Wilhelm Wiggenhagen orientierungslos?

[jpg] Da steht man sich  "inne Milspe" die Beine in den Bauch um unsere BürgermeisterkandidatInnen abzulichten, und was ist? Hofmann, Schöneberg, Völlmecke, alle waren sie da, nur "Wilhelm das Brot" mit seiner   "Ilona vonne Milspe" waren nicht in Sicht. Frau Dr. Siekermann, die war ja entschuldigt, hatte die doch das sonntägliche Gespräch mit ihren Pflanzen auf der Agenda.

Dann mit 1 ½ stündiger  Verspätung kam auch "Wilhelm das Brot". Prinzessin "Ilona vonne Milspe" winkte kräftig in die Menge, nur, Kamelle gab es nicht.
Was war passiert? Ist doch ein deutscher Diplom Verwaltungsfachwirt geradezu prädestiniert, dass man sogar Schweizer Uhren nach ihm stellen kann. Und "Wilhelm das Brot" leistet immer ganze Arbeit, gibt also immer 100%. Ob das nun bei der "Verödung" der Innenstadt, bei der "Vertreibung" von 3.000 Ennepetaler Einwohnern oder den ehemalig ansässigen Ennepetaler Einzelhändlern ist, er weiß immer Rat. Und wenn Wahlkampf ist, so wie jetzt, guckt er halt zu den anderen KandidatInnen was die machen und macht das auch. It´s easy.

Man wundert sich warum die "vertriebenen Ennepetaler" nicht schon ihren eigenen Bund gegründet haben. Aber was nicht ist kann ja noch werden.
                         

                                
  Wilhelm Wiggenhagen, parteilos, Kandidat der CDU, mit seiner Frau Ilona im Font des Oldtimers, vor der VHS in Gevelsberg  

       

  Nur am Sonntag, dem verkaufsoffenen, wurde er mal alleine los geschickt um sich in Ennepetal  sodann unter die Menge zu mischen.Er musste ja nur von Gevelsberg-Borkey nach Ennepetal-Milspe. Faupel, unser guter alter "Silberrücken", sagte noch: Das schaffst Du, Wilhelm. Wo landete er?
In Gevelsberg vor der VHS: Dort fuhr er in einem Oldtimer vor. "Ilona vonne Milspe" winkte kräftig ins Volk und es wäre alles gut gegangen wenn  der
Bürgermeisterkandidat der CDU Gevelsberg, Herr Adrian, nicht zufällig anwesend gewesen wäre.
[Die CDU in Gevelsberg bekommt noch einen eigenen Kandidaten auf die Reihe.]
Bürgermeisterkandidat der
CDU Hans Günther Adrian
   

Einige Gevelsberger hörten den Dialog der drei:

Adrian:    Wilhelm was machst du denn hier? (Adrian hatte früher mal in der Ennepetaler Verwaltung gearbeitet)
Wilhelm: Mensch ich muss Wahlkampf machen, siehst doch, Leute ohne Ende, die mich wählen könnten.
Adrian:    Aber das sind doch alles Gevelsberger, du bist Kandidat in Ennepetal.
Wilhelm:
Und? Ich wohn doch hier.
Adrian:    Klar, wohnst du bei uns, Du kandidierst aber in Ennepetal.
Wilhelm: Hier bin ich aber zu Hause, hier kaufe ich auch ein.
Adrian:    Das ist ja alles richtig, aber hier bin ich Bürgermeisterkandidat.
Ilona:       Nun lassen sie mal meinen Willi in Ruhe seinen Wahlkampf machen. (Winkt lächelnd ins Volk)
Bürgermeister Jacobi eilt herbei:  Herr Wiggenhagen, was ist los?
Wilhelm: Mensch Herr Jacobi, nett sie mal wieder zu sehen.
Jacobi:    Sollten sie jetzt nicht in Ennepetal sein, am Zielpunkt?
Wilhelm:  Klar, hier bin ich.
Jacobi:    Aber das sind doch nicht ihre Leute.
Wilhelm: Wo die Leute sind, da bin auch ich, da ist auch Wahlkampf.
Adrian: (Jetzt etwas wütend)    Wilhelm, jetzt mach das du in dein Kaff kommst, hier gibt es für dich nichts zu holen.
Fahrer:     Wir müssen jetzt weiter.
Wilhelm:  Wie weiter?
Fahrer:     Wir müssen noch nach Ennepetal.
Wilhelm:  Och, da arbeite ich doch. Hab´dort einen guten Job.
Adrian:     Jaha, Wilhelm und dort willst Du auch Bürgermeister werden.
Wilhelm:   Och? Nicht hier, aber ich wohne doch hier.

Das Fahrzeug fährt an, "Ilona vonne Milspe" winkt noch einmal kräftig lächelnd in die Menge.

Adrian bleibt kopfschüttelnd und sichtlich genervt zurück.

Ein Gevelsberger fragt: Wer war denn das?
Ein anderer antwortet: Das war einer vom Borkey.

Das Fahrzeug entschwindet.

Kurz darauf traf  "Wilhelm das Brot" mit "Ilona vonne Milspe" auf dem Marktplatz Milspe ein. Ilona winkte und Wilhelm guckte etwas verstört drein, so als wenn er sagen wollte: Hier bin ich zu Hause?

Jürgen Gerhardt


 

[Anmerkung L.A.  Für Alle, die es noch nicht gemerkt haben – dieser Beitrag ist eine Satire]

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7 Kommentare
  1. Jannik says:

    Sehr geehrter Herr Gerhardt,

    wenn das oben stehende nicht als Satire gemeint ist, dann bin ich doch sehr entäuscht von Ihnen. Sie verlieren an Niveau.

    Zuerst schlechte Recherche. Schauen Sie auf die Internetseite der Stadtverwaltung Ennepetal unter Ansprechpartner und Sie finden das Folgende:
    Folgende Mitarbeiter(innen) finden Sie hier:
    •Herr Adrian, H.-G. (Zentrale Dienstleistungen / Personalcontrolling)
    Herr Adrian hat also nicht nur in Ennepetal gearbeitet, er arbeitet dort immer noch.

    Zum anderen war er am Sonntag nicht beim Sektempfang des Gevelsberger Bürgermeisters, sondern, wie ich auch, auf dem Silscheder Sportplatz.

    Als letztes haben Sie mit diesem Artikel das Niveau von Herrn Mehner erreicht. Machen Sie bitte schnellstens klar, dass es sich um eine Satire handelt, und nicht um einen persönlichen Rachefeldzug des Herrn Gerhardt gegen Herrn Wiggenhagen.

    Gruß
    Jannik, in der Erwartung, ob dieser Kommentar im www zu lesen sein wird.

  2. Linde Arndt says:

    @Jannik
    Sehr geehrter Herr Jannik,
    erlauben Sie mir, dass ich Ihnen in Abwesenheit von Herrn Gerhardt antworte. Der von Ihnen erwähnte Beitrag
    ist, wie aus obiger Zeile unterhalb der Überschrift ersichtlich unter “Sa-Tirisches” einsortiert, was für Satire stehen soll. Wenn es allerdings für Aussenstehende nicht genug ersichtlich ist, werden wir in Zukunft diese Rubrik in “Satire” ändern.

    Viele Grüße
    Linde Arndt

  3. Jannik says:

    Hallo Frau Arndt,

    stimmt, jetzt wo Sie darauf hingewiesen haben, sah ich die Satire auch. 🙁
    Aber Ihre Umbenennung sollten Sie villeicht trotzdem vornehmen, um nach der Sperrliste von Mutter Beimer nicht auch noch in der Gerichtsstraße in Schwelm einen Besuchstermin zu bekommen. 😉

    Gruß
    Jannik

  4. EIN ENNEPETALER says:

    @ 1 Jannik

    > “Als letztes haben Sie mit diesem Artikel das Niveau von Herrn Mehner erreicht.”

    Das Reflexionsniveau von HSP ist hier (En-Mosaik) nicht angesagt.
    Solche platten, widerwärtigen Beleidigungen sind langweilig.

  5. EIN ENNEPETALER says:

    @ 2 Linde Arndt

    “Sa-Tirisches” ist eine originelle Überschrift, die den Assoziationen Ihrer Leser Flügel verleiht. Toll! Ich lese und folge fliegend, schwebend Ihren Denkanstößen …

    Fürsorglich sagen Sie zu Herrn Jannik:
    “Wenn es allerdings für Aussenstehende nicht genug ersichtlich ist, werden wir in Zukunft diese Rubrik in “Satire” ändern.”

    Herr Jannik braucht vielleicht einfach nur ein bisschen mehr Zeit – bitte geben Sie sie ihm und bleiben bei der alten Überschrift.

  6. Redaktion
    Redaktion says:

    @Jannik #5

    Das mit Herrn Adrian ist ok, ich habe nur auf seiner Internetseite gelesen und dort kam das nicht so zum tragen, dass er noch bei unserer Verwaltung arbeitet. Zumindest habe ich das übersehen.Mea Culpa.

    Von einem Rachefeldzug bin ich, das kann ich Ihnen versichern weit entfernt, ich bin nur sauer auf die Art des Wahlkampfes in welchem man nichts aber auch gar nichts an Perspektiven aufgezeigt bekommt. Gestern habe ich mich intensiv in den Bundeswahlkampf versucht einzuklinken. Ich kann Ihnen sagen, aber das wissen Sie sicher als politisch interessierter, Wiggenhagen muss irgendwie geklont worden sein.

  7. Dr. Ingo Mehner says:

    @redaktion
    Da in Ennepetal nach einigen Plakaten ein Bürgermeisterpaar gewählt werden soll, dürfte J.G.´s ironische Kolumne um einen satirischen Seitenhieb zu ergänzen sein. Ilona von Wiggenhagen ist doch eine Hoppe aus Milspe. Naja, die Frauen haben die Hosen an. Also wird sie wohl zu Adrian gesagt haben: “Sie wollen mitfahren? Ich will das aber nicht.”
    I.M.

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