Weltstadt im Postkartenformat

Berlin, du wunderbare Stadt!

Weltstadt im Postkartenformat – Günter Beck in Rathaus-Galerie

Berlin lässt niemanden kalt. Vor und nach dem 1. Weltkrieg Weltstadt der Kultur und der Wissenschaften. Nach dem 2. Weltkrieg geteilt und Jahr zehnte lang westdeutsche Stadtinsel hinter Eisernem Vorhang, heute Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und lebendiges kulturelles Zentrum in Europa, seit einigen Jahren die aufregendste Stadt für junge Menschen, nicht nur hierzulande.


v.l.: Ralf Lieberts / Günter Beck / Heike Rudolph

 

  In der neuen Ausstellung in der Rathaus-Galerie erzählt einer von Berlin, der seine Stadt genau kennt – Günter Beck, der seit vielen Jahren in Schwelm lebt und Tausende von Postkarten über Berlin zusammengetragen und nach Themenbereichen geordnet hat. Die Ausstellung „Berlin, du wunderbare Stadt“ wird am 18. September um 11 Uhr im Rathaus, Hauptstraße 14, von Bürgermeister Jochen Stobbe eröffnet. Sie kann bis zum 30. November zu den Öffnungszeiten besucht werden (montags 8 bis 17 Uhr, dienstags, mittwochs 8 bis 15.30 Uhr, donnerstags 8 bis 16 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr).

Die attraktiven Postkarten stellen Berliner Museen, Öffentliche Gebäude, Transportmittel, Hotels und Gastronomie vor, verweisen auf berühmte Straßen in Berlin, haben die Wiedervereinigung zum Thema und vieles mehr. Die Exponate zeichnen eine Gesellschaftsgeschichte der Stadt vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis zum Mauerfall. Sie spiegeln die unerhörte Moderne dieser Stadt.

Und doch treffen sie nicht nur Aussagen über Geschichte und Entwicklung Berlins, sondern sind selbst von großem Interesse als stilvolles und ästhetisches Mittel der Werbung und des Tourismus.

Günter Beck:

Geboren am 21. November 1936 in Berlin. Als der Vater versuchte, sich nach dem Weltkrieg in Düsseldorf eine neue berufliche Zukunft aufzubauen, blieb Sohn Günter zunächst in Berlin, wo er eine Ausbildung in einem Reformhaus absolvierte. Die Lebenswege führten ihn in den Odenwald, wo er lange Jahre den Gewerbeverein Michelstadt  leitete und schließlich nach Schwelm, von wo seine Frau Irmhild, geb. Ellinghaus, stammt. Hier hatte sie bei der Commerzbank gearbeitet. Tochter Dorothea Beck kennen die Schwelmer aus der Stadtbücherei. Heute ist Günter Beck nicht nur ein gefragter Berlin-Profi, er ist auch als Referent zu den verschiedensten Themen der Seniorengruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Schwelm aktiv und organisiert interessante Gruppenfahrten.

 
                                  
Ralf Lieberts vom Fachbereich 2 der Stadt Schwelm beim Einrichten der Galerie
 

H.R. – Schwelm, den 13. September 2012

[Fotos: Linde Arndt]

     

 

 

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