemeinwohl mit ihrer Initiative und Kreativität, ihrer Tatkraft und ihrem Engagement aktiv mitgestalten. Ihnen gebühren heute mein Dank und meine große Anerkennung, denn Gevelsberg wäre ohne das tatkräftige Wirken und das menschliche Miteinander seiner Bürgerinnen und Bürger nicht vorstellbar.

Mit dem Jahreswechsel einher geht auch ein Ausblick auf das vor uns liegende Jahr. Viele von uns sind bereits voller Erwartungen auf 2018, sind mit Planungen betraut, stimmen Vorhaben ab und bereiten sich auf ein neues ereignisreiches und erfolgreiches Jahr vor. So erwarten uns mit dem „Integrierten Handlungskonzept für die Gevelsberger Innenstadt 2030“, dem Klimaschutzkonzept sowie dem Re-Zertifizierungsverfahren zur „Familiengerechten Kommune Gevelsberg“ zukunftsweisende Projekte, mit denen wir gemeinsam ein noch moderneres und lebenswerteres Gevelsberg entwickeln dürfen. Ich lade alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich aktiv an diesen wichtigen Schritten in eine gemeinsame Zukunft zu beteiligen.

Vom 31. Mai bis zum 03. Juni bietet das Jahr 2018 dann besonderen Grund zur Freude. Denn gemeinsam mit unseren europäischen Freunden aus Frankreich, Polen und Italien feiern wir im Herzen unserer Stadt das 45-jährige Bestehen der innigen Städtepartnerschaft mit Vendôme und setzen damit auf kommunaler Ebene erneut ein deutliches Zeichen für Frieden und Freundschaft in Europa!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit 2017 geht leider auch ein Jahr globaler Umbrüche und vieler weltpolitischer Irritationen zu Ende. Weltweit müssen unzählige Menschen in diesen Tagen statt vorweihnachtlicher Stimmung Hunger, Krankheit, Terror und Angst erleben. Und auch in unserem Land scheint vieles nicht mehr so fest gefügt wie früher. Ich möchte daher unsere Gedanken abschließend weit über unsere Stadtgrenzen hinaus öffnen. Wenn wir uns der Lage der Menschen in den betroffenen Gebieten bewusst werden und uns derer annehmen, für die das Jahr 2017 mit dem Abschiednehmen von einem nahestehenden Angehörigen oder Freund oder der eigenen Heimat verbunden bleiben wird, so gewinnt die tiefe Bedeutung der Worte Dankbarkeit und Nächstenliebe an neuer Kraft.

In diesem Sinne wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, in Frieden und Harmonie, nicht nur in unserer Stadt, sondern in möglichst vielen Teilen der Welt, sowie uns allen für das neue Jahr Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

 

Herzlichst

Ihr

 

 

Claus Jacobi

Bürgermeister

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Polizeistation Gevelsberg Update 08.12.2017

Update:08.12.17 zum Artikel: “Mehr Sicherheit mit mehr Polizei, auch in Gevelsberg”

Landrat Olaf Schade Foto (c) Linde Arndt

Landrat Olaf Schade als Chef der Kreispolizeibehörde und Klaus Menningen als Leiter der EN-Polizei luden die Funke-Medien Gruppe ein damit diese die Ansicht des Kreises, hinsichtlich der Schließung der Gevelsberger Polizeiwache, weiter gibt. Durch die Veröffentlichung in den Publikationen der Funke-Medien Gruppe, soll die Meinung des Kreises verstärkt werden. Ein Pressegespräch oder eine Pressekonferenz scheut der Kreis jedoch, anscheinend will man unbequemen Fragen anderer Journalisten aus dem Weg gehen.

Zur Sache hat der Kreis nichts Neues über die Funke-Medien verbreiten lassen.

Schade und Menningen wählten die Büttenberger Polizeistation für ihre Ausführungen, weil diese Station sicherlich als renovierungs- und sanierungsbedürftig selbst für einem Laien klar erkennbar ist. In dieser Büttenberger Station über die Gevelsberger Station zu sprechen, verbietet sich eigentlich; denn die Gevelsberger Wache wurde ja vor 5 Jahren komplett saniert. Auch verbietet sich die Zusammenlegung der Polizeistationen im Südkreis als reine Investitionstätigkeit des Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (MIK NRW) zu sehen, damit will man sich vor der Verantwortung drücken, die diese Investition beinhaltet. Das MIK hatte aber zu keinem Zeitpunkt über sein Weisungsrecht die Zusammenlegung der Polizeistationen veranlasst. Warum auch? Und eine Polizeidienststelle unter Kostengesichtspunkten zu sehen, würdigt in keinster Weise die Stellung der Polizei in unserer Gesellschaft. Ein Polizist und darüber hinaus eine Polizeiwache in der Mitte einer Stadt befriedigt in nicht unerheblicher Weise das Sicherheitsbedürfnis der Bürger einer Stadt. Ein Streifenwagen kann dieses Sicherheitsbedürfnis nicht gleichrangig befriedigen. Schade und Menningen wollten mit diesem Statement ihre Gesichter wahren; denn im Grunde genommen geht es wohl darum, mit dem Gefahrenabwehrzentrum, welches ja aus einer organisatorischen Notwendigkeit entstanden ist, eine neue größere Einheit zu schaffen die sicher den persönlichen Egos von Kreisangehörigen geschuldet ist.

Die ganze Sachlage hat sich verselbständigt und dient nicht mehr den Interessen der Bürger.

 

Jürgen Gerhardt von EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Mehr Sicherheit mit mehr Polizei, auch in Gevelsberg

[jpg] Ich weiß, wir Wähler haben nur ein Kurzzeitgedächtnis von 14 Tagen. Macht doch nichts, dafür sind wir Journalisten mit einem gut funktionierenden Langzeitgedächtnis ausgestattet.
Wir erinnern uns, als aufgrund der sexuellen Übergriffe Silvester 2015/2016 in Köln, alle Politiker danach und im Wahlkampf versprachen, mehr Polizeikräfte einzustellen. 15.000 Polizeikräfte hatte seinerzeit die Regierung unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers eingespart. Durch die Kölner Vorfälle sollten diese Einsparungen wieder zurückgenommen werden, um damit dem Sicherheitsbedürfnis der NRW Bevölkerung Rechnung zu tragen.
NRW hat gewählt und jetzt sollte man meinen, dass diese Versprechen auch umgesetzt werden.

Die Stadt Gevelsberg ist eine kreisabhängige Stadt und ist dem Ennepe-Ruhr-Kreis (EN-Kreis) zu geordnet. Der EN-Kreis hat die Polizei in einer Kreispolizei organisiert, wobei Witten sich selber organisierte.

Gevelsberger Polizeistation und Bürgermeister Claus Jacobi Collage: Linde Arndt

Als solches hat jetzt der Kreis dem Kreistag ein neues Sicherheitskonzept vorgelegt, nach dem die Polizeiwachen Gevelsberg und Büttenberg geschlossen werden sollen und sodann in ein neues, noch zu erstellendes, Gefahrenabwehrzentrum am Strückerberg überführt werden. So weit, so gut. In der Vorlage 104/2017, die am 18.12.2017 im Kreistag zur Abstimmung gelangen soll, spricht der Kreis von Synergieeffekten, die durch die Zusammenlegung erreicht werden sollen. Das heißt ja, es ergeben sich Einsparungen auch im Personalbereich der Polizei.

Das im Kreis kein Aufschrei bei allen Städten zu vernehmen war, waren sich doch alle Parteien einig, dass für die Sicherheit personell und organisatorisch etwas geschehen muss, ist verwunderlich. Zumindest weitere Einsparungen oder Einschränkungen sollten nicht hinnehmbar sein. Denn ist die Realität im EN-Kreis, dass bei Streitigkeiten meinetwegen in Breckerfeld, die Streifenwagen vom Büttenberg losgeschickt werden, die aber frühestens nach 3 Stunden wieder zur Verfügung stehen können. In der Zwischenzeit müssten die Kriminellen eine Pause einlegen. In Gevelsberg ist es nicht anders, denn die Stadteile Berge oder Silschede liegen nicht gerade um die Ecke. Der EN-Kreis ist nun mal flächenmäßig einer der größten Kreise.
Nun, die Stadt Gevelsberg sah sich genötigt die konzeptionellen Aussagen des Kreises infrage zu stellen und empört zu protestieren. So argumentiert Bürgermeister Jacobi, dass die Polizeiwache Gevelsberg die Nähe zur Gevelsberger Bevölkerung erreicht, indem die Wache mitten in der Stadt ihren Dienst verrichtet und damit das Sicherheitsbedürfnis der Gevelsberger Bevölkerung befriedigt.

Diese Empörung mündet jetzt in einen Resolutionsentwurf, der vom Rat der Stadt Gevelsberg beschlossen wird und dann dem Kreistag und dem Landrat vorgelegt werden soll.
Was bleibt ist eine bittere Gewissheit, dass die Versprechungen der politischen Parteien vor der Wahl, nach der Wahl hinfällig sind. Ja, nicht nur das, sondern die politischen Parteien sehen bei der Sicherheit immer noch Einsparpotenzial, obwohl seit Jahren keine Einsparungen mehr möglich waren und sind.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Klimawandel (COP21) ist in Gevelsberg angekommen

[jpg] 20 Jahre ist das Kyoto-Protokoll (COP3) jetzt alt, indem erstmals verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen  für die Industrienationen festgelegt worden sind, und vor 2 Jahren hatten wir in Paris mit der Klimaconferenz (COP21) endlich den erwarteten Durchbruch. 195 Staaten haben sich auf ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen, das Verpflichtungen für alle enthält, geeinigt.
Deutschland hat sich verpflichtet den Treibhausgas-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, erreicht werden soll dieses Ziel im Jahre 2020. Tatsächlich hat oder wird Deutschland, bedingt durch das erhöhte Verkehrswachstum, seine Zielvorgaben nicht erreichen können und wird sie auch in 2020  nicht erreichen.
Was fehlt, ist ein abgestimmtes Verhalten von Bund, Land und Regionen bis zu den Kommunen. Denn tatsächlich greifen die Gebietskörperschaften, wie die Kommunen, auf die schon erarbeiten Regeln und Normen der übergeordneten Gebietskörperschaften, wie Bund und Land, zurück. Was aber, wenn bedingt durch die Förderpraxis von Bund und Land, fehlerhafte oder zweifelhafte Regeln und Normen in die Klimaschutzaktivitäten einer Kommune einfließen? Was wenn, durch die Gesamtkomplexität des Systems, ein Teilbereich des Systems der durch die kommunale Investition abgedeckt werden soll, sich kontraproduktiv sowohl auf das System als auch auf das Nachbarsystem auswirkt?
Wir wollen einmal  an zwei Beispielen die Ambivalenz der geförderten Maßnahmen darstellen.

Foto: Archiv EN-Mosaik

In Gevelsberg resümierte Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Umwelt Björn Remer über die von der Stadt Gevelsberg schon in Angriff genommenen oder in Planung befindlichen Arbeiten im Zusammenhang mit den Einsparungen von Treibhausgasen. Unter anderem war da von Wärmedämmung der städtischen Gebäude die Rede gewesen, wie es  landauf und landab auch im Privatsektor vorgenommen wird. Das ist gut und bringt auch sicher den gewünschten Effekt, durch Einsparung von Heizungswärme weniger Energie in den Kraftwerken zu erzeugen.

Falsche Materialien durch Lobbyismus?

Was aber ist, wenn die eingesetzten Dämmmaterialien, überwiegend expandierbares Polystyrol (EPS) sind? Beobachten konnte ich den Einsatz dieses Material schon im Vorbeifahren. Dieses EPS ist für diesen Zweck ausdrücklich zugelassen, es entspricht der vorgeschriebenen Baustoffklasse B1, die nach DIN 4102 als schwer entflammbar eingeordnet wurde.
Als Mitte 2017 die Fassade des Londoner Grenfell-Tower mit 79 Toten ausbrannte, fragten sich die Brandexperten der Londoner Feuerwehr schon, wie konnte die Fassade dieses Hochhauses, das gerade erst saniert wurde, so schnell ausbrennen? Der Brand griff nach 3 Minuten auf die gesamte Fassade über und die Feuerwehr brauchte über 24 Stunden um den Brand zur Gänze zu löschen. Die Fassade war mit diesem EPS verkleidet, welches bei uns zwar etwas anders aufgebaut wird, aber im Grund gleich ist.
Nun, sagten die Produzenten und die Wehren, in Deutschland würden sogenannte Brandstopps eingebaut, die ein Übergreifen verhindern.
Dieses Argument hatte solange Bestand, bis das Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge (IBK Heyrothsberge) in einer Brand Versuchsanordnung mit deutschen Materialien, dass gleiche Ergebnis erzielte, wie beim Londoner Grenfell-Tower mit 79 Toten.
Nach dem Londoner Brand hätten in Deutschland zum ersten Mal die Alarmglocken schrillen müssen und ggfls. zwingend die Materialien verboten werden müssen.
Nun, die Materialien sind noch im Verkehr, weil die Vorschriften noch nicht geändert worden sind, so die Auskunft, nach Anfrage durch die Redaktion.
So gibt es auf allen Ebenen weiter keine Information über die Gefahr, die von diesen Stoffen ausgeht.

Ein ziemlich komplexes System, für unsere Mobilität

Wenn wir von Mobilität, im Zusammenhang mit unseren Pkws, sprechen, so sprechen wir immer von dem Verkehrssystem. Dieses Verkehrssystem ist so komplex, da kann schon mal die Asphaltierung einer Straße  zu Störungen in einem anderen Bereich führen. Ja, diese Störungen können sogar systemübergreifend sein.
Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ein Teilbereich dieser Initiative lauft unter dem Titel “Klimafreundliche Mobilität”, die letztendlich zu einem „Integrierten Klimaschutzkonzept“ zusammen gefasst wird.

Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept Stadt Gevelsberg Foto: Archiv EN-Mosaik

Deutschland hat einen Kfz Bestand von 62.6 Millionen, darunter 5,5 Millionen Nutzfahrzeuge, wie Lkw oder Busse. Über 900 Millionen Tonnen an Co2 werden jährlich ausgestoßen, wovon rund 20% dem Verkehr zu gerechnet werden können. In diesen ganzen Zahlen ist der Lkw-Verkehr, der von Jahr zu Jahr steigt, enthalten. Es lohnt sich also hier genauer hinzusehen. Um noch etwas Dramatik hinzuzufügen, machen wir einen kleinen Ausflug in den Agrarbereich. Ach was ist diese Idylle schön anzusehen. Rinder stehen auf der Weide und führen sich das frische Gras zu Gemüte. Harmonische Gefühl überwältigen uns, da stehen unsere Steaks und warten nur darauf auf unsere Teller zu gelangen. Nur ganz so harmonisch ist es denn doch nicht. Denn weltweit stehen heute anderthalb Milliarden Rinder auf der Weide. Das bei der Verdauung ausgestoßene Methan heizt das Weltklima 25 Mal stärker auf als Kohlendioxid. 2/3 der landwirtschaftlichen Fläche benötigt die Viehwirtschaft. Gut, etwas Fläche wird noch für die Spritproduktion benötigt. Da bleibt nicht mehr viel übrig um die Menschheit mit Obst und Gemüse zu versorgen. Der Leser ahnt es, Agrar- und Verkehrssystem sind zwei komplexe Systeme, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Bleiben wir lieber beim Verkehrsystem, welches ja zu unser aller Mobilität beiträgt. Da gibt es ein paar statistische Ungereimtheiten, die wir noch erwähnen sollten. 1,3 Personen sitzen Tag für Tag in einem Mittelklasse Pkw, fahren immer zur gleichen Zeit zur Arbeit und zurück. Was uns zu der Aussage bewegt, dass der Pkw nicht nur Transportmittel ist, sondern im Laufe der Jahre sich zum Statussymbol „gemausert“ hat. Der Spritverbrauch wird nach bestimmten Regeln gemessen, sodass immer ein Verbrauch jenseits des realen Verbrauchs herauskommt. Logischerweise sollte es dem Konsumenten dadurch erleichtert werden, solch ein Auto zu erstehen.
Es hätte alles so schön weiter gehen können, wenn die Autoproduzenten nicht angefangen hätten, diese Verbrauchszahlen so zu manipulieren, dass jetzt von Betrug gesprochen werden kann. Durch diese Manipulationen, hauptsächlich im Stickoxidbereich der Dieseltechnologie, wurde jetzt eine Diskussion angestoßen die die Autoprodukte grundsächlich in Frage stellten. In diesem Zusammenhang sorgte eine Zahl für eine große Nachdenklichkeit. Deutschland verbraucht 1,7 mal die natürlichen Ressourcen unseres gemeinsamen Planeten Erde. Sägen wir also einen Ast ab, auf dem wir es uns so gemütlich gemacht haben?
Während des Wahlkampfes zur NRW Wahl wurde vielfach die Verkehrssituation in NRW angesprochen und als Lösungsmöglichkeit, mehr Straßen ausgerufen. Das diese Lösung jenseits der realen Möglichkeiten, keinen Bestand haben kann, weiß jeder der mit seinem Pkw durch NRW gefahren ist. Man muss sich nur mal die Trassenführung der Bundesautobahnen A40, A42 oder die A46 ansehen. Auf all diesen Bundesautobahnen kann man während der Fahrt oder im Stau in die Wohnzimmer schauen, ggfls. am Familienleben teilnehmen. Wie sollen in den Ballungsgebieten weitere Fahrspuren eröffnet werden, ohne ganze Stadtteile nieder zu reißen? Und nebenbei, was ist mit der Versiegelung der Landschaften, hat da jemand an den Hochwasserschutz gedacht?
Es nützt nichts, wenn alle Verkehrsteilnehmer, Kfz-Produzenten und Politiker*innen ein Lamento anstimmen, wenn dem Wachstum des Verkehrssystems eine dann zwangsläufig neue entstehende Realität Tag für Tag andere Entscheidungen erfordert. Und es nutzt auch nichts, wenn blinder Aktionismus zu nicht tragbaren Lösungen führt.
Die eMobilität als einzige Option, ist als fragwürdig abzulehnen. Die Akkumulatoren sind in der Regel Lithium-Ionen (vorwiegend Mangan)-Akkus, die mit giftigen Materialien, wie z.B. Kobalt, Mangan oder Nickel ein riesengroßes Problem darstellen. Abgesehen davon, dass für 60 Millionen Kfz das ein Beschaffungsproblem darstellen würde. Woher so viel Lithium, Mangan oder Kobalt nehmen, zumal die anderen Länder dann auch als Nachfrager nach diesen Materialien auftreten? Die vielfältigen Hybridlösungen oder die Wasserstoffmotoren stellen zumindest mit der eMobilität einen diskussionswürdigen Lösungsansatz dar. Insgesamt aber sollte das Verkehrssystem von Grund auf in Frage gestellt werden um einen kritischen und intelligenten Lösungsansatz zu erarbeiten. Es geht kein Weg an einer Wachstumsbeschränkung vorbei, was ja auch möglich wäre. Letztendlich geht es ja nur darum eine Lösung für den Transport von A nach B zu organisieren. Und die derzeitigen Lösungen sind keinesfalls als intelligent zu bezeichnen man merkt ihnen schon an, dass sie in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts gedacht worden sind, später nur fortgeschrieben und nie infrage gestellt wurden.

Die Gebietskörperschaft Gevelsberg macht ihr „integriertes Klimaschutzkonzept“

Bürgermeister Claus Jacobi
Foto: Archiv EN-Mosaik

Wie Eingangs schon erwähnt, hat die Stadt Gevelsberg in einer Kick off Veranstaltung den Rahmen für das integrierte Klimaschutzkonzept abgesteckt.
Bürgermeister Jacobi betont den auch in seiner Grußbotschaft, dass Gevelsberg nicht moralisieren will und auch keine oberlehrerhafte Attitüde zielführend sein kann, vielmehr ist mobilisieren und motivieren das Gebot der Stunde um Gevelsberg auch im Klimaschutz positiv aufzustellen.
Reiner Tippkötter von der Energielenker Beratungs GmbH rief die Anwesenden dazu auf mitzustreiten den Klimaschutz umzusetzen. Vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, kurz, Wuppertal Institut, wird für die konkrete Umsetzung des Projektes „integriertes Klimaschutzkonzept“ Oliver Wagner als Projektleiter verantwortlich sein.
Nach den Erfahrungen hat es sich für richtig erwiesen zielgruppenorientierte Ansprachen aufzubauen, hierzu wurden denn auch Workshops initiiert, die mit den Problemfeldern übereinstimmen. Viele, viele Ideen fanden nun den Weg auf die Tafeln, die mit den bunten Ideenzetteln letztendlich das Konzept darstellen sollten.

Wohngebäude/private Haushalte | Reiner Tippkötter, energielenker Beratungs GmbH
Klimafreundliche Mobilität | Björn Remer, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Gevelsberg
Klimaschutz in Gewerbe und Industrien | Thorsten Coß, Geschäftsführer AVU-Serviceplus
Öffentlichkeitsarbeit und Bildung | Claudia Mahneke, EnergieAgentur.NRW

Zu den vier Gruppen wird bis Anfang 2018 ein Status erstellt um die folgenden Fortschritte zu quantifizieren. Man darf gespannt sein auf den Beginn der gemeinsamen Arbeiten, aber auch die Zusammenarbeit innerhalb der Projektgruppe.

Zu guter Letzt fragt sich der Verfasser dieses Artikels, warum die vor Jahren von den Grünen einmal aufgebrachte Idee der „regionalen Vermarktung“ nicht umgesetzt wurde.
In der Nähe von Lyon/Frankreich haben die regionalen Landwirte eine Vermarktungsgenossenschaft gegründet, ein Gebäude angemietet, um dort ihre Produkte selbst zu vermarkten, mit Erfolg wie die Geschäftsführerin versicherte.

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Gemeinsam für Zivilcourage – Gegen rechte Gewalt

Die Akteure der 10. Gevelsberger Aktionswoche FÜR ZIVILCOURAGE – GEGEN RECHTE GEWALT
Foto: (c) Linde Arndt

[la] Nun ist es bereits das 10. Jahr, wo Gevelsberg sich mit einer Aktionswoche für Zivilcourage – gegen rechte Gewalt stark macht. Während die Veranstaltungen in den Vorjahren bereits einen beachtlichen Umfang hatten,  hat diese Jubiläumsausgabe ein ganz besonderes, reichhaltiges Repertoire.

Fein zusammengestellt und mit vielen wunderbaren Veranstaltungen, einem bunten Kultur- und Musikprogramm, wird  die Aktionswoche vom  05. bis 12. November 2017 gebührend gefeiert.
Alle Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Ziel ist es bewußt zu machen wie wichtig es ist gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und jedwede Form von Gewalt aktiv zu werden.

Flyer 10. Gevelsberger Aktionswoche

Hier finden Sie den Flyer mit allen ausführlichen Angaben im pdf-Format.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist es Stefanie Kron von der Gevelsberger Stadtbücherei gelungen den Autoren Firas Alshater mit einer Lesung aus sseinem Buch  „Ich komm’ auf Deutschland zu – ein Syrer über seine neue Heimat“ nach Gevelsberg zu holen. Bei der ursprünglichen Lesung in der Bücherei waren so viele Interessierte da, dass aus Brandschutzgründen einige nach Hause geschickt werden mussten.  Am 19. November wird Firas Alshater nun  im  Bürgerhaus Alte Johanneskirche zu erleben sein.

Elisa Schulz vom CVJM und will mit der Veranstaltung „Gerne anders!“ eine Brücke schlagen zur Argumentation der AfD.  „Mir ist aufgefallen, dass bisher die Verfolgung von Homosexuellen nie ein Thema war“  Bei einer weiteren Veranstaltung ist auch der Feminismus im Islamein ein Thema.

Einen besonderen Stellenwert hat die  Aufklärung an Schulen. Junge Gevelsberger der Realschule und des Jugendforums gestalten aktiv die Aktionswoche.
Die jüngsten Akteure  des Aktionsbündnisses präsentieren sich im Talk mit Bürgermeister Claus Jacobi.
Für die Klassen gibt es Filmvorführungen und Theatervorstellungen im Filmriss.

Diskussionen und ein Markt der Möglichkeiten im Gevelsberger Rathaus, in dem sich die Teilnehmer der Aktionswoche präsentieren, setzt den  Auftakt am 5. November.

Die Aktionswoche endet mit einer Gedenkveranstaltung zum 79. Jahrestag der Pogrome gegen Juden am Sonntag, dem 12. November, am Mahnmal auf den Rathausvorplatz.

Es gibt so viel beachtenswerte  Veranstaltungen, so dass wir Ihnen empehlen, die Einzelheiten aus dem  Flyer zu entnehmen.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Er kam, sah und siegte – Marvin Klein ist neuer City-Manager in Gevelsberg

Der neue City-Manager Marvin Klein in der Mitte neben der Pro-City-Vorsitzenden Susanne Schumacher. Der Vorstand, die Sponsoren und Bürgermeister Claus Jacobi .Foto: Linde Arndt

[la] Relativ schnell war ein neuer Bewerber für die Nachfolge von City-Manager Frank  Manfrahs gefunden.  Nachdem Manfrahs angekündigt hatte, den Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern, hatte man sich daran gemacht, einen adäquaten Nachfolger zu finden. Aus der Flut der eingehenden Bewerbungen – immerhin 16 – hatte man dann aus den 6 Bestmöglichen in einer einstimmigen Entscheidung Marvin Klein favorisiert, der mit Tatendrang dabei ist, den Job des Citymanagers Gevelsberg, den Manfrahs bisher in hervorragender Weise erfüllt hat, ebenso engagiert weiter zu führen.

Marvin Klein ist 27 Jahre alt. Auf den ersten Blick hält man ihn für einen bescheidenen, jungen Mann, dem man nicht so recht einen derartigen verantwortungsbewußten und fordernden Job zutrauen würde. Aber allein im Vorstellungsgespräch bei der Presse gewann man einen anderen Eindruck und verstand, warum Susanne Schumacher, die Vorsitzende des Gevelsberger Stadtmarketingvereins Pro-City, ihn als „selbstbewusst, sympathisch und selbstsicher“ beschrieb. So jemanden braucht Gevelsberg, damit es weiterhin auf Erfolgskurs ist.

Und Marvin Klein bringt – wie Bürgermeister Claus Jacobi anmerkte – auch einiges an Vorerfahrungen und Fähigkeiten aus seiner bisherigen Laufbahn mit.

v.L.: Marvin Klein und Frank Manfrahs Foto: Linde Arndt

Der aus Troisdorf kommende Marvin Klein ist zwar Berufsanfänger,  kann aber auf eine Menge Erfahrung zurückgreifen.  In Bonn hat er Geografie studiert und bei diversen Praktiken erste Erfahrungen gesammelt. Er arbeitete  bei einem Büro für Stadt- und Regionalplanung. Hierbei war der Schwerpunkt  sich mit Einzelhandelskonzepten zu beschäftigen und bei der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft seiner Heimatstadt konnte er sich auch beweisen. Alles Dinge, die ihm jetzt in Gevelsberg zu Nutze kommen können.

Für Marvin Klein war entscheidend, dass die Kommune Gevelsberg zwischen den Großstädten Hagen und Wuppertal liege, was für sein Tätigkeitsfeld eine besondere Herausforderung darstellt.

Als das brisante Thema Online-Handel angesprochen wurde, meinte er, sein Ziel sei es zu verdeutlichen, dass der Einzelhandel im Gegensatz dazu mit den Fakten gute Beratung und vor allem dem Einkaufserlebnis punkten könnte, was beim Online-Geschäft ja nicht der Fall sei. Wichtig sei ihm aber auch, dass der Einzelhandel entgegen dem Spruch “Einzelhandel heisst einzeln handelnd” neue Wege einschlägt und mehr an Kooperation mit anderen Einzelhändlern in der City denkt, um sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen.

Zu betonen sei noch, dass Marvin Klein  bis 31.12.2017 temporär das City-Management unterstützt und dann ab 1.1.2018 seinen neuen Job als Vollzeitstelle bekommt. AVU und die Sparkasse Gevelsberg-Wetter unterstützen als Sponsoren diesen Job finanziell.

Da City-Manager Frank Manfrahs auch an anderen Projekten außerhalb von Gevelsberg arbeitete, hatte er als selbstständiger Unternehmer eine Einsatzzeit von 12,5 Stunden pro Woche in Gevelsberg, auch wenn er oft länger vor Ort war.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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