Misery – Eine Punktlandung

 

Hagen/Westf. (HL.) – Mit der Premiere des Theaterstücks "Misery" von Simon Moore, nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King, am 11. November, landete das Theater an der Volme nicht nur eine Punktlandung in Sachen schauspielerischer Höchstleistung, sondern auch ganz offensichtlich einen Volltreffer im Spielplan.

15 Minuten währender, brausender Applaus und immer wieder Gratulationen an die Darsteller während der Premierenfeier waren sichere Beweise dafür, dass das Stück – inszeniert von Indra Janorschke – ganz klar großes Theater ist.

                                          

 

Kein Wunder: Beate Wieser als Annie Wilkes und Lars Lienen als Paul Sheldon verkörpern ihre Rollen derartig emotional, authentisch und fesselnd, dass der Zweiakter von der ersten bis zur letzten Minute zum absolut spannenden, packenden und kurzweiligen Erlebnis wird. Auch dann, wenn der Stoff – wie auch am Premiere-Abend – vielen Besuchern bekannt ist. Beide Darsteller sind nicht nur wie geschaffen für diese anspruchsvollen Rollen, sie lieben die Charaktere die sie spielen, beide sind begeistert von Stephen Kings  Werken – vielleicht ist diese enge Beziehung zum "Stoff" eines der Geheimrezepte zu einem solchen Gelingen und dem damit verbundenen Erfolg. Erstaunlich auch: die technische Umsetzung für ein solch kleines Theater unter der Leitung von Roman Weber. Die Nähe des Publikums zu den Darstellern, aufgrund der räumlichen Gegebenheiten, wurde auch diesmal in den Publikumsumfragen als positiv gewertet. Wie das Stück an das Theater an der Volme kam, wie die beiden Darsteller zu ihren wohlverdienten Rollen kamen und wie sie sich in Hagen fühlen, das erklären uns Indra Janorschke, Beate Wieser und Lars Lienen im Video-Interview.

Eines scheint recht sicher: Die folgenden Vorstellungen werden, wie die Premiere, vor einem ausverkauften Haus stattfinden. Karten gibt es noch unter www.theaterandervolme.de . Misery – ein Thriller der in dieser Inszenierung packend und begeisternd ist, aber dennoch eine Menge Humor in sich verbirgt. 

(Bericht: Hans Leicher.)

 

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