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Gewinner des Quiz beim Klutertbergfest

Wir erhielten heute folgende Mitteilung:



"Sehr geehrte Damen und Herren,

mehr als 70 Besucher haben beim Klutertbergfest in der Stadt Ennepetal
an unserem Quiz mit den Stadtteil-Fotos und Stadtteil-Gegenständen erfolgreich teilgenommen, und sechs davon sind als Gewinner eines Buchpreises ermittelt worden.

Zur Preisübergabe am Donnerstag, 26. August, um 16 Uhr in der
Buchhandlung Bäcker in Milspe möchten wir Sie hiermit herzlich
einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Hermann Pöpsel
Vors. Arbeitkreis Ennepetaler Stadtgeschichte
"

 

 

Ist das die Rache des kleinen Mannes?

[la] Da finde ich heute durch Zufall einen Hinweis auf den Seiten des Ennepe-Ruhr-Tourismus, Rubrik Evenementen, dass das   "neue Klutertbergfest" vom 24. bis 26. September 2010 auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone von Ennepetal stattfinden soll.

Wie jetzt? Noch eine Auflage? Das kann ja wohl kaum wahr sein und dann mit dem reisserischen Text:

„Das neue Klutertbergfest“ knüpft an das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte und beliebte Klutertbergfest vergangener Tage wieder an. Drei Tage bebt die Innenstadt.
Für alle Generationen ist bei diesem Fest in der Milsper Fußgängerzone etwas dabei: Disco, Rock & Pop, Jazz und Schlager.
Der Ennepetaler Handel, die Vereine und Initiativen werden die Besucher mit allerlei Mitmach- Attraktionen überraschen."

3 Tage bebt die Innenstadt, dass hat mich am meisten amüsiert. Dann war das am vergangenen Wochenende sicher erst das Vorbeben.

Und dann fiel mir ein, das mit den 3 Tagen …. hatte ich doch schon an anderer Stelle gelesen, wo man auch rätselte, ob nun 2 oder 3 Tage gefeiert wird. Allerdings war diese Information dort von der Ruhrtalbahn und hatte wenigstens das richtige Datum angegeben.

Also, da stimmte etwas nicht und schon bald hatte ich den Verdacht hinter das Geheimnis gekommen zu sein. Auf der linken Seite bei obiger Veröffentlichung gibt es einen Kalender und wenn man über den 24. – 26. September 2010 mit der Maus fährt, erscheinen div. Veranstaltungen. Hierbei auch das Klutertbergfest, das an diesen 3 Tagen stattfinden soll und dann aber ………… an diesen Tagen findet auch die STADTFETE statt.

Fängt man jetzt mit Speck Mäuse und bekommt viele Besucher zur tatsächlich stattfindenden Veranstaltung, oder wollte man da einfach einem einen auswischen?

Ich kann es einfach nicht glauben, das das Citymanagement, was zwar als Veranstalter angegeben ist, das selbst verpudelt haben soll.

Schon spannend in Ennepetal.

 

Also, zunächst einmal lasse ich diesen Artikel damit andere sich auch noch amüsieren können. Spätestens übermorgen werde ich (falls es bis dahin nicht ein eifriger Leser bereits getan hat) an den Ennepe-Ruhr-Tourismus wenden, damit die Angelegenheit korrigiert werden kann.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

Klutert-Bergfest am Samstag

[la] Es sollte so schön werden das neue Klutertbergfest in Ennepetal. Ursprünglich waren noch vor Monaten große Ereignisse geplant, die  für Highlights gesorgt hätten, die aber nach und nach gestrichen wurden. Lag es vielleicht daran, dass der Stadt die Haushaltssicherung drohte, bzw. der Haushalt 2010 noch nicht genehmigt war und man nicht wusste, wie es mit der Finanzierung klappen würde?

Wenn dem so wäre, warum hat man das nicht offen zugegeben, oder besser den Titel "Klutertbergfest" einfach wie so viele Attraktionen gestrichen und dafür wieder  ein "Summer-in-the-City" Fest veranstaltet?

Schon im Vorfeld ging einiges daneben. (Wir berichteten) Und schon im Vorfeld hatte man die Ahnung, dass auch die Einzelhändler, welche  die unvollständigen Plakate in ihren Läden präsentierten, halbwegs desinteressiert sind, sonst würde man doch feststellen, das die Ankündigungen recht mager und vor allem ohne Ortsangabe der Veranstaltung waren.

Manchmal ist es mir recht unangenehm, immer wieder auf unsere Nachbarstädte zu verweisen, wo so vieles anders und erfolgreicher gehandhabt wird. Aber man kann es eigentlich nicht oft genug sagen, es bleibt die Hoffnung, dass aus diesem ständigen darauf hinweisen vielleicht einmal ein Funke überspringt und man diese Tipps in die Tat umsetzt. Es geht mir nicht um "nur meckern". Unser Leben sollte doch daraus bestehen, von den Besseren zu lernen.
Ob es Schwelm, Hattingen, Gevelsberg ist (um nur einige zu nennen), dort ist es üblich die Presse  vorher zu einem Gespräch einzuladen, sie mit ausführlichen Informations-Unterlagen zu bestücken, ihnen Gelegenheit für Rückfragen zu geben und vor allem "ein Konzept" vorzustellen. Ein Konzept, das bis ins Detail geplant ist. So kann die Bevölkerung "angefüttert" und auf das Ereignis neugierig gemacht werden. Vor allem verstehen diese Veranstalter es immer wieder Leute aus anderen Orten herbei zu ziehen.

Für mich war es gestern deprimierend, dass so wenige Besucher sich für diese Veranstaltung interessierten und dass von denen die erschienen waren viele enttäuscht die Meinung hatten "Das ist doch kein Klutertbergfest".

 

Wenn nun anderen Ortes versucht wird die Beteiligung als gut, akzeptabel oder super hoch zu puschen, so sprechen die Fotos auf eben diesen Seiten eine deutlich andere Sprache.

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Ich persönlich bin ein Mensch der seit Jahren immer den Vorsatz hatte "Du mußt nur positiv denken und alles positiv sehen dann wird es schon was".  Aber inzwischen habe ich gemerkt, man muß den Mut haben, die Wahrheit zu sehen um daraus  für die Zukunft  eine Änderung herbei führen zu können.

Wenn oftmals behauptet wird, Ennepetal ist eine "Insel der Glückseligen", so habe ich persönlich allmählich den Eindruck, das stimmt nicht, es ist eher eine "Insel der Glücklosen". Irgendwie scheint einfach der Wurm drin zu sein.

Ja, es sollte so schön sein! Die Sonne spielte voll mit – das Wetter war super schön für eine Veranstaltung. Die Einzelhändler, oder besser Kommanditisten des City-Managements bemühten sich den Besuchern etwas zu bieten. (Was müssen die frustriert sein, denn mit so wenig Erfolg für so viel Einsatz kann doch kaum einer zufrieden sein).

Der ETC-Tanzclub nutzte den Marktplatz für eine umfassende Promotion seines Unternehmens und präsentierte einen reichlichen Querschnitt seines Repertoires auf der nicht nur meiner Meinung nach sehr nüchternen Bühne.( Leider kein bischen geschmückt). Als dann alle Mitwirkenden des Tanzclubs zum Abschluss auf der Bühne standen sah man mit Erschrecken dass jetzt noch weniger Publikum auf dem Platz stand. Und die noch standen, waren hauptsächlich Verwandte und Bekannte der TänzerInnen.

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Dafür hatten die Gastronomen mit ihrer Außengastronomie voll besetzte Stühle – aber das kann man auch an einem normalen Wochenende mit schönem Wetter oft beobachten.

Dann kam der Abend. Wir von EN-Mosaik hatten uns eigentlich für das "Dortmunder Lichterfest"  akkreditiert, was ein wahrlich wunderschönes Spektakel gewesen sein muß (so hörte ich heute von Kollegen die da waren).

Ich allerdings hatte wie man so schön sagt, so lange "gequerkt", bis wir doch vor Ort blieben. Hatte vor Tagen Karsten Müller versprochen zum Auftritt von "TROYH" zu kommen und da ich die Musik mag gingen wir hin und die Jungs waren wieder echt gut.

Auch hier allerdings das Szenario wie am Nachmittag – nur mit z. T. ausgetauschtem Publikum. Es gab reichlich Platz vor der Bühne und selbst der Spruch von Karsten Müller "Kommt ruhig näher, wir beißen nicht" konnte kaum Publikum anlocken.

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Die "TROYH"´s hatten dann auf ihre Art wenigstens ein bischen Atmosphäre mit einem gedeckten Tisch mit Blümchen, Wein und gefüllten Gläsern und Barhockern geschaffen, so dass es nicht mehr ganz so trostlos wie am Nachmittag aussah. Hinzu kamen jetzt natürlich noch die bunten Scheinwerfer, die auch hilfreich unterstützen.

Schade für die Akteure dieses Tages, seien es die Einzelhändler, Feuerwehr, Heimatverein, Industriemuseum und die Musiker, einfach alle, die sich so bemühten. Schade dass der Name des "Klutertbergfestes" jetzt schon eine Macke erhalten hat.

Aus vielen Gesprächen, die ich so beteiligt oder nur zuhörend mitbekommen habe stellt sich nun die Frage "Huhn oder Ei". Sind es die Veranstalter, oder (wie wiederum behauptet wird) die Bürger Ennepetals, die ja mit nichts zufrieden sind. Netter Spruch, könnte z.T. sogar stimmen, aber dann sollte man mal ergründen, warum das so ist.

Immerhin hat ja sogar die "Schaltzentrale zwischen Rathaus und Bürgern" :-))), die sich rund um die Uhr bemüht etwas für Ennepetal zu bewirken, manchmal die Nase voll von dem was in unserer City abgeht.

Okay – dieses war der erste Teil.  Über Sonntag wird extra berichtet.

.

 

Linde Arndt von EN-Mosaik

Das Geheimnis ist gelüftet

(la) Schon eine geraume Zeit kleben an Schaufenstern, in  Eingängen zu einschlägigen Milsper Ladenlokalen oder auch auf Werbereitern vor dem Geschäft die unverwechselbaren Plakate des Citymanagements, die zum neuen Klutertbergfest einladen. Auch angeschlossene Geschäfte in Altenvoerde  und Voerde  sind damit bestückt.

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Nun wäre das vielleicht nicht erwähnenswert, wenn da  nicht während eines Aufenthaltes in der Fußgängerzone direkt zwei Leute verwundert gefragt hätten "Wo ist denn nun der Klutertberg, wo gefeiert wird?".

Dumme Frage habe ich gedacht, aber dann selbst dumm geguckt. Ein Ort der Festlichkeit war tatsächlich nicht aufgeführt und ist es – wie ich heute bei meiner Recherche feststellen mußte – immer noch nicht.

Was mich dabei am meisten erstaunt ist die Frage – hat es bisher keiner von den Einzelhändlern  wahrgenommen und daher noch nicht einmal (aus Kostengründen) wenigstens einen zusätzlichen Klebezettel mit dem Ort angebracht, oder war es der zaghafte Versuch, durch diese Maßnahme evtl. Leute ins Geschäft zu locken, die – wenn sie Fragen stellen – vielleicht auch ein wenig einkaufen würden?

So recht finde ich keine gescheite Antwort und will mir darüber auch nicht weiter Gedanken machen, denn  h e u t e  wurde das Geheimnis gelüftet.

Man kann es auf der Interneteite der Stadt und ebenfalls im Ennepetaler Forum lesen (wobei ich fasst davon ausgehe, das Letztere der schlaue Fuchs war, der es gemerkt hat :-)))

Wie es jetzt also heißt findet das Klutertbergfest auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone in Milspe statt. Wenn es auch unüblich gegen jede fruchtbare und gute Öffentlichkeitsarbeit ist, wer weiß, was wirklich dahinter steckt und wer weiß, wer weiß, vielleicht reichen die letzten  5 Tage ja noch etwas Aufmerksamkeit für diese Veranstaltung in Ennepetal zu erreichen.

Schon einmal gut, dass die Oldtimer angesagt sind. Da wird sich sicher manch einer denken, dass es wieder wie beim letzten Mal arrangiert wird und wenigstens dadurch zahlreiches Publikum angezogen wird. Wäre nur schade für die restlichen Akteure, die sicher auch Aufmerksamkeit verdient hätten und schade für die Einzelhändler, zu deren Belebung das Fest letztendlich arrangiert wurde. Alle übrigen Ankündigungen können Sie aus dem abgebildeten Plakat ersehen. Vermutlich wird die Bühne auf dem Marktplatz stehen (oder doch oben bei der Sparkasse?!?)

Also abwarten und Daumendrücken – ein Jahr zum Üben gibt es ja  auch noch, Oder?

 

  

PS. Im Schaukasten des Citymanagements war auch heute Abend noch das alte Plakat vorhanden.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik

manchmal schon traurig über "ihr Ennepetal"