„Schwelmer-Journal“ ruft starkes Leser-Echo hervor

Grüße an alle Schwelmer von "Anton und den anderen"
"Journal" ruft starkes Leser-Echo hervor

Das "Journal für Schwelm 2010" ist Ende Oktober erschienen und wird sehr stark nachgefragt. In den Geschäften, die das Heft freundlicherweise verkaufen, liegt nun die letzte Lieferung der Hefte aus, die sich übrigens auch als Weihnachtsgeschenk gut machen (die berühmte "Kleinigkeit" für 1,60 €).

Die Resonanz von Schwelmern vor Ort und Schwelmern aus der Ferne ist intensiv: Auf Karten, in Briefen, am Telefon und in E-Mails lassen Leser grüßen, kommen auf bestimmte Beiträge zu sprechen oder regen neue Geschichten an.
  

So hat sich z.B. aus Schwelm Inge Wohlgemuth, Jahrgang 1936, gemeldet, die sich besonders über Dieter Habels Geschichte eines Schulausfluges gefreut hat. Der Grund: Dieter Habels Lehrer war auch ihr Lehrer und so war ihr ihre eigene schöne Jugend in Schwelm wieder gegenwärtig.

Andere Bürger fragten wegen der Hundeschule von Danni Hartmann nach, die Rosemarie Lutter-Bühl porträtiert hatte, oder wollten die genaue Bezeichnung des Jakobsweges erfahren, den sie nun erwandern möchten.

Renate Wichacz‘ Reportage über Kanada hat Bürger angesprochen, die versicherten, dass es wirklich so schön wie beschrieben in diesem Land sei. Sie hätten es schon mehrfach bereist, aber eine so vollständige Übersicht, wie sie die von Schwelm nach Kanada ausgewanderte Autorin gegeben hat, wäre natürlich sehr noch etwas anderes. 

                                                        

Für einen Knalleffekt sorgte Anton Mitsakos, der Grieche mit der Schwelmer Vergangenheit als Lkw- und Taxifahrer, den Friedhelm Bühne durch Zufall während eines Griechenlandurlaubes kennen gelernt hatte. Anton hat sein "Journal" am Montag, dem 21. November erhalten, und prompt aus seiner Heimat Kristallopigi bei der Stadtverwaltung in Schwelm angerufen. Seine Nachbarn würden sich mit ihm über das Journal freuen und er hoffe, dass sich noch manche Schwelmer an ihn erinnern könnten. Er freue sich ganz doll, komme im Frühjahr mit einer Flasche Ouzo nach Schwelm. Dann besuche er in Wuppertal auch seine Tochter, die dort im Helios-Klinikum arbeite. Überschwänglich lässt er alle Schwelmer grüßen.

Interesse und Lob gab es für alle Autoren. Fragen drehten sich um den "Felsenkeller" in der Oberstadt und viel Freude haben Anita Stiepermanns und Irmgard Weinreichs großartige Beiträge in Schwelmer Platt hervorgerufen.

Widerhall findet auch das Mehrgenerationenhaus als Lebensthema. Ein Kunde freute sich sehr, dass "sein" Gemüsehändler-Ehepaar Orth vorgestellt worden ist.

Ein Bürger hat sich für die Schilderung der Ruhrgebietsvergangenheit von Schwelmern bedankt. Er habe selber "Jahre im Pott verbracht" und sei ebenfalls stolz auf diese Zeit.

Den Leseraum der Historischen Bibliothek möchte mancher Journal-Leser nun einmal selbst aufsuchen.

Und immer wieder kommen Anrufer auf Dr. Margret Korns Geschichte der Scharlicke zu sprechen, die es ihnen besonders angetan hat: Alt-Schwelmer, die auf dem Winterberg wohnen und sich von der Nordhöhe fasziniert fühlen, Neu-Schwelmer, die in Linderhausen gebaut haben oder Schwelmer, die das Gelände als Kinder kannten und es, damals noch unbebaut, für ein wildes weites Reich hielten, das es zu erobern galt.

Grüße und Spenden gibt es bislang u.a. aus Osnabrück und Berlin, Radevormwald und Daun.

Die Verkaufsstellen:
Lotto Eiermann im Rewe-Markt an der Prinzenstraße und im Rewemarkt an der Untermauer Straße; Lotto Otte; Lotto Born; Lotto Marx; Lotto Bröking; Lotto Otschakowski, Buchhandlung Kamp; Buchhandlung Köndgen; Café Dahlmann; Café Müller im Möllenkotten; Jürgens Sport-Shop; Kiosk am Bürgerplatz; Stadtbücherei; Bürgerbüro und Haus Martfeld.

Schwelm, den 26. November 2010

 

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