Mehrgenerationen und demografischer Wandel, eine Ersatzdiskussion

[jpg] Im Wahlkampf und auch noch heute hörte man immer von Herausforderungen die sich durch den demografischen Wandel ergeben. Es wurden düstere Bilder an die Wand gemalt. Der Staat  und unsere Stadt werden an ihre Grenzen kommen, ja mehr noch, der Haushalt werde kollabieren.

Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Faz schrieb in seinem Buch "Der Methusalemkomplex", gar von einer vergreisten Republik in der wenige Junge die Mehrzahl der Alten ernähren müssen. Andere Printmedien griffen das Thema auch auf , um letztendlich  die Problematik noch  zu verschärfen. Man hat den Eindruck jung soll gegen alt aufgebracht werden, damit die jungen endlich den Baseballschläger aufnehmen und die Alten erschlagen.

Frauen werden wegen ihrer Verweigerungshaltung kritisiert, die letztendlich am Aussterben der Deutschen Schuld sind. 1,36 Kinder bekommt jede Frau statistisch in der Bundesrepublik, man kann da schnell nachrechnen wann der letzte Deutsche das Licht ausmacht. Nur was treibt die Politiker und Journalisten dazu, diese Artikel in solch einer Form immer mal wieder zu bringen?

Es geht um Geld, viel Geld, sehr viel Geld. Unsere Sozialversicherungen werden für die Mehrzahl der Bürger durch den Staat verwaltet und letztendlich auch garantiert. Sie werden mit dem Arbeitslohn wie der Steuer eingezogen. Je zur Hälfte tragen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer diese Beiträge. Es sind hunderte von Milliarden, die die gesetzlichen Versicherungen einnehmen und ausgeben. Der Staat soll sich hier zurück ziehen, weil er kurz vor der Pleite steht, so die Forderung.

Wen wundert es, wenn die privaten Versicherungen, wie Allianz und Co, ihre Begehrlichkeiten kaum zurück halten können. Immer wieder wird die kapital gedeckte Versicherung mal wieder ins Spiel gebracht, heißt, Allianz und Co. ziehen die Beiträge an sich. Nur Privatunternehmen müssen Gewinne machen, die gesetzlichen eben nicht. Dies ist ein Argument welches nie sichtbar wird. Vordergründig wird nur von Senkung der Nebenkosten gesprochen um die Produktionskosten zu senken. Mehr netto vom brutto heißt nichts anderes als das es mehr Gewinne geben sollte. Nicht für den Arbeitnehmer sondern für den Unternehmer.

Aber was ist denn dran an diesem ganzen "Gesabbere" diesem Chor der so genannten besorgten Halbnationalisten? Es ist im Grunde genommen nichts dran, es sind Menschen die nur eine kurzfristige Denke pflegen. Die jetzt und heute den Gewinn haben wollen, nicht erst in der nächsten Generation. Die nächste Generation ist ihnen egal. Die Internetblase Anfang des Jahrhunderts und die Finanzkrise geben hierzu ein beredtes Zeugnis ab.

Im Grunde altert unsere Gesellschaft schon seit 1870 mehr oder weniger schnell in den Jahren bis heute. Und immer wieder trieben Ängste die Verantwortlichen in die Öffentlichkeit. Ängste keine Soldaten zu bekommen, wie bei Kaiser Wilhelm oder Hitler. Ängste das die "von unten" die "von oben" verdrängen könnten. Ängste vor Überfremdung in Zeiten als nicht genug deutsche Arbeitskräfte zur Verfügung standen. Frank Burgdörfer,schrieb 1932 sein Buch "Volk ohne Jugend – Geburtenschwund und Überalterung des deutschen Volkskörpers", indem er vor der totalen Überalterung der Bevölkerung warnte. Genau die gleichen Szenarien wurden in diesem Buch beschrieben, wie wir sie heute wieder vorgesetzt bekommen. Aber es war 1932, also vor fast 80 Jahren.

Mal ehrlich, wer könnte sich vorstellen, dass ein Cem Özdemir von den Grünen der Deutschen Bank vorstehen könnte? Dies nur so nebenbei zu den Ängsten der Überfremdung durch die Konservativen. Und da entlarvt sich die Diskussion als das was sie ist, als eine Scheindiskussion von Rassisten und Nationalisten. Denn hinter dieser Diskussion steht noch etwas anderes. Die Alten sterben schneller als Junge nachkommen. Es fehlen auf Sicht Arbeitskräfte aber nicht nur irgendwelche, sondern gut ausgebildete Arbeitskräfte. Einer vernünftigen Einwanderungspolitik, die seit Jahren reklamiert wird, verweigern sich die Politiker.

Das treibt einem Unternehmer schon der Schweiß auf die Stirn, wenn er in 10 Jahren seine Produktion nicht mehr aufrechterhalten kann, weil der Markt für Arbeitskräfte leergefegt ist und der Headhunter nur noch mit dem Kopf schüttelt. Die Stadtplaner werden mehr und mehr irritiert, Rückbau ist angesagt, Infrastrukturen des Verkehrs  oder auch der Bildung stehen auf dem Prüfstand. Da wird das geliebte Schwimmbad auf einmal überflüssig. Mit dem ungeliebten Nachbarstädter kann oder will man es nicht, müsste es aber machen oder können. Da müssten andere Formen des Zusammenlebens organisiert werden, die es zwar schon mal vor 100 Jahren gab, die jedoch heute verpönt sind.

Womit wir wieder in Ennepetal wären.

Hier schlägt dieses Thema, demografischer Wandel, besonders hart zu. Hier altert die Bevölkerung besonders stark? Nein. Hier hat die Politik besonders viel getan, dass junge Menschen gegangen und nur die Alten geblieben sind. Die Nachbarstädte Schwelm und Gevelsberg zeigen einen ganz normalen Wandel, nicht so in Ennepetal. Hier in Ennepetal hat die Politik besonders stark versagt. Durch wegsehen wurden die Zeichen nicht erkannt oder falsch eingeschätzt. Man hatte ja seinen schönen Vorgarten, indem alles in Ordnung war, warum sollte man auf die Kommune schauen? Man war ja froh, wenn man dösend im Rat der Stadt sitzen durfte, irgendeiner würde einem schon sagen wenn man die Hand heben sollte. Der Stadtverwaltung, hier wurde in der Regel der Bekanntenkreis zugeführt, passte ja schon. Neues Denken war nicht erwünscht, also ja keinen von außen rein lassen. Frischblutzufuhr fand nicht statt. Es war und ist ein Zusammenspiel von gegenseitigem Nehmen und Geben. Politische Arbeit fand in der Regel nicht statt, warum auch. Es ist halt eine "Insel der Glückseligen" und wir fühlen uns alle so wohl hier!
Das Ende vom Lied heute? Es fehlen auf einmal 7.000 Einwohner die in den letzten Jahren sich mir nichts dir nichts verabschiedet haben und die Alten zurück ließen. Ein ganzer Stadtteil, zwar verteilt über das ganze Stadtgebiet, aber immerhin.

Das Szenario 2025 für Ennepetal:

Auf  zwei alte 60+ wird ein junger Einwohner Ennepetal bewohnen. Ein worst case Szenario welches die Stadt in enorme Probleme bringen wird. Eines Teils müssen erhebliche Mittel dafür aufgewendet werden, um die bestehende Infrastruktur zurück zu fahren und andererseits müssen neue altersgerechte Strukturen aufgebaut werden.  

Da reicht das angestoßene "Barrierefreie Wohnen" nicht mehr aus, schadet aber auch nicht. Ein Dilemma ist am Horizont sichtbar.
Wird die bestehende Infrastruktur auf eine altersgerechte umgebaut? Werden Mittel gebunden, die einen weiter reichende Ausbau der Infrastruktur unmöglich macht? Denn Ziel der Politik sollte es doch sein,  langfristig der jungen Generation auch eine attraktive Stadt zu sein. Aber schon jetzt gilt: "Ennepetal ist für die junge Generation weitgehend unattraktiv."
Gesamtpolitisch existieren nur zwei Denkansätze, wie man dem heutigen Altern der Gesellschaft begegnen sollte.
 

  • Man belässt die Alten in ihrer vertrauten Umgebung so lange wie möglich und baut mobile Strukturen um sie herum auf. Handel und Dienstleistungen werden in einen mobilen Bereich überführt. Die Folge: Die Innenstädte veröden, es findet eine Abwanderung in die Oberzentren statt.
  • Man überführt die Alten in den Dienstleistungsbereich "Alten-und Pflegeheime" die unter dem Titel "Satt und Sauber"  die Bedürfnisse der Alten abdecken. Die Folge: Die Sozialsysteme der Kommunen werden über Gebühr in Anspruch genommen. Es fehlen Gelder für Investitionen, die die Attraktivität der Stadt erhöhen könnten. Auch hier steht die Verödung der Quartiere am Ende bevor.

Beide Denkansätze sind in ihrer Folge fatal für jede Kommune, bringen sie doch am Ende dieses Prozesses eine tote Stadt hervor, die erhebliche, aber auch nicht tragbare, Investitionen benötigt um wieder lebensfähig und damit attraktiv zu werden.

Es ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem ersten Ranges welches von der Politik total ignoriert wird oder nicht hinreichend einer Lösung zu geführt wird. Man sitzt das Problem aus und denkt, durch wegsterben der Generationen 60+ wird sich das Problem von alleine lösen. Ein Trugschluss. Notwendige interdisziplinäre wissenschaftliche Diskussionen zwischen der Wirtschaft, Stadt- und Raumplanern aber auch Sozialdisziplinen werden nicht gefördert, ja werden sogar unterdrückt. Wenn die Politik jedoch unter dem Primat der Wirtschaft agiert und Wachstum, Gewinn (Arbeitsplätze) und Wirtschaftsförderung die bestimmenden Themen sein lässt, muss sie sich nicht wundern, dass andere gesellschaftliche Themen keine Relevanz besitzen. Denn für die Wirtschafts- und Finanzpolitik ist die Organisation des Zusammenlebens der Gesellschaft im soziologischen Sinne vernachlässigbar. Definiert Wirtschaft zunehmend die Gesellschaft nur als Arbeits- und Konsumentenpotenzial welches sich zur Verfügung zu stellen hat. Gibt Gesellschaft nicht mehr her, so zieht man einfach weiter. Unter Wirtschaftsnomaden ist man sich selbst genug, wir haben ja die Globalisierung. Eine böse Falle für jede Kommune, jedes Land aber auch für den Staat.
Daraus folgt: Will eine Kommune langfristig nicht untergehen, sollte sie tunlichst einen eigenen politischen Weg  gehen. Nicht die wirtschaftlichen Kennzahlen sollten die Maßstäbe einer prosperierenden Kommune sein, sondern die Lebensqualität seiner Bewohner sollten bestimmende Ziele sein.  Denn die Wirtschaft selber ist wie eine Hure, sie wird immer dahin gehen wo sie ihren Vorteil erkennt, sprich Gewinne machen kann. Aber nur eine prosperierende Kommune weckt letztendlich die Begehrlichkeiten der Wirtschaft.

Was soll eine Kommune wie Ennepetal tun? Sie sollte mutig voran gehen und die Herausforderung des so genannten demografischen Wandels annehmen um die Strukturen des Zusammenlebens neu zu organisieren.

Was wir brauchen ist eine neue Stadtplanung, neues Wohnen was es aber schon einmal gab. Ich denke da an den Sozialbau von Magarethe Krupp, die durch die Gartenstadt Margarethen Höhe die Fürsorge Verpflichtung der Firma Krupp dokumentierte. Die Stiftung hatte die Idee von Margarethe Krupp aber nicht weiter entwickelt.
Die damalige Idee: Alle Generationen sollten in einer Siedlung zusammen leben, sich gegenseitig helfen und ergänzen. Kunst und Kultur sollten der "Erbauung" dienen. Freiräume für die Bewohner sollten Raum für Freizeitgestaltungen bieten. Krupps damaliger Gedanke, wenn es meinen Arbeitnehmern gut geht sind sie loyal, die Kosten der Krankheit bleiben gering, Ausbildungskosten werden reduziert durch geringe Fluktuation. Durch zufriedene Arbeiter wollte er qualitativ hochwertige Güter schaffen. Die Rechnung ging auf, Produkte von Krupp waren Jahrzehnte von sehr hoher Qualität. Diese Philosophie wird noch heute in der  Firma Thyssen/Krupp weiter verfolgt.

Diese zu Grunde liegende Philosophie kann man in den Bau von neuen Siedlungen in Ennepetal mit einfließen lassen. Was wäre denn, wenn wir Siedlungen schaffen wo sich Alt und Jung ergänzen. Die Alten den Kindern bei den Schularbeiten helfen. Es gemeinsame genutzte Räume gebe. Diese gemeinsam genutzten Räume könnten unterschiedliche Funktionen erfüllen. Kochen, basteln, malen, musizieren, diskutieren und was weiß ich noch.

Die Gruppen würden sich von selber finden, könnten voneinander lernen, Probleme würden im Gespräch einer Lösung zugeführt. Freiräume im Außenbereich, Autofrei, könnten für vielfältige körperliche Aktivitäten genutzt werden. Die Margarethen Höhe brachte den Tusem Essen, einen Sportverein, hervor. Kinder könnten ohne Gefahr in geschützter Umgebung wieder spielen, es wäre wieder Freiraum vorhanden.

Wir haben zwei große Baugenossenschaften, die Voerder und die Gebau, die ihren Wohnungsbestand barrierefrei umrüsten will. Warum aber verfolgen sie nicht ein viel größeres Ziel, ein generationsübergreifendes Ziel.
Es gäbe nur Vorteile, jeder würde davon profitieren.

In den letzten Jahren haben wir 7.000 Einwohner verloren, es müssen Wohnungen zurückgebaut werden, neue mit anderen Qualitäten müssen erstellt werden.

 

Es zwingt uns niemand, dass wir die Alten von den Jungen trennen, wir sind in der Planung und Ausführung frei.
Und grundsätzlich haben die Alten keine andere Wohnbedürfnisse wie die Jungen.

Das Kostenargument ist auch nicht gegeben, es sind die gleichen Kosten. Nur die Lebensqualität ist eine bessere.
Und eine bessere Lebensqualität bringt in der Summe eine bessere Attraktivität für die Stadt. Viele Ehepaare wollen keine Kinder, weil Kinder ihnen die Karriere verbauen. Nur, eine Ersatzoma könnte der Anreiz sein die Lebensplanung zu ändern. Es könnte aber auch ein Angebot für Paare sein, denen eine offene Siedlung mehr Möglichkeiten bietet.

Und mit einer höheren Lebensqualität erreicht man auch eine höhere Zufriedenheit von Bewohnern und damit auch Arbeitskräfte.
Im vorigen Jahrhundert hat die Gesellschaft die Großfamilie "zerschlagen" mit dem Ziel, die Leistungsträger von den nicht Leistungsträgern zu trennen. Die Leistungsträger sollten höhere Leistungen im Produktionsprozess erbringen. In diesem Jahrhundert ist man sich schon lange im Klaren, dass dieser Gedanke in seiner Ausführung in vielerlei Hinsicht gescheitet ist. Menschen sind soziale Wesen, sie suchen ihresgleichen um sich gegenseitig mitzuteilen, Kommunikation zu betreiben. Unterbindet man diese natürlichen Bestrebungen, senkt man die Lebensqualität. Die Forderung der Wirtschaft nach einem mehr an sozialer Kompetenz muss und kann nur durch gemeinsame Übungen erlangt werden. Aber nicht in den derzeitigen "Bienenwaben" oder "Betonklötzen" die wie an einer Schnur aneinander gereiht sind, ist ein soziales erfülltes Leben möglich. Die Trennung oder auch Ausgrenzung von Alt und Jung bringt nur eines,  soziale Kälte. Internalisierte soziale Kälte ist aber der heute geforderten Teamarbeit in unseren Firmen abträglich, sie verhindert geradezu eine hohe Leistungsbereitschaft.
Und Leistungsbereitschaft, die fordert die Wirtschaft doch Tag für Tag?

Ist das alles zu naiv, zu blauäugig? Nein. Wenn die Krupps und Thyssens des vorigen Jahrhunderts dies angedacht hatten, so kann man deren Gedanken aufnehmen und weiter entwickeln. Anderswo und gerade hier in Ennepetal.

Jürgen Gerhardt

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4 Kommentare
  1. H.Theo Bicking says:

    Prima das Sie einmal versucht haben das Thema  breiter aufzugreifen. Bisher ist aus der Bevölkerung dazu ja noch nicht viel zu hören. Vor einer Dakade etwa wurde ich durch einen Vortrag von Prof.Dr. Kernig in Farnkfurt auf das Thema aufmerksam. Seit dem hat es den öffentlichen Raum erobert. Die Wirtschaft hat das demografische Problem in unserem Land bereits registriert. Es wurden bereits sogar Tarifvertragliche Regelungen getroffen. Was jedoch die Strategien der Kommunen angeht, so tappen die  Kommunalpolitiker weitgehend noch im Dunkeln. Verschärft tritt das Problem in Mitteldeutschland auf, wo Weimar meines Wissens die einzige Kommune ist die keinen nennswerten Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen hatte.  Wir werden uns also in Ennepetal erst noch weiter in das Thema einarbeiten müssen. Da wäre es sicher gute wenn dazu eine permanente konstruktive Öffentlichkeit stattfände. Im übrigen sollten wir unsere Lage nicht schlechter reden als sie es ist, Vieles ist bereits in Gang gesetzt worden.

  2. Redaktion
    Redaktion says:

    Herr Bicking,das Thema ist rund 40 Jahre alt. Die Professoren Mitscherlich und König hatten einmal in den 60ern versucht in Heidelberg dies mit einem Bauträger durch zuziehen. Dieses Projekt welches in der damaligen Republik weite Beachtung fand, scheiterte jedoch. Die wirtschaftlichen Interessen wurden als vorrangig angesehen.Mitscherlich und König stiegen vorzeitig aus, sie sahen sich instrumentalisiert. Im Bereich der Sozialwissenschaften ist dies ein grundsätzliches Thema. Was fehlt,ist die interdisziplinäre Diskussion und Zusammenarbeit.
    Auf kommunaler Ebene habe ich Ende der 70er dieses Thema einmal begleiten dürfen. Musste aber zusehen wie es von den Stadtplanern und den Wirtschaftsförderern dominiert wurde. Beide Gruppen wischten alle sozialökonomischen Argumente mit den bekannten Kostenargumenten vom Tisch. Das Ende vom Lied man baute wie gehabt. Die damals entstandenen Siedlungen sind allesamt heute soziale Brennpunkte.

    „Im übrigen sollten wir unsere Lage nicht schlechter reden als sie es ist, Vieles ist bereits in Gang gesetzt worden.“

    7.000 Einwohner Verlust in den letzten 30 Jahren, wie kann man das neutral oder schön kommentieren?Was ist denn in Gang gesetzt worden? Habe ich da in den letzten Jahren etwas verpasst?

  3. Ingo Mehner says:

    Wenn ein Mann wie Bicking, der Senior, sich zu Wort meldet, sollten wir zuhören. Ich jedenfalls höre zu.
    Veränderungen in Ennepetal werden  nur von Milspe aus erfolgen.
    Theo, lese bitte die Abgrenzung für Schwelm (GMA, kennen wir doch auch), und verfolge, was für G jetzt kommt.
    Wir alle, die Partei,  für die Du antrittst, insbesondere, wir können von der Politik der Ger lernen. Sie sind sehr nah an den Bürgern. Die Freien Wähler sind genauso nah, aber sie wurden  nicht gehört. Vielleicht saßen die Einen der CDU zu sehr auf dem Schoß.  Vielleicht die Anderen der SPD.
    Doch ohne Bürgernähe wird nichts gelingen Und auch keine Positionen besetzt werden.
    Grüß Gott
    Ingo Mehner

  4. Redaktion
    Redaktion says:

    Bürgernähe? Heißt ja wohl, der Bürger hört ergeben zu.

    Ich mag diese Orakel, die alles und nichts sagen. Letzten Endes hat das Orakel immer recht, weil es nie was konkretes von sich gibt. Der Rubikon in Ennepetal der Mut-und Tatenlosen.

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