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[la] Es war kurz vor 10:00 am Donnerstagmorgen (25.11.2010), als die Schalterhalle der Hauptgeschäftsstelle Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld in der Voerder-Straße rege von Kundschaft besucht, der in der Halle aufgestellte Weihnachtsbaum  noch "einfach grün" mit elektrischer Beleuchtung, jedoch ohne weiteren Schmuck im Raum stand.

Aber das sollte sich schon bald ändern. Pünktlich um 10:00 Uhr trabte die fröhliche Kinderschar des Kindergartens "Himmelsleiter" mit ihrer Leiterin, Frau Beate Hille und Frau Sandra Schleicher und Frau Tanja Schichal, sowie der Praktikantin Lisa Nolzen zum Eingang herein und schon füllte sich die Halle mit fröhlichem Lachen und Schwatzen.

Flugs wurden den Kleinen die roten Zipfelmützen mit dem weichflauschigen weißen Rand aufgesetzt und innerhalb von Sekunden hatte man den Eindruck, eine ganze Schar von Zwergen, wie aus dem Märchen von Schneewittchen, hätten die Halle geentert, um IHREN Weihnachtsbaum zu schmücken.

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Es gibt an die 50 Kinder in der KITA "Himmelsleiter, davon durften 26 heute bei der Schmückaktion dabei sein (sonst wäre es zu unübersichtlich gewesen). Aber alle Kinder des Kindergartens, auch die, welche heute nicht vor Ort waren, haben die wunderschönen bunten Päckchen und Anhänger gebastelt.

Uns so ging man daran, die vielen gebastelten Sterne und liebevoll eingepackten Päckchen rund um den Baum zu drappieren. Wo die Größe der Kinder nicht ausreichte, wurden sie auf den Arm genommen, damit auch höhere Zweige erreicht werden konnten. Und für ganz oben stiegen die KITA-Mitarbeiterinnen auch schon einmal auf die Leiter und die Kleinen reichten die Sachen von unten an, damit auch keine Stelle des Baumes ausgelassen wurde.

Unterhalb des Baumes wurden noch weitere Päckchen gestapelt, so dass es fast so aus sah, wie Weihnachten in der Stube zu Haus.

             

Sparkassenkunden, die gerade in der Schalterhalle waren und das lustige Treiben begutachteten, hatten ihre helle Freude daran. Wie schade, dass nicht alle Kunden, diese schöne Szene miterleben konnten. Aber für die war ja die heimische Presse reichlich vertreten und trägt so das Bild auch zu ihnen.

Auch wir haben eine kleine Galerie hinzugefügt. Und denken Sie daran, wenn die Kinder auch längst wieder in ihrer KITA sind, der wunderschön geschmückte Baum steht auch für Sie als Betrachter in Ihrer Sparkasse.

Bevor die roten Zipfelmützen wieder eingesammelt wurden und es zurück zur KITA "Himmelsleiter" ging, beglückte Johannes Dennda von der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld noch alle Kinder mit einer bunten Tasse mit "Schwammkopf"-Motiven, eine heissbegehrte Trophäe bei den Kleinen.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

 


Kleine Zwerge wie aus Wald Disneys Märchen "Schneewittchen" – oder sind es doch eher Schlümpfe?

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Hier die Galerie:

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[alle Fotos: © Linde Arndt]

[la] In der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld wurde am 5. August 2010 die Bilderausstellung des Kunst- und Atelierhaus Hagen eröffnet. Diese dauert bis zum 30. August 2010 an und bietet so auch Interessierten, die sich zum Zeitpunkt der Eröffnung noch in Urlaub befanden, genügend Gelegenheit, die beeindruckenden Werke persönlich in Augenschein zu nehmen.

Als Gastgeber waren von der Sparkasse  Bodo Bongen, sowie Heike Sonnenschein und Johannes Dennda von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit anwesend. Stellvertretend für die 20 Künstler des Kunst- und Atelierhauses Hagen nahmen Petra Hoffmann-Peinther und Peter Dorn an der Ausstellungseröffnung teil.

           
  v.l.n.r.: Johannes Dennda / Heike Sonnenschein /Petra Hoffmann-Peinther / Peter Dorn /Bodo Bongen  

"Kunst aus gutem Hause – Alles unter einem Dach" lautet das Thema und spiegelt sich in den Werken der 20 ausstellenden Künstler wieder. Jeder hat seine eigene Art der Betrachtung und Maltechnik und dadurch entstehen viele Facetten, so dass für eigentlich jeden Geschmack etwas dabei sein müsste.

Im Jahre 2007 hörte ich zufällig im Fernsehen eine Reportage von dem ursprünglichen "Hotel Danne" in Hagen, Hochstraße 76, welches durch eine Künstlerinitiative zu neuem Leben erwacht ist. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg, um den Ort dieses Schaffens persönlich zu erfahren und es war schon beeindruckend, wie die ca. 30 Künstler die vorhandenen 24 Ateliers und das gesamte Treppenhaus in ihre kreativen Gestaltungen einbezogen. Es war eigentlich alles da, was man sich im Kunstbereich vorstellen kann. Arbeiten in Öl, Aquarell, Acryl, Grafiken, Skulpturen und Fotoarbeiten. Eine interessante Möglichkeit hier nicht nur Kunst zu betrachten, sondern auch die Künstler in ihrem Wirkungskreis zu beobachten und kennen zu lernen. Die Ateliers sind an jedem 1. Sonntag im Monat von 11 – 17 Uhr geöffnet. Es gibt aber auch spezielle Ausstellungen, die Sie der Homepage des "KAH" entnehmen können.

Aber zunächst einmal haben Sie die Möglichkeit, sich von der Vielfalt der malerischen Gestaltung in der Kundenhalle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, Voerder Str. 79 – 83 persönlich zu überzeugen. [Und das auch dann, wenn Sie kein Konto bei der Sparkasse haben sollten :-))) ].

Es stellen z. Zt. 20  Künstler des KAH aus:

Erika Herrmann / Petra Hoffmann-Penther / Uwe Lassen / Martin Völlmecke / Peter Dorn / Maike Hansen / Waltraud Nicht / Ariane Hartmann / Beate Weiss / Rolf Zittrich / Sandra Letzing / Markus Schweitzer / Johannes Dennda / Kathrin Zoermer / Andreas Edgar Busch / Sarah Döring / Salvador Morales-Arrizabalaga / Karin Schloten-Walther / Uwe Lex /

Hier einige Impressionen:
Alle Fotos dieses Beitrags © Linde Arndt

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Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

[la] Am vergangenen Samstag erreichte unsere Redaktion ein Schreiben von Herrn Johannes Dennda, Team Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld mit einem Aufruf, den nachstehend näher bezeichneten Kalender durch Berichterstattung der Öffentlichkeit anzukündigen.

Ich hatte das Glück, Herrn Dennda vor einigen Tagen anlässlich eines weiteren Projektes [Viele Herzen schlagen für "Kinder in Ennepetal" – wir berichteten darüber] .persönlich kennen zu lernen.
Bereits in diesem Gespräch kristallisierte sich heraus, dass Herr Dennda zusammen mit Frau Sonnenschein nicht nur  Öffentlichkeitsarbeit im üblichen Rahmen hier in Ennepetal machen möchte, sondern dass es ganz konkrete Vorstellungen und Ziele gibt.

Die Wertigkeit liegt in den Bereichen ein Netzwerk aufzubauen, bei welchem soziales Engagement, Förderung von Kunst und Kultur "denn auf diesen Grundbausteinen baut alles Andere auf", so Herr Dennda, die Basis bilden. Weiterhin wird man sich mit der  Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen und Imageaufbau für die Stadt Ennepetal beschäftigen.

So wäre es also einerseits ein Leichtes gewesen, an dieser Stelle wie allgemein üblich darüber zu berichten, das es einen Kalender gibt, der Bilder enthält den krebskranke Menschen, überwiegend Kinder, gemalt haben und wie und wo man den erwerben kann, wenn da nicht andererseits diese tiefe Ehrlichkeit aus den übersandten Zeilen heraus strömten, die mich emotional sehr angesprochen haben, so dass ich unseren Usern den ganzen Inhalt dieses Schreibens nicht vorenthalten möchte.

 


Geboren um zu leben…..

Sich ständig wiederholdend ging mir der Text des aktuellen Charthits durch  den Kopf.

Dies besondere Bedeutung und Tiefe dieser Worte wurden mir durch den Besuch von Frau Eckhardt, Vorsitzende des Henry-Thaler-Vereins, bewusst und haben den heutigen Tag für mich zur Plattform einer tiefen Dankbarkeit und Aktivität zur Hilfe werden lassen.

Frau Eckhardt brauchte ewige Geburtstagskalender vorbei, Kalender mit Bildern, die von krebserkrankten Menschen, überwiegend Kindern, gemalt wurden.

Kalender, in der Meike S. das Bild zum Gedicht "Gegen den Tod" (ein Geschenk an ihren Sozialarbeiter) veröffentlicht, Kalender, in der das Bild der 30-jährigen Monika S., das sie als Entspannung gegen die starken Nebenwirkungen der Chemotherapie malte, enthalten ist.

Kalender, die betroffen machen und unseren Alltag mit den kleinen Banalitäten, die wir über den Tag stilisieren und als wichtig empfinden, wieder in die richtige Relation setzen.

Kalender, die 10 Euro kosten, wovon 5 Euro für die Weiterbeschäftigung der krebskrankenbetreuenden Kunsttherapeutin verwendet werden, da die Stelle im Universitätsklinikum Essen gestrichen werden soll.

Kalender, von denen wir sofort zehn Stück erworben haben und die wir kurzum kostenlos über unsere Homepage zur Verfügung stellen.

Kalender, die Sie bei uns an der Kasse, in der Hauptgeschäftsstelle, kaufen können.

Kalender, die uns zeigen, dass es mehr als nur das "Ich" gibt.


 

Auch denke ich, dass sich diese Aktion durchaus nicht nur auf Ennepetal beschränken sollte  und hoffe ebenso, dass unsere überaus zahlreichen Leser aus den Nachbarstädten, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und anderen Städten auch spüren, was hinter den Worten "Geboren um zu leben…" steckt und wie schmerzhaft es für viele der Akteure, die diesen Kalender mitgestaltet haben, sein muss, diese Chance evtl. nicht zu erhalten.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik

 

[la] Es war zur Lokal-Heroes-Woche in Ennepetal, als die bekannte Dortmunder Künstlerin Bettina Brökelschen sich mit ihren Bildern in die außergewöhnliche Ausstellung im ehemaligen "Kaisers" zu den Künstlern des Kunstraum-EN e.V. einreihte.
             

Die seit vielen Jahren bestehende persönliche und künstlerische Verbindung zu mir [Linde Arndt] und auch Werner Kollhoff waren hier Ausschlag gebend. Und da ich wusste, dass Bettina stets ein Herz für soziale Projekte hatte, wie man aus ihrer Vita ja ersehen kann, und ich selbst eine Aktion für den Bahnhof Ennepetal geplant hatte (leider ohne Erfolg), fragte ich unumwunden an, ob sie wohl auch bei uns in Ennepetal bereit sei, etwas für einen sozialen Zweck zu tun.

Ohne eine Sekunde zu zögern sagte sie "ja", wenn es ein Projekt gäbe, was ihr gefiele. Der Vorschlag hier den "Kinderschutzbund Ennepetal" zu berücksichtigen nahm sie sofort auf und entschloss sich spontan eines ihrer wertvollsten Werke (nicht allein vom künstlerischen, sondern insbesondere ideellen Wert her gesehen) voll zu spenden.

Frau Backhoff vom Kinderschutzbund erhielt das Bild und machte sich nun auf den Weg einen Sponsor zu finden, der bereit war, dieses Werk vom  Kinderschutzbund zu erwerben, also gegen Bares zu tauschen.

Es war sicherlich der rechte Augenblick, dass Johannes Dennda und Frau Heike Sonnenschein von der Sparkasse Ennepetal hiervon Kenntnis erhielten, denn sie hatten sofort das richtige Gespür, das dieses Bild eine Besonderheit darstellte. Immerhin trägt es zahlreiche Signaturen bekannter Promis, mit denen Bettina Brökelschen in den letzten Jahren beim Funk und Fernsehen zusammen gearbeitet hatte.

Auch hier waren die Herzen wieder offen für Kinder und so kam es zu folgendem Brief, der am 07. Juli 2010 an die heimische Presse und die Presse Dortmund ging:

Kinder in Ennepetal

. . . . . ,
wie wir Ihnen bereits mitteilten, konnten wir aktuell eine Netzwerkaktion begleiten, in der dem Kinderschutzbund ein Bild der krebskranken Dortmunder Künstlerin Bettina Brökelschen als Spende zur Verfügung gestellt wurde.

Das mit Unterschriften bekannter Persönlichkeiten, wie z.B. Götz Alsmann, Günther Jauch, Christine Westermann, Jean Pütz, versehene Bild wurde durch uns erworben und bildet einen Höhepunkt unserer Bilder in unserer Kundenhalle. Mit dem Gegenwert können wiederum Projekte für ein lebenswertes "Kind sein in Ennepetal" realisiert werden.

Die Übergabe des Schecks an den Kinderschutzbund findet samt Künstlerin und Vermittlern am 12.7.2010 um 12:00 Uhr in unserer Kundenhalle der Hauptgeschäftsstelle in Milspe statt.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Mit freundlichen Grüßen
Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld
[gez. Dennda]

 

Eine  wunderbare Geste, die zeigt, was Netzwerke bewirken können, eine Würdigung für das soziale Engagement der  Künstlerin, ein Dank für alle, insbesondere die Sparkasse und den Kinderschutzbund, die sich für die Kinder  stark machen und alle anderen, die auf ihre Weise zeigen, das viele Herzen für "Kinder in Ennepetal" schlagen.

 

Freuen wir uns auf Montag, wir werden dann einen Nachbericht machen und Bilder der Übergabe einstellen.

 

 

Linde Arndt

für EN-Mosaik aus Ennepetal