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Aus dem Internetpool, Stand: 30.04.09

[jpg] In den 70er Jahren spielte Herr Dr. jur. Mehner in Ennepetal eine herausragende Rolle.  Hat er doch mit anderen den Gedanken der zentralen Bedeutung von Milspe nach vorne gebracht. Sein Vorzeigeprojekt "Haus Ennepetal" wurde jedoch im Verlauf der damaligen Zeit von vielen verwässert.
Ihm sich zu nähern um die Person auszumachen, war sehr, sehr schwierig, versteht er es doch geschickt sich hinter seinen immer wieder vorgetragenen planerischen Stadt-Visionen zu "verstecken". Man muss schon geistig fit sein,  um  den in schnellen Wechsel von ihm vorgetragenen Inhalten zu folgen. Er ist geistig fit, verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz, den er auch ohne Mühe in einen kommunalpolitischen Kontext bringen kann.
Folgt man ihm in seinen geistigen Exkursionen, so erlebt man einen angenehmen und anregenden Partner im Dialog. Auch kulturell hat er einiges zu bieten, seine musischen Fähigkeiten sind sehr ausgeprägt, die er aber unseres Erachtens vernachlässigt. Ob er diese Fähigkeiten in diese Stadt einbringen kann, vermochten wir nicht auszumachen. Seine vielfach vorgehaltene Arroganz, dieses Belächeln des Gegners, so erlebten wir das, ist ein Schutzschild den man allerdings bei allen Juristen, die den Doktor haben, vorfinden wird. Und doch kann man ihm eine gewisse "Volksnähe" nicht absprechen. Und doch ist er ein Mann der mit dem Kopf durch die Wand geht, sich immer wieder beweisen und das Alte nicht aus den Augen verliert. Er kann nicht einfach abhaken und den Alltag akzeptieren. Menschlich könnte er schon eine Stadtverwaltung, von immerhin rund 300 Personen führen, nur, komfortabel haben es seine ihm "Anvertrauten" nicht. Wenn man ihn allerdings politisch einordnen würde, würde ich ihn dem konservativem Lager zuordnen, wobei er den örtlichen Konservativen weit überlegen ist, denn die sind nur reine Mutationen einer mal vorhandenen konservativen Bewegung.
Er ist ein Machtmensch, klar, aber nicht wie die örtlichen Konservativen, um der Macht Willen, sondern er braucht die Macht um etwas zu bewegen.

1.    Nennen Sie uns die Faktoren die den Standort Ennepetal besonders auszeichnen?

Ennepetals Standortfaktor Nr. 1) war, ist und wird bleiben das regional einzigartige
 Angebot von mehr als 15.000 Arbeitsplätzen prägt (davon mehr als 60 % gewerbliche),
dem ein Einpendlerüberschuss entspricht. Ennepetal ist also entgegen landläufiger
Meinung gerade "keine Schlafstadt". Ennepetal weist eindeutig die traditionelle
Beschäftigungsstruktur einer Industriestadt auf mit einem geringen Anteil der Wirtschaftsbereiche
Handel und Dienstleistungen. Meine Mitbewerber beschäftigen sich zu sehr mit der Schlafstadtthese
und den "virtuellen" Gedanken einiger "Fuzzis", so heißen die wohl auf
"Neudeutsch". Ich betone dagegen mehr die traditionelle Herkunft und das
vorhandene industrielle "Wir Gefühl".

Standortfaktor Nr. 2) sind die hier wohnenden Bürger, schon und in erster Linie ihrer Anzahl nach,
in zweiter Linie zeigt die never ending story ehrenamtlichen Engagements gerade in schwierigen
Zeiten und auf schwierigen Feldern (beispielhaft "Pfingstturnier", "FuZo" , "Täckel"
und "Industriemuseum") ein in der veröffentlichten Diskussion stark unterschätztes
Zusammengehörigkeitsgefühl.

Standortfaktor Nr. 3) ist die Kluterthöhle als Alleinstellungsmerkmal.

2.    In welchen Bereichen wollen Sie mehr/weniger Geld ausgeben – wo soll besonders gespart werden und  worauf müssen sich Bürger und Vereine einstellen?

Mehr Geld ausgeben in allen Bereichen, welche die
gesamtstädtische Entwicklung den oder die entscheidenden kleinen Schritte voran bringen (Sicherung der vorhandenen Infrastruktur auf Verkehrswegen und in Wohnquartieren, Übernahme der sog. unrentierlichen Kosten für "Mehr Handel und Wandel in der Innenstadt" und drittens für die städtebauliche Zukunftsplanung (z.B. "Neues Wohnen bis zur Ennepe",
"Piccadilly", "Neustraße unter Flur", "Industrie- und Gewerbepark
Breckerfelder Straße" und "Neues Einkaufscenter für
Voerde/Hasperbach/Oberbauer") .

Weniger Geld für parteipolitisch oder bürgerschaftlich umstrittene
Maßnahmen.

 


Überhaupt kein Geld (Sparen) für Projekte, die sich selbst tragen müssen. Wenn sie sich nicht
rechnen, muss der Bürger darauf verzichten können.
Wenn ich Bürgermeister werden darf, können sich Bürger und Organisationen (ich ersetze das
Wort Vereine durch den umfassenderen Begriff Organisationen) auf einen Richtungs- und
Methodenwechsel einstellen, hin zu mehr Fachkompetenz, Mut zu mehr Bürgerschaft und
Ehrenamt sowie selbstbestimmte Eigenverantwortung. Ich werde Engagement
fordern, Eigeninitiative fördern, aber keinen Platz für Experimente lassen.

3.    Können Sie sich einen Bürgerhaushalt, wie z. B. in Rheinstetten oder Cottbus vorstellen?       Wenn ja, würden Sie sich dafür einsetzen?

Ich hatte zur Jahrtausendwende das Glück, im Rahmen einer persönlichen Beziehung das
Leben in zwei bürgerlichen Familien in Brasilien erfahren zu dürfen. Ich war in Recife (Pernambuco)
im Nordosten und in Porto Alegre tief im Süden. Das Schwellenland Brasilien hat eine vergleichsweise
geringe politische Streitkultur entwickeln können und in Porto Alegre auf kommunaler Ebene mehr
Bürgerbeteiligung gewagt. Mir wurde stolz gesagt "mit besserem Erfolg als zuvor". Von
Porto Alegre aus nahm die von Ihnen angesprochene Entwicklung aus ihren Lauf.

Die Ennepetaler politische Streitkultur ist ähnlich entwicklungsbedürftig.

  Weshalb also nicht? Ich bin dabei und habe den Mut, die Ennepetaler Bürger auf diesem Weg zu begleiten und zu führen wo notwendig.
Die Parteipolitiker werden sich da sehr schwer tun. Und haben
mit der Abschaffung der Kameralistik neue Hürden gegen mehr unmittelbare Bürgerdemokratie aufgetürmt; die sind ja nicht dumm.
Also auf den Punkt: Mit Mehner als Bürgermeister ist mehr
Bürgerdemokratie selbstverständlich. Dafür trete ich ja gerade an. Der grundlegende Vorteil dieses Prinzips ist nach allen Erfahrungen, positiv wie negativ, die führende Rolle der Mittelschicht. Dafür stehe ich.

4.    Im nächsten Jahr ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Mit welcher Aktion wird sich Ennepetal beteiligen?

Ich würde gern Bürgermeister Dietz aus Rheinstetten nahe Karlsruhe kennenlernen, ebenso
Frau Pauli, und nach Ennepetal einladen, um ein Signal zu setzen, dass und wie eine junge
zerstrittene Gemeinde ohne selbstverständliches "Wir-Gefühl" auf gute Agenda Gleise gesetzt
werden kann, also mit anderen Worten für die Kulturhauptstadt Ruhrgebiet ein winziges Stück
Vorbild sein. Das ist machbar, kostet nicht zu viel und hilft gerade auch Ennepetal.

Außerdem war Ennepetal einmal zu Zeiten von August Born eine Hochburg für freies
bürgerschaftliches Engagement.
Ich hätte da sehr kompetente und vorzeigbare Gesprächspartner aus der Region im Hinterkopf.

5.    2007 wurden schreckliche Kleinkindmorde veröffentlicht, welche Konsequenz hat Ennepetal daraus gezogen, damit so was bei uns nicht passiert?

Das müssen Sie den Bürgermeister und Frau Dr. Siekermann fragen. Souverän wirkten beide nicht.
Ich stehe formell noch außerhalb der Verwaltung und hatte weder für Ennepetal noch in meinem
Umfeld Konsequenzen zu ziehen. Meine Familie gehört zur gesellschaftlichen Mittelschicht und
ist fest in christlicher Tradition verwurzelt. Sonka war ein Wunschkind. Barbara, ihre Mutter,
und ich, so unterschiedlich wir auch sein mögen, haben durch familiäre Vorbilder die Erziehung
praktisch mit der Muttermilch erlernt. Was ich damit sagen will: Die Familie ist die Stellschraube,

an der jeder für sich zu drehen hat, damit die Gesellschaft Kinder mit mehr Respekt und
Würde behandelt.
Wer das nicht kann oder will, sollte für meinen Geschmack besser keine Kinder in die Welt setzen.
Wenn ich als Bürgermeister in die Pflicht genommen werde, handele ich nicht anders. Aber ich
werde die Welt nicht verbessern können. Da lassen sich keine allgemein gültigen "Besserformeln"
aufstellen. Jedes Kind, jede Familie verdient Respekt vor dem selbstbestimmten Leben, Kinder
aber noch etwas anderes, nämlich gesellschaftlichen Schutz vor unwilligen oder ungeeigneten Eltern.
Vielleicht hat unsere Egoismusgesellschaft zu lange über die Rechte von Eltern debattiert.
Einige wenige Eltern haben darüber die Pflichten von Eltern vergessen.

6.    Wir werden in den nächsten Jahren durch die Überalterung in Ennepetal immer mehr Einwohner verlieren! Werden Sie Entlassungen im Rathaus vornehmen? Werden gar Stadtteile zusammengelegt werden  müssen?

Die Frage stellt sich nicht. An der Überalterung der
Ennepetaler Bürger ändert der Bürgermeister nichts, wenn er im Rathaus
Fachkräfte entlässt. Die Verwaltung wird sich anders aufstellen müssen, nämlich antizyklisch. Wenn die Gesellschaft zwar alt werden, aber die Lasten des Alters nicht persönlich ertragen will, dann müssen die Gemeinden als allzuständige Gebietskörperschaften eben im Rahmen der Daseinsvorsorge die notwendigen "Ergänzungsarbeiten" leisten bis die
Lasten des Alters wieder gesellschaftlich selbstverständlich werden. Wie sie das zweckmäßig organisiert ist Sache der kommunalen Selbstverwaltung.

 

 Zusammenlegung von Ortsteilen ist mir dazu noch nicht eingefallen, Zusammenlegung von
Organisationseinheiten wie zum Beispiel Schulen schon eher. In Zeiten, wo es um die Mangelverteilung
geht, wird es wehtun. Das weiß jeder, der eine Scheidung hinter sich hat.

Ansonsten gilt für eine effektiv arbeitende Verwaltung nichts anderes als für jedes Unternehmen.
Weniger Kunden: Weniger Personal, weniger Kindergärten, weniger Schulen, weniger Arbeitsplätze,
weniger Kirche, weniger Vereine, weniger Stadtbad, Volkshochschule und kulturelle Angebote, dafür
mehr Friedhöfe, Bestattungs- und Umzugsunternehmen bei gleichwohl steigenden Kosten.
Wollen Sie das? Ich nicht. Ich will diesen Teufelskreis in Ennepetal durchbrechen.

7.    Welcher anderen Kommune würden Sie gern mal für einen Tag vorstehen und warum?

Dem Kreis Nordfriesland. Der Zusammenschluss kleiner und kleinster Gebietskörperschaften, die
weit auseinander liegen und doch ein ausgeprägtes "Wir-Gefühl" Ausstrahlen.
Weshalb wohl? Dort haben die Bürger auf kommunaler Ebene weitgehend die Geschicke
selbstbestimmt und selbstverantwortlich in die eigenen Hände genommen. Die politischen Parteien
dominieren nicht mehr, obwohl auch dort jeder Bürger seine Meinung hat.

8.    Was qualifiziert Sie eher als Ihre Mitbewerber|Innen| dafür, hauptamtlicher Bürgermeister|In| von Ennepetal zu werden?

Ich habe als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht die stärkste und aktuell
abrufbare Fachkompetenz von allen fünf Kandidaten. Mich zeichnet die grösste Erfahrung
in Führungspositionen der Stadt Ennepetal aus. Ich lebe und arbeite seit 40 Jahren in
Ennepetal, 10 Jahre als Planungsamtsleiter und Beigeordneter für Bauwesen, Schulen, Kultur
und Sport sowie seit 1980 als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht nicht nur für
Ennepetal und seine Bürger.

Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit ist der großflächige Einzelhandel. Das Anforderungsprofil
ist also auf mich zugeschnitten. Ich bin einer zum Anfassen mit Ecken, Kanten und Schwächen, aber mit
einem großen Herz, viel Liebe für die Stadt, die meine Heimat geworden ist, und, last but not least,
mit viel und blitzschnellem Verstand und Bauernschläue zwischen den Ohren. Und ich habe mehr

Mut und mehr Ideen als die anderen vier.
Mit diesen Genen und der Befähigung zum Höheren Verwaltungsdienst, die ich als einziger Bewerber
habe, lässt sich die Stadtverwaltung effektiv und nachhaltig führen. Ich wäre der beste Ratgeber für
den Rat und die Bürger. Ich bin parkettsicher und kann mit Humor und Eloquenz präsentieren.
Übrigens sagt man mir nach, dass ich mich als Rechtsanwalt sehr geschliffen und korrekt ausdrücke und
nur dann grob oder laut werde, wenn ich mir das drei Tage vorher so überlegt habe wie zum Beispiel
Adenauer zu seinen Zeiten oder ich auf dem Handwerkertag im Haus Ennepetal.

9.    Was halten Sie von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden als Ausdruck von mehr Demokratie? Und      können Sie sich vorstellen, dass hier in Ennepetal eine NGO Mehr Demokratie e.V. aktiv wird?

Als freier und parteipolitisch unabhängiger Kandidat sind Bürgerbegehren und Bürgerentscheide
die angesagten Instrumente zur Entscheidungsfindung. Wer meinen blog verfolgt, weiß, dass ich
das sehr ernst meine. Die kommunalpolitischen Parteien wissen das auch und fürchten mich aus
diesem und einem anderen Grunde.

10.    Nennen Sie ein Projekt, das Ihnen am Herzen liegt und das Sie besonders gern umsetzen würden?

Die Vollendung des Stadtumbaues der Milsper Innenstadt und parallel dazu die Weichenstellung
für die nach der Landesentwicklungsplanung möglichen Entwicklungen in Voerde und Altenvoerde
mit Blick auf Oberbauer, Hasperbach und Breckerfeld.
Dagegen scheinen die westlichen Ortsteile stark genug zu sein, ihre Belange mit viel Bürgersinn
selbst in die Hand zu nehmen. Das gilt insbesondere für Oelkinghausen, Rüggeberg und den Büttenberg,
die seit 1925 am meisten aus dem "schwierigen Kunstwerk Milspe" gewonnen haben. Die Innenstadt
selbst hat die Kommunalpolitik nach meiner Abwahl, also seit 1980 aus dem Focus verloren. '

Ich will das Versäumte gerne mit den Gutwilligen auf- und nachholen, wenn es denn noch geht.
Dazu muss aber ein Konsens her. Alles zugleich kann man nicht haben. Übrigens ist es mit Blick
auf die Innenstadt und die Gesamtstadt wenig hilfreich, Voerde als Nebenzentrum herabzustufen.
Die das wollen wie der Beigeordnete und Frau Schöneberg, die wiederholen die Fehler, die in der
Innenstadt durch Untätigkeit gemacht wurden. Weil dort dann beispielsweise kein Industriegebiet
entwickelt werden dürfte wie in Oelkinghausen, das Ennepetal dringend braucht, wenn die Flächen in
Oelkinghausen verkauft sind. Weil dort dann beispielsweise nur kleinflächige Handelsangebote
zulässig wären (nach heutiger Rechengröße bis zu 750 qm = Discounter), nicht aber so ein
Einkaufszentrum wie an der Heilenbecke, das Voerde, Oberbauer und Hasperbach wahrlich nicht
schlecht zu Gesicht stehen und die Euros hier lassen würde. Meine
Entwicklungspolitik ist klüger und nachhaltiger angelegt.

Zwei Ersatzfragen, die Sie gegen obige auswechseln dürfen. [Die Fragen wurden zusätzlich beantwortet – Anmerkung d.Red.9]

a)    Wer ist Ihr politisches Vorbild und warum?

Konrad Adenauer (CDU) und Willy Brandt (SPD) haben das Bild vom
Nachkriegsdeutschland geprägt, der eine durch seine antikommunistische
pragmatische Ausrichtung nach Westen, der andere durch seine visionäre
Ostpolitik, für die er mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde. Beide
haben auch meine politische Grundeinstellung beeinflusst, als ich
heranwuchs, wenn nicht gar geprägt. Wegen dieser Visionen und des Mannes
bin ich einmal der SPD beigetreten, habe sie dann aber auch nach seinem
Rücktritt (nicht wegen seines Rücktritts) wieder verlassen. Beide
Kanzler, den ersten und den vierten der Republik, zeichneten
Entschlossenheit und Popularität über die Parteigrenzen hinaus aus,
obwohl der Bundespolitiker Brandt wegen seiner Herkunft öffentlich
diffamiert wurde. Ich war 1963 in Berlin, als Brandt den legendären Satz
zu Kennedy sagte: "Wir grüßen nicht nur das Amt, wir grüßen auch den Mann."

b)    Welche Reform bewundern Sie am meisten?

Die Verwurzelung der Bundesrepublik im atlantischen Bündnis auf
der einen und die "Neue Ostpolitik" auf der anderen Seite. Beide
Reformen haben die spätere Wiedervereinigung begünstigt.


Abschlussbemerkung:

Zum Abschluss, wo wir einige Fotos machten, zierte er sich etwas. Es ist so, als wenn er nicht abgelichtet werden wollte. Auch das Abschlussgespräch brachte eine gewisse Nähe, wobei er immer darauf achtete, seine Position des Leaders nicht aufzugeben. Angst vor Kontrollverlust? Es war ein schwieriges Interview, aber ich denke es hat sich gelohnt. Ist es doch so, dass wir dem Wähler einen Kandidaten vorstellen können, der eine ernst zunehmende Konkurrenz in einem Kandidatenfeld bietet, welches so wenig Würze hat.
Geeignet für das Bürgermeisteramt ist er allemal in einer Stadt die so unpolitisch ist, wie nach meiner Erfahrung keine andere Stadt in der Republik. In dieser Stadt ist fast nichts in Ordnung, und das was in Ordnung ist, hat sich von alleine entwickelt und wurde von der Politik nicht initiiert.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals vielmals für dieses Interview bedanken.

So wünschen wir ihm einen guten Wahlkampf und viel Erfolg beim Kampf um das Rathaus.

Jürgen Gerhardt