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Geld und Beratung der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld kommen ab 1.7. zu Ihnen nach Hause

[Ennepetal]  Ab dem 1.7.2017 kommen Ihr Geld und unsere Beratung auf Wunsch auch nach Hause

Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld bietet ihren Kunden einen neuen zeitgemäßen Service – die Bargeldlieferung in die
eigenen vier Wände, die kompetente Beratung und den Service rund ums Girokonto frei Haus.

Bargeld-Service:

Durch den mobilen Bargeld-Service erhalten insbesondere ältere und immobile Menschen, ihren Wunschbetrag bis zu einer
Höhe von 500 Euro, den sie per Telefon in ihrer Geschäftsstelle, oder online über die Homepage der Sparkasse, bestellen
können, direkt nach Hause geliefert. Einfach – ohne den Besuch in ihrer Filiale und ohne einen Geldautomaten in Anspruch zu nehmen.

Voraussetzung ist lediglich ein Girokonto bei der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld und der entsprechende verfügbare Betrag.  

Der bestellte Bargeldbetrag wird aus Sicherheitsgründen nur gegen ein gültiges Legitimationspapier (Personalausweis, Reisepass)
an den Kontoinhaber oder dessen Kontobevollmächtigten ausgehändigt.

Bestellungen für den Bargeldservice können täglich bis spätestens 11.00 Uhr für den nächsten Arbeitstag abgegeben werden.
Die Lieferung innerhalb Ennepetals erfolgt dann im Laufe des nächsten Vormittags.

Jeder Kunde der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, wohnhaft in Ennepetal, kann diesen Service in Anspruch nehmen, es ist kein
gesonderter Vertrag dazu erforderlich bzw. abzuschließen.

Mobile Beratung und Service rund ums Girokonto:

Zeit ist für viele Menschen ein knappes Gut geworden. Da bleibt im Alltag oft nicht mehr viel Raum, sich umseine Finanzen zu
kümmern. Die Beraterinnen und Berater der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld gewinnen für Sie Zeit und sind unabhängig von
den Öffnungszeiten für Sie da – in der von Ihnen gewählten Umgebung, zu Ihrer Wunschzeit. Genießen Sie den Vorteil, in allen
Finanzfragen auf höchstem Niveau betreut zu werden.

Ihre

Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

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Hermann Kätelhön und Erwin Hegemann im EinWochenMuseum der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

EinWochenMuseum in der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Foto: Linde Arndt

[Ennepetal]  Zwei Porträts aus dem Osthaus Museum…>
…können Sie vom 3. – 7. Juli 2017 in der Kundenhalle der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld in
Milspe betrachten.

Die Bilder, nachfolgend aufgeführt, werden am Montag, 3. Juli 2017, um 12.30 Uhr von
der Kunsthistorikerin, Saskia Lipps, Schülern des Gymnasiums interaktiv vorgestellt.
 
Hermann Kätelhön
Porträt Fritz Thomé aus der Mappe „Porträts“, o.D. (um 1940)

Erwin Hegemann
Maler Paul Schmidt, 1972.

Zur Erläuterung der Bilder sind  Sie herzlich eingeladen.

Kunst ist Kommunikation.

 
Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

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„L’évolution“ – Malerei und Skulpturen im Industrie-Museum

M. Aziz El Khiar – ein neuer Name im Kunst- und Kulturbereich, der sicherlich schon bald für Galerien und Kunstvermittler kein Neuling mehr sein wird. Denn mit seiner Ausstellung am 8. und 9. Juli 2017 im Industriemuseum Ennepetal wird er mit seinen Gemälden und Skulpturen in seiner sehr eigenen, urwüchsigen Art viele Besucher begeistern. Die eindruckstarken Gemälde sind Ausdruck seiner persönlichen Erlebnisse und Wahrnehmungen und geprägt von sensiblen Empfindungen, diesich in ständigem Wandel zwischen Form und Stil bewegen, was ein vielseitiges
Spektrum und ein umfassendes Werk unterschiedlicher Wahrnehmungen hervorbringt. Viele seiner Gemälde erinnern ein wenig an Picasso.

 

Mit nachstehender Einladung möchte er Kunstinteressierte, die neugierig auf ausgefallene Kunstwerke sind zu zwei Tagen ins Industriemuseum Ennepetal einladen.

1970 wurde Aziz in Marokko geboren. Er lebt seid 1996 mit Frau und zwei Kindern in Gevelsberg.

Schon als Kind schnitzte und bastelte er mit Materialien, die er auf der Straße fand. Das dem Holz seine zweite Leidenschaft gehört, welches inzwischen in der Herstellung urwüchsiger Skulpturen seinen Niederschlag findet, sieht man auch an seiner Berufswahl. Er ist selbständiger Schreiner in Wuppertal.

Um Ihnen einen kleinen Einblick in die ausgefallenden Werke des Künstlers zu gewähren, hier einige Fotos zur Einstimmung.

Skulpturen

Lassen Sie sich diese aussergewöhnliche Veranstaltung nicht entgehen.

Am Sonntag, dem 9. Juli 2017 endet die Ausstellung um 19 Uhr in der Chillout Lounge mit Sängerin Lina Ammor.

 

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VER – Fahrplanwechsel Sonntag, 11. Juni 2017

Der Kreistag hat im Dezember 2016 die Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Ennepe-Ruhr-Kreis beschlossen. Erste Maßnahmen des Linienkonzepts werden nun mit Inkrafttreten des Sommerfahrplans, ab Sonntag, 11. Juni 2017, umgesetzt.
Damit sich die Fahrgäste auf die Veränderungen einstellen können, möchte die VER über die wichtigsten Veränderungen informieren.

Linie 551 Ennepetal‐Voerde ‐ Sprockhövel‐Hiddinghausen Wendeschleife
Die Verkehrsanbindung zwischen Haßlinghausen und Hiddinghausen wird fahrplantechnisch neu geordnet und auf ein einheitliches Taktschema umgestellt. Aufgrund mangelnder Fahrgastnachfrage wird die Bedienung des Gewerbegebiets Stefansbecke aufgegeben.
Linie 561 Ennepetal‐Rüggeberg ‐ Ennepetal Bus‐Bf.
Wegen der Verlagerung von Teilen des Berufskollegs Ennepetal in das Gebäude der Hauptschule Friedenshöhe (ab Schuljahr 2017/2018) werden einzelne Einsatzwagenfahrten vom Berufskolleg bis nach Homberge verlängert.
Linie 563 Ennepetal Bus‐Bf. ‐ Gevelsberg Elsternstraße
Die Linie verkehrt lt. Beschluss des Nahverkehrsplans ab dem Fahrplanwechsel montags – freitags (im Zeitraum zwischen ca. 08:30 Uhr und ca. 12:30 Uhr) sowie samstags im Stundentakt. Zu den Hauptverkehrszeiten wird weiterhin ein Halbstundentakt angeboten.
Linie 578 Ennepetal Schule Rüggeberg
Linie 579 Ennepetal‐Friedfeld ‐ Ennepetal Bus‐Bf.
Bedingt durch das Auslaufen des Schulbetriebs an der Hauptschule Friedenshöhe wird die Haltestelle „Heinrich-Heine-Straße“ von den beiden Linien nicht mehr bedient.
Linie 585 Gevelsberg‐Silschede Mitte ‐ Wetter Bf.
Die Fahrt um 06:48 Uhr ab Silschede Mitte wird zur Anschlusssicherung am Verknüpfungspunkt Wetter Bf. um 7 Minuten vorverlegt (Abfahrt neu: 06:41 Uhr).
Haltestellenumbenennung
Im Liniennetz werden die folgenden Haltestellen umbenannt:
Ennepetal:
Dorma → dormakaba
In den KundenCentern der VER in Ennepetal und Schwelm liegen kostenlose Änderungshefte bereit. Die Änderungen sind auch auf der Homepage www.ver-kehr.de abrufbar

Am 9. Juni ist wieder Kultgarage im IndustrieMuseum Ennepetal

Matthias Brodowy Foto: Till Erdmenger

„Gesellschaft mit beschränkter Haltung“
Kabarettist Matthias Brodowy kommt im Rahmen der Kultgarage
ins Industriemuseum
Am Freitag, 9. Juni um 20 Uhr kommt Matthias Brodowy im Rahmen der Kultgarage ins Industriemuseum und bietet politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Ausgezeichnet wurde Matthias Brodowy unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis.

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen. Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt er durch die Welt. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen?

Zu allem hat der vercloudete Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das wird schon wahr sein. Willkommen in
der Gesellschaft mit beschränkter Haltung!

Der Abend verspricht politisch, witzig, satirisch, unterhaltsam, tagesaktuell und sehr humorvoll zu werden.

Karten sind zum Preis von 15 € an den bekannten Vorverkaufsstellen (Rathaus-Info, Tourist-Info im Haus Ennepetal), über
www.reservix.de sowie an der Abendkasse erhältlich. Einlass ab 19:30 Uhr,  Beginn 20:00 Uhr.

Ennepetal macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt

Pressegespräch über die Zukunft des Haus Ennepetal am 16.05.2017 im Büro der Bürgermeisterin
v.l. Britta Kruse [WAP], Hans-Günther Adrian [Pressesprecher Stadt Ennepetal], Bürgermeisterin Imke Heymann, Florian Englert (Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG.) und Volker Rauleff (SPD) Aufsichtsrat von Kluterthöhle und Freizeit Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG und Hartmut Breyer [WP] Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Ennepetal hat beschlossen Haus Ennepetal niederzulegen und woanders (Ein Stück weiter) aufzubauen. Diese Maßnahme wird, geschätzte Kosten von 26 Millionen Euro (Plkus), dem Ennepetaler abverlangen.

Es wurde in den letzten 40 Jahren viel über das Haus Ennepetal geredet, immer schwankten die Gespräche zwischen abreißen und entwickeln. Man kann sagen, die Ennepetaler entwickelten eine gewisse Hassliebe zu ihrem Haus Ennepetal. Wobei die Ennepetaler nicht deckungsgleich mit der Gesamtbevölkerung sind, der einzelne Ennepetaler Bürger ist gegenüber seiner Stadt phlegmatisch und depressiv, er fühlt sich dem Treiben der politischen Kaste und der Verwaltung hilflos ausgeliefert. Wenn wir also von dem Ennepetaler sprechen, so sprechen wir über die politische Kaste und die Verwaltung, die die Stadt Ennepetal irgendwie in Geiselhaft genommen hat.

Das es in Ennepetal schon lange keine Grundversorgung mehr gibt, der Einzelhandel hat sich von der Stadt verabschiedet, bestimmte Bereiche der Infrastruktur werden nicht mehr angeboten oder der kulturelle Bereich niemals einen Faktor in dieser Stadt darstellte, ist ein Zeichen dafür, dass es in Ennepetal weder politische noch administrative Bereiche gab und gibt die die Interessen der Bürger wahrnehmen und umsetzen können.

Als 1973 nach einem Architektenwettbewerb für das Haus Ennepetal der Architekt Scheele mit seinem Entwurf die damalige SPD und FDP überzeugte und den Zuschlag bekam, brach man auf, um eine neue Mitte für Ennepetal zu bauen. Die alten mittelständischen Industriebauten mussten weichen und es entstand ein Mehrzweckbau der weit in die anderen Städte strahlte. Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld baute neben dem Haus Ennepetal, was die städtebauliche Mitte noch betonte.

Der Bau selber steht außerhalb der damaligen innerstädtischen Bauweise der damaligen Zeit, aber, und das sollte nicht unerwähnt bleiben, dieser Bau entspricht dem damaligen Strukturalismus des Gründervaters dem Niederländer Aldo van Eyck oder eines anderen Vertreters dieser Stilrichtung dem Japaner Kenzō Tange. Nur Ennepetalern mit Kultur zu kommen, ist vollkommen sinnlos und entspricht nicht ihrer Wesensart oder Tradition.

Wenn jetzt in der Pressekonferenz vom 16.Mai ´17 mit Bürgermeisterin Imke Heymann, dem Kämmerer und Beigeordneten Dieter Kaltenbach, dem SPD Vorsitzenden Volker Rauleff und dem Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG Florian Englert, davon gesprochen wurde, dieser Bau wäre ein banaler Bau der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, ist das schon ziemlich ignorant. Aber in Ennepetal gilt, keine Bildung ist auch eine Bildung.

v.l. Bürgermeisterin Imke Heymann, Florian Englert (Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG.) und Volker Rauleff (SPD) Aufsichtsrat von Kluterthöhle und Freizeit Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG

Auch das Herr Englert von sogenannten verwinkelten Begehungen des Hauses spricht, ist der damaligen bewussten Planung geschuldet, die eine andere Nutzung vorsah als die später in der Realität umgesetzte.

Ach ja, ein Nutzungskonzept für das derzeitige Haus Ennepetal gab es damals nur von Architektenseite und dem damaligen Beigeordneten für das Bauwesen Ingo Mehner, nur wusste man es nicht in Folge umzusetzen. Und das notwendige Geschäftsmodell wurde schlicht und ergreifend nie entwickelt, zumindest war es nicht transparent. Diese fehlenden betriebswirtschaftlichen Grundmodelle, wie man Werte mit einem wirtschaftlichem Objekt (Haus-Ennepetal) schaffen konnte, wurden bis heute nicht erarbeitet. Warum auch, die Stadt schoss doch jedes Jahr Geld in das Haus, und zwar nicht zu knapp. Die Frage nach einer Auslastung dieses Hauses wurde nur im nichtöffentlichem Bereich gestellt. Es fehlte schlicht und ergreifend betriebswirtschaftlich geschultes Personal, welches aus diesem Haus etwas machen konnte. Und von öffentlicher Seite wurde dieses Treiben einfach so hingenommen.

 

Abriss und Neubau von Haus Ennepetal

 

Wenn wir also heute über einen Abriss und einen Neubau sprechen, so verlieren wir die Leuchtturmfunktion dieses Hauses. Mit der favorisierten Vorgehensweise, das Mehrgenerationenhaus wird zuerst auf dem benachbarten Gelände neu erbaut, wahrscheinlich weil für dieses Haus die Förderbeträge gehalten werden müssen nicht zurück gezahlt werden sollen, abgesehen davon, dass es jährliche Zuschüsse gibt. Bis hierhin hat die Stadt Ennepetal schon 11,5 Millionen Euro (plus) verbraten. Plus deshalb, weil die Stadt zwar den Grund und Boden erworben hat, den Wert jedoch nicht in die Kalkulation hat einfließen lassen. EN-Mosaik geht davon aus, hier sollte mit insgesamt 15 Millionen Euro gerechnet werden.

Wenn der Teil Mehrgenerationenhaus neu aufgebaut ist, wird der Gesamtkomplex Haus Ennepetal niedergerissen und entsorgt. Für den Abriss des Gesamtkomplexes Haus Ennepetal wurden nur undurchsichtige Kosten veranschlagt. Hier sind bei dieser Größenordnung an die 2 Millionen Euro zusätzliche reale Abriss- und Entsorgungskosten zu veranschlagen. Denn die damaligen Industrieprojekte wurden sicher nicht nach den heutigen Maßstäben entsorgt, so das der Boden Überraschungen bieten könnte. Die Stadt Ennepetal betont ja auch, dass es sich um eine Grobschätzung handelt, wie grob, bleibt jedem selber überlassen.

Nachdem das Mehrgenerationenhaus für 17-20 Millionen Euro neu aufgebaut wurde und der Komplex Haus-Ennepetal abgerissen wurde, würde jetzt das Veranstaltungsgebäude Haus-Ennepetal für weitere grob (!) geschätzte 15 Millionen erbaut werden müssen. In der Regel laufen solche „groben“ Schätzungen auf eine Investitionssteigerung um mindestens 100% hinaus.

Spätestens hier wird die Stadtverwaltung die Hand heben und sich bettelarm stellen um den Bau zu verhindern. Politik und Verwaltung werden dann auf das Industriemuseum oder das Gymnasium als alternative Spielstätten hinweisen. Volker Rauleff (SPD) ging in der Pressekonferenz noch ein Stück weiter und pries „seine“ Grundschule in Hasperbach als Spielstätte an. Die Grundschule Hasperbach ist seit Jahren außer Betrieb und wird vom Stadtteil Hasperbach „privat“ für unterschiedlichste Nutzungen immer mal wieder herangezogen. Die Grundschule Hasperbach, scheint inzwischen eine „Kultstätte“ für die Hasperbacher, genauso wie die ehemalige Förderschule in Oberbauer, zu sein. Natürlich auf Kosten des Steuerzahlers.

Aber warum sollte der heutige Neubau von Haus Ennepetal anders verlaufen? Als der Neubau von Haus Ennepetal hoch gezogen wurde, ging Ennepetal auch auf einmal das Geld aus. Haus Ennepetal ist bis heute nicht nach Plan fertig gestellt worden. Einige erinnern sich sicherlich noch an die sogenannte Plattenlösung für Haus Ennepetal. Schnee von gestern. Wie schon öfter von uns bemerkt, hatten Verwaltung und Politik nie aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt. Die Fehler schmerzten, inzwischen findet man die immer mal wieder auftretenden Schmerzen als angenehm und befriedigend.

 

Das neue Haus Ennepetal

So ist der Plan Foto:(c) Linde Arndt

Gehen wir einmal davon aus, alles läuft nach (Grob!) Plan und Haus Ennepetal nebst dem Mehrgenerationenhaus ist 01/2023 komplett hochgezogen worden, alles ist bestens.

Kann das sein? Nein! Was fehlte? Während des Pressegesprächs waren weder ein schlüssiges Nutzungskonzept noch ein ein tragfähiges Geschäftsmodell  auszumachen. Auf Nachfrage von EN-Mosaik, wurde auf später noch zu erstellende Konzepte und Modelle verwiesen. Diese Konzepte und Modelle sind und müssen jedoch immer bei der Berechnung der auszuführenden Bauleistung vorhanden sein. Der SPD Fraktionsvorsitzende Rauleff (SPD) meinte sogar, dass die Politik dies so beschlossen hat und es jetzt auch so umgesetzt wird. Dies deutet darauf hin, dass es zumindest der Politik egal ist ob das Haus Ennepetal weiterhin subventioniert wird und mit roten Zahlen arbeitet. Wirtschaftliche Erwägungen spielen in der Politik, zumindest bei der SPD, keine Rolle. Auch auf die Frage, inwieweit man mit einer zukünftigen Auslastung rechnet, wollten Politik und Verwaltung keine Antwort geben.

Dabei sollte es auch einem „Volksschüler“ wie Herrn Rauleff (SPD) klar sein, dass die Größe eines Hauses auch größere Einnahmen erfordern.

Apropos Wirtschaft. Politik und Verwaltung haben ja vor ein paar Monaten ihr „Meisterstück“ in puncto Haus Ennepetal aufgegeben. Das Restaurant, welches eine Runderneuerung durch die Stadt ( Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG) in nicht zu verachtender Höhe erfahren hatte, wurde nach dieser Investition geschlossen. Der Tanzverein der die Räumlichkeiten angemietet hatte, wurde verprellt und hat heute seine Zelte in Schwelm aufgeschlagen, dann muss der Steuerzahler einen Geopark im Haus Ennepetal finanzieren, und zu guter Letzt hat man das Leo Theater auch noch nach Schwelm „vertrieben“.

Und diesen Leuten aus Politik und Verwaltung, soll man bei einer Investition für das Haus Ennepetal trauen?

 

Architektonische Bedeutung des neues Hauses

Im Moment sehen die eingezeichneten Bauten wie hingelegte Sarkophage aus, billig und zweckmäßig und passend zu den Bauten der Firma Berlet, also, die Verkaufshalle und das Parkhaus. Ein trivialer und banaler Bau, wie es ihn millionenfach auf der Welt gibt. Wie vor beschrieben ist das Haus Ennepetal ein Leuchtturmobjekt welches durch den Dortmunder Architekten Scheele erstellt wurde. Dieser Architekt hatte in der damaligen Zeit Architektenwettbewerbe gewonnen und wurde für seine Arbeiten geehrt.

Ein Wohlfühlort kann es auf keinen Fall werden, noch nicht einmal ein Abklatsch des Gevelsberger Ennepebogen. Da nutzt auch keine Grünfläche.

Erhebt sich die Frage, warum in Gottes Namen, wird das Haus Ennepetal nicht, so wie es ist, renoviert und saniert? Denn die Schwächen des Hauses sind bekannt, die ohne Probleme ausgeglichen werden könnten. Zumal die Kosten mit 21 Millionen Euro (Grob!) doch noch überschaubar sind. Auch wäre der Gastronomiebetrieb im Innenstadtbereich als auch für die Kluterthöhle und die Touristik ein positiver Faktor für die Innenstadt. Die Strukturen des Hauses sind durchaus positiv zu bewerten, nur, man muss sie auch nutzen können und wollen. Und der Bau hat eine Ausstrahlung die der Stadt gut zu Gesicht steht, also Image-fördernd.

Das bis heute fehlende Nutzungskonzept oder das Geschäftsmodell kann man sicher mit einem guten Betriebswirt erarbeiten. Nur qualifiziertes Personal für Ennepetal zu finden, ist sicher schwer möglich. Wer wollte wohl in einer sterbende Stadt seine berufliche Perspektive sehen?

 

Abschlussbemerkung

Dieses ganze Projekt ist sicher aus der Taufe gehoben worden, weil die öffentliche Hand einen Förderantrag bewilligt hatte. Nur, so das Geld des Steuerzahlers zu verbrennen, erscheint für den Bund der Steuerzahler sicherlich eintragungsfähig zu sein.

Ach was ist die Welt schön, wenn man frei von finanziellen Sorgen, das Geld aus dem Fenster werfen kann.“Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune“, so singt Pippi Langstrumpf. Vielleicht hätte sich in Ennepetal, der Insel der Glückseligen wohlgefühlt. Aber nein, lassen wir Pippi ihr unbesorgtes Kinderleben.

Und die Ennepetaler Bürger? Die drehen sich um und fahren weiter durch die Schlaglöcher für die dann kein Geld da ist.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

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16. Bauern- & Erlebnismarkt am 20. & 21. Mai 2017

 [la] Der  Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Rüggeberg e. V. veranstaltet am Samsstag, dem 20.05.2017 in der Zeit von 14 – 19 Uhr und am Sonntag, den 21.05.2017 von 11 – 19 Uhr den 16. Bauern- und Erlebnismarkt.

Das  Kirchcafe hat an beiden Tagen geöffnet. Die Teilnehmer entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Liste.

Eine Tierschau mit Kühen, Pferden, Hühnern und Ziegen wird nicht nur die kleinen Besucher erfreuen. Für die gibt es auf jeden Fall wieder eine Strohburg zum Spielen.
Auf diesem Bauernmarkt wird es viele Produkte der heimischen Region zu kaufen geben, so wie Honig, Fleischwaren, Gewürze, Kräuterprodukte  uvm.
Keiner braucht zu Hungern oder Dürsten, da für das leibliche Wohl  auf vielfältige Weise gesorgt ist.
Zusätzlich wird auch noch die Freiwillige Feuerwehr Löschzug Rüggeberg teilnehmen und die Arbeit bzw. die Ausrüstung der Feuerwehr präsentieren.

Ein unterhaltsames und informatives Wochenende für die ganze Familie ist zu erwarten und bei dem umfangreichen Angebot sicher für jeden Besucher etwas attraktives dabei.
Man sieht sich. Bitte vorher nur noch die Sonne putzen, dann wird das Erlebnis doppelt schön.

Teilnehmerliste:
– Olaf Mann: Kräuterprodukte, Eintopf, Bratkartoffeln
– Ute Kraus www.uteswerkstatt.de
– Manfred Scheibe: Seidenprodukte
– Sandra Lang: Honig
– Heimatverein Rüggeberg: Infostand
– Bauer Brenne: Fleisch und Wurst
– Nabu: Infostand
– Fam. Burgmann: Töpferarbeiten
– Pichlbauer: Seifenprodukte
– Sabine Kind: Schmuck
– Kalthaus: Kühe
– Rollende Waldschule: Infostand
– Pia Ochsenhirt: Ziegen
– Fam. Mütze: christlicher Büchertisch
– Fam. Dresel: historische Landmaschinen
– Kindergarten Rüggeberg: Waffeln, Zuckerwatte
– Förderverein Grundschule: Eis
– Bierwagen (wird bewirtet vom Heimatverein und Turnverein)
– Morhenne: Ponyreiten
– Schülken: Gartengeräte
– Bettina Beckbauer / Jürgen Burggräf: Obst, Spargel, Likör
– Pommeswagen (wird bewirtet vom Förderverein Kirche)
– Kirchcafe
– Marc Dresel: Infostand
– Knollmann: Kleidung
– Oberlinhaus: Deko, Cocktails
– DPSG: Stockbrot, Lagerfeuer, Musik
– Ulrike Märtin: Gartendeko
– Knopf: Schmuck
– Tischendorf: Mineralien
– Strohburg (gesponsert von Gerd Michels)
– Geflügelausstellung
– Antje Schuster / Manuel Kottsieper: Kinderschminken
– Ley: Duftöle, Lederbörsen, Seidenblumen

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal-Rüggeberg

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Ennepetal: Bürgerbüro hat Computerprobleme

[Ennepetal]  In den letzten Tagen ist es wiederholt zu Computerproblemen im Ennepetaler Bürgerbüro gekommen. Leider war es unvermeidbar, dass Bürgerinnen und Bürger ihr Anliegen nicht erledigen konnten und unverrichteter Dinge nach Hause gehen mussten.
Zwischenzeitlich ist das Problem lokalisiert worden und die IT-Spezialisten arbeiten mit Hochdruck an der Behebung des Fehlers. Dennoch ist es nicht auszuschließen, dass es auch noch in der kommenden Woche zu temporären Ausfällen des Computerprogramms kommen kann.
Die Stadt Ennepetal entschuldigt sich bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und bittet um Verständnis.

Haltestelle Heinrich-Heine-Straße entfällt

[Ennepetal]  Linien: 572, 578, 579
Wegen Bauarbeiten kann die Haltestelle „Heinrich-Heine-Straße“ ab Freitag, dem 5. Mai für etwa vier Wochen nicht angefahren werden. Alternativ können die Fahrgäste und die Schüler die Haltestellen „Rottenberg“ oder „Friedenshöhe nutzen.

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Kinoerfolg auf der Bühne: „Ziemlich beste Freunde“

[Ennepetal] Komödie am 7. Mai im Reichenbach-Gymnasium
Der Kinoerfolg „Ziemlich beste Freunde“ begeisterte Millionen Zuschauer und ist nun als Theaterstück auf der Bühne des Reichenbach-Gymnasiums in Ennepetal am Sonntag, 07. Mai um 20 Uhr zu sehen.
Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und er sucht einen neuen Pfleger, denn keiner hält es länger bei ihm aus. Da schneit der freche Ex-Knacki Driss aus der Pariser Banlieu herein, der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht. Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steife Entourage gehörig aufmischt. Auch Philippe eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.
„Ziemlich beste Freunde“ ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten – eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft. Aus dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache, dem französischen Überraschungs-Kino-Knüller der Saison 2011/12, hat der Schauspieler, Regisseur und Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht, das die tragikomische Ereignisse leicht und liebevoll erzählt. Der Film, den in Deutschland rund neun, in Frankreich sogar 19,2 Millionen Kinozuschauer sahen, basiert auf der Autobiografie des aus adliger Familie stammenden ehemaligen Geschäftsführers der Champagnergesellschaft Pommery, Philippe Pozzo di Borgo.

Karten für das Theaterstück sind an der Touristinfo im Haus Ennepetal, in der Stadtbücherei, an der Rathausinfo, im Bürgerbüro oder an der Abendkasse ab 12,00 Euro pro Person erhältlich. Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr. Weitere Infos erhalten Sie bei Ronja Ebner unter der Telefonnummer 02333 988035.
Kluterthöhle & Freizeit
Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG
Gasstraße 10
58256 Ennepetal