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Gevelsberg gerät ins Hintertreffen und verliert an Dynamik

 

25.8.2016 – Die Zukunft des Gevelsberger ProCity Internetauftritts wird besprochen Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Der Berg kreißte und gebar zwei kleine Mäuse.

Unsere heutige Zeit ist sehr schnell und manch einer gerät da flugs, ohne es zu wollen, ins Hintertreffen. In einigen Bereichen unserer Gesellschaft ist die Zeit allerdings eine Spur schneller. Wir reden von der digitalen Welt, dem IT Bereich oder dem Internet.

Lange Zeit galt Moore’s Law, nachdem sich die Geschwindigkeit eines Computers jedes Jahr oder alle zwei Jahre verdoppeln würde und die Größe eines Computers dementsprechend um die Hälfte verkleinern würde. Es war eine Faustregel, die die digitale Revolution widerspiegeln sollte und auch spiegelte. Man konnte diese Faustregel 2016 nicht mehr fortführen, zeigt doch alleine die Princeton-Architektur die Grenzen des technisch machbaren auf. Trotzdem deutet sich wiederum eine Revolution im digitalen Bereich an, der Quantencomputer der mit Qubits arbeitet steht in den Startlöchern. Ab 50 Qubits rechnet man mit dem Durchbruch für einen Computer zur Serienreife, zur Zeit beherrscht man 10 Qubits. Google, Microsoft, Amazon, und IBM arbeiten mit Hochdampf an diesem Computer. Wer das Rennen macht, wird Milliarden einfahren.

Um die Dimension eines Quantencomputers einmal aufzuzeigen; er würde bei Verwirklichung die derzeitige Rechenleistung des Blue Gene/Q-Systems, ein Spitzensystem, von IBM um das millionenfache erweitern.

Aber keine Angst, Deutschland kann sich solchen Spitzenleistungen langsam nähern. Die einzigen die an der Forschung in Deutschland beteiligt sind ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RTHW).

 

Was hat das mit Gevelsberg zu tun? Nichts! Denn man sollte schon die Dynamik unserer Zeit aufzeigen. Das verdeutlicht aber auch, wir haben kaum Zeit für Romantik, die es uns erlauben würde, auf zurückgebliebene, sicherlich sympathische, Zeitgenossen zu warten.

 

Christian Frohn Foto: Linde Arndt

Und in dieser Zeit kommen die beiden „kleinen Mäuse“ in Gevelsberg mit ihren Internetportalen auf den Markt. Nils Widal mit dem Portal https://www.heimathandel.de und Christian Frohn mit dem Webauftritt der Werbegemeinschaft „Pro-City“ http://www.city-gevelsberg.de/, beide haben einen neuen Internetauftritt hingelegt. Toll!

Beide Auftritte stellen nur eine Weiterentwicklung des Internetprotals dar, welches die Hagener Firma Boldt im Kreis seinerzeit anbot, die dann  aber kläglich scheiterte.

Warum scheiterte die Firma Boldt? Es war die reine Ignoranz welche die Firma Boldt scheitern lies; denn Einzelhandel, Handel und Dienstleistungen waren für diese Firma ein Buch mit sieben Siegeln. Diese Firma dachte den Internetauftritt nicht vom Kunden her, sondern vom Firmeninhaber. Es waren wunderschöne Seiten, die ein Grafiker ausgearbeitet hatte, zeigte auch die einzelnen Geschäfte optimal. Der Besitzer konnte stolz sein auf sein Geschäft. Nur Kunden interessierten sich nicht dafür – für schöne Geschäfte. Heute rund 10 Jahre später, die Zeit ist noch schneller geworden, kommen Widal und Frohn mit zwei Auftritten die wieder nicht die Kundensicht berücksichtigt.

Beide Seiten sind schön anzusehen, modernes Design, HTML 4 (Html 5 gibt es anscheinend noch nicht), CSS2 und ein bisschen Java und fix und fertig ist der Kundenauftritt, sprich Einzelhändler. Denn der ist ja noch immer dem „IT Nerd“ ausgeliefert. In den letzten 10 Jahren sind die Tabletcomputer, Smartphone, Netbooks oder Surface Books herausgekommen und statt 32-bit gibt es jetzt 64-bit Computer. Der Webtraffic hier in Voerde hat sich von 1.000 bits/sec auf 16.000 bits/sec erhöht (Allerdings im letzten Jahr erst). Die Einzelhändler verkaufen inzwischen zu rund 50% ihrer Waren online und den Rest stationär. Da kann man doch wohl Konzepte für einen anderen Internetauftritt erwarten, der mehr als nur aufgehübschte Seiten bringt?

Da kommt Christian Frohn mit einem „modernen“ Kacheldesign daher, bindet eine Landkarte in die Seite ein, auf der die Mitglieder von Pro-City markiert sind. Toll! Daneben gibt es ein Alphaverzeichnis, an dem man die Mitglieder aufrufen kann. Falls ein Mitglied schon eine Seite hat, wird der User  per Link weitergeleitet. Die ganze Seite ist hell und freundlich aber auch unübersichtlich, eher so, wie ein Nachrichtenportal. Bedenkt man, dass in Gevelsberg 40% der Kunden aus dem Umfeld kommen, fragt man sich schon was will ein Kunde sehen oder wie wird man der unterschiedlichen Kundenstruktur gerecht? Bedenkt man außerdem, dass der Kunde auch der schnelllebigen Zeit unterworfen ist, fragt man sich wie findet der Kunde seinen Bedarf? Es sind so viele Dinge die hier fehlen obwohl sie umgesetzt werden könnten.

Was ist mit einer App oder was ist mit Push-Mails die die meisten ernsthaften Mobilphonenutzer heute als ein Must-Have einschätzen würden? Ich persönlich käme ohne Push-Mails, SMS oder div. Apps nicht mehr in Düsseldorf oder Dortmund zurecht. In einer für mich fremden Stadt spare ich enorm an Zeit mit dieser Technik.

Wenden wir uns aber mal den Apps zu. Sie können einfach programmiert werden und dienen dem Anwender als Informationsquelle.

Praktisch könnte der Einzelhändler seinem Kunden mitteilen, dass es wieder neue Produkte gibt auf die es meinetwegen besondere Konditionen gibt. Verbunden mit einem Warenwirtschaftsystem könnte der Kunde sogar abfragen ob der von ihm gesuchte Artikel an Lager wäre. Und er könnte bestellen – zur Abholung oder Hauslieferung.

Das alles und noch viel mehr geht heute im digitalen eCommerce, aber das ist noch nicht alles.

 

Nils Widal Foto: Linde Arndt

Kommen wir zum Auftritt „Heimathandel“ des Herrn Widal. Auch hier wunderschönes Design, mit einem 360 Grad Feature, welches aber nicht überzeugen kann. Es macht keinen Sinn in einem Laden sich um die eigene Achse zu drehen um dann das Warensortiment nur zu erahnen. Oder wenn man auf Markierungen klickt und ein nichtssagender Satz, wie „Willkommen“ oder hier ein Produkt und dort eine Produktgruppe. Das alles kommt so unfertig rüber. Und wenn Widal noch durch die Reihen geht und jeden Auftritt seiner Kunden mit gut markiert, kann man das nur als semiprofessionellen Webauftritt  einordnen.

Aber nichts desto trotz, die Funke-Mediengruppe ist auch irgendwie mit im Boot mit der Westfalenpost (WP) und Radio Ennepe Ruhr die beide mit dem Heimathandel verlinkt sind. Und damit das auch noch etwas lustiger wird, fühlt Widal schon mal bei Amazon fresh vor, für den restlichen Amazon Bereich könnte man ja dann das eigene Portal aufbohren um Amazon zur Gänze zu integrieren. Clever, clever.

Abschließend kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Zusammenarbeit der Nutzer des Portale mit dem Portalbetreibern ziemlich dürftig waren. Immer noch haben die Kleinunternehmer nicht erfasst, wie wichtig das Internet ist und wie wichtig ein schlüssiges Geschäftsmodell unter Einbeziehung des Internets ist. Widal und Frohn haben den riesigen Aufklärungsbedarf und die Überzeugungsarbeit nicht leisten können oder wollen. Die Kreidezeit lässt grüßen. Warum auch. Wollen sie beide doch nur ein gutes Geschäft machen und gut ist. So wird nur ein schnelles Geschäft gemacht, ein schlüssiges „After Sales Management“ ist hier nicht gewollt.

 

Gut ist, aber das ist ja auch wieder normal, die Responsivität der beiden Webauftritte. Und bescheiden kann man es auch für gut empfinden, dass überhaupt etwas gemacht wurde, wenn auch die Möglichkeiten nicht voll genutzt wurden. Bei Widal ist gut, dass er interkommunal agiert; denn letztendlich können diese kleinen Geschäfte nur überleben, wenn sie in einem gut erreichbarem räumlichen Umfeld einen großen Branchenmix vorhalten. Ob das aber gewollt war, wage ich zu bezweifeln. Und da kommen wir wieder zur Markttransparenz, die die beiden Portale zu leisten hätten aber nicht geleistet haben.

Daneben ist der Ausspruch der Gevelsberger Politik, die doch die Gevelsberger mit diesen beiden Webauftritten vorne sehen.Wo ist man da vorne, wenn man nur das notwendigste macht?

Die Gevelsberger Politik sollte sich mal Gedanken machen, wie erstrebenswert es ist, der zweite Verlierer zu sein. Der erste Verlierer steht im Südkreis schon fest – Ennepetal. Freude in Gevelsberg und Schwelm? Die ganzen Umsätze von Ennepetal sind weder nach Gevelsberg noch nach Schwelm abgewandert; die Oberzentren haben diese Umsätze kassiert. Man kann schon förmlich die Jammerei der Politik in 10 Jahren hören, wenn die Kleinstädte ihren Einzelhandel an die Oberzentren wie Dortmund oder Köln abgeben haben.

Man hätte auch eine andere Finanzierung wählen können, die die Webauftritte zeitgemäß, kundenfreundlich und letztendlich zu einem für alle erreichbarem Angebot geführt hätten.

Auch das Problem von Pro-City, ob ein Nichtmitglied mitmachen darf, ist nicht nachvollziehbar; sicher hätte (Oder nicht?) ein Nichtmitglied einen Jahresbeitrag für seinen Webauftritt bezahlt, wenn er das für Wert erachtet hätte.

Wie wurde von allen Gevelsberger Türmen gerufen, wir fangen jetzt erst einmal an. Na ja, diesen Ruf hat unsere Redaktion schon vor 10 Jahre durch die Firma Boldt vernommen.

Und erinnern sie sich noch, die Zeit ist verflucht schnell geworden, schneller als vor 10 Jahren, für Gemütlichkeit ist da sicher nur bedingt Zeit. Lesen sie nochmals den ersten Absatz dieses Artikels und sie werden erkennen, Gevelsberg hat sich nur etwas Zeit gekauft, um noch ein bisschen in der Vergangenheit zu kuscheln,wobei die Zeit läuft weiter und lässt viele hinter sich.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberger

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Vielschichtig – Bilderausstellung im Bürgerhaus Alte Johanneskirche

[Gevelsberg]  Liebe Kunstfreundinnen- und Freunde

VIELSCHICHTIG, so lautet der Titel der Ausstellung, die am 19. Februar (15:00 Uhr) hier im Bürgerhaus Alte Johanneskirche von der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Gevelsberg –  Annette Bussmann –  eröffnet wird.

 

Annette Jellinghaus und das Künstlerinnenkollektiv Brigitta Koßmann, Sabine Yilmaz, Angela Rzoska, Andrea Otto-Erley, Stefanie Hogrebe und Beate John präsentieren gemeinsam ihre Werke im einheitlichen Format.

Sie zeigen ihre Arbeiten, die im Atelier von Annette Jellinghaus entstanden sind, und öffnen den Blick für die Vielschichtigkeit des künstlerischen Schaffens.

 

VIELSCHICHTIG: das Thema ist geheimnisvoll – immer wieder werden die Wahrnehmung und die Vorstellungskraft des Betrachters beim Ansehen der Exponate gefordert. In den Arbeiten werden Illusionen sichtbar, ein Wechselspiel von zeigen und verbergen mit geheimnisvollen Grenzen.

 

Alle sind herzlich eingeladen in der Ausstellung aufschlussreiche Entdeckungen zu machen. Ein Glas Sekt und schöne Begleitmusik gibt es gratis dazu.

 

Schauen Sie doch mal vorbei.

Eine grundsolide Gevelsberger Sparkasse 2016

v.l.: Mitglied des Vorstandes: Michael Hedtkamp, Vorsitzender des Vorstandes: Thomas Biermann
Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Die Finanzkrise 2008 hatte damals keiner vorausgesagt. Und doch blieb sie nicht ohne Folgen bis in das letzte Dorf auf unserer globalisierten Welt. Dabei betraf es doch nur die US-Amerikanische Lehman Brothers Holdings Inc, New York-sollte man meinen. Haben wir vergessen, als in einigen Stadträten die Gewerbesteuer um bis zu 50% wegbrachen? Wer hätte damals gedacht, dass die WestLB in die Knie gehen musste, weil sie Milliarden Verluste im Zusammenhang mit der Finanzkrise verbuchen musste.  Die beiden NRW Sparkassenverbände der Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL), und der Rheinischer Sparkassen- und Giroverband (RSGV) mussten zum Verlust der durch die WestLB enstanden ist, zuschießen und damit auch die angeschlossenen Sparkassen.

Und heute? Es gibt Risiken ohne Ende die auch auf eine lokale Sparkasse durchschlagen könnten und damit evtl. die Kunden der lokalen Sparkasse treffen könnten. Immerhin haben sich die Sparkassen in einem riesigen Verband organisiert, was eine ihrer Stärken darstellt. German Angst heißt das Gespenst mit welchem man den Deutschen zusetzt. Und dieser Angst kann man nur mit Transparenz begegnen.

Trump der neue US-Präsident, schickt unverhohlene Drohung gen Europa und damit auch nach Deutschland. Die AfD, eine rechtspopulistische Partei, kündigt den neuen Nationalismus an, England tritt aus der EU aus oder zu guter Letzt wollen, in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, die Rechtspopulisten den Nationen und Staaten die Freiheiten in allen Bereichen einschränken. Trump hatte man vorher gesagt, den würde es nicht gegen, jetzt gibt es ihn und zwar als gnadenlosen Rüpe,l den man sich nicht im Traume vorstellen konnte. Und da sollte man schon ein Gefühl haben was die Menschen/Kunden/Leser so denken und wie man mittels Informationen aufkeimende Ängste besänftigen kann. Ein weiter so, wie bisher, sollte da sicher nicht die erste Wahl sein.

Zum Thema Bilanzpressegespräch der Gevelsberger Sparkasse, zu der die Sparkasse eingeladen hatte.
Kaum saßen wir im Rund der Sparkasse,  der Vorsitzende des Vorstandes: Thomas Biermann eröffnete das Pressegespräch , rauschte noch eine junge Journalistein von der Funke-Mediengruppe in den Raum. Anstatt sich ruhig dem Gepräch zu widmen, meinte sie, ob sie nicht vorher ihre Bilder machen könne, sie, die junge Kollegin hätte nicht so viel Zeit.  Schweigen! Thomas Biermann schlug höflich vor, er wolle sich beeilen damit das Bild früher und sicher rechtzeitig für die junge Kollegin gemacht werden könnte. Schräg gegenüber saß ein Kollege der Funke-Mediengruppe, Herr Bröcking von der WP/WR. Warum dieses Bild welches die junge Journalistin machen wollte, es ist ja kein besonders künstlerischen Bild mit dem man einen Preis gewinnen kann, nicht durch den Kollegen übernommen werden konnte, ist wohl das Geheimnis der Funke- Medien Gruppe.

Der Vorsitzende des Vorstandes: Thomas Biermann stellte nun die Zahlen 2016 der Sparkasse Gevelsberg vor, allesamt zielten sie in Richtung, seriöse und grundsolide Zahlen einer Sparkasse.

Das Zahlenwerk

Dass die Bilanzsumme um 5,4% auf 993,4 Millionen Euro stieg ist zwar schön, sagt aber im Grunde nichts aus. Anders sieht es beim Jahresüberschuss aus, der um 0,2 Millionen Euro auf 1,4 Millionen gestiegen ist. Die Aufwand-Ertrag-Relation, also die Cost income ratio  von 56,60% deutet auf eine effiziente Verwaltung hin; denn der Vergleichswert im Gesamtverband liegt 2015 bei 67,4%. In dem Bereich fehlte aber noch die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern. Die Kernkapitalquote gem. Basel III aufzuführen bringt jedoch nichts, wenn nicht zwischen Hartem Kern-, Weichem Kern- und Ergänzungskapital unterschieden wird. Auffallend sind auch die gegenüber den Privatpersonen hohen Darlehenszusagen an Unternehmer/Selbstständigen in Höhe von 66,6 Millionen Euro. Dies deutet auf Investitionen hin und damit einer gesunden Gevelsberger Wirtschaft. Im Privatpersonenbereich wurde überwiegend in “Betongold” also Wohnungsbau investiert. Das neue Baugebiet Dörnerbusch wird sicher für die Sparkasse Gevelsberg weitere Kunden bringen.

v.l.: Michael Hedtkamp und : Thomas Biermann präsentieren stolz das Bilanzergebnis
Foto: (c) Linde Arndt

Gewinnverwendung

Ein wesentlicher Teil ihres Selbstverständnisses der Sparkasse Gevelsberg ist ihr bürgerschaftliches Engagement in dem sie für die Bürger und Bürgerinnen in Gevelsberg gestalterisch das kulturelle Umfeld in Maßen mitbestimmt. Es ist die Sparkasse der Gevelsberger die eine Ausschüttung der Sparkassen-Bürgerstiftung in Höhe von 33 Tsd. Euro 2016 vornimmt. Mit Spenden oder dem Sponsoring in Höhe von 285 Tsd. Euro wurden Kunst und Kultur, Soziales, Sport, Bildung und Umwelt initiiert und/oder unterstützt.  450 Tsd. Euro konnte der Kämmerer der Stadt Gevelsberg seinem Stadtsäckel zuführen. Aber auch die städtische Gewerbeertragssteuer kam der Stadt in Höhe von 1.761 Tsd. Euro zugute. Und ein nicht unerheblicher Teil an Steuern, wie der Körperschaftssteuer, ging als Gemeinschaftssteuer auch an Bund und Land.

Das Fillialnetz der Sparkasse Gevelsberg
Sechs Filialen, einschließlich der Hauptstelle hält die Sparkasse Gevelsberg vor. Letztendlich bedeutet dies auch Kosten die in der Bilanz gewinnmindernd zu Buche schlagen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen in anderen Städten möchte Thomas Biermann diese Filialen als Ausdruck von Kundennähe nicht nur behalten, vielmehr will er diese auch modernisieren. So wird die Filiale  Vogelsang an der Hagener Straße demnächst modernisiert.

Fusion der Sparkasse Gevelsberg mit der Sparkasse Wetter

Die Gespräche zwischen den beiden Sparkassen sind ziemlich weit gediehen. Am 26. Januar  dieses Jahres werden die beiden Stadträte der Städte Wetter und Gevelsberg der Fusion wohl zustimmen, so der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Biermann. In einem weiteren Schritt wird ein Zweckverband gebildet, dem in der Regel die beiden Bürgermeister Jacobi und Hasenberg vorstehen werden. Am 1 .Juni wird die Sparkasse Gevelsberg-Wetter im Zweckverband ihre Arbeit aufnehmen.
Zur Zeit steht die Sparkasse Gevelsberg im Ranking an Position 309 und die Sparkasse Wetter im Ranking an Position 369, danach wird der Zweckverband auf die Position 236 mit einer Bilanzsumme von über 1,5 Milliarden Euro vorrücken, heißt, dieser Zweckverband wird in etwa gleich groß wie die Sparkasse Iserlohn sein.Wobei Iserlohn  1 ½ mal  so viel Einwohner wie Wetter und Gevelsberg zusammen hat.
Hier sollte man auch die Synergieeffekte (Zusammenwirkungseffekte) betrachten die durch das Zusammengehen Kostenvorteile erbringen.  Beispiel: Es braucht keine zwei Revisions- oder Presseabteilungen. Die personellen Einsparungen werden  durch Umbesetzungen die durch neue Aufgabengebiete entstehen kompensiert. Betriebsbedingte Kündigungen wird es auf keinen Fall geben.

Perspektivisches

Hier scheint der Vorstand der Sparkasse Gevelsberg unisono keine kurzfristigen Änderungen auf dem Finanzmarkt zu sehen. So hat Janet Yellen, von der Fed in den USA, im Dezember die Zinsen um einen Viertelpunkt erhöht. Die Gefahr eines Abwürgens der US-Wirtschaft, die 3,2 % zugenommen hat sieht Janet Yellen  nicht. Trotzdem ist das Risiko welches durch die Ankündigungen des neuen Präsidenten entstehen nicht von der Hand zu weisen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird auf Zeit ihre Zinspolitik des billigen Geldes nicht ändern. Die von Mario Draghi definierten Ziele sind noch nicht erreicht, Beispiel, die 2% Inflation als Zielmarke im EU Raum, die derzeit bei 1,1% liegt.
Der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Biermann sieht kurzfristig für das Jahr 2017 weder eine Veränderung in der Finanzpolitik noch sieht er politische Einwirkunsgmöglichkeiten, die eine Änderung in der Geschäftspolitik bedingen.

Was bedeutet das nun für die Sparkassenkunden in Gevelsberg? Kunden die eine günstige Anlagemöglichkeit suchen, sollten sich entweder mit den Aktienmärkten oder sich mit dem Bauen von Wohnungen als eine günstige Anlagemöglichkeit  befassen. Beide Anlagemöglichkeiten sind eher als langfristige Anlagen zu sehen. Kurzfristig wird es keine Änderung geben.

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg
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„Vision 100“ des Netzwerks „KulturgartenNRW“ zieht weitere Kreise

Teilnehmer 12.12.2016 bei der Scheckübergabe im EMMAUS Foto: Archiv EN-Mosaik

Teilnehmer 12.12.2016 bei der Scheckübergabe im EMMAUS Foto: Archiv EN-Mosaik

[jpg] Das Projekt „Vision100“ war durch das Netzwerk „KulturgartenNRW“ konzeptionell weiter ausgelegt als für viele sichtbar. Ganz oben stand jedoch ein Ziel: Kindern mit einer lebensverkürzenden Krankheit ein hohes Maß an Lebensqualität zu erhalten. So brachte die Versteigerung am 27. November in 2016 ein gutes Sümmchen für das ambulante ökomenische Kinder- und Jugendhospiz, welches für die Städte Gevelsberg, Schwelm, Ennepetal, Breckerfeld und Sprockhövel zuständig ist.  Und diese Summe wuchs bis zum 12. Dezember auf sage und schreibe 10.557,13 Euro. An diesem Nachmittag überreichte die Kuratorin Linde Arndt in einem für alle Beteiligten bewegenden Moment den vorgenannten Scheck. Und es war die Städtische Sparkasse zu Schwelm, dessen Vorsitzender des Vorstandes Michael Lindermann und Vorstandsmitglied Johannes Schulz, die die Summe auf 12.000,– Euro erhöhten. Das Projekt „Vision100“ des Netzwerks „KulturgartenNRW“ hatte aber noch weitere Eisen im Feuer indem das in Wuppertal ansässige schwedische Möbelhaus IKEA sich selber für die „Vision 100“ und damit für die kranken Kinder stark machte. Ein Wehnachtsbaumverkauf, der Verkauf von Kuscheltieren und der Verkauf von Adventskalendern des IKEA Möbelhauses erbrachte dann eine Spendesumme von 5.100,– Euro, die am 6. Januar 2017 durch Mirjam Lindner und Bianca Mantz im Hause des Emmaus Hospizes in Gevelsberg übergeben wurde. Damit erhöhte sich die Gesamtspendensumme auf 17.500,– Euro, wobei immer noch der Zustrom an Spenden anhält, indem das eine oder andere Bild noch erstanden wird.

 

Scheckübergabe Ikea Foto: Archiv EN-Mosaik

Scheckübergabe Ikea Foto: Archiv EN-Mosaik

Der Nachahmungseffekt oder „Vision100“ als Impuls

So war es dem Künstlernetzwerk „KulturgartenNRW“ von Anfang an bewusst, dass sie mit ihrem Projekt „Vision100“ einen Impuls auslösen würden, indem sich das bürgerschaftliche Engagement unserer Zivilgesellschaft auch auf das Hospiz in Gevelsberg fokussieren würde. Allein vier Veranstaltungen im Fahrwasser von „Vision 100“ erbrachten über 5.000,– Euro dem Hospiz in Gevelsberg.

Was nicht geleistet werden konnte oder kritische Momente

Betrachtet man das Hospiz in Gevelsberg, so stellt man mit Bedauern fest: Die Leistungen die von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern Tag für Tag erbracht werden, finden in der Öffentlichkeit kaum Resonanz. Auch der Hospizgedanke, der ja weit in die Vergangenheit zurück geht, löst in der Gesellschaft kaum inhaltliche Reaktionen aus. Es gibt zwar ein Hospiz- und Palliativgesetz (HPG), das vieles regelt aber es gab und gibt kein inhaltliches Gespräch in der Gesellschaft. Dieses Gespräch konnte das Künstlernetzwerk „KulturgartenNRW“ weder personell noch finanziell ausführen. Wobei sich die Frage stellt, warum weder die Politik noch die Verwaltungen sich begleitend mit dieser Thematik befassen wollten.

Teilen und vermehren

Während der Vorbereitungszeit des Projekts „Vision100“ wurde den Initiatoren, immerhin 76 Künstler und fast ebenso viele Helfer, vorgeworfen, sie würden den doch eher schmalen Topf der vorweihnachtlichen Spender zu Gunsten des Hospizes mindern. Dem ist folgendes zu entgegnen.
Viele von uns kennen den St.Martins Tag. Diesem Tag liegt die Legende der Mantelteilung des Bischofs Martin von Tours zugrunde. Bischof Martin von Tours war ein asketischer Mensch, ein Idealbild eines Christen. Er lebte als Bischof in den damaligen Banlieues der Stadt Tours und wurde nach den Überlieferungen einmal gefragt, warum er als Offizier der römischen Armee seinen Mantel mit einem Bettler geteilt habe. Bischof Martin soll damals geantwortet haben, er habe den Mantel nicht geteilt, vielmehr habe er seinen Mantel verdoppelt.
Und diese Verdopplung beinhaltet keine Wegnahme von etwas sondern die Hingabe von etwas, es entsteht kein Verzicht, sondern nur ein Gewinn.
Man sollte sich in unserer heutigen egoistischen Zeit einmal diese Gedanken zu Gemüte führen, um die Not eines anderen Menschen zu lindern. Es ist verwunderlich, wenn die christlichen Kirchen die Geschichte des heiligen Martinus auf den Aspekt der Mantelteilung reduzieren, denn Bischof Martin von Tours würde mit seiner Denke dem heutigen Europa einen Weg weisen, der dem Anspruch unseres Wertedenkens genüge leisten könnte.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel 2016 / 2017

 

Bürgermeister Claus Jacobi Foto: Linde Arndt

Bürgermeister Claus Jacobi Foto: Linde Arndt

Liebe Gevelsbergerinnen und Gevelsberger,

liebe Freundinnen und Freunde unserer Stadt,

mit 2016 geht ein Jahr zu Ende, das die meisten von uns verunsichert hat und bei fast allen von uns schwierige Fragen offen lässt. Vor welchen Entwicklungen stehen wir zum Ablauf eines Jahres, das weltweit kriegerische Auseinandersetzungen und gewalttätige Exzesse gezeigt hat, die wir lange nicht mehr für möglich gehalten haben? Wie wird sich unser Land entwickeln nach einem Jahr, das kurz vor Weihnachten noch einen schrecklichen Terrorangriff in Berlin ertragen musste und das, obwohl Deutschland in der letzten Zeit wie kaum ein anderes Land in der Welt Mitmenschlichkeit und Solidarität gezeigt hat? Und welche Auswirkungen wird all das für Gevelsberg und das Alltagsleben in unserer nach wie vor beschaulichen Stadt mit sich bringen? Fragen über Fragen, auf die ich, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, genau wie Sie, keine befriedigende Antwort weiß.

Und doch möchte ich es unternehmen, zum Jahresende aus dem Rückblick auf das in unserer Stadt Geschehene ein paar Schlussfolgerungen zu wagen, bezüglich dessen, was sich in der Vergangenheit für unser Zusammenleben bewährt hat, uns gemeinsam nach vorn gebracht hat und uns nach meiner festen Überzeugung auch künftig weiter nach vorn bringen wird. So stelle ich, liebe Gevelsbergerinnen und Gevelsberger, bei einer Rückschau auf unsere Entwicklung in Gevelsberg in den letzten beiden Jahren fest: Der innere Frieden in unserer Stadt wäre heute doch nicht stärker, sondern um vieles schwächer, wenn wir nicht vom ersten Tag der großen Zuwanderungswelle an hart dafür gearbeitet hätten, dass in Gevelsberg jedem Zugewanderten ein Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern und Paten zur Seite gestanden hätte, die Sorge dafür trugen, dass sich niemand in Gevelsberg isoliert und auf sich allein gestellt fühlen musste. Mitmenschlichkeit und Nähe sind nach meiner festen Überzeugung das beste Mittel gegen Hass und Gewalt, gegen diese zwei Grundübel, die sich immer dort unheilvoll Bahn brechen können, wo Menschen ihre Fähigkeit zu geschwisterlichem Zusammenleben vergessen.

Und so wünsche ich mir, dass wir in Gevelsberg gerade zum Geburtstagsfest des Christuskindes, des größten Menschenfreundes, nicht vergessen, wozu uns Weihnachten mahnt: Uns nicht zu fürchten! Insbesondere nicht vor dem Terror, den einzelne Irregeleitete entfachen können, sondern fest darauf zu vertrauen, dass Menschen in ihrem Zusammenleben zur Mitmenschlichkeit und zur Nächstenliebe berufen sind und ihre Gemeinschaft dort wächst und gedeiht, wo diese Prinzipien ein Zuhause haben. Ich bin zutiefst davon überzeugt und dankbar, dass Gevelsberg bislang ein solcher Ort war und wünsche uns gerade zu Weihnachten nichts mehr, als dass es auch weiterhin ein solcher Ort bleiben mögen.

Dankbarkeit, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, darf und sollte uns aber auch bei einem Blick auf viele andere gute Entwicklungen in unserer Heimatstadt erfüllen. Und manches Mal dürfen wir sogar stolz sein. Apropos Stolz: Waren wir nicht alle in Gevelsberg mächtig stolz, als wir in diesem Sommer mit Alexandra Popp und Lukas Klostermann gleich zwei waschechten Gevelsbergern zum Gewinn einer olympischen Medaille gratulieren konnten. Diese sportlichen Karrieren beweisen vorbildlich, was möglich werden kann, wenn der Einzelne alles zu geben bereit ist und um ihn herum über Jahre ein verlässliches Netzwerk aus Familie, Freunden und Förderern steht. Und wir erkennen: Eine Stadt muss bemüht sein, ihren Vereinen und Jugendlichen optimale Bildungs-, Sport- und Freizeiteinrichtungen zu bieten, wenn sie am Ende auf gelungene Sozial- und Berufskarrieren ihrer Töchter und Söhne stolz sein will.

Auch im „Alltagsgeschäft“ der Stadtentwicklung erwarten uns in 2017 wieder viele neue und spannende Projekte, um Gevelsberg weiterhin als lebendige und aktive Stadt präsentieren zu können. So wird wohl schon im nächsten Jahr der Spatenstich für die 13. Gevelsberger Kindertagesstätte am Vogelsang in Nachbarschaft zur dortigen Grundschule gelegt. Der Grund sind konstant hohe Kinder- und Geburtenzahlen in unserer Stadt und was, liebe Gevelsbergerinnen und Gevelsberger, sollte uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel eigentlich ein größeres Geschenk sein als diese Entwicklung? Wie schön, dass wir uns diesen Kindern und ihren Familien als „Familiengerechte Kommune“ präsentieren dürfen, ein offizielles Label übrigens, das unsere Heimatstadt nach einem aufwändigen Zertifizierungsverfahren seit einem Jahr führen darf.

Und was wäre da noch alles an zukunftsweisenden Projekten für unsere Stadt im nächsten Jahr zu berichten. Zu vieles für ein Grußwort zum Jahreswechsel, weshalb ich Ihnen hier nur noch einige ausgewählte Punkte nenne: Der Standort einer neuen Feuer- und Rettungswache auf dem Areal der ehemaligen Recyclingfirma Schüssler konnte nach langer Suche endlich gefunden werden, ein großer Glücksfall für den Brand- und Bevölkerungsschutz in Gevelsberg. Ein weiteres städtebauliches

Kernthema wird im nächsten Jahr das Integrierte Handlungskonzept für die Innenstadt, – „Gevelsberg 2030“ – sein, dessen Ziel die Zusammenführung von Musikschule, Bücherei und Jugendzentrum in einem modernen, zentralstädtischen Gebäude ist. Gleichzeitig sollen damit Frequenz und das Umfeld unserer City weiter aufgewertet werden. Und was geschieht in den Stadtteilen? Der Ortsteil Berge/Knapp wird im Rahmen der Städtebau- und Quartiersförderung schon in nächster Zukunft eine ganze Reihe von Aufwertungen erfahren: Die Planung des Verbindungsweges Berge/Knapp-Vogelsang, der Bolzplatz Im Langenrode oder auch der Spielplatz Berchemallee sind hier nur einige Beispiele. Und Vogelsang wird schon in wenigen Monaten seine neue Ortsdurchfahrt erleben, die mit Ausnahme des noch auszubauenden „Kreisels“ an der Breddestraße im Frühjahr 2017 planmäßig fertig gestellt wird. Und auch für den Ortsteil Silschede hält der städtische Haushalt Positionen bereit, die im Umfeld des Waldstadions eine Neuordnung wichtiger Infrastrukturbereiche vorsieht.

Bei so vielen guten Entwicklungsmöglichkeiten für Gevelsberg und seine Stadtteile sehe ich keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass uns eine positive Zukunft erwartet, auch wenn uns dies die Sorgen um die weltweiten Verwerfungen und Konflikte natürlich nicht nehmen kann. Bleiben wir in Gevelsberg aber Optimisten, denn wir sind hier vor Ort auf einem guten Weg! Dazu wünsche ich unserer Stadt und uns allen Gottes Segen. Ihnen und Ihren Familien sei nun ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest beschert sowie Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr!

Herzliche Grüße

 

 

Ihr
Claus Jacobi
Bürgermeister

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Gevelsberger Familie wird durch Bundespräsident beschenkt

Übergabe der Ehrenurkunde von Joachim Gauck an Fam. Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

Übergabe der Ehrenurkunde von Joachim Gauck an Fam. Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Auch in einer Kleinstadt wie Gevelsberg kommt der Bürgermeister nicht jeden Tag zu Besuch.
Das Ehepaar Susanne und Carsten Butkerat hatte jedoch das Glück den Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi als Gast begrüßen zu dürfen. Der Anlass war das 7. Kind welches in diesem Jahr zur Welt kam. Bundespräsident Joachim Gauck übernimmt die Ehrenpatenschaft für das 7. Kind und passend zur Weihnachtszeit überbrachte der Bürgermeister 500,– Euro in bar.

Bürgermeister Claus Jacobi freute sich für seine Gevelsberger Stadt, die ja als „Familienfreundliche Stadt“ von Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Kampmann Anfang des Jahres 2016 zertifiziert wurde. Des weiteren erinnerte sich der Bürgermeister an die Vorgenerationen die ja wie selbstverständlich in „Großfamlien“ lebten. Familien mit 7 Kindern bringen eine ganz besondere Leistung innerhalb des Famlienverbandes aber auch der Gesellschaft.

Schützenprinzessin Tjorven Butkerat Foto: Carsten Butkerat

Schützenprinzessin Tjorven Butkerat Foto: Carsten Butkerat

14 Jahre ist das älteste Kind und das jüngste Kind, was von Mutter Susanne auf dem Arm getragen wurde, ist in diesem Monat Dezember 2016 zur Welt gekommen. Die Tochter Tjorven Butkerat,
die immerhin in diesem Jahr, mit selbstgewählten Prinz Justin Gellert, im Altenvoerder Schützenverein Schützenprinzessin wurde, spekulierte von den 500,– Euro auf einen Anteil. Es geht der Familie augenscheinlich gut, wobei jedes Kind sein eigenes Zimmer in dem 240m² großen Haus mit Garten hat.

Ach ja, manchmal ist es halt nicht so leicht mit sieben Kindern einkaufen zu gehen wenn man mit einem übervollen Einkaufswagen vor einer Kasse steht. Aber was soll es, wir wollten unsere Kinder und sind jetzt auch glücklich damit, so Vater Carsten und seine Frau Susanne nicht dazu zustimmend.

Und der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi erinnert sich noch ganz genau, wie Carsten Butkerat vor ihm stand und ihn auf einen Antrag aufmerksam machte, den er dann auch gerne auf den Weg zum Bundespräsidenten brachte.
Es war eine lustige Rasselbande die in dem Haus herum lief und uns von der Presse als auch den Bürgermeister freundlich begegneten. Und jetzt gibt es einen Ehrenpaten der unser aller Bundespräsident ist.

Und so verabschiedeten wir uns alle mit einem frohen Weihnachtswunsch nach diesem Besuch.

Besuch des Gevelsberger Bürgermeisters Claus Jacobi bei Familie Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

Besuch des Gevelsberger Bürgermeisters Claus Jacobi bei Familie Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Projekt „Vision 100“ dankt in einer Abschlussfeier in Gevelsberg allen Beteiligten

Foto: © 2016 Staatskanzlei NRW / Collage: Linde Arndt

Foto: © 2016 Staatskanzlei NRW / Collage: Linde Arndt

[jpg] Menschlichkeit ist eigentlich etwas einfaches, sie ist in der DNA eines jeden Menschen vorhanden. Zu dieser Menschlichkeit gehört es, sich für die schwächeren Mitmenschen einzusetzen. Mit dem Projekt „Vision 100“ vom 27. November 2016 hat das Netzwerk „KulturgartenNRW“ diesem mitmenschlichen Anspruch entsprochen, indem es das Gevelsberger ökumenische Hospiz Emmaus materiell unterstützte. Primäres Ziel war, Kindern, die mit einer lebensverkürzenden Krankheit leben, mehr oder eine bessere Lebensqualität zukommen zu lassen.

Etwas Statistik

134 Menschen haben dieses Projekt unterstützt, wovon 76 regionale Künstler die Hauptlast trugen, indem sie dem Projekt „Vision 100“ 104 ihrer Kunstwerke mit einem Gesamtmarktwert von 29.523,– Euro unentgeltlich zur Versteigerung überließen.

25 Unterstützer stellten Waren und Leistungen unentgeltlich zur Verfügung, 4 Spender unterstützen dieses Projekt mit ihren Spenden. Das Projekt „Vision 100“ war aber auch ein Impuls für mehrere Initiativen um dem Gevelsberger ökumenischen Hospiz Emmaus weitere Unterstützung zu kommen zu lassen. In Ennepetal sammelte eine Einzelhändlerin während eines organisierten Weihnachtsmarktes rund 1.100,– Euro. Und so ist denn heute schon absehbar, dass „Rock for Children“ mit der Band „Proscription“ in der Schule „Alte Geer“ am 14.1.17 zugunsten des ambulanten Hospiz ein Rockkonzert abhält, dessen Erlös dem Hospiz zugute kommt.

Und zu guter Letzt, gab es 27 Helfer die körperlich anpackten, die transportierten, zusammen bauten, montierten oder sonstige Hilfestellungen leisteten. Unterm Strich gab es 134 Helfer oder Unterstützer die dem Projekt „Vision 100“ zur Seite standen. Logistisch mussten sowohl Lieferwagen als auch PKW´s Transporte erledigen. Drei Lagerstätten wurden unendgeltlich zur Verfügung gestellt. Und das alles ohne einen Cent dafür zu verlangen.

Und nicht zu vergessen die Bandmitglieder der „Fighting Spirits“ die einen wunderbaren musikalischen Rahmen am 27.November 2016 abgaben und die Anwesenden bewegten.

Die Fighting Spirits Foto: Trey Pics

Die Fighting Spirits Foto: Trey Pics

 

Die Veranstaltung am 27. November 2016

Es war eine schwierige Veranstaltung, denn am Vortage und morgens meldeten sich 8 Helfer telefonisch krank, gleichzeitig musste die Organisation zeitlich total umgeschmissen werden. Wenn uns die Ennepetaler Bürgermeisterin Heymann nicht zur Seite gesprungen wäre, hätte es eng werden können. Danke dafür. Es ging um eine Stunde, die nach hinten verlegt werden musste. Gottseidank waren die Fighting Spirits da, die die größten Hürden grandios umschifften.

Als die Auktion vorbei war, hatte der Hagener Regisseur Werner Hahn mit seiner charmanten Art der Versteigerung 6.500,– Euro ersteigert. Der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Bodo Bongen mit seinem Vorstandskollegen Uwe Volkmer stockten spontan die erlöste Summe auf 7.000,– Euro auf. Es war ein überwältigender Erfolg, der allein schon durch die anwesenden Personen dargestellt wurden. Eine gut aufgelegte Landtagspräsidentin Carina Gödecke, eine Bürgermeisterin Imke Heymann, ein Regisseur Werner Hahn, ein Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Bodo Bongen und die Band Fighting Spirits, machten der Veranstaltung alle Ehre. Aufmerksamkeit für die Hospizarbeit, die war ja wohl gewährleistet. Damit war eine der Zielvorgaben erfüllt.

v.l. Linde Arndt und Michaela Pesenacker Foto: Wolfgang Vogel

v.l. Linde Arndt und Michaela Pesenacker
Foto: Wolfgang Vogel

Bis zum 12. Dezember 2016, dem vereinbarten Tag der Abrechnung hatte sich dann die erlöste Summe auf sage und schreibe 10.557,13 Euro noch erhöht. Die 13 Cent waren aus einer Spendensammlung die das Team um den Friseursalon Stephan Schneider gesammelt hatte. Spontan hatten sich die Friseurinnen zu dieser Spendenaktion entschlossen als sie von dem Projekt „Vision 100“ hörten.

Danke, Tag der Abrechnung am 12.Dezember 2016

Im Vorfeld hatte sich Linde Arndt mit ihren Mitstreitern entschlossen nicht nur den pressewirksamen Scheck zu überreichen, nein, es sollte ein ganz persönliches Dankeschön im Namen der betreuten oder zu betreuenden Kinder werden.

Für jede Gruppe sollte eine Person geladen werden, die die Gruppe vertreten sollte. Die Räumlichkeiten sollte das Gevelsberger Hospiz für diese, sicherlich ungewöhnliche Aktion, stellen.

24 Personen plus die Presse waren geladen um einmal der Scheckübergabe beizuwohnen und zum anderen das Danke für die geleistete Hilfe im Zusammenhang mit der Auktion mit zu erleben.

Herr Gerhardt begrüßte die anwesenden Gäste und machte nochmals deutlich, wie dankbar das Netzwerk „KulturgartenNRW“ ist, mit seinem Projekt „Vision 100“ eine derartige Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität ausgelöst zu haben. Linde Arndt hat einen Impuls ausgelöst, der viele erreichte, trotz unserer Schnelllebigkeit und einer überhitzten Zeit. Es ging nur um die Hilfe für unheilbar kranke Kinder und deren Lebensqualität und um keine persönlichen Eitelkeiten.

Der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi ließ es sich, trotz übervollem Terminkalender, nicht nehmen die Keynote vorzutragen. So betonte er denn auch, dass ihm die Arbeit der Gevelsberger Hospizstation sehr am Herzen liegt und mit Stolz erfülle.

Danach bekamen die anwesenden Gäste von einer der beiden Leiterinnen des ökumenischen Hospiz EMMAUS Frau Michaela Pesenacker und dem Moderator Herrn Gerhardt jeweils ein paar passende Dankesworte übermittelt. Linde Arndt übergab dann als Dank stellvertretend für die Kinder eine Rose; denn die Kinder sollten der Mittelpunkt sein.

Die Unterstützer der "VISION 100" erhielten eine weisse Rose als Zeichen des Dankes Fot: (c) Wolfgang Vogel

Die Unterstützer der „VISION 100“ erhielten eine weisse Rose als Zeichen des Dankes Foto: (c) Wolfgang Vogel

So bekam die anwesende Bürgermeisterin Imke Heymann folgende Dankesworte:

Das einer Bürgermeisterin Dank gebührt ist offenbar in Vergessenheit geraten.

Sie liebe Frau Heymann haben sich von Anfang an für das Projekt „Vision 100“ nicht nur interessiert, sondern sie haben es auch noch unterstützend begleitet. Sie waren aber auch Mutmacherin, wenn es mal hakte und am Tage der Veranstaltung reihten sie sich in die Reihe der Helfer ein, als sie sahen wie personelle Engpässe auf die Veranstaltung Einfluss nehmen konnten. Sie wussten die prominenten Gäste hervorragend zu begrüßen und damit die Veranstaltung als auch ihre Stadt in positivem Lichte erscheinen zu lassen.

Danke dafür, es war schön sie als Begleiterin der Veranstaltung zu haben.

Und Suna Belek die stellvertretend für alle Helfer stand:

Ein herzliches Dankeschön an Suna Belek, die vollkommen selbstlos mit ihrer ganzen Firma und Familie, selbst in schwierigen Situationen, Hilfe bieten konnte. Sie war immer an unserer Seite und sah manchmal Dinge die noch nicht sichtbar waren. Mit ihrem Mann Taylan war sie ein zuverlässiger Begleiter, immer ansprechbar, freundlich und reaktionsschnell mit einem profunden handwerklichem Können, waren sie da.

Danke nicht nur dafür, sondern auch für ein aufmunterndes Lächeln, wenn es manchmal drunter und drüber ging. Danke.

Oder Diana Marie, die für die 76 Künstler den Dank entgegen nahm:

Danke Diana Marie. Sie steht für die 76 Künstler für die sie auch ansprechbar war und unermüdlich den Hospizgedanken in den Vordergrund stellte. Auch spendete sie nicht nur ihre Kunstwerke, sondern wusste sich auch finanziell einzubringen. Sie war aber auch Ansprechpartnerin wenn es galt Probleme zu lösen. Danke für die zupackende burschikose Art, die immer wieder eine Stärkung war. Danke.

Für alle Anwesenden wurde ein passendes Dankeswort gefunden, die die Anwesenden doch berührten.

Ein Dankeschön an die Ehrenämtler Foto: Wolfgang Vogel

Ein Dankeschön an die Ehrenämtler Foto: Wolfgang Vogel

Persepktivisches

Linde Arndt die vorher schon das Resümee gesprochen hatte, gab dann auch bekannt, dass es nach diesen beiden guten und erfolgreichen Aktionen Zeit für die Gründung eines Netzwerkes „KulturgartenNRW“ wäre, welches nachhaltig in der Kultur tätig sein sollte. Das Netzwerk „KulturgartenNRW“ sollte dann in die Rechtsform eines Vereins überführt werden um sodann die Gemeinnützigkeit nach §52 Abs.2 Nr.5 i.V. mit Nr. 25 AO zu beantragen.

Das die Förderung der Kultur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, ist im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Disput über eine deutsche Leitkultur im Angesicht leerer Kassen als unabdingbar anzusehen. „KulturgartenNRW“ wird der Container sein, der die vielfältigen Möglichkeiten der Kultur transportieren wird. Über 100 Millionen Euro hat denn alleine das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für weitere Aktionen dieser Art für 2017 bereitgestellt. An diese Gelder heranzukommen, bedeutet eine andere Organisation aufzubauen.

Linde Arndt sucht denn auch die unterschiedlichsten Menschen die kulturell als interessiert anzusehen sind. Hierbei soll die gesamte Breite von Kultur, wenn möglich, abgebildet werden.

Epilog

Michael Lindermann (Vorstandsvorsitzender der Städtischen Sparkasse zu Schwelm) erhöht spontan mit seinem Vorstandsmitglied Johannes Schulz den Spendenbetrag auf 12000 Euro Foto: Wolfgang Vogel

Michael Lindermann und Johannes Schulz erhöhen spontan den Spendenbetrag auf 12000 Euro Foto: Wolfgang Vogel

Als die Dankesworte die jedem zuteil wurden und die von Linde Arndt bekanntgegebene Gründung eines Kulturvereins erfolgt war, wäre man für ein oder zwei Worte sicher zusammen gestanden. Der Vorsitzende des Vorstandes der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, Michael Lindermann und sein Kollege im Vorstand Johannes Schulz,  erklärten sich dann spontan zu einer Aufstockung des Erlöses von 10.557,13 Euro auf

12.000,– Euro

bereit. Und die anwesende Bürgermeisterin Grollmann lud die anwesenden ehrenamtliche Begleiter zu einer Veranstaltung der Klinikclowns nach Köln ein. Dieser Erfolg für die Kinder und durch die Künstler ist eine wunderbare Sache. Was für ein Erfolg auf allen Ebenen.

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  Drei Ziele wurden von „KulturgartenNRW“ im Zusammenhang mit dem Projekt „Vision 100“ definiert, zwei Ziele wurden erreicht.

    1. Die angedachte Summe von 10.000,– Euro wurde erreicht und um mehr als 20% überschritten.
    2. Die Publizität oder die Bekanntheit des Ökumenisches Hospiz Emmaus e.V., Gevelsberg zu erhöhen.
    3. Den Hospiz- und Palliativgedanken alternativ zur Sterbehilfe und Euthanasie als eine zutiefst menschenwürdige Art der menschlichen                      Zuwendung in die Gesellschaft zu tragen ist uns kaum gelungen. Dazu waren wir personell und zeitlich überfordert. Schade drum.    

Eindrucksvoll wurde durch dieses Projekt das bürgerschaftliche Engagement unterschiedlichster Akteure gezeigt, die damit denen widersprachen, die immer wieder Eigeninitiative der gesellschaftlichen Gruppen anmahnten und anmahnen.
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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik und KulturgartenNRW aus Gevelsberg und Ennepetal

Sparkasse Gevelsberg – ein Ort nicht nur zum Sparen für die Kids

Was zu einem sicheren Fahrrad gehört haben die Kinder bei der Stadtsparkasse Gevelsberg gelernt Foto: Linde Arndt

Was zu einem sicheren Fahrrad gehört haben die Kinder bei der Stadtsparkasse Gevelsberg gelernt Foto: Linde Arndt

[la] 1925 wurde der Weltspartag eingerichtet und seit dem kommen am 31. Oktober  die Kinder mit ihren Spardosen um ihr Erspartes auf ihr Konto einzuzahlen. So wird schon früh der sinnvolle Umgang mit Geld geübt. In der Bundesrepublik kann man die „eifrigsten Sparer“ beobachten [2015 lagen die Spareinlagen der privaten Haushalte bei 605,4 Milliarden Euro] .
Und da es für die kleinen Sparer eine besondere Herausforderung bedeutet, ihr Geld nicht einfach für Eis oder andere Schleckereien auszugeben, sondern gezielt anzuhäufen, bekommen die eifrigen Sparer zur Belohnung auch immer ein Geschenk.
In diesem Jahr wurden zu obigem Anlass ca. 250 Spardosen geleert und als Dank erhielten die Kinder eine Taschenlampe, bzw. das Kuschelnashorn „Hugo“.

Aber es ist schon fast Tradition, dass der Auftakt zu dieser Spar-Aktion immer mit einer besonderen Einladung zu einer Veranstaltung für alle Vorschulkinder Gevelsberger Kindergärten und aller Erstklässler Gevelsberger Schulen erfolgt.

Die Polizeipuppenbühne am 27.10.2016 in der Stadtsparkasse Gevelsberg Foto: (c) Linde Arndt

Die Polizeipuppenbühne am 27.10.2016 in der Stadtsparkasse Gevelsberg Foto: C8) Linde Arndt

In diesem Jahr war die Verkehrspuppenbühne des EN-Kreises vor Ort. Sonja Nestmann und Jörg Reifenschneider [Verkehrssicherheitsberater der Polizei] fiel es nicht schwer, die anwesenden Kinder aufzumuntern und durch den liebenswerten Puppenhund Wuschel mit in den sehr lehrreichen Stoff der Verkehrssicherheit rund um das Fahrrad einzubeziehen.

Mit Wuschel am Verkehrsunterricht teilnehmen foto: Linde Arndt

Mit Wuschel am Verkehrsunterricht teilnehmen foto: Linde Arndt

Alle waren gespannt bei der Sache und beteiligten sich an der Aktion. Jeder wusste genau worauf es beim verkehrssicheren Fahrad ankam und so wurde nach dem Diebstahl des Fahradhelms auf der Bühne von den kleinen Beteiligten schnell der Unteschied zwischen „Mein“ und „Dein“ klargestellt. Es war eine rege Beteiligung und besonders Sonja Nestmann wußte in ihrer lockeren Art die Kinder zu begeistern und mit in die Diskussion zu bringen.

Insgesamt 377 Kinder und 53 Betreuer/-innen aus Gevelsberg nahmen an dieser Aktion teil. So wissen nun viele kleine Gevelsbergerinnen un Gevelsberger, das die Stadtsparkasse in jedem Falle und für viele Fälle  „GUT“ ist.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

„Nach Hollywood is‘ eh zu weit“ in Gevelsberg

Katie Freudenschuss Foto: Marco Sensche

Katie Freudenschuss Foto: Marco Sensche

[Gevelsberg] Musikcomedy mit Katie Freudenschuss: „Nach Hollywood is‘ eh zu weit“ am Donnerstag, 17.11.2016, in der Aula Schulzentrum- West Katie Freudenschuss ist Sängerin, Musikerin und Sachensagerin aus Hamburg. Und JA, die heißt wirklich so.
Mit ihrem ersten Programm „Bis Hollywood is‘ eh zu weit” steht die Halbösterreicherin mit Rest-Schmäh nach vielen schönen Zusammenarbeiten mit Künstlern aus den Bereichen Musik und Comedy nun erstmals alleine auf der Bühne, spielt hinreißend Klavier, sagt Sachen und improvisiert nur zu gerne mit Zuschauern und Situationen. Aber Vorsicht – gerade wenn man von ihrer warmen Stimme und ihren schönen Songs auf ein poetisches Wölkchen geführt wurde und es sich an diesem flauschi-gen Ort gemütlich machen will, kommt der unerwartete Wolkenbruch.
Ihre Themen sind vielleicht alltäglich, Katies feine Beobachtungsgabe ist es nicht. Präzise nimmt sie ihre Umwelt und sich selbst wahr, präsentiert mit schonungsloser Offenheit die gewonnenen Erkenntnisse oder sinniert darüber, was alles anders ge-kommen wäre, wenn sie aus Schweden käme, wieso Synapsen so gefährlich sind und warum man nicht ohne Windmaschine S-Bahn fahren sollte. Ein Abend mit Katie Freudenschuss ist wie ein gelungener Abend mit guten Freunden, mit ehrlichen Ge-fühlen, lustigen und bösen Geschichten und guter Musik. Mit Mut zu Gefühl & Pathos plädiert Katie für ein bisschen mehr Hollywood im Alltag – für dich, für mich … für alle!

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Info:

Karten sind für 18,00 € – 20,00 € zzgl. 0,50 € Systemgebühr an der Bürgerinfo im Gevelsberger Rathaus, Rathausplatz 1 (Tel.: 02332/771-0; Mo.-Do. 8-16 Uhr, Fr. 8-13 Uhr) oder in der Stadtbücherei, Wittener Straße 13 (Tel.: 02332/83982; Mo., Mi., Fr. 10-12 Uhr, Di., Do. 14-18 Uhr, Sa. 10-13 Uhr) zu erwerben. Karten können ebenfalls im Internet unter www.gevelsberg.de oder www.reservix.de bestellt werden.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. November 2016 um 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) in der Aula des Schulzentrums West, Am Hofe 14, 58285 Gevels-berg, statt und wird vom Kultursekretariat Gütersloh sowie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ansprechpartnerin bei der Stadt Gevelsberg ist Frau Korte, Telefon 02332/ 771-174 und E-Mail sylvia.korte@stadtgevelsberg.de.

Gut gebrüllt, Löwe – junger Künstler gestaltet Adventskalender

v.l. Shohag Rahman und Bettina Brökelschen mit dem Kinderadventskalender 2016 des Lions Club Audacia Foto:(c) Linde Arndt

v.l. Shohag Rahman und Bettina Brökelschen mit dem Kinderadventskalender 2016 des Lions Club Audacia
Foto:(c) Linde Arndt

[la] Er ist einfach zauberhaft geworden, der diesjährige Kinder-Adventskalender den die  Damen vom Lions Club Audacia Ennepe-Ruhr  am Martinsmarkt in der Gevelsberger Fußgängerzone vorstellten. Und er fand einfach enormen Zuspruch. Das machte den jungen Künstler Shohag Rahman, der anlässlich der Kalendervorstellung extra mit seiner  Lehrmeisterin angereist war sehr glücklich.

 

Das hätte sich der junge Mann nicht träumen lassen, als er vor 18 Monaten aus Bangladesch nach Deutschland gekommen ist und sein Aufenthalt anfänglich mit ziemlichen Schwierigkeiten verbunden war. Über die Christengemeinschaft in Dortmund konnte ihm und anderen Asyl gewährt werden. Er war von Anfang an wissbegierig und fleissig und bereit zu lernen und Kontakte zu schließen. Und so war er mit anderen in einer Gruppe froh, von Bettina Brökelschen Malunterricht zu erhalten und dabei festzustellen, das dieses Medium ihn beflügelte und zu immer tolleren Ideen inspirierte, die er unter Frau Brökelschens Leitung auch ausleben durfte. Er konnte gar nicht genug davon bekommen und so bemerkte Bettina Brökelschen schon bald, welches ungewöhnliche Talent in diesem jungen Mann schlummerte.

 Seine Bilder zeigen sowohl Motive für Kinder als auch stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen und Alltagssituationen.
Shohag Rahman ist sehr dankbar dafür, dass er so gut aufgenommen und unterstützt wurde.  Als Dankschön  möchte er  mögliche Verkaufserlöse seiner Bilder für Menschen mit Behinderungen und Kindern ohne Eltern zur Verfügung stellen. Der Kalender ist für 5 Euro erhältlich und wird bestimmt noch viele Kinder glücklich machen.

Shohag Rahman und Bettina Brökelschen im Kreise der Damen vom Lions Club Audacia Ennepe-Ruhr beim Martinsmarkt in Gevelsberg Foto: (c) Linde Arndt

Shohag Rahman und Bettina Brökelschen im Kreise der Damen vom Lions Club Audacia Ennepe-Ruhr beim Martinsmarkt in Gevelsberg
Foto: (c) Linde Arndt

Die Anerkennung, die ihm zu Teil wurde, daß ausgerechnet eines seiner Werke diesen wunderbaren Kinderadventskalender ziert, hinter dessen Türchen dann auch noch tolle Geschenke für die Gewinner schlummern, gibt ihm Auftritt genug hier weitere Kenntnisse der Malerei zu erwerben und wer weiss, vielleicht gibt es bald einmal unter Mithilfe seiner Mäzenin auch noch ein von ihm illustriertes Kinderbuch.

Weiter so Shohag!

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg