Politische Inszenierung in Ennepetal?

[jpg] Mauern haben immer nur einen Sinn, jemanden auszugrenzen. Es ist dabei egal ob man vor der Mauer oder hinter der Mauer ausgegrenzt wird. Dabei ist es egal, ob man die Mauer Wand oder Hecke nennt.  Nun kommen Kinder ins Spiel, die sicher nicht ausgegrenzt werden sollten und wollten. Wie sollen Kinder Grenzen erlernen, wenn man sie in einem Areal mit Mauern „einkesselt“? Also schaffen wir vernünftigerweise Regeln, die unseren Kinder die Freiräume erschaffen, die sie für ihre Entwicklung nötig haben.

  Nun wird ein Prospekt „Bauen mit der Sonne“ erstellt, welcher ausdrücklich  Familien ansprechen soll. Diese Familien kaufen diese Grundstücke auch, im Vertrauen, dass die   Stadt als Eigentümer der anderen Grundstücke den Gedanken der Kinder- und Familienfreundlichkeit nicht aufgibt.  

So weit so  gut.

Ein Investor will ein Areal erstehen um welches der eine Wand bauen will um sich vom Kinderspielplatz abzugrenzen. Eine Unmöglichkeit! Besser kann man keine feindlichen Signale aussenden.

Lenas und Pauls Traum – Alles nur Sprücheklopperei?    

Zuerst will man eine 2,75 m hohe Mauer –  mit 2,25 m geht man in die erste Ausschusssitzung. Denn alles über 2 m muss genehmigt werden..
In der ersten Ausschusssitzung, wird die Mauer verharmlost ( Es sind ja nur 25 cm über 2 m), oder der Investor könnte ja auch ohne Genehmigung eine Garage 9 Meter lang und 3 Meter hoch errichten. Die CDU thematisiert diese Investition in der Fraktion. Auf der  anberaumten Fraktionssitzung möchte man die Meinung der Einwohner in diesem Areal „Bauen mit der Sonne“ ausloten. Jetzt wird´s aber spaßig. Denn die Investorin will jetzt auf einmal etwas mehr, es tut sich ein anderes Informationstableau auf. Die Investorin  wird zu einer  alleinerziehenden Augenärztin mit zwei Kindern, deren Alter nicht genannt wird.
Diese Augenärztin hat nun erweiterte Ansprüche an dieses Grundstück:

1. Sie will für Behinderte (Nur für Behinderte geht nicht) auf diesem Grundstück ab und an (ab und an geht nicht) augenärztliche Sprechstunden geben, da in ihrer derzeitigen Praxis keine behindertengerechten Zugänge sind.
2. Sie möchte sich auf ihre Terrasse setzen und sich unterhalten können ohne, dass sie jemand akustisch verstehen kann.
3. Die Mauer ist nunmehr keine Mauer mehr, vielmehr wird daraus ein mit Steinwolle gefüllter Zaun ( „Teilschutzwand“ hört sich doch ganz harmlos an). Übrigens, Steinwolle steht im Verdacht krebserregend zu sein.

 Der Ausschussvorsitzende des Wirtschaftsausschuss Bernhard Mielchen (CDU)  und der Chef der 14 Millionen Truppe Wilhem Wiggenhagen sitzen am Tisch und wundern sich nicht über die neueren jetzt vorliegenden Informationen der Stadtverwaltung, die dem Ausschuss vorher nicht vorlagen.

Absicht? Bekommt die CDU die gesammelten Informationen und der Ausschuss nur die Information die notwendig sind um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen?

   
     BM Wiggenhagen wird erst jetzt über Sachverhalte informiert.

Egal, darum geht es jetzt mal nicht. Man sollte nicht über Sachverhalte diskutieren, die gegen die eigenen Regeln verstoßen.

Während der CDU Sitzung mussten die Anwohner die anwesenden Ratsmitglieder und den Chef der 14 Millionen Truppe erst einmal über die eigenen Regeln aufklären. Mauern am Rande der Hauptverkehrsstrasse sollen nicht erlaubt sein, jedoch am Rande eines Kinderspielplatzes ja. Ein Unding! Die Kommunikation gerät zu einem ungleichen Informationsaustausch, wobei die Bewohner offensichtlich einen Informationsvorsprung haben. Daniel Heymann (CDU) konsterniert erst einmal. Später findet man zu einer einhelligen Meinung, indem man mit Wilhelm Wiggenhagen zu einer Ablehnung des Antrages auf Errichtung eines „Antikinder Schutzwalls“ findet.

 
 Müssen wir hier in der Kälte rum stehen? Ist doch alles in Ordnung.    Puh, das wird aber eng. Wir müssen jetzt das Geld retten.

Ab geht es zu der angedrohten Besichtigung der nicht vorhandenen jetzt 2,25 hohen Mauer/Schutzwall/Wand, was auch immer. Die Eltern hatten sich am Kinderspielplatz mit ihren Rackern schon einmal eingefunden. Einige Eltern die ich auf dem Wege zum Kinderspielplatz begleitete fragten sich gesprächsweise, wieso man dieses Grundstück unter diesen Bedingungen verkauft hatte. Musste man verkaufen? Warum man nicht eine Alternative angeboten hatte. In der Zwischenzeit waren so an die 50 Personen anwesend. So an die 10 Racker machten sich über die Spielgeräte her. Eine Gruppe von Eltern versuchte mit der zukünftigen Nachbarin ins Gespräch zu kommen, was allerdings misslang. Der Architekt zog seine Kundin von 4 Eltern weg, die partout nicht einsehen wollten warum ein „Antikinder Schutzwall“ neben einem Kinderspielplatz  errichtet werden sollte.

Rainer Peuser von der Stadtverwaltung versuchte mit einer Garage 9 Meter lang und 3 Meter hoch die anwesenden Eltern zu „erpressen“ (könnte man fast sagen). Denn die Nachbarin könnte solch ein Bauwerk ohne Genehmigung bauen – wie gnädig. Nur wenn solch eine Garage gebaut würde, wäre kaum mehr Platz für Haus mit Terrasse. Außerdem war längst bekannt, dass die Investorin im Bauplan bereits eine Tiefgarage vorgesehen hatte, die sie wohl kaum gegen eine freistehende in obigen Maßen tauschen würde.

Hans-Georg Heller von der Stadtverwaltung versuchte die Mauer zu verniedlichen indem er die 25 cm über einer genehmigungsfreien Wand doch für nicht so schlimm fand. Nun schritt der Ausschussvorsitzende Bernhard Mielchen (CDU) ein und wollte den nicht vorhandenen  „Antikinder Schutzwall“ für alle Beteiligten sichtbar machen.

Interessanter  waren allerdings die „face to face“ Gespräch. Die SPD lief still lächeln über oder um den Platz und fanden es nicht gut, dass die Bewohner sich schon auf Einladung der CDU am Montag geäußert hatten. Auch das die CDU der SPD die Idee der „Vor Ort“ Gespräche kopiert hatten, fanden die Genossen nicht so toll. Nach ungefähr 30 Minuten verließen alle Beteiligten das Areal.

 
(Dem einen sin Uhl)           Besorgt über die Entscheidung……..   (ist dem andern sin Nachtigall)….und erfreut

Und ab ging es zur weiteren Sitzung ins Rathaus.
Im Rathaus wurden dann auch nochmals alle Argumente durchgekaut. Die große Garage, die an und für sich nur 25 cm höhere Wand. Und jetzt kam zum ersten mal die Tiefgarage ins Spiel. Der Kämmerer Kaltenbach argumentierte, indem er die 150.000,– Euro für die Stadt als essentiell ansah. Herr Bianco von den SPD wollte nochmals festgehalten wissen, dass diese Mauer nicht als kinderfeindlich gesehen werden könne. Ja, ne, ist klar, Kinder lieben es geradezu durch Mauern und Wände eingeengt zu werden. Am besten noch mit Nato- oder Stacheldraht. Die Frau ist alleinerziehende Mutter. Was für ein Argument um eine Wand aufzustellen!
Man schritt zur Abstimmung. Es lichteten sich die Reihen. SPD, FDP, FWE und die Bündnisgrünen waren für den  „Antikinder Schutzwall“. Und die CDU war geschlossen gegen den „Antikinder Schutzwall“. Wer hätte dieses Abstimmungsergebnis je erwartet. Thema erledigt? Nein!

   
  Die Wolken stehen auf Sturm!!!  

Am Sonntag, dem 19. Februar trafen sich so an die 30 Bewohner des Dr.-Fritz-Textor-Ring am Kinderspielplatz. Um die Versammlung schwirrten die Racker als wenn sie demonstrieren wollten: WIR WOLLEN UNSERE VERSPROCHENEN FREIRÄUME – OHNE GRENZEN. Und die Eltern und Bewohner der Siedlung? Sie sind stinksauer auf die Stadt Ennepetal. Sie sind schon organisatorisch weit, sehr weit.  Eine Pressekonferenz in der Siedlung. Die Unterschriftenliste geht schon rum um ein Bürgerbegehren zu initiieren. 3 Sprecher hat man schon gewählt. Eine Garage als Versammlungsort ausgeguckt. Am Montag. 20.2.2012  geht es zur anwaltlichen Beratung.

Kopfschüttelnd fahre ich aus der Siedlung. Zwei meiner Zeitungen haben jeweils einen Artikel über diesen Vorfall bestellt. Es bleiben viele Fragen zu diesem Vorfall.

Kann es sein, dass für das Areal „Bauen mit der Sonne“ keine Nachfrage mehr da ist und man nun jeden nehmen muss? Macht die Stadt morgen eine Ausnahmegenehmigung für eine Autowerkstatt?
Hat denn keiner der Beteiligten an eine gute nachbarschaftliche Beziehung gedacht? Wie soll diese zustande kommen bei solch einem Start? Unmöglich. Hat jemand die jungen Bewohner in der Siedlung gesehen, genau diese braucht eine Stadt wie Ennepetal bei dem demografischen Wandel.

Und das Image von Ennepetal? Die Kinderfeindlichkeit von Ennepetal wird durch diese Aktion befördert und letztendlich festgeschrieben, da kann iin der Sitzung  von noch so vielen Ratsmitgliedern beteuert werden, dass es nicht kinderfeindlich ist.  Die Stadt Ennepetal hält ihre Versprechen nicht ein? Die Stadt täuscht und trickst um an die Gelder von anderen Leuten zu kommen. Ein Bewohner brachte es auf den Punkt: Die Stadt Ennepetal als Eigentümer dieses Grundstückes war doch nicht verpflichtet dieses Grundstück zu verkaufen. Recht hatte er.
Hätten irgendwo in der Stadt ein oder zwei Leute nachgedacht, hätten wir diese Probleme jetzt nicht. Oder ist das Ganze ein Spiel um Beschäftigung vorzutäuschen?

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

Alle Fotos und Bildtexte © Linde Arndt

64 Kommentare
  1. Daniel Gräfe sagte:

    Es ist ein Witz, mit welchen Themen man sich hier auseinanderzusetzen hat. Der ganze Rat der Stadt ist ein Witz 🙂

  2. Petra sagte:

    In dieser wechselvollen Welt können wir uns – Gott sei Dank! – darauf verlassen, dass unsere kommunalpolitische Laienspielschar, unsere Mischpoke das Image der Stadt mit vereinten Kräften demontiert …

  3. Raistlin sagte:

    Diese verbohrten, verkappten, sturen möchtegern Politiker sind eine Schande für ganz Ennepetal, diese Entscheidung ein markantes Beispiel für ihre Angenda!
    Wer auch nur ein wenig mehr Geld hat, als ein Normalbürger kann sich hier in Ennepetal alles herausnehmen. Demographischer Wandel ist nur ein hohles Schlagwort, bloße Polemik! Wollte man dem ernsthaft entgegenwirken, würde man völlig anders handeln (müssen!).
    Kinder zählen nicht, werden nur benutzt, um Grundstücke zu verkaufen und das Stadtsäckel zu füllen… für meine Begriffswelt ist das Blutgeld! Man opfert die Zukunft (Kinder) um im Hier und Jetzt ein paar Heller extra einzusacken! Sind eigentlich ALLE nur noch Geldgeil? Muss man hier nur mit ein paar Scheinen winken, um den Esel Politik und den Ackergaul Verwaltung vor seinen Karren zu spannen? Sind diese (Un)Menschen noch mit Idealen, Werten, Ehrbegriffen vertraut? Ich bin beschämt über diese geldgeile Ehrlosigkeit der hiesigen Lokalcouleur! Sie ziehen eine schöne Stadt in den Dreck und spucken auf die kleinen Leute!
    Zitat aus dem Film Avatar- Aufbruch nach Pandora: gelöscht (“Bitte wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht…..d.Redaktion”)

    Zornesglühende Grüße
    Euer Raistlin

  4. Anita Happe sagte:

    Es mehren sich die Stimmen, dass es doch verständlich ist, dass die Käuferin für ihre Patienten eine gewisse ruhige Umgebung wünscht.
    Kann mir mal jemand sagen. warum sie sich dann ausgerechnet einen angrenzenden Kinderspielplatz ausgesucht hat?

    Und es ist ja wohl eine Augenärztin und keine Ärztin für HNO, wo es evtl. auf Geräusche oder Nebengeräusche ankommt wenn Tests gemacht werden müssen.

    Sehr merkwürdig.

  5. Udo Platzek sagte:

    Die Anwohner geben nicht auf.

    Wird die Mauer trotzdem gebaut, hat die Dame kein ruhiges Leben mehr. Dann kann sie ihr Haus rundum einbunkern.

    Wenn die Kinder statt auf dem Spielplatz in Mengen vor ihrem Haus rum lärmen, das wäre echt krass :-))))
    und durchaus möglich.

    Auf jeden Fall hat sie keinen guten Start und sollte sich das nochmal überlegen.

  6. Renate Kupsch sagte:

    Was denn, sieht denn keiner das Behinderte dadurch eine Möglichkeit haben von ihr untersucht und behandelt zu werden?

    Freiheit für Kinder gut und schön. Wir sind früher streng erzogen worden und durften längst nicht das, was die Mütter heutzutage ihren Sprösslingen erlauben und es hat keinem etwas geschadet.

    Es ist sowieso verkehrt, gezielt und gebündelt auf so einem kleinen Gebiet Eltern mit so vielen Kindern
    anzusiedeln. Da fehlt irgendwo der gesunde Mix.

    Sind wir mal ehrlich, der Spielplatz ist doch viel zu klein für so viele Kinder und noch sind nicht alle Grundstücke belegt. Da kommen gewiss einige dazu.

  7. Anita Happe sagte:

    @Renate Kupsch

    Wie schön für Sie, dass Sie nie Kind waren, sondern gleich eine schlaue Erwachsene.
    Was halten Sie denn davon, wenn wir an einer anderen Stelle bei “Bauen mit der Sonne” einen Stall für die Kinder bauen, wie es für Legehennen und andere Nutztiere ist? Was brauchen Kinder Auslauf? Hauptsache sie funktionieren, werden groß und zahlen später unsere Rente.

    Ihre Rente sollte man allerdings streichen (upps, weiß gar nicht wie alt sie sind, aber so wie Sie schreiben ….)
    Ist das eigentlich wirklich Ihr Ernst, was Sie da vorhin geschrieben haben?

  8. Petra sagte:

    Rauleff schilderte (1), dass Jugendliche unter der Brücke des Hasper Bachs ihren Treffpunkt hätten. Das soll anders werden. „Wir werden einen ‘Unterstand’ schaffen.“
    Den Begriff “Unterstand” kennen wir u.a. aus Broschüren für Wehrübungen. Beim Begriff “Schutzwand” geht es in eine ähnliche Richtung. Hier geht es um den Schutz vor fröhlichem Kindertoben.
    Was die “Schutzwand” angeht, erfuhren wir (2):
    Die SPD übte keinen Fraktionszwang aus und hatte die Abstimmung freigegeben. Fred Lotz stimmte mit „Nein“.
    Herzlichen Glückwunsch an Rauleff, er sorgt dafür, dass unser städtisches Leben mit Unterständen und Schutzwänden in die Zukunft weist.

    Die SPD wirkt auf mich wie ein dämlicher Veteranenverein.

    ——————
    (1) http://www.derwesten.de/staedte/ennepetal/unterstand-am-jugend-treffpunkt-id6175300.html
    (2) http://www.derwesten.de/staedte/ennepetal/gruenes-licht-fuer-schutzwand-id6361192.html

  9. Raistlin sagte:

    Ich meine, seien wir doch mal ehrlich:
    Vor fast 23 Jahren haben millionen DDR- und BRD-Bürger dafür gekämpft, daß diese Mauer, die lange Zeit die Völker trennte, verschwindet. 1990 wurde dann die DDR der BRD wieder angegliedert.
    Und was machen wir Heute, 22 Jahre danach?
    Wir bauen Mauern um unsere Kinder, schränken sie ein, grenzen sie aus!
    Sind wir Deutschen so versessen auf’s Mauern?
    Dann hätte wir auch 1989 die Mauer stehen lassen können. Nein, statt dessen bauen wir sie Stück für Stück wieder auf! An den Spielplätzen, um unsere Kinder, in unseren Herzen und unseren Köpfen!
    Es ist erschreckend, wie Kaltherzig, Selbstsüchtig und Profitorientiert unsere Gesellschaft doch geworden ist.
    @ Renate Kupsch:
    Der Spielplatz mag klein sein, aber es ist IHR Spielplatz (der der Kinder)! Sie haben keinen anderen und sie nutzen ihn gerne. Es gibt für mich keinerlei Argumente, diese Mauer zu bauen.
    Sind sie als Kind nie durch die Welt gerannt, standen plötzlich vor einem hohen Zaun oder einer Mauer und haben sich gewünscht, dieses Hinderniss wäre nicht da, damit sie ungehindert weiter laufen können? Sich frei und ungehindert bewegen können? Ja, Kinder brauchen grenzen und es ist die Pflicht der Erwachsenen, ihnen diese in einem sinnvollen Maße aufzuzeigen und ihnen vor allem zu erklären, warum sie da sind und wozu sie nützen. Sie brauchen einen Rahmen, in dem sie sich frei und sicher bewegen können, in dem sie keine Angst haben müssen, sich aber dennoch frei entwickeln können. Und ja, Kinder überschreiten diese Grenzen hier und da. Und auch das ist in Ordnung, denn es gehört zum Lernprozess. Sie sehen die Welt mit völlig anderen Augen und das ist gut so. Sie aber Auszugrenzen oder Einzusperren, durch physische Brrieren ist der gänzlich falsche Weg! Sie, liebe renate Kupsch, haben offenbar vergessen, was es heißt, Kind zu sein. Die erinnerung an ihre Kindheit muss furchtbar gewesen sein, daß sie sie so tief vergraben haben. Und das tut mir aufrichtig Leid.
    Übrigens haben die Anwohner einen Anwalt eingeschaltet!
    http://www.derwesten.de/staedte/ennepetal/anwohner-schalten-anwalt-ein-id6380709.html
    Liebe und mitfühlende Grüße an diesem sonnigen Tag
    Euer Raistlin

  10. Leserkritik sagte:

    Rauleff ist halt nicht mehr up to date. Vor allem inhaltlich hat er sehr wenig Ahnung – und das ist noch sehr diplomatisch ausgedrückt…

  11. Leserkritik sagte:

    Und ein Hinweis noch zu unserem Verwaltungssuperfachmann Kaltenbach (SPD):

    Bei Befreiungen DARF ES NICHT um fiskalpolitische, sondern ausschließlich um städtebauliche Belange gehen. Das müssen Herr Höhl (Planungsamt) und Herr Kaltenbach (Stellvertreter des Bürgermeisters) wissen. Das Herr Kaltenbach so offen ausplappert bei derwesten.de dass es in Wirklichkeit nur um die 150.000 Euro geht… man oh man… ein Schuss ins Knie, aber sowas von… und das heißt es immer, dass die Verwaltung in Ennepetal so kompetent sei… hoffentlich ist jemand klagebefugt und klagt gegen die Befreiung. Wenn ein Verwaltungsrichter in Arnsberg oder später in Münster dann dieses Zitat in der Zeitung nachliest, hat die Stadt gaaaanz tolle Aussichten.

    Wetten, dass Herr Kaltenbach der nächste Bürgermeisterkandidat der SPD wird? Geballte Kompetenz wird dort ja groß geschrieben 🙂

    Also, Herr Kaltenbach: TOI, TOI, TOI!

  12. Petra sagte:

    @ (10) Leserkritik

    Mit seinen unqualifizierten Äußerungen ist Rauleff eine Ennepetaler Lachnummer, eine große Belastung für die SPD
    Hoffen wir, dass er recht bald der jüngeren Generation Platz macht.

  13. Leserkritik sagte:

    Macht er ja: Steinbrink, auch über 50 steht ja schon parat. Das ist “Jugendförderung” á la SPD. Und Kaltenbach ist für SPD Ennepetal – Verhältnisse ja auch noch richtig jung – dürfte der Lieblingskandidat von Rauleff und Steinbrink für den Bürgermeisterposten sein. Gleich und gleich gesellt sich halt gern…

  14. Petra sagte:

    Kaltenbach, einen Zahlenmenschen als Bürgermeister?
    Wir brauchen einen kommunikativen visionären Bürgermeister, der die Kraft hat, die Ennepetaler mitzunehmen in eine attraktive Zukunft. Keinen Sonntagsredner mit Standardfloskeln, sondern einen Bürgermeister, der sich vom Klüngel lösen kann und eigenständig für SEINE Ziele kämpft. Kaltenbach wird das nicht leisten können – ihn werden wir brauchen, wenn wir an unserer AÖR herumpopeln wollen.

  15. Leserkritik sagte:

    @ Petra
    Mir brauchen sie das nicht zu sagen. Die SPD hat aber sonst keinen und bevor sich Rauleff und Steinbrink durchringen nochmal Anita Schöneberg oder jemand anderen aus dem eher linken Lager der SPD Ennepetal aufzustellen werden sie Kaltenbach nehmen.
    Oder die CDU stellt Kaltenbach auf (Wiggenhagen ist dann ja fast im Rentenalter) und die SPD hängt sich dran, weil es ja offiziell noch ein SPDler ist.

    Und ob Kaltenbach so ein guter Kämmerer ist sei auch mal dahingestellt…

  16. Petra sagte:

    @ (15) Leserkritik

    Ist Kaltenbach parteipolitisch androgyn oder ist er ein smarter Opportunist?

  17. Anne P. Thaler sagte:

    Rauleff spielt in der SPD die Rolle des Sprüche klopfenden Narren – und was machen die anderen?
    Anita Schöneberg ist die Konkurrentin des Bürgermeisters, sie war bei in der Wahl nur knapp unterlegen. Zu aktuellen Ennepetaler Fragestellungen sagt sie kaum etwas. Was hat ihr die Sprache verschlagen: Darf
    sie nicht, kann sie nicht? Wir vermissen akzentuierte Stellungnahmen!

  18. Leserkritik sagte:

    Kaltenbach interessiert m.E. nur seine Karriere.

    Ohne eine starke Nähe zur CDU wäre er in der Verwaltung niemals so hoch gekommen.

    Rauleff ist ja immer froh, wenn er “mitspielen” darf, d.h. die SPD zusammen mit der CDU etwas durchbringt. Dieser “Politikertypus” wird aber wohl (hoffentlich) bald mal aussterben. Ist nur interessant wie lange die SPD Ennepetal braucht, um solche ewig gestrigen ins zweite, dritte Glied zu stellen.

  19. Kinderschutz in Ennepetal sagte:

    Ja super, da lässt der Kinderschutzbund Ennepetal es zu, dass zu seinem 30-jährigen Bestehens eine Wand gegen Kinder errichtet wird. Ach ja, der Verein ist ja gar kein Verein, sondern Teil der Stadtverwaltung und der Vorstand macht Parteipolitik – nur sehr auffällig gegen Kinder. Das gibts auch nur in Ennepetal.

  20. jannik sagte:

    Hier machen doch alle Vereinsleute Politik der geldgebenden Verwaltung. Deshalb konnten Wiggenhagen und Kaltenbach auch nicht sagen, o.k. wir geben die Kohle wieder raus und bauen keine Mauer. Dazu sind die beiden halt nicht in der Lage, das beinhaltete ein Denken von weiter als der Wand zur Tapete und das ist denen nicht gegeben. Dazu geben sie uns allen ja Beispiele genug, wie man heute zu diesem Thema in der Lokalzeit sehen konnte.

    Das nächste Beispiel dazu schreibt Frau Nachbarin. Da freuen sich doch alle, das der Gesundheitstag dem Singen konkurenz machen darf und verkaufen uns, das sich alle darüber freuen.
    WARUM WAREN DANN NICHT ALLE DA ?
    Es waren doch nur die Verwaltungsspeichellecker des Gesundheitstages da. Na sind die Sangesleute doch nicht so bequem und wurden vergessen (mein Nachbar singt und plauderte aus dem Nähkästchen), wie auch die neuen Anwohner an der Sonne, denen man vergas mitzuteilen, dass die Kinderfreundlichkeit mit dem Spielplatzende aufhört und sich dann doch nicht auf das angrenzende Wohngebiet bezieht ?
    Alles komisch, aber zwei schaffen zumindest dicke Kohle in die eigene Tasche. Wiggenhagen und Kaltenbach. Nur einen Beweis Ihres Könnens den verstecken sie bisher noch ganz gut.
    Mich würde mal interessieren, wie die Beiden denn von dem Rest der Truppe aus dem Rathaus gesehen werden. Viel kann man ja nicht von Ihnen halten, sonst würde man ihnen ja mal sagen, was wann Sache ist. Die Beiden glänzen doch nur durch ungesundes Nichtwissen.
    Und das in so einer Position. Traurig, traurig. Nur Schade, dass wir nicht einfach alle umziehen können. Das wäre die beste Quittung.

  21. Petra sagte:

    Hallo Herr Jannik,
    bei uns wird seit Jahrzehnten “gewulft”. Sportvereine usw. spielen dabei eine eher untergeortnete Rolle. Schauen Sie sich unsere Verwaltung an, sie kostet uns ca. 4 Millionen mehr als in Städten vergleichbarer Größe. Alle tun so, als ob das sebstverständlich wäre – ich nicht! Da hat sich etwas eingenistet, was wir nicht brauchen. Wir sollten die Millionen, die wir für den Wasserkopf in der Verwaltung verplempern, für Kindergärten und Schulen ausgeben.

  22. hanna sagte:

    schon komisch…
    da regt sich die SPD auf, dass in Voerde ein Spielplatz geschlossen werden soll und kämpft für den Erhalt.Heute in der Zeitung steht etwas über einen anderen Spielplatz (Voerde Nord/Sonnenstrasse..die Redaktion) in Voerde der bereit geschlossen wurde-und wer regt sich drüber auf??? Die SPD!

    Hier soll jetzt ein Spielplatz eingemauert werden. Und wer ist dafür? Die SPD.

    Komisch , dass die immer genau das Gegenteil machen, was die CDU möchte.
    Da gibt es noch genügend andere Beispiele.

    So langsam sollte die SPD mal aufhören ihr “Du hast mir mein Schäufelchen weggenommen” Spiel zu spielen und endlich mal mit den anderen an einem Strick ziehen.
    ( Alle Ratsparteien haben die Spielplätze besichtigt und für gut/schlecht befunden….d.Redaktion)
    Was die Bauherrin angeht…hmmmmm…ich an ihrer Stelle hätte gar keine Lust mehr dort hin zu ziehen.
    Ärger ist doch da vorprogrammiert, oder?
    Ich glaube nicht, dass einer der dortigen Anwohner dieser Frau noch die Blumen gießen möchte wenn sie im Urlaub ist.

  23. Leserkritik sagte:

    Stadt lässt Kinderspielplatz einmauern!

    So lautet die Schlagzeile in der Bild Zeitung und die Stadt Ennepetal wird als kinderfeindliche Stadt beschrieben. Traurige Realität: selbst ein Vorstandsmitglied des ortsansässigen Kinderschutzbundes stimmt als Mitglied der Grünen dem Bau der Wand zu und stellt damit parteipolitische und persönliche Interessen über Kinderfreundlichkeit. Ja, da bin ich wie die Vorrednerin auch der Meinung: Da haben sich Leute eingenistet, die wir nicht brauchen!

  24. Redaktion
    Redaktion sagte:

    Der Bürgermeister sollte diesen Fall jetzt zur Chefsache ( Kann er, wenn er wollte ) erklären um weiteren Schaden von Ennepetal abzuwenden.

  25. Tante Friedchen sagte:

    Mein Nachbar ist MEISTER in (s)einer Handwerksfirma. Wenn seine “Jungs” irgendwo ‘was machen, guckt er ihnen auf die Finger, damit nichts schief geht. Seine Kunden wissen das zu schätzen: Die Um-Sicht des MEISTERS sichert die Qualität, der gute Ruf der Firma wird ausgebaut, die Kunden sind zufrieden und vergeben gern neue Aufträge.
    Und unser Bürger-MEISTER, wie macht der das? Guckt er seinen “Jungs” auf die Finger? Ist er tatsächlich der Chef in seinem “Laden”? Liegt ihm Qualitätssicherung am Herzen? Seine “Jungs” wollen einen Kinderspielplatz einmauern und er guckt zu? Wenn die “Jungs” meines Nachbarn solch einen Blödsinn machen würden, müssten sie wahrscheinlich den Hammer abgeben.

    Der “Fall” hätte schon “Chefsache” sein müssen, bevor wir etwas davon erfuhren. Ein kluger, kompetenter Bürger-MEISTER hätte das Ganze im Vorfeld auf einen vernünftigen Weg gebracht.

  26. Redaktion
    Redaktion sagte:

    Der Beschluss des Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsausschuss ist rechtlich sehr fraglich. Einer unser Mitkommentatoren sagte es bereits, dass dieser Beschluss, so, vor einem Gericht nicht durch gehen würde. Und ich denke der Bürgermeister wäre gut beraten dem Ausschuss die Chance zu geben diesen Beschluss zu kassieren um weiteren Schaden von der Stadt abzuwenden. Keiner der Ratsmitglieder hat etwas davon, dass Ennepetal auf dem Klageweg an den Pranger gestellt wird. Laut dem Prospekt war solch eine Wand nicht möglich, die Eröffnung einer Ausnahmegenehmigung zu dem jetzigen Zeitpunkt bedeutet, dass den anderen diese Möglichkeit sich nicht eröffnet hatte. Das ist nur ein Argument, von vielen welches angeführt werden könnte. Will das aber jemand? Ich glaube nicht.

  27. 5 vor 12 sagte:

    Denn sie wissen nicht was sie tun.
    Man fragt sich doch ernsthaft, wieso mit der Käuferin des Grundstückes überhaupt über die Möglichkeit verhandelt wurde, auf dem Grundstück eine 2,25 m hohe Schallschutzwand zu einem Spielplatzgrundstück zu errichten. Wurden den übrigen Erwerbern im Baugebiet ebenfalls solche Möglichkeiten eingeräumt ? Antwort: Nein. Das „kompetente“ Superduo Wiggenhagen/Kaltenbach sollte gezwungen werden, den Ennepetaler Bürgern einmal die tatsächlichen Beweggründe ihres Handelns zu erläutern. Wir unterhalten uns schließlich über von uns bezahlte Personen, die für solche Zusagen Gehälter nach den Besoldungsstufen B 5 (WW) bzw. A 16 (DK) nebst Zulagen nach Hause schleppen. Wie kamen diese hoch dotierten Verwaltungs-„Genies“ überhaupt auf die Idee, eine 2,25 m hohe Schallschutzmauer an der Grundstücksgrenze in Erwägung zu ziehen. In „Ziffer 6.2. Bauordnungsrechtliche Festsetzung“ der Begründung zum Bebauungsplan „Bauen mit der Sonne“ heißt es: „Einfriedigungen: Innerhalb der WR- und WA- Gebiete sind Einfriedigungen zum öffentlichen Raum hin nur bis zu einer max. Höhe von 1,0 m zulässig.“ Dass es sich bei dem öffentlichen Spielplatz um öffentlichen Raum handelt, kann doch jeder Depp nachvollziehen. Wir sprechen daher nicht von einer Überschreitung von 25 cm, sondern über 1,25 m. Zudem hat sich der Gesetzgeber über Grundstückseinfriedungen und Grundstücksmauern an vielen Stellen der Gesetze ausgelassen. § 35 des Nachbarrechtsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen ordnet an, dass eine Einfriedigung ortsüblich sein muss. Für den Fall, dass sich eine ortsübliche Einfriedigung nicht feststellen lässt, ist eine etwa 1,20 m (!!!!) hohe Einfriedigung zu errichten. Auch zwischen 1,20 m und 2,25 m ist ebenfalls ein gewaltiger Unterschied. Schließlich sieht die Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen für Gartenmauern an der Grenze eines Grundstückes eine maximale Höhe von zwei Metern vor. Höhere Mauern müssen die Abstandflächen nach § 6 Abs. 10 BauO einhalten, also einen Mindestabstand von der Nachbargrenze von 3 Metern (!!!). Wenn die Grundstückserwerberin eine Schallschutzmauer von 2,25 m Höhe hätte errichten wollen, hätte sie dieses auf „ihrem“ Grundstück in einer Entfernung von 3 m zum Spielplatz machen können. Dieses wollte sie jedoch nicht, da sie – wie jeder andere Bauherr in Ennepetal – nicht auf einen 3 Meter breiten Streifen ihres Grundstücks verzichten will. Auch für Frau Shoja und die Stadt gelten aber der Bebauungsplan und die bestehenden Gesetze. WW und DK müssen daher glaubhaft erläutern, wieso diese Grundstückserwerberin im konkreten Fall besser gestellt wurde als andere Bauwillige in Ennepetal und über Baumöglichkeiten gesprochen wurde, die dem Bebauungsplan und dem Gesetz fremd sind und von der Bauordnung in sonstigen Fällen als abwegig abgelehnt würden. Wenn sie das nicht können, sind sie fällig. Hier zeigt sich ein abermals, wie „sinnvoll“ es war, einen „kompetenten“ WW zum Bürgermeister zu küren und Kaltenbach, der auch keine Ahnung hat, nunmehr noch die Stadtentwicklung zu übertragen.
    Festzuhalten ist: Verwaltung und Rat brechen zwingende Festsetzungen des Bebauungsplanes und missachten sämtliche gesetzliche Regelungen. Und was sagt dazu der Pressesprecher der Stadt der BILD-Zeitung: „Theoretisch könnte sich jeder befreien lassen und sich eine Wand an sein Grundstück bauen lassen.“ Man fragt sich, wer diesen Mann frei herumlaufen lässt. Es lassen sich sicherlich genügend Ennepetaler Wut-Bürger finden, die Herrn Adrian folgen und entsprechende Anträge bei der Stadt einreichen. WW kann dann Schilling den Slogan vorschlagen: „Ennepetal – Stadt der Mauern.“ Ein weiteres Highlight des Stadtmarketings.
    Schäbig wäre es, wenn WW und DK ihre alleinige Verantwortung für das angerichtete Desaster auf den Stadtentwicklungsausschuss abzuschieben versuchen. Wieso wurde nicht erst der Ausschuss angehört, bevor man Verträge abschließt und vollendete Tatsachen schafft.
    WW und DK sollten ihrem Amtseid – dem Wohle Ennepetals zu dienen – nachkommen und schnellstens „den Wulff“ machen. Nach ihrem Auftritt beim LG Düsseldorf ist der BILD-Artikel ein weiterer nicht wieder gut zu machender Imageschaden für die Stadt. Sich an rechtliche Vorgaben zu halten, ist beiden ohnehin fremd. Wer kann diese beiden eigentlich noch ernst nehmen ?

  28. 5 vor 12 sagte:

    Noch ein Aspekt gegen die Mauer:
    Die Stadt hat für viel Geld ein Mehrgenerationenhaus geschaffen. Denn in Ennepetal soll doch ein Zusammenkommen von Jung und Alt gelebt werden, um einen Generationenkonflikt zu verhindern. Die Stadt ist zudem stolz darauf, einen Integrationsausschuss zu besitzen und verhindert zu haben, dass in diesen Ausschuss pro.nrw einziehen konnte. Gewünscht ist, dass Personen mit Migrationshintergrund in die Ennepetaler Bürgerschaft integriert werden. Diese Vorgaben soll der Integrationsausschuss überwachen und fördern.
    Beide Institutionen haben viel Geld gekostet und kosten viel Geld. Diese immense Investition haben WW, DK und die Verwaltung aber im Handumdrehen aus dem Fenster geschmissen. WW, DK und die Verwaltung wissen, dass es sich bei der Grundstückskäuferin um eine Augenärztin aus dem Iran handelt. Mit vehementer Unterstützung der gesamten Stadtverwaltung und zahlreichen Ratsfraktionen wird diese Person mit Migrationshintergrund dabei unterstützt, ihr Grundstück mit einer 2,25 m hohen Mauer abzuschotten und das auch noch gegen einen öffentlichen Kinderspielplatz. Die Stadt unterstützt daher jede Bemühung einer Integration und schürt einen Generationenkonflikt, in dem Kinder ausgegrenzt werden. Wieso haben wir für teures Geld ein Mehrgenerationenhaus geschaffen ? Wieso gibt es in Ennepetal einen Integrationsausschuss ? Wo war der Vorsitzende des Integrationsausschusses, Herr Bianco (SPD) bei der Abstimmung ? Von der Kinderschutzbundtante und ihren Grünen erwartet man in Ennepetal sowieso nichts mehr. Die werden von WW an der Leine geführt und gelegentlich mit gut dotierten Pöstchen ruhig gehalten.
    Im Fußfall würde man sagen: Hier haben WW und DK dem braunen Sumpf in Ennepetal eine Steilvorlage geliefert. Hüsgen und seine Kumpanen haben ja schon immer bemängelt, dass „die“ sich ja sowieso nicht integrieren wollen. Ja – und dabei werden sie noch aktiv von der Verwaltung und dem Rat unterstützt. „Glückwunsch“ an WW und DK für diese weitere Glanzleistung.
    Im Rat hat WW dann berichtet, dass der Rat die Entscheidung des Ausschusses nicht kassieren kann. Dabei berichtete er aber nicht, dass der Bürgermeister – also er – der Entscheidung nach § 54 GO hätte widersprechen können, wenn das Wohl der Gemeinde betroffen ist. Hierfür besteht aber eine Drei-Tage-Frist, die er – natürlich – verstreichen ließ. Wir haben es ja mit einer besonders kompetenten Person zu tun.
    Einen etwas „behämmerten“ Eindruck hinterlässt auch der Verfasser der SPD-Stellungnahme vom 01.03.2012. Auch er spricht immer noch von einer Schallschutzmauer in Höhe von 2 m, die nicht hätte verhindert werden können. Warum liest denn keiner Ziffer 6.2. der Begründung des Bebauungsplanes. War nicht Herr Herr Herrman an der entsprechenden Beschlussfassung sogar beteiligt ? Dort ist für Grundstückseinfriedigungen gegenüber öffentlichem Raum eine Maximalhöhe von 1,0 m (!!!!) vorgesehen. Diese gestalterische Festsetzung wurde zudem begründet, ganz zu schweigen von den übrigen Zusagen, die die Stadt auf der Internetseite zum „Bauen mit der Sonne“ macht. Ich ging immer davon aus, dass Ratsmitglieder zumindest lesen können. Oder tickt Ennepetal auch hier anders.

  29. hanna sagte:

    lieber Vorredener,
    ich möchte nur einmal darauf hinweisen, daß der Herr Wiggenhagen GEGEN!!! die Mauer ist.
    und der Herr Bianco soll für die Mauer gestimmt haben…

  30. Tante Friedchen sagte:

    Wofür bzw. wogegen unser Bürger-MEISTER ist, weiß nur er selbst. Uns Ennepetaler informiert er darüber, welche Entscheidungen getroffen wurden: in Ausschüssen, Rat und Verwaltung. Sein Engagement zu aktiver Gestaltung bleibt weit hinter dem zurück, was sich die Ennepetaler von einem Verwaltungschef wünschen.
    Die CDU votierte gegen die Mauer am Spielplatz, vorher arbeitet sie (die CDU) daran, etliche Spielplätze zu schließen …
    Chamäleon-Politik mögen wir in Ennepetal nicht. Wir wollen einen farbechten Bürgermeister, der im Dialog mit den Bürgern gestaltet.

  31. Horst Rodewig sagte:

    Das Prospekt Bauen mit der Sonne hatte ganz klare Regeln. Wieso sollten die Regeln aufgeweicht werden? Mauern sollten wie es in solchen Bereichen üblich durchlässig sein. Der Spielplatz wurde auch ganz vernünftig nicht an der Verkehrsstraße gebaut. Jetzt blieb an einer Seite des Kinderspielplatzes ein Baugrundstück frei Wo ist das Problem? Wenn das Grundstück nicht heute verkauft wird, so wird es eben morgen verkauft. Auch kein Problem.

    Dann wird ohne Not das Grundstück an jemand verkauft der sich zum Spielplatz absichern will (Lärmschutz) und das in einer Weise die ihr ( Käuferin ) Verhältnis zu Kinder in (zumindest) Frage stellt. Ab jetzt war der Verkauf fragwürdig. Dann aber auch noch die Regeln zu verändern, stellte den ganze Kaufvertrag ab absurdum. Denn warum sollte die Käuferin den Rücktritt vom Kaufvertrag als Vertragsbestandteil bei Nichteinhaltung einer Vertragsklausel einfügen lassen? Doch nur weil sie wusste, es gibt Schwierigkeiten. Sie ließ es aber darauf ankommen. Wohl wissend, stellt man Geld gegen Kindeswohl wird immer das Geld ob-siegen.

    Kindeswohl?

    Die SPD schreibt auf ihrem Portal:

    Zitat ” Das Wichtigste: Die Qualität des Spielplatzes für die Kinder wird durch die nun zugelassene Maßnahme in keiner Weise eingeschränkt.” Zitat Ende

    Dieser eine Satz ist an Arroganz nicht zu überbieten. Nicht die Pädagogen,Psychologen oder auch Soziologen bestimmen was Kindeswohl sein soll, sondern ein Herr Herrmann von der SPD Partei bestimmt über Kindeswohl. Kinder haben sich mit und ohne Wand wohl zu fühlen, Basta.

    Gottseidank ist die SPD unter 30 % ( z Zt.26% ) und sinkt weiter. Wofür steht die SPD denn überhaupt noch? Sie stand mal für die Schwachen. Und zu dieser Gruppe gehören eindeutig Kinder.

  32. Bernie sagte:

    Gibt man bei Google kinderfeindlich ein, wird schon auf Seite 5 die Stadt Ennepetal als Ergebnis angeboten. Toll SPD, Grüne,FDP und FWE. Jetzt kommen noch zu diversen anderen Hemmnissen auch noch die Kinderfeindlichkeit hinzu.

    Was hat Ennepetal denn noch zu bieten?

  33. jannik sagte:

    Da haben sich die Chefs der Ennepetaler Verwaltung ja mal richtig schön blamiert. Hat doch unser aller fraktionsloser Bürgermeister mit seinen Königsmachern gegen die Mauer gestimmt, und das gerade dann, wenn die politischen Gegner mal so stimmen, wie es seine eigene Verwaltung vorschlägt.
    Was zeigt uns das, der Mann kann sich auf nichts mehr verlassen. Weder auf die Opposition, noch auf die Vorschläge seiner Verwaltung. Und dann hat er noch nen Stellvertreter in der Verwaltung. Dessen wichtigstes und einziges Ziel ist (natürlich neben seiner Karriere), dass kein Geld ausgegeben wird.
    Lieber Herr Wiggenhagen, lieber Herr Kaltenbach, so macht man keine positiven Schlagzeilen für seine Stadt.
    Schauen Sie beide doch mal nach Gevelsberg. O.k., die sind auch pleite. Und die machen auch alles. Die kaufen sich einfach viele Leistungen fremd ein. Klar dadurch sparen die Geld beim Personal, und geben es in anderen Bereichen mehr aus. Aber das bringt was.
    Was mich dabei in Sachen Geld interessieren würde, sind Sie beide schon so weit wie Herr Wulf ? Falls es gelingen sollte, Sie berechtigterweise vom Hof zu jagen, bekämen Sie auch schon eine Schweinkohle ?
    Ich weiss, dass auch bei Ihnen Kollegen arbeiten, die das Prinzip verstanden haben. Was machen die gerade ? Haben Sie denen verboten zu arbeiten, weil es vielleicht Geld kostet ?
    Tun Sie uns Ennepetaler Bürgern doch bitte einen gefallen und lernen, dass wir nicht als das kleine gallische Dorf mit Schildbürgerstreichen in allen Medien erscheinen wollen, sondern von Ihnen und Ihrem Personal erwarten, dass Sie für ein positives Image der Stadt sorgen.
    Falls Sie das nicht können, findet sich hoffentlich schnell jemand, der Sie ersetzt. Alle beide mit allen vorhandenen Bremsern. Das ist wahrscheinlich unterm Strich und unter Einrechnung aller Kosten preiswerter, als Sie weiter agieren zu lassen.

  34. Leserkritik sagte:

    Die “Stellungnahme” der SPD bedarf keiner weiteren Worte. Besonders lächerlich ist, dass betont wird, dass der Autor “3 Kinder” hat… die SPD Ennepetal versucht verzweifelt sich da irgendwie rauszuwinden, funktionieren tut das absolut nicht, die Argumente verpuffen. Das ganze wirkt völlig hilflos und orientierungslos.

    Fakt ist doch: nun darf jeder im Baugebiet solche Mauern hochziehen, das Ermessen der Gemeinde bei der Entscheidung über Befreiungen ist stark reduziert. Und das soll die Grundzüge der Planung nicht berühren? Ha, ha, ha … Noch einmal: Befreiungen sind für Sonderfälle gedacht, nachzulesen in jeder Kommentierung des BauGB. Das hier ist definitiv kein Sonderfall.
    Und selbst wenn das die richtige Entscheidung gewesen wäre: Die CDU hätte dann wenigstens symbolisch die richtige Entscheidung getroffen. Die Stadt muss sich doch auch fragen, warum sie dann (wenn es denn angeblich keine andere Wahl gab) keine Vernünftigen Regelungen im Bebauungsplan getroffen hat. Denn solche Anlagen kann man sehr wohl verhindern. Interessant ist ja auch, dass die Verwaltung die erste geplante Anlage noch negativ sah – und sorry, es ist planungsrechtlich jetzt nicht wirklich erheblich, ob das Ding 2,25 m oder 2,50 m hoch wird…
    Es war zudem eine rein fiskalpolitische Entscheidung, wie Herr Kaltenbach ja bei derwesten.de geäußert hat. Und darum darf es bei einer Befreiung niemals gehen.

    Die Stellungnahme zeigt einmal mehr, was die SPD in Ennepetal prägt… Arroganz, Überheblichkeit, völlige Selbstüberschätzung, keine Fähigkeit zur Selbstkritik.

    Die SPD Ennepetal ist so unwählbar.

  35. Leserkritik sagte:

    Paula Honkanen-Schoberth, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes:

    „Kinderspielplätze und Kitas gehören in die Wohngebiete, wo Kinder und Familien wohnen. Kinder dürfen nicht hinter Lärmschutzwände verdrängt werden. Das wäre ein Signal an Kinder, dass sie stören und nicht gewollt sind.“

    Was sagt die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes denn dazu, dass ihr Verein in Ennepetal nicht nur sprachlos zusieht, sondern sich sogar durch Frau Backhoff über die Grünen ausdrücklich für eine Lärmschutzwand stark macht???????????????????????????

    Was für ein Signal!

  36. Daniel Gräfe sagte:

    Wir sprechen hier über eine Mauer, die etwa (nur) 2-3 Meter hoch wird. Ich verstehe nicht warum so ein Medien-Buhei daraus gemacht wird!? Die Kinder, welche etwa ein Alter von 2-10 Jahren haben, werden wohl kaum beim “spielen” beeinträchtigt. Die Mauer wird wahrscheinlich sogar vom Gesetz her rechtens sein, wenn die Richtlinien der Höhe eingehalten werden. Die Politiker und Verwaltungsmenschen sollten sich was einfallen lassen, wie diese zu errichteten und nunmal erst beschlossenen Mauer gestalterisch ins “Bild” mit der Sonne passt. Viele Politiker nutzen dieses Thema durch nur um ihre Medienbeliebtheit zu steigern.
    Wer hat sich denn die letzten Jahre um die vorhanden Spielplätze wie in Ennepetal Voerde oder Altenvoerde gekümmert??? In Altenvoerde ist der Spielplatz ebenfalls komplett Metallumzäunt. Und auch zurecht, wegen der Sicherheit. Da hat sich eine CDU-Stadträtin bisher auch nicht für eingesetzt.
    Also ich denke, das ich auf meinem Privatgelände schon etwas “Ruhe” haben darf, es geht ja nicht um Kinderfeindlichkeit, wie es in Medien hochgespielt wird.
    Wir haben doch durchaus wichtigere Probleme zu lösen wie: ständige Preiserhöhungen der VER, Erhöhungen des AVU Stromes oder die Probleme der Industrie zu lösen. Ihr KINDER im Rat!!!

  37. Redaktion
    Redaktion sagte:

    Dann kann Ennepetal in Zukunft einen Flyer raus bringen, wie: Bei uns ist alles möglich, wir haben keine Regeln. Für Geld tun wir alles.

    Hier einmal was Sat1 von Ennepetal hält.
    Und hier was RTL von Ennepetal hält.

    Wir haben in den Jahren 2010 und 2011 rund 500 Einwohner verloren. Aber das ist uns ja egal. Hauptsache wir können machen was wir wollen.

    Soviel Verantwortungslosigkeit hätte ich SPD, Grüne, FDP und FWE wirklich nicht zugetraut. Man kann wohl davon ausgehen, dass den vorgenannten Parteien ihre Versprechen in Zukunft auch am Allerwertesten vorbei gehen.

  38. Daniel Gräfe sagte:

    Da wird im Tv von “Ausgrenzung” gesprochen. Aber mal ehrlich, ausgegrenzt wovon? Vom Privatgelände anderer Mitbürger? Hunderte von Arbeitnehmer/innen werden täglich in unseren ach so gelobten Ortsansässigen Großunternehmen ausgegrenzt, weil die “billigen” Arbeitskräfte über Leihbuden für einen Hungerslohn malochen dürfen. Die Unternehmen bauen an und erwirtschaften erfolgreichste Umsätze. Die Stammbelegschaft der Firmen sieht das als Konkurrenz an und mobbt diese natürlich. Kommt da auch das TV??? Wenn bei unserer schlechten Haushaltslage dann über Gewerbesteuererhöhung diskutiert wird, drehen die Firmenchefs am Rad.
    Einfach nur zum lachen, was hier abläuft, zum heulen reicht es nicht. Schon lange nicht mehr.
    Wehe mein Nachbar veranstaltet demnächst ne Party und läd mich nicht ein, dann fühl ich mich “ausgegrenzt”. 🙂

  39. Redaktion
    Redaktion sagte:

    @Daniel Gräfe

    Also müssen Kinder solange ausgegrenzt werden, bis man alle anderen ArbeitnehmerInnen mit einem anständigen Lohn versieht? Die Kinder sind also die Geißel von allen schlechter gestellten dieser Stadt? Verstehe. Ihnen kommt nicht in den Sinn, dass die jungen Eltern getäuscht wurden?

  40. Horst Rodewig sagte:

    Formaljuristisch ist an dem Grundstückskauf und der Änderung erst einmal nichts auszusetzen, materiell ist dieser Grundstücksverkauf allerdings nicht vertretbar.
    Die Käuferin hat das Grundstück erstanden, hat eine Baurechtsänderung beantragt.
    Dem Rat der Stadt wurde diese Änderung zur Abstimmung vorgelegt, worauf dieser mit seiner Mehrheit dem Antrag zugestimmt hat.

    Soweit so gut.

    Sollen die Kinder doch vor diese 2,25 Meter hohe Mauer starren, uns ist es früher noch viel schlimmer ergangen, so sagen inzwischen die Ennepetaler. Und in anderen Ländern müssen Kinder ja sogar ohne Spielplatz auskommen. Also was soll es.
    Und immerhin hat diese Käuferin ja auch zwei Kinder und eine Praxis noch dazu und dieser SPD Mann hat sogar 3 Kinder, die müssten es ja wissen.
    Und wem das alles nicht passt der möge doch bitte die Stadt verlassen. Die Eltern haben halt mit ihren Kinder Pech gehabt. Warum schaffen die sich auch Kinder an.Wo kinderfreundlich drauf steht muss ja nicht unbedingt kinderfreundlich drin sein.
    So könnte die Stadt Ennepetal gegenüber den Eltern argumentieren. Tut sie ja auch irgendwie.
    Tatsächlich wäre die Stadt Ennepetal mit dieser Haltung schlecht beraten. Denn es sind ja noch die anderen Felder “Bauen mit der Sonne” zu veräußern. Und
    noch die Kooperationspartner, die Sparkasse und die AVU, von diesem Verhalten betroffen. Hat die Sparkasse und die AVU kein Image zu verteidigen?

    Mal abgesehen, dass der Rat gegenüber der Stadt verpflichtet ist, und abgesehen von dem Kinderproblem, was allerdings für Ennepetal noch nie ein Problem war,
    gibt es jedoch noch weitere Probleme.

    a) Baurechtlich wurden die anderen Käufer mit dem Kaufvertrag auf die vorhandenen Möglichkeiten der baulichen Veränderungen nicht hingewiesen. Ein Hinweis sein Grundstück mit einer Wand vor dem Nachbarn abzuschirmen wurde nicht gegeben. Im guten Vertrauen darauf bauten sie ihr Haus. Es sind jedoch noch andere baurechtliche Dinge zweifelhaft und könnten im Falle der Klage vor einem Gericht zum Schaden der Stadt gereichen.

    b) Zivilrechtlich gibt es die Begriffe der Täuschung, guter Glauben oder gutgläubiger Erwerb der zu einer Anfechtung führen könnte. Auch hier stehen die Chancen für die Hausbesitzer nicht schlecht.

    c) Die Käuferin des Grundstückes ist mit der Art und Weise wie der Kaufvertrag umgesetzt wird sehr schlecht beraten. Auch hier geht der Rat der Stadt Ennepetal davon aus, dass ihn das nunmehr anstehende schlechte Nachbarschaftsverhältnis nichts angeht. “Sollen die Leute sich doch die Köpfe einschlagen. Hauptsache wir haben die 150.000,– Euro”

    d) Durch diesen Vorfall ist aber ein immenser Imageschaden für die Stadt entstanden. Ein kinderfeindlicher Ruf sollte sich keine Stadt leisten können.Noch könnte der Bürgermeister diesen Schaden heilen.

    Dies alles führt dazu, dass wohl der Bürgermeister diesen Vorgang an sich ziehen müsste um vorausschauend weiteren Schaden zu verhindern. Denn rein rechtlich ( Nicht formaljuristisch ) stehen die Vertragspartner auf einem ganz dünnen Eis. Aber es geht ja nicht nur um Recht, es geht auch um weiche Faktoren, die für eine Rückabwicklung des Vertrages sprechen. Ziehen die Eltern jetzt vor Gericht, wird der Prozess von WDR,RTL,SAT1 und der Springer Presse beobachtet.
    Es sind gute Storys die Ennepetal dann bietet für die der Begriff des Fremdschämens seine Berechtigung hat. Da nützt es nichts wenn die lokal Presse dieses Problem herunter schreibt, im Glauben ein paar Anzeigen zu bekommen.
    Denn Ennepetal ist Flächenmäßig eine große Stadt und da ist doch die Frage erlaubt, wieso für die Käuferin an anderer Stelle kein geeignetes Grundstück vorhanden ist? Wieso muss es partout das Grundstück neben dem Spielplatz sein?Für die schon bestehenden rund 50 Grundstückseigentümer ist es nicht zumutbar an anderer Stelle um zu ziehen oder gar neu zu bauen.
    Dies und nur dies wird ein Richter die Stadt Ennepetal fragen. Die Antwort, wir haben alles formal richtig gemacht wird der Richter allerdings dann nicht stehen lassen wollen.
    Im nächsten Jahr wird die Einwohnerzahl auf unter 30.000 fallen. Solche Aktionen bringen Leute dazu hier nicht mehr wohnen zu wollen oder nicht hier hin zu ziehen.

  41. Bernie sagte:

    Des Rätsels Lösung: Die Stadt kann keine Grundstücke mehr verkaufen, es hat sich mit Bauen mit der Sonne ausgebaut. Deshalb dieses Theater. In die anderen Felder wurde aber schon investiert. Oelkinghausen, dass gleiche Problem. Wie der Titel schon sagt, es ist eine Inszenierung.
    Jetzt werden wir alle ein paar schöne bunte Bilder zu sehen bekommen und werden dann ja sagen. So ist eben Politik.

    Schöne Grüße aus dem Rathaus.

  42. Voerder64 sagte:

    Seltsame Blüten die hier getrieben werden.

    Zum einen wird der Spielplatz nicht eingemauert, ist zu drei Seiten offen. Und er wäre dies auch geblieben, wenn dort, auf dem besagten Grundstück ein Haus mit angrenzenden Zaun stehen würde…
    Und wer hier keinen Zaun/Hecke/Sichtschutz zur Abgrenzung gebaut hätte, weil er nämlich irgendwann man seine Ruhe haben will, sei es weil man sich eben nicht die Wurst vom Teller schauen lassen will, oder einfach mal nicht beobachtet werden will, der darf gern weiterzetern.

    Und wie schon oben im Bericht geschrieben, die Kinder wird weder die Wand, ein Zaun oder eine Hecke interessieren. Die Spielen da und die interessieren Sandkasten, Rutsche und Spielgeräte. Den Kindern ist dieses Okjekt der Diskussion völlig egal und somit kann dieses nicht kinderfeindlich sein. Die einzigen die hier ein Fass aufmachen, sind die Eltern, die sich in 10-12 Jahren wundern, warum Ihre jugendlichen Kinder auf dem Spielplatz runhängen, weil es Ihnen an Alternativen fehlt.
    Und in 2 Jahren kräht nach dieser ach so kinderfeindlichen Wand niemand mehr…Weil diese nicht stören wird. Wie gesagt, niemand wird eingemauert und warum sollte die Stadt Bauland nicht mehr vermarkten können?
    Naiv ist doch der, der glaubt es würde sich niemals ein Käufer finden lassen. Rein hypothetisch, was hätte wohl der unmittelbare Nachbar gesagt, wenn man das Grundstück an eine Großfamilie vermarktet hätte.
    Will der nicht auch mal seine Ruhe haben???Baut der dann einen Zaun, ist der dann der Kinderfeind???

    Und das sage ich ohne für irgendeine Partei für irgendwen zu ergreifen.

    Was einzig fehlt ist eine sachliche und rationale Sichtweise…

    Wer als Käufer keinen Zaun gebaut hätte, werfe den ersten Stein…

  43. Redaktion
    Redaktion sagte:

    @Voerder64

    Es ist wirklich seltsam, welche Argumente Sie hier setzen. Da bewirbt die Stadt ein Areal. Und Sie sagen, niemand soll auf die Versprechungen der Stadt was geben, war eh nur Werbung?
    Die einen sollen Regeln einhalten und die anderen pfeifen nach Bedarf darauf. Dann kann man sicher auch einen größeren Wohnblock im Industriegebiet bauen?
    Was kümmert uns das Geschrei, der anderen.

    Mit Ihnen möchte ich aber keine Geschäfte machen. Oder, wenn man Ihnen die Hand gibt, bekommt man vier Finger zurück, mit der Bemerkung, sie hatten doch fünf Finger, ein Finger weniger, was soll es.

  44. Tante Friedchen sagte:

    @Voerder64

    In “Bauen mit der Sonne” ein Grundstück an jemanden zu verkaufen, der Lärmschutzwände braucht, war abgrundtief dämlich. Die, die diesen Verkauf verantwortlich betreuten, haben einen Fehler gemacht. Nachgeschobene Beschlüsse (von irgendwelchen Ausschüssen) ändern daran nichts.

  45. jannik sagte:

    @ voerder64 sind sie vielleicht die erwerberin ?

    möglich ist ja alles.

    oder werden sie von der verwaltung bezahlt, dass sie gute stimmung für deren mist machen ?

    ich frag ja nur mal, wie gesagt, möglich ist ja bei denen alles. die voerder die ich kenne, wünschen sich den bürgermeister und sein gefolge sonst wo hin und machen keine positive stimmung für deren quatsch.
    es gibt in diesem ennepetal genug andere grundstücke, da muss keiner neben einem spielplatz bauen und sich dann einmauern.

  46. Hansi Bubi sagte:

    @voerder64:
    Von dem was – und wie – sie schreiben könnten sie glatt Mitglied in der SPD Ennepetal sein. Die hatte in ihrer Stellungnahme ähnlich dolle Argumente.

    “Und wer hier keinen Zaun/Hecke/Sichtschutz zur Abgrenzung gebaut hätte, weil er nämlich irgendwann man seine Ruhe haben will, sei es weil man sich eben nicht die Wurst vom Teller schauen lassen will, oder einfach mal nicht beobachtet werden will, der darf gern weiterzetern.”

    => In vielen Bebauungsplänen sind Einfriedungen aller Art ausgeschlossen. Nicht namentlich, sondern als Nebenanlage (§ 14 BauNVO i.V.m. § 23 Abs. 5 Satz 1 und 2 BauNVO). Dies machen Städte vor allem, um zu verhindern, dass sich jeder einmauert – zu wie vielen Seiten auch immer. Besonders häufig wenden dies Großstädte bei Neubaugebieten an. Damit soll eine hohe städtebauliche Qualität erreicht werden.

    Das solche Überlegungen in Ennepetal fremd sind und der Bebauungsplan mit der Sonne Bauen derartiges nicht vorsieht (die Regelungen dort sind lückenhaft etc.), dürfte niemanden überraschen. In Ennepetal lebt man halt nicht miteinander, sondern gegeneinander und schottet sich besonders gerne von anderen ab. Und die SPD Ennepetal ebnet dem auch noch den Weg. Eine Glanzleistung!

    P.S.: Ich bin kein Anwohner dort und mache trotzdem das Fass mit auf 🙂 Insofern @voerder, tun sie nicht so, als wären es nur die direkten Anwohner, die diesem Handeln kopfschüttelnd gegenüberstehen. Dieser Fall zeigt aber zum Glück wie in Ennepetal die Verwaltung, SPD, FWE und FDP ticken. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das wirklich viel Wert… und dieses Thema wird nicht bis zur nächsten Wahl vergessen sein, dafür wird auch die CDU schon sorgen – und das sogar mal völlig zu Recht.

  47. Tante Friedchen sagte:

    Nach dem derzeitigen Stand hat die Rauleff-Truppe, die SPD-Opposition, die Gesäßkarte. In überheblicher Ausschuss-“Seligkeit” glaub(t)en sie, Bürger und Betroffene schulmeisterlich belehren zu können.
    Rauleff und seinen Gefolgsleuten ist offensichtlich nicht zu vermitteln: Wer Schallschutzwänden an einem Kinderspielplatz in einem auf Familien abgestimmten Projekt zustimmt, macht einen schweren politischen Fehler.
    Während dessen gibt sich die CDU trendy: “Aus Sicht der CDU Fraktion in Ennepetal ist es zwingend erforderlich, die Attraktivität der Stadt, gerade für junge Familien, erheblich zu stärken.” Ich bin gespannt, wann das bei unserem Bürgermeister ankommt – in greifbarem Handeln über Small-talk hinaus.

  48. Bernie sagte:

    Die SPD steht jetzt als zukunftsfeindlich da, hat sie doch mit den Grünen und der FDP mit ihrem Abstimmungsverhalten der Stadt ein negatives Image verschafft. CDU und der Bürgermeister haben auf der anderen Seite wiederum die Stadt zukunftsfähig gemacht.
    Der Altherrenverein der SPD ist erst einmal kalt gestellt. Und schon geht es weiter.
    Die SPD lädt zu ihren Vor Ort Gesprächen auf einem Spielplatz ein. Wie glaubhaft ist das denn jetzt? Auf der einen Seite gegen Kinder und sich dann über den Spielplatz wieder anbiedern.

    Im Rathaus lacht man sich jetzt schlapp.

  49. Tante Friedchen sagte:

    Die “Vor Ort Gespräche” der SPD sind verweifeilte Rufe “Wir sind auch noch da” – mehr nicht!
    Eine gut aufgestellte Opposition zeigt Alternativen auf: Von einer nicht funktionierenden Toilette bis hin zu Haushaltsfragen und Fragen der Stadtentwicklung.
    Unsere Opposition hat das nicht drauf, sie ist überfordert.

  50. Edmont sagte:

    Viel Wind um nichts. Es ist keineswegs kinderfeindlich wenn eine Hauseigentümerin eine Lärmschutzwand errichtet um auf ihrer Terrasse etwas Ruhe zu haben. Die ganzen Proteste dagegen können nur als maßlos übertrieben beschrieben werden.

  51. Christel Zinzius sagte:

    @Edmont

    Wenn Kinder und Jugendliche eine Sichtschutzmauer aufbauen würden um sich vor dem Anblick alter Menschen zu schützen, wäre Ihnen das auch egal? Heranwachsende müssen nicht unbedingt das Elend des Alterns ertragen. Man muss das ja nicht als Feindseligkeit gegenüber den Alten einordnen. Auch Heranwachsende möchten in Ruhe ihren Spieldrang ausüben können.

  52. Redaktion
    Redaktion sagte:

    15.630 Besucher hat dieser Artikel bis jetzt gehabt. Er hat den alten Artikel Updated 31.10.2010 / In der Ennepetaler Stadtverwaltung liegen die Nerven blank von der Spitze verbannt. Dieser Vorfall (Schallschutzwand am Kinderspielplatz) ist allerdings an Einmaligkeit nicht zu überbieten. Dieser Vorfall zeigt aber auch wie sich die Medienwelt verändert hat. Ein Blog wie EN-Mosaik, mit seinen nunmehr rund 470.000 Besuchern monatlich, trägt die Inhalte von einer Kleinstadt wie Ennepetal weit nach draußen. Und, dass Echo lässt nicht lange auf sich warten, indem von draußen die Medien nach Ennepetal kommen. Die Westdeutsche Rundschau mit seiner Printauflage von rund 6.000 Abos hier in Ennepetal, fällt da etwas zurück in seiner Wahrnehmung. Zeigen mir die Kommentare, aber auch die emails, dass dieser Vorfall die Republik erregt, und sogar neben der Causa Wulff oder der Griechenland Finanzkrise bestehen kann.

    Ich denke eine Kleinstadt wie Ennepetal sollte in Zukunft solche Vorfälle unterlassen,zumal sie denn ohne Not in die Welt gesetzt wurden. Selbst Ennepetal muss in der heutigen Zeit auf sein Image achten. Da kann selbst ein Beschönigen der Westdeutschen Rundschau die Menschen nicht dazu bringen weg zu sehen. Danke Ennepetal für solch´einen Vorfall.

  53. Tante Friedchen sagte:

    “Viel Wind um nichts.” (#52) Im verwulfften Ennepetal brauchen wir Wind! Wir brauchen lebensbejahende, familienbejahende, kinderfreundliche politische Entscheidungen.
    Auch für Menschen, die Ruhe hinter Schallschutzwänden suchen, haben wir viel Platz. Der Fraktionsvorsitzende der SPD wird als Berater zur Verfügung stehen. Die Fokuhila-Zwerge in den Vorgärten nicken ermunternt.

  54. Änne P. Thaler sagte:

    (#54) » “Ich denke eine Kleinstadt wie Ennepetal sollte in Zukunft solche Vorfälle unterlassen […].”

    Sie (Rat, Verwaltung) haben sich in erster Linie selbst versorgt: Ein Verwaltungs-Koloss, der für unsere Stadt viele Verluste bringt – mehrere Millionen jedes Jahr. Unser politischer Nachwuchs wird uns daran messen, ob wir das ändern, wenn wir das nicht schaffen, können wir einpacken.

  55. Jannik sagte:

    Naja@ Redaktion, hoffentlich waren unter den 15.630 Besuchern auch die “Großkopferten” aus der Politik und der Verwaltung.
    Dann lernen sie vielleicht mal etwas, das wäre mal eine neue Seite, wo sie sich bisher doch nur beratungsresistent und allwissend gezeigt haben.
    Aber wahrscheinlich sind sie wieder nur beleidigt, weil jemand nicht ihre “tollen” Gedanken nachvollziehen kann und sie dafür, wie erwartet, anbetet.

  56. Phillipp Dreher sagte:

    In einer Stellungnahme zur Lärmschutzwand betont die SPD, “die Angelegenheit [müsse] wieder auf eine sachliche Ebene zurückgeführt” werden. “Bauen mit der Sonne” stellt jedoch ein politisches Ziel dar, dessen sachliches Fundament (hier u. a. Verzicht auf Lärmschutzwände) nicht verändert werden darf. Wer Lärmschutzwände zulässt, zerstört das übergeordnete politische Ziel. An dieser kommunalpolitischen Binsenweisheit scheiterten etliche Ennepetaler Verwaltungsleute und Politiker. Es ist nicht verwunderlich, dass sich überregionale Medien für dieses Versagen interessierten.
    Nicht die Rückführung “auf eine sachliche Ebene” (so die SPD) ist angesagt, sondern das Festhalten am übergeordneten hochwertigen Ziel!

  57. Leserkritik sagte:

    Gibt es eigentlich den Kinderschutzbund nicht mehr?

    Ach ja, der ist ja ganz im Stress wegen seiner vielen Feste. Alle äußern ihre Meinung. Überwiegend herrscht Entsetzen über die Entwicklung Ennepetals im Hinblick auf Kinderfreundlichkeit. In der Presse wird Ennepetal als kinderfeindlich dargestellt. Aber wo ist die Lobby für Kinder? Sie kehrt offensichtlich gänzlich zurück in die Ära der schürzentragenden Mütter, die Apfelstückchen verteilen und bei jeder städtischen Veranstaltung einen niedlichen Beitrag leisten, da ja sonst in Milspe keiner mehr mitmacht. Von einem Kinderschutzbund sollte man mehr erwarten dürfen.

  58. Redaktion
    Redaktion sagte:

    Es ist geschafft!

    Dieser Artikel ist nun, nachdem er auch die meisten Kommentare hat, die absolute Nr.: Uno.

  59. Petra sagte:

    Ich freue mich auf die Inszenierung unserer Mythologen vom „Ennepetal-schlecht-reden“. Die Proben zum Thema Lärmschutzwand sind wohl noch nicht abgeschlossen. Welche Art von Aufführungen dürfen wir erwarten?
    Ich hoffe auf etwas Unterhaltsames, was die zurückliegenden traurigen Gesundbetereien vergessen lässt.

  60. Tante Friedchen sagte:

    @Redaktion (#60)
    » “Es ist geschafft!” – na klar, klickmäßig statistisch, wobei diese Marge ohne den unsäglichen Ennepetaler Klüngel nicht hätte erreicht werden können. Substanziell ist in Ennepetal noch einiges zu tun.
    User zeigen Interesse oder engagieren sich als Kommentatoren. Interessierte sind neugierig zu erfahren, ob es gelingt, unsere Situation zu verbessern. Kritische (!) Kommentatoren gehören zu denen, die noch nicht aufgegeben haben, sie greifen für ein moderneres Ennepetal in die Tasten – weniger verwulfft, mit weniger Klüngel. Auch Ewiggestrige sind als Kommentatoren in EN-Mosaik herzlich eingeladen – wenn ich das mal so sagen darf.

  61. Randnotiz sagte:

    “Es ist geschafft!” (Redaktion)
    Ennepetaler Politik und Verwaltung haben sich in einen bildungsfernen, bürgerfeindlichen Schlendrian zurückgezogen. EN-Mosaik sorgt für Transparenz und ermuntert alle User, Ennepetal zu besuchen: Nehmt einmal an Sitzungen unserer kommunalen Gremien teil und macht euch selbst ein Bild: Das Angebot erstreckt sich von Comedy bis Tragödie.
    Wenn ihr Glück habt, bekommt ihr ein Autogramm von unserer „Lichtgestalt“, von unserem Bürgermeister. Einige Ennepetaler behaupten, man könne ihn nicht zu einer Beerdigung mitnehmen, weil er ewig lächelt.

  62. Gert sagte:

    Ich frage mich gerade was für einen Anspruch das EN-Mosaik an sich selbst stellt.
    Begriffe durch Ausdrücke wie “Antikinder-Schutzwall” ersetzen.
    Bilder mit erfundenen Aussagen unterlegen.
    Behauptungen mit “könnte man fast so sagen” belegen.

    Was soll diese übertriebene Polemik, lieber Autor?

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