Stiftung Mercator: 16 Schulen aus Duisburg und Essen bekommen Preis für Nachhaltigkeit in der Netzwerkarbeit

Projekt „Schulen im Team“ zeichnet besonders nachhaltige Konzepte aus

Essen, 11.07.2011 – Vier Netzwerke mit insgesamt 16 Schulen aus Duisburg und Essen werden für ihre erfolgreiche Teilnahme am „Schulen im Team“-Wettbewerb zur „Nachhaltigkeit der Vernetzungsarbeit“ ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs ist es, Strategien und Maßnahmen zur fachbezogenen Unterrichtsentwicklung zu unterstützen, die auch über die Projektlaufzeit hinaus die Vernetzung und kontinuierliche Zusammenarbeit der Netzwerk-Schulen unterstützen. Beurteilt wurden die Beiträge der Netzwerke durch eine Expertenjury, die sich aus Vertretern der Stiftung Mercator, des Instituts für Schulentwicklungsforschung, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Städte Duisburg und Essen zusammensetzt. Insgesamt stand für den Wettbewerb ein Budget von 45.000 Euro zur Verfügung. Auf dem „Schulen im Team“-Sommerfest am 21.07.2011 werden alle Gewinner in Dortmund ausgezeichnet.

Gewonnen haben jeweils zwei Netzwerke aus Essen und zwei aus Duisburg. Die Fridtjof-Nansen-Realschule, die Gemeinschaftsgrundschule Vennbruchstraße und die Gesamtschule Walsum aus Duisburg erhalten insgesamt 25.000 Euro, um ihr erfolgreiches Lesepatenmodell, das bisher in den Fächern Deutsch und Englisch eingesetzt wurde, in Form von Fachsprachentagen auch auf die Naturwissenschaften auszuweiten. Das Abtei-Gymnasium, die Gesamtschule Duisburg-Ruhrort, die Gesamtschule Globus am Dellplatz und das St. Hildegardis-Gymnasium erhalten 5.000 damit ihr Konzept von „Mathematik zum Anfassen“, das sie bisher in der 5. und 6. Klasse erprobt haben, auf alle Jahrgänge ausgeweitet werden kann.

In Essen arbeiten die Gesamtschule Borbeck, die Gesamtschule Nord, das Gymnasium Essen Nord-Ost, das Mädchengymnasium Essen-Borbeck und das Maria-Wächtler-Gymnasium daran, das Textverständnis im Fach Mathematik mithilfe eines Schüler-Monitoring-Systems und durch die Entwicklung von Fördermaterialien zu verbessern. Um die Ergebnisse auf weitere Jahrgangsstufen zu übertragen, erhält dieses Netzwerk 7.500 Euro. Für die geplante Ausweitung eines Mathematik-Selbstlernzentrums auf das Fach Deutsch werden außerdem die Alfred-Krupp-Schule, das Burggymnasium, die Franz-Dinnendahl-Realschule und die Gertrud-Bäumer-Realschule aus Essen mit 7.264 Euro prämiert.

„Schulen im Team“, ein Projekt der Stiftung Mercator und des Instituts für Schulentwicklungsforschung in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, läuft seit 2007. Es ist inzwischen in seiner dritten Ausbaustufe in den Städten Essen, Duisburg und Dortmund und künftig in fünf weiteren Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt startete in Duisburg und Essen mit dem Ziel, 40 Schulen in zehn lokalen Netzwerken zur Unterrichtsentwicklung zusammen zu bringen, um gemeinsam an verschiedenen Themen zu arbeiten sowie von- und miteinander zu lernen. Im Rahmen eines Verlängerungsjahrs arbeiten diese Schulen verstärkt an der langfristigen Verankerung der Netzwerk-Idee und konnten mit ihren Konzepten am Wettbewerb teilnehmen.

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