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Es ist wieder soweit

Akteure und Unterstützer des Sommerfestivals 2017 Foto: Archiv EN-Mosaik

 

[jpg] Die Sommerferien haben in Gevelsberg ihr 11. Sommerfestival. Gruppen und Vereine und da gibt es in Gevelsberg sehr viele, rüsten noch einmal um sich vor dem Rathaus auf dem Vendomer Platz zu präsentieren. Es ist wie immer ein buntes Treiben in der Familienstadt Gevelsberg. Und da Gevelsberg in seinem Umfeld viele Freunde hat, feiert man halt mit.

Da Ist das „Tanzcentrum Ennepe-Ruhr e.V.“ aus Schwelm die dem Zuschauer den Tanzsport mit Hip Hop oder auch ausgefallenem orientalischen Tanz näher bringen wird. Die Feuerwehr macht eine außergewöhnliche Modenschau, indem sie ihr Schutzanzüge mit Inhalt über den Laufsteg gehen lässt. Ach und hinter der sogenannten vorgehaltenen Hand, versucht die Feuerwehr eine heiße Überraschung vorzubereiten. Ob es klappen wird, wusste die vorgehaltene Hand noch nicht. Man darf gespannt auf den Hüftschwung eines Feuerwehrmannes im ABC Anzug sein.

Jazz & Swing werden die Jazz-Liebhaber aller Couleur durch die „Old Friends“ mit Wolf R. Osssenberg begeistern. Übrigens, Jazz ist im Moment so was von „in“, in vielen Städten reißt man sich um die Eintrittskarten.

Die Künstler haben ihre Ateliere geräumt und stellen sich dem Besucher, indem sie gemeinsam eine Installation umsetzen werden. Die „Blagen“ werden sicherlich in der Hüpfburg ihr Unwesen treiben, wobei die ruhigeren sich estimmt dem Kinderschminken widmen werden.

Am zweiten Sonntag werden die rund 80 Oldtimer in Gevelsberg zu einer Rallye gestartet und damit viele Augen zum Leuchten bringen. Jesse Lee Davis (Jazz & Soul & Euro House mit Hip Hop und Techno), der in Detroit, Michigan geboren wurde, wird uns mit vielen seiner Hits, wie „Is This Love“ oder „Another day in Paradise“ unterhalten. Und dann geht es auf vier Pfoten weiter mit Kunststückchen und Liebenswürdigkeiten unserer vierbeinigen Freunde des Schutz- und Polizeihundevereins (PHW), Gevelsberg die mit „Spaß an der Freud“ wissen wie man Menschen aus zusammen gestürzten Gebäuden findet. Madita Boenisch wird mit ihren Rock und Pop-Coversongs ihr Talent als junge Gevelsbergerin beweisen.

Die Kunst wird auch weiter den Reigen erweitern indem der im März ´17 neu gegründete „KulturgartenNRW“ sich auf dem Platz inszeniert, man darf gespannt sein.

Den gastronomischen Bereich werden die Kirmesgruppen KG Börkey, KG Aechter de Biecke, KG Asbieck und KG Schnellmark abdecken, ergänzt werden die Kirmesgruppen durch die Open Earth Flair Gevelsberg mit Kaffee und Kuchen und der eine Welt Laden, Gevelsberg wird sich dem Waffeleisen und Kaffee verschreiben.

Es ist also alles gerichtet, was fehlt, gutes Wetter, gute Laune, gute Gespräche und Sie und Du, also unser aller Besuch auf dem 11. Sommerfest in Gevelsberg.

11. Gevelsberger Sommerfest

am 13. und 20 August 2017

Beginn: 11:00 und 10:00 Uhr

Vendômer Platz, Gevelsberg

Hier noch einmal das Programm als Übersicht: [Bitte anklicken]

 

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik

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Ist die Gastronomie am Ennepebogen jetzt auf einem guten Weg?

v.l. Marcus Weltmann, Marlene Weltmann und Bürgermeister Claus Jacobi Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Marcus und Marlene Weltmann übernehmen die Gastronomie am Ennepebogen.

Es ist eine gute Nachricht, denn das Ehepaar Weltmann verfügt über eine ausgewiesene Reputation in der Gastronomie. Marcus Weltmann hat in den besten Häusern gekocht und sogar auf der MS Europa die Speisen bereitet. Zuletzt hat er seine Frau Marlene im Schwelmer Haus Friedrichsbad kennen gelernt, bekocht und so dann geheiratet. Welches Gericht zum Ja-Wort führte, darüber wird der Schleier des Schweigens gehüllt.

Nun, die Restauration am Ennepebogen wird in Zukunft den Namen „Weltmann die Strandbude“ führen. Wobei die Familie Weltmann ist den Gevelsbergern allseits bekannt, haben sie doch ihr „Black Angus Steakhouse“auf der Hochstraße mit Erfolg etabliert. Es lag auf der Hand, dass die Familie Weltmann die notleidende Gastronomie am Ennepebogen unter ihre fachlichen Fittiche nimmt.

Stichwort fachlich: Bei den  beiden Vorbesitzern, die so sang- und klanglos mit dem Ennepebogen aufgaben, haperte es wohl an fachlicher Erfahrung, um die Restauration Ennepebogen zu führen. Es war nie richtig auszumachen, welches Konzept oder welche Gastrolinie hinter den Bemühungen der Vorbesitzer stand.

Die Familie Weltmann will das zukünftige Restaurant „Strandbude“ mit einem zielgerichteten Konzept zu einem Erfolgsrestaurant führen. In der Tat soll es auch draussen eine „Strandbude“ geben, die sich mit dem Verkauf von Eis, Süssigkeiten oder auch Snacks befassen wird, diese hauptsächlich für den Verkauf an die Kinder und Jugendlichen, die mit ihren Skates am Ennepebogen unterwegs sind. Klein und gemütlich soll es an der Bude zugehen.

Auszug aus der Speisenkarte Foto: Linde Arndt

Und ja, es wird auch den bekannten „Burger“ aus dem „Black Angus Steakhouse“ in der Hochstraße geben. Mittags wird es ein „Tischlein weck Dich geben“, der Mittagstisch, der für Berufstätige aufgebaut wird. Schnell und frisch ist hier das Stichwort, denn die Pausen sind nicht unendlich. Für die welche  etwas mehr Zeit haben ist die bekannte Speisenkarte ausgelegt, wobei man in gemütlicher Atmosphäre seine Gerichte auswählen kann.

Im Außenbereich wird es ein Strandfeeling geben, mit Strandkörben und Strandliegen und der Sand wird dann auch aufgefüllt sein. Haben sie schon mal was von Knüppelknifte gehört? Nein? Es ist das alte Stockbrot das da salonfähig gemacht wird und ein gewisses Lagerfeuerflair vor das Restaurant „Strandbude“ bringt. Afterworkpartys wird es geben und die Konditorei Kartenberg wird eine Strandtorte kreieren die einzig und alleine nur den Cafétisch der „Strandbude“ bereichert. Sonntags erwartet den Gast ein erweitertes Frühstück ab 9:30 Uhr. Und was nicht fehlen darf ist das Waffeleisen, welches zu jeder Tageszeit Waffeln mit allem drum und dran produzieren kann.

Bürgermeister Claus Jacobi erzählte dann, dass der Pachtvertrag mit der bisherigen Pächterin einvernehmlich gelöst wurde.“ Sofort wurde danach eine öffentlich Ausschreibung gemacht, die 5 gute Bewerber aus der Region brachte. Die Qualität der Nachfrager hat uns alle in der Stadtverwaltung überrascht. Familie Weltmann war mit ihrem Konzept und dem dazu gehörigen beruflichen Background für uns in der ersten Wahl. Es passte in unsere Vorstellungen von der zukünftigen Restauration.“ Jacobi freute sich auf eine neue Belebung des Ennepebogens, der sicherlich mit dem kohärenten Konzept der Familie Weltmann den Ennepebogen langfristig belebt.

 

Eröffnung wird am Samstag dem 5. August ´17 sein

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag von 12:00 bis 23:00 Uhr, die Küche ist jedoch bis 21:00 Uhr offen

Sonntag von 9:30

 

Bleibt eine Belebung für den Ennepebogen zu hoffen. Denn der Ennepebogen ist zielgruppenmäßig sehr vielschichtig über die Jahre geworden, wobei die Anlage von allen Gevelsbergern angenommen wurde. Unsere Redaktion beobachtet den Ennepebogen seit Jahren und ist immer wieder über die teilweise grundlegenden Änderungen der Besucher überrascht.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Es ist ein positives Image, womit die AVU im EN-Kreis wahrgenommen wird

AVU Vorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris und Prokurist Hans-Jörg Beckmänning Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] 80% Marktanteil kann die AVU (AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen) in ihrem Verbreitungsgebiet vorweisen. Das ist gut, wenn man die dynamischen Aktivitäten aller Versorger in Europa betrachtet.

Die AVU ist ein regionaler Versorger im EN-Kreis mit rund 300.000 Bewohnern. Strom, Gas und Wasser sind die Produkte mit denen die AVU die Bewohner versorgt. Nun ist die AVU eine AG, die nach dem Aktiengesetz seine Bilanz veröffentlichen muss.

Vorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris und der kaufmännische Prokurist Hans-Jörg Beckmänning trugen ein Ergebnis vor, welches widersprüchliche Aussagen zuließ. Um es vorweg zu nehmen der AVU geht es gut und da wo es ihr nicht so gut geht, ist das auf die Umwälzungen auf dem Versorgermarkt zurück zu führen.

 

Einige Bilanzzahlen

14,4 Millionen Euro hat die AVU 2016 an seine Shareholder verteilt, die Verteilung wurde durch den Vorstand angeregt und auf seine Beteiligungsgesellschaften, Innogy SE (Essen), EN-Kreis, Stadt Gevelsberg, Stadt Schwelm und Stadt Ennepetal einstimmig beschlossen. Je Aktie gab es 1,– Euro, so das Ziel, wobei die Rücklage herhalten musste.

Nun kann man den Gewinn als zu hoch einstufen aber man kann ihn auch zu niedrig einstufen, je nachdem welchen Bezug man nimmt. Zu hoch ist der Gewinn zu bewerten, wenn die Beteiligungen zu einer derart exorbitanten Dividende bei den vorgenannten Beteiligungsgesellschaften führt. Zu niedrig ist der Gewinn, weil der Kapitalbedarf durch die vor der Tür stehende Energiewende erheblich sein dürfte.

 

Perspektivisches

Belgien wird wahrscheinlich seine Atommeiler innerhalb der nächsten Jahre (2025) abschalten, genauso wie die Schweiz. Frankreich wird seinen Atomstrom bis 2025 auf 50 % herunterfahren, von den 58 Meilern könnten demnach bis zu 15 Meiler abgeschaltet werden. Es sind noch andere EU Staaten die die Energiewende, also den Ausstieg vom Atomstrom eingeläutet haben.

Im Norden unseres Landes wird z.Zeit ohne Ende Offshore Strom produziert, der nur bis Hamburg kommt und dort nicht verbraucht werden kann oder von dem europäischem Leitungsnetz nicht abgenommen wird.

Das europäische Leitungsnetz wird seit Jahren neu geplant und konfiguriert, der ehemalige Energiekommissar Günther Oettinger war diesem Amt nicht gewachsen, so dass das europäische Netz nicht zu Ende gedacht wurde, geschweige denn geplant wurde. Maroš Šefčovič (Slowakei) leitet jetzt das Energie Kommisariat.

Und Deutschland? Nach der Katastrophe von Fukushima hat die Regierung Merkel den Ausstieg vom Ausstieg beschlossen. Die Energiewende spricht aber auch davon sich von den fossilen Brennstoffen in Gänze zu verabschieden. Ob das nun Braunkohle oder Steinmkohle ist, diese Kraftwerke haben nun mal einen exorbitanten CO2 Ausstoß der den Klimazielen die im Zusammenhang mit dem COP 21 eingegangen wurden entgegenstehen.

Was haben wir jetzt? Wir haben mehrere Offshore Felder mit Kapazitäten von mehreren Gigawatt in Betrieb, die Kapazitäten können jedoch noch nicht abgeführt werden, da die Netzkapazitäten fehlen. Ein Riesenproblem. Und, wir haben nicht immer den gleichen Wind. Hier kommt eine Speichertechnologie ins Spiel.

Schwungmassenspeicher, sogenannte Flywheels, stehen als Kurzzeitspeicher kurz vor der Vollendung oder Wind-Wasserstoff-Systeme, die Windenergie in Wasserstoff in Kavernen abspeichern können, die auch in 2 bis 3 Jahren zur Verfügung stehen werden. Beide genannten Speichersysteme sollen die schwankende Überschuss-Windenergie der Offshore Anlagen auffangen und bei Bedarf wieder abgeben.

Und was hat die AVU damit zu tun? Nun, die AVU wird weiterhin im EN-Kreis die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser gewährleisten, nur die Art und Weise der Versorgung wird sich ändern. Denn es ist eine andere Sache die Energieversorgung mit Wasserstoff Systemen oder mit Schwungmassenspeicher zu gewährleisten. Diese hochkomplexen Speichersysteme erfordern von der AVU Investitionen, deren Höhe heute noch nicht abzusehen sind. Wobei ein typisches 85 GWh System (Kavernenkapazität) schon eine Investition darstellt, vor der dann die AVU stehen würde. Hier gilt es Rückstellungen zu bilden, um dieser Herausforderung kurzfristig gewachsen zu sein.

 

Bewertung der AVU Tätigkeiten

Lassen wir mal einen Blick über den wohlbekannten Tellerrand werfen. Die FunkeMedien Gruppe schreibt einen infantilen Artikel  über die Entstehung und Verwendung des Gewinns über 14.4 Millionen Euro. Der Verfasser versteigt sich in die Forderung, die 14.4 Millionen Euro dafür zu verwenden, um eine Preissenkung durchzuführen. Dadurch wäre die AVU „wieder“ für ihn konkurrenzfähig. Wenn das so einfach wäre; denn haben die Beteiligungsgesellschaften kein Recht auf eine Rendite? Sollen sie gar ihr Kapital abziehen, um anderweitig eine Rendite zu erwirtschaften? Und was ist mit den langfristigen Unternehmenszielen, die sich durch die vorgenannten Perspektiven ergeben? Was ist mit den Investitionen in die Strom- oder Gasnetze die durch regionale Unternehmen erbracht werden und von der AVU bezahlt werden? Und was ist mit den kulturellen und sozialen Aktivitäten der AVU in der Region, sollen die eingestellt werden?

Eine Bilanzbetrachtung erstreckt sich nicht nur auf die Höhe der Bilanzsumme oder den ausgeworfenen Gewinn, vielmehr betrachtet man auch den Wert eines Unternehmens für die Gesamtgesellschaft in dem Bereich (örtlich oder Bereich) , wo es tätig ist.

Da sind die 470 Arbeitnehmer, einschließlich der 21 Auszubildenden, die der AVU direkt zugeordnet werden können. Zu diesen 470 Arbeitnehmern kommt nochmals in etwa die gleiche Anzahl außerhalb, die durch die Tätigkeit der AVU generiert werden. Wenn der Verfasser dieses Artikel ein Problem mit seinem Netz hat, so kommt die AVU ins Spiel um dieses Problem zu lösen, nicht sein derzeitiger Versorger, der irgendwo seine Zentrale hat. Die Reaktions- und Ausfallzeiten sind äußerst gering für diese Branche, nicht bei dem Vertragspartner, sondern bei dem örtlichen Versorger AVU.

 

Am Gemeinwohl sich orientieren

Die deutsche Wirtschaft steckt mit drei Sektoren in einer tiefen Vertrauenskrise. Die Großbanken die durch tiefgreifende Manipulationen aufgefallen sind, die Autoindustrie die wahrscheinlich durch Kartellabsprachen und Betrug bei den technischen Angaben ihrer Dieselmotoren in Verruf geraten sind und die Fleischindustrie die durch Niedriglöhne und Massentierhaltung Qualitätsstandards gerade mal einhalten kann. Hinter „Made in Germany“ steht nicht mehr zwangsläufig eine Qualität, der man blind vertrauen kann. Die Frage ist doch: Warum hat das Wirtschaftssystem versagt und versagt noch immer? Die Antwort: Ja, es gibt ein starkes systembedingtes Versagen. Und das liegt an der Orientierung, die der derzeitigen Wirtschaft zugrunde liegt. Nicht für den Konsumenten oder Menschen arbeitet die Wirtschaft, vielmehr ist sie zum reinen Selbstzweck geworden. Die Orientierung ist nur auf die Höhe von Gewinn und Umsatz gerichtet. Andere Kriterien werden total vernachlässigt. Und dies seit Jahren.

Hier ist die Frage, ob es andere Kriterien gibt, die es möglich machen ein Ergebnis zu erreichen welches die Marktteilnehmer allseits zufrieden stellt, bestimmte Verwerfungen des derzeitigen Wirtschaftssystems vermeidet. Und hier kommen wir auf die seit Jahren geführte Diskussion der Gemeinwohl-Wirtschaft. Diese Gemeinwohl-Wirtschaft ist inzwischen so weit gediehen, dass über 2.000 Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz anfertigen. In der Regel sind es mittelständige Unternehmen mit an die 500 Mitarbeitern, die sich diesen Regeln einer Gemeinwohl-Bilanz, neben einer derzeitigen Finanzbilanz nach den gesetzlichen Vorgaben unterwerfen. So käme man mittelfristig in eine gesellschaftliche Diskussion die die notwendigen Reformen an das derzeitige Wirtschaftssystem adressieren würde.

Die AVU würde bei Betrachtung seiner Bilanz ohne Probleme eine positive Gemeinwohl-Bilanz erstellen können. Ziel wäre es die positive Stellung der AVU am Markt zu verbreitern und zu erhöhen, die dann zu einem Mehrwert gegenüber den Mitbewerbern führt.

 

Epilog

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hatte Recht, als er in seiner Adlon Rede von einem Ruck sprach, der durch die Gesellschaft gehen sollte. Nur wer sollte diesen Ruck als Erster ausüben? Die Autoindustrie? Wohl kaum. Herzog meinte, es ist jeder von uns aufgefordert diesen Ruck auszuüben, sprich diesen Mut zu haben.

Die AVU hat einen grundsoliden Geschäftsbericht, nebst einer Bilanz 2016, vorgelegt. Applaus!

Die Energiewirtschaft steht aber vor strukturellen Veränderungen die die Versorgung dieser Branche grundlegend verändern wird. Das bedeutet, heute müssen schon Wege eingeschlagen werden, die die zukünftigen Strukturen der Energieversorgung erkennen lassen.

Deshalb sollten wir uns nicht nur zu einer regionalen oder lokalen Betrachtung unserer Unternehmen hinwenden, sondern vielmehr kann auch die AVU einen mutigen Schritt nach vorne tun, der auf andere Unternehmen inspirierend wirken könnte.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Manchmal ist es Zeit zu gehen

Frank Manfrahs – Collage: Linde Arndt

[jpg] 8 Jahre war Frank Manfrahs für das Citymanagement mit Erfolg zuständig. Es war eine Zeit in der die Mittelstraße erneuert und modernisiert wurde, die ja ausgewiesener weise einen Leuchtturmchrakter des Gevelsberger Einzelhandels darstellt. Es ist aber nicht nur die Mittelstraße die seine Strahlwirkung in die umliegenden Städte ausdehnt, vielmehr ist es die Gesamtverteilung des Einzelhandels auch in den Quartieren der Stadt Gevelsberg. Durch die Art des Handels, die Gevelsberg schon frühzeitig als Erlebnishandel aufgezogen hatte, konnte Frank Manfrahs als Citymanager ungehindert seine kreativen Ideen umsetzen.

Frank Manfrahs fand aber in Gevelsberg ein fruchtbares Feld im Einzelhandel vor. Seine Vorgänger Jochen Isenberg, der jahrelang ehrenamtlich Pro City führte und danach mit Tanja Terulli die als erste freiberufliche mit Vertrag ausgestattete Citymanagerin, hatten die ersten Pflöcke für einen Erlebnishandel in Gevelsberg eingeschlagen.

Es ist das Zusammenspiel der Kräfte, wie der Stadt, dem Einzelhandel und dem Gevelsberger schlechthin, die einem gestandenen Betriebswirt, wie Frank Manfrahs, die Arbeit des Citymanagement zum Erfolg verhilft und verhalf. Einkaufen muss Spaß machen, so der Erlebnishandel und Frank Manfrahs in Gevelsberg. Und weil das so ist, fanden sich immer wieder bis zu 40 % auswärtige Besucher zu den von Frank Manfrahs organisierten Events ein. Aber auch die Leerstandsquote in Gevelsberg kann man nur positiv bewerten, davon träumt manch eine Stadt in der Umgebung. Ob das nun die Events Boulevard, Martinsmarkt, Markenauftritt „City Gevelsberg – erfrischend anders“ oder die Rieseneinkaufstasche waren, sie alle führten zu einer Steigerung der Gevelsberger Attraktivität.

Zum neuen Jahr wird Frank Manfrahs keine weiteren vertraglichen Verpflichtungen mehr eingehen wollen. Für ihn ist es Zeit sich anderen Herausforderungen zu zuwenden. Für ihn wird seine Kreativagentur „frank for friends – Ideen, Konzepte, Projekte!“ ein neues Betätigungsfeld sein, welches er losgelöst von vertraglichen Verpflichtungen betreiben wird. Privat will er sich mehr der Familie widmen, seine Frau ist wie er berufstätig und beide haben ein Kind, welches auch einen Vater an seiner Seite sehen möchte.

Wie geht es weiter? Nun Frank Manfrahs hat seine Entscheidung früh genug bekannt gegeben, so dass Stadt und Pro-City sich gemeinsam um einen passenden Citymanager bemühen können. Für Gevelsberg dürfte das kein Problem sein, da die Stadt prosperiert und deshalb sich gerne auch Spitzenkräfte bewerben werden.

Frank Manfrahs Foto: (c) Linde Arndt

Das Besondere an dem neuen Stelleninhaber wird der „digitale Wandel“ der zumindest eingeleitet wurde. Denn der Einzelhandel befindet sich im Strukturwandel, der sowohl einen stationären als auch digitalen Handel erfordert. Hier müssen Weichen mit besonderer Sorgfalt und Sensibilität gestellt werden.

Bürgermeister Claus Jacobi und die Vorsitzende von ProCity Susanne Schumacher sehen das Scheiden von Frank Manfrahs mit einem freundlichen aber auch weinenden Auge. Es war eine gute Zeit mit Frank Manfrahs, so die beiden Gevelsberger.

Aber, wie das so ist, niemals geht man so ganz; denn Frank Manfrahs steht Gevelsberg für besondere Aktivitäten, wie Vorträge oder Workshops auf Anforderung weiter zur Verfügung.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Bunte Kulturszene im EN-Kreis durch AVU ENKrone entdeckt und ausgezeichnet

[jpg] Es waren so an die hundert Menschen in der AVU Kantine versammelt. Alle Altersgruppen, bunt, fröhlich und erwartungsvoll, was da so kommen mag.

So freute sich der Vorstand der AVU Uwe Träris über die große Zahl an Zugriffen für die ENKrone, die ja immerhin ein gestiegenes Interesse dokumentierte. Klaus Bruder, der Leiter des AVU Marketing, stellte denn auch sein Team vor, welches die ENKrone organisiert hatte. Und mit einem lauten Gong wurde an Olaf Thon, dem ehemaligen Fußballspieler des Schalke 04 und ehemaligen Trainer des VfB Hüls, übergeben, der sogleich die Moderation des Abends übernahm.

Flick Flack „Von Hollywood zur Ennepe-Ruhr“Foto: Linde Arndt

17 Projekte waren es, die ausgezeichnet wurden und eines zeigten, Kultur, vor allen Dingen die traditionelle Kultur, mit den unterschiedlichsten Teilnehmern des EN Kreises in  einer Vielfalt die den Vorstand der AVU Uwe Träris doch sehr erfreute. Und die Geldpreise, die mit der Ehrung verbunden waren? Da konnte man die Miete für ein Zirkuszelt in Sprockhövel mit teilfinanzieren, In Hattingen-Rauendahl steht die Gestaltung des Stadtteils Rauendahl auf der Agenda oder auch nur dem Kinderkarneval in Wetter auf die Beine helfen. So wurde das Kinder-, Jugend- und Erwachsenentheater Flick Flack aus Schwelm aktiv und führte einen Ausschnitt ihres neuen Werkes „Von Hollywood zur Ennepe-Ruhr“ den Anwesenden vor. Tosender Applaus für Marilyn Monroe und Co. war nach dieser Kostprobe von Flick Flack angesagt. Dann tanzten drei Kinder der Tanzgarde für die neu zu gründende Minigarde des Aktivenkreises Holthauser Rosenmontagszug e. V.. Auch hier Begeisterung der Anwesenden.

Punkwusical der Ev.Stiftung Vollmarstein Foto:(c) Linde Arndt

Ernst wurde es, als die Ev.Stiftung Vollmarstein mit zwei Behinderten ausschnittsweise ein Punkwusical von und mit Ramona Kaiser vorführten. Hier ging und geht es um Inklusion von Menschen mit Behinderung, „Fühlt mit uns“ so das Credo. Es war ein herausragender Ausschnitt, der alle Anwesenden mitnahm.

Aber auch die bildende Kunst wurde geehrt. So wurde der Ennepetaler Kunstraum EN für seine im Industriemuseum Ennepetal stattfindende Ausstellung „Wahrheit – truth“ bedacht, die übrigens mit den Partnern aus Belgien und den Niederlanden zur Ausstellung gebracht wird. Der neugegründete Verein KulturgartenNRW konnte sich über eine Zuwendung für seine im Oktober stattfindende Ausstellung „Blind Date – Mit den Händen sehen“ freuen. Alles in allem wurden rund 17.000,– Euro verteilt, die sicher gut angelegt sind, denn sie werden die Qualität der Aktivitäten der ehrenamtlichen Kulturschaffenden verbessern helfen.

Die Sieger der EN-Krone Kultur 2017 mit Uwe Träris (1.v.li) und Olaf Thon (8.v.li) Foto: (c) Linde Arndt

Den ersten Preis bekam aus Wetter der Kunstverein „art-EN-reich“ e.V. , er hat es sich zur Aufgabe gemacht ein erstes Straßenkunst-Festival in Wetter (Ruhr) auf die Beine zu bringen. Teilnehmer werden die Bewohner der einzelnen Stadtteile werden die dann auf der Kaiserstraße ihr Bestes geben werden.

Man spürte den Spirit einer tätigen Bürgerschaft die etwas selbst in die Hand nehmen und sich über diese Unterstützung der AVU freuten. In Frankreich nennt man diese Bürger Citoyens, es sind Menschen die eigenverantwortlich und aktiv ihr Gemeinwesen mitgestalten.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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„L’évolution“ – Malerei und Skulpturen im Industrie-Museum

M. Aziz El Khiar – ein neuer Name im Kunst- und Kulturbereich, der sicherlich schon bald für Galerien und Kunstvermittler kein Neuling mehr sein wird. Denn mit seiner Ausstellung am 8. und 9. Juli 2017 im Industriemuseum Ennepetal wird er mit seinen Gemälden und Skulpturen in seiner sehr eigenen, urwüchsigen Art viele Besucher begeistern. Die eindruckstarken Gemälde sind Ausdruck seiner persönlichen Erlebnisse und Wahrnehmungen und geprägt von sensiblen Empfindungen, diesich in ständigem Wandel zwischen Form und Stil bewegen, was ein vielseitiges
Spektrum und ein umfassendes Werk unterschiedlicher Wahrnehmungen hervorbringt. Viele seiner Gemälde erinnern ein wenig an Picasso.

 

Mit nachstehender Einladung möchte er Kunstinteressierte, die neugierig auf ausgefallene Kunstwerke sind zu zwei Tagen ins Industriemuseum Ennepetal einladen.

1970 wurde Aziz in Marokko geboren. Er lebt seid 1996 mit Frau und zwei Kindern in Gevelsberg.

Schon als Kind schnitzte und bastelte er mit Materialien, die er auf der Straße fand. Das dem Holz seine zweite Leidenschaft gehört, welches inzwischen in der Herstellung urwüchsiger Skulpturen seinen Niederschlag findet, sieht man auch an seiner Berufswahl. Er ist selbständiger Schreiner in Wuppertal.

Um Ihnen einen kleinen Einblick in die ausgefallenden Werke des Künstlers zu gewähren, hier einige Fotos zur Einstimmung.

Skulpturen

Lassen Sie sich diese aussergewöhnliche Veranstaltung nicht entgehen.

Am Sonntag, dem 9. Juli 2017 endet die Ausstellung um 19 Uhr in der Chillout Lounge mit Sängerin Lina Ammor.

 

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Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Gevelsberg zur Kirmes 2017

Grußwort des Bürgermeisters
der Stadt Gevelsberg
zur Gevelsberger Kirmes 2017

 

 

 

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..Gevelsberg, im Juni 2017

Liebe Gevelsbergerinnen und Gevelsberger,
liebe Freundinnen und Freunde der Kirmes,

die neuen Kirmesflaggen an den Gevelsberger Autos lassen es erahnen: Bis zu Kirmes ist es nicht mehr weit! So wie die ganze Welt normalerweise der Fußball-WM mit den kleinen, die Autofenster zierenden Fähnchen entgegenfiebert, so fiebern die Gevelsberger dem beliebten und wohl größten Volksfest in der näheren Umgebung Ende Juni entgegen. Und das betrifft nicht nur uns in Gevelsberg: Weit über die Grenzen hinaus ist unsere „Kiärmis“ beliebt und Jahr für Jahr Highlight in so manchem Veranstaltungskalender, welches auch 2017 wieder zahlreiche Menschen in unsere schöne Heimatstadt locken wird.

In diesem Jahr feiert unser Kirmeszug 75. Jubiläum! Noch ein Grund mehr, zu feiern und am Sonntag ab 14 Uhr den Aktiven des Kirmeszuges mit ihrem typischen iämpeströter Humor zuzujubeln. Bereits zum 75. Mal stellen unsere Kirmesgruppen hier ihre Phantasie und Kreativität mit schönen und technisch hoch anspruchsvollen, beeindruckenden Darstellungen unter Beweis. Ich bin sehr gespannt, welche Inszenierungen uns im Jubiläumsjahr erwarten und wünsche bereits jetzt allen Beteiligten gutes Gelingen, viel Stimmung und einen regen Zulauf auf unserer Gevelsberger „Schiebekirmes“. Für ihre wochenlange Mühe und Arbeit haben sich die Gruppen unseren Besuch mehr als redlich verdient.

Schausteller, Kirmesaktive und zahllose Menschen in der Innenstadt sorgen auch 2017 wieder an fünf Tagen dafür, dass die Sorgen und Nöte des Alltags vergessen werden, wir alle mit Freunden, Familie und Bekannten „unsere Kirmes“ feiern dürfen und jede Menge Spaß und Unterhaltung haben werden.

Ich freue mich darauf, Sie im Herzen unserer Stadt anzutreffen und wünsche der Kirmes einen guten Verlauf und allen Besuchern viel Vergnügen beim Bummel über unsere Kirmes.

Herzlichst
Ihr

 

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Claus Jacobi
Bürgermeister

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So groß wie nie zuvor – das Gevelsberger Familienfest 2017

Veranstalter und Sponsoren des AVU-Familienfestes 2017 beim Pressegespräch Foto:(c) Linde Arndt

[la] Hochkarätige Veranstaltungen für die ganze Familie, das erwartet man erfahrungsgemäß bei der  Zusammenarbeit  der AVU Gevelsberg und  der Agentur  „Zeitgewinn“ Gevelsberg, die in den letzten Jahren ihre Kompetenz bereits unter Beweis stellen konnten. Das freut natürlich auch Bürgermeister Claus Jacobi, der sich nichts Besseres für seine „familienfreundliche Kommune“ vorstellen kann.

So stellte Andreas Koch von „Zeitgewinn“ das mehr als umfangreiche Programm für den 10. und 11. Juni 2017 im Foyer der AVU.Neben der AVU ist in diesem Jahr die Vollmann Group ebenfalls Hauptsponsor. Uwe Trätis (Vorstand der AVU) freute sich auch über die vielen Gevelsberger Institutionen und Unternehmen, die diese Veranstaltung wieder tatkräftig unterstützen.

Und so ist es möglich, ein reichlich umfassendes Angebot für alle Familienmitglieder darzubieten. Da wäre zunächst das Handwerkerdorf, wo Kinder an sechs verschiedenen Orten Einblick in Handwerksberufe erhalten und sogar sich live beteiligen können. Hierfür gibt es eine Stempelkarte, wo man  wenn man dort dabei gewesen ist, einen Eintrag in diese erhält. Es gibt viele schöne Preise und wer seine Stempelkarte voll hat, kann auch evtl. einen Preis gewinnen.  Gut 25.000 Artikel wurden für das Familienfest gespendet und das sind nicht nur geringe Artikel, sondern welche, die Kinderherzen höher schlagen lassen.

Eine  Tombola ist auch vor Ort, woe es nur Gewinner (keine Nieten) gibt. Das Los kostet 1 Euro und  Gevelsberger Kindergartenkinder haben bereits  ein Los geschenkt bekommen.

Es gibt rundum viel zu sehen. Vier Autohäuser sorgen dafür, dass auch die Erwachsenen auf ihre Kosten kommen.

Ein großes Highlight ist aber auch wie bereits im Vorjahr das Tipp-Kick-Turnier, für welches in diesem Jahr auf Grund der Frauen-Fußball-EM Alexandra Popp Patin ist.
Leider kann sie persönlich nicht an diesem Fest auf Grund augenblicklicher Spieleinsätze teilnehmen. Aber zahlreiche Vertreter*Innen der neun EN-Städte sind dabei und selbst Landrat Schade wird mitkicken und sein bestes Ergebnis bringen. Das Team wird um sechs Frauen Teams erweitert, damit alle 16 Teilnehmer-Länder vertreten werden können. Hierfür treten AVU-Kundinnen gemeinsam mit AVU-Mitarbeitern an. Olaf Thon wird, wie auch schon im Vorjahrt, das Turnier moderieren.  Nun hoffen alle auf viele Treffer die den Spendentopf füllen werden. Als Spendenempfänger sind wieder 10 Einrichtungen des Ennepe-Ruhr-Kreises vorgesehen.
Beginn ist  am Samstag, 10. Juni 14 Uhr.

Noch zu erwähnen ist unbedingt die beliebte Tempo-30-Spielstraße die in diesem Jahr um drei Stationen rweitert wurde und natürlich der Bobby-Car-Cub. Dieser startet direkt im Anschluss an das Tipp-Kick-Turnier um ca. 16:00 Uhr. Alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren haben die Möglichkeit auf einem Parcours ihr Können auf den kleinen  Flitzernzu zeigen. Anmeldungen können auch noch ganz kurzfristig am Veranstaltungstag erfolgen.

Veranstaltungsort:
 Gelände der AVU, An der Drehbank 18, in Gevelsberg. Am Samstag, 10. Juni  von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag, 11. Juni, von 11 bis 18 Uhr.

Bürgermeister Claus Jacobi wies noch auf einen weiteren Termin am Wochenende hin. An der Feuerwache Ost, Berchemallee 38 in  Gevelsber feiert  der Löschzug II der Feuerwehr Gevelsberg. Es wäre schön, wenn viele Bürgerinnen und Bürger  einfach mal beide Feste aufsuchen würden. Bei der Feuerwehr geht es am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr los.

 

Nun muss nur noch der Wettergott mitspielen und dann wird es für alle Besucher ein ereignisreicher Tag mit vielen Positiven Eindrücken und Erlebnissen.
Dabeisein ist alles.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Echte Kerle tragen Windeln

Michael Hedtmann, Sparkasse Gevelsberg
Foto: (c) Linde Arndt

[la] Es war eine illustere Gesellschaft, die sich am 31. Mai 2017 im Sparkassen­EnnepeFinanzCenter der Sparkasse Gevelsberg (ab heute „Sparkasse Gevelsberg-Wetter“) zu einer Feierstunde zusammen fand, um die Förderschecks an Fördervereine Gevelsberger Schulen über insgesamt 26.500,00 € entgegen zu nehmen.

Bereits zum 33. Mal verteilte die Stadtsparkasse Gevelsberg den Zweckertrag, Erträge aus der „Sparlotterie der Sparkassen“ an die Fördervereine.
Jede Grundschule konnte sich, wie auch schon im Vorjahr, über einen Förderscheck in Höhe von 2.500,00 € freuen, jede weiterführende Schule über 3.000,00 €.

Nach der Übergabe der Schecks wurde zuerst einmal ein „Familienfoto“ gemacht.

„Familienfoto“ nach der Scheckübergabe Foto: (c) Linde Arndt

So meinte Michael Hedtmann denn auch:“Wir unterstützen die Fördervereine der Schulen gerne, ist doch diese Förderung eine Investition in die Zukunft.“

Das Motto der Sparlotterie lautet: „An sich und andere denken“. Von einem Lotterie fließen 0,30 €  zurück in gemeinnützige Projekte in der Region. Seit 1984 konnte die Spaarkasse Gevelsberg insgesamt rund  476.000 Euro ausschütten.

Nach der Scheckübergabe gab es aber für alle nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern  noch eine überraschende und hochinteressante Wissenschaftsshow:
Als Gast war Joachim Hecker an Bord, der  so einfache wie erstaunliche Experimente zeigte,  die jeder zu Hause ausprobieren und mit seinen Sachbuch-Bestsellern wie z. B. ,.Der Kinder Brockhaus. Geniale Experimente – Naturwissenschaften zum Ausprobieren“, ,,Das Haus der kleinen Forscher – Spannende Experimente zum Selbermachen“, ,,Frag doch mal … die Maus! Spannende Experimente zum Ausprobieren“ nachmachen kann. [Joachim Hecker ist Elektro-Ingenieur. Seit 1995 wirkt er beim Westdeutschen Rundfunk Köln; seit fast 20 Jahren in der Wissenschaftsredaktion des WDR-Hörfunks als Redakteur und Reporter.]

Joachim Hecker zaubert aus einem Plastikbecher eine scheibe Foto: (c) Linde Arndt

Auf einem kleinen Tisch hatte Joachim Hecker seine „Hexenküche“ aufgebaut, die aus chemischen Pulvern und Flüssigkeiten, Batterien, Magneten, einem  Heissluftgerät, welches Plastikbecher bis auf eine runde Scheibe schmelzen liess, eine Murmel in einem Luftballon, die als Ventil diente und viele weitere Dinge für seine Experimente  enthielt. Dann als Überraschung noch der künstliche Schnee, das Pulver, welches in einen Eimer Wasser gekippt wurde und sich innerhalb von Sekunden/Minuten in Schneeflocken verwandelten, die so  fein wie Pulver-Schnee waren, aber nicht so kalt und sich auf jeden Fal durchaus bis Weihnachten halten würden ohne zu schmelzen.

Das Experiment Pulver-Schnee ist geglückt – die Wissenschaftsshow mit Jocahim Hecker ist beendet. Es war ein spannender Nachmittag Foto: (c) Linde Arndt

Echte Kerle tragen Windeln
Denn hierfür wird die Substanz genommen, die Windeln saugstark macht, weil sie bei Berührung mit Flüssigkeit geleeartig wird. „Windeln sind aber sogar was für echte Kerle“, so Hecker, denn Astronauten tragen Windeln, wenn sie ins All fliegen und stundenlang nicht aufs Klo können. Und auch Chirurgen tragen Windeln, weil sie bei einer oft stundenlangen Operation nicht einfach zwischendurch aufs Klo können. Und in vielen verantwortlichen Jobs, wo solch eine „normale“ Pause nicht eingehalten werden kann, tragen Menschen Windeln.

Schraube routiert durch Kurzschluss
Hier waren es einmal keine Schüler, sondern die Erwachsenen, die voller Interesse und Begeisterung den wissenschaftlichen Experimenten folgten und sich selbst versuchten um zum Beispiel
einen  Magneten  auf einen  Schraubenkopf zu setzen, eine Batterie zur Hand zu nehmen, die Schraubenspitze berührt den Pluspol der Batterie und bleibt dort wegen der magnetischen Kräfte von selbst hängen. Dann wurde von allen Teilnehmern ein Duplo verspeist, um das dann frei gewordene Silberpapier glatt zu streichen und die eine Ecke des Papiers auf den Minuspol der Batterie und die andere Ecke unten an den Magnet zu legen. „Das Silberpapier ist unser Kabel“, sagt Hecker,  Wie durch Magie beginnt sich die Schraube dann wie wild zu drehen. „Durch einen Kurzschluss, den wir erzeugen“, erklärt Hecker.

So war es für alle Beteiligten im doppelten Sinne ein bereichernder Nachmittag.


Kommen wir noch einmal zurück zur Sparlotterie:
An der Sparlotterie kann jeder Volljährige teilnehmen. Ein Los kostet 6,–€. 4,80 € spart der Loskäufer zur Erfüllung persönlicher Wünsche, 1,20 € sind der Lotterieeinsatz. Davon fließen 0,30 € je Lotterielos, also die Zweckerträge, direkt in gemeinnützige Projekte der Region.

Und, dass man mit der Sparlotterie nicht nur sparen, sondern auch gewinnen kann zeigte das letzte Jahr:

2 Kunden der Stadtsparkasse Gevelsberg konnten sich über 5.000,– €,
1 Kunde, über 2.500,– € und
7 Kunden über 500,– € freuen.


Wenn alles klappt, wird Joachim Hecker auch am Weltspartag noch einmal die Sparkasse Gevelsberg-Wetter. 
„Sieht aus wie Zauberei – ist aber Wissenschaft.“ Und für die will Joachim Hecker sein junges Publikum begeistern. „Physik und Chemie sind oft nicht gerade die Lieblingsfächer von Schülern – aber sie können auch viel Spaß machen“, findet er.

 

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Zusatzangebote VER/Bogestra für Festivitäten in der Region

Boulevard Gevelsberg 2017 – VER leitet Busse um
Betroffene Linien: 551,556 und 563 Betroffene Haltestellen: Südstraße / Timpen / Mylinghauser Straße / Im Fohlenkamp / Lindengraben und Unterbraken
Aufgrund der Veranstaltung „Boulevard Gevelsberg“ kann die Mittelstraße von Freitag, 26. Mai (ca. 9 Uhr) bis Sonntag, 28. Mai (Betriebsende) von den Buslinien 551, 556 und 563 nicht befahren werden.
Umleitung: Die Linien 551 und 556 werden über die Südumgehung (Engelbert-Tunnel) umgeleitet. Die Haltepunkte „Südstraße“ und „Timpen“ entfallen. Im Kreuzungsbereich Timpen werden auf der Haßlinghauser Straße (L.551) und Rosendahler Straße (L.556) Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Linie 563 in Richtung Braken wird über die Hochstraße, Brunnenstraße und Kampstraße umgeleitet. Die Haltestellen „Südstraße“, „Mylinghauser Straße“, „Im Fohlenkamp/Lindengraben“ sowie „Unterbraken“ können nicht bedient werden. Ersatzhaltestellen werden in der Sudfeldstraße und in der Kampstraße eingerichtet. Der Ortsteil Braken kann während der Umleitung nur im Einrichtungsverkehr befahren werden. Fahrgäste in Richtung Innenstadt werden gebeten die Haltestellen in Fahrtrichtung Ennepetal Bahnhof zu nutzen. Die Rückfahrten in Richtung Innenstadt erfolgen über die Milsper Straße


Herdecker Maiwoche: Verstärkung der Linie 553
Um Christi Himmelfahrt findet traditionsgemäß in der Herdecker Innenstadt die 43. Maiwoche statt. Wie immer können die Besucher die zahlreichen Musikdarbietungen, die kulinarischen Köstlichkeiten und die Angebote an den Kunstgewerbeständen genießen.
Aus diesem Grund wird das Verkehrsangebot auf der Linie 553 verstärkt. Angeboten werden an allen Veranstaltungstagen zusätzliche Linienfahrten im Spätverkehr zwischen Wetter-Loh und Herdecke-Herrentisch. Nutzen Sie das zusätzliche und bestehende Angebot der VER und genießen Sie einen Besuch auf der Herdecker Maiwoche.
Nähere Informationen und Fahrpläne finden Sie auch unter www.ver-kehr.de


Erweitertertes Angebot von BOGESTRA und VER zum Altstadtfest in Hattingen
Mobilität bis in die Nacht Wenn die Ruhrstadt am kommenden Wochenende zum 43. Altstadtfest einlädt, sorgen BOGESTRA und VER dafür, dass die Besucher des Hattinger Kult-Events gut zum Fest und auch wieder nach Hause kommen.
Dafür weitet die BOGESTRA auf den Linien 308, 359 und CE31 – überwiegend am Freitag und Samstag – ihr Fahrtenangebot aus. Auch in den Abend- und Nachtstunden bieten sich den Besuchern somit vielfältige Verbindungen. Informationen zum Zusatzangebot der BOGESTRA stehen im Internet unter www.bogestra.de. Das gesamte Fahrtenangebot ist online über die elektronische Fahrplanauskunft oder Mutti, die BOGESTRA-App, abrufbar.
Zusätzliche Busse setzt die VER für das Hattinger Altstadtfest auf der Linie 141 ein. So kann man demnach von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag von 0.02 (weiter alle 60 Minuten) bis 2.02 Uhr von der Haltestelle Hattingen Mitte in Richtung Niederwenigern und sogar bis nach Essen-Burgaltendorf fahren. Internet: www.ver-kehr.de
In guter Tradition wird auch das Programm des Altstadtfestes von der BOGESTRA mitgestaltet. So bestreitet die BOGESTRA-Band „Gleis 38“ den musikalischen Auftakt des Festes am Freitag, 26. Mai, von 18.30 bis 20.30 Uhr auf der Bühne Kirchplatz. Am Samstag, 27. Mai 2017, wird aus Anlass des Altstadtfests außerdem die Öffnungszeit des Hattinger KundenCenters bis 18 Uhr erweitert. Drei Stunden länger gibt es dann am Reschop Carre Infos zu Bus und Bahn