Völkerwanderungszeit – Europa im Umbruch

Am Sonntag, dem 2. Juli 2011,  Quartalsführung im Museum Haus Martfeld

 
[EN-Mosaik] Völkerwanderungszeit  – Europa im Umbruch: Dies ist das Thema der nächsten Quartalsführung, die am Sonntag, dem 3. Juli, um 11.30 Uhr im Museum Haus Martfeld stattfindet. Der Eintritt beträgt 2,00 €, ermäßigt 1,00 € pro Person; die Führung ist unentgeltlich.

              

Spätantike Fundobjekte im stadt- und regionalgeschichtlichen Museum sprechen eine beredte Sprache über tiefgreifende gesellschaftspolitische Veränderungen, die im Umfeld der Völkerwanderungszeit gerade auch unsere Region südlich der Ruhr in den Focus der Ereignisse rückten.

Seit dem 3. Jahrhundert formierten sich neue Völker an den östlichen Grenzen des Römischen Weltreiches, die als Kampfgruppierungen insbesondere die strategisch wichtigen Grenzgebiete an Rhein und Donau in erhebliche Bedrängnis brachten und schließlich einen Umbruch in der römischen Reichspolitik heraufbeschworen.

Die Situation gerät für die römische Politik nahezu vollends außer Kontrolle, als in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts reiternomadische Völkerkonföderationen in einer bis dahin nicht gekannten Wucht in eurasische Gebiete und den Schwarzmeer- und Donauraum eindringen. Sie lösen eine Völkerwanderung ebenfalls landsuchender Stämme aus, die sich wie eine riesige Bugwelle auf die Grenzen des Römischen Reiches zu bewegt. Der politische Einfluss und das fast sagenhafte Reich der Hunnen sollten für hundert Jahre die Weltpolitik bestimmen und schließlich den Übergang zum westeuropäischen Frühmittelalter einleiten.

Schwelm, den 26.Juli 2011/ge

 

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