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Immobilia2017 – das PLUS steht für mehr als bisher

v.l.: Michael Lindermann [Vorstandsvorsitzender der Städtischen Sparkasse zu Schwelm] , Janina Jellinghaus [Immobilienmaklerin der LBS Gebietsleitung], Daniela Weithe [Vorsitzende der Werbegemeinschaft Schwelm], Carsten Hagen [Karl Krebs GmbH], Johannes Schulz [Vorstandsmitglied der Städtischen Sparkasse zu Schwelm ] Foto: (c) Linde Arndt

[la] Viele Menschen aus Schwelm und der umliegenden Region  freuen sich wieder auf ein spannendes Event, die Immobilia2017 PLUS, rund um und in der Städtischen Sparkasse zu Schwelm.
Es gibt ein großes Programm, das durch die zusätzliche Leistungsshow eigentlich alle Sparten abdeckt, die man an Informationen und Möglichkeiten benötigt.

Am kommenden Freitag und Samstag laden wir die Bürger herzlich zu einer großen Ausstellung in und um unsere Sparkasse ein“, so Michael Lindermann, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Sparkasse zu Schwelm. Die „Immobilia Plus“ – Immoblilia und Leistungsschau – präsentiert sich am Freitag, 12. Mai 2017, von 14:00 bis 18:00 Uhr, und am Samstag, 13. Mai 2017, von 10:00 bis 14:00 Uhr. Rund 40 Aussteller stellen ihre Angebote und Leistungen vor. Der Eintritt ist frei.

Zu sehen sind aktuelle Wohn- und Mietangebote für private und gewerbliche Nutzung. Jascha Volkenborn, Gebietsleiter der LBS, und sein Team stellen die interessanten Objekte aus der Region  vor – Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen  oder Mehrfamilienhäuser. Es darf auch verraten werden, dass an den Ausstellungstagen neue Objekte vorgestellt werden, die zur Zeit noch an keiner anderen Stelle zu finden sind.

Gerne können Bürger, die in diesem Frühjahr ihre Immobilie noch verkaufen möchten, einen kurzfristigen Sonderservice von der LBS  zur Marktpreiseinschätzung in Anspruch nehmen, um das Objekt auf der „Immobilia Plus“ präsentieren zu können.

Persönliche Beratung wird bei dieser Ausstellung wieder groß geschrieben, „denn zum Beispiel bei einem Neubau oder Umbau von Wohneigentum sind ab einer bestimmten Größenordnung die Erfahrungen und Empfehlungen von Experten besonders wichtig“, so Johannes Schulz, Vorstandsmitglied der Städtischen Sparkasse zu Schwelm. Auch der rechtliche Bereich für die Vertragsgestaltung muss bei einem Kauf oder Verkauf berücksichtigt werden, und auch dafür stehen Juristen auf der „Immobilia Plus“ bereit.

 

Für Fragen rund um die gesamte Finanzierung eines Bau- bzw. Umbauprojekts oder auch die PKW-Finanzierung stehen den Besuchern die Finanzexperten der Sparkasse direkt vor Ort zur Verfügung. Denn das zurzeit sehr niedrige Zinsniveau ist hervorragend für Investitionen geeignet. 

Ein absolutes Hifhlight, vor allem für junge Familien, ist aber folgende Tatsache:

Bei dem von der Städtischen Sparkasse zu Schwelm zusammen mit der NRWBANK aufgelegten Sonderkreditprogramm können sich Bauherren zum Beispiel die niedrigen Zinsen für die gesamte Laufzeit von 30 Jahren sichern und damit auch mit einer festen Rate bis zur Rückzahlung des Darlehens kalkulieren. Es kann zum Erwerb von privatem, selbstgenutztem Wohneigentum in NRW sowie für Prolongationen bzw. Ablösungen von Baufinanzierungen verwendet werden. Dieses ist lediglich eine Option. Ab dem 10. Laufzeitjahr besteht die Möglichkeit eines Sonderkündigungsrechts.

 Einen besonderen Akzent bei dieser Immobilia stellt die Energieberatung dar. Ebenso ist das Thema Brandschutz besonders im Fokus und so wird auch die Feuerwehr Schwelm Präventionsmaßnahmen für Haushalte aufzeigen.

Für die interessierten Besucher stehen Fachleute als lokale Ansprechpartner bereit – von Autohäusern, Spezialisten der Außen- und Innengestaltung, Sanitär, Heizung, Maler und Anstreicher, Elektroinstallation, Tischlerei, Möbel-Wohn-Ideen, Solarsystemen, Fertighausanbieter und Bauträger über Rechtsanwälte und Notare, Sachverständige, Spezialisten für Informationstechnik, Mieterberatung, Versicherung, Immobilien und Vermietungsspezialisten sowie Finanzierungsspezialisten.

Sonderaktion  der Schwelmer Autohäuser:

Die Autohaus-Gruppe Tepass + Seiz präsentiert zu diesem aktuellen Thema die dafür geeigneten PKW-Elektro-Modelle, den VW E-Golf sowie VW E-Up und die Funktionalitäten. Bürger können sich hautnah über die Vorteile der innovativen und zukunftsorientierten Technologie informieren. Darüber hinaus führt Tepass + Seiz viele weitere Modelle aus dem Hause Volkswagen, Audi, Seat und Skoda vor. In diesem Bereich der Römerstraße können auch ganz Sportliche die eigene Mobilität ausprobieren und ihre Geschicklichkeit auf einem eigens dafür eingerichteten Segway-Parcours testen.

Elektroinstallationen aller Art für den Innen- und Außenbereich präsentiert das Schwelmer Unternehmen Elektro-Nockemann. In Kooperation mit der AVU Gevelsberg und dem Autohaus Tepass und Seiz stellt der Betrieb bei der Leistungsschau die Elektro-Ladestation vor und steht für die sicherlich zahlreich auftretenden Fragen zu dieser Innovation zur Verfügung.

 Auf dem Sparkassenparkplatz präsentiert sich das Autohaus A. Decker mit seiner gesamten Mazda Fahrzeugpalette. Die verschiedenen Modelle bieten für jeden Geschmack und Bedarf das richtige Auto. Durch die innovative, von Mazda exklusiv entwickelte „SKYACTIV“-Technologie erzielen die Motoren sparsame Verbräuche bei maximalem Fahrspaß. Das Autohaus Decker hofft, als Highlight der Ausstellung eine Vorpremiere des brandneuen Mazda CX-5 organisieren zu können, der eigentlich erst eine Woche später zur deutschlandweiten Sonderschau ausgeliefert wird.

 Das Autohaus M+S Automobile zeigt auf dem Sparkassenparkplatz Hyundai YES! Sondermodelle, und in einem REAL-Fahrsimulator können Besucher sogar mit den neuen SUV Tucson um den Nürburgring Probe fahren. Mit der neuen Honda X-ADV stellt das Schwelmer Unternehmen ein neues Motorradkonzept vor. Das revolutionär neue Kraftrad kombiniert Adventure-Design mit Allround-Leistung, Funktionalität und Komfort. Von Peugeot zeigt das Schwelmer Autohaus neben dem Bestseller Roller Speedfight auch den 3-Rad-Roller Metropolis 400: Fahrfeeling wie auf einem Motorrad, aber mit Autoführerschein zu fahren.

 

Unternehmen aus dem Bereich Bauhandwerk, Dienstleistung und Handel stehen für die Besucher zur Verfügung und präsentieren ihre Leistungen. Ein breites Spektrum an weiteren Angeboten zeigen Schwelmer Unternehmen im Rahmen einer Leistungsschau im Außenbereich der Sparkasse. Zu diesem Anlass wird der obere Teil der Römerstraße und des Neumarkts an beiden Tagen für den Durchgangsverkehr gesperrt, damit die Besucher in Ruhe schauen und ausprobieren können.

 

Damit ist die „Immobilia Plus“ eine umfassende Schau, die zeigt, was in Schwelm und Umgebung möglich ist. Für Unterhaltung von Jung und Alt mit Hüpfburg, Kinderschminken, Segway-Parcours und kulinarischen Köstlichkeiten ist ebenfalls bestens vorgesorgt. Das erste Mal ist hier auch eine interessante Thermomix-Vorführung dabei.

Bei diesem reichhaltigen Angebot müsste eigentlich für jeden etwas attraktives dabei sein. Ein Besuch der „Immobilia Plus“ lohnt sich also auf jeden Fall.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Schwelm

 

 

Sperrung ab Sparkassenparkplatz (s. Sonderseite)

 

Schwelmer Trödelmarkt Umleitungen der Linien SB37 / 550 / 556 / 566 / 568 / 608

[Schwelm] Am Sonntag, den 07. Mai 2017, findet in der Schwelmer Innenstadt der traditionelle Trödelmarkt statt. Aus diesem Grund kann die Wilhelmstraße in der Zeit Samstag, 6. Mai ca.14 Uhr bis Sonntag, 7. Mai ca. 21 Uhr von den Buslinien SB37 / 550 / 556 / 566 / 568 und 608 nicht befahren werden.
Somit können auch die Haltestellen „Möllenkotten“, „Kreishaus“ und „Wilhelmstraße“ nicht befahren werden. Als Ersatz wird der Haltepunkt „Schule Kaiserstraße“ (Richtung Ennepetal) bedient.
Umleitung: Alle Busse in Richtung Ennepetal werden über die Kaiserstraße umgeleitet; Busse in Richtung Schwelm Bf. werden über die Nordstraße geführt

Schwelmer „Accept it or forget it“

Ratssitzung 27.04.2017 in Schwelm Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Zwei Themen hatte der Schwelmer Stadtrat auf der Agenda. Das Brauerei Gelände (schon wieder), damit das neue Rathaus und den Sportplatz „An der Rennbahn“. An beiden Themen kann man die Schwelmer Provinzialität festmachen, die der Entwicklung der Kreisstadt im Wege steht.

 

Die Schwelmer Brauerei

Sieben Jahre sind in der Stadt Schwelm vergangen als die ehemalige Schwelmer Brauerei, die übrigens ein Aushängeschild der Stadt Schwelm war, ins Trudeln geriet und letztendlich ohne zielführende Bemühungen in die Insolvenz ging. Anfangs wollte die Politik die Brauerei noch unterstützen, nur, mangels Ideen und Konzepten gab man von Seiten des Rathauses schnell auf. In der zweiten Phase machte man dem Eigentümer der Immobilie, dem alteingesessenen Unternehmer Burkhard Pass das Leben schwer, indem man immer wieder seine Investitionsbemühungen in die Brauerei Immobilie zu behindern wusste. Es kam wie es kommen musste Burkhard Pass gab genervt auf, riss die Brauerei ab und veräußerte die Immobilie an die Euroconcept Group in Zug, Gesellschaft für Immobilienentwicklung und Investment und deren Tochter Euroconcept Development GmbH in Konstanz. Mit Pauken und Trompeten wurde die Realisierung einer Investition von Euroconcept angekündigt, die die Mitte von Schwelm in neuem Glanz erscheinen lassen sollte. Nebenan sollte das Kaufhofgebäude aufgewertet werden, so dass man schon von der „Neuen Mitte“ Schwelm schwärmte. Der Potsdamer Platz in Berlin, der die „Neue Mitte“ Berlins symbolisiert und den Aufbruch nach 1989 darstellte, war nichts gegen die „Neue Mitte“ in Schwelm. „Hochmut kommt vor dem Fall“, so ein geflügeltes Wort. Und die angestrebten Investitionen stürzten wie Kartenhäuser zusammen. Kolportiert wurde, man sah keine vernünftige Kosten-Nutzen-Relation der Investitionen von Seiten der Investoren. Wahrscheinlich fanden sich keine Mieter die diesen Mietpreis zu zahlen bereit waren.

Wie dem auch sei, Schwelm hatte mitten in der Stadt eine riesengroße „Wunde“, die selbst für den hartgesottenen Schwelmer Provinzialismus unerträglich war. Man suchte eine Lösung und fand sie auch.

 

Das neue Rathaus

Michael Schwunk (FDP)
Foto: (c) Linde Arndt

Rund 60 Jahre ist das Rathaus Schwelm jetzt alt, es war das ehemalige Kreisgebäude und ist in die Jahre gekommen. Kein Wunder wenn hier und dort schon mal die Decke runterkam oder die Feuchtigkeit statt aus dem Wasserhahn  die Wände runter lief. Energetisch ist das Schwelmer Rathaus mit seinen breiten Fluren, seinen Geschosshöhen oder seinen Isolierungen ein Gebäude welches nur dem Energielieferanten ein auskömmliches Leben ermöglicht. Auch hat die Verwaltung sich über mehrere Stellen in Schwelm ausgebreitet, was einen nicht unerheblichern Kostenfaktor der Verwaltung darstellt. Es war Zeit über ein anderes Rathaus nachzudenken, jenseits der immer währenden Sparvorschläge eines Michael Schwunk für den das Sparen einen Selbstzweck darstellt.

Nachdenken heißt aber nicht, dass man nur von der Seite der Kosten nachdenkt, vielmehr sollte man auf einem Tableau die Anforderungen erstellen die man unter bestimmten Gesichtspunkten haben möchte. Es kann sein, dass sich mit einer Shoppingmall die Finanzierung des Rathauses ganz anders, nämlich positiver, darstellt. Es lohnt sich also etwas Gehirnschmalz aufzuwenden.

Zu Anfang holte die Verwaltung sich Angebote herein, die in ihrer Summe nicht ganz so weit auseinander lagen. Nach kurzer Diskussion legte die Verwaltung sich auf einen Neubau auf dem Gelände der derzeitigen Verwaltungsgebäude Moltke/Schillerstraße fest. Aber Schwelm, wäre nicht Schwelm, wenn der Stadtrat nicht sofort ganze Haarbüschel aus der Suppe fischen würde.

Die Gustav-Heinemann-Schule sollte nach einem Umbau das neue Rathaus abbilden. Man rechnete schnell und die Stadtverwaltung sah den Rathausbau Gustav-Heinemann-Schule „billiger“ vor sich. Was in einem Deutschland mit den Investitionen der Elbphilharmonie, des Berliner Hauptstadt Flughafen BER, Stuttgart 21 oder bei den Wuppertalern Nachbarn der Umbau des Döppersberg immer demonstriert wurde, die Deutschen ( das Land von Carl Friedrich Gauß), können nicht rechnen. Die Anfangskalkulationen wurden immer um ein vielfaches überschritten, was in Deutschland den Alltag darstellt. In der Regel schaffte die Politik diese krassen Fehlkalkulationen.

Die beiden Bauten, Moltke/Schillerstraße und Gustav-Heinemann-Schule stellten sich in der Diskussion als unüberbrückbar dar. Wobei die Gruppe Moltke/Schillerstraße ein schlagendes Argument hatte. Dieses Rathaus wäre, wenn es denn gebaut würde, in der Mitte der Stadt angesiedelt und könnte die kurzen Wege der Verwaltungen ergänzen.

Nun Deutsche können nicht diskutieren, als „Herrenvolk“ lieben sie es anzuordnen und sich unterzuordnen. So votierte der Stadtrat unter der Ägide von Oliver Flüshöh (CDU) für einen Neubau in der kernsanierten Gustav-Heinemann-Schule nebst einem Bürgerbüro in der Innenstadt.

 

Das Bürgerbegehren: „Unser Rathaus! Unsere Entscheidung! Unsere Zukunft!“

An und für sich könnte die Story hier zu Ende sein. Die demokratische Mehrheit im Stadtrat hat obsiegt, das war es.

Unsere Demokratie hält aber noch weitere Werkzeuge bereit um eine evtl. Fehlentwicklung zu verhindern. So gingen zwei Schwelmer und eine Schwelmerin her und initiierten ein Bürgerbegehren nach § 26 GO NRW. Und sie hatten Erfolg, innerhalb kürzester Zeit bekamen die Initiatoren die erforderlichen Unterschriften zusammen, mehr noch, es kamen 1.300 Unterschriften mehr zusammen, gem. der amtlichen Auszählung durch die Verwaltung. Damit war abzusehen, dass das Rathaus nunmehr an der Schiller/Moltkestraße entstehen konnte. Der Rat hätte sich also nochmals damit befassen müssen oder einen Bürgerentscheid durchführen müssen.

Jetzt wurde es allerdings etwas unfair und nicht mehr so demokratisch; denn der Rat lies eine Expertise anfertigen in der die Fragestellung des Bürgerbegehrens als unklar erkannt wurde. Die Expertise wurde denn auch von der Kommunalpoltischen Vereinigung der CDU des Landes Nordrhein-Westfalen e. V ausgefertigt und dort ist Oliver Flüshöh (CDU) Stv. Landesgeschäftsführer des Bildungswerkes. Interessenkonflikten? Bei Bedarf legt ein „guter“ Demokrat so was beiseite.

Es wurde ziemlich unappetitlich gearbeitet, seriös war das alles nicht.

Der Stadtrat mit seiner Mehrheit von |CDU | FDP | Bündnis90/Die Grünen | SWG/BfS | hatte aber nicht damit gerechnet, dass die Initiatoren des Bürgerbegehrens konsequenterweise eine Klage beim Verwaltungsgericht Arnsberg einreichen würde. Und diese Klage brachte die Verwaltung und |CDU | FDP | Bündnis90/Die Grünen | SWG/BfS | vor der Schwelmer Bevölkerung in ernsthafte Schwierigkeiten. Denn die Klage hatte gute Aussichten erfolgreich für die Initiatoren des Bürgerbegehrens beschieden zu werden.

Wie konnte man die „Kuh jetzt vom Eis bekommen“ oder anders wie konnte man unter Gesichtswahrung aller Beteiligten eine tragfähige Lösung erreichen?

 

Bürgermeisterin Grollmanns „Accept it or forget it“

1. Beigeordneter Ralf Schweinsberg
Foto: (c) Linde Arndt

Das mitten in der Stadt Schwelm gelegenen Brauereigelände war eine aufgerissene Wunde in der Stadt Schwelm. Der Investor Euroconcept Development GmbH in Konstanz konnte für die geplante Investition keine Mieter generieren. Also entschloss man sich das Grundstück so zu lassen wie es ist und auf gutes „Wetter“ zu hoffen. Und das gute Wetter kam mit der Stadt Schwelm die der Euroconcept Development GmbH in Konstanz das Grundstück zurückkaufen wollte.

Die Verträge waren flugs geschrieben und man war sich über die Kaufsumme von 5 Millionen Euro, minus einem „Schnaps von 50.000,– Euro“, einig. Einzige Bedingung der Stadtrat musste diesem Vertrag noch zustimmen, ansonsten würde bei fehlender Zustimmung der Vertrag zum 4.5.´17 nicht wirksam werden. Es musste also am 27.April ´17 (Ratssitzung) die mehrheitliche Zustimmung des Rates herbei geführt werden.

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann
Foto: (c) Linde Arndt

Es wurde in der Ratssitzung spannend, denn die FDP versuchte mit einem Fragenkatalog eine Abstimmung zum Kauf zu verhindern. Die Herren Beckmann und Schwunk (Beide FDP) sahen den Kaufpreis als zu hoch an. Die Verwaltung mit der Bürgermeisterin und dem Beigeordneten hielten den Gegnern dieses Antrages ein klares „Accept it or forget it“ entgegen. Herr Kranz von der | SWG/BfS | versuchte verzweifelt diese Abstimmung zu verhindern. Zuletzt beantragte Herr Schwunk (FDP) eine Vertagung durchzudrücken, was allerdings misslang; der Antrag wurde abgelehnt.

Der Antrag das Brauereigelände zu kaufen, wurde mit 24 Ja Stimmen und 8 Nein Stimmen in namentlicher Abstimmung durchgeführt.

Der Weg ist jetzt frei für ein Schwelmer Rathaus, welches mitten in der Stadt als repräsentativer Bau die Stadt Schwelm abbilden könnte. Könnte, wohlgemerkt, könnte.

 

Epilog

Politisch gesehen ist diese Geschichte eine Geschichte die einen an unserer Demokratie verzweifeln lässt. Unsere Redaktion ist alleine fast 10 Jahre mit diesem Thema beschäftigt. Eine gradlinige Diskussion wurde nie geführt, es wurde immer mit Finten, Halbwahrheiten und sonstigen Widrigkeiten gearbeitet. Wobei, im Grunde waren und ist sich der Stadtrat von Anfang an einig über ein neues Rathaus, wenn nicht die Eitelkeit oder die Profilierungsneurosen so groß gewesen wären.

Und was noch schlimmer war, es wurde sehr viel intransparent gearbeitet, so dass der Schwelmer sich nie richtig informiert sah. Die ewigen Polarisierungen,  die alle vor eine emotionale permanente Zerreißprobe stellten. Wenn man den Schwelmer Stadtrat nur in diesem einzigen Fall betrachtet, kann man schon verstehen, wenn der Wähler sich den Populisten zuwendet.

Einziger Lichtblick waren die Schwelmer Dr. Ilona Kryl, Norbert Meese und Rainer Zachow, die mit klarem Blick auf die demokratischen Spielregeln ein Bürgerbegehren konsequent verfolgten, welches zum Ziel hatte, eine langfristige Entscheidung, nämlich den Rathausbau, in die Entscheidungsgewalt des Souveräns zu legen. Das Dr. Ilona Kryl, Norbert Meese und Rainer Zachow politisch eingefärbt sind, ist nicht wesentlich, wesentlich ist das, wie sie eine Entscheidung herbeigeführt haben.Nämlich mit den Mitteln der Demokratie konsequent und gradlinig und immer transparent.
Zu erwähnen bleibt noch, es scheint das Frau Grollman mit ihrer Forderung nach einem respektvollem Umgang im Stadrat, die Gemüter etwas gezäumt zu hat. Zu wünschen wäre es zumindest.

Flash-Lights der Ratssitzung Foto; (c) Linde Arndt

Bleibt die Frage, ob das der letzte Akt in der Causa „Rathausbau“ war? Zu wünschen wäre es. Aber Schwelm wäre nicht Schwelm, wenn sie morgen in ihrer Stadt etwas beschlossenes umsetzen würden. Der Schwelmer Stadtrat beschäftigt sich gerne mit sich selber und dafür haben die Schwelmer sie ja auch gewählt.

 

Die anschließende Abstimmung über den Sportplatz „Rennbahn“ wurde per Antrag verschoben, auch hier ging es um eine Millioneninvestition.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Schwelm.

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NRW-Justizminister Thomas Kutschaty informiert über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

[Schwelm] Keiner denkt gerne darüber nach, aber wir alle können durch Alter, Krankheit oder einen Unfall in eine Lage geraten, in der wir von jetzt auf gleich unsere Angelegenheiten nicht mehr selber regeln können. Von einer Vorsorgevollmacht, Patienten- oder Betreuungsverfügung haben wir alle schon einmal gehört, aber nur wenige wissen, was sich ganz genau dahinter verbirgt, verbindet man damit doch oft unangenehme Dinge, die wir lieber von uns schieben. Dabei sollte doch eigentlich jeder Vorsorge treffen für jene Fälle, in denen man nicht mehr selber entscheiden oder den Alltag organisieren kann.

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit dem nordrhein-westfälischen Justizminister Thomas Kuschaty einen ausgewiesenen Fachmann für das Thema Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung zu gewinnen“, freuen sich die drei heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Bovermann, Hubertus Kramer und Thomas Stotko und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Diskussionsveranstaltung unter dem Motto „Heute schon an morgen denken“ ein.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. April 2017, 20:00 Uhr, im Veranstaltungsraum der Städtischen Sparkasse zu Schwelm,  Hauptstr. 63, 58332 Schwelm  statt.

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1. Sparkassen Musical-Gala rundum ein voller Erfolg

Schecküberreichung für das Emmaus. v.l. Sparkassenvorstand Michael Lindermann, Michaela Pesenacker (Emmaus), Jörg Hedtmann und Sparkassenvorstand Johannes Schulz   Foto: (c) Linde Arndt

[la] Sie war schon etwas Besonderes, diese 1. Sparkassen Musical-Gala, die von Jörg Hedtmann in Zusammenarbeit mit der Städtischen Sparkasse zu Schwelm initiiert wurde. Eine Veranstaltung, die durchaus eine Wiederholung verlangt. Ein volles Haus begeisterter Besucher lauschte dem  überaus hochkarätigem Ensemble herausragender Künstler, die aktuelle und alt-bekannte Musical-Highlights zum Besten gaben und für einen fröhlichen, entspannten Abend sorgten.

So war es auch kein Wunder, dass das als Benefizveranstaltung geplante Event entsprechend Früchte trug und letztendlich das Resultat für die dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Emmaus zugedachten Spende 750 Euro erbrachte. Das ließ der Sparkassenvorstand natürlich so nicht stehen, sondern rundete diesen Betrag auf volle 1.000 Euro auf.

Erwähnenswert ist noch, dass Getränke Raidt und die Eisenwerkschänke diese Veranstaltung unterstützte, so dass die Besucher auch mit Essen und Getränken einen abgerundeten, kulinarischen Abend verbrachten.

Die Freude der Koordinatorin Michaela Pesenacker vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Emmaus war groß, als ihr von den beiden Schwelmer Sparkassen-Vorständen Michael Lindermann und Johannes Schulz zusammen mit Jörg Hedtmann der Spendenscheck in Höhe von 1.000,00 Euro übergeben wurde.
Der Erlös der 1. Sparkassen Musical-Gala wird speziell für das Wohlbefinden der vom Hospiz betreuten Kinder und deren Angehörigen verwendet.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Schwelm

 

 

 

„Freue mich, wieder ,an Bord‘ zu sein!“

[Schwelm]

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Foto: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann nimmt nach schwerem Sturz Amtsgeschäfte wieder auf.

„Ich freue mich, wieder jeden Tag hier im Rathaus arbeiten zu können“, sagte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, als sie heute nach ihrer krankheitsbedingten Abwesenheit auf ihrem Chefinnen-Sessel Platz nahm, um den Dienst wieder aufzunehmen. Bekanntlich hatte ein schwerer Sturz auf Glatteis auf dem Weg ins Büro Anfang Januar sie zunächst ins Krankenhaus gezwungen; eine Reha-Maßnahme schloss sich an.

Auch im Krankenstand hatte sich Gabriele Grollmann von ihrem Stellvertreter, Schwelms Beigeordnetem Ralf Schweinsberg, über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen in der Verwaltung informieren lassen.
Obgleich wieder im Dienst, wird das Stadtoberhaupt noch eine Zeitlang an den Folgen des Schulterbruches vom Januar zu tragen haben. So wird die Bürgermeisterin im Rahmen der bis Ende Mai laufenden Wiedereingliederung zunächst vier Stunden pro Tag die Amtsgeschäfte wahrnehmen und natürlich auch die anstehenden Hauptausschüsse und Ratssitzungen leiten. Während dieser Zeit muss sie sich wöchentlich weiteren Reha-Maßnahmen unterziehen.

Wie in den letzten Monaten werden die stellvertretenden Bürgermeisterinnen daher noch eine Zeitlang den Hauptteil der Repräsentationstermine wahrnehmen. Ihnen, wie ihrem Stellvertreter im Amt, dem gesamten Verwaltungsvorstand und allen Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung gilt Gabriele Grollmanns besonderer herzlicher und persönlicher Dank: „Ich bin sehr stolz darauf, und ich finde es großartig, wie engagiert alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre vielfältigen Aufgaben im Dienst für die Öffentlichkeit während meiner Abwesenheit wahrgenommen haben!“
Schwelm, den 14. März 2017

Ein Domizil mit Power – „Die wilde 13“

Kita-Vortellung in der Städtischen Sparkasse zu Schwelm Foto: (c) Linde Arndt

1. Spatenstich an der Jesinghauser Straße
Auch in Schwelm ist der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen gestiegen. Nun gibt es die frohe Botschaft, dass weitere 73 Plätze für Kinder  mit der Eröffnung einer neuen Kindertagesstätte an der Jesinghauser Straße zum 1. August 2017 geschaffen werden. Eine große Entlastung für die Eltern.

Und es ist wieder die Städtische Sparkasse zu Schwelm, die sich als Bauherr der neuen Einrichtung voller Überzeugung einbringt und die als Investor das Grundstück im vergangenen Jahr eigens zu diesem Zweck gekauft hatte. Das DRK, OV Schwelm übernimmt die Trägerschaft der neuen KiTa  „Damit ist das DRK neben den KiTas  Tigerente und Kleiner Häwelmann Träger einer dritten Einrichtung in Schwelm“, sagte Oliver Flüshöh, 1. Vorsitzender des DRK Schwelm.

Der Schwelmer Architekt Lars Wehnau hat die Planung der neuen Einrichtung übernommen. Mit der Firma Brüggemann Effizienzhaus fand man ein Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung im Bau von Kindereinrichtungen.

Die Pläne werden vorgestellt. Foto: (c) Linde Arndt

Das für Schwelm entwickelte Konzept bietet Bewohnern ein optimales Gesundheitsklima und schützt auch Umwelt und Natur in besonderem Maße. Dieser Neubau ist auf ökologische und nachhaltige Bauweise ausgerichtet. Nicht ohne Grund hat die Firma Brüggemann als Slogan „Bauen mit der Natur als Partner“ .
Wie Daniel Wilbrand, der Projektleiter für Schwelm fasst es denn auch in die Worte: „Für uns geht es um mehr als gesundes Bauen – es geht um gesundes Spielen“.
Durch die Holzrahmenbauweise wird die Atmosphäre von CO²  entlastet. Bereits heute werden hierdurch die von Klimaschützern und Experten geforderten Zukunftsqualitäten erfüllt. Zum Einsatz kommen ausschließlich schadstoffgeprüfte und umweltfreundliche Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie  Formaldehydfreiverleimte Holzwerkstoffplatten und Dämmstoff aus Zellulose.
Eine kontrollierte Belüftung für ein angenehmes Raumklima, Wärmespeicherfähigkeit durch einen energieeffizienten Wandaufbau, Schallschutz und die Verwendung von Allergikerfreundlichen Materialien finden bei dieser Bauweise absolute Berücksichtigung. Ebenso runden  niedrige Energiekosten, eine kurze Bauzeit und eine hohe Wertbeständigkeit  das Konzept ab.

„Mit diesem Neubau investieren wir nachhaltig in die Zukunft der Stadt Schwelm und ihrer Bürger“– vor diesem Hintergrund stellten die beiden Sparkassen-Vorstände Michael Lindermann und Johannes Schulz das Neubauprojekt vor.

„Und mit den guten Erfahrungen“, ergänzte Hans-Werner Kick, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, „die wir mit der KiTa Kleiner Häwelmann gesammelt haben, sehen wir der neuen Einrichtung sehr positiv entgegen“.

Nachdem das Projekt im Veranstaltungsraum der Städtischen Sparkasse zu Schwelm umfassend vorgestellt wurde, waren alle Anwesenden begeistert, als der Name des neuen Kindergartens vorgestellt wurde. „Die wilde 13“  Dieser Name passt hervorragend zu den anderen KiTas und lässt auf viele fröhliche und glückliche Kinder hoffen.
Und dann hatte auch Petrus ein Auge zugedrückt und für den ersten Spatenstich an der Jesinghauser Straße den Kran kurz abgestellt und die Sonne in Aktion treten lassen und so ging man frohen Mutes zur Baustelle um deren Lage und fantastischen Ausmaße zu erfassen und diese symbolische Handlung zu vollziehen.

Der erste Spatenstich an der Jesinghause Straße für die Kita „Die wilde 13“ wurde von den Akteuren getätigt. Foto: (c) Linde Arndt


Kleiner Rückblick: 1996 schenkte die Städtische Sparkasse zu Schwelm der Stadt Schwelm anlässlich zweier Jubiläen den Neubau der Kindertagesstätte Kleiner Häwelmann: Die Stadt Schwelm feierte das 500-jährige Jubiläum der Stadtrechte – Verleihung und die Städtische Sparkasse zu Schwelm das 150-jährige Geschäftsjubiläum. Zwei gute Gründe, ein auf die Zukunft ausgerichtetes Geschenk zu wählen, das sich bestens bewährt hatte. Vor drei Jahren war es sogar erforderlich, die KiTa zu erweitern. Sie erhielt ein zweites Geschoß und damit Platz für eine zweite Gruppe.
Geleitet wird die neue Einrichtung an der Jesinghauser Straße von Frau Anna Schön, die sich schon jetzt im Kleinen Häwelmann auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Die neue Einrichtung bietet in vier Gruppen Platz für insgesamt  73 Kinder im Alter von 0-6 Jahren, darunter sind auch 10 Plätze für die Betreuung der unter Dreijährigen.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Schwelm

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„Best of NRW“-beendet mit Sergey Dogadin die Saison 2016/17 im Ibachhaus

[Schwelm] Wir möchten Sie herzlich auf das letzte Konzert der 18. Reihe „Best of NRW“ der Saison 2016/17 aufmerksam machen.
 
Wir freuen uns ganz besonders darüber, Sergey Dogadin im Ibachhaus begrüssen zu dürfen, der ja nicht nur zu den
auserwählten Stipendiaten der „Best of NRW“-Reihe gehört, sondern auch jüngst den mit 50000 Dollar dotierten 2. Platz bei
der „Shanghai Isaac Stern International Violin Competition“ gewann. Dieser Wettbewerb gilt als der höchstdotierte Violinwettbewerb
weltweit Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg seiner beeindruckenden Karriere. Zahlreiche erste und zweite Preise konnte er  
bereits seit1996 bei namhaften Wettbewerben erringen.
Er wurde 1988 in St. Petersburg geboren und stammt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie. Mit 5 Jahren begann er mit dem
Violinspiel. Er ist Stipendiat des russischen Kultusministeriums, der Stiftung „ New Names“, der Stiftung „C.Orbelian International Culture
Exchange“, der „Temirkanov Foundation“ sowie der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung.
Er verfügt bereits in jungen Jahren über einen großen Schatz an Konzerterfahrung weltweit. Ebenso beeindruckend ist sein Repertoire.
Er durfte bereits im Zuge verschiedener Festivals auf Geigen von Niccolo Paganini und Johann Strauss spielen.
Uns wird er auf einer Geige von Jean Baptiste Vuillaume zum akustischen Genuss verhelfen. Wir dürfen uns auf Werke von Maurice Ravel,
Cesar Franck, Igor Strawinsky und Alexander Rosenblatt freuen.
Begleitet am Klavier wird er ebenso hochkarätig von Gleb Koroleff, ebenfalls Jahrgang 1988, der als Sohn einer Musikerfamilie aus Riga schon im 
Alter von 4 Jahren seine ersten Klavierstunden erhielt. Auch er kann bereits auf eine internationale, weltweite  Konzerterfahrung zurückgreifen und wird von der 
„Internationalen Vladimir Spivakov Stiftung“, der „Russischen Nationalkunst Stiftung“ und der „Yehudi Menuhin Stiftung“ gefördert.
 
Das Konzert findet statt:
 
Fr. 17.3.2017 um 20 Uhr im Ibachhaus, Wilhelmstr. 41, Schwelm
Kartenvorverkauf: 13 Euro (ermässigt 7Euro, Kinder bis 14 Jahre frei)
                              Potpourri, Kirchstr. 13. Schwelm
                              Music Shop, Hattinger Str. 43, Schwelm
                              und online über www.wuppertal-live.de
 
Mit herzlichen Grüßen
 
Christina Kerckhoff
 
 
Dr. Christina Kerckhoff
Öffentlichkeitsarbeit
Kulturfabrik Ibachhaus
 
 

„ Vielfalt“ – Kunst auf drei Etagen

Hinten von links nach rechts :
Projektleitung Silvia Straube Holbach, Renate Neubauer, Brunhilde Krieger, Elisabeth Kuczka, Sigrid Stichling, Einrichtungsleiter der Seniorenresidenz Thomas Loschinski, Regina Klute, Ute Schnieder – Vorne von links nach rechts : Udo Tiltmann, Ursula Hülsbruch, Detlef Koch – Foto von Anja Bergmann Drees

[Schwelm] Unter dem Titel „ Vielfalt“ stellen Senioren der Montagsmalgruppen ihre zahlreichen Gemeinschaftsbilder und Einzelarbeiten aus. Ergänzt wird die Ausstellung mit Arbeiten zum Thema Natur von der Schwelmer Künstlerin Silvia Straube Holbach, die das Projekt „ Kunst für Senioren“, das von Schwelms Ehrenbürger Herrn Wilhelm Erfurt ideell und  finanziell unterstützt wird, seit neun Jahren leitet.
In der Seniorenresidenz Curanum am Ochsenkamp werden über 70 Arbeiten auf drei Etagen gezeigt. Im Rondell der zweiten Etage sind Bilder und Objekte, überwiegend zum Thema Landschaft, sowie „ Tätigkeit der Frauen in der Nachkriegszeit“ und die Collage „ Im Wandel der Zeit“ ausgestellt. Das Bild des Monats, die „ Schwelmer Ansichten“ und das großformatige „ Schloss Martfeld“ erwarten die Besucher im Foyer der ersten Etage, hier bereits mit Blick auf die bildnerisch nachempfundenen Symbole der dreizehn Nachbarschaften rund um die Schwelmer Mühle im Untergeschoss, der Dauerausstellung der Seniorenkünstler, wo sich auch der „Kunstraum“ , der von der Seniorenresidenz als Atelier zur Verfügung gestellt wird, befindet. Zahlreiche Einzelarbeiten von Bewohnern des Hauses, sowie auch von Senioren aus Schwelm und Umgebung, von neuen und langjährigen Teilnehmern, werden bis zum 15. September ausgestellt.
Weit über 50 Teilnehmer, die auch an den Gemeinschaftsarbeiten mitgewirkt haben,  wurden in den vergangenen neun Jahren angeleitet. In den beiden Montagskursen sind Ursula Hülsbruch, Regina Klute, Detlef Koch, Brunhilde Krieger, Elisabeth Kuczka, Renate Neubauer, Ute Schnieder, Sigrid Stichling, Udo Tiltmann und Eugeniusz Wosnitza zur Zeit die aktiven Teilnehmer.
Die Malgruppen hatten im Rahmen der Benefiz Kunstauktion „ Vision 100“ des Kulturgarten NRW, initiiert von Linde Arndt, ein Diptychon für die Versteigerung im Industriemuseum Ennepetal, zu Gunsten des Hospiz Emmaus, zur Verfügung gestellt. Da diese Arbeit leider keinen Bieter gefunden hatte ist sie nun Bestandteil dieser Ausstellung und der Erlös kommt beim Verkauf dem Hospiz zugute.
Besichtigungszeiten täglich von 8.00-20.00 Uhr in der Seniorenresidenz Curanum , Am Ochsenkamp 60 in Schwelm

 

Viel Applaus für wundervolles Neujahrskonzert im Schloss Martfeld

 

Marie Giroux (Mezzosopran), Joseph Schnur (Tenor) und Nico Stabel (Piano). Foto Gabriele Grollmann

Marie Giroux (Mezzosopran), Joseph Schnur (Tenor) und Nico Stabel (Piano). Foto Gabriele Grollmann

[Schwelm]  Marie Giroux (Mezzosopran), Joseph Schnur (Tenor) und Nico Stabel (Piano) hatten den Besucherinnen und Besuchern des beliebten Schwelmer Neujahrskonzertes einen musikalischen Hochgenuss versprochen. Und in der Tat waren die Bürgerinnen und Bürger, die am 1. Januar zum Konzert ins Schloss Martfeld gekommen waren, begeistert von den Darbietungen der Künstler.

Marie Giroux berichtete von skurrilen und originellen Neujahrstraditionen und nahm das Publikum auf eine Reise rund um die Welt mit. Gemeinsam mit Joseph Schnurr und Nico Stabel weihte sie die Anwesenden in die amüsanten Geheimnisse verschiedener Kulturen ein. Dazu wurde ein festliches musikalisches Feuerwerk von Klassik bis Musical gezündet.

Auch der vom Fachbereich Schule, Kultur, Sport gewählte neue Zeitpunkt für das Konzert – 14 Uhr – kam gut bei den Gästen an.  

Schwelm, den 3. Januar 2017

Begeisterte Besucher Foto: Gabriele Grollmann

Begeisterte Besucher Foto: Gabriele Grollmann