CDU ist aufgewacht und nimmt Walter Faupel zurück

   

 [jpg]  Da steht sie nun die Mannschaft oder Neudeutsch, das Team-Ennepetal der CDU, professionell geschminkt und abgelichtet. Wie eine Mauer,unverrückbar, als wenn sie dem Bürger sagen wollten: Nichts wird sich bewegen, dafür stehen wir.
20 Personen mit einem gefühlten Alter von zusammen 1.800 Jahren Tatsächlich sind es jedoch nur rund 1.200 Jahre zusammen.

Alles altgediente Anhänger von unserem guten alten "Silberrücken" Walter Faupel.

Wir meinen ein Team der Inkompetenz präsentiert sich auf einer neuen Internetpräsent in neuem Look and Feel.

 Foto: HomepageCDU  www.team-ennepetal.de

Die Seite ist in dem gleichen Layout und Design wie die des Bürgermeisterkandidaten der CDU Wilhelm Wiggenhagen. Selbst die Navigation ist identisch, was aber nun nichts zu besagen hat. Es geht um Inhalte. Inhalte die die Stadt Ennepetal die nächsten 5 Jahre bewegen sollten. Und da müssen wir klar sagen, es gibt einen neuen Schreiber oder Ghostwriter. Er schreibt nun die Texte und umschifft die Klippen, die den Wähler oder Leser in Schwierigkeiten bringen könnten. Wie zum Beispiel die berühmten und von keiner Partei erreichten unnachahmlichen Auftritte eines Walter Faupel. Er wird jetzt zurück genommen, weil er in aller Munde ist und die CDU und dessen Bürgermeisterkandidaten ein negatives Image gebracht hat.
Nur wenn man schreibt so bleiben die Worte stehen und man kann sie drehen und wenden, sie kommen immer wieder zurück.
Unter Aktuelles versucht der Ghostwriter der mit dem Kürzel (dh) schreibt, eine Rechtfertigung der Äußerungen von Walter Faupel zu erreichen. Wir meinen Rechtfertigungen sind immer schlecht, meistens gelingen sie auch nicht, also sollte man sie lassen. Der beste und sauberste Weg ist immer eine Entschuldigung, das macht einen klaren Schnitt und darüber hinaus zeugt es auch von Souveränität. So ist denn auch die Rechtfertigung ein Hin- und  Herwenden, Drehen und Würgen um die richtigen Argumente. (dh) es ist misslungen!!!

Der Schreiber leugnet in Gänze die diffamierenden Äußerungen, die Walter Faupel gemacht haben soll. Hat sich die WR das ganz aus den Fingern gesogen? Wohl kaum. Denn Walter Faupel hat von Anfang an Anita Schöneberg, z.B. beim Neujahrsempfang der CDU aber auch vorher im Visier gehabt. Diese waren unbestritten und von mehreren Anwesenden bestätigt worden, warum also sollte sich die WR also vertan haben? Ja, Walter Faupel steigerte sich zu letzt gar, indem er auch noch die anderen Damen auf´s Visier nahm. Den Bürgermeisterkandidaten Dr.jur.Ingo Mehner liess er jedoch immer außen vor. So kommt man unstreitig auf den Gedanken, Walter Faupel hat ein Problem mit Frauen in der Politik, wobei er sicher überhaupt Problem mit selbstbewussten Frauen hat. Im Hinterkopf würde er sicher das Wahlrecht für Frauen wieder abschaffen. Ob er seiner Frau auch noch das Haushaltsgeld zuteilt?

Danach geht der Schreiber mit einem kleinen Schlenker auf den Bürgermeisterkandidaten der CDU Wilhelm Wiggenhagen ein, weil dieser mit diesen Äußerungen, die ja von diesem unwidersprochen stehen gelassen wurden, offensichtlich beschädigt wurde.


30 Jahre Erfahrung in der Ennepetaler Verwaltung und dabei nichts vorzuweisen, als das Industriegebiet Oelkinghausen dass er noch nicht einmal auf den Weg gebracht , sondern nur vermarktet hat, ist wahrlich keine Empfehlung. In der Industrie würde so ein Mensch als betriebsblind und unbeweglich eingestuft; denn was hat er schon für eine Erfahrung vorzuweisen. Die Industrie,aber auch zunehmend die Verwaltungen, brauchen flexible Führungskräfte, zunehmend auch Quereinsteiger. Und Leute die in einem Betrieb 30 Jahre abgewartet haben bis jemand sie die Treppe raufgeschubst hat, werden heute nicht mehr gesucht. In einer so schnellleibigen Zeit wie der Unserigen, braucht man agile Persönlichkeiten, Dynamik ist angesagt. Das statische Bild von oben, spricht dabei Bände.

Ein Beispiel, von vielen, aus der Industrie:

Die Firma Siemens AG suchte 2007 einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Gerhardt Cromme aus dem Aufsichtsrat schlug Peter Löscher vor.

Nun hier die Vita von Herrn Löscher:

  1957 geboren studierte er bis 1984 Betriebswirtschaftslehre
3 Jahre Stipendiat Wirtschaftskammer
Studium Hong Kong und Haward Business School

 

 

 

Beruflich:

  • 1986-1987: Kienbaum & Partner
  • 1987-1999: Hoechst AG
  • 1999-2002: Aventis
  • 2002-2004: Amersham
  • 2004-2006: General Electric GE
  • 2006-2007: Merck & Co.
  • 1. Juli 2007: Siemens AG (Vorstandsvorsitzender)

Ausschlaggebend für die Personalie Peter Löscher, war seine hohe Flexibilität sich ohne große Probleme in einem neuen Unternehmensumfeld zurecht zu finden. Diese Flexibilität wurde an den unterschiedlichsten Firmen und Branchen festgemacht.Und gerade die vielen Erfahrungen, die er in den unterschiedlichsten Firmen gemacht hat, brachten Peter Löscher an die Spitze. Nun will ich Wilhelm Wiggenhagen nicht mit Peter Löscher in einen Topf werfen, dies würde Wilhelm Wiggenhagen unangemessen aufwerten.

Wilhelm Wiggenhagen hat aber nur 30 Jahre in einem Unternehmen verbracht, er kann ja keine Impulse dem Unternehmen Ennepetaler Stadtverwaltung mehr geben. Geschweige denn, die notwendige Befähigung für einen Ausgleich zwischen dem Rat der Stadt und der Stadtverwaltung zu sorgen. Er ist eindeutig Partei der Stadtverwaltung ohne politische Ambitionen, mit einem Abhängigkeit von der CDU. In der Verwaltung durften wir mehrere seiner Führungsfehler beobachten aber auch Fehlentscheidungen mit ansehen. Das schlimme an ihm ist, das er eine einmal getroffene Entscheidung nicht korrigieren kann wenn sie falsch ist. Er springt kurz vor dem Scheitern einfach ab und weißt einem anderen die Schuld des Scheiterns zu. Wie solch ein Mann die Attraktivität der Stadt Ennepetal steigern soll, wo er ja gerade selber an der Unattraktivität fleißig mit gearbeitet hat, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Am Beispiel des Teckels, den er und seine Untergebenen überhaupt nicht auf dem Radar hatten, hat er eindrucksvoll seine mangelhafte Führung bewiesen. Auch wie er sich hinterher klamm heimlich versuchte aus der Verantwortung zu stehlen, zeigte seine Führungsschwäche.In der Industrie kämer er nie über die Position eines Gruppenleiters in einem überschaubaren Umfeld hinaus.

Da sind mir doch die beiden Damen Hofmann und Schöneberg mit ihrer Vita die geeigneteren Kandidatinnen.
Und noch eines (dh) Führung ist zu rund 70% in der Persönlichkeit begründet und die wird durch vielfältige unterschiedliche soziale Kontakte und Erfahrungen geprägt. Ein Kegelklub und ein Fußballspiel haben sicher im privaten Bereich einen gewissen Unterhaltungswert, es ist aber doch sehr fraglich ob das ausreicht die Führung des Unternehmens Stadt Ennepetal zu übernehmen. Auch sollten sie es unterlassen die Loyalität der Fachbereichsleiter oder Ressortchefs der Stadtverwaltung Ennepetal in Frage zu stellen. Ich denke die würden bei einer Chefin genauso gut arbeiten wie bei einem Chef. Die Persönlichkeiten wissen sehr wohl, dass sie bei der Stadt angestellt sind und nicht bei einem Michael Eckhardt, Wilhelm Wiggenhagen oder Walter Faupel. Und das z.Bsp. ein Jugendamtsleiter sein Ressort nach vorne bringen möchte, dass ist gut so, wenn er das nicht tun würde, wäre er überflüssig. Sicher wissen dies die beiden Damen genauso, sie haben aber auch die Persönlichkeit für einen Ausgleich zu sorgen.

Zu dem Rest der Seite kann man nur sagen, entweder haben die Verfasser von den anderen Parteien abgeschrieben, wie z.B. das Blockheizkraftwerk der Grünen, oder sie haben Altes wieder aufgewärmt.
Daneben bleibt es jedoch bei der alten immer wieder bei der CDU beliebten Angstmache im Hinblick auf die eingebrochenen Gewerbesteuereinahmen dieses Jahres.

Liebe CDU, gerne informiere ich sie. Die Stahlindustrie hat die Produktion von 40% auf 80% wieder hochgefahren, sie ist eine Vorstufe der Weiterverarbeitung. Die Maschinen- und Anlagenbauer haben die Talsohle durchschritten und registrieren wieder steigende Auftragseingänge. Die Autoindustrie kämpft mit den zu hohen Kapazitäten, die sicher im Aufbau neuer Märkte im Osten aufgefangen werden. Einzig der Handel steckt in einer Strukturkrise wo aber auch erste Schritte ihre Erfolge zeigen. Die Finanzwirtschaft hat noch Probleme mit der Bereitstellung der Kredite an Unternehmen, da hier die restriktiven Basel II Vorschriften angewendet werden. Man kann also sagen, die Unternehmen. die heute die Gewerbesteuer mindern, werden bei der abschließenden Jahreserklärung nachzahlen.

Also kein Grund zur Panik oder zur Angst liebe CDU. Mal öfter die FAZ, Handelsblatt oder auch die Welt lesen und es klappt auch mit dem angstfreien Nachtschlaf. Lassen sie doch einfach mal bis zum 30.08.09 die Bild Zeitung links liegen.

Aber schon mal gut das sie Walter Faupel zurück genommen haben, strategisch macht das Sinn. Faupel gehört einfach zum fosilen Inventar der CDU, legen sie ihn einfach in Spiritus als Homo faupelensis.

Jürgen Gerhardt

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