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Es ist ein positives Image, womit die AVU im EN-Kreis wahrgenommen wird

AVU Vorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris und Prokurist Hans-Jörg Beckmänning Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] 80% Marktanteil kann die AVU (AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen) in ihrem Verbreitungsgebiet vorweisen. Das ist gut, wenn man die dynamischen Aktivitäten aller Versorger in Europa betrachtet.

Die AVU ist ein regionaler Versorger im EN-Kreis mit rund 300.000 Bewohnern. Strom, Gas und Wasser sind die Produkte mit denen die AVU die Bewohner versorgt. Nun ist die AVU eine AG, die nach dem Aktiengesetz seine Bilanz veröffentlichen muss.

Vorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris und der kaufmännische Prokurist Hans-Jörg Beckmänning trugen ein Ergebnis vor, welches widersprüchliche Aussagen zuließ. Um es vorweg zu nehmen der AVU geht es gut und da wo es ihr nicht so gut geht, ist das auf die Umwälzungen auf dem Versorgermarkt zurück zu führen.

 

Einige Bilanzzahlen

14,4 Millionen Euro hat die AVU 2016 an seine Shareholder verteilt, die Verteilung wurde durch den Vorstand angeregt und auf seine Beteiligungsgesellschaften, Innogy SE (Essen), EN-Kreis, Stadt Gevelsberg, Stadt Schwelm und Stadt Ennepetal einstimmig beschlossen. Je Aktie gab es 1,– Euro, so das Ziel, wobei die Rücklage herhalten musste.

Nun kann man den Gewinn als zu hoch einstufen aber man kann ihn auch zu niedrig einstufen, je nachdem welchen Bezug man nimmt. Zu hoch ist der Gewinn zu bewerten, wenn die Beteiligungen zu einer derart exorbitanten Dividende bei den vorgenannten Beteiligungsgesellschaften führt. Zu niedrig ist der Gewinn, weil der Kapitalbedarf durch die vor der Tür stehende Energiewende erheblich sein dürfte.

 

Perspektivisches

Belgien wird wahrscheinlich seine Atommeiler innerhalb der nächsten Jahre (2025) abschalten, genauso wie die Schweiz. Frankreich wird seinen Atomstrom bis 2025 auf 50 % herunterfahren, von den 58 Meilern könnten demnach bis zu 15 Meiler abgeschaltet werden. Es sind noch andere EU Staaten die die Energiewende, also den Ausstieg vom Atomstrom eingeläutet haben.

Im Norden unseres Landes wird z.Zeit ohne Ende Offshore Strom produziert, der nur bis Hamburg kommt und dort nicht verbraucht werden kann oder von dem europäischem Leitungsnetz nicht abgenommen wird.

Das europäische Leitungsnetz wird seit Jahren neu geplant und konfiguriert, der ehemalige Energiekommissar Günther Oettinger war diesem Amt nicht gewachsen, so dass das europäische Netz nicht zu Ende gedacht wurde, geschweige denn geplant wurde. Maroš Šefčovič (Slowakei) leitet jetzt das Energie Kommisariat.

Und Deutschland? Nach der Katastrophe von Fukushima hat die Regierung Merkel den Ausstieg vom Ausstieg beschlossen. Die Energiewende spricht aber auch davon sich von den fossilen Brennstoffen in Gänze zu verabschieden. Ob das nun Braunkohle oder Steinmkohle ist, diese Kraftwerke haben nun mal einen exorbitanten CO2 Ausstoß der den Klimazielen die im Zusammenhang mit dem COP 21 eingegangen wurden entgegenstehen.

Was haben wir jetzt? Wir haben mehrere Offshore Felder mit Kapazitäten von mehreren Gigawatt in Betrieb, die Kapazitäten können jedoch noch nicht abgeführt werden, da die Netzkapazitäten fehlen. Ein Riesenproblem. Und, wir haben nicht immer den gleichen Wind. Hier kommt eine Speichertechnologie ins Spiel.

Schwungmassenspeicher, sogenannte Flywheels, stehen als Kurzzeitspeicher kurz vor der Vollendung oder Wind-Wasserstoff-Systeme, die Windenergie in Wasserstoff in Kavernen abspeichern können, die auch in 2 bis 3 Jahren zur Verfügung stehen werden. Beide genannten Speichersysteme sollen die schwankende Überschuss-Windenergie der Offshore Anlagen auffangen und bei Bedarf wieder abgeben.

Und was hat die AVU damit zu tun? Nun, die AVU wird weiterhin im EN-Kreis die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser gewährleisten, nur die Art und Weise der Versorgung wird sich ändern. Denn es ist eine andere Sache die Energieversorgung mit Wasserstoff Systemen oder mit Schwungmassenspeicher zu gewährleisten. Diese hochkomplexen Speichersysteme erfordern von der AVU Investitionen, deren Höhe heute noch nicht abzusehen sind. Wobei ein typisches 85 GWh System (Kavernenkapazität) schon eine Investition darstellt, vor der dann die AVU stehen würde. Hier gilt es Rückstellungen zu bilden, um dieser Herausforderung kurzfristig gewachsen zu sein.

 

Bewertung der AVU Tätigkeiten

Lassen wir mal einen Blick über den wohlbekannten Tellerrand werfen. Die FunkeMedien Gruppe schreibt einen infantilen Artikel  über die Entstehung und Verwendung des Gewinns über 14.4 Millionen Euro. Der Verfasser versteigt sich in die Forderung, die 14.4 Millionen Euro dafür zu verwenden, um eine Preissenkung durchzuführen. Dadurch wäre die AVU „wieder“ für ihn konkurrenzfähig. Wenn das so einfach wäre; denn haben die Beteiligungsgesellschaften kein Recht auf eine Rendite? Sollen sie gar ihr Kapital abziehen, um anderweitig eine Rendite zu erwirtschaften? Und was ist mit den langfristigen Unternehmenszielen, die sich durch die vorgenannten Perspektiven ergeben? Was ist mit den Investitionen in die Strom- oder Gasnetze die durch regionale Unternehmen erbracht werden und von der AVU bezahlt werden? Und was ist mit den kulturellen und sozialen Aktivitäten der AVU in der Region, sollen die eingestellt werden?

Eine Bilanzbetrachtung erstreckt sich nicht nur auf die Höhe der Bilanzsumme oder den ausgeworfenen Gewinn, vielmehr betrachtet man auch den Wert eines Unternehmens für die Gesamtgesellschaft in dem Bereich (örtlich oder Bereich) , wo es tätig ist.

Da sind die 470 Arbeitnehmer, einschließlich der 21 Auszubildenden, die der AVU direkt zugeordnet werden können. Zu diesen 470 Arbeitnehmern kommt nochmals in etwa die gleiche Anzahl außerhalb, die durch die Tätigkeit der AVU generiert werden. Wenn der Verfasser dieses Artikel ein Problem mit seinem Netz hat, so kommt die AVU ins Spiel um dieses Problem zu lösen, nicht sein derzeitiger Versorger, der irgendwo seine Zentrale hat. Die Reaktions- und Ausfallzeiten sind äußerst gering für diese Branche, nicht bei dem Vertragspartner, sondern bei dem örtlichen Versorger AVU.

 

Am Gemeinwohl sich orientieren

Die deutsche Wirtschaft steckt mit drei Sektoren in einer tiefen Vertrauenskrise. Die Großbanken die durch tiefgreifende Manipulationen aufgefallen sind, die Autoindustrie die wahrscheinlich durch Kartellabsprachen und Betrug bei den technischen Angaben ihrer Dieselmotoren in Verruf geraten sind und die Fleischindustrie die durch Niedriglöhne und Massentierhaltung Qualitätsstandards gerade mal einhalten kann. Hinter „Made in Germany“ steht nicht mehr zwangsläufig eine Qualität, der man blind vertrauen kann. Die Frage ist doch: Warum hat das Wirtschaftssystem versagt und versagt noch immer? Die Antwort: Ja, es gibt ein starkes systembedingtes Versagen. Und das liegt an der Orientierung, die der derzeitigen Wirtschaft zugrunde liegt. Nicht für den Konsumenten oder Menschen arbeitet die Wirtschaft, vielmehr ist sie zum reinen Selbstzweck geworden. Die Orientierung ist nur auf die Höhe von Gewinn und Umsatz gerichtet. Andere Kriterien werden total vernachlässigt. Und dies seit Jahren.

Hier ist die Frage, ob es andere Kriterien gibt, die es möglich machen ein Ergebnis zu erreichen welches die Marktteilnehmer allseits zufrieden stellt, bestimmte Verwerfungen des derzeitigen Wirtschaftssystems vermeidet. Und hier kommen wir auf die seit Jahren geführte Diskussion der Gemeinwohl-Wirtschaft. Diese Gemeinwohl-Wirtschaft ist inzwischen so weit gediehen, dass über 2.000 Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz anfertigen. In der Regel sind es mittelständige Unternehmen mit an die 500 Mitarbeitern, die sich diesen Regeln einer Gemeinwohl-Bilanz, neben einer derzeitigen Finanzbilanz nach den gesetzlichen Vorgaben unterwerfen. So käme man mittelfristig in eine gesellschaftliche Diskussion die die notwendigen Reformen an das derzeitige Wirtschaftssystem adressieren würde.

Die AVU würde bei Betrachtung seiner Bilanz ohne Probleme eine positive Gemeinwohl-Bilanz erstellen können. Ziel wäre es die positive Stellung der AVU am Markt zu verbreitern und zu erhöhen, die dann zu einem Mehrwert gegenüber den Mitbewerbern führt.

 

Epilog

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hatte Recht, als er in seiner Adlon Rede von einem Ruck sprach, der durch die Gesellschaft gehen sollte. Nur wer sollte diesen Ruck als Erster ausüben? Die Autoindustrie? Wohl kaum. Herzog meinte, es ist jeder von uns aufgefordert diesen Ruck auszuüben, sprich diesen Mut zu haben.

Die AVU hat einen grundsoliden Geschäftsbericht, nebst einer Bilanz 2016, vorgelegt. Applaus!

Die Energiewirtschaft steht aber vor strukturellen Veränderungen die die Versorgung dieser Branche grundlegend verändern wird. Das bedeutet, heute müssen schon Wege eingeschlagen werden, die die zukünftigen Strukturen der Energieversorgung erkennen lassen.

Deshalb sollten wir uns nicht nur zu einer regionalen oder lokalen Betrachtung unserer Unternehmen hinwenden, sondern vielmehr kann auch die AVU einen mutigen Schritt nach vorne tun, der auf andere Unternehmen inspirierend wirken könnte.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Bunte Kulturszene im EN-Kreis durch AVU ENKrone entdeckt und ausgezeichnet

[jpg] Es waren so an die hundert Menschen in der AVU Kantine versammelt. Alle Altersgruppen, bunt, fröhlich und erwartungsvoll, was da so kommen mag.

So freute sich der Vorstand der AVU Uwe Träris über die große Zahl an Zugriffen für die ENKrone, die ja immerhin ein gestiegenes Interesse dokumentierte. Klaus Bruder, der Leiter des AVU Marketing, stellte denn auch sein Team vor, welches die ENKrone organisiert hatte. Und mit einem lauten Gong wurde an Olaf Thon, dem ehemaligen Fußballspieler des Schalke 04 und ehemaligen Trainer des VfB Hüls, übergeben, der sogleich die Moderation des Abends übernahm.

Flick Flack „Von Hollywood zur Ennepe-Ruhr“Foto: Linde Arndt

17 Projekte waren es, die ausgezeichnet wurden und eines zeigten, Kultur, vor allen Dingen die traditionelle Kultur, mit den unterschiedlichsten Teilnehmern des EN Kreises in  einer Vielfalt die den Vorstand der AVU Uwe Träris doch sehr erfreute. Und die Geldpreise, die mit der Ehrung verbunden waren? Da konnte man die Miete für ein Zirkuszelt in Sprockhövel mit teilfinanzieren, In Hattingen-Rauendahl steht die Gestaltung des Stadtteils Rauendahl auf der Agenda oder auch nur dem Kinderkarneval in Wetter auf die Beine helfen. So wurde das Kinder-, Jugend- und Erwachsenentheater Flick Flack aus Schwelm aktiv und führte einen Ausschnitt ihres neuen Werkes „Von Hollywood zur Ennepe-Ruhr“ den Anwesenden vor. Tosender Applaus für Marilyn Monroe und Co. war nach dieser Kostprobe von Flick Flack angesagt. Dann tanzten drei Kinder der Tanzgarde für die neu zu gründende Minigarde des Aktivenkreises Holthauser Rosenmontagszug e. V.. Auch hier Begeisterung der Anwesenden.

Punkwusical der Ev.Stiftung Vollmarstein Foto:(c) Linde Arndt

Ernst wurde es, als die Ev.Stiftung Vollmarstein mit zwei Behinderten ausschnittsweise ein Punkwusical von und mit Ramona Kaiser vorführten. Hier ging und geht es um Inklusion von Menschen mit Behinderung, „Fühlt mit uns“ so das Credo. Es war ein herausragender Ausschnitt, der alle Anwesenden mitnahm.

Aber auch die bildende Kunst wurde geehrt. So wurde der Ennepetaler Kunstraum EN für seine im Industriemuseum Ennepetal stattfindende Ausstellung „Wahrheit – truth“ bedacht, die übrigens mit den Partnern aus Belgien und den Niederlanden zur Ausstellung gebracht wird. Der neugegründete Verein KulturgartenNRW konnte sich über eine Zuwendung für seine im Oktober stattfindende Ausstellung „Blind Date – Mit den Händen sehen“ freuen. Alles in allem wurden rund 17.000,– Euro verteilt, die sicher gut angelegt sind, denn sie werden die Qualität der Aktivitäten der ehrenamtlichen Kulturschaffenden verbessern helfen.

Die Sieger der EN-Krone Kultur 2017 mit Uwe Träris (1.v.li) und Olaf Thon (8.v.li) Foto: (c) Linde Arndt

Den ersten Preis bekam aus Wetter der Kunstverein „art-EN-reich“ e.V. , er hat es sich zur Aufgabe gemacht ein erstes Straßenkunst-Festival in Wetter (Ruhr) auf die Beine zu bringen. Teilnehmer werden die Bewohner der einzelnen Stadtteile werden die dann auf der Kaiserstraße ihr Bestes geben werden.

Man spürte den Spirit einer tätigen Bürgerschaft die etwas selbst in die Hand nehmen und sich über diese Unterstützung der AVU freuten. In Frankreich nennt man diese Bürger Citoyens, es sind Menschen die eigenverantwortlich und aktiv ihr Gemeinwesen mitgestalten.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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So groß wie nie zuvor – das Gevelsberger Familienfest 2017

Veranstalter und Sponsoren des AVU-Familienfestes 2017 beim Pressegespräch Foto:(c) Linde Arndt

[la] Hochkarätige Veranstaltungen für die ganze Familie, das erwartet man erfahrungsgemäß bei der  Zusammenarbeit  der AVU Gevelsberg und  der Agentur  “Zeitgewinn” Gevelsberg, die in den letzten Jahren ihre Kompetenz bereits unter Beweis stellen konnten. Das freut natürlich auch Bürgermeister Claus Jacobi, der sich nichts Besseres für seine “familienfreundliche Kommune” vorstellen kann.

So stellte Andreas Koch von “Zeitgewinn” das mehr als umfangreiche Programm für den 10. und 11. Juni 2017 im Foyer der AVU.Neben der AVU ist in diesem Jahr die Vollmann Group ebenfalls Hauptsponsor. Uwe Trätis (Vorstand der AVU) freute sich auch über die vielen Gevelsberger Institutionen und Unternehmen, die diese Veranstaltung wieder tatkräftig unterstützen.

Und so ist es möglich, ein reichlich umfassendes Angebot für alle Familienmitglieder darzubieten. Da wäre zunächst das Handwerkerdorf, wo Kinder an sechs verschiedenen Orten Einblick in Handwerksberufe erhalten und sogar sich live beteiligen können. Hierfür gibt es eine Stempelkarte, wo man  wenn man dort dabei gewesen ist, einen Eintrag in diese erhält. Es gibt viele schöne Preise und wer seine Stempelkarte voll hat, kann auch evtl. einen Preis gewinnen.  Gut 25.000 Artikel wurden für das Familienfest gespendet und das sind nicht nur geringe Artikel, sondern welche, die Kinderherzen höher schlagen lassen.

Eine  Tombola ist auch vor Ort, woe es nur Gewinner (keine Nieten) gibt. Das Los kostet 1 Euro und  Gevelsberger Kindergartenkinder haben bereits  ein Los geschenkt bekommen.

Es gibt rundum viel zu sehen. Vier Autohäuser sorgen dafür, dass auch die Erwachsenen auf ihre Kosten kommen.

Ein großes Highlight ist aber auch wie bereits im Vorjahr das Tipp-Kick-Turnier, für welches in diesem Jahr auf Grund der Frauen-Fußball-EM Alexandra Popp Patin ist.
Leider kann sie persönlich nicht an diesem Fest auf Grund augenblicklicher Spieleinsätze teilnehmen. Aber zahlreiche Vertreter*Innen der neun EN-Städte sind dabei und selbst Landrat Schade wird mitkicken und sein bestes Ergebnis bringen. Das Team wird um sechs Frauen Teams erweitert, damit alle 16 Teilnehmer-Länder vertreten werden können. Hierfür treten AVU-Kundinnen gemeinsam mit AVU-Mitarbeitern an. Olaf Thon wird, wie auch schon im Vorjahrt, das Turnier moderieren.  Nun hoffen alle auf viele Treffer die den Spendentopf füllen werden. Als Spendenempfänger sind wieder 10 Einrichtungen des Ennepe-Ruhr-Kreises vorgesehen.
Beginn ist  am Samstag, 10. Juni 14 Uhr.

Noch zu erwähnen ist unbedingt die beliebte Tempo-30-Spielstraße die in diesem Jahr um drei Stationen rweitert wurde und natürlich der Bobby-Car-Cub. Dieser startet direkt im Anschluss an das Tipp-Kick-Turnier um ca. 16:00 Uhr. Alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren haben die Möglichkeit auf einem Parcours ihr Können auf den kleinen  Flitzernzu zeigen. Anmeldungen können auch noch ganz kurzfristig am Veranstaltungstag erfolgen.

Veranstaltungsort:
 Gelände der AVU, An der Drehbank 18, in Gevelsberg. Am Samstag, 10. Juni  von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag, 11. Juni, von 11 bis 18 Uhr.

Bürgermeister Claus Jacobi wies noch auf einen weiteren Termin am Wochenende hin. An der Feuerwache Ost, Berchemallee 38 in  Gevelsber feiert  der Löschzug II der Feuerwehr Gevelsberg. Es wäre schön, wenn viele Bürgerinnen und Bürger  einfach mal beide Feste aufsuchen würden. Bei der Feuerwehr geht es am Samstag um 14 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr los.

 

Nun muss nur noch der Wettergott mitspielen und dann wird es für alle Besucher ein ereignisreicher Tag mit vielen Positiven Eindrücken und Erlebnissen.
Dabeisein ist alles.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Auch in 2016 …IMMER WIEDER SONNTAGS!

Das Programm des Sommerfestivals wurde vorgestellt foto: (c) Linde Arndt

Das Programm des Sommerfestivals wurde vorgestellt foto: (c) Linde Arndt

[la] Einen festen Bestandteil im Gevelsberger Veranstaltungskatalog stellt in den Sommerferien im August das Gevelsberger Sommerfestival dar.
Unter dem schon traditionellen Motto “…IMMER WIEDER SONNTAGS!” finden in 2016 am 14. und 21. August die beliebten Aktionen auf dem Vendômer Platz statt. Es ist das 10. Mal, dass Daheimgebliebenen in der Urlaubszeit ein buntes, unterhaltsames Programm geboten wird.

(c) Flyer Gev.Sommerfestival

(c) Flyer Gev.Sommerfestival

Die Kirmesgruppen sorgen wieder für das leibliche Wohl. Viele Infostände informieren über Vereine und Institutionen.
Swing und Jazz wird von Wolf R. Ossenberg mit seinen Old Friends am 14.8. geboten und für musikalische Unterhaltung sorgen.

Das Tanzcentrum Ennepe Ruhr e.V. ist auch wieder vertreten und wird Tanzvorführungen verschiedener Stilrichtungen präsentieren.

Der SCHUTZ & POLIZEIHUNDEVEREIN präsentiert den Umgang mit den vierbeinigen Freunden
unter dem Motto:„Spass mit vier Pfoten“.
In einem offenen Atelier stellt ANGELIKA TEUBER  Schmuckstücke aus selbstgefertigten Glasperle ihrer Glasperlen-Werkstatt vor.

 Und weiter geht es am Sonntag, den 21. August mit der Oldtimer-Rallye des Automobil-Club Altkreis Schwelm (ACAS) . Man hofft auf 65 – 70 Teilnehmer. Der Startpunkt ist wieder auf dem AVU-Parkplatz. Dann geht es einzeln weiter zum Vendômer Platz wo sie vorgestellt und auf die weitere Reise geschickt werden.
Nachdem die Oldtimer den Vendômer Platz verlassen haben geht es mit Schwung weiter mit der Tele Big Band unter der Leitung von Joe Bretzing. Die rund 20 Musiker werden für beste musikalische Unterhaltung sorgen.
Im offene Atelier wird ANKE BILSTEINBLAUFELDER  Experimentelle Malerei ihrer MomentMal-Malschule vorstellen.Alle Einzelheiten können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.
An beiden Sonntagen wird die stellvertretende Bürgermeisterin Annette Bußmann die Gäste des Sommerfestivals begrüßen.Das Angebot dieser Veranstaltung ist möglich, da sich ca. 200 Menschen aus Vereinen oder Verbänden dafür ehrenamtlich stark machen und da es Sponsoren gibt wie die Gevelsberger Sparkasse und die AVU.Da wollen wir die Daumen drücken, dass auch Petrus dieser Veranstaltung wohlgesonnen gegenüber steht und viele Gäste das Sommerfestival genießen können.

Line Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Kulturtermin der anderen Art in Ennepetal

Akteure der "Galanacht der Opernchöre" beim Pressetermin in der VER Foto: (c) Linde Arndt v.l. Klaus Bruder, Thomas Schulte, Bürgermeisterin Imke Heymann, Johannes Dennda und Dirk Klapsing

Akteure der “Galanacht der Opernchöre” beim Pressetermin in der VER Foto: (c) Linde Arndt
v.l. Klaus Bruder, Thomas Schulte, Bürgermeisterin Imke Heymann, Johannes Dennda und Dirk Klapsing

[jpg] Konzerte hat die VER, Ennepetal schon öfter organisiert. So konnte man in einem mehr intimen Rahmen des Foyers in der VER ein Harfenkonzert oder auch ein Konzert mit schottischem Folk genießen. Meistens waren diese Konzerte frühzeitig ausgebucht. Ausgebucht deshalb, weil die Konzerte gut organisiert waren und eine besondere künstlerische Qualität aufwiesen. In den Pausen konnte man sich an einem reich gedeckten Buffett laben. Wobei die Künstler waren immer herausragend, so dass ein wunderschöner Abend die Besucher ins Schwärmen brachte.

 

Dirk Klapsing Foto: (c) Linde Arndt

Dirk Klapsing Foto: (c) Linde Arndt

Nun wagt sich die VER an ein besonderes Konzert im August 2016 heran. Klaus Bruder, Leiter Marketing der AVU traf im Zusammenhang mit einer von der AVU unterstützten Veranstaltung in Wetter Dirk Klapsing, der die musik:landschaft westfalen (M:LW) managed. Beide kamen schnell überein, dass die dargebotenen musikalischen Leistungen im Busdepot Ennepetal ein Highlight sein könnten.

VER-Geschäftsführer Thomas Schulte war begeistert als ihm die Idee vorgetragen wurde, so fanden sich schnell die Stadt Ennepetal und die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld als weitere Mitstreiter ein.

VER-Geschäftsführer Thomas Schulte Foto: (c) Linde Arndt

VER-Geschäftsführer Thomas Schulte Foto: (c) Linde Arndt

Ein Programm wurde zusammen gestellt bzw. ausgesucht, es soll ein Chorabend werden, der die schönsten und bekanntesten klassischen Chöre erklingen läßt. So wird sich das Busdepot in Ennepetal am 20. August ´16 , unter dem Titel „Carlos Domínguez-Nieto · “Galanacht der Opernchöre”,  zu einem Abend der großen Opernchöre verwandeln. Der M:LW Festival Chor« und »das M:LW Festival Orchester« werden unter der Leitung des Dirigenten Carlos Domínguez-Nieto die Besucher entführen, um sie in eine Gefühlswelt von tragisch, traurig beim Gefangenenchor aus Verdis Oper (Nabucco) „Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen“ über düster, aufrüttelnd aus Richard Wagners, (Der fliegende Holländer) „Steuermann, lass die Wacht“ bis hin zu einem triumphierend, festlichem Triumphchor „Heil dir, Ägypten“ aus Verdis (Aida). Nicht unerwähnt bleiben soll der Chor der Priester aus Mozarts (Zauberflöte) und Beethovens (Fidelio) Chor der Gefangenen “O welche Lust”, und, und, und…

Man sollte sich den unterschiedlichen Gefühlen, die diese Klänge auslösen hingeben um wieder einmal richtig Kraft zu tanken.

Bürgermeisterin Imke Heymann betonte denn auch in einem Pressegespräch die Wichtigkeit solcher kulturellen Veranstaltungen für die Region und insbesonders für Ennepetal. Dirk Klapsing, der Mananger der musik:landschaft westfalen (M:LW) würde sich freuen wenn er Ennepetal in seinem Veranstaltungskalender für immer aufnehmen könnte.

Bleibt noch zu erwähnen, dass diese Termin-Ankündigung etwas frühzeitig durch gegeben wurde, immerhin sind es bis zum 20. August noch einige Wochen hin, wobei die Ferien auch noch dazwischen liegen. Deshalb machen sie sich einen Knoten in ihr Taschentuch oder kaufen direkt eine oder mehrere Karten.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

Ungewöhnlicher Pressetermin in einer alten Strassenbahn der VER Foto:(c) Linde Arndt

Ungewöhnlicher Pressetermin in einer alten Strassenbahn der VER Foto:(c) Linde Arndt

INFO
Karten gibt es ab sofort im Haus Ennepetal, an der Rathaus-Info, im Bürgerbüro in der Voerder Straße, in den VER Kundencentern oder direkt in der Geschäftsstelle der Festival „musik:landschaft westfalen“ in 46325 Borken, Landwehr 95-97. Telefonische Kartenbestellung gegen Rechnung unter 02861 703 8586 oder unter garnitz(at)pr-esto.de.

 

Preise
Block A: € 45,00
Block B: € 35,00

in den Blöcken freie Sitzplatzwahl
Abendkasse zzgl. € 6,00
Einlass ab 18.00 Uhr
Schüler, Studenten und Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 70% erhalten 50 % Ermäßigung

 

 

 

 

 

 

Willkommenskultur: Mittel aus AVU-Spendenfonds sind vergeben

[Gevelsberg]   Große Nachfrage von Vereinen und Initiativen  Gevelsberg/Ennepe-Ruhr, 06. Januar 2016

Die letzten „Weihnachtsgeschenke“ sind jetzt verteilt. Die AVU als Stadtwerk für die Region Ennepe-Ruhr hatte ja bereits im Oktober einen Fonds für Flüchtlingshilfe und Integrationsprojekte mit einem Volumen von 30.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bis Mitte Dezember waren zwölf Organisationen unterstützt worden.

Vor den Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel sind weitere Anträge eingegangen, so dass die Gelder aus dem Spendenfonds jetzt komplett vergeben sind – und  zwar an 14 weitere Vereine im Kreis.

AVU Alleinvorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris Foto: (c) Linde Arndt

AVU Alleinvorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris Foto: (c) Linde Arndt

„Diese große Nachfrage von Vereinen und Initiativen ist ein toller Beleg für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und für die Willkommenskultur in der Region“, freut sich Uwe Träris, Vorstand der AVU.
In den letzten Jahren hatten die beiden Unternehmen AVU und AVU Netz statt Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner an soziale Einrichtungen gespendet. Aufgrund der aktuellen Situation hatte man diese Weihnachtsaktion vorgezogen und auf Flüchtlingshilfe und Integrationsprojekte konzentriert.

Mit den insgesamt 26 Spenden wird das ganze Spektrum an Hilfe und Projekten unterstützt – von Kleiderkammern und Sprachförderung bis hin zu Tauchkursen oder Malaktionen.

In der zweiten Runde (Weihnachten und Jahreswechsel bis 04.01.2016) sind diese Vereine unterstützt worden:
Kunstfreunde Breckerfeld  / Breckerfeld
AWO-Ortsverein Breckerfeld  /Breckerfeld
Deutscher Kinderschutzbund e.V. OV Gevelsberg / Gevelsberg
MERLIN e.V. / Hattingen
Arbeitersamariterbund (Kleiderkammer Talstraße) /Hattingen
Rheinisch-Westfälischer EC-Jugendverband e.V. (Haus Friede) / Hattingen
DJK Märkisch Hattingen / Hattingen
Hattingen solidarisch e.V. / Hattingen
Förderverein Lehrschwimmbecken GS Bruchfeld /  Hattingen
Deutscher Kinderschutzbund e.V. OV Schwelm / Schwelm
Tauchsportclub / Schwelm
Wetteraner helfen e.V. /  Wetter (Ruhr)
Freifunk EN e.V. / Ennepe-Ruhr
Caritasverband /  Ennepe-Ruhr

Zur Erinnerung – diese Vereine wurden in der ersten Runde gefördert:

Evangelische Jakobuskirchengemeinde Breckerfeld / Breckerfeld
Deutscher Kinderschutzbund e.V. OV Ennepetal /  Ennepetal
Förderverein Bürgerhaus Alte Johanneskirche /  Gevelsberg
VHS EN Süd Volkshochschulzweckverband / Gevelsberg
Freie Evangelische Gemeinde / Gevelsberg
Mentor – Die Leselernhelfer Gevelsberg e.V. / Gevelsberg
Willkommensinitiative Gevelsberg e.V. / Gevelsberg
Deutscher Kinderschutzbund OV Hattingen/Sprockhövel e.V. / Hattingen
Kirchliche Gemeinschaft Hattingen e.V. / Hattingen
Bürgerstiftung Lebendiges Schwelm e.V. / Schwelm
Flüchtlingshilfe Sprockhövel / Sprockhövel
sunshine4kids e.V. / Sprockhövel


Hintergrund-Information über die AVU
Die AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen hat ihr Stammgebiet als Energiedienstleister und Wasserversorger in sieben von neun Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Unternehmensziel der AVU ist es, „das zuverlässige, eigenständige und kommunale Dienstleistungs-Unternehmen in der Region zu sein.“ Dieser Grundsatz unterstreicht die enge Verbundenheit mit den Städten, Unternehmen und den Menschen in der Region.
Energie ist für die AVU mehr als die Lieferung von Strom, Erdgas und Wasser zu marktgerechten Preisen. Dienstleistungen rund um den wirtschaftlichen und ökologischen Einsatz der Energie stehen im Mittelpunkt. Und das mit Erfolg: Die AVU liefert Strom und Erdgas an Kunden in ganz Deutschland. Aktionäre sind der Ennepe-Ruhr-Kreis (29,1%), die Städte Gevelsberg (12,8%), Schwelm (6,9%), Ennepetal (1,2%) und die RWE Deutschland AG (50%).
Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die AVU einen Umsatz von rund 395,9 Mio. € (ohne Strom- und Erdgassteuer) und einen Bilanzgewinn von 14,4 Mio. €. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die AVU-Gruppe 468 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (einschließlich AVU Netz GmbH und AVU Serviceplus GmbH).
Wichtige Beteiligungen sind die AVU Netz GmbH, die AVU Serviceplus GmbH (Energieeffizienz), die Stadtwerke Hattingen GmbH (Erdgas, Wasser), die AHE GmbH (Entsorgung) sowie die Verbund-Wasserwerk Witten GmbH. Mehr Informationen unter www.avu.de.

Willkommene Hilfe für demente und andere bedürftige Menschen

Das Thema Demenzhilfe stand für sie alle im Mittelpunkt - v.l.n.r.: Jochen Winter (AWO-Stiftung Zukunft EN), Markus Bachmann (Evangelische Stiftung Volmarstein), Edda Eckhardt (Vorsitzende Henri-Thaler-Verein e.V.), Dr. Arnim Brux (Vorsitzender AVU-Aufsichtsrat), Manon Füllgraf (Lebenshilfe Witten e.V.), Rainer Bücher (Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen e.V.), Uwe Träris (AVU-Vorstand), Cordula Kaufhold (Alzheimer-Gesellschaft Witten/Wetter/Herdecke e.V.). - Foto: ( c) Linde Arndt

Das Thema Demenzhilfe stand für sie alle im Mittelpunkt – v.l.n.r.: Jochen Winter (AWO-Stiftung Zukunft EN), Markus Bachmann (Evangelische Stiftung Volmarstein), Edda Eckhardt (Vorsitzende Henri-Thaler-Verein e.V.), Dr. Arnim Brux (Vorsitzender AVU-Aufsichtsrat), Manon Füllgraf (Lebenshilfe Witten e.V.), Rainer Bücher (Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen e.V.), Uwe Träris (AVU-Vorstand), Cordula Kaufhold (Alzheimer-Gesellschaft Witten/Wetter/Herdecke e.V.). – Foto: ( c) Linde Arndt

[la] Schon längst war es eine Art Tradition und viele Fans warteten darauf am AVU-Old-StarCup wieder teilzunehmen. Ebenso hofften Einrichtungen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die mit Demenzerkrankten arbeiten, durch diese Veranstaltung evtl. wieder mit einer Spende bedacht zu werden.

Es war schon ein Schlag für die Betroffenen,  als im Dezember 2014 verkündet wurde, dass es 2015 kein Fußballturnier  beim AVU-Old-StarCup geben würde, nachdem Organisatorin Judith Jäger mitteilte, dass  „wir in enger Absprache mit der AVU die Rahmenbedingungen optimieren wollen.“

So hätte es in diesem Jahr keine Spendenvergabe an betreffende Einrichtungen für ihre Arbeit mit Demenzkranken gegeben, wenn da nicht ein besonderes Ereignis stattgefunden hätte:

Dr. Arnim Brux hat sich aus seinem langjährigen Amt als Landrat verabschiedet und wie immer es bei solch einem Ereignis üblich ist, wird der Verabschiedete mit Präsenten bedacht. Da er als Vorsitzender des Aufsichtsrats der AVU auch davon ausgehen konnte, dass ihm auch von dieser Stelle ein Geschenk übermittelt würde, setzte er sich spontan mit dem AVU-Vorstand Uwe Träris zusammen und machte den Vorschlag, an Stelle eines Präsentes Geld zur Verfügung zu stellen, welches er persönlich verdoppeln würde, und dieses für  eine Organisation, die sich um Demenzkranke kümmert, zu übergeben. Er war im geheimen von einer Summe von etwa 500 Euro ausgegangen, so dass er es dann auf das doppelte, nämlich 1.000 Euro aufgestockt hätte.

Dieser Vorschlag traf auf nährbaren Boden, erfuhr allerdings eine unverhergesehene Wandlung. Uwe Träris nahm diese Idee zum Anlass, an Stelle des 2015 ausgefallenen AVU-Old-StarCups eine Spende von je 1.500 Euro der AVU bereitzustellen, wonach diese  an 5 Einrichtungen, die sich mit Demenzkranken beschäftigen, übergeben würden. Dr. Arnim Brux fand das begrüßenswert, mußte aber mit seiner Ankündigung der Verdoppelung zurücktreten, entschloss sich aber diese Summe Frau Edda Eckhardt für den Henri- Thaler-Verein zu spenden. Zwar kümmert sich dieser Verein nicht um Demenzkranke, sondern krebskranke Kinder/Jugendliche  bis 30 Jahren, auf Grund seiner jahrelangen Verbundenheit mit diesem Verein war es für ihn jedoch ein persönliches Anliegen.

Und so waren die  Vertreter der  begünstigten Einrichtungen am 17.11.2015 bei der Pressevorstellung anwesend um anschließend mit Dank und Freude ihren Scheck zu übernehmen.

 

AWO-Stiftung Zukunft EN / Jochen Winter 
Es werden ehrenamtliche Betreuungshelfer ausgebildet, die sich um dement veränderte Personen und ihre Angehörigen kümmern. Die Stiftung  bekommt Zuwendungen ausschließlich von Vereinen und fördert Projekte unter Beteiligung der AVU.  Inzwischen haben sich die Zuwendungen auch auf die Flüchtlingshilfe ausgeweitet. 10.000 Euro pro Jahr werden ausgeschüttet.

Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen e.V. / Rainer Bücher
Herr Bücher war über die Spende von 1.500 Euro hoch erfreut, kommt sie doch nach seiner Meinung “punktgenau” richtig. Die Lebenshilfe hat bereits in Hattingen eine Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung und nun in Schwelm das Catharina-Rehage-Haus in der Hauptstraße 116A gebaut, in welchem 22 Bewohner unter kommen und tagesstrukturiert betreut werden können. Es ist  eine Einrichtung für ältere Menschen mit einer geistigen Behinderung., die  hier wohnen und ihre Freizeit verbringen können.

Lebenshilfe Witten e.V. / Manon Füllgraf
Bei ihren Aktivitäten soll das Spendengeld für  eine Spielgruppe Behinderter und nicht Behinderter, sowie Flüchtlingskindern eingesetzt werden.

Evangelische Stiftung Volmarstein /  Markus Bachmann
Für die Pflege und Betreuung bedürftiger Menschen werden Betreuungskräfte 24 Stunden eingesetzt. Ein Wunsch der Evangelischen Stiftung Volmarstein ist es, tiergestützte Maßnahmen und Bewegungstherapien einzusetzen. Auch möchte man einen Chor gründen, der aus Menschen mit und ohne Demenz besteht. Hierfür soll die Spende verwendet werden.

Alzheimer Gesellschaft Witten/Wetter/Herdecke e.V. / Frau Füllgraf
Im Mai 2014 wurde die Alzheimer Gesellschaft Witten – Wetter – Herdecke e. V. von Fachfrauen und Angehörigen demenzkranker Menschen gegründet.
Von der Gründung der Alzheimer Gesellschaft versprechen sich die Initiatorinnen bessere Möglichkeiten, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen. Hier werden besonders auch die betroffenen Angehörigen begleitet. Der Verein besteht aus 37 Mitgliedern.

Henri-Thaler-Verein e.V. / Edda Eckardt
Zweck der Selbsthilfegruppe ist die Unterstützung von krebskranken Kindern, Jugendlichen und deren Eltern, sowie jungen Erwachsenen [das Alter wurde inzwischen auf 30 Jahre erhöht]  in besonderen Härtefällen. Diese Unterstützung geschieht durch Beratung und Information in dieser schweren Lebenssituation, sowie durch direkte finanzielle Zuwendung. In neuester Zeit gehören hierzu  auch entsprechend betroffene Flüchtlingskinder. Betreut werden Kinder und Jugendliche in Wedau Kliniken Duisburg / Uni Klinik Essen / Uni Klinik Düsseldorf / Kinderklinik Dortmund und Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Gelder werden durch  Basare und andere Spendenaktionen aquiriert.

 

Übrigens soll es in 2016 ein neues Projekt an Stelle des AVU-Old-StarCups geben. Näheres wurde aber noch nicht verraten.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

ENKrone: Die AVU fördert insgesamt 19 soziale Projekte

Das sind die Sieger des AVU-Engagementwettbewerbs gemeinsam mit AVU-Vorstand Uwe Träris und Schirmherr Olaf Thon Foto: (c) André Sicks

Das sind die Sieger des AVU-Engagementwettbewerbs gemeinsam mit AVU-Vorstand Uwe Träris und Schirmherr Olaf Thon Foto: (c) André Sicks

Ein Dank für das alltägliche Engagement
Gevelsberg/Ennepe-Ruhr, 20. Oktober 2015

Eine ENKrone für das Miteinander: In der dritten Staffel des AVU-Engagementwettbewerbs ENKrone stehen soziale Projekte und Gruppen im Mittelpunkt. Insgesamt 19 Anträge sind aus Sicht der Jury förderungswürdig und werden finanziell unterstützt.

„Sieger sind Sie alle“, machte AVU-Vorstand Uwe Träris am Dienstagabend bei der AVU deutlich und dankte den Ehrenamtlichen für ihr alltägliches Engagement. Die Vertreter der Vereine und Organisationen stellten ihre Arbeit vor. Wie bei den Siegerehrungen in den Staffeln Sport und Kultur war auch dieser Abend so ein Netzwerk-Treffen für die Ehrenamtlichen aus der Region. So stellte Silke Eumann aus Wetter ihre Arbeit in dem Verein „Clownsvisite“ natürlich entsprechend kostümiert vor. „Bunte Momente schenken“ lautet das Motto, wenn sie als Clown kranke Kinder im Krankenhaus besucht. Und Michael Schürmann vom Senioren- und Pflegeheim Haus Elisabeth (Ennepetal) hatte seine Gitarre und ein extra für den Abend geschriebenes Lied mitgebracht, um das Projekt „JEMI“ (= jedem Menschen sein Instrument) vorzustellen. Hier geht es darum, den Bewohnern im Haus Eliesabeth musikalische Fähigkeiten zu vermitteln.
Auch ENKrone-Schirmherr Olaf Thon würdigte den Einsatz der Vereine – besonders beeindruckt war er von einem Besuch bei den „Lila Damen“, die er für einen Fototermin getroffen und so von ihrem Einsatz in Krankenhäusern und Altenheimen erfahren hatte. „Das ist ein tolles Engagement für mehr Lebensfreude“, schwärmte der Fußballweltmeister von 1990.

In der dritten Staffel des Engagement-Wettbewerbs hatten sich insgesamt 32 Vereine und Organisationen beworben. Die Jury bestand aus Cornelia Kistner (Caritas Hagen/ Ennepe-Ruhr), Klaus Bröking (Redakteur Westfalenpost), Armin Suceska (Kommunales Integrationszentrum des EN-Kreises) und Jochen Winter (AWO Ennepe-Ruhr). Sie hatten Projektcharakter, Originalität, Breitenwirkung und natürlich ehrenamtliches Engagement bewertet.
Die meisten Punkte erhalten die Freifunk-Initiative Ennepe-Ruhr für ihr freies WLAN-Projekt. Die „Freifunker“ bedankten sich auf besondere Art und Weise: Alle EN-Krone-Preisträger vom Dienstagabend erhielten einen Gutschein für einen Router, mit dem die öffentliche und kostenlose Internet-Nutzung im Sinne des gerade gegründeten Vereins möglich wird. Auf Platz zwei kam das Theaterstück „Fluchtwege“ des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Wetter und den dritten Platz belegte der Angelsportverein Henrichshütte (Hattingen) für sein „Treffpunkt Generation“, bei dem der vereinseigene Wald neu gestaltet wird.

Mit der ENKrone geht es im nächsten Jahr weiter – aber natürlich können sich schon jetzt Vereine und Gruppen bewerben. In der ersten Staffel steht wieder der Sport im Mittelpunkt. Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2016. Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformulare und weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite http://en-krone.de oder auf der Facebook-Seite (www.facebook.com/ENKrone). Dort werden auch alle ENKrone-Sieger aus den drei Staffeln dieses Jahres vorgestellt.

Verein / Schule / Organisation Projekt
EN-Kreis gesamt
Freifunk Ennepe-Ruhr-Kreis Freies WLAN in allen EN-Städten (200 neue Hotspots)
Friseurinnung Ennepe-Ruhr Benefiz-Haarschneideaktion
Ennepetal
Don Bosco AG des Reichenbach-Gymnasiums Projektpatenschaft für ein Waisenhaus in Südafrika / Unter- stützung von Flüchtlingskindern
Kinderschutzbund e.V. Sprachvermittlung und Integration von Flüchtlingen in deren Wohnumgebung
UNSICHTBAR e.V. Hilfe für Menschen am Rand der Gesellschaft
Senioren und Pflegeheim Haus Elisabeth “JEMI”: Vermittlung musikalischer Fähigkeiten im Pflege- heim
Gevelsberg
Lesefreunde-Förderverein Stadtbücherei Gevelsberg “Papa liest mit mir” – lesepädagogischer Raum für Väter und ihre Kinder
Hattingen
ASV Henrichshütte Treffpunkt „Generation“ – Umgestaltung des vereinseigenen Wäldchens
Music Factory e. V „DAS FLIEGENDE ALTERSHEIM“ – Musical mit Kinder- chor und Senioren
Förderverein Sprungbrett Hilfe für suchtkranke Senioren
Förderverein Industriemuseum Henrichshütte e.V. Erfahrbares Metallgießen
Alzheimer Gesellschaft Hattingen / Sprockhövel e.V. “Die bewegte Stunde”: Treffen mit Musik und Bewegung
Schwelm
LILA DAMEN Kranken- und Altenheimhilfe Ehrenamtliches Engagement für mehr Lebensfreude
Städtische Katholische Grundschule St. Marien Eine Krone für unsere Forscher
Sprockhövel
sunshine4kids e.V. Segelaktion für Kinder in Not – dreitägiger Segeltörn im Ijsselmeer
Familienzentrum KAZ e.V. “Du könntest meine Oma sein!” Besuch im Altenheim
Wetter (Ruhr)
Geschwister-Scholl-Gymnasium / Stimmen für die Menschlichkeit „Fluchtwege“ – Theaterstück/Diskussion
Tierheim Witten-Wetter-Herdecke “Tag der offenen Tür”
Clownsvisite e. V. Bunte Momente schenken – Clownsvisiten im EN-Kreis ermöglichen

 

AVU im Geschäft mit Energie und Wasser auf Linie

AVU Alleinvorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris  und Diplom-Ingenieur Winfried Hoppmann  Foto: (c) Linde Arndt

v.l.: AVU Alleinvorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris und Diplom-Ingenieur Winfried Hoppmann
Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Der Markt für Energie und Wasser hat sich in den vergangenen Jahren total verändert. Auch die AVU in Gevelsberg musste sich einem Anpassungsprozess unterziehen und hat diesen Anpassungsprozess mit Bravour gemeistert. Alleinvorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris und Diplom-Ingenieur Winfried Hoppmann luden die heimische Presse zur ersten Bilanzpressekonferenz ein, die nun unter der Ägide von Alleinvorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris gegeben wurde. Es ist ein dynamischer Markt auf dem sich der Versorger AVU behaupten muss.

Dank kluger Weichenstellungen in der Vergangenheit wurde Dipl.-Volkswirt Uwe Träris am 1. Januar 2015 in ein grundsolides Unternehmen zum Alleinvorstand berufen. Nach einem halben Jahr kann er erklären: “Ich fühle mich bei der AVU sehr wohl und bin hier auch angekommen.” Diplom-Ingenieur Winfried Hoppmann ist zwar nicht neu in der AVU, aber auch er sieht sich an der Seite von Alleinvorstand Dipl.-Volkswirt Uwe Träris sichtlich wohl.

Wie gesagt, die AVU musste sich als Versorger an den neuen Markt anpassen, der nicht ganz leicht zu handeln ist. So ist die durch die Politik angestrebte Energiewende für die Versorger keine leicht nachzuvollziehende klare politische Linie. Kaum wurden die Verträge für das Abschalten der Atommeiler abgeheftet, wurde die Wende wieder kassiert und auf Sankt Nimmerlandstag verschoben. Die Katastrophe in Fukoshima/Japan brachte eine Rückwärtsrolle der Politik zu einem neuerlichen Datum für die Abschaltung der Atommeiler. Jetzt kamen noch erneuerbaren Energien mit Wind und Sonne ins Spiel, die dann die Auslastung der Gas- und Kohlekraftwerke wirtschaftlich in den Verlust trieben. Die Kohlekraftwerke sollten bis vorigen Monat abgeschaltet werden um das CO2 Ziel zu erreichen. Wieder eine Kehrtwende, jetzt werden die Kohlekraftwerke abgeschaltet als Energie Reserve genutzt, dafür gibt es eine Vergütung round about 10 Mrd. Euro aus Berlin.

RWE Vorstandsvorsitzender (CEO) Peter Terium   Foto: (c) Linde Arndt

RWE Vorstandsvorsitzender (CEO) Peter Terium Foto: (c) Linde Arndt

50% der AVU gehören der RWE und da sollte man einmal in die Bücher von RWE schauen.

RWE Vorstandsvorsitzender (CEO) Peter Terium meldete, er sei aus dem Schlimmsten raus und jetzt wieder auf Kurs. Die Dividende konnte durch Verkäufe realisiert werden und werden im nächsten Jahr wieder über das operative Geschäft erwirtschaftet. Auch die RWE betreibt einen Marktanpassungsprozess der durch die erneuerbaren Energien notwendig geworden ist.

Und der zweite Energieriese in NRW wusste mit e.on Vorstandsvorsitzender (CEO) Dr. Johannes Teyssen auf seiner Bilanzpressekonferenz den eingeschlagenen Transformationsprozess auf einem guten Wege. Die Energiebranche wurde durch  die Politik ziemlich arg gebeutelt, die viel zitierte Planungssicherheit sieht wohl anders aus. Dies nur als Hintergrund Information zu den vorgestellten Zahlen der AVU.

Durch die Freizügigkeit in der EU ist es der AVU gelungen, zunehmend Leistungen außerhalb des EN-Kreises zu vertreiben. So konnte die AVU vermelden, dass sie mehr Umsatz außerhalb des angestammten Gebietes macht. Praktisch kann die AVU sich im gesammten EU Raum der 28 entfalten, wobei sie zum Beispiel in einer portugiesischen Stadt Energierversorger sein könnte und von Gevelsberg die Steuerungen übernehmen kann.
200 Anbieter tummeln sich im Kreis auf dem Strommarkt, wovon die AVU einen Anteil von 88% hält, bei Gas sieht sich die AVU 130 Mitbewerbern gegenüber wovon sie einen Anteil von 90% hält. “Dieser hohe Anteil hat seinen Grund, indem wir unsere gesamten Erfahrungen und Leistungsfähigkeiten auf unsere Kunden fokussieren. Da wir nicht zu den Produzenten gehören, trifft uns die krisenbehaftete Energiewende von Politik und Produzenten nicht wirklich. Allerdings müssen auch wir im Hinblick die Preise für unsere Kunden perspektivisch beobachten um plötzliche Preissteigerungen frühzeitig zu kommunizieren”, so Uwe Träris. So sieht die AVU im Moment keine Veranlassung die Endverbraucherpreise zu erhöhen. Stabilität und Solidität sind die Grundvoraussetzungen um erfolgreich auf dem Versorgermarkt zu bestehen.

Kommen wir zu den Zahlen.

Es sind solide Zahlen. Allerdings gibt es Bereiche die beobachtet werden sollten. So wirken die Maßnahmen der AVU seinen Kunden die Energieeffizienz näherzubringen auf die Umsatzerlöse, indem diese sinken. Auch erkennt man, dass die reinen Produktionskosten für Strom und Gas seit einigen Jahren konstant sind. Auf diese Kosten muss man jedoch einen immer höheren Kostenaufschlag kalkulieren den der Gesetzgeber vom Versorger verlangt. Hier sollte als Beispiel die EEG Umlage dienen, die immerhin mit 6,170 ct/kWh „für nicht privilegierten Letztverbraucher“ ( Der einfache Bürger mit seinem Haushalt) oder aber die Umlage nach §19 StromNEV, die mit 0,237 Ct / kWh zu Buche schlägt. So macht es sich die Politik in Berlin und anderswo einfach, indem sie den einfachen, also, nicht privilegierten Letztverbraucher, immer wieder für politische Fehlentscheidungen zur Kasse bittet.

Die Zahlen weisen noch eine weitere Besonderheit auf, so verdient die AVU Geld mit Geld, was erst einmal nicht ungewöhnlich ist. Eine weitergehende Betrachtung sagt jedoch, dass dieser Bilanzposten ein Indiz dafür ist, dass weiteres Wachstum mit dementsprechenden Investitionen ausgereizt ist. Dieses Indiz kann man allerdings bei vielen Unternehmen beobachten. Es gibt halt kein unendliches Wachstum, irgendwann gibt es nur noch eine Ersatzbeschaffung.

Nicht unerwähnt bleiben sollten die umfangreichen kulturellen und sonstigen Aktivitäten, die die AVU im Kreis vorhält. 230 Tsd. Euro fließen so in die Kommunen des Kreises. Zeigen diese Zuwendungen der AVU doch die Verbundenheit des Unternehmens mit den Bürgern im Kreis. Die Infopunkte in allen Städten des Kreises, in der Versorger AVU jederzeit vor Ort ansprechbar ist, ist als weiterer Pluspunkt zu verbuchen.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg