Schlaflos in Ennepetal – oder Neues von der Pixelhexe


Hallo, meine Lieben, da bin ich mal wieder. Lange Pause gehabt. Der Kater  war in der Schule der Zauberkünste und hatte da so seine Anfangsschwierigkeiten. Daher musste ich mich zuerst einmal um ihn kümmern.

Jetzt also geht es weiter. Ihr wisst noch – ich war unterwegs um zu schauen, wie die Bürgermeister-Kandidaten und -Kandidatinnen die Zeit vor der Wahl nutzen um ein wenig abzuschalten, oder zu entspannen.

Da ich in Voerde wohne, machte ich mich zu Fuß auf den Weg zu Wilhelm den Träumer. So wird er genannt, da er traumhafte Visionen von Frieden und Engagement gegen Arbeitslosigkeit und andere heere Ziele hat und eben auch mal gern eine Mütze Schlaf nimmt, um neue Kraft zu tanken.

 

Mit dem Unsichtbarkeitscape war es für mich ein Leichtes in seine Wohnung zu kommen, ohne selbst entdeckt zu werden. Ach ich hatte noch vergessen zu erwähnen, dass es bereits nach Mitternacht war. Somit hatte ich beschlossen, mich in seine Träume einzuloggen, um mehr über seine Ziele hinsichtlich der Bürgermeisterwahl heraus zu bekommen.

Tja denkste.

Da war kein Wilhelm im tiefen Schlaf vorzufinden. Er hatte bewusst zwei unterschiedlich eingestellte Wecker on seinem Bett deponiert und war gerade durch das Läuten des zweiten Weckers wach geworden.

 

Na und was passierte denn jetzt?

Er ging in de Küche und holte zwei gläserne Bierhumpen aus dem Schrank, die er auch umgehend mit Weissbier füllte.

Oh, dachte ich, aufmerksam. Das ist aber eine nette Geste.

Aber wie ist es möglich, dass er mich trotz Unsichtbarkeitscape sieht?

Na, lange brauchte ich nicht zu rätseln. Die Tür des Gästezimmers ging
 auf und heraus kam zu meinem Erstaunen "Sabine".

 

 

  Sie setzten sich beide an den Küchentisch, erhoben den Humpen, prosteten sich zu.

 

 

Wilhelm legte seinen rechten Arm (jawohl, den "rechten") um Sabine und fragte sie flüsternd "Sag mal Bine, was muss man machen um Bürgermeister zu werden. Du bist doch schon ein wenig länger dabei und eine kluge Frau.

Gibt es da nicht irgendwelche Tipps?"

"Klar", sagte Sabine verschmitzt lächelnd "Aber das weisst du doch selber, du hast es schon einmal gesagt."

 

 

 

"Du musst schreiben und lesen können. Aber das Wichtigste habe ich dir mitgebracht. Ein kleines Geschenk für deinen Start in die Politik. Mehr möchte ich dazu nicht sagen."

 


Und sie überreichte ihm eine kleine Bronzefigur,
die mir irgend wo her bekannt vorkam.
             

 Wilhelm war irgendwie verstört, hatte er doch jetzt gedacht, einmal auf seine so geliebte Nachtruhe und den erholsamen Schlaf zu verzichten, um an ganz spezielle Insider Informationen  zu bekommen. Nun wusste er nicht so recht, ob sich der nächtliche Einsatz gelohnt hat. Immerhin nett, dass Sabine sich überhaupt bereit erklärt hatte, ebenfalls auf ihren Schlaf zu verzichten, um seiner Bitte nachzukommen.

 

Aber nicht nur Wilhelm war verstört. Ich machte mich rasch auf den Heimweg und während dessen flogen die Gedanken durch meinen Kopf.
Was hatte es mit dem Geschenk auf sich? War das das Geheimnis der vergangenen Jahre und sollte das auch für die Zukunft Sinn machen?

 

Ich schüttelte verständnislos den Kopf, gab meinem Kater seine Lieblingsdrogen "Kittbits" und ging gedankenverloren in meine Hexenküche.

Nun fehlt nur noch eine der Kandidatinnen. Aber da lasse ich mir noch ein paar Stunden Zeit.

 

Macht es gut miteinander oder alleine

 

Eure Pixelhexe

  

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