Plan mit Lücken!


Ein großer Bogen von fast hundert Jahren wurde gespannt.

[jpg] Da saßen an die 20 Personen im Café Kartenberg und lauschten den Visionen des Bürgermeisterkandidaten Dr. Mehner hinsichtlich Zukunftsgestaltung des Ortskern Milspe und der Fuzo.
Flugs wurde eine Skizze gemalt: Kurzfristig wird die Fuzo auf gemacht, von der Sparkasse bis zum Markt befahrbar als Einbahnstrasse. Da sollen mal eben die Leute durch brausen, kurz stoppen (30 Minuten) die Brötchen holen und wieder weiter fahren.
Tolles Programm, als kurzfristige Lösung. Als wenn sich jemand an die 3o Minuten halten würde – eher ein Wunschtraum.

Wechsel.

-Die Neustrasse wird unter die Flussebene gelegt, so dass überirdisch Platz für Wohnbebauungen bleibt. Kosten – Zeit des Umbaus? Ist nicht Thema des Abends..
– Die jungen Paare 25 – 35 halten wir dadurch indem wir mehr Wohnungen bauen, hinter der Vilvorderstrasse z. B. Voerde- Nord. Kosten? Ist nicht Thema des Abends.
  Das inzwischen sehr viele Wohneinheiten in Ennepetal frei und kaum zu vermieten sind, scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben. Ja. manchmal ist es schon erstaunlich,    wie schnell man allerorts und  überall über die Realität hinwegsehen kann.
 Und überhaupt, was sind schon 20, 30, 40 oder 50 Jahre Planung, wir müssen es ja nicht mehr bezahlen.

Fast kann man denken, die Jungen die ahnen so etwas und gehen deshalb aus Ennepetal stiften; denn unsere Nachbarstädte sind da realistischer.
Und, wie nicht anders zu erwarten, klar, die Fuzo ist an allem Schuld, besonders am eingebrochenen Umsatz. Nur, auf meine Frage,  ob jemand eine Garantie für den dementsprechenden Umsatzzuwachs bei Öffnung der Fuzo geben wollte, herrschte Schweigen.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, das es weniger um eine gute, langfristige Gesamtlösung geht, Hauptsache ist der kurzfristige Umsatz, oder die schnelle Mark.
Schade die Bewohner, auch die Firmen haben eine andere Debatte oder Diskussion verdient.

Dabei gäbe es Möglichkeiten, wenn die Anwesenden und Gesprächspartner  einmal ihre Scheuklappen zu Hause ließen und  es möglich wäre, eine offene Diskussion zu führen. Ich meine, es sollte überhaupt einmal eine Grundsatzdiskussion geführt werden, wobei es um die Frage gehen  sollte, ob eine Stadt wie Milspe, respektive Ennepetal, überhaupt selbstständig bleiben sollte. Denken in wirtschaftlichen Kategorien ist Verwaltungsfachleuten, Juristen, Journalisten oder Stadtplanern vollkommen fremd, sie blockieren geradezu, wenn man mit wirtschaftlichen Argumenten kommt. Wirtschaften heißt aber nicht  so was, wie bei Aldi ein besonders gutes Schnäppchen zu machen, man braucht es zwar nicht, aber man hat Beute gemacht.

Grundsätzlich sind  ja alle dafür, das auch noch Bewohner diese Stadt bewohnen, muss zwar nicht sein, wäre aber nicht schlecht. Wohl fühlen sollen diese Bewohner sich dann allerdings schon, nur wie, das bleibt bei diesem mageren Gesamtangebot dieser Stadt eine große  Frage. Im Grünen spazieren gehen, ist ja ganz schön, nur ein junger Mensch will sicher noch mehr in seiner Freizeit machen – sonst geht er einfach in eine andere Stadt.
Man nennt das Bindung und die gibt es halt nicht oder nur unzureichend in Ennepetal.

Ach so, noch eines, gut das wir mal darüber geredet haben.

Jürgen Gerhardt 25.02.09
 

9 Kommentare
  1. Dr. Ingo Mehner says:

    Guten Abend J. G., hallo allerseits
    Es ist Aschermittwoch. Da haut man drauf los fast wie an Dreikönige. Also hau ich mit.
    1)Sie neigen dazu, hat Herr Pöpsel mal angemerkt, Bericht und Wertung zu mischen. Ich weiß ja, dass Sie Bewegung reinbringen wollen. Ich provoziere auch und gern.
    Aber wieso “großer Bogen und Visionen für 100 Jahre”?
    Zu viel der Ehre. Ich hatte gesagt: “Lasst mich 100 Tage als Bürgermeister arbeiten. Dann hat der Rat für 6 Jahre zu tun.” Es geht nur um 6 Jahre.
    2) Da wurde nichts gemalt. Ich habe meine Beiträge aus dem blog fotokopiert, geheftet und verteilt. Mit einem Katasterplan von Strohmeyer bis zur Fuhr.
    3) Wechsel. Den wir Beide wollen. Sie eher mit Dr. Hella Siekermann, ich lieber mit mir selbst. Aber weshalb dann: “Fast kann man denken, die Jungen ahnen so etwas und gehen deshalb aus Ennepetal stiften; denn unsere Nachbarstädte sind da realistischer.”?
    Passt nicht. H.S. und I.M. sind erst jetzt zum Wechsel angetreten. Die Jungen laufen schon seit 10 Jahren davon.
    Realistischer? Als die Gevelsberger den Tunnel mit meinem Segelfreund B.Lepperfoff ins Auge fassten und Ernst machten, habe ich meinen Mandanten gesagt, das werden wir nicht mehr erleben. Ich werde noch erleben, dass die Neustraße unter Flur gelegt und aus der Insel bei Strohmeyer Piccadilly Circus wird.
    4)Natürlich ist die FuZo schuld, wenn Händler in der FuZo durch die Bank Umsatzeinbußen beklagen, die außerhalb aber nicht, wenn sie denn ihre Zahlen auf den Tisch legen.
    5) Offene Diskussion? Grundsatzdiskussion? J.G., ich habe so vielen Diskussionen in dieser Stadt beigewohnt wie kein zweiter, offenen, versteckten, gehässigen, hinterhältigen, grundsätzlichen, im Detail, en gros, politischen, unpolitischen, Umsatzgesteuerten, Eigentumsgesteuerten, Interesse losen und Interesse verpflichteten. Ich habe die Schnauze voll von Leuten, die meinen, dass Ennepetal neu erfunden oder neu definiert werden muss, nur weil sie selbst jetzt auch mitmischen wollen.
    Männer braucht die Stadt oder Frauen, eben Macher!
    I.M.

  2. Jürgen Gerhardt says:

    @ Dr. Ingo Mehner #25. Februar 2009 19:31
    Zitat:”Sie neigen dazu, hat Herr Pöpsel mal angemerkt, Bericht und Wertung zu mischen.”

    Nein, ich mische nicht nur, ich werte offen. Das ist nun mal bei den neuen Medien so. Dies ist ein Blog und da ist ganz klar Subjektivität angesagt. Im Bergischen sagen wir, Butter bei die Fische.

    Zitat:”Lasst mich 100 Tage als Bürgermeister arbeiten. Dann hat der Rat für 6 Jahre zu tun.” Es geht nur um 6 Jahre.”

    Klar, und wie lösen wir das Puzzle wieder auf?

    Zitat:”Da wurde nichts gemalt.”

    Das mit dem Malen ist ein geflügeltes Wort (siehe Phraseologie oder Metaphorik) und soll nicht anderes heißen, der Adressat hat ein von der realen Welt bestehendes Bild abgeleitet.

    Zitat:”Passt nicht. H.S. und I.M. sind erst jetzt zum Wechsel angetreten. Die Jungen laufen schon seit 10 Jahren davon.”

    Ist so nicht ganz korrekt, seit 1975 hat Ennepetal 20 Prozent verloren und zwar signifikant in dem Alterbereich 20 bis 35, ab 50 beruhigt sich das wieder, der Anpassungsprozess hat dann gewirkt.
    Und ab 60 treiben sie sich alle an der Milspe rum und reden von vergangenen Zeiten.

    Zitat:”Natürlich ist die FuZo schuld, wenn Händler in der FuZo durch die Bank Umsatzeinbußen beklagen, die außerhalb aber nicht, wenn sie denn ihre Zahlen auf den Tisch legen.”

    Reine Spekulation um von den eigentlichen Probleme abzulenken, als da sind, die Alphatiere in Milspe hatten in der Vergangenheit nie für den Stadtteil gearbeitet, sondern nur ihre eigenen Interessen im Sinn gehabt. Ich frage mich nur warum ich vier Jahre Betriebswirtschaft studiert habe, wenn man dieses Fach offensichtlich nebenbei während des Jura- oder Verwaltungsstudium, quasi als Rabatt auf den Weg bekommt.

    Zitat:”Offene Diskussion? Grundsatzdiskussion? J.G., ich habe so vielen Diskussionen in dieser Stadt beigewohnt ….”

    Sorry, wir gehen offensichtlich von verschiedenen Definitionen, im Hinblick was eine Diskussion ist, aus. Hier wird nie diskutiert, wenn es hoch kommt debattiert in der Regel nur palavert. Eine Diskussion setzt zumindest einen Einigungswillen voraus. Wissen Sie noch: These,Antithese und Synthese? Wobei, die Grundsatzdiskussion vor 60 Jahren irgendwie abgebrochen wurde oder nie geführt wurde.

    Zitat:”Ich habe die Schnauze voll von Leuten, die meinen, dass Ennepetal neu erfunden oder neu definiert werden muss, nur weil sie selbst jetzt auch mitmischen wollen.
    Männer braucht die Stadt oder Frauen, eben Macher!”

    Aha, heißt Ennepetal hat nur ein Problem. die Fuzo und wie in den nächsten 100 Jahren gestaltet werden sollte. Das hier und jetzt ist vollkommen uninteressant. Und, ist Ennepetal denn überhaupt definiert worden oder nur angeordnet worden? Vor 60 Jahren hat man den Voerdern gesagt, he, ihr seid jetzt Ennepetaler!
    Das war eine schwere Kost, bis heute haben wir Voerder noch Magenprobleme.
    Ach ja, richtig Macher brauchen wir, heißt Pragmatiker, die Erfahrung auf vielen Gebieten haben, sogenannte all rounder, wir haben aber Juristen, Pädagogen,Verwalter und nur zwei die sich auch im alltäglichen Bereich bewegt haben.

  3. Helga Schulte-Paßlack says:

    Wie an anderer Stelle bereits kommentiert wurde, ist es nur “gut, dass Jeder nur eine Stimme bei der Wahl hat – egal ob Händler, Großgrundbesitzer oder Bürger”. Ansonsten wären wir Bürger nämlich wirklich nur ein Teil der Rechenaufgabe, wie viele Bewohner pro Händler erforderlich sind, damit sein Umsatz den geplanten Gewinn garantiert. Aber so habe ich Hoffnung.

    Am gestrigen Abend bei Kartenberg wurde sehr schnell klar, dass die angedachten Wechsel jedweder Art in Ennepetal nur zum Ziel haben, den Umsatz zu steigern und zusätzlich Investoren in die Stadt zu bringen. Ich mag jetzt gar nicht konkret werden, denn das würde den Rahmen sprengen. (Und außerdem bin ich nach 75 Minuten gegangen.)

    Klar ist für mich, dass die Interessen und Bedürfnisse von Otto-Normalverbraucher, der in Ennepetal lebt, erst gar nicht in den Vorstellungen der “Macher” existieren. Und nutzt einer mal inmitten dieser ehrenwerten Gesellschaft die Gelegenheit, sich dagegen aufzulehnen und liefert konkrete Beispiele, was in der Fußgängerzone fehlt, dann kriegt er die geballte Ladung an händlerischen Geist zu spüren.

    Bringen wir nicht genug Geld (= stimmen die Umsätze nicht), dann kann das in den Augen der Händler auf keinen Fall am miesen Angebot liegen. Der Grund ist auch nicht auf Neudeutsch das fehlende “Ambiente”. Es liegt auch nicht an den Preisen. Nein, es liegt daran, dass die Autos ausgesperrt sind.

    Und überhaupt soll es sich bei der Voerder Straße nach Aussage von Herrn Dr. Mehner um “ein Kerngebiet” handeln, in dem “Wohnungen nur ausnahmsweise zulässig sind. In den Stadtkern gehört keine Spielstraße.” (Gemeint ist doch wohl nicht unsere Fußgängerzone?)

    Wenn das so stimmt, dann frage ich mich doch, warum das keinem früher aufgefallen ist. Da ist doch wohl ganz explizit die Verwaltung unserer Stadt aufzufordern, das zu klären und den Bürgern zu erklären.

    Vorerst sollten als Direkthilfe vielleicht die Händler gegenseitig bei sich einkaufen gehen! Woher der Umsatz kommt, ist doch schließlich egal, oder?

  4. Helga Schulte-Paßlack says:

    Sie müssen da irgendwas verwechselt haben, Herr Dr. Mehner!
    Hauen und Stechen gibt es in aller Regel nicht am Aschermittwoch, sondern eher die Beerdigung des Bacchus in Franken u.U., bei den Katholiken das Abholen des Aschenkreuzes oder für die fünfte Jahreszeit: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei …“.

    Wer in der Fußgängerzone als Händler ansässig ist, war entweder schon immer da oder glaubt an die positive Entwicklung der Fußgängerzone. Die einen klagen über Umsatzeinbußen, was ich ihnen durchaus glaube, was aber in aller Regel überhaupt nichts mit der Fußgängerzone selbst zu tun hat, sondern eher mit der Starrheit des Geschäftskonzeptes bzw. der Sturköpfigkeit ihrer Besitzer. Die anderen machen sich Gedanken, was sie selbst dazu beitragen können. Da denke ich z. B. an Bücher Bäcker oder den Teeladen oder Moden Deppe oder …

    War das gestern Abend in Ihren Augen etwa eine offene Diskussion, Herr Dr. Mehner? Im wesentlichen war das Ihr Monolog und das Klagelied der anwesenden Geschäftsleute. Der Vorschlag, die drei hauptsächlichen Gruppierungen (Geschäfte, Bürger, Politik) an einen Tisch zu bringen, führte zu einem kurzen Schlagabtausch.

    Solange in Ennepetal die Netzwerke regieren – wo auch immer – wird alles beim Alten bleiben. Und auch Sie sich – als Mann der Realität und als Rechtsanwalt mancher Händler – entscheiden, für was und wen Sie stehen wollen. Denn sonst werden Sie stehen gelassen.

  5. Dr. Ingo Mehner says:

    Sehr geehrte Frau Schulte-Paßlack,
    Ihre Wortbeiträge bei Kartenberg haben durchaus meinen Beifall gefunden. Weil Sie sich, ich wiederhole mich, für eine bestimmte Stimmung an die Spitze einer Bewegung gesetzt haben, mit vollem Namen, nicht unter der Gürtellinie, schon gar nicht als Heckenschütz(er)in. Das mag ich. Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft, auf der Voerder Straße und in ihrem Rückraum sogar in Mehrheit mit den Nicht SonnenseitigBegünstigten. Die christliche Kultur hat dank unserer EU Mitbürger den Platz gehalten, die islamische Kultur hat Einzug gehalten. Wir vertragen uns. Einige von uns mögen sogar die Anderen und umgekehrt. Da geht es nicht um Umsätze. Da geht es um Sympathien, um Wertschätzungen. Weshalb kaufe ich wohl mein Lammfleisch bei dem Nachbarn Koc und den Fisch bei dem Fischkopp Schlöder? Weil mir das Angebot zusagt und wir miteinander können.
    Hartz IV ist ein Thema in Ennepetal, besonders hier unten im Tal. Aber es ist kein LEITBILD. Schon schlimm genug, dass Einige davon leben müssen und ein Stück ihrer Würde verlieren. Dabei geht mir völlig am Allerwertesten vorbei, ob diesen Mitbürgern ein persönlicher Vorwurf zu machen ist oder nicht. Sorry! Das ist nicht die Frage. To be or not to be ist die Frage.
    Also und immer wieder: Für die unter uns, die nicht ausgeben können wie sie gerne möchten, ist Angebot da. Was fehlt, ist das Angebot für die, die Geld haben und in Ennepetal ausgeben wollen. Leute wie Mehner, Zach, Skourtis oder Remer, um den engsten Kreis beispielhaft zu nennen. Die auf sie zugeschnittenen Geschäfte würden alle zum Bummeln einladen, nochmals ALLE. Erst recht die von Hartz IV leben müssen. Oder schauen die nicht gern in die Auslagen und dann danach, ob sie nicht irgendwo etwas Ähnliches finden zu einem für sie bezahlbaren Preis?
    Ich kann die Welt nicht verbessern. Ich führe auch keine Grundsatzdiskussionen. Aber ich höre zu, überprüfe meinen Standpunkt und ändere ihn auch, wenn mich Andere überzeugen. Mindestens stelle ich ihn für mich in Frage und trete nach außen dann in diesem Punkt nicht mehr so entschieden auf.
    Ich nenne das Demokratie und nicht Abstimmung nach Umsatz.
    I.M.

  6. Helga Schulte-Paßlack says:

    Sehr geehrter Herr Mehner,
    danke für Ihre persönliche Stellungnahme, die die andere Seite von “dem Mann mit dem Hut” zeigt. Ohne Hut, das heißt als Mensch wie Du und ich, gefallen Sie mir sehr viel besser als bedeckt. Aber das ist wahrscheinlich ein persönliches Dilemma: Die Trennung von Beruf und Berufung, um es mal so, nicht ganz korrekt, zu bezeichnen.

    Ich wiederhole mich ebenfalls: Ich habe überhaupt nichts gegen Umsatz, ganz im Gegenteil, auch ich muss ihn erzielen als Dienstleisterin. Ich habe nur etwas gegen das Lamentieren um den fehlenden Umsatz, der für anderes Fehlverhalten herhalten muss. Und sehr viele der verbliebenen Händler sind äußerst starrköpfig, wie Sie wahrscheinlich im stillen Kämmerlein zugeben würden, und packen sich nicht an die eigene Nase.

    Einig sind wir uns, dass neue Geschäfte kommen müssen in die Voerder Straße. Geschäfte, bei denen man ungeplant verweilen kann, wo man stöbert, wo man kaufen, aber auch wieder ohne zu kaufen herausgehen kann, um dann vielleicht am nächsten Tag “zuzuschlagen” (oder auch nicht). In den meisten Geschäften in der Voerder Straße kann man das zur Zeit nicht tun, ohne mindestens böse Blicke oder bissige Bemerkungen zu ernten.

    Wir brauchen “auch” Geschäfte, in denen Otto-Normalverbraucher z.B. Handtücher kaufen kann, die mehr als 1 Euro aber weniger als z.B. 15 Euro kosten. Ein Handtuch würde man sich ja noch kaufen, aber in aller Regel braucht man mindestens zwei zueinander passende. Und umgerechnet (ich weiß, soll man nicht, tut man aber) 60 DM für zwei Handtücher auszugeben, will gründlich überlegt sein. Usw.

    Und wer kauft sich als Frau (für sich und den Mann 😉 ) nicht gerne schöne Dessous. Aber würden Sie das gerne in dem Geschäft hier tun, wo es im gleichen Laden die entsprechenden Hilfsmittel für andere Bereiche gibt? Da würde es doch durchaus schon helfen, wenn da eine Leicht-Mauer durch den Laden gezogen und eine zweite Tür eingebaut würde. Aber es war immer so und also bleibt es auch so.

    Wenn wir uns wenigstens mal gegenseitig anhören würden, was an Einwänden da ist gegen die jetzt bestehende Situation, wären wir auf dem besten Wege zu einem befriedigenden Miteinander.

  7. Kosmetik Mittag says:

    Hallo Frau Schulte-Paßlack,
    gerne klincke ich mich jetzt ein, weil ich merke, daß die Zeit der Heckenschützerei vorbeigeht,
    denn man kann nicht immer bei dieser Haltung bleiben, ist halt so!!
    Z.Z. bin ich dabei einen Kundenbefragungsbogen zu erstellen, was überhaupt in unserem Städtchen auf der Einkaufsliste stehen soll, versehen mit Preisvorstellungen. Wenn alle Mitleser also Wünsche und Ideen haben, nehme ich diese gerne auf. Wird im Citymanagement dann ausgewertet.
    Schöne und hochwertigere Dessous sind in Kürze wieder in meiner Auslage zu sehen. Versteht sich von selbst, daß die Anprobe in einem Extraraum stattfinden kann. Stöbern ist auch erwünscht; Kann mit auf den Kundenbefragungsbogen, damit die entsprechenden Geschäfte ihr Verhalten verändern, wirkt bestimmt.
    Also liebe Mitleser schreibt hier oder über meine Webseite http://www.kosmetik-mittag.de
    B.M.

  8. Helga Schulte-Paßlack says:

    Hallo Frau Mittag,
    das finde ich ja einfach super, dass Sie das Zepter für den “Wunschzettel” übernommen haben. Lieben Dank!
    Mühsam nährt sich das Eichhörnchen – aber wir kommen vorwärts: Idee für Idee, einer dies, eine das.
    Ich schicke Ihnen meine Wunschvorstellungen dann über Ihre Homepage, denn dann überlasten 😉 wir diese Website nicht damit. Vielleicht sehen wir uns ja morgen in Milspe.

  9. Jürgen Gerhardt says:

    @ Helga Schulte-Paßlack #27. Februar 2009 20:40

    Zitat:”Ich schicke Ihnen meine Wunschvorstellungen dann über Ihre Homepage, denn dann überlasten 😉 wir diese Website nicht damit. Vielleicht sehen wir uns ja morgen in Milspe.”

    Wenn Sie diese Website überlasten wollten, müssten Sie noch viel, viel mehr posten, schreiben und was weiß ich nicht. Die Site ist für 2 Mio Zugriffe pro Tag ausgelegt im Endausbau, wobei wir erst einmal Ennepetal hier haben. Ennepetal hat erst mit der demnächst abzuschaltenen Site romantisches-en.de 36.000 Zugriffe, mit noch steigender Tendenz. Heißt wir haben alle Ennepetaler.
    Wir sind auch ein bisschen stolz, dass wir so schreiben, wie andere gerne schreiben würden, sich aber nicht trauen. An der email Korrespondenz erfahren wir sehr viel Zuspruch, weniger Kritik und ganz wenig Beschimpfungen ( Die gibt es auch ).Was uns sehr irritiert ist, dass viel Angst gegenüber der Stadt als auch dem Rat der Stadt haben, sich offen zu äußern. Es ist schade für diese Stadt solche emails zu lesen, hätte ich niemals gedacht.

    Also, weiter so, Platz ist noch ohne Ende.

    Und im übrigen was wir auch denjenigen schreiben die sich nicht trauen zu posten, es kann jeder auch als anonymus-1 bis n schreiben, die email Adressen werden niemals rausgerückt oder irgendwie sichtbar gemacht.

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