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Der Hauch zweier Genies über Gevelsberg

 

v.l.:Antje Simon-Behr von der Sparkasse Gevelsberg-Wetter,, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Thomas Biermann,Kuratorin Ann-Kathrin Hahn, Maldumal-Chefin Annette vom Bruch und Bürgermeister Claus Jacobi, Foto:(c) Linde Arndt

[jpg] Es fasziniert immer wieder, wenn uns der Hauch oder der Geist solcher Menschen umgibt. So hat die Sparkasse Gevelsberg-Wetter, vormals Sparkasse Gevelsberg, es ermöglicht, diesen Geist ein stück weit in ihren Geschäftsräumen wahr werden zu lassen.

38 Lithografien und Radierungen von Georges Braque und Pablo Ruiz Picasso fanden zur Ausstellung in das Sparkassen-EnnepeFinanzCenter der Sparkasse Gevelsberg-Wetter. Alle Werke wurden vom einzigen Picasso Museum Deutschlands, dem „Kunstmuseum Pablo Picasso Münster“ ausgeliehen. Kuratiert wurde diese Ausstellung von der ‎wissenschaftlichen Mitarbeiterin des „Kunstmuseum Pablo Picasso Münster“ Ann-Katrin Hahn.

Taube – Werk von Georges Braque Foto: (c) Linde Arndt

„Picasso meets Braque“ so der Titel der Ausstellung, die einen wunderbaren „kleinen“ aber fesselnden Einblick in die Werke dieser beiden Genies zeigt. Einen kleinen Einblick deshalb, weil die Qualität und Quantität der Werke beider Künstler kein Haus räumlich nicht umsetzen könnte.

Ein bei Cahiers d’Art erstellter Catalogue raisonné des œuvres von Pablo Picasso umfasst 33 Bände mit 6.000 Seiten, plus 16.000 Abbildungen, dies um einen Eindruck von dem Wirken des Künstlers zu geben. Der vorgenannte Katalog, der von „Le Zervos“ (Christian Zervos) begonnen wurde und später von seiner Mitarbeiterin Mila Gagarine ergänzt wurde, gilt als unvollendetes Standardwerk der Werke Picassos. Dies nur um die Dimension der Werke anzureißen.

Taube – Werk von Picasso Foto: (c) Linde Arndt

Allein die Darstellung der Schaffensprozesse eines der beiden Künstler würden jeden Kurator in den Wahnsinn treiben. Es sind Genies und die Œuvres   als auch die Würdigung derselben führt uns immer wieder in eine faszinierende Welt.

Die drei Aspekte der Ausstellung „Natur“,“Mythologie“ und „Die weibliche Figur“ lässt eine spannende Ausstellung erwarten; die beiden haben nichts anderes als eine Revolution in der Kunst „angezettelt“.

Wobei nach Aussagen von Braque und Picasso ihnen das revolutionäre nicht bewusst war.

Kuratorin Ann-Kathrin Hahn Foto: (c) Linde Arndt

Die Kuratorin Ann-Kathrin Hahn stellte in ihrem Einführungsvortrag ganz bewusst und richtigerweise auf die Freundschaft der beiden Künstler ab. Denn es war nicht nur eine alltägliche Freundschaft, wie wir sie immer wieder mal beobachten können. Vielmehr fanden zwei Menschen zusammen, die sich gegenseitig befruchteten und zu neuen Höhen in einem Schaffensprozess geleiteten. Aber, wir sollten nicht vergessen, dass Paris des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, verkörperte eine Stadt die alles möglich machte. Künstlerischer Mittelpunkt war dieser Hügel, der sich Montmartre nannte und heute noch so nennt. Auch heute erkennt man noch den kleinstädtischen Charakter, obwohl inzwischen 100 Jahre vergangen sind.

Braque und Picasso hatten ihre Ateliers fußläufig entfernt, so konnten sie sich fast täglich austauschen. Ein Haus spielte jedoch eine besondere Rolle, das Bateau-Lavoir, ein heruntergekommenes Haus, wo sich Künstler und Käufer fanden und miteinander diskutierten oder auch „nur“ ein Bild erwarben. Braque und Picasso waren aber auf einem Weg, der dieses eine Ziel hervorbrachte, den Kubismus. Im Grunde genommen war es die logische Stilrichtung nach Impressionismus und Fauvismus. Dieser Schritt musste und wurde durch die beiden Künstler vollzogen. Braque skizzierte die neue Stilrichtung und Picasso verstärkte die Skizzen und es entstand der Kubismus. Im Grunde genommen wurde die Kunst erst durch den Kubismus erwachsen und löste sich von der Bindung zur naturalistischen Betrachtung – sie wurde eigenständig.

Später wird Picasso, Christian Zervos einmal erklärend sagen:

Eine Person, ein Gegenstand, ein Kreis, – das alles sind Figuren; sie wirken auf uns mehr oder weniger intensiv. Einige stehen unseren Sensationen näher und verursachen Gefühlsregungen, die unsere Affektmöglichkeiten anrühren; andere wenden sich unmittelbar  an den Intellekt. Allen muß man ihren Platz zubilligen, da ich finde, daß mein Geist genau so viel Erregungen braucht wie meine Sinne.“ (Cahiers d’Art, 1935)

 

Damit wäre eigentlich alles über den Kubismus aber auch über die  Freundschaft Picasso zu Braque gesagt.

Es hätte zwischen den beiden sicher bis zu ihrem Lebensende weiter gehen können, wenn nicht 1914 der 1. Weltkrieg, dieses fürchterliche Gemetzel von zivilisierten Menschen, begann. Braque wurde als Franzose zur Armee eingezogen und Picasso, der ja ein Spanier in Frankreich war, malte und arbeitete weiter. Als Braque schwer verwundet zurück kam, war er, der vorher schon introvertiert war, noch mehr in sich zurück gezogen. Es dauerte, bis er wieder an seine künstlerische Schaffensphase anknüpfen konnte. Nie wieder fanden die ehemals kreativen Freunde zu einem künstlerischen Dialog; denn Picasso war Braque in seinen Schaffensprozessen enteilt.

Kommen wir wieder zur Ausstellung zurück, so werden wir erkennen, es sind die Formen in ihrer Anordnung die ein Bild ausmachen. So besteht zum Beispiel der „weibliche Körper“ aus einer Vielzahl von Formen, die in der Summe nicht unbedingt die Gesamtform ausmachen, aber die Emotionalität des Künstlers beim Entstehen des Kunstwerkes erkennen lassen. Da treten kleine Flächen bzw. Formen mit großen Flächen und Formen in Konkurrenz zueinander und buhlen um die Aufmerksamkeit des Betrachters. Durch die Techniken von Lithografie und der Radierung wird das sehr schön und eindringlich sichtbar.

Einfacher kann man nicht die Tür zum Kubismus und damit zur modernen Malerei öffnen. Davon bitte mehr.

Pädagogisch begleitet wird die Ausstellung von der Malschule „Maldumal“ und ihrer Leiterin Annette vom Bruch. Alle vierten Klassen der Grundschulen in Gevelsberg sind eingeladen mitzumachen. „Bei uns wird sich alles um das große Thema Druck drehen“, so Annette vom Bruch. Im Gegensatz zu den Originalen dürften die Kinder aber die Farben so richtig krachen lassen.

Die Ausstellung im Sparkassen-EnnepeFinanzCenter, Mittelstraße 2 – 4, 58285 Gevelsberg, kann noch bis zum 29.September.2017 während der Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:30 bis 15:00 Uhr jederzeit kostenlos besichtigt werden.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Eine grundsolide Gevelsberger Sparkasse 2016

v.l.: Mitglied des Vorstandes: Michael Hedtkamp, Vorsitzender des Vorstandes: Thomas Biermann
Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Die Finanzkrise 2008 hatte damals keiner vorausgesagt. Und doch blieb sie nicht ohne Folgen bis in das letzte Dorf auf unserer globalisierten Welt. Dabei betraf es doch nur die US-Amerikanische Lehman Brothers Holdings Inc, New York-sollte man meinen. Haben wir vergessen, als in einigen Stadträten die Gewerbesteuer um bis zu 50% wegbrachen? Wer hätte damals gedacht, dass die WestLB in die Knie gehen musste, weil sie Milliarden Verluste im Zusammenhang mit der Finanzkrise verbuchen musste.  Die beiden NRW Sparkassenverbände der Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL), und der Rheinischer Sparkassen- und Giroverband (RSGV) mussten zum Verlust der durch die WestLB enstanden ist, zuschießen und damit auch die angeschlossenen Sparkassen.

Und heute? Es gibt Risiken ohne Ende die auch auf eine lokale Sparkasse durchschlagen könnten und damit evtl. die Kunden der lokalen Sparkasse treffen könnten. Immerhin haben sich die Sparkassen in einem riesigen Verband organisiert, was eine ihrer Stärken darstellt. German Angst heißt das Gespenst mit welchem man den Deutschen zusetzt. Und dieser Angst kann man nur mit Transparenz begegnen.

Trump der neue US-Präsident, schickt unverhohlene Drohung gen Europa und damit auch nach Deutschland. Die AfD, eine rechtspopulistische Partei, kündigt den neuen Nationalismus an, England tritt aus der EU aus oder zu guter Letzt wollen, in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, die Rechtspopulisten den Nationen und Staaten die Freiheiten in allen Bereichen einschränken. Trump hatte man vorher gesagt, den würde es nicht gegen, jetzt gibt es ihn und zwar als gnadenlosen Rüpe,l den man sich nicht im Traume vorstellen konnte. Und da sollte man schon ein Gefühl haben was die Menschen/Kunden/Leser so denken und wie man mittels Informationen aufkeimende Ängste besänftigen kann. Ein weiter so, wie bisher, sollte da sicher nicht die erste Wahl sein.

Zum Thema Bilanzpressegespräch der Gevelsberger Sparkasse, zu der die Sparkasse eingeladen hatte.
Kaum saßen wir im Rund der Sparkasse,  der Vorsitzende des Vorstandes: Thomas Biermann eröffnete das Pressegespräch , rauschte noch eine junge Journalistein von der Funke-Mediengruppe in den Raum. Anstatt sich ruhig dem Gepräch zu widmen, meinte sie, ob sie nicht vorher ihre Bilder machen könne, sie, die junge Kollegin hätte nicht so viel Zeit.  Schweigen! Thomas Biermann schlug höflich vor, er wolle sich beeilen damit das Bild früher und sicher rechtzeitig für die junge Kollegin gemacht werden könnte. Schräg gegenüber saß ein Kollege der Funke-Mediengruppe, Herr Bröcking von der WP/WR. Warum dieses Bild welches die junge Journalistin machen wollte, es ist ja kein besonders künstlerischen Bild mit dem man einen Preis gewinnen kann, nicht durch den Kollegen übernommen werden konnte, ist wohl das Geheimnis der Funke- Medien Gruppe.

Der Vorsitzende des Vorstandes: Thomas Biermann stellte nun die Zahlen 2016 der Sparkasse Gevelsberg vor, allesamt zielten sie in Richtung, seriöse und grundsolide Zahlen einer Sparkasse.

Das Zahlenwerk

Dass die Bilanzsumme um 5,4% auf 993,4 Millionen Euro stieg ist zwar schön, sagt aber im Grunde nichts aus. Anders sieht es beim Jahresüberschuss aus, der um 0,2 Millionen Euro auf 1,4 Millionen gestiegen ist. Die Aufwand-Ertrag-Relation, also die Cost income ratio  von 56,60% deutet auf eine effiziente Verwaltung hin; denn der Vergleichswert im Gesamtverband liegt 2015 bei 67,4%. In dem Bereich fehlte aber noch die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern. Die Kernkapitalquote gem. Basel III aufzuführen bringt jedoch nichts, wenn nicht zwischen Hartem Kern-, Weichem Kern- und Ergänzungskapital unterschieden wird. Auffallend sind auch die gegenüber den Privatpersonen hohen Darlehenszusagen an Unternehmer/Selbstständigen in Höhe von 66,6 Millionen Euro. Dies deutet auf Investitionen hin und damit einer gesunden Gevelsberger Wirtschaft. Im Privatpersonenbereich wurde überwiegend in “Betongold” also Wohnungsbau investiert. Das neue Baugebiet Dörnerbusch wird sicher für die Sparkasse Gevelsberg weitere Kunden bringen.

v.l.: Michael Hedtkamp und : Thomas Biermann präsentieren stolz das Bilanzergebnis
Foto: (c) Linde Arndt

Gewinnverwendung

Ein wesentlicher Teil ihres Selbstverständnisses der Sparkasse Gevelsberg ist ihr bürgerschaftliches Engagement in dem sie für die Bürger und Bürgerinnen in Gevelsberg gestalterisch das kulturelle Umfeld in Maßen mitbestimmt. Es ist die Sparkasse der Gevelsberger die eine Ausschüttung der Sparkassen-Bürgerstiftung in Höhe von 33 Tsd. Euro 2016 vornimmt. Mit Spenden oder dem Sponsoring in Höhe von 285 Tsd. Euro wurden Kunst und Kultur, Soziales, Sport, Bildung und Umwelt initiiert und/oder unterstützt.  450 Tsd. Euro konnte der Kämmerer der Stadt Gevelsberg seinem Stadtsäckel zuführen. Aber auch die städtische Gewerbeertragssteuer kam der Stadt in Höhe von 1.761 Tsd. Euro zugute. Und ein nicht unerheblicher Teil an Steuern, wie der Körperschaftssteuer, ging als Gemeinschaftssteuer auch an Bund und Land.

Das Fillialnetz der Sparkasse Gevelsberg
Sechs Filialen, einschließlich der Hauptstelle hält die Sparkasse Gevelsberg vor. Letztendlich bedeutet dies auch Kosten die in der Bilanz gewinnmindernd zu Buche schlagen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen in anderen Städten möchte Thomas Biermann diese Filialen als Ausdruck von Kundennähe nicht nur behalten, vielmehr will er diese auch modernisieren. So wird die Filiale  Vogelsang an der Hagener Straße demnächst modernisiert.

Fusion der Sparkasse Gevelsberg mit der Sparkasse Wetter

Die Gespräche zwischen den beiden Sparkassen sind ziemlich weit gediehen. Am 26. Januar  dieses Jahres werden die beiden Stadträte der Städte Wetter und Gevelsberg der Fusion wohl zustimmen, so der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Biermann. In einem weiteren Schritt wird ein Zweckverband gebildet, dem in der Regel die beiden Bürgermeister Jacobi und Hasenberg vorstehen werden. Am 1 .Juni wird die Sparkasse Gevelsberg-Wetter im Zweckverband ihre Arbeit aufnehmen.
Zur Zeit steht die Sparkasse Gevelsberg im Ranking an Position 309 und die Sparkasse Wetter im Ranking an Position 369, danach wird der Zweckverband auf die Position 236 mit einer Bilanzsumme von über 1,5 Milliarden Euro vorrücken, heißt, dieser Zweckverband wird in etwa gleich groß wie die Sparkasse Iserlohn sein.Wobei Iserlohn  1 ½ mal  so viel Einwohner wie Wetter und Gevelsberg zusammen hat.
Hier sollte man auch die Synergieeffekte (Zusammenwirkungseffekte) betrachten die durch das Zusammengehen Kostenvorteile erbringen.  Beispiel: Es braucht keine zwei Revisions- oder Presseabteilungen. Die personellen Einsparungen werden  durch Umbesetzungen die durch neue Aufgabengebiete entstehen kompensiert. Betriebsbedingte Kündigungen wird es auf keinen Fall geben.

Perspektivisches

Hier scheint der Vorstand der Sparkasse Gevelsberg unisono keine kurzfristigen Änderungen auf dem Finanzmarkt zu sehen. So hat Janet Yellen, von der Fed in den USA, im Dezember die Zinsen um einen Viertelpunkt erhöht. Die Gefahr eines Abwürgens der US-Wirtschaft, die 3,2 % zugenommen hat sieht Janet Yellen  nicht. Trotzdem ist das Risiko welches durch die Ankündigungen des neuen Präsidenten entstehen nicht von der Hand zu weisen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird auf Zeit ihre Zinspolitik des billigen Geldes nicht ändern. Die von Mario Draghi definierten Ziele sind noch nicht erreicht, Beispiel, die 2% Inflation als Zielmarke im EU Raum, die derzeit bei 1,1% liegt.
Der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Biermann sieht kurzfristig für das Jahr 2017 weder eine Veränderung in der Finanzpolitik noch sieht er politische Einwirkunsgmöglichkeiten, die eine Änderung in der Geschäftspolitik bedingen.

Was bedeutet das nun für die Sparkassenkunden in Gevelsberg? Kunden die eine günstige Anlagemöglichkeit suchen, sollten sich entweder mit den Aktienmärkten oder sich mit dem Bauen von Wohnungen als eine günstige Anlagemöglichkeit  befassen. Beide Anlagemöglichkeiten sind eher als langfristige Anlagen zu sehen. Kurzfristig wird es keine Änderung geben.

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg
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Gevelsberg und seine kulturelle Seite

Christiane Imkamp,Maximilian Imkamp,Thomas Biermann,Günther Troll und Claus Jacobi Foto: Archiv EN-Mosaik

Christiane Imkamp,Maximilian Imkamp,Thomas Biermann,Günther Troll und Claus Jacobi Foto: Archiv EN-Mosaik

 

[jpg] Mehr davon, konnte man am Sonntag, dem 28.August ´16 sagen. Die Stadtsparkasse Gevelsberg hatte zu einer wunderbaren Vernissage eingeladen. Der Vorsitzende des Sparkassenvorstandes Thomas Biermann mit seinem Team um Frau Simon-Behr hatten sich wieder etwas einfallen lassen. An und für sich sollte es ja Gabriele Münter, eine Malerin des Expressionismus und langjährige Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky, werden, die Biermann in Murnau ins Auge fiel. Die Verhandlungen mit der Münter Stiftung in Murnau gestalteten sich jedoch sehr schwierig und langwierig. Günther Troll, der schon einige Ausstellungen in der Stadtsparkasse kuratiert hatte, sprang mit einer Idee die nicht weit von dem Œuvre der angedachten Künstlerin entfernt war. Es sollte Wilhelm Imkamp sein, die gemeinsame Klammer und der Berührungspunkt war Wassily Kandinsky und das Bauhaus in Dessau. Paul Klee, Lyonel Feininger und Josef Albers waren neben Wassily Kandinski die ersten Lehrer bei denen Imkamp studierte. Zu Wassiliy Kandinski hegte Imkamp eine mehr freundschaftliche Beziehung.

Gemälde von Wilhelm Imkamp Foto: Archiv EN-Mosaik

Gemälde von Wilhelm Imkamp Foto: Archiv EN-Mosaik

Für Thomas Biermann war das eine hervorragende Lösung. Maximilian Imkamp und Professor Heiner Imkamp, die Söhne, verwalten die Bilder Ihres Vaters in Stuttgart und waren auch sofort bereit die schönsten Bilder ihres Vaters aus ihrem Besitz als Leihgabe der Stadtsparkasse zu überlassen. 30 Exponate wurden es, die im Sparkassen-EnnepeFinanzCenter zur Ausstellung gelangten. Nebenbei bemerkt wurden diese Bilder bisher in keiner Ausstellung gezeigt, so Thomas Biermann.

Maximilian Imkamp war mit seiner Frau Christiane anwesend, worüber sich Thomas Biermann freute und dem er seinen ganz persönlichen Dank für diese Leihgaben aussprach.

Thomas Biermann verfolgte aber noch ein weiteres Projekt mit dieser Ausstellung, nämlich den Gevelsberger Schüler*innen die Kunst etwas näher zu bringen. So haben sich jetzt schon mehrere Klassen für diese Ausstellung angemeldet.

Gemälde von Wilhelm Imkamp Foto: Archiv EN-Mosaik

Gemälde von Wilhelm Imkamp Foto: Archiv EN-Mosaik

Der anwesende Bürgermeister Claus Jacobi bedankte sich denn auch für diese niveauvolle Ausstellung die ihm auch persönlich gefiel.

Günther Troll, dem Kurator der Ausstellung, war es vorbehalten ein paar einführende Worte zu den Ausstellungsstücken aber auch zur Vita von Wilhelm Imkamp vorzutragen.

Imkamp, so Günther Troll, geht von einer verinnerlichten Natur aus, die ihn sodann zu einer Komposition eines Werkes führt, sein inneres führt seine Hände. Die Ordnung hat in seinen Werken ein Eigenleben entwickelt.

Im Gespräch mit Maximilian Imkamp und unserer Redaktion erfuhren wir über die schweren Zeiten des Nationalsozialismus die Wilhelm Imkamp neben anderen Künstlern bewältigen musste. Mit seinen Werken gehörte Imkamp zu den „Entarteten Künstlern“ die mit einem Berufsverbot belegt wurden. Imkamp hatte auch aus diesem Grunde keinen Galeristen und verkaufte seine Bilder unter der Hand selber. Offiziell malte er in der damaligen Zeit Landschaftsbilder oder auch Porträts,die  bei Betrachtung seines Œuvre heute etwas fremd anmuten.

Gemälde von Wilhelm Imkamp Foto: Archiv EN-Mosaik

Gemälde von Wilhelm Imkamp Foto: Archiv EN-Mosaik

So war er trotz Berufsverbot durch die Nazis zum Kriegsdienst in einer Luftwaffeneinheit eingezogen worden. 1944 wurde sein Atelier in Gießen im Bombenhagel zerstört, viele Bilder fielen dem Bombenhagel zum Opfer. So konnte Imkamp auch kein Werksverzeichnis (Catalogue raisonné ) anlegen, sodass man heute nicht die Entwicklung Imkamps im Ganzen würdigen kann.

An den im Gevelsberger Sparkassen-EnnepeFinanzCenter ausgestellten Exponaten konnte man aber schon die Bandbreite seines Schaffens erahnen. Und, was noch wichtiger ist, man konnte seine Lehrer und deren Einflüsse in diesen Werken erkennen, die letztendlich zu dem eigenständigen Stil eines Wilhelm Imkamp geführt hatten.

Und so versammelte sich eine recht vergnügte Gesellschaft vor einem Imkamp Werk um die gelungene Ausstellung zu dokumentieren. Wobei das musikalisch Rahmenprogramm wurde durch die Gevelsberger Jazzband der Gevelsberg Musikschule bestritten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September 2016 während der Geschäftszeiten der Stadtsparkasse Gevelsberg in ihrem Sparkassen-EnnepeFinanzCenter zu besichtigen.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 

Die Schwächen der Privaten werden zu Stärken für die anderen

 

v.l.: Thomas Biermann und Michael Hedtkamp vom Vorstand der Gevelsberger Sparkasse stellen stolz das Bilanz-Ergebnis 2015 vor  Foto: (c) Linde Arndt

v.l.: Thomas Biermann und Michael Hedtkamp vom Vorstand der Gevelsberger Sparkasse stellen stolz das Bilanz-Ergebnis 2015 vor Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Der Finanzsektor zeigt ein uneinheitliches Bild in Deutschland, während die zwei größten Privatbanken, wie Deutsche Bank AG und Commerzbank AG, immer wieder mit negativen Schlagzeilen das Vertrauen ihrer Kunden verwirken und das zu recht. Die Deutsche Bank AG mit angekündigten 7 Mrd Euro Verlust oder die Comerzbank AG, die  ihre Shareholder mit 114 Millionen neuen Anteilsscheinen „überrascht“ um ihre Kernkapitalquote zu erhöhen,  sehen sich beide in besonderen Beobachtungen durch die Börse. Die Deutsche Bank AG steht sogar im Verdacht zu fallen. Was für ein Verdacht, der über der ehemals soliden Bank schwebt.

Auf der anderen Seite steht der Sparkassen- und Giroverband, der die immer noch (teilweise) anhaltende Finanzkrise gut ohne nennenswerten Schaden überstanden hat. Das lag an der für Banken mehr oder weniger ausgeprägten Vorsicht mit den Geldern ihrer Kunden umzugehen. Wobei die Privat-Banken mit weniger Vorsicht ihre Geschäfte tätigten.

Nun kann man in heutigen marktschreierischen Zeiten sagen, es bringt keine Story, wenn man aus/von einer Sparkasse berichtet, die solide und seriös ihre  zugedachte Aufgabe wahrnimmt. Zumal denn dieses Finanzinstitut auf der kommunalen Ebene agiert und nicht das große Rad drehen will. Werte wie Nachhaltigkeit, Transparenz, Ehrlichkeit und verantwortungsvolles Handeln und dem Kunden und den Menschen in der Region verpflichtet zu sein, ist eine Größe die irgendwie  schon ein großes Rad darstellt.

Es ist die Stadtsparkasse Gevelsberg, die ihre ausgesuchten Zahlen ´15 in einem Pressegespräch vortrug. So haben sich die Kundeneinlagen um 4,5 Punkte auf über 700 Millionen Euro erhöht. Ein besonderer Vertrauensbeweis sind die leicht gestiegenen Spareinlagen, also keine „Flucht“ in andere Anlageformen. Wobei man sagen muss; der Deutsche ist von Hause aus ein Sparer und meidet in der Regel das Risiko. Auf der anderen Seite stiegen die Kredite um 3,9% auf über 640 Millionen Euro, womit die Versorgung mit Kapital in Gevelsberg und im Südkreis eine sichere Adresse hat. Denn Unternehmen und Selbstständige sahen sich besonders gut bei der Stadtsparkasse Gevelsberg aufgehoben, was man am Plus von 5,8 Punkten des Kreditbestandes registrieren kann. Als uneinheitlich kann man die Darlehenszusagen betrachten, während Unternehmer und Selbstständige ihre Darlehen investiv einsetzten, konnte man im privaten Bereich einen sehr starken Einsatz im Immobilienbereich (+97,6%) verbuchen. Die Einlagen und Kredite zueinander kann man als solide mit ausreichender Reserve betrachten. Auch der Zuwachs an Girokonten auf über 20.000 Konten ist offensichtlich einem Vertrauensbeweis geschuldet. Im Verbundgeschäft mit der LBS spiegelt sich die erhöhte Nachfrage nach der eigenen Immobilie wieder (+11,3%). Nur die Provinzial schwächelt etwas, wahrscheinlich weil Lebens- und Rentenversicherungen sich in einer Umdenkphase befinden. Dies macht es extrem schwierig, die richtigen Produkte anzubieten. Dahingegen steigt das Wertpapiergeschäft wieder an. 300 Beratungen in 2014 zu über 400 Beratungen in 2015 sprechen da eine eindeutige Sprache. Reden wir mal über das gesellschaftliche Engagement der Stadtsparkasse Gevelsberg. 305 Tausend Euro, die an 120 Empfänger und Einrichtungen geflossen sind,zeigen eine starke integrative Verankerung in der Gevelsberger Gesellschaft. Wobei die Stadt Gevelsberg mit 3,463 Millionen Euro an Steuern bedacht wurde um ihre Kommunalen Aufgaben zu bewältigen.

Geleistet wurde dies alles von 142 Mitarbeitern, einschließlich der 9 Auszubildenden, dies als wichtigstes Kapital der Stadtsparkasse Gevelsberg.

Á propos Auszubildende. Hier würde es die Stadtsparkasse Gevelsberg gerne sehen, wenn sich ein paar Gevelsberger mehr bewerben würden. Wobei man immer wieder betonen muss, dass die Sparkassen mit ihren über 400 Instituten der größte gewerbliche Ausbilder Deutschlands ist. Die Ausbildung bei der Sparkasse bietet sehr vielseitige Perspektiven. Ausbildungen vom Bankkaufmann bis zum Betriebswirt, ganz wie der einzelnen sich einsetzen mag. Und darüberhinaus sind die erreichten Abschlüsse extrem krisensicher und das in unseren krisengeschüttelten Zeiten heute.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Seriös, solide und erfolgreich, gleich Sparkasse Gevelsberg

 

[jpg] Unsere Zeiten sind sehr schnell geworden. Die Stadtsparkasse Gevelsberg kann neben anderen Sparkassen sicher ein Lied davon singen.

draghi-2014

EZB Präsident Mario Draghi
Foto: Linde Arndt

Stand der Leitzins der EZB 2013 noch bei 0,25%, so wurde er ein Jahr später im Jahre 2014 auf sage und schreibe 0,05% festgesetzt. Mehr noch, die Banken wurden mit Strafzinsen in Höhe von – 0,20% belegt, wenn sie ihr Geld bei der EZB „parkten“. Gleichzeitig kauft die EZB, mit seinem Präsidenten Mario Draghi, Staatsanleihen in nie dagewesener Höhe, nämlich monatlich 60 Mrd. Euro bis 09/2016. Wachstum soll generiert werden und zwar, um jeden Preis, die Inflation ist zu niedrig, Deflationsängste bestimmen die Geld- und Finanzpolitik.

Eib

Werner Hoyer, Präsident der EIB
Foto: (c) EIB

n Brüssel gab man die Losung aus, wenn ein Staat seine Investitionen mit Krediten tätigt, sollten die auf dem Kapitalmarkt aufgenommenen Gelder nicht auf den Verschuldungsgrad angerechnet werden. Bei den Banken sollte man die KMU (Klein- und Mittleren Unternehmen) im Blick haben, wobei die EIB ( Europäische Investitionsbank ), mit seinem Präsidenten  Werner Hoyer die Banken positiv begleiten sollte.
„Innovatives Wachstum“ soll durch kreative Startups gefördert werden – Riskokapital soll vorgehalten werden. In den meisten Ländern gab es trotz dieser ungeheuren Maßnahmen kein signifikantes Wachstum. Was fehlte? Es fehlte ein wichtiger Faktor, der nicht groß genug zu bemessen ist – das Vertrauen. Die herausgegebenen Monatszahlen der Finanzbranche belegten das.

Anders die Sparkasse Gevelsberg, die ja immerhin diesem, teils widersprüchlichen, Umfeld auch ausgesetzt ist –  sie hat das Vertrauen ihrer mehrheitlich Gevelsberger Kunden. Die Bilanzzahlen der Gevelsberger Sparkasse sprechen da eine deutliche erfolgreiche Sprache.

„Bemerkenswert hierbei, so Vorstandsvorsitzender Thomas Biermann, sei die Tatsache, dass neben den täglich fälligen Geldern auch die klassischen Spareinlagen um immerhin 15,5 Mio. € zugenommen haben. Dieser Zuwachs von rund 5 % sei somit Träger des letztjährigen Wachstums.“

So sind die Kundeneinlagen der Sparkasse Gevelsberg um 3,1% auf 678,3 Mio € gestiegen. Innerhalb dieser Position sind die täglichen Sichteinlagen um 22,8% auf 199,4 Mio €  und die Spareinlagen  um 5 % auf 324,7 Mio € gestiegen. Die Sparkasse Gevelsberg überragt mit seinen Zahlen damit den Durchschnitt des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe und zeigt mit seinen Kunden eine sichtbar eingegangene Vertrauensbasis. Dies alles führt zu der Aussage, dass das Wachstum der Sparkasse Gevelsberg aus eigener Kraft ermöglicht wurde. Das Interbankengeschäft, also das Aus- und Verleihen von Geldern unter den Kreditinstituten, stellte hierbei einen zu vernachlässigenden Faktor dar.

Das Kundenkreditgeschäft bei Selbstständigen und Unternehmen des KMU Bereiches steigerte sich um 4,6% auf 60 Mio €.  Auch die Förderkredite, einschließlich Existenzgründungen, fanden bei der Sparkasse Gevelsberg Beachtung, sie stiegen um 36,4% auf 18,6 Mio €.  Nicht zu hoch und nicht zu niedrig, ein guter Mix zu den Gesamtzusagen im Kreditgeschäft.

Kundeneinlagen (678 Mio €) und Kundenkredite (619 Mio €) stehen in einem soliden Verhältnis zueinander.

Kommen wir zum Verbundgeschäft der Sparkasse Gevelsberg. Die LBS wusste eine Bausparsumme von 15,9 Mio € zu vermelden, die Provinzial bewertete ihre Renten- und Lebensversicherungen mit einer Versicherungssumme von 9,2 Mio € und zu guter Letzt wurden 5,9 Mio € Immobilien im Immobilien Center vermittelt.

Einen kleinen Wermutstropfen musste die Sparkasse Gevelsberg jedoch verbuchen. So konnte das Wertpapiergeschäft keine Zuwachsraten aufweisen, was aber auf das zögerliche Verhalten der Deutschen im Zusammenhang mit Wertpapieren zurück zu führen ist. Wenn auch  die festverzinslichen Wertpapiere rückläufig sind, zeigen sie doch einen Anleger der sich eher kurzfristigen Vermögensanlagen zuwendet.

„Gut für Gevelsberg“ ist Versprechen der Sparkasse Gevelsberg an einer gesellschaftlichen Teilhabe und Entwicklung der Stadt und seiner Bürger.  568.000,– € wusste die Stadtsparkasse Gevelsberg an die Stadt auszuschütten, wobei der Sportverein genauso wie das Kulturereignis von diesen Gelder profitierte und damit das Leben in der Stadt bereicherte.

Neben 450.000,– €, die die Stadt als Ausschüttung bekommen hatte, flossen der Stadt über die Gewerbesteuer 1,7 Mio € in die Stadtkasse.

Als Arbeitgeber mit 146 Mitarbeitern, einschließlich 12 Auszubildenden, hat die Stadtsparkassen Gevelsberg einen weiteren positiven Namen für die Stadt.

„Obwohl in der Sparkasse zum Ende des Jahres 2014 bereits 19.944 Girokonten geführt wurden, möchten wir im Jahr 2015 unseren Marktanteil noch weiter ausbauen“ so Michael Hedtkamp.

Für 2015 will die Sparkasse Gevelsberg die 20.000 er Marke des Bestandes seiner Girokonten reißen. Es darf aber auch noch ein bisschen mehr sein. Dazu bietet die Sparkasse Gevelsberg ihr Premium Girokonto „GiroPremium“ an.

 

Hedtkamp - Biermann

v.re: Vorstandtsvorsitzender Thomas Biermann und Vorstandsmitglied Michael Hedtkamp von der Sparkasse Gevelsberg Foto: André Sicks

 

  • Zahlungsverkehr   sowohl als auch mit Beleg oder ohne Beleg

  • Online   Banking, Elektronisches Postfach und Auszüge inclusive

  • MasterCard   sowie Partnerkarte inklusive

  • lukrative   Rückvergütungen bei Einsatz der MasterCard

  • 1%   Guthabenverzinsung bis 1.000,–€, Dispozins 7,95%

  •  extra  wird eine Sparkassen-MotivCard „Ennepebogen“ ausgegeben

 

So hat die Sparkasse einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft getan, indem Onlineprodukte abgeschlossen werden können aber auch die Baufinanzierung online durchgerechnet werden kann. Bei der Beraterstrategie will man mit dem Kunden Optionen erarbeiten, die dann zu einer optimierten Entscheidung beim Kunden führt.

Es zahlt sich also immer noch aus ein seriöses und solides Geschäftsmodell im Finanzsektor zu haben, der Erfolg gibt der Sparkasse Gevelsberg recht.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 

 

Premiere im Zentrum für Kirche und Kultur in Gevelsberg

Initiatoren der Bürgerstiftung Stadtsparkasse Gevelsberg  Foto: Linde Arndt

Beiräte und Initiatoren der Bürgerstiftung Stadtsparkasse Gevelsberg Foto: Linde Arndt

[la] Wenn morgen, Donnerstag, 23.10.2014 um  20:00 Uhr das 1. Meisterkonzert der Konzertgesellschaft Gevelsberg  „L´arte del mondo“  mit Dirigent: Werner Ehrhardt und Emilio Percan, Violine stattfindet, ist es auch gleichzeitig eine Premiere des FaceLifting  der Kulturellen Begegnungsstätte, und dies  von beachtlichem Wert.

Heute, beim Pressetermin, wurden uns die Neuerungen vorgestellt, die durch die Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Gevelsberg ermöglicht wurden und eine große Bereicherung des Veranstaltungsraumes sind.  

Es wurden 600 neue  Stühle und 63 Tische 160 x 80 cm angeschafft (wobei die Bestuhlung für die Musiker, auf deren Wunsch, ohne Polsterung erstellt wurden). Als besonderes Highlight kann man nennen, dass die Stühle auf der Innenseite einen Anzeigeship haben, der elektronisch gesteuert wird und die Platznummer anzeigt. Je nach Bedarf und Veranstaltung kann es variiert werden.
Für den Ausbau der Bühne wurde auch eine zeitgemäße Podesterie angeschafft.
Ferner wurden die technischen Anlagen aufgewertet, die 14 Fenster erhielten eine solide, sich dem Raumbild ästhetisch anpassende Anlage mit Jalousien, die für eine nach Bedarf erforderliche Verdunkelung des Raumes sorgen kann. Beide Seiten sind unabhängig voneinander elektronisch steuerbar.

Zu der umfangreichen Erneuerung gehört auch noch ein Beamer und eine variable Leinwand.
Bis auf die Bestuhlung sind alle anderen Gewerke von heimischen Handwerkern erstellt worden. Die Bestuhlung wurde von dem Architekturbüro, die auch den Umbau der Sparkasse seinerzeit in Händen hatte, empfohlen, da dieses Büro gerade in Sachen Einrichtung von Konzert- und Veranstaltungs-Sälen Erfahrung hat.

 

Die Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Gevelsberg wurde bereits im Jahr 1985 gegründet.Seit dieser Zeit unterstützt sie Vereine und deren Projekte, sowohl aus den Bereichen Sport, Kultur und auch soziales Engagement. Die Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der kulturellen Begegnungsstätte e.V. ist das neueste Projekt der Stiftung. Hier entschied man sich für die Modernisierung des Zentrums für Kirche und Kultur.

Es ist kein spontaner Entschluss, immerhin ist der Beschluss bereits im Jahre 2013 erfolgt. Bereits da hatte der Beirat der Bürgerstiftung beschlossen, den kulturellen Treffpunkt in Gevelsberg, wie oben berichtet, zu modernisieren.

Auch die Konzertgesellschaft gehört seit einigen Jahren zu den Förderprojekten der Bürgerstiftung Sparkasse.

Es ist immer wieder so, daß die Bürgerstiftung neben vielen kleineren Förderprojekten auch immer wieder gerne große, nachhaltige und erlebbare Projekte bezuschusst, wie z.B. die Kornbrennerei des Verschönerungsvereins, die als Bürgerzentrum etabliert ist.

Der Trägerverein, Kirche und Stadt hätten so ein umfangreiches FaceLifting nich alleine stemmen können und dankten daher Herrn  Thomas Biermann [Vorstandsvorsitzender] und  Herrn Michael Hedtkamp [Vorstandsmitglied] , sowie Herrn Ulrich Boerner von der Stadtsparkasse Gevelsberg. So können jetzt an diesem Veranstaltungsort wichtige kulturelle Veranstaltungen und Feste begangen werden. Da Gevelsberg keine eigene Stadthalle hat, eine wichtige Institution für kleinere und größere Veranstaltungen.

Wer nun das morgige 1. Meisterkonzert und die Modernisierung des Zentrums für Kirche und Kultur genießen möchte – es sind noch einige, wenige Karten zu erstehen.

Für spontan Entschlossene rasch
Karten bei Pro Ticket bestellen!
oder es an der Abendkasse versuchen.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Der Geist von Janosch in der Gevelsberger Sparkasse

Janosch-Ausstellung in der Stadtsparkasse Gevelsberg  Foto: Linde Arndt

Janosch-Ausstellung in der Stadtsparkasse Gevelsberg Foto: Linde Arndt

[jpg] Die Stadtsparkasse Gevelsberg war bis zum letzten Platz besetzt. Sparkassenangestellte suchten noch die letzten Stühle für die stehenden Besucher zu organisieren. Es nutzte nichts es waren viele, sehr viele Besucher, die an der Eröffnung der Janosch Ausstellung teilhaben wollten. Leider kam es nicht zum Besuch von Janosch, der hatte sich erkältet und bat vielmals um Entschuldigung.

Gitarrenduo

Dagmar Tewes, Leitein der Gevelsberger Musikschule und Professor Hans Werner Huperts, Aachener Musikhochschule Foto: Linde Arndt

Wieder ist es der Sparkasse Gevelsberg gelungen einen ausgewiesenen und renommierten Künstler in ihr Ennepe Finanz Center (EFC) einzuladen.

Unter dem zweideutigen Titel. „Komm wir finden einen Schatz“, einer der Buchtitel von Janosch, kamen 90 Originalgrafiken, Aquarelle und Gouachen nach Gevelsberg zur Ausstellung.

Die Ausstellungseröffnung wurde von Dagmar Tewes, der Leitein der Gevelsberger Musikschule und Professor Hans Werner Huperts, Aachener Musikhochschule, musikalisch als Gitarrenduo umrahmt.

Günther Troll und Thomas Biermann  Foto: Linde Arndt

Günther Troll und Thomas Biermann Foto: Linde Arndt

Vorstandsvorsitzender Thomas Biermann hob denn auch den „Schatz“ indem er attrakative Zinsen seiner Gevelsberger Sparkasse anbot. Denn durch die Niedrigzinspolitik der EZB sieht er eine versteckte Enteignung der Sparer und Kapitalanleger.


Ausdrücklich lobte er die angenehme Zusammenarbeit mit dem Kuratorenehepaar Gabriele und Günther Troll, wobei man nunmehr mehrere gemeinsame Austellungen durchgeführt hatte, letztmalig 2013 eine Armin Mueller-Stahl Ausstellung in gleichen Räumen.

Bürgermeister Claus Jacobi kam gerade von einem Gottesdienst vom Altenheim „Maria Frieden“ an das Rednerpult, die Altenheimbewohner hatten ihn alle auf diese Ausstellung angesprochen. Alle Altenheimbewohner kannten das Janosch Werk „Oh, wie schön ist Panama“ und kamen mit Jacobi über diesen Künstler ins schwärmen. Bürgermeister Claus Jacobi widmete denn auch gleich den Buchtitel „ Oh, wie schön ist Panama“ kurzerhand in „Oh, wie schön ist Gevelsberg“ um.

Der Kurator Günther Troll fand die Texte und die Illustrationen der Janosch Kinderbücher als hervorragende und inspirierende Einheit. Die Janosch Bücher und Zeichnungen zeigen eine kindlich naive Welt, die die Seelen der Kinder berühren. Wobei diese Berührungen auch die Erwachsenen beglücken können. Freiheit und Anarchie ist der Inhalt, den man aus den Geschichten als Botschaft ziehen kann. So versteht Janosch die Anarchie seiner Figuren als nicht geordnetes Zusammenleben in dem die Sinnfrage durch das Glück der Protagonisten beantwortet wird. Zuhause ist das Land ihrer Träume, so Tiger und Bär. Doch manchmal muss man auch aufbrechen um neue Freunde zu finden und neue Menschen kennen zu lernen, zitierte Troll aus Janosch. Es ist eine einfache und leicht verständliche Philosophie, eine Selbstverständlichkeit, die Janosch zu einem Begleiter für jung und alt machte. So ist sein Stil in seinen künstlerischen Werken als unverwechselbar zu bezeichnen. Im Detail seiner Werke thematisiert Janosch aber auch Kritik an der Gesellschaft mittels einer einfachen Bild- und Wortsprache.

Es wäre aber zu einfach, wenn man Janosch nur auf den Kinderbuchautor und Illustrator reduzieren würde.

Seine Vita zeigt uns einen Menschen der hart an sich gearbeitet hat:

Janosch wurde 1931 als Horst Eckert in Hindenburg (Heutige Zabrze) Oberschlesien geboren und wuchs bei seinen Großeltern in einer Bergarbeitersiedlung auf. Bereits als Kind von dreizehn Jahren ging Janosch in die Lehre zum Schmied und arbeitete in einer Schlosserei. Diese Erfahrung war eine der prägendsten seines Lebens. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges flüchteten Janoschs Eltern mit ihm nach Westdeutschland, wo er in der Nähe von Oldenburg in Textilfabriken arbeitete. Danach besuchte er eine Textilfachschule in Krefeld und dort nahm er an einem Lehrgang für Musterzeichnen bei dem Klee-Schüler Gerhard Kadow teil. Nach einem Aufenthalt in Paris zog er 1953 nach München, studierte an der Akademie der Bildenden Künste bei Ernst Geitlinger, verließ aber sein Kunststudium wegen „mangelnder Begabung“ nach einigen Probesemestern. Danach arbeitete er als freischaffender Künstler. 1956 begann seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton.

Ein Freund riet ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen, wobei sein Verleger Georg Lentz ihm empfahl sich „Janosch“ zu nennen. 1960 erschien sein erstes Kinderbuch „Die Geschichte von Valek dem Pferd“ bei dem mit ihm befreundeten Verleger und dessen Georg-Lentz-Verlag , 1970 sein erster Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“. Neben seinen Kinderbüchern hat Janosch zahlreiche Romane und Theaterstücke für Erwachsene verfasst, in denen er sich mit ernsthaften Themen wie Religion, gottesfürchtiger Erziehung und der Frage nach dem Sinn des Lebens und wahrer Lebenskunst beschäftigte.

Seine Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wurden nicht nur mit angesehenen Literaturpreisen, sondern auch mit zahlreichen Kultur-, Kunst- und Filmpreisen ausgezeichnet. Erwähnt sei hier stellvertretend der Andreas-Gryphius-Preis (1992 für sein Romanwerk)

1993 bekam Janosch das Bundesverdienstkreuz als Anerkennung für sein künstlerisches Schaffen verliehen.

Seit Mitte 2013 zeichnet Janosch eine wöchentliche Kolumne über Wondrak, den neuen Superstar im ZEITmagazin.

Heute lebt Janosch auf Teneriffa und verlässt nicht gerne die Insel und meidet das Publikum; denn seine Bilder sprechen für sich, so Janosch in einem Interview.

 

Die Ausstellung kann noch bis zum

24. Oktober 2014 im Ennepe Finanz Center (EFC) der Sparkasse Gevelsberg

besucht werden.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Von festem Schuhwerk und einem soliden Wirtschaftswachstum

Thomas Biermann, Dr. Traud

Thomas Biermann, Dr. Gertrud R. Traud
Foto: © Linde Arndt

[jpg] Die Bankzinsen sind auf einem historischen Tief. Was tun mit dem eigenen Geld? Wenn das so weiter geht, werden die Anleger durch die niedrigen Zinsen mit der Inflation schleichend verlieren.

Vorstandsvorsitzender Thomas Biermann von der Stadtsparkasse Gevelsberg wusste Rat und lud eine Frau ein. Sie gilt als eine ausgewiesene Koryphäe im Bereich Analyse und Prognose der Wirtschaft bei der Helaba, ein Zusammenschluss der Landesbanken Hessen und Thüringen. Dr. Gertrud R. Traud ist bei der Helaba Chefvolkswirtin und leitet den Bereich Research. Sie muss es wissen und richtig einschätzen, von ihren Analysen hängt die Geschäftsentwicklung nicht nur der Helaba ab, vielmehr hängen an ihren Lippen viele Unternehmen. Die Helaba ist eine der größten Verbundbanken und hat die Nachfolge der ehemaligen WestLB übernommen. Sie hat ihren Sitz in dem 200 Meter hohen Main Tower in Frankfurt.

Dr. Gertrud R. Traud Foto: © Linde Arndt

Dr. Gertrud R. Traud Foto: © Linde Arndt

Frau Dr. Traud ist ein zierliche Frau und hatte sich bei einem Skiunfall einen Kreuzbandriss zu gezogen, was sie aber nicht hinderte das schon zugesagte Referat abzuhalten. Und so passte die Vorstellung von Thomas Biermann, der Frau Dr. Traud als die Steigerung von Fachmann als Fachfrau vorstellte. Kein Problem, so hielt die Fachfrau das Referat eben im sitzen.

„Zieh an die Wanderschuhe“ – Konjunktur Ausblick 2014. Es wurde ein kurzweiliges Referat voller Bilder die in einem das Gefühl weckte mehr von Wirtschaft zu erfahren. So schilderte sie die Konjunktur als eine Wanderung über das Mittelgebirge. Für die Alpen reichen die Prognosen nicht – die Konjunktur geht als nicht hoch hinaus. Die Flucht in das Gold war 2013 nicht gut, 2014 könnte aber ein Goldjahr werden, wenn man keinen zu hohen Kursausschlag erwartet. Die deutsche Volkswirtschaft ist stark und wird in Europa die anderen Länder mit ziehen. Allerdings erreichen wir die Werte der Vorkrisenjahre noch nicht. Aber, das ist wesentlich, 2014 werden die Zinsen wieder steigen, wobei die USA den Vorreiter macht. Der Exportüberschuss der deutschen Wirtschaft stellt die EU vor Probleme. Denn Deutschland könnte investieren, zum Beispiel in seine Infrastruktur (Straßen, Brücken, Gebäude), legt die Überschüsse aber auf die hohe Kante oder verkonsumiert sie. Energie wird nicht teurer, weil der Gaspreis sehr niedrig ist. Energie kann aber sehr teuer werden, wenn die Energiewende durch Deutschland mit kurzfristigen Entscheidungen mit hohen Kosten belegt wird. Der Gestaltungswille sollte schon etwas stärker ausgeprägt sein. Dass der deutsche Staat den Konsum finanziert, wie jetzt zum Beispiel die Renten, bringt zwar den Parteien mehr Wählerstimmen kann aber durch wirtschaftliche Leistungen nicht gegenfinanziert werden. Die Wirtschaft selber hat einen Investitionsrückstand im Bereich der Ausrüstungen. Auch Russland kam zur Sprache. Nicht die derzeitigen Sanktionen bereiten Russland Probleme, vielmehr müsste Russland in seine Wirtschaft investieren um ein breiteres und wettbewerbsfähiges Angebot auf dem Weltmarkt zu erbringen. Öl und Gas reichen nicht für so ein großes Land. Aus diesem Grunde kommt Russland auch nicht so schnell aus den Nachwehen der Finanzkrise.

Der Dax, also der deutsche Aktienindex, liegt zur Zeit bei rund 9.500 Euro wird jedoch in 2014 auf 8.300 Euro fallen, letztendlich wird das aber niemandem wehtun.

Die Zeit verging im Flug mit dieser Fachfrau, die den Besuchern spielend die gesamten wirtschaftlichen Prozesse dargelegt hatte, ohne das eine Überforderung aufkam. Später in den Einzelgesprächen konnte man den Eindruck bekommen, dass sich viele zum Homo oeconomicus berufen fühlten.

Zu guter Letzt sprach der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Gevelsberg, Thomas Biermann, ungewöhnlicherweise noch über das Salär welches für das Referat fällig gewesen wäre. Frau Dr. Traud und Thomas Biermann sind übereingekommen 1.500,– Euro dem Ökumenischen Hospizverein Emmaus e.V. an der Hagenerstraße in Gevelsberg zu kommen zu lassen. Eine Geste die gut ankam.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Ungebrochener Wachstumskurs der Sparkasse Gevelsberg

v.re: Vorstandtsvorsitzender Thomas Biermann und Vorstandsmitglied Michael Hedtkamp von der Sparkasse Gevelsberg präsentieren das Bilanzergebnis 2013  Foto: Linde Arndt

v.re: Vorstandtsvorsitzender Thomas Biermann und Vorstandsmitglied Michael Hedtkamp von der Sparkasse Gevelsberg
Foto: Linde Arndt

[la] Gut gelaunt zeigten Thomas Biermann (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gevelsberg) und Michael Hedtkamp (Vorstandsmitglied) das Ergebnis ihrer positiven Geschäftsentwicklung in einem  Bilanzpressegespräch zur Geschäftsentwicklung 2013. “Unseren erfolgreichen Wachstumskurs der letzten Jahre konnten wir auch in 2013 fortsetzen”, so Biermann. Auf Grund der Beruhigung der wirtschaftlichen und finanzpolitischen Situation im Euroraum habe sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung im Laufe des Jahres 2013 stabilisiert.

Dieses war möglich, da im vergangenen Jahr der private Verbrauch, unterstützt  durch die anhaltende Niedrigzinspolitik der Notenbanken, von  der starken Lage auf dem Arbeitsmarkt und damit gleichfalls verbundenen Lohnzuwächsen, profitierte.

Das Ergebnis zeigt auch die vorliegende Bilanz, die mit einer Bilanzsumme von 896,1 Mio. Euro abschliesst und damit 2,5 % höher liegt als das Ergebnis von 2012, welches einen Zuwachs von 3,7 % verzeichnet hatte. Zum Vergleich: Das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug 0,4%, was uns natürlich mit Stolz erfüllt; denn dieses Wachstum schafften wir aus eigener Kraft (organisches Wachstum). Auch im Ranking des Sparkassenverbandes Westfalen Lippe schneiden wir besser ab als die verbundenen Sparkassen.

 

Einlagengeschäft im Aufwärtstrend

“Auch die Kundeneinlagen konnten mit einem Plus von 2,6 % auf 657,6 Mio Euro  verzeichnet werden. Das hohe Niveau aus dem Jahre 2012 wurde somit mit hauseigenen Sparkassenbriefen gehalten und lag erneut bedeutend über dem rückläufigen Verbandsdurchschnitt in Westfalen-Lippe”, so Thomas Biermann. „Ein Zeichen für ein hohes Vertrauen unserer Kunden gegenüber ihrer Gevelsberger Sparkasse.“

Das Aktiengeschäft ist erklärbar durch unsere Kunden mit Vorsicht betrachtet. Währenddessen der Immobilienmarkt als eine hervorragende Anlageform wahrgenommen wird.

v.l.: Michael Hedtkamp, Thomas Biermann, Thomas Theile (Sparkasse Gevelsberg) Foto: Linde Arndt

v.l.: Michael Hedtkamp, Thomas Biermann, Thomas Theile (Sparkasse Gevelsberg) Foto: Linde Arndt

 

„Wir können mit Fug und Recht sagen, dass unsere Gevelsberger Sparkasse ein solides und erfolgreiches Institut auch im Jahre 2013 darstellt.

Neben der Präsentation der Jahreszahlen 2013 haben wir die Umstellung auf das SEPA (Single Euro Payments Area) Verfahren abgeschlossen. Allerdings müssen wir den Vereinen im Zusammenhang mit dem Lastschriftverfahren kleinere Hilfestellungen leisten, was wir auch gerne tun. Die Frist für diese Umstellung wurde jedoch dieser Tage um 6 Monate verlängert. Für Privatkunden beginnt die Frist für das SEPA verfahren allerdings erst ab dem 1.1.2016.

Auch unser Umbau wurde fast geräuschlos und innerhalb kurzer Zeit in 2013 umgesetzt.
Hinter der “Bühne” wurden die Vorbereitungen für Basel III ( Qualitative Erhöhung der Eigenkapitalsbasis ) angestoßen. Hier können wir mit einer Kernkapitalquote, gemäß der Berechnung nach Basel III, in Höhe von 16,06 % eine herausragende Zahl vorweisen.

Mit Freude sehen wir unser soziales Engagement welches uns immer wieder zeigt, die Stadtsparkasse Gevelsberg ist mitten in Gevelsberg zuhause. Aber auch als Steuerzahler im Bereich der Gewerbesteuer sind wir mit 1.750 tsd. Euro neben anderen Steuerzahlern ein Teil der Stadt Gevelsberg“  so die Ausführungen von Thomas Biermann (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gevelsberg) und Michael Hedtkamp (Vorstandsmitglied).

Im Ausblick auf 2014 ist es  wieder gelungen, eine wunderbare Ausstellung zu organisieren. Vom 29. September bis zum 24. Oktober wird der bekannte deutscher Illustrator, Kinderbuchautor und Schriftsteller Janosch, der heute auf Teneriffa lebt,  bei  der Sparkasse Gevelsberg  zu Gast sein. Er wird zur Austellungseröffnung selber anwesend sein. „Wir werden hier mit unseren Kunden diesem Event mit Freude entgegen sehen,“ so Thomas Biermann.

Jürgen Gehardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg.