Top-News: Die Linke tritt in Ennepetal an.

Wie wir gerade erfahren haben, tritt die Partei   zur Kommunalwahl 2009 auch in Ennepetal an.

Einen Bürgermeisterkandidaten wollen sie jedoch noch nicht ins Rennen schicken. Die formalen Voraussetzungen wollen sie in den nächsten Wochen über die Bühne bringen.

Unseren  ersten Beigeordneten und Bürgermeisterkandidaten der CDU Wilhelm Wiggenhagen aus Gevelsberg, beobachteten wir dabei, wie er eifrig mit den Parteimitgliedern der Linken diskutierte. Wie uns von den Parteimitgliedern nachher mitgeteilt wurde, wollte er sie davon überzeugen einen Bürgermeisterkandidaten zu benennen. Was allerdings misslang.

Der alter Stratege Wiggenhagen wollte wohl das Lager der Ennepetaler Bürgermeisterkandidatin Anita Schöneberg schwächen. tztz Herr Wiggenhagen, die Losung der CDU lautet, man spricht nicht mit der Partei "Die Linke"!!! Wenn das mal der alte "Silberrücken" Walter Faupel (CDU) hört.

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12 Kommentare
  1. Pro-Streetworker says:

    Auf der Gegendemo gegen die Neonazis waren sie vor einigen Wochen auch vor dem Sparkassen-vorplatz schon vetreten. Nun haben sie die Stimmung in Deutschland zur Europawahl abgewartet und gehen in die Offensive zu den verschiedenen Parteien, auch in Ennepetal.
    Wohl dem, der gut überlegt zur Wahlurne schreitet, ob ich einem Herrn Lafontaine folge, der sich einer Partei angeschlossen hat, die Herrn Peter Sodan, Schauspieler, zum Bundespräsidenten aufstellten,
    ich wage an deren Politik zu zweifeln. Es wird auf jeden Fall ein interessanter Wahlkampf.
    Schönen Dank für diese Information, Redaktion.

  2. Redaktion
    Redaktion says:

    Die etablierten Parteien hier in Ennepetal, kommen irgendwie nicht in die Puschen.
    Die warten alle auf ihre Zentralen, wann sie die Plakate und die restlichen Merchandisingartikel bekommen.
    Dann werden sie wieder die Stände aufbauen und es werden wieder die eigenen Mitglieder die sie sowieso wählen die Stände “umlagern”. In der Zwischenzeit läuft die Zeit weg.

  3. Pro-Streetworker says:

    Die Linken schließen ein Bündnis mit der SPD auf Landesebene nicht aus, gab gestern
    n-tv die Aussage von Herrn Borchardt wieder. Was wollen Sie dem Wähler damit suggerieren?
    Will Herr Lafontaine “Die Linke” in die Nähe der SPD-Linken bringen und den Wählern den
    Blick verschleiern? Ich vergesse jedenfalls nicht, dass es dort PDS-Leute wie Gysi & Co. gibt.

  4. Redaktion
    Redaktion says:

    Na ja, so haben eben alle ihre Leichen im Keller. CDU und FDP haben die Blockflöten geerbt.
    Merkel war ja auch in der ehemaligen DDR fest im Sattel.

  5. Gino Rastelli says:

    Das ist doch endlich mal eine gute Nachricht! Ennepetal braucht dringend eine neue und unverbrauchte Kraft und die Wählerinnen und Wähler werden das zuschätzen wissen.

  6. Pro-Streetworker says:

    Wollen die “Linken” von ihren “ALTEN” ablenken und ständig mit “jung” punkten.
    Sind diese, ihre Alten vielleicht schon etwas abgenutzt und wird deshalb der Weg
    ihrer Erneuerung propagiert? Die jungen Erwachsenen sind sehr wohl in der
    Lage, auch durch Medien, sich selbst ein objektives Bild zu verschaffen.
    Die Frage nach der Entstehung einer “neuen/alten” Partei sollte obenanstehen.

  7. Redaktion
    Redaktion says:

    Ich denke schon, dass die Linke eine Bereicherung für den Rat der Stadt Ennepetal darstellen würde.
    Was die Vergangenheit der Partei Die Linke betrifft, so haben CDU und FDP, die alten Blockflötenparteien der ehemaligen DDR, ohne Probleme in ihren Parteien integriert. Die DDR Volkskammer hatte auch die CDU und die Liberalen, die allesamt diesen Staat getragen hatten. Und ein bisschen mehr Schwung im Bereich Soziales kann doch nicht schaden.
    Definiert sich doch die SPD selber, wie die CDU und FDP, als die Partei der Mitte. Wo ist da noch eine Unterscheidung?Unsere Bundeskanzlerin selber hatte ja eine privilegierte Position innerhalb der ehemaligen DDR. Es interessiert keinen Menschen was Frau Merkel damals für eine Position innerhalb der DDR einnahm.

  8. Pro-Streetworker says:

    Ende Dez. 2007 hatte die Linkspartei / PDS ca. 60.000 Mitglieder, hiervon waren Berechnungen zufolge über 90 % von ihnen bereits in der SED. Also habe ich schon den richtigen Eindruck, finde ich, dass man
    nun mit “jung” punkten möchte.

  9. Redaktion
    Redaktion says:

    Nur das ist nicht der richtige Weg eine Partei zu stigmatisieren. Abgesehen davon, wenn ein ehemaliges SED Mitglied in die CDU, SPD oder FDP übergetreten war, war das in Ordnung. Als die ehemalige SED allerdings zur PDS und später mit der WASG fusionierte, gab es auf einmal ein Problem.
    Ich finde die Linke hat in der Parteienlandschaft längst ihren Platz erarbeitet.
    Googlen Sie mal nach dem Ministerpräsidenten Tillich, der angeblich sich früher sehr engagiert für die SED eingesetzt hat, nur er ist CDU, was ist denn nun der Unterschied?

  10. g.alb says:

    Pro-Streetworker,ich würde vorschlagen,dass Sie mit der anderen Parteien beschäftigen,wieviele ehm. Stasimitglieder haben .Davon redet keiner .Sie glauben doch nicht, dass die andere Parteien rein sind.
    Hier möchte ich mich bei der Redaktion bedanken,dass sie gerecht die Sache geschildert hatt,wie es auch ist.Die Linke Partei tritt für die Menschen ein ,die keine Millionen Euro auf der Seite haben.Ich bdenke auch für unserer Stadt ist die Linke ein Bereicherung .Und deshalb ,herzlich will kommen die Partei DIE LINKE in ENNEPETAL

  11. Kalli-nich-da says:

    So So. Der CDU Bürgermeisterkandidat trift sich mit den Schmuddelkinder der Linken. Ist es nun Taktik oder doch Poltische Weitsicht die Herrn Wiggenhagen zu diesem Schritt bewegte. Im übrigen hat Herr Wiggenhagen aus seinem Ansinnen gar keinen Hehl gemacht. Er soll sogar angekündigt haben für den Fall das die Linke -En eine eigene Bürgermeisterkandidatin -kandidaten aufstellt für die passenden Getränke zu sorgen. Ob die Linke-En eine eigene Bürgermeisterkandidatin -kandidaten aufstellt wird sich erst am 27.6.09 abschliessend beantworten lassen.
    Im übrigen scheint die Alt-Herrenriege um Kronprinz Faupel doch schon sehr um der Erhalt der Macht zu zittern. Während alle anderen Parteien Ihre Wahlwerbung abbauen, dürfen wir die CDU Plakate den ganzen Sommer über geniessen. Ein Schelm der hier Trickserei vermutet.

  12. Redaktion
    Redaktion says:

    Die Linke stellt am 27.06.09 definitiv keinen BürgermeisterkandidatIn auf. Was Wiggenhagen betrifft, so war das ein ganz einfacher strategischer Gedanke: Wenn die Linke einen BürgermeisterkandidatIn aufstellt, so würde der/die Stimmen von Schöneberg weg nehmen. Um an die Macht zu kommen, spricht man auch mal mit den Schmuddelkindern.
    Und unserem alten “Silberrücken” Walter Faupel dürfen Sie das etwas nachsehen, er ist halt noch in der Zeit als man die Kommunikation mit der Keilschrift betrieb. Aber er hat seine Mannen im Griff, keiner murrt, wenn er was weltbewegendes sagt. Alle fragen artig: Walter darf ich auch mal was sagen? Und wenn die CDU Leute mal ein paar Bier getrunken haben, werden die sowas von gesprächig.

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