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Mit gekaufter Zeit, anstehende einfache Entscheidungen aussetzen

[jpg] An und für sich gibt es die Zeit nicht. Wir Menschen denken uns die Zeit als lineare Größe, die aus der Vergangenheit kommend, zwangsläufig sich in die Zukunft verlängert. Wobei der „Jetzt“ Zustand die Gegenwart beschreibt. Und im Universum steht jemand, der eine Uhr in der Hand hält, die uns die ewige Zeit anzeigt. Lächerlich und naiv ist das wohl! Denn die Zeit ist eine Illusion. “Menschen wie wir, die an die Physik glauben, wissen, dass die Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine hartnäckig andauernde Illusion ist“, so Albert Einstein.

Vergessen wir das alles und wenden uns Ennepetal zu, der Stadt die hartnäckig daran arbeitet, wie man die Vergangenheit in der Gegenwart aufleben lassen könnte, um große Veränderungen herbeizuführen.Die letzten drei Bürgermeister, wie Michael Eckhardt, Wilhelm Wiggenhagen und jetzt Imke Heymann arbeiteten und arbeiten fleißig daran eine Kleinstadt Ennepetal in die absolute Bedeutungslosigkeit zu expedieren. Womit? Indem sie den absoluten Stillstand der Stadt anstreben.

Es geht um die Stadt- und Wirtschaftsplanung der Stadt.

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept ( ISEK)

Dieses Konzept sieht vor das seit Jahren baufällige Haus Ennepetal abzureißen und einen „Klotz“ von Bau, ähnlich dem Berlet Bau, für evtl. zukünftige Veranstaltungen hochzuziehen. Um diesen „Klotz“ herum, soll, laut Vorplanung, ein Ennepetaler „Garten Eden“ entstehen. Dieser „Garten Eden“ soll, ähnlich dem Ennepebogen in Gevelsberg, zum Spazieren, zum Verweilen oder Erholen einladen.

Die wegfallenden Räumlichkeiten, wie Bücherei, Geo Park oder Verwaltung sollen auf sonstige städtische Gebäude verteilt werden oder anderweitig angemietet werden. Für den schon jetzt geschlossene Gastronomiebereich im Haus Ennepetal, wird es keinen Ersatz geben. Sollen etwa Dönerbude, Pommesschmiede oder Gyrostempel, dann das gastronomische Highlight darstellen?

Wir wollen jetzt nicht weiter ins Detail gehen und werden die finanziellen Auswirkungen für Ennepetal betrachten. Für diese gesamte Aktion sind 21 – 26 Millionen eingeplant. Angeblich sind Förderanträge gestellt worden. Da eine Förderung immer mit einem Eigenanteil von 20 bis 50% durch die Bewilligungsstelle versehen ist, müsste Ennepetal rund 4 bis 10 Millionen aus dem Stadtsäckel begleichen. In der Regel setzen Kommunen den Investitionsbedarf niedriger an, um keine Überlastung des eigenen Haushaltes zu signalisieren, so wahrscheinlich auch Ennepetal. Aus diesem Grunde gehen wir von einem Eigenanteil von rund 6 bis 15 Millionen Euro aus. Eher 15 als 6 Millionen Euro.

Für eine Kommune die in „Pleite“ ist, ist das eine große Investition!

Parallel liefen Gutachten oder Studien mit Bürgerbefragung, welche die Notwendigkeit dieser Investition bei der Antragsbehörde untermauern sollten. Die Kosten für diese Gutachten oder Studien belaufen sich dabei in einem höheren 5 stelligen Betrag, also an die 50.000 Euro.

Hülsenbecker-Tal ( (c) Google Maps)

 

Umgestaltung des Hülsenbecker Tales

Umgestaltung, ist für Ennepetal ein Wort, welches bei der ewigen „Pleite“ der Stadt, hinterfragt werden sollte. Denn für „Lau“ gibt es, auch in und für Ennepetal nichts.

Es musste jedoch was gemacht werden; denn die letzten Überschwemmungen durch Starkregen, brachten das untere Hülsenbecker Tal in einen Katastrophenzustand, der nicht mehr hinnehmbar war.

Relativ schnell wurde der Schwanenteich mit dem Schlamm und den Fäulnisgasen ausgemacht, der erst einmal ausgebaggert werden musste. Mit einem nicht gerade geringen finanziellen Aufwand wurden rund 4.000 Tonnen Schlamm (Nassgewicht) entsorgt. Der Schwanenteich hätte aber erneuert werden müssen, was weitere Kosten nach sich gezogen hätte.

Die Kosten seien den vorherigen Bürgermeistern Eckhardt und Wiggenhagen als Nachtrag ins Stammbuch geschrieben, die eine etwas skurrile Ansicht von Hege und Pflege einer anvertrauten Kommune gehabt haben müssen.

Allerdings entstand durch diese Aktion formalrechtlich eine andere Situation in Bezug auf den Schwanenteich, der jetzt sehr kostenaufwendig hätte neu beantragt werden müssen; denn formal war der Bestandschutz für diesen Teich erloschen. Eine neuerliche Beantragung und Genehmigung, hätte zu einem weiteren finanziellen Aufwand geführt. Da Ennepetal „Pleite“ ist, verzichtete man auf einen Teich; denn so lieb hatte man die Schwäne auch wieder nicht. Für den Hochwasserschutz verlegte man „U100“ Rohre, die ein evtl. hundertjähriges Hochwasser bannen sollen. Hoffentlich weiß das auch das evtl. zukünftige auftretende Hochwasser. Weitere Maßnahmen, wie die Veränderung der Mäanderung im oberen Bereich, um die Fließgeschwindigkeit der Hülsenbecke zu verringern oder Ausgleichsflächen für den Hochwasserschutz, konnte man unserer Redaktion nicht glaubhaft darlegen.

Nachdem der Schlamm entfernt wurde, wurde ein Wettbewerb für die Gestaltung des Tales ausgeschrieben. Dieser Wettbewerb führte zu zwei Preisträgern mit einem 1. und 3.Platz, klar, mit Preisgeldern über 40.000,– Euro. Die Kosten für den Wettbewerb standen denn auch noch zu Buche. Wie dem auch sei, dass Ergebnis dieses Wettbewerbs ist doch relativ fragwürdig und wirft ein schlechtes Licht auf die Verwaltung.

 

Bürgermeisterin Imke Heymann stellt das Konzept vor Foto: Archiv EN-Mosaik

Das Hülsenbecker Tal wird in seiner Gesamtheit im unteren Bereich an der Ennepe eine Aufwertung erfahren. Die Musikmuschel wurde für den unteren Bereich angedacht. Wobei der untere Bereich von der Ennepe bis zum jetzigen Teich (jetzt Wiesenaue) geht. Tiergehege, Kinderspielplatz oder Ruhezonen im unteren Bereich erfahren eine Überarbeitung. Das Hülsenbecker Tal erfährt im oberen Bereich, beginnend an der Wiesenaue, zwei Funktionen, spazieren und sportliche Betätigung, wie Nordic Walking oder Jogging. Die Linie des Waldes am Weg zur Musikmuschel soll klarer gezeichnet werden. Ach ja, eine Barrierefreiheit wird es nicht geben, hier erfand die Bürgermeisterin einen neuen Begriff, den Begriff „Barrierearm“.

Das 30 – 40 % der Bevölkerung auf die Barrierefreiheit angewiesen sind und für den Rest der Bevölkerung die Barrierefreiheit einfach komfortabel ist, dass ist der Stadtverwaltung nicht bekannt. Hier hilft die Lektüre der DIN-Normen 18024 und DIN 18025 weiter. Wie viel Verständnis für ältere und behinderte Mitbürger bei der Stadtverwaltung vorhanden ist, konnte man an der Zuwegung zum oberen Bereich des Tales sehen, die mit Kies bedeckt war. Tritt- und rollstuhlsicher ist dieser Kies nicht.

Es bleibt noch eine Frage, die vorgeschlagenen Maßnahmen hätten aus eigener Kraft in der Stadtverwaltung erarbeitet werden können. Tatsächlich wurde Personal in der Stadtverwaltung gebunden, welches weiter Kosten verursachte. Es wurden also weitere Kosten verursacht, die die Stadt hinderte, die Personalkosten zu senken.

 

Konzeption der beiden Projekte

Zu beiden Projekten fehlt eine Gesamtkonzeption und es scheint, dass wissen die Beteiligten anscheinend auch. Die Gesamtkonzeption könnte ein touristisches Konzept sein, die beide Konzepte einbindet. Nur, es fehlen einige Projekte die dem Gesamtkonzept zu einem Erfolg verhilft. Auch fehlt die Vision, die Idee, die begeistern kann und andere mitreißt. Bei den Vorträgen der Stadtverwaltung konnte unsere Redaktion immer wieder die Zurückhaltung der Vortragenden beobachten.

So hat die Verwaltung eines getan, was man in dieser Situation nur machen kann, man kauft sich Zeit, indem dort ein Gutachten, dort eine Befragung und dort noch eine Rücksprache gemacht werden muss. So vergehen Jahre und der Bürger hat vergessen, was man ihm einmal verkaufen wollte.

Der „Stadtumbau West“ sollte mittels Förderung einen Doppelkreisel im Eingangsbereich von Ennepetal in Höhe der Friedrichstraße und Kölnerstraße bringen. Jahrelang ist diskutiert worden, nichts geschah. Es gab ein Leitbild Voerde und eines für Milspe, nichts wurde umgesetzt. Oder nehmen wir den Bahnhof, hier floss sogar Steuergeld. Aber auch hier kein umsetzbares Konzept. Alle diese Konzepte, kosteten Steuergelder mit der Ausarbeitung, durch das eingesetzte städtische Personal.

Die Kosten für den Personaleinsatz vonseiten der Stadtverwaltung waren nicht zu verachten. Und was ist jetzt? Es kann nichts werden, denn die Stadt hat nicht mehr die nötigen finanziellen Mittel. Es reicht für einen Betonklotz „Haus Ennepetal“ und vielleicht für den Abriss des Hauses. Dann war es das aber auch.

Trotz allem plant Ennepetal weiter in den „blauen Dunst“, was soll man schon anders mit dem Personal machen. Personaltherapeutische Maßnahmen nennt man das an anderen Orten.

Lasst doch die Stadt weiter das Zeitkaufspiel machen, planen, Gutachten, Studien, Gesprächsrunden und weiter nach einer Idee suchen. So viel Geld haben wir ja noch allemal. Verantwortung? Was soll es.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

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VER-Haltestellenverlegung Ennepetal und Hattingen

Ennepetal-Altenvoerde Haltestellenverlegung
Betroffene Linien 550 / 551 / 562 / 572 / 573 / 574 / 576
Aufgrund einer Baumaßnahme muss die Haltestelle “Altenvoerde” Richtung Milspe ab Samstag, 21. Oktober bis Mittwoch, den 08. November, verlegt werden.
Eine Ersatzhaltestelle wird auf der Milsper Straße in Höhe des Einmündungsbereiches Lohmannstraße eingerichtet.

 

Hattingen Winzermarkstraße
Linie 331
Aufgrund einer Baumaßnahme wird die Winzermarkstraße zwischen Tippelstraße und Balkauser Weg am Donnerstag, 26. Oktober, für den Gesamtverkehr gesperrt.
Die Linie 331 wird über den Balkauser Weg umgeleitet. Aus diesem Grund können folgende Haltestellen nicht angefahren werden:
Langes Feld – Winzermarkstraße – Grenzberg – Vogelsberg – Tippelstraße – Kirche Niederbonsfeld – Kressenberg – Nierenhof Schule

Die neuen Auszubildenden der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

v.l: Ausbildungsleiter Udo Sachs ,Lukas Hardt, Kira Brand, Vorsitzender des Vorstandes Bodo Bongen
Foto: (c) Linde Arndt

(Ennepetal] Am 1. September 2017 begann für zwei junge Menschen ein neues, spannendes Kapitel in ihrem Leben – die Ausbildung zu Bankkaufleuten im  Hause der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Damit nimmt die Sparkasse ihre Aufgabe als Ausbildungsbetrieb in der heimischen Region wahr und setzt ihr  Engagement im Ausbildungsbereich fort.

In einem mehrtägigen Einführungsseminar lernen sich die Auszubildenden nicht nur untereinander kennen sondern auch ihren neuen Arbeitgeber und erhalten wertvolle Informationen mit denen Sie dann in die neuen Aufgabenbereiche starten.
Durch eine gut aufeinander abgestimmte Kombination aus der täglichen Praxis in den  Geschäftsstellen sowie den Fachabteilungen, der Berufsschule, einzelner Projektphasen und innerbetrieblichen Seminaren sind optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung gegeben.
Mit den „Neuen” der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld,  Kira Brand und Lukas Hardt, befinden sich zurzeit 6 junge Menschen in der Ausbildung zur Bankkauffrau/-mann bei  der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Jeweils zwei Auszubildende in der Ober-, Mittel- und Unterstufe.

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Ennepetaler Kunstausstellung der Wahrheit auf der Spur

Der Vorstand des KunstraumEN mit einigen Unterstützern bei der Pressekonferenz zu den Ausstellungen WAHRHEIT Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Kennen sie Antigone? Sollten sie aber. Es ist eine Tragödie des antiken griechischen Dichters Sophokles (497 – 405  v. u. Z. ). In dieser Tragödie begründet Sophokles eine Macht die bis heute die größten Herrscher erzittern lässt – die Moral. Die Moral ist ungeschrieben, sie steht über allen Gesetzen der Menschen, nach den ersten Aufzeichnungen der Griechen gilt sie als göttliche Macht. In der Tragödie Antigone des griechischen Dichters Sophokles, löste die Missachtung der Moral einen Krieg und den Tod einer ganzen Herrscherfamilie des damaligen siebentorigen Theben aus.

Zum Moralkatalog gehört auch die Wahrheit, sie wird jedoch nur indirekt in den Büchern der Religionen, die ja Einfluss auf alle Kulturen haben, begründet. Im  hebräischen Tanach, in der christlichen Bibel und im islamischen Koran, gibt es fast das gleiche – das Gebot Gottes„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“ Es ist eine klare Aufforderung der Wahrheit zu folgen. Und da diese Gebote direkt von dem einen Gott kam, stehen sie über den menschlichen Gesetzen. Das Gegenteil von Wahrheit ist die Lüge, benutzt man sie bricht man das göttliche Gesetz, indem man eine Sünde begeht. Da die Sünde, hier Lüge, jedoch nur individuell begangen werden kann, ist die Ausübung jedweder Wahrheit auch nur für das Individuum maßgeblich.

Dass es mit der Wahrheit nicht so genau genommen wird, ist seit Jahrhunderten gang und gäbe. Man benutzt die Wahrheit, um etwas zu erreichen, was man sonst nicht erreicht hätte. Durch Weglassung von Wahrheiten werden gar Menschen manipuliert. Teilwahrheiten werden gar als Fakten verkauft.

Wir sehen ganz schön alt aus, wenn wir nicht das Gesagte überprüfen könnten; denn Glauben ist kein Weg, er setzt wieder Vertrauen voraus.

In unserer Jetzt-Zeit haben sich die Begriffe verändert, Lüge nennt man nun Fake-News oder Post-Faktische Informationen und das weite Feld der Verschwörungstheoretiker. Man bringt diese Begriffe mit der Presse in Zusammenhang, was zwar richtig ist, jedoch nicht unbedingt gewollt ist. Hier sei auf den Kampagnenjournalismus in der heutigen Zeit verwiesen.

Sie sehen, die Wahrheit ist ein Minenfeld voller Fallstricke, die, kaum eingehalten, zu größten gesellschaftlichen Verwerfungen, bis hin zu Kriegen führen kann. Denken wir an den Irak Krieg der ja mit Lügen begründet wurde.

 

Was hat die Kunst in Ennepetal daraus gemacht, wie haben die Künstler dieses Thema reflektiert und hat es sie gar inspiriert? Ich denke ja.

Die niederländischen, belgischen und deutschen Künstler haben das Thema in vielfältiger Weise verarbeitet. Sichtbar wird dadurch, es gibt nicht nur eine Wahrheit, sondern Wahrheit ist überall und ist nicht immer sichtbar.

Vernissage “Holländer neben der Wahrheit” im Kunstraum EN Foto: Linde Arndt

Nun geht es bei der Ausstellung nicht nur um 1 Ausstellung, vielmehr finden wir bei der am Freitag, dem 1. September 2017 zur Eröffnung gebrachten Ausstellung „Holländer neben der Wahrheit“ einen Vorgeschmack zur Hauptausstellung „Wahrheit Thruth“, die am Freitag, dem 15. September 2017  im Industriemuseum eröffnet wird. Die am 1. September beginnende Ausstellung kann man in den Räumlichkeiten der Künstlervereinigung Kunstraum an der Bergstraße 32, Ennepetal-Voerde, besuchen. Beide Ausstellungen enden am 24.09.2017.

Zur Ausstellung selber: Die aus der Provinz Holland kommenden Niederländer haben einen Reigen aus Wahrheiten an Exponaten geschaffen.

Original von Anne Mannaerts
Foto: Veranstalterkatalog

So erstellt Anne Mannaerts aus weggeworfenem „Müll“ eine neue Wahrheit, indem sie aus einer Vielzahl von Wahrheiten eine neue Wahrheit/Exponat schafft. Scheinbar nutzlose Dinge finden sich zu einem bunten, grazilen und verspielten Miteinander ein. Frans Kegels sieht im Zufall seiner in einer Form, durch den Guss, geschaffenen Werke, einen Weg zu einer neuen Wahrheit zu kommen. Glenn Priester, erarbeitet in seinen Werken Schichten von Landschaften so, als wenn jede Schicht ein Eigenleben entwickelt hätten. Alles geht in ein Gesamtwerk über, durch die Trennung in einzelnen Schichten erhält man eine Faszination. Dies sind nur drei der sieben niederländischen Künstler, die in der Galerie in der Bergstraße ausgestellt haben. Sie sind willkürlich von mir ausgewählt worden, um als Appetithappen vor ihren Augen zu erscheinen.

Kommen wir zur Hauptausstellung „Wahrheit Thruth“ die im Industriemuseum,  Neustraße 53, 58256 Ennepetal am 15. September 2017 um 18:00 Uhr zur Eröffnung gelangt.

Hierzu hat der Niederländer Marten van Noort eine anspruchsvolle Einleitung über das Thema Wahrheit erstellt, van Noort bezieht sich auf Platon (427- 347 v.u.Z.), der die Malerei [sic] als Imitation, weit von der Wahrheit, jenseits des Verstandes, positioniert sieht. Van Noorts Einleitung ist für mich Inspiration aber auch, mangels anderer Informationen, Wegweisung zu dieser Ausstellung gewesen.

„Die Wahrheit gehört nur mir“, so die Belgierin Andrea Macken. In ihren Werken zeigt sie das Aufgewühlte und sich Verlierende der Natur, welches sich aber bei Macken zu einem Ganzen zusammen fügt.

Danielle Raspé aus Belgien zeigt uns mit ihren Werken aus verbogenem Draht, die Vernichtung des Gesamtmetalls, wobei das Metall für die heutigen Kriege die Tod und Elend bringen stehen soll. Es gibt in der Realität keinen Trost. Bei Raspé steht das Weiche von Federn, die die Metallwerke umfangen als tröstendes Angebot zur Verfügung.

Originale von Franka Op de Bekes Foto mit freundl. Genehmigung von KusntraumEN

Franka op de Beke aus den Niederlanden holt ihre Werke aus Fotos, der zweite Blick ergibt eine neue Perspektive, die sie dann zum Malprozess geleitet. Dabei schafft sie unbewusst neue Realitäten, die zwar räumlich erkennbar sind, jedoch eine Wirklichkeit zeigen die vergangen und diffus erscheint. Und irgendwo erscheint eine Gesellschaft, die zwar elitär erscheint, nur sie scheint vergangen und in einem Licht, welches ihre Unwirklichkeit zeigt.

So erstellt Maartens van Noort seine Bilder aus Bildern bekannter Maler wie Lorrain (1600 – 1682) oder Corot (1796-1875), indem er deren Bilder abstrahiert und damit in eine neue Wirklichkeit überführt. Van Noort stellt hier die Frage nach der Essenz dieser großen Maler, die ja auch Suchende waren und kommt in der Beantwortung zu einer eigenen künstlerischen Wahrheit.

So kann man den jetzt schon erkennbaren Ansatz der Ausstellung „Wahrheit Thruth“ als gelungen bezeichnen, zumindest macht dieser Ansatz neugierig auf die Hauptausstellung, die ja am Freitag, dem 15. September eröffnet wird.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

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  • “Hölländer neben der Wahrheit”
      Kunstraum-EN, Bergstraße 32, 58256 Ennepetal
    Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 17:00 bis 19:00 Uhr
                                                        Sonntag 11:00 bis 13:00 Uhr


      

  • Wahrheit Thruth“
    im Industriemuseum Ennepetal
    Ausstellung vom Freitag 15.September 2017 bis Sonntag dem 24. September 2017

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag         16:00 bis 20:00 Uhr
                          Samstag und Sonntag        14:00 bis 18:00 Uhr


 

Haltestellenverlegung Oelkinghausen

Ennepetal-Oelkinghausen
Linien 560 / 566

Beginn:
Montag, 21. Aug. 2017 ca. 07:00 Uhr

Ende:
Donnerstag, 30. Nov. 2017 Betriebsende
Aufgrund einer Baumaßnahme muss die Haltestelle „Warthestraße“ vom Standort Memelstraße in die Warthestraße verlegt werden.

Umleitung:
Alle Fahrten werden über die Memelstraße und Weichselstraße umgeleitet. Im Einmündungsbereich Memelstraße/Egerstraße wird zusätzlich eine Ersatzhaltestelle nur zum Ausstieg eingerichtet.

 

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Großbaustelle Voerde erfordert wegen der Sperrung Lindenstraße Umleitungen

Ennepetal-Voerde Lindenstraße
511 / 529 / 550 / 551 / 573 / 574
Aufgrund von Kanalbauarbeiten wird die Lindenstraße ab Mittwoch, den 23. August (ca. 10) Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.

Umleitung: Die hier verkehrenden Linien werden voraussichtlich für etwa vier Monate wie folgt umgeleitet:

Linien 511 und 529
Alle Fahrten in und aus Richtung Hasperbach werden über die Hagener Straße geführt. In Höhe des Friedhofsweges (in Fahrtrichtung Haspe) und auf der Loher Straße (nur Linie 511 in Fahrtrichtung Milspe) sowie im Einmündungsbereich Wilhelmstraße (nur in Ri. Voerde) werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Haltestellen “Voerde Mitte”, “Bergstraße” und “Febi” entfallen.

Linien 550 / 551 / 573 u. 574
Alle Fahrten werden über die Wilhelmstraße und Hagener Straße umgeleitet. Der Haltepunkt “Voerde Mitte” kann nicht bedient werden. Als Ersatz werden die Haltestellen “Bergstraße”, “Febi”, “ZET” (Richtung Voerde: Ersatzhaltestelle Hagener Straße, Richtung Milspe: bestehende Haltestelle ZET) angefahren.

Linie 550

Die am Verkehrstag Sonntag zu bestimmten Zeiten nur zwischen Voerde und Breckerfeld verkehrenden Fahrten beginnen an der Haltestelle “Voerde” (Westfeld)

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Ein Aufruf! Wenn Helfer Hilfe benötigen

 

[jpg] Mitten in unserer Gesellschaft gibt es Menschen die sich um das Mitmenschliche bemühen. Unterstützung von der Politik oder der öffentlichen Hand gibt es selten; denn eine Stadt wie Ennepetal ist arm, sehr arm um auch noch was für soziale Aktionen auszugeben.

In dieser misslichen Gesamtlage arbeitet in Ennepetal eine Gruppe von Frauen daran, Möbel für Bedürftige einzusammeln und dann an die Bedürftigen kostenfrei abzugeben.

Und das geht so: In einem Haushalt soll ein neues Bett, ein Schrank oder Tisch angeschafft werden. Wohin mit den alten Möbeln, die ja noch gut sind. Ok, sie sind nicht mehr modern, aber wie gesagt man kann sie noch gut gebrauchen. Man ruft die Frauengruppe an, die sich die Möbel anschaut und einen Termin für die Abholung ausmacht. Dann wird ein Anhänger angemietet und die Möbeln werden abgeholt und dann eingelagert. Mit dem nächsten Schritt kommt ein Bedürftiger vorbei und schaut sich die Möbel im Lager an. Sind die Möbel ok, wird wieder ein Termin vereinbart, diesmal mit dem Bedürftigen, der Anhänger wird angemietet und die Möbel zu dem Bedürftigen gebracht. Dieser Vorgang hat inzwischen dazu geführt, dass Bedürftige nunmehr in einem Bett schlafen, an einem Tisch sitzen oder ihre Wäsche in einem Schrank sortieren können.

 

Aufruf!

 

Diese Gruppe braucht einen Anhänger, der ihnen auf Abruf und nach Vereinbarung für den Möbeltransport zur Verfügung gestellt werden könnte. Die Abrufe werden in der Woche höchstens 1 – 2 mal für ein bis zwei Stunden erfolgen. Der Hänger würde in Absprache geholt und auch wieder zurück gestellt.

 

Solch ein Anhänger sollte es schon sein.

 

Wir bitten deshalb über unser Redaktion

Telefon +49 (0) 2333-602489

oder mobil +49 (0) 172 273 1553
oder per email: redaktion@en-mosaik.de

um Meldung, wenn jemand  einen Anhänger für den Möbeltransport ausleihen kann.

Und da das soziale Engagement dieser Frauen nicht nur Kraft und Zeit sondern inzwischen auch eine beträchtliche Summe privat eingesetzten Geldes für die Leihgebühr eines Hängers ausmacht,wäre es wunderbar, wenn sich ein Unterstützer finden würde, der den Anhänger kostenlos (oder zu einem besonders günstigen Preis) zur Verfügung stellen könnte.

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Kultgarage August 2017: Keimfrei – ein Hypochonder packt aus

[Ennepetal]  Kabarettist Ingo Börchers kommt im Rahmen der Kultgarage ins Industriemuseum

Ingo Boerchers Foto: Jan Merlin Friedrich

Kabarettist Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber multitaskingfähig. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, sie lauern überall: Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer. Am 11. August besucht er im Rahmen der Kultgarage um 20 Uhr das Industriemuseum Ennepetal. Einlass ist um 19:30 Uhr.

Ingo Börchers wäscht sich mehrmals täglich die Hände, wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik.

Nachdem der kritische Kommentator des Google-Zeitalters (WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet er sich in seinem aktuellen Kabarett-Solo nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will. Ferien auf Sagrotan. Witzig. Intelligent. Fundiert. Einwirkzeit: 90 Minuten

Karten für die Kultgarage können bei Ronja Ebner von der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG, Zimmer 111 im Haus Ennepetal für 15 Euro pro Person oder unter der Telefonnummer 02333 988035 erworben werden. Ebenfalls erhältlich sind die Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen Rathaus-Info und Tourist-Info oder über www.reservix.de.

 

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Kluterthöhle & Freizeit
Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG
Gasstraße 10
58256 Ennepetal
Tel: 0 23 33 – 98 80 -0
Fax: 0 23 33 – 98 80 -24
info@kluterthoehle.de
www.kluterthoehle.de
www.erlebnisregion-ennepetal.de
Kluterthöhle und Freizeit Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG
Gasstraße 10 58256 Ennepetal

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Geld und Beratung der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld kommen ab 1.7. zu Ihnen nach Hause

[Ennepetal]  Ab dem 1.7.2017 kommen Ihr Geld und unsere Beratung auf Wunsch auch nach Hause

Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld bietet ihren Kunden einen neuen zeitgemäßen Service – die Bargeldlieferung in die
eigenen vier Wände, die kompetente Beratung und den Service rund ums Girokonto frei Haus.

Bargeld-Service:

Durch den mobilen Bargeld-Service erhalten insbesondere ältere und immobile Menschen, ihren Wunschbetrag bis zu einer
Höhe von 500 Euro, den sie per Telefon in ihrer Geschäftsstelle, oder online über die Homepage der Sparkasse, bestellen
können, direkt nach Hause geliefert. Einfach – ohne den Besuch in ihrer Filiale und ohne einen Geldautomaten in Anspruch zu nehmen.

Voraussetzung ist lediglich ein Girokonto bei der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld und der entsprechende verfügbare Betrag.  

Der bestellte Bargeldbetrag wird aus Sicherheitsgründen nur gegen ein gültiges Legitimationspapier (Personalausweis, Reisepass)
an den Kontoinhaber oder dessen Kontobevollmächtigten ausgehändigt.

Bestellungen für den Bargeldservice können täglich bis spätestens 11.00 Uhr für den nächsten Arbeitstag abgegeben werden.
Die Lieferung innerhalb Ennepetals erfolgt dann im Laufe des nächsten Vormittags.

Jeder Kunde der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, wohnhaft in Ennepetal, kann diesen Service in Anspruch nehmen, es ist kein
gesonderter Vertrag dazu erforderlich bzw. abzuschließen.

Mobile Beratung und Service rund ums Girokonto:

Zeit ist für viele Menschen ein knappes Gut geworden. Da bleibt im Alltag oft nicht mehr viel Raum, sich umseine Finanzen zu
kümmern. Die Beraterinnen und Berater der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld gewinnen für Sie Zeit und sind unabhängig von
den Öffnungszeiten für Sie da – in der von Ihnen gewählten Umgebung, zu Ihrer Wunschzeit. Genießen Sie den Vorteil, in allen
Finanzfragen auf höchstem Niveau betreut zu werden.

Ihre

Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

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Hermann Kätelhön und Erwin Hegemann im EinWochenMuseum der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

EinWochenMuseum in der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Foto: Linde Arndt

[Ennepetal]  Zwei Porträts aus dem Osthaus Museum…>
…können Sie vom 3. – 7. Juli 2017 in der Kundenhalle der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld in
Milspe betrachten.

Die Bilder, nachfolgend aufgeführt, werden am Montag, 3. Juli 2017, um 12.30 Uhr von
der Kunsthistorikerin, Saskia Lipps, Schülern des Gymnasiums interaktiv vorgestellt.
 
Hermann Kätelhön
Porträt Fritz Thomé aus der Mappe “Porträts”, o.D. (um 1940)

Erwin Hegemann
Maler Paul Schmidt, 1972.

Zur Erläuterung der Bilder sind  Sie herzlich eingeladen.

Kunst ist Kommunikation.

 
Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

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