Sonntags an der Ruhr

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[la] Die Sonne strahlte in voller Pracht vom Himmel. Die Luft war klar und frisch, so wie es sich für einen Wintertag gehört. Draußen war es knackig kalt und man musste schon Kopf und Hände schützen, wenn man sich auf einen Spaziergang machen wollte. Eine kleine Pause und etwas Bewegung würde schon gut tun – und so machten wir uns auf den Weg in Richtung Kemmnade.

Kurz vor dem Wasserschloss Haus Kemmnade bot sich uns ein außergewöhnliches Bild. So außergewöhnlich, dass wir nach wenigen Metern drehten um zu schauen, ob wir da nicht einer Täuschung erlegen waren. Nein, es war Wirklichkeit. Auf dem zugefrorenen Seitenarm der Ruhr tummelten sich über die ganze große Fläche Schlittschuhläufer. Es war ein Bild, wie man es früher von nostalgischen Bildern kannte und hatte schon ein besonderes Feeling.

Am Ufer stand ein Warnschild und trotzdem schien es keinen abzuschrecken. Jung und alt, Mann und Hund, alles war auf den Beinen und hatte mächtig Spass. Obwohl wir von der Straße aus weit entfernt waren, war ich froh, meine Kamera im Auto zu haben, so dass ich ein paar Impressionen im Bild festhalten konnte.

Fasziniert beobachteten wir das bunte Treiben einen Augenblick lang, bevor wir uns auf den Weg zum Ufer am  "Alten Fährhaus" machten. Das Wetter hatte viele Menschen aus ihren Wohnungen gelockt und am Anlegesteg tummelten sich die Enten erwartungsvoll, was die Spaziergänger ihnen so mitgebracht hatten.

Ein schöner, sonniger Nachmittag an der Ruhr – leider nur zu kalt um länger zu verweilen. Vielleicht fahren wir nächstes Wochenende wieder dort hin.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Hattingen

 

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