Tod eines Erzbischofs Sonntag Kriminalfall Thema der Quartalsführung im Martfeld

Der Tod eines Erzbischofs ist das Thema der kommenden Quartalsführung im Museum Haus Martfeld, die am Sonntag, dem 11. April, um 11.30 Uhr stattfindet.

 

Die hochmittelalterliche Wasserburg Martfeld war als befestigter Kontrollpunkt am Heerweg über den Gevelsberg gewissermaßen „Zeitzeuge der Geschehnisse“, als am Spätnachmittag des 7. November 1225 der mächtige Kirchenfürst Engelbert I. von Berg, Erzbischof von Köln, auf dem Weg zu seinem kölnischen Oberhof Schwelm in einem Hinterhalt auf grausame Weise sein Leben ließ.

Spannung ist am Sonntag garantiert, da Museumsleiterin Cornelia Hackler den Besuchern die vielschichtigen Hintergründe des umstrittenen und hochspannenden mittelalterlichern Kriminalfalls in den bis heute erhaltenen Räumen der alten Festung Martfeld veranschaulicht.
 

Vor dem Hintergrund einer auf mehreren Ebenen politisch veranlagten Tat hat die Brisanz des Bischofsmords in den weitreichenden Folgen für die Region um Schwelm tatsächlich bis heute Geltung.

                                            
Die Führung nimmt Bezug auf die neue Ausstellung des Museums, das sich als Kooperationspartner der Landesausstellung „AufRuhr" 1225!“ im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne präsentiert. Der Eintritt beträgt 2,00 €, ermäßigt 1,00 € pro Person; die Führung ist unentgeltlich.

      

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