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VER zieht positive Bilanz

VER-Geschäftsführer Peter Bökenkötter Foto: (c) VER

[SN] Nach dem Orkan „Friederike“, der am Donnerstag auch im Ennepe-Ruhr-Kreis wütete, zieht die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr eine erste positive Bilanz. „Wir haben glücklicherweise keine Personen- und auch keine Sachschäden beklagen müssen“, so VER-Geschäftsführer Peter Bökenkötter.

Auch die Einschränkungen im Linienverkehr hielten sich in Grenzen. So musste zeitweise die Linie 330 wegen umgestürzter Bäume eingestellt werden. „Doch da steht natürlich für die VER die Sicherheit ihrer Fahrgäste und Fahrer an erster Stelle“.

Die VER hat trotz der sturmbedingten Umstände immerhin 90 Prozent ihrer Linienleistung erbringen können. Erstmals eingesetzte Instrumentarien wie ein Krisenstab haben sich am Donnerstag gleich gut bewährt. Die Verkehrsmeister waren als Auge der Leitstelle und Ansprechpartner für die Fahrgäste an zentralen Stellen wie den Omnibusbahnhöfen vor Ort.

„Dass die VER fast ihre gesamte Verkehrsleistung erbringen konnte, ist vor allem dem Einsatz und der guten Leistung aller VER-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken“, betont der VER-Geschäftsführer nicht ohne Stolz.

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Fahrplanwechsel 2018 bei der VER

[SN]  Zum Fahrplanwechsel am 07. Januar 2018 ergeben sich im Liniennetz der VER eine Reihe von Neuerungen über die wir Sie gerne informieren möchten.

Der Kreistag hat im Dezember 2016 die Fortschreibung des Nahverkehrsplans, welcher den Rahmen für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet vorgibt, beschlossen. Große Teile des Angebotskonzeptes werden zum Fahrplanwechsel Januar 2018 umgesetzt. Für das VER-Liniennetz bedeutet die Umsetzung der Maßnahmen u.a. eine Verdichtung des werktäglichen Angebotes auf der Hauptachse Sprockhövel-Haßlinghausen – Hattingen Mitte, die Neuordnung verschiedener Linien (z.B. Linien 330 und 557) sowie die Einrichtung neuer Verkehrsangebote im Nachtverkehr am Wochenende. Die Details entnehmen Sie bitte den Erläuterungen zu den einzelnen Linien sowie den entsprechenden Fahrplantabellen.

 

Im Einzelnen sind folgende Änderungen vorgesehen:

Linie SB37 Ennepetal Bus-Bf. – Bochum Hbf.
Zum Fahrplanwechsel wird der ÖPNV zwischen Schwelm, Sprockhövel und Hattingen neu geordnet. Das Verkehrsangebot zwischen Haßlinghausen Bus-Bf. und Hattingen Mitte wird montags bis freitags in den Haupt- und Nebenverkehrszeiten auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Der Streckenabschnitt Ennepetal  Sprockhövel-Haßlinghausen wird an Sonn- und Feiertagen nicht mehr bedient. Zu bestimmten Verkehrszeiten werden in Haßlinghausen Fahrten mit der Linie 557 in und aus Richtung Schwelm verknüpft.

Linie SB38 Ennepetal Bus-Bf. – Hattingen Mitte
Zur besseren Erschließung des Wohngebietes An der Maus wird in Gevelsberg auf der Asbecker Straße die Haltestelle „An der Maus“ neu eingerichtet. Der Haltepunkt „Kruiner Park“ entfällt. Im Abendverkehr sowie an Sonn- und Feiertagen werden die bisher am Bahnhof Wetter endenden Fahrten bis nach Gevelsberg-Silschede verlängert. Die Busse gehen hier über auf die Linie 552 in und aus Richtung Gevelsberg Rathaus. Am Verkehrstag Samstag verkehrt die Linie bis ca. 18:30 Uhr auf dem kompletten Streckenabschnitt zwischen Ennepetal und Hattingen.

Linie 330 Hattingen Mitte – Sprockhövel-Haßlinghausen Bus-Bf.
Die Linie wird von Niedersprockhövel Kirche über Obersprockhövel (Schlagbaum) bis nach Haßlinghausen Bus-Bf. verlängert und ersetzt hier den Streckenabschnitt der Linie 557. An Sonn- und Feiertagen wird das Verkehrsangebot eingestellt.

Linie 331 Hattingen Mitte – Velbert-Nierenhof Bus-Bf.
Die Linie verkehrt montags bis samstags zwischen Hattingen Mitte und Velbert-Nierenhof in einem 120-Minuten-Takt.

Linie 332 Wuppertal-Barmen Bf. – Hattingen Mitte
Zur Anschlusssicherung am Verknüpfungspunkt „Niedersprockhövel Kirche“ (u.a. Linie 330) sowie zur Gewährleistung der Fahrplantreue wird die Fahrplanlage teilweise verändert.

Linie 551 Ennepetal-Voerde – Sprockhövel-Hiddinghausen Wendeschleife
Zur Optimierung der Anschlusssituation am Busbahnhof Haßlinghausen (Linie SB37 aus Richtung Bochum) wird die Fahrplanlage sonntags in Fahrtrichtung Ennepetal geringfügig angepasst.

Linie 552 Gevelsberg Rathaus – Wetter-Loh
Die Linie verkehrt montags bis samstags in den Haupt- und Nebenverkehrszeiten im Stundentakt zwischen Gevelsberg Rathaus und Wetter-Loh. Die Verstärkerfahrten zwischen der Innenstadt und dem Wohngebiet An der Maus entfallen. Abends und an Sonn- und Feiertagen verkehren die Busse stündlich zwischen Gevelsberg Rathaus und Silschede Mitte. Die Fahrten gehen über auf die Linie SB38 in und aus Richtung Wetter. Auf der Asbecker Straße wird die Haltestelle „An der Maus“ neu eingerichtet. Der Haltepunkt „Silschede Mitte“ wird zukünftig auch bei den Fahrten in Richtung Wetter-Loh bedient.

Linie 553 Hagen-Westerbauer Bf. – Herdecke-Herrentisch
Zur besseren Erreichbarkeit des Schulzentrums Bleichstein wird an Schultagen die Einsatzwagenfahrt um 07:20 Uhr ab Wetter-Loh bis nach Herdecke (Friedrich-Harkort-Gymnasium) verlängert.

Linie 556 Gevelsberg-Knapp – Schwelm Blücherstraße
Zur Anschlusssicherung am Verknüpfungspunkt „Gevelsberg Hbf.“ wird die Fahrplanlage in Fahrtrichtung Knapp montags bis freitags geringfügig verschoben. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag wird der Fahrplan neu gestaltet. Durch die Umsetzung der Maßnahme wird das Verkehrsangebot zwischen der Schwelmer Innenstadt und dem Schwelmer Westen optimiert.

Linie 557 Schwelm Blücherstraße – Sprockhövel-Haßlinghausen Bus-Bf.
Ab dem Fahrplanwechsel verkehrt die Linie im Stundentakt zwischen Schwelm Blücherstraße und Sprockhövel-Haßlinghausen Bus-Bf. Der Streckenabschnitt Wuppertal Dieselstraße Schleife – Graslake – Blücherstraße wird ersatzlos aufgegeben. Den Linienweg zwischen Haßlinghausen und Niedersprockhövel übernimmt die neu strukturierte Linie 330. Zu bestimmten Verkehrszeiten gehen Linienfahrten in Haßlinghausen auf die Linie SB37 in und aus Richtung Hattingen über.

Linie 561 Ennepetal Bus-Bf. – Ennepetal-Rüggeberg
Zur Anschlussoptimierung am Verknüpfungspunkt „Ennepetal Bus-Bf.“ wird die Fahrplanlage in Fahrtrichtung Homberge/Rüggeberg geringfügig verändert.

Linie 583 Sprockhövel-Haßlinghausen Bus-Bf. – Wuppertal-Birkenhof
In Gennebreck werden die Haltestellen „Horath“, „Hatzfeld Wasserturm“, „Grunerstraße“ und „Schaumlöffel“ zusätzlich bedient.

Linie 608 Ennepetal Bus-Bf. – Wuppertal-Barmen Bf.
Die Abfahrtzeiten der letzten Fahrt von Wuppertal-Barmen Bf. in Richtung Schwelm wird montags bis sonntags um 5 Minuten vorverlegt (Abfahrt 00:18 Uhr).

Linie NE1 Gevelsberg Hbf. – Ennepetal-Voerde Mitte
Zur Stärkung des Nachtverkehrs wird freitags, samstags sowie vor Wochenfeiertagen zwischen Gevelsberg Hbf. und Ennepetal-Voerde die Linie NE1 neu eingerichtet. Angeboten werden 2 Fahrtenpaare. An den Bahnhöfen in Ennepetal und Gevelsberg bestehen Verknüpfungen zum SPNV (RE4, S8).

Linie NE4 Bochum Hbf. – Schwelm Bf. 
Die bisher in Sprockhövel-Haßlinghausen endenden Fahrten werden bis nach Schwelm verlängert. Zwischen Hattingen und Sprockhövel wird der Linienweg von Bredenscheid nach Holthausen verlagert.

 

Die genauen Abfahrtszeiten an Ihren Haltestellen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Fahrplantabellen. Alle Angaben in diesen Fahrplänen sind sorgfältig geprüft worden. Bei der großen Anzahl von Daten sind jedoch Fehler nicht auszuschließen. Bei Druckfehlern und Unstimmigkeiten bitten wir um Verständnis. Entsprechende Hinweise nehmen wir dankbar entgegen.

Wir hoffen, Ihnen für den Ennepe-Ruhr-Kreis alle erforderlichen Informationen erläutert zu haben und wünschen Ihnen weiterhin „Gute Fahrt“.

Weitere Auskünfte erhalten Sie in unseren KundenCentern in Ennepetal und Schwelm, über unsere Telefonauskunft unter 02333 / 9785-0 sowie über unsere Homepage www.ver-kehr.de.

Ihre Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH
im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Strahlende Kinderaugen und ein strahlender Baum

Der Weihnachtsbaum ist geschmückt Auf dem Foto v.l.n.r.: Praktikantin, Frau Bongen, Frau Imlau, Herr Dennda Foto: Heike Gräfe

[la]  Alle Jahre wieder steht in der Kundenhalle der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld ein wunderschöner, großer Weihnachtsbaum, der nur darauf wartet geschmückt zu werden.

Und so waren es auch in diesem Jahr (wie bereits im Vorjahr) die Kinder des Kath. Kindergartens, die ihn liebevoll mit ihren selbstgebastelten Christbaumschmuck verzierten. Und da gerade in der Weihnachtszeit ein gegenseitiges Schenken üblich ist, wurden sie dafür mit einem wunderschönen kleinen Plüschelch beschenkt. Da war die Freude groß und die Kinderaugen strahlten um die Wette.

So wurde ihe Mühe und ihr Einsatz doppelt belohnt.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

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Was braucht Ennepetal noch Kultur?

 

 

[jpg] Rund 8 Jahre hat die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld sich erfolgreich um die kulturellen Belange der Stadt Ennepetal bemüht.
Johannes Dennda und Heike Gräfe waren die Galionsfiguren dieser kulturellen Bewegungen, die von der Sparkasse aus gingen und in Milspe viel Freude bereiteten.
Milspe deshalb, weil dieser Stadtteil als Zentrum, willkürlich von Politik und Verwaltung, bestimmt wurde. Um die Hauptstelle der Sparkasse wurden viele Formate aus der Taufe gehoben, die Kultgarage in der Tiefgarage der Sparkasse, die sich danach zu erfolgreichen Kabarettveranstaltungen mauserte. Das EinWochen Museum, eine Kooperation mit dem Osthaus Museum, machte es möglich, viele Kunstausstellungen in den Geschäftsstellen der Sparkasse zu veranstalten. Denken wir an die Ausstellung mit Klaus Voormann 2013, dem Designer und Bassisten der Beatles oder den Weihnachtsmarkt im Hülsenbecker Tal, das „KUZO“ Fest mit den Skulturen eines Ennepetaler Bürgers von Arno Mester, und, und, und.
So fanden diese kulturellen Aktivitäten für Ennepetal leise ein sicherlich unrühmliches Ende.

Übergabe des Kultgaragen-Preises 2016 an “La Signora” Foto: (c) Linde Arndt

Die Preisauszeichnung der Kabarettisten 2016 und 2017, denen der Kultgaragenfuchs, verbunden mit einem Preisgeld, im Hinterzimmer von Café Kartenberg überreicht wurde.

Für 2016 wurde „La Signora“ (Carmela de Feo), Preisträgerin des Stuttgarter Besen 2009 des Renitenztheater, Stuttgart, jetzt mit dem Ennepetaler Kultgaragenfuchs ausgezeichnet.

„La Signora“ ist eine gelungene Mischung aus Ruhrgebiet und Italien. Diese Frau trifft mit ihrer geballten Komödianten-DNA den Publikumsnerv. Sie ist der Beweis dafür, dass selbst die Ruhris eine gelungene Mischung Frauenpower hervorbringen können.

 

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Übergabe des Kulturgarahgen-Preises 2017 an Matthias Brodowy und Ingo Börchers Foto: (c) Linde Arndt

Für 2017 wurden gar zwei Preisträger vom Publikum ausgewählt:

„Matthias Brodowy“, Preisträger des Deutscher Kleinkunstpreises 2013/Mainz

„Matthias Brodowy“ skizziert überlegen das menschliche Dasein im Zusammenhang der Technikaffinität des Menschen, die zwar einen Schritt nach vorne darstellen sollte, jedoch als bewusste Rückwärtsbewegung in der menschlichen Entwicklung sichtbar wird.

und

„Ingo Börchers“, Preisträger des Leipziger Löwenzahn 2017 der Leipzigs Lachmesse

„Ingo Börchers“ Zweifelt an der Intelligenz des modernen Menschen, der in seiner Selbstdarstellung, seine eigene Existenz erfahrbar machen muss.

Beide erhielten den, damit wahrscheinlich zum letzten Mal ausgegebenen, Ennepetaler Kultgaragenfuchs.

 

Alle drei Preisträger*in  sind nationale Größen, wie die von uns aufgeführten Preise bezeugen. Stuttgart, Mainz oder Leipzig könnten in Ennepetal Einzug halten, nur wusste die Politik und die Verwaltung nichts damit anzufangen. Ein Imagegewinn, wofür? Kultur ist offensichtlich für die Stadt Ennepetal nur ein Kostenfaktor, der zu vernachlässigen ist.

So ist es nach über einem Jahr, der Politik und Stadtverwaltung bis heute noch nicht gelungen, das seinerzeit aufgegebene Gutachten und den sich daraus ergebenden  Handlungsbedarf um zusetzen. Kultur ist ein dynamischer Prozess der durch den Zwang zum Stand by Betrieb der Stadt Ennepetal, seine Dynamik verliert.
Durch die Neustrukturierung der Fachbreiche, die sich durch den Weggang des Fachbereichleiters Cosimo Palomba ergab, wurde ein umfangreiches Revirement vorgenommen.
Die Gutachterin Frau Dr.Taubenberger schlug eine Neuausrichtung des kulturellen Bereiches vor, indem Kulturausschuss, Fachbereich Kultur, die Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG und die Kulturschaffenden sich neu aufstellen sollten. Regieführend sollte die Stadtverwaltung die Gespräche führen, die jedoch bis heute noch nicht einmal terminiert sind. Auch bleibt die Frage, wer soll, als kompetenter kultureller Ansprechpartner, vonseiten der Stadt benannt werden?
So ist das Verhalten der Stadt vollkommen unverständlich, die mit ihrer Haltung zurzeit den Kulturausschuss einsparen müsste, da dieser durch eine im Ansatz erkennbare neue Organisation überflüssig ist. Auch werden die Kulturschaffenden nicht alle eingebunden, ignorant übersieht man geflissentlich die Antragstermine für Fördergelder bei mehreren öffentlichen Institutionen. Auch Vereine müssen ihre Vorhaben finanzieren. Und bei der leeren Kasse der Stadt Ennepetal, sollte die Stadt Ennepetal den Kulturvereinen wenigstens an die Hand gehen, damit zumindest termingerecht Förderanträge gestellt werden können. Es fehlt das Verständnis der Verantwortlichen in der kommunalen Behörde Ennepetal.

Und so ist es nicht verwunderlich, wenn diese drei Preisträger klammheimlich mit ihren Preisen versehen wurden. Die anwesenden Pressevertreter wurden nicht einmal ansatzweise mit einer Perspektive für die zukünftige Kulturarbeit in Ennepetal informiert.
In dem Haushalt für 2018 sind die Gelder für das Kabarett nicht mehr abgebildet. Vielleicht sollte sich Ennepetal nur noch mit der Sportkultur beschäftigen, statt 90 Minuten Kabarett, Gesang oder Ausstellung, 90 Minuten Fußball.Denn für die Sportvereine sind auf Zeit keine Streichungen des Kämmerers zu erwarten.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

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Mit gekaufter Zeit, anstehende einfache Entscheidungen aussetzen

[jpg] An und für sich gibt es die Zeit nicht. Wir Menschen denken uns die Zeit als lineare Größe, die aus der Vergangenheit kommend, zwangsläufig sich in die Zukunft verlängert. Wobei der „Jetzt“ Zustand die Gegenwart beschreibt. Und im Universum steht jemand, der eine Uhr in der Hand hält, die uns die ewige Zeit anzeigt. Lächerlich und naiv ist das wohl! Denn die Zeit ist eine Illusion. “Menschen wie wir, die an die Physik glauben, wissen, dass die Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine hartnäckig andauernde Illusion ist“, so Albert Einstein.

Vergessen wir das alles und wenden uns Ennepetal zu, der Stadt die hartnäckig daran arbeitet, wie man die Vergangenheit in der Gegenwart aufleben lassen könnte, um große Veränderungen herbeizuführen.Die letzten drei Bürgermeister, wie Michael Eckhardt, Wilhelm Wiggenhagen und jetzt Imke Heymann arbeiteten und arbeiten fleißig daran eine Kleinstadt Ennepetal in die absolute Bedeutungslosigkeit zu expedieren. Womit? Indem sie den absoluten Stillstand der Stadt anstreben.

Es geht um die Stadt- und Wirtschaftsplanung der Stadt.

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept ( ISEK)

Dieses Konzept sieht vor das seit Jahren baufällige Haus Ennepetal abzureißen und einen „Klotz“ von Bau, ähnlich dem Berlet Bau, für evtl. zukünftige Veranstaltungen hochzuziehen. Um diesen „Klotz“ herum, soll, laut Vorplanung, ein Ennepetaler „Garten Eden“ entstehen. Dieser „Garten Eden“ soll, ähnlich dem Ennepebogen in Gevelsberg, zum Spazieren, zum Verweilen oder Erholen einladen.

Die wegfallenden Räumlichkeiten, wie Bücherei, Geo Park oder Verwaltung sollen auf sonstige städtische Gebäude verteilt werden oder anderweitig angemietet werden. Für den schon jetzt geschlossene Gastronomiebereich im Haus Ennepetal, wird es keinen Ersatz geben. Sollen etwa Dönerbude, Pommesschmiede oder Gyrostempel, dann das gastronomische Highlight darstellen?

Wir wollen jetzt nicht weiter ins Detail gehen und werden die finanziellen Auswirkungen für Ennepetal betrachten. Für diese gesamte Aktion sind 21 – 26 Millionen eingeplant. Angeblich sind Förderanträge gestellt worden. Da eine Förderung immer mit einem Eigenanteil von 20 bis 50% durch die Bewilligungsstelle versehen ist, müsste Ennepetal rund 4 bis 10 Millionen aus dem Stadtsäckel begleichen. In der Regel setzen Kommunen den Investitionsbedarf niedriger an, um keine Überlastung des eigenen Haushaltes zu signalisieren, so wahrscheinlich auch Ennepetal. Aus diesem Grunde gehen wir von einem Eigenanteil von rund 6 bis 15 Millionen Euro aus. Eher 15 als 6 Millionen Euro.

Für eine Kommune die in „Pleite“ ist, ist das eine große Investition!

Parallel liefen Gutachten oder Studien mit Bürgerbefragung, welche die Notwendigkeit dieser Investition bei der Antragsbehörde untermauern sollten. Die Kosten für diese Gutachten oder Studien belaufen sich dabei in einem höheren 5 stelligen Betrag, also an die 50.000 Euro.

Hülsenbecker-Tal ( (c) Google Maps)

 

Umgestaltung des Hülsenbecker Tales

Umgestaltung, ist für Ennepetal ein Wort, welches bei der ewigen „Pleite“ der Stadt, hinterfragt werden sollte. Denn für „Lau“ gibt es, auch in und für Ennepetal nichts.

Es musste jedoch was gemacht werden; denn die letzten Überschwemmungen durch Starkregen, brachten das untere Hülsenbecker Tal in einen Katastrophenzustand, der nicht mehr hinnehmbar war.

Relativ schnell wurde der Schwanenteich mit dem Schlamm und den Fäulnisgasen ausgemacht, der erst einmal ausgebaggert werden musste. Mit einem nicht gerade geringen finanziellen Aufwand wurden rund 4.000 Tonnen Schlamm (Nassgewicht) entsorgt. Der Schwanenteich hätte aber erneuert werden müssen, was weitere Kosten nach sich gezogen hätte.

Die Kosten seien den vorherigen Bürgermeistern Eckhardt und Wiggenhagen als Nachtrag ins Stammbuch geschrieben, die eine etwas skurrile Ansicht von Hege und Pflege einer anvertrauten Kommune gehabt haben müssen.

Allerdings entstand durch diese Aktion formalrechtlich eine andere Situation in Bezug auf den Schwanenteich, der jetzt sehr kostenaufwendig hätte neu beantragt werden müssen; denn formal war der Bestandschutz für diesen Teich erloschen. Eine neuerliche Beantragung und Genehmigung, hätte zu einem weiteren finanziellen Aufwand geführt. Da Ennepetal „Pleite“ ist, verzichtete man auf einen Teich; denn so lieb hatte man die Schwäne auch wieder nicht. Für den Hochwasserschutz verlegte man „U100“ Rohre, die ein evtl. hundertjähriges Hochwasser bannen sollen. Hoffentlich weiß das auch das evtl. zukünftige auftretende Hochwasser. Weitere Maßnahmen, wie die Veränderung der Mäanderung im oberen Bereich, um die Fließgeschwindigkeit der Hülsenbecke zu verringern oder Ausgleichsflächen für den Hochwasserschutz, konnte man unserer Redaktion nicht glaubhaft darlegen.

Nachdem der Schlamm entfernt wurde, wurde ein Wettbewerb für die Gestaltung des Tales ausgeschrieben. Dieser Wettbewerb führte zu zwei Preisträgern mit einem 1. und 3.Platz, klar, mit Preisgeldern über 40.000,– Euro. Die Kosten für den Wettbewerb standen denn auch noch zu Buche. Wie dem auch sei, dass Ergebnis dieses Wettbewerbs ist doch relativ fragwürdig und wirft ein schlechtes Licht auf die Verwaltung.

 

Bürgermeisterin Imke Heymann stellt das Konzept vor Foto: Archiv EN-Mosaik

Das Hülsenbecker Tal wird in seiner Gesamtheit im unteren Bereich an der Ennepe eine Aufwertung erfahren. Die Musikmuschel wurde für den unteren Bereich angedacht. Wobei der untere Bereich von der Ennepe bis zum jetzigen Teich (jetzt Wiesenaue) geht. Tiergehege, Kinderspielplatz oder Ruhezonen im unteren Bereich erfahren eine Überarbeitung. Das Hülsenbecker Tal erfährt im oberen Bereich, beginnend an der Wiesenaue, zwei Funktionen, spazieren und sportliche Betätigung, wie Nordic Walking oder Jogging. Die Linie des Waldes am Weg zur Musikmuschel soll klarer gezeichnet werden. Ach ja, eine Barrierefreiheit wird es nicht geben, hier erfand die Bürgermeisterin einen neuen Begriff, den Begriff „Barrierearm“.

Das 30 – 40 % der Bevölkerung auf die Barrierefreiheit angewiesen sind und für den Rest der Bevölkerung die Barrierefreiheit einfach komfortabel ist, dass ist der Stadtverwaltung nicht bekannt. Hier hilft die Lektüre der DIN-Normen 18024 und DIN 18025 weiter. Wie viel Verständnis für ältere und behinderte Mitbürger bei der Stadtverwaltung vorhanden ist, konnte man an der Zuwegung zum oberen Bereich des Tales sehen, die mit Kies bedeckt war. Tritt- und rollstuhlsicher ist dieser Kies nicht.

Es bleibt noch eine Frage, die vorgeschlagenen Maßnahmen hätten aus eigener Kraft in der Stadtverwaltung erarbeitet werden können. Tatsächlich wurde Personal in der Stadtverwaltung gebunden, welches weiter Kosten verursachte. Es wurden also weitere Kosten verursacht, die die Stadt hinderte, die Personalkosten zu senken.

 

Konzeption der beiden Projekte

Zu beiden Projekten fehlt eine Gesamtkonzeption und es scheint, dass wissen die Beteiligten anscheinend auch. Die Gesamtkonzeption könnte ein touristisches Konzept sein, die beide Konzepte einbindet. Nur, es fehlen einige Projekte die dem Gesamtkonzept zu einem Erfolg verhilft. Auch fehlt die Vision, die Idee, die begeistern kann und andere mitreißt. Bei den Vorträgen der Stadtverwaltung konnte unsere Redaktion immer wieder die Zurückhaltung der Vortragenden beobachten.

So hat die Verwaltung eines getan, was man in dieser Situation nur machen kann, man kauft sich Zeit, indem dort ein Gutachten, dort eine Befragung und dort noch eine Rücksprache gemacht werden muss. So vergehen Jahre und der Bürger hat vergessen, was man ihm einmal verkaufen wollte.

Der „Stadtumbau West“ sollte mittels Förderung einen Doppelkreisel im Eingangsbereich von Ennepetal in Höhe der Friedrichstraße und Kölnerstraße bringen. Jahrelang ist diskutiert worden, nichts geschah. Es gab ein Leitbild Voerde und eines für Milspe, nichts wurde umgesetzt. Oder nehmen wir den Bahnhof, hier floss sogar Steuergeld. Aber auch hier kein umsetzbares Konzept. Alle diese Konzepte, kosteten Steuergelder mit der Ausarbeitung, durch das eingesetzte städtische Personal.

Die Kosten für den Personaleinsatz vonseiten der Stadtverwaltung waren nicht zu verachten. Und was ist jetzt? Es kann nichts werden, denn die Stadt hat nicht mehr die nötigen finanziellen Mittel. Es reicht für einen Betonklotz „Haus Ennepetal“ und vielleicht für den Abriss des Hauses. Dann war es das aber auch.

Trotz allem plant Ennepetal weiter in den „blauen Dunst“, was soll man schon anders mit dem Personal machen. Personaltherapeutische Maßnahmen nennt man das an anderen Orten.

Lasst doch die Stadt weiter das Zeitkaufspiel machen, planen, Gutachten, Studien, Gesprächsrunden und weiter nach einer Idee suchen. So viel Geld haben wir ja noch allemal. Verantwortung? Was soll es.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

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VER-Haltestellenverlegung Ennepetal und Hattingen

Ennepetal-Altenvoerde Haltestellenverlegung
Betroffene Linien 550 / 551 / 562 / 572 / 573 / 574 / 576
Aufgrund einer Baumaßnahme muss die Haltestelle “Altenvoerde” Richtung Milspe ab Samstag, 21. Oktober bis Mittwoch, den 08. November, verlegt werden.
Eine Ersatzhaltestelle wird auf der Milsper Straße in Höhe des Einmündungsbereiches Lohmannstraße eingerichtet.

 

Hattingen Winzermarkstraße
Linie 331
Aufgrund einer Baumaßnahme wird die Winzermarkstraße zwischen Tippelstraße und Balkauser Weg am Donnerstag, 26. Oktober, für den Gesamtverkehr gesperrt.
Die Linie 331 wird über den Balkauser Weg umgeleitet. Aus diesem Grund können folgende Haltestellen nicht angefahren werden:
Langes Feld – Winzermarkstraße – Grenzberg – Vogelsberg – Tippelstraße – Kirche Niederbonsfeld – Kressenberg – Nierenhof Schule

Die neuen Auszubildenden der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

v.l: Ausbildungsleiter Udo Sachs ,Lukas Hardt, Kira Brand, Vorsitzender des Vorstandes Bodo Bongen
Foto: (c) Linde Arndt

(Ennepetal] Am 1. September 2017 begann für zwei junge Menschen ein neues, spannendes Kapitel in ihrem Leben – die Ausbildung zu Bankkaufleuten im  Hause der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Damit nimmt die Sparkasse ihre Aufgabe als Ausbildungsbetrieb in der heimischen Region wahr und setzt ihr  Engagement im Ausbildungsbereich fort.

In einem mehrtägigen Einführungsseminar lernen sich die Auszubildenden nicht nur untereinander kennen sondern auch ihren neuen Arbeitgeber und erhalten wertvolle Informationen mit denen Sie dann in die neuen Aufgabenbereiche starten.
Durch eine gut aufeinander abgestimmte Kombination aus der täglichen Praxis in den  Geschäftsstellen sowie den Fachabteilungen, der Berufsschule, einzelner Projektphasen und innerbetrieblichen Seminaren sind optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung gegeben.
Mit den „Neuen” der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld,  Kira Brand und Lukas Hardt, befinden sich zurzeit 6 junge Menschen in der Ausbildung zur Bankkauffrau/-mann bei  der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Jeweils zwei Auszubildende in der Ober-, Mittel- und Unterstufe.

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Ennepetaler Kunstausstellung der Wahrheit auf der Spur

Der Vorstand des KunstraumEN mit einigen Unterstützern bei der Pressekonferenz zu den Ausstellungen WAHRHEIT Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Kennen sie Antigone? Sollten sie aber. Es ist eine Tragödie des antiken griechischen Dichters Sophokles (497 – 405  v. u. Z. ). In dieser Tragödie begründet Sophokles eine Macht die bis heute die größten Herrscher erzittern lässt – die Moral. Die Moral ist ungeschrieben, sie steht über allen Gesetzen der Menschen, nach den ersten Aufzeichnungen der Griechen gilt sie als göttliche Macht. In der Tragödie Antigone des griechischen Dichters Sophokles, löste die Missachtung der Moral einen Krieg und den Tod einer ganzen Herrscherfamilie des damaligen siebentorigen Theben aus.

Zum Moralkatalog gehört auch die Wahrheit, sie wird jedoch nur indirekt in den Büchern der Religionen, die ja Einfluss auf alle Kulturen haben, begründet. Im  hebräischen Tanach, in der christlichen Bibel und im islamischen Koran, gibt es fast das gleiche – das Gebot Gottes„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Es ist eine klare Aufforderung der Wahrheit zu folgen. Und da diese Gebote direkt von dem einen Gott kam, stehen sie über den menschlichen Gesetzen. Das Gegenteil von Wahrheit ist die Lüge, benutzt man sie bricht man das göttliche Gesetz, indem man eine Sünde begeht. Da die Sünde, hier Lüge, jedoch nur individuell begangen werden kann, ist die Ausübung jedweder Wahrheit auch nur für das Individuum maßgeblich.

Dass es mit der Wahrheit nicht so genau genommen wird, ist seit Jahrhunderten gang und gäbe. Man benutzt die Wahrheit, um etwas zu erreichen, was man sonst nicht erreicht hätte. Durch Weglassung von Wahrheiten werden gar Menschen manipuliert. Teilwahrheiten werden gar als Fakten verkauft.

Wir sehen ganz schön alt aus, wenn wir nicht das Gesagte überprüfen könnten; denn Glauben ist kein Weg, er setzt wieder Vertrauen voraus.

In unserer Jetzt-Zeit haben sich die Begriffe verändert, Lüge nennt man nun Fake-News oder Post-Faktische Informationen und das weite Feld der Verschwörungstheoretiker. Man bringt diese Begriffe mit der Presse in Zusammenhang, was zwar richtig ist, jedoch nicht unbedingt gewollt ist. Hier sei auf den Kampagnenjournalismus in der heutigen Zeit verwiesen.

Sie sehen, die Wahrheit ist ein Minenfeld voller Fallstricke, die, kaum eingehalten, zu größten gesellschaftlichen Verwerfungen, bis hin zu Kriegen führen kann. Denken wir an den Irak Krieg der ja mit Lügen begründet wurde.

 

Was hat die Kunst in Ennepetal daraus gemacht, wie haben die Künstler dieses Thema reflektiert und hat es sie gar inspiriert? Ich denke ja.

Die niederländischen, belgischen und deutschen Künstler haben das Thema in vielfältiger Weise verarbeitet. Sichtbar wird dadurch, es gibt nicht nur eine Wahrheit, sondern Wahrheit ist überall und ist nicht immer sichtbar.

Vernissage “Holländer neben der Wahrheit” im Kunstraum EN Foto: Linde Arndt

Nun geht es bei der Ausstellung nicht nur um 1 Ausstellung, vielmehr finden wir bei der am Freitag, dem 1. September 2017 zur Eröffnung gebrachten Ausstellung „Holländer neben der Wahrheit“ einen Vorgeschmack zur Hauptausstellung „Wahrheit Thruth“, die am Freitag, dem 15. September 2017  im Industriemuseum eröffnet wird. Die am 1. September beginnende Ausstellung kann man in den Räumlichkeiten der Künstlervereinigung Kunstraum an der Bergstraße 32, Ennepetal-Voerde, besuchen. Beide Ausstellungen enden am 24.09.2017.

Zur Ausstellung selber: Die aus der Provinz Holland kommenden Niederländer haben einen Reigen aus Wahrheiten an Exponaten geschaffen.

Original von Anne Mannaerts
Foto: Veranstalterkatalog

So erstellt Anne Mannaerts aus weggeworfenem „Müll“ eine neue Wahrheit, indem sie aus einer Vielzahl von Wahrheiten eine neue Wahrheit/Exponat schafft. Scheinbar nutzlose Dinge finden sich zu einem bunten, grazilen und verspielten Miteinander ein. Frans Kegels sieht im Zufall seiner in einer Form, durch den Guss, geschaffenen Werke, einen Weg zu einer neuen Wahrheit zu kommen. Glenn Priester, erarbeitet in seinen Werken Schichten von Landschaften so, als wenn jede Schicht ein Eigenleben entwickelt hätten. Alles geht in ein Gesamtwerk über, durch die Trennung in einzelnen Schichten erhält man eine Faszination. Dies sind nur drei der sieben niederländischen Künstler, die in der Galerie in der Bergstraße ausgestellt haben. Sie sind willkürlich von mir ausgewählt worden, um als Appetithappen vor ihren Augen zu erscheinen.

Kommen wir zur Hauptausstellung „Wahrheit Thruth“ die im Industriemuseum,  Neustraße 53, 58256 Ennepetal am 15. September 2017 um 18:00 Uhr zur Eröffnung gelangt.

Hierzu hat der Niederländer Marten van Noort eine anspruchsvolle Einleitung über das Thema Wahrheit erstellt, van Noort bezieht sich auf Platon (427- 347 v.u.Z.), der die Malerei [sic] als Imitation, weit von der Wahrheit, jenseits des Verstandes, positioniert sieht. Van Noorts Einleitung ist für mich Inspiration aber auch, mangels anderer Informationen, Wegweisung zu dieser Ausstellung gewesen.

„Die Wahrheit gehört nur mir“, so die Belgierin Andrea Macken. In ihren Werken zeigt sie das Aufgewühlte und sich Verlierende der Natur, welches sich aber bei Macken zu einem Ganzen zusammen fügt.

Danielle Raspé aus Belgien zeigt uns mit ihren Werken aus verbogenem Draht, die Vernichtung des Gesamtmetalls, wobei das Metall für die heutigen Kriege die Tod und Elend bringen stehen soll. Es gibt in der Realität keinen Trost. Bei Raspé steht das Weiche von Federn, die die Metallwerke umfangen als tröstendes Angebot zur Verfügung.

Originale von Franka Op de Bekes Foto mit freundl. Genehmigung von KusntraumEN

Franka op de Beke aus den Niederlanden holt ihre Werke aus Fotos, der zweite Blick ergibt eine neue Perspektive, die sie dann zum Malprozess geleitet. Dabei schafft sie unbewusst neue Realitäten, die zwar räumlich erkennbar sind, jedoch eine Wirklichkeit zeigen die vergangen und diffus erscheint. Und irgendwo erscheint eine Gesellschaft, die zwar elitär erscheint, nur sie scheint vergangen und in einem Licht, welches ihre Unwirklichkeit zeigt.

So erstellt Maartens van Noort seine Bilder aus Bildern bekannter Maler wie Lorrain (1600 – 1682) oder Corot (1796-1875), indem er deren Bilder abstrahiert und damit in eine neue Wirklichkeit überführt. Van Noort stellt hier die Frage nach der Essenz dieser großen Maler, die ja auch Suchende waren und kommt in der Beantwortung zu einer eigenen künstlerischen Wahrheit.

So kann man den jetzt schon erkennbaren Ansatz der Ausstellung „Wahrheit Thruth“ als gelungen bezeichnen, zumindest macht dieser Ansatz neugierig auf die Hauptausstellung, die ja am Freitag, dem 15. September eröffnet wird.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

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  • “Hölländer neben der Wahrheit”
      Kunstraum-EN, Bergstraße 32, 58256 Ennepetal
    Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 17:00 bis 19:00 Uhr
                                                        Sonntag 11:00 bis 13:00 Uhr


      

  • Wahrheit Thruth“
    im Industriemuseum Ennepetal
    Ausstellung vom Freitag 15.September 2017 bis Sonntag dem 24. September 2017

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag         16:00 bis 20:00 Uhr
                          Samstag und Sonntag        14:00 bis 18:00 Uhr


 

Haltestellenverlegung Oelkinghausen

Ennepetal-Oelkinghausen
Linien 560 / 566

Beginn:
Montag, 21. Aug. 2017 ca. 07:00 Uhr

Ende:
Donnerstag, 30. Nov. 2017 Betriebsende
Aufgrund einer Baumaßnahme muss die Haltestelle „Warthestraße“ vom Standort Memelstraße in die Warthestraße verlegt werden.

Umleitung:
Alle Fahrten werden über die Memelstraße und Weichselstraße umgeleitet. Im Einmündungsbereich Memelstraße/Egerstraße wird zusätzlich eine Ersatzhaltestelle nur zum Ausstieg eingerichtet.

 

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Großbaustelle Voerde erfordert wegen der Sperrung Lindenstraße Umleitungen

Ennepetal-Voerde Lindenstraße
511 / 529 / 550 / 551 / 573 / 574
Aufgrund von Kanalbauarbeiten wird die Lindenstraße ab Mittwoch, den 23. August (ca. 10) Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Umleitung: Die hier verkehrenden Linien werden voraussichtlich für etwa vier Monate wie folgt umgeleitet:

Linien 511 und 529
Alle Fahrten in und aus Richtung Hasperbach werden über die Hagener Straße geführt. In Höhe des Friedhofsweges (in Fahrtrichtung Haspe) und auf der Loher Straße (nur Linie 511 in Fahrtrichtung Milspe) sowie im Einmündungsbereich Wilhelmstraße (nur in Ri. Voerde) werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Haltestellen “Voerde Mitte”, “Bergstraße” und “Febi” entfallen.

Linien 550 / 551 / 573 u. 574
Alle Fahrten werden über die Wilhelmstraße und Hagener Straße umgeleitet. Der Haltepunkt “Voerde Mitte” kann nicht bedient werden. Als Ersatz werden die Haltestellen “Bergstraße”, “Febi”, “ZET” (Richtung Voerde: Ersatzhaltestelle Hagener Straße, Richtung Milspe: bestehende Haltestelle ZET) angefahren.

Linie 550

Die am Verkehrstag Sonntag zu bestimmten Zeiten nur zwischen Voerde und Breckerfeld verkehrenden Fahrten beginnen an der Haltestelle “Voerde” (Westfeld)

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