Martfeld hat wieder eine Spitzengastronomie

  [jpg] Im Januar 2011 wurde für die "Gute Stube" Schwelm, das Schloß Martfeld, ein neuer Gastronom gesucht.

Zwei Monate später war es am 22. März 2011 soweit, die Stadt Schwelm mit Bürgermeister Jochen Stobbe, dem neuen ersten Beigeordneten Ralf Schweinsberg und Thomas Striebeck vom Immobilienmanagement konnten mit dem Gastronomieehepaar Christian und Petra Kramer den neuen Pachtvertrag unterzeichnen.

vlnr. hinten.: Marvin Kramer,Christian Kramer, Ralf Schweinberg,
Thomas Striebeck – vorne: Petra Kramer und BM Jochen Stobbe  
Foto:  © Linde Arndt
   

Bürgermeister Jochen Stobbe wünschte denn auch eine hohe Akzeptanz bei den alten und neuen Gästen und wies auf das Schloß Martfeld als Schmuckstück von Schwelm hin, was eine besondere Ehre für Jeden sein sollte. Damit scheint das Kapitel Weidner mit dem "Tafelfreuden" Restaurant, welches nicht zu verwechseln ist mit dem "Tafelspitz" der derzeitigen Pächter Kramer, endlich ein Ende gefunden zu haben.

Das Ehepaar Kramer hatte sich im ehemaligen Hotelrestaurant Neuenhof, welches zum Tafelspitz umfirmiert wurde in Wuppertal einen Namen gemacht. Nachdem das Opernhaus Wuppertal aufwendig restauriert war, wurde von den Bühnen Wuppertal das Ehepaar Kramer mit der Operngastronomie betraut. Der Name des Opernhausrestaurant sollte nun "Tafelspitz" heißen, wobei das Ehepaar das Hotelrestaurant Neuenhof nun aufgab und den Namen "Tafelspitz" mitnahm. Übrigens "Tafelspitz" ist eine Gourmetauszeichnung in Österreich welche an qualitativ gute Restaurants vergeben wird.

Für Schwelm konnte es nicht besser kommen, indem das Ehepaar Kramer sich als Pächter für die "gute Stube" fand.

Sohn Marvin Kramer der auch anwesend war, arbeitet zur Zeit in der Spitzenkonditorei Wild in Wermelskirchen und ergänzt so die Eltern indem er sicher die eine oder andere Torte im Martfeld beisteuern wird. Eröffnet wird das Restaurant Mitte bis Ende April, eher Ende April, wenn die notwendigen Arbeiten die im Vorfeld einer Eröffnung so anfallen bestens erledigt wurden.

Die erste noch nicht redigierte Speisenkarte durften wir einsehen, die an Speisen sehr breit angelegt wurde. Christian Kramer wird die sogenannte Crossover-Küche oder auch "Fusion-Food" einführen. Es ist eine Küche der kreativen Köche bei der alles erlaubt ist, heißt, Gerichte können auch eine neuartige Kombination von Kräutern, Gewürzen und Gemüsen haben, die so noch nicht dagewesen ist.

 
    Familie Kramer

Aber keine Angst. Auch hier gilt, erlaubt ist was auch schmeckt. Und im Opernhaus hat es sowohl in der Pause als auch danach immer vorzüglich geschmeckt.

Am Rande konnten wir erfahren, dass beide Kramers aus Schwelm stammten, nach Wuppertal gingen, sich dort kennen gelernt hatten und jetzt wieder ihr Herz für Schwelm entdeckt haben. Geheiratet wurde aber im Schloß Martfeld.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Schwelm

 

1 Antwort
  1. Renate Kupsch says:

    Freu mich schon auf die neue Gastonomie. Leckere Küche. Kenne ich von Wuppertal-Barmen.

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