Norbert Schulz – Worte als heimliche Botschaft

[la] Wer in der Zeit vom 3. bis 23. Oktober 2011 die Schalterhalle der Hauptgeschäftsstelle Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld, Voerder Str. 79 – 83 in Ennepetal  betritt, wird von einer Farbenpracht großflächiger Bilder des freischaffenden Künstlers Norbert Schulz empfangen.

Norbert Schulz hat seinen ganz persönlichen Stil gefunden, der dem Bereich des Narrativen Expressionismus zuzuordnen ist.
 
Elemente der  Pop Art vermengen sich  mit Tendenzen eines Kritischen Realismus. Als Motive werden hier   Bilddarstellungen  aus Werbung, Comic, Film und Fotografie, sowie der älteren Kunstgeschichte aufgegriffen, die in neue,  überraschende Zusammenhänge gebracht und daher in entsprechende "Narrationen" eingebettet werden.

Sehr oft benutzt Norbert Schulz  Worte oder  Begriffe, die auf den Werken nicht zu finden sind. Hierdurch entstehen neue Mythen, die den Betrachter provozieren, das Rätsel zu lösen. Er ist dadurch veranlasst, genauer hin zu schauen und scheinbar unwichtige Dinge ernst zu nehmen um die eigentliche Aussage der Bildwelten zu erfassen.

   

Jean Michel Basquiat -ein Weggefährte von Andy Warhol benutzte ebenfalls  spielerisch Worte und Begriffe und hat Norbert Schulz dadurch stark geprägt.

Der Einsatz umfangreicher Techniken ( Ölkreide, Graphit, Acryl, Buntstifte, usw.) führt dazu, dass klassische Techniken mit unkonventionellen gemischt werden.

 
Norbert Schulz erklärt einem Schüler des Reichenbach-Gymnasiums sein Werk                                                        Foto: © Linde Arndt                                                                                                                                                                         
 

 

So erzeugt jedes der einzelnen Werke von Norbert Schulz sein eigenes, dynamisches Spannungsfeld und fordert den Betrachter auf, sich in die dargestellten Geschehnisse zu vertiefen.

Auch wenn man der Meinung sein könnte, dass die nahe Anlehnung des Narrativen  Expressionismusses an die Popart eher etwas für jüngere Menschen sein müsste, so kann man durchaus davon ausgehen, das diese Malerei Zugang zu allen Altersstufen hat.

 

   

Norbert Schulz – Zur Person:
1955 in Greifswald geboren.
In Ennepetal aufgewachsen.
Nach der Schule Ausbildung im Grafischen Gewerbe.
Tätigkeiten als Lithograf, Grafischer Zeichner – in Stuttgart u. Frankfurt.

Dann in Werbung und anverwandten Studios als Fotograf und
Grafiker tätig.

Zurück in Ennepetal

Seit  ca.2004 Freiberuflich als Fotograf und Künstler tätig

norbert schulz
kirchstrasse 67
58256 ennepetal

02333 – 602045

email: schulzvision@t-online.de

http://www.visionattack.com/

 

 

 

alle Fotos © Linde Arndt

 


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1 Antwort
  1. Frank Mertens says:

    Ein wirklich gelungener Artikel über einen , besonders außerhalb von Ennepetal, vielbeachteten Künstler. Zur gewohnt zurückhaltenden Vita des Künstlers Norbert Schulz möchte ich dennoch anfügen, dass Herr Schulz nicht nur in der Malerei Beachtung findet, sondern als Fotokünstler u.a. vom hessischen Kultusministeriumn , nebst einiger bekannter Universitäten ( u.a. Marburg und Gießen) bereits ausgezeichnet wurde.
    Darüber hinaus war Herr Schulz am Layout einiger bekannter Schallplatten beteiligt, darunter u.a Rammstein . sowie an einigen international erfolgreichen Werbekampagnen.

    Insofern ist es erfreulich, dass Herr Schulz nun auch vor Ort in seiner Heimatstadt Ennepetal erstmalig die Möglichkeit zur Präsentation seiner akatuellen Werke wahrnimmt.

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