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„Sagenhaft“ Jahresausstellung des Gevelsberger Künstlerkreises

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Es geht noch was in Ennepetal

[jpg] Am Samstag, dem 26. Juli 2014 wurde das Ladenlokal gegenüber der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld in Milspe geleert. Was war passiert? Der Kunstraum-EN hatte sein Format „Lokal-Kunst“, welches seit April lief, beendet. Die ersten Ausstellungen liefen sehr unterschiedlich und hatten überwiegend eine relativ schwache Resonanz gehabt. Hatten die Organisatoren doch nur eine mäßige Öffentlichkeitsarbeit abgeliefert. Inhaltlich wurden kaum Informationen übermittelt. 3 – 4 Tage vorher wurde für den Freitag eine neue Eröffnung (Vernissage) bekanntgeben. Und so kamen im wesentlichen nur Freunde, Verwandte und Bekannte der ausstellenden Künstler.

Die von den belgischen Künstlern aus Vilvoorde übersandten Zeichnungen und Bilder wurden an der Wand des Ladenlokals befestigt und gut war es – beschämend.

Auffällig war das Künstlerduo Wolfram Lakaszus et. Adriana Kocijan mit seiner Installation, die eine Interaktion zwischen Akustik, Licht und menschlichem Tanz auf einem Podest mit Sensoren vorsah. Solch eine Installation von z.B. dem Mexikaner Rafael Lozano-Hemmer ist in der Kunstszene bekannt. Im Ladenlokal fand ich jedoch nur ein Holzpodest vor, das man betreten konnte und das durch Bewegung (Tanz) Musik wieder gab. Eine technische Spielerei ohne Aussage. Lichtinteraktion suchte ich vergebens. Bei Rafael Lozano-Hemmer war dies immer eine spannungsgeladene Angelegenheit. Ab gesehen davon, war es noch taghell im Schaufenster und in den Verkaufsräumen, eine Lichtaktion konnte also nicht gelingen, damit war die Gesamtvorführung perdu.

Schüler malen bei der Lokal-Kunst  Foto:Heike Schemmann

Schüler malen bei der Lokal-Kunst (Foto einer Mutter)

In einer weiteren Ausstellungswoche, stellten u.a. Heranwachsende ihre „Kunstwerke“ aus, die sie mit zwei Künstlern erstellt hatten. Sozialpädagogisch sehr löblich. Auch hier, nur Eltern,Verwandte und Bekannte, die kleinen Künstler und Mitglieder des Vereins, bei der Ausstellungseröffnung. Kommuniziert wurde diese Ausstellung mit, wir (Künstler) können auch mit Kindern. Jetzt könnte man den Artikel schließen, um abschließend zu sagen, es sind zaghafte Versuche einer Kleinstadt Kunst im Rahmen eines etwas größeren Kulturbetriebes zu etablieren. Und alle Kunstinteressierten hätten dann jedoch etwas verpasst, nämlich, diese Kleinstadt wie übrigens alle Kleinstädte können wohl ernstzunehmende Kunstausstellungen organisieren. Es ist schwer, aber es geht.

Portraits der Parlamentarierinnen der EU Brüssel Foto: Linde Arndt

Portraits der Parlamentarierinnen der EU Brüssel Foto: Linde Arndt

Parallel dazu hat nämlich das Kunstraummitglied Linde Arndt an der Vorbereitung ihrer Ausstellungswoche seit April gearbeitet. Sie hatte eine Fotoausstellung auf ihrer Agenda. Passend zu dieser Fotoausstellung sollten Künstler aus den anderen Werkbereichen ausstellen. Das war nicht so einfach; denn gute Künstler hatten ihre Ausstellungstermine im Vorjahr längst vergeben. Trotz allem hatte Linde Arndt auf Grund ihrer Vernetzung zwei exzellente Künstler, nämlich Andreas Noßmann und Zsolt S. Deák, für ihre Ausstellung gewinnen können. Schnell war auch ein gemeinsamer Titel für diese Ausstellung gefunden: „Das Unsichtbare sichtbar machen“  und traf denn auch für alle drei Künstler zu. Pressetexte mussten vorbereitet werden, Gespräche geführt, Planung und Organisation mussten abgestimmt und ausgeführt werden. Die Kalkulation ergab denn auch den einzuwerbenden Betrag, der schnell und gerne überwiesen wurde. Schlussendlich sollte diese Ausstellung eine gute Werbung für die Kunst sein und damit dem Kulturbereich der Stadt Ennepetal zu mehr Geltung verhelfen.

Kunst ist und soll nicht das Stiefkind im Kulturgesamtbetrieb sein. Kunst sollte selbstbewusst nach vorne treten und ihre positive und innovative Stellung behaupten. Die Gesellschaft will Innovationen (!), so der Ruf aus der Wirtschaftspolitik. Innovationen kommen aber nicht aus dem hohlen Bauch oder Kopf, Innovationen können nur durch kreative und phantasievolle Menschen erbracht werden. Kreativität und Phantasie müssen jedoch geweckt und gebildet werden. Wie sagte die neue Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters

»Kunst und Kultur brauchen größtmögliche Freiheit, um sich entfalten zu können.«

Staatssekretär a.D. Rüdiger Frohn  Foto: Linde Arndt

Staatssekretär a.D. Rüdiger Frohn
Foto: Linde Arndt

Und dies führt auch zwangsläufig zu größtmöglicher Öffentlichkeit über den Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis hinaus. Da kommt das Wort, „Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel (Gefäß) , sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen.. „ von Matthäus zu seiner Bedeutung. Zu diesem Denkansatz fand sich denn auch ein Mitstreiter. der ehemalige Leiter des Bundespräsidialamtes und Staatssekretär a. D Rüdiger Frohn. Auch er fand und findet die Kunst im Kulturgesamtbetrieb nicht angemessen vertreten und im Rahmen der Leistungsmöglichkeit und -fähigkeit von Kunst, sollte Kunst stärker bewertet werden. Wohin gegen der Sport im Kulturgesamtbetrieb total überbewertet wird und deshalb monetär regelmäßig weitaus besser ausgestattet wird und ist. Dies liegt wohl an der Gesellschaft, die das Körperliche höher bewertet als das Geistige, was sicher vor 100 Jahren auch angebracht war.

 

In dem am 7. Juli abgehaltenen Pressegespräch mit Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, Vorstandsmitglied des Kunstraum-EN e.V. Werner Kollhoff, sowie der Künstlerin wie Kuratorin Linde Arndt, und den Künstlern Andreas Noßmann und Zsolt S. Deák, wurden denn auch die spannungsgeladenen Inhalte der drei Künstler  in einem großen Bogen vorgetragen. Für Ennepetal ein breiter künstlerischer Rahmen der von den Plastiken und Malereien Zsolt S. Deáks, über Grafiken, Radierungen und Erzählungen eines Andreas Noßmann bis hin zu den Porträtfotografien im Rahmen der von Linde Arndt vorgegebenen Konzeption ihrer Ausstellung ging.

pressekonferenzDie im Vorfeld in der lokalen Presse herausgegebenen Veröffentlichungen taten ihr bestes und es kamen zur Ausstellungseröffnung 198 Besucher. Und zwar Besucher die eine solche Ausstellung und deren Exponate angemessen zu würdigen wussten. Ob dies Bürgermeister Claus Jacobi mit Altbürgermeister Klaus Dieter Solmecke und  Landtagsabgeordneter Hubertus Kramer oder die Sparkassenvorstände des Südkreises waren oder Jörg Obereiner stellv. Ausschussvorsitzender des „Kultur- und Sportausschuss“ und kulturpolitscher Sprecher der Grünen im RVR war, sie hatten was zu bestaunen und fanden sich in einem angenehmen Umfeld mit freundlichen Gesprächen über Kunst und Kultur gut aufgehoben. Der Vortrag von Rüdiger Frohn fand volle Zustimmung, die Exponate der Künstler wurden interessiert, neugierig und als hochwertig von den Besuchern kommentiert. Das musikalische Rahmenprogramm durch das Duo “ 2 Meet the jazz“ trug dezent zur angenehmen Atmosphäre bei. Linde Arndt, fand als Kuratorin in ihrer Danksagungsrede allerherzlichsten Dank für die vielen Unterstützer, Helfer und Begleiter dieser Ausstellung.

Nach dem Vortrag breiteten sich die Besucher zu kleineren Gruppen in der Fußgängerzone auf dem Sparkassenvorplatz aus. Die auf dem Vorplatz befindlichen Bänke waren alle schnell besetzt mit sich lebhaft unterhaltenden Ausstellungs-Besuchern. Man konnte sagen, die Fußgängerzone hatte zum ersten mal ihre Bestimmung gefunden.

Für Linde Arndt war ihre Fotoausstellung eine Vor- oder Probeausstellung für die noch zu organisiernede große Ausstellung im Brüsseler Paul-Henri Spaak Building. Denn die ausgestellten Persönlichkeiten waren und sind ausschließlich weibliche Mitglieder des siebten europäischen Parlamentes. Die Ausstellung hatte der Fotografin viele, viele Anregungen erbracht die gerne aufgenommen wurden. Linde Arndt war denn auch guter Dinge dass die Ausstellung in Brüssel nach der Probe in Ennepetal und den noch anstehenden Korrektivarbeiten ein voller Erfolg werden wird. Zumal der Kultur- und Bildungausschuss (Cult) in Brüssel sich konstituiert hat und mit der Italienerin Silvia Costa aus Florenz eine ausgewiesene Kulturexpertin bekommen hat.

Was bleibt? Ein Kunstverein wie der Ennepetaler Kunstverein sollte sich nicht unter Wert verkaufen und sich in einen Bildungsprozess von Heranwachsenden einbinden lassen. Man mag mal Heranwachsende über die künstlerischen Schultern eines Künstlers sehen lassen, aber Künstler sollten sich nicht als Ersatzlehrer im Kunstunterricht sehen. Das muss schief gehen. Es mag sein, dass ein eigenes Format „Kunstausstellungen der Heranwachsenden“ ein Podium bieten kann, jedoch sollte die Qualität der Ausstellungsstücke von Anfang an im Vordergrund stehen. Niemand hat etwas davon einen Heranwachsenden zum potenziellen Künstler zu ernennen, der letztendlich von dem Weg zu seiner eigentlich beruflichen abgebracht wird.

Für die Zukunft könnte der Kunstraum-EN  e.V. ein Impulsgeber für den Südkreis sein, er sollte sich jedoch in der Kunst nicht zu eng aufstellen. Denn der im Deutschen allseits gebrauchte Begriff der „bildenden Kunst“ hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt, auch ist er durch die neuen Medien nicht mehr klar mit anderen Künsten abzugrenzen und erfährt zunehmend auch Überschneidungen.

Ansatzweise hat der Kunstraum diese Enge schon mal versucht zu überwinden indem er aus der „darstellenden Kunst“ Tanz, Gesang oder auch Lesungen in seine Ausstellungen (Ausstellung „Zwischen den Säulen“ 2009) einfließen lies.

Warum also nicht mehr?

Kunst kann ein wesentlicher Faktor der Wirtschaft in einer Kleinstadt wie Ennepetal sein und werden, ein weicher Faktor zwar, der aber Personen und Persönlichkeiten lokal bindet, die das Rückgrat einer funktionierenden Wirtschaft darstellen.

Kunst braucht aber auch einen kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner im städtischen Umfeld, der Kunst nicht nur als Unterhaltungskulisse inszenieren möchte, sondern vielleicht seine Einwohner zum bleiben und Fremde zum kommen animieren möchte.

Wie diese Ausstellung gezeigt hatte, gab es viele dieser kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner, die der Kunst als Anwalt zur Seite standen. Es geht noch was in Ennepetal, wenn man will.

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

Der Mensch und seine Unterscheidung zum Tier

Auftakt 60 Jahre Ennepetal Feiern, eine Kunstausstellung.
[jpg] Carl Jaspers hat die Unterscheidung Mensch und Tier einmal so formuliert. " Das Tier wird in die Welt, Umwelt hinaus geworfen und muss sich mit ihr abfinden, der Mensch wird geboren und gestaltet seine  Welt Umwelt"
Der Wille zu gestalten unterscheidet den Menschen ausdrücklich von dem des Tieres. So er diesen Willen verliert, verliert er seine Unterscheidung zumTier. Er drückt der Umwelt/Welt  seinen Stempel auf, auf die Ewigkeit angelegt.

Was aber wenn das gestaltete, das Werk, den Gestalter und auch noch den Erhalter verliert? Es fällt wieder zurück in den Urzustand, langsam, und doch der Umwelt preisgegeben. Die Umwelt hat einen großen Schoß, aus der alles kommt und in der alles zurückfällt.
So fuhr ich zu den Vorbereitungen der Kunstausstellung "Kunst zwischen den Säulen" im Gebäude der ehemaligen Firma Stockey & Schmitz GmbH&Co.KG. Von außen ist es verkleidet, mit dunkelbraunen Alumiumblechen, die sich ineinander schieben so als wenn sie das Gebäude fesseln. Und doch zeigt es eine gewisse Würde, noch, die von Zeiten zeugt, die einmal den Menschen mit ihrer Arbeit ihr Auskommen sicherte.
Spurensuche. Wie gesagt, die Künstler sind noch mit dem Aufbau beschäftigt, sortieren, installieren, diskutieren, es soll ja gut werden, "es soll gelingen".
Der Eingang ist dunkel und es schlägt einem eine ruhige Kraft entgegen die Kraft der ehemaligen Arbeitenden.
Leichte Verfallserscheinungen lassen die Zeit erahnen indem das Gebäude der Umweltkräfte trotzte. Ein Stockwerk höher über eine alte Treppe mit Handlauf dem man seine Jahre ansieht, sieht man die ausstellenden Künstler ihre Exponate in Position bringen.

Die Fabrik atmet, die die ihr immer den Willen aufgezwungen haben sind wieder da. Zerfall wird zurück gedrängt, sie soll leben, sie soll wieder einen Sinn haben, den, den ihr ihre Erbauer zuwiesen.

       

Kabel ohne Strom hängen aus den Wänden, die Energie hat sie verlassen, die Fabrik, die soviel Energie brauchte. Sicherungskästen die nichts mehr zu sichern haben, zerschlagen – Wunden in einer Fabrik.
Doch dort gibt es wieder Energie, aus anderen Richtungen gelegt, nicht die ursprünglichen Adern.
Die Heizungen, kalt und doch hatten sie ehemals die Arbeiter gewärmt ,die ihre Werkstücke fertigten, der Staub zwischen ihren Röhren. Die Wände blättern ab, die Nässe will sich helfend hinter Vater Zerfall stellen.
Ein eingeworfenes Fenster, von Menschen, die zeigen, he,du bist für nichts mehr gut, wir brauchen dich nicht mehr. Aber hat die Fabrik sie nicht alle beschützt, vor Wetter und Unbill, sie ihrer Arbeit nachgehen lassen?Undank.
Warum werde ich gesteinigt, so meint man die Fabrik sagen zu hören. Keine Antwort.
Ein Kind, eine Mutter und ein Hund gehen an mir vorbei, Künstler aus Düsseldorf, sie suchen ihren Partner, der in einem anderen Raum seine Bilder anordnet. Ein kurzes Gespräch im Vorbeigehen, ja die Installation ist interessant, vorbei aus. Ruhe,wieder alleine.
Zwiesprache mit der Seele der Fabrik, vor der Ausstellung " Kunst zwischen den Säulen". Komm, ruft sie, die Fabrik, die Stolze, komm sieh mich nochmals an, überall.
Eine dunkle Treppe, ein Stockwerk höher. Stille, doch dort ein Fotograf, der auch der Zwiesprache der Fabrik erlegen ist. Auch hier Staub, Wege über die die Hubstapler die Werkstücke beförderten, kaum auszumachen die Wege.
Wieder zwei zerschlagene Fenster, Wunden im Schutzschild. Die Decke zeigt Nässeschäden,Schäden?,nein, die Nässe hilft der Umwelt sich die Fabrik zurück zu holen.

Über eine Holztreppe geht es etwas erhöht weiter, zu den Büroräumen der Betriebsleitung, die Angestelltenbüros mit Linoleumböden, Abteilungsgleiter mit Filzböden, der Werksleiter mit Teppichböden, ein Sonnenschutz und eine Klimaanlage, Hierarchie des Arbeitslebens, dem Verfall preisgegeben. Der Besprechungsraum mit Parkettboden, die Nässe hat schon die Kassetten hochgedrückt, nicht mehr lange. Hier wurden die Aufträge abgeschlossen, Verträge unterzeichnet. "Noch eine Tasse Kaffee?", so meint man zu hören.
Nebenan restliche Werkszeichnungen nach denen die Werksstücke gefertigt wurden.

Unten höre ich Rufe, die Künstler suchen etwas, die Fabrik hört zu, sie atmet, sie wird wieder gebraucht, ja sie ist noch nicht ganz vergessen, sie kann noch mal ihre Bestimmung erfüllen. Weiß sie das es nur für einen Moment ein bisschen Glück gibt. Ein Moment von vielen Momenten der Ewigkeit. Die Zeit zurück gedreht.
Wieder runter zu den Künstlern, Kabel fehlt, wird gesucht.

Jetzt am Vorabend, es wird ein Fest, die Menschen nennen es Vernissage, Eröffnung, viele kommen, ja, eine andere Bestimmung, aber doch eine Bestimmung der Fabrik.
Ich gehe wieder, ich komme aber wieder, am Samstag. Ach Fabrik, ich fahre  ja öfter an dir vorbei, ich sah dich ja immer.

 

Ein Stück des Weges, Gleise, verwittert, die Natur ist im Anmarsch, die Fabrik liegt um die Ecke. Schwellen verrotten,bleichen aus, Gleise kaum benutzt,  zugewachsene Signalleuchten. Kinder spielen auf den Schienen, gehen weiter über die Schienen Richtung Altenvoerde. Und doch, eine Idylle, das satte Grün das die Weichen zuwachsen lässt, das Braun der Schwellen mit seinen Furchen, stillgelegte Strecken die in die Fabriken zeigen, der Züge die manchmal noch fahren – wie lange noch?  

Weiter, sie wollen einen halten, Geschichten erzählen, alte Geschichten, die kein  Mensch mehr wissen will. Andere Zeiten, schneller. Und doch zerren die Zeiten und Geschichten an einem herum, wollen nicht loslassen. Wir müssen loslassen, wir wollen nicht zurückfallen, nicht stehen bleiben.

Gedanken vor der Ausstellung. "Kunst zwischen den Säulen", die am 23.05.09 um 18:00h  ihre Eröffnung hat.

 

"Kunst zwischen den Säulen"

im

Gebäude der ehemaligen Firma Stockey und Schmitz

Vernissage am Samstag 23.05.09  18:00h bis 21:00h

Kölnerstr. 23a   ( B7 )

58256 Ennepetal

Info: 02333 - 4835

 

Hören Sie die Fabrik rufen, es geht weiter, nur für einen kurzen Augenblick, und Sie waren dabei.

Jürgen Gerhardt

Fotos: JPG