Manchmal ist es nur noch peinlich

[jpg]Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, so ein kluger Spruch. Der Kommunalwahlkampf ist vorbei und jetzt geht es um die so genannten Deals. In der Stadtverwaltung ist, nachdem Wilhelm Wiggenhagen nun Bürgermeister ist, ein umfangreiches Revirement notwendig. Die Leitung des Fachbereiches 5 aber auch der erste Beigeordnete ist vakant. Gleichzeitig ist aber noch Bundestagswahlkampf und das Land NRW wählt demnächst auch. Aber die alltägliche Parteiarbeit muss auch noch gemacht werden.

Da stößt schon einmal ein "Dorf" wie Ennepetal mit seinen Parteien an seine personellen Grenzen. Alle Parteien sind hierarchisch aufgebaut, da läuft nichts ohne die Platzhirsche oder Alphatiere. Die CDU hat ihren Faupel, die SPD ihren Rauleff, die FDP ihren Frey, die Bündnisgrünen haben ihre Hofmann und die FWE ihren Hüttebräucker. Nur bei der Vielzahl der Aufgabenstellungen wird solch ein hierarchisches System total überdehnt. Durch diese veralterte Führungsstruktur sind die hiesigen Parteien deshalb überfordert. Da sehnt sich so manch alter "Silberrücken" nach Entlastung. Gibt es aber nicht, wenn man nicht vorgesorgt hat. Flache Führungsstrukturen müssten jetzt her, wo jeder weiß wo es langgeht, Arbeitsteilung kein Fremdwort ist. Aber woher nehmen?

Dann kommen noch die diversen Internetauftritte dazu, die ja gepflegt werden müssen und ein Baustein in der Kommunikation sein sollen. Die Bündnisgrünen und die FWE haben es da einfacher, sie haben halt keinen Internetauftritt den man als solchen auch bezeichnen kann. Beide Auftritte kann man nur als ein Sammelsurium von Pixeln bezeichnen, wo der User rätselt, was das sein soll. Beide könnten ihre Auftritte abschalten und viele User würden aufatmen ob der optischen Belästigung die in die Nähe der Schmerzgrenze einzuortnen ist.

Nun es ist, wie gesagt auch Bundestagswahlkampf ´09. Die Kugelschreiber werden sicherlich schon ausgewechselt sein und dem Wähler am Samstag "inne Milspe" oder im Zönchen angeboten werden.

Da kommt uns doch der Internetauftritt von Anita Schöneberg (SPD) unter die Augen, den wir noch auf unserem Radar haben. Die hat anscheinend vergessen, dass der Kommunalwahlkampf vorbei ist oder will schon einmal für den nächsten Wahlkampf üben.

Sehen Sie selbst:

                                       
 
                                        Unten drunter:  Im Gespräch mit einer Ennepetaler Bürgerin

Nun, wenn man ein Bild stellt, so sollte das auch einen erkennbaren Wert haben. Da schaut Frau Schöneberg geradeaus in die Kamera und die ältere Damen in Richtung rechts. Beide haben  keine Gesprächposition, sondern eine Position wo man sich aus Zufall trifft. Beide haben den Mund geschlossen. Zur Verdeutlichung habe ich einmal rote Linien gezogen um eine Kommunikation sichtbar zu machen. Um es vorweg zu nehmen, es gab keine Kommunikation, höchstens einen Gruß. Dieses Bild ist mehr als peinlich, so es veröffentlicht wurde.
Nun kündigt sie an "Auch nach der Wahl geht es weiter mit unseren Bürgertreffen bei SPD vor Ort. Bürger und Bürgerinnen haben uns bereits mehrere Themen geliefert".

Die Bürger haben also geliefert. Die SPD hat bestellt? Was ist aus der Lieferung geworden?
Sagt also nicht, was aus den vorherigen Bürgertreffen vor Ort geworden ist. Waren das Treffen wo die SPD Gesprächstherapie mit den Bürgern betrieben hat? Oder wurden die Sorgen und Nöte der Bürger in Form eines Verwaltungsakts gelöst? Was ist denn aus dem Busbahnhof geworden? Dort wurde ja immerhin ein Streetworker eingesetzt. Gibt es da eine Zwischenlösung? Der Streetworker war ja nur für EUR 10.000,– eingekauft worden.
So entsteht der Eindruck, ihr könnt uns zwar was sagen, aber handeln??? Wir werden sehen.

Und jetzt kommt das eigentliche Anliegen: "…dass ich doch nun – so wie 5.432 Bürgerinnen und Bürger das gewollt haben – 1. Bürgermeister- Stellvertreterin werde,…"
Damit ist die erste Katze aus dem Sack, sie möchte den Posten des 1.Bürgermeisterstellvertreters haben.
Und weiter: "Niemand wird verstehen können, wenn Mehrheiten organisiert werden, die das bei der konstituierenden Ratssitzung verhindern wollen."
Also sind die Deals schon gelaufen und die SPD ist außen vor? Wusste die SPD keine Mehrheiten zu organisieren? Hatte die SPD den anderen Fraktionen nichts anzubieten? Oder lag es gar an persönlichen Animositäten? Die Pattsituation im Rat der Stadt wird der älteren Dame auf dem Bild sicher nicht geläufig sein, aber vielen die das Internet aufsuchen und dem Denken noch nicht abgeschworen haben.

Tja, so ist das nun einmal im Leben wenn man nur einen Plan A hat, da wird es schon mal eng, weil man dann nicht schnell genug umschalten kann. Ob die SPD nun 300 Stimmen mehr oder weniger hat, wen interessiert das, was zählt sind nun einmal die Ratssitze. Und da kann man nicht immer auf ungeschriebene Regeln hoffen.

Und Fairness in der Politik, dass ist schon lange vorbei. Auch eine Frau Schöneberg müsste wissen, es geht um Macht und da ist jedes Mittel recht.
Und noch eines: Nach der Wahl, ist vor der Wahl! Und das heißt gute harte Parteiarbeit und politische Arbeit im Rat der Stadt. Die müsste aber auch kommuniziert werden.Und das ist das eigentliche Problem aller Parteien in Ennepetal.

Kommen wir noch zur Bundestagswahl.

In unserem Wahlkreis haben wir einen MdB, und zwar Rene Röspel von der SPD, der auch wieder gewählt werden will. Leider habe ich nur zwei Abstimmungen des Bundestages zugesandt bekommen an denen Rene Röspel beteiligt war. Zu meiner Entschuldigung, ich mach das erst seit 8 Monaten und habe den Fokus erst vor 2 Monaten auf den Bundestagswahlkampf gelenkt.

1. Abstimmung über den Mindestlohn.

Hier hatte die Partei Die Linke. einen Antrag gestellt, der wortgleich mit einem Antrag der SPD Fraktion im Bundestag war. Er wurde vorher von der SPD zurückgezogen.
Rene Röspel war wie die gesamte SPD Fraktion dagegen. Wenn die SPD dafür gestimmt hätte, wäre der Antrag durch gewesen. Begründung von Herrn Röspel über Abgeordnetenwatch  sinngemäß, die falsche Partei hat diesen Antrag gestellt und er wolle sich nicht vor den Karren dieser Partei spannen lassen. Aha, es geht also nicht um die Sache, es müssen auch noch die Personen stimmen.

2. Abstimmung über die Änderungen des Wahlgesetzes.

Hier hatte die Partei Bündnis90/Die Grünen einen Antrag zur Abstimmung eingebracht, der die verfassungswidrigen Wahlgesetze gemäß der Anweisungen des Bundesverfassungsgerichtes wieder verfassungsgemäß machen sollten. Das Bundesverfassungsgericht gab allerdings den Termin bis 2010 vor.
Auch hier stimmte der SPD Mann Rene Röspel gegen diesen Antrag, so dass wir die derzeitige Bundestagswahl nicht verfassungsgemäß ausüben. Viele Abgeordnete hielten sich nicht an den Fraktionszwang und stimmten für diesen Antrag, nicht so Rene Röspel.

Begründung von Herrn Röspel über Abgeordnetenwatch sinngemäß, es wäre ja noch bis 2010 Zeit um den Antrag besser zu formulieren. Der Antrag war einwandfrei und konnte ohne Probleme in die Gesetze übernommen werden.

Für mich ist Rene Röspel ein Mann ohne eigene Meinung. Seine Kompetenz, falls er eine hat, gibt er allzu schnell einem übergeordneten Parteioberen ab der ihm sagt was er zu tun hat. Der Wähler, in dessen Sinne er sein Abstimmungsverhalten ausrichten sollte, ist ihm dabei egal. So soll mir als Wähler seine Wahl auch egal sein.

Es ist schon schlimm und peinlich wie unsere Politiker nicht begreifen wollen, wie transparent inzwischen ihr Verhalten geworden ist. In der Bundesrepublik werden sie von hunderten Bloggern oder Microbloggern beobachtet, und das seit Jahren. Und sie meinen immer noch sie brauchten dieses Internet noch nicht, hangeln hinter den Printmedien und den Emedien hinterher, die aber auch nicht mehr ihre Botschaften ohne zu hinterfragen umsetzen. Man kann nur Mitleid mit unseren etablierten Parteien haben.

Schauen Sie sich einmal in Ruhe den elektrischen Reporter an, der wunderbar zeigt welche Probleme unsere Politiker mit dem neuen Medium Internet haben.

 

 

Jürgen Gerhardt

 

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17 Kommentare
  1. Monika Utermann says:

    Das ist so eine Unart mit den Fotos. Die gucken alle lieber in die Kamera um „gut rüber zu kommen“ und wirken dadurch nicht mehr identisch. Kommt wohl noch aus alten Zeiten und dem Spruch „Alle mal hergucken und bitte lächeln“.
    Man braucht ja nur auf die Seite von Herrn Wiggenhagen zu gehen und sich das Bild zum Artikel „Auf dieses Brot gehört „“gute Butter““ anzusehen. Wo schauen alle hin? Herr Wiggenhagen, Frau Eckhardt, Herr Gremme.
    Alle schön in die Kamera. Das Geld überreichen ist dabei statistische Nebensache. Das mehr Aussagekraft in natürlichen Haltungen und Gesten steht hat sich wohl noch nicht rumgesprochen.

  2. Fritz Koch says:

    Ja das haben wohl alle von dem lieben Herrn Eckhardt gelernt. Das immer grinsende Konterfei war ja fast jeden Tag in der Zeitung. Blick auch immer Richtung Kamera. Da fehlt einem augenblicklich förmlich etwas. Aber Herr Wiggenhagen übt ja schon. Zumindest im Wahlkampf war er ständig „im Bild“.

  3. Magdalena says:

    Immerhin bleibt Frau Schöneberg aktiv. Das ist gut so. Die Grünen und FWE können wirklich abschalten. Die wissen anscheinend nicht, wofür eine Internetpräsenz sein soll und verstossen schon lange gegen das Gesetz „Du sollst nicht langweilen“.

  4. Ennepetalerin says:

    Wo ist eigentlich das Problem der Reaktion?

    Wenn die Parteien CDU und Grüne sich untereinander Posten zuschieben und sich so ihre „Mehrheiten“ organisieren – oder wenn die SPD angeblich keine Mehrheiten zu organisieren weiß, weil sie die Küngelei nicht mitmacht?

    Man sollte mal ein bisschen auf dem Teppich bleiben – hier geht es um den Stadtrat der Stadt Ennepetal und nicht um den Bundestag – und um noch etwas zu Herrn Röspel zu sagen:

    Stellen sie sich doch mal vor, was losgewesen wäre, hätte die SPD dem z.B. Antrag der Grünen zu diesem Zeitpunkt zugestimmt…was wäre das Geschrei von wegen „Wahlschieberei“ groß gewesen!

    Mir scheint sie sollten sich selbst mal in die Politik begeben, dann würden hier ganz andere Töne angeschlagen

  5. Redaktion
    Redaktion says:

    @Ennepetalerin #4

    Sie verkennen die Situation. Wir wollen uns nicht mit unseren Artikeln für die Politik empfehlen, dass ist nicht Inhalt einer Pressearbeit. Dann müsste ja jeder kritische Journalist, statt zu schreiben, sich in einer Partei einschreiben. Dann hätten wir letztendlich nur noch Medien a la „Schöner Wohnen“.

    Der Rat der Stadt ist genauso eine politische Institution wie der Bundestag, gehört allerdings nicht zu der Legislative, vielmehr ist er mehr Exekutive. In der politischen Arbeitsweise ist er jedoch im Hinblick der Mehrheitsbeschaffung gleich. Wenn also eine Partei keine Mehrheit beschaffen kann, so sollte sie sich fragen inwieweit die personellen und inhaltlichen Voraussetzungen gegeben sind um mit anderen Parteien zusammen zu gehen.

    Hm, ist interessant wenn Sie die Umsetzung eines Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes (Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 3. Juli 2008 – 2 BvC 1/07, 2 BvC 7/07 -) als potenzielle „Wahlschieberei“ bezeichnen. Es scheint,Sie sind über die politischen Vorgänge in unserer Republik nicht so richtig informiert. Es empfiehlt sich da die gängige Literatur im Bereich der politischen Bildung, die teilweise kostenlos verteilt wird.

  6. Ennepetalerin says:

    Das ist mir schon klar und das will ich damit auch nicht in Frage stellen – aber sagen wir es mal so: Die Toleranz wächst mit der Entfernung zum Problem! „Schöner Wöhnen“ haben wir übrigens meiner Meinung nach schon genug.

    Sie sollten Parteien nicht auf einzelne Personen reudzieren. Sie können solche Entscheidungen nicht alleine treffen, auch wenn sich manche so benehmen, als könnten sie das. Was stellen sie sich denn für Ennepetal so vor? Um konkret zu bleiben: Wie soll man diese Küngelei zwischen CDU und den Grünen denn beenden?

    Ich bezeichne die nicht so – ihre Kollegen machen das. Ich kann mir schon die Schlagzeilen vorstellen…Wie sagt der Volksmund: Hagel, Regen, Schnee kommt immer von der SPD. Wenn die Sonne lacht, hats die Union gemacht. Außerdem sollte man auch nicht Vereinbarungen aus Koalitionen brechen wie man lustig ist. Dann benötigt man solche nämlich gar nicht. Das bedeutet aber nicht, dass es gut finde, dass die SPD diesem und anderen Anträge nicht zugestimmt hat.

  7. Redaktion
    Redaktion says:

    @Ennepetalerin #6

    Einzelne Personen einer Organisation repräsentieren nun einmal die Gesamtorganisation, ihr Handeln wirkt auf das Image der Gesamtorganisation. Die von Ihnen angesprochene Kungelei zwischen CDU und Bündnisgrünen kann man nicht mit lamentieren und jammern unterbinden, vielmehr ist eine geeignete Strategie angesagt. Überhaupt scheint es mir, als wenn die Worte Strategie und Konzepte in Ennepetal nicht bekannt sind.

    Wissen Sie, die Kollegen können nur über das schreiben was sie sehen und hören, dabei müssen alle versuchen aus gewissen Handlungsweisen und Worte der Akteure etwas abzuleiten. Woran liegt das? Es liegt in der schlechten und unzureichenden Kommunikationspolitik der politischen Organisationen. Als ich die Abstimmungslisten des deutschen Bundestages in den Händen hielt, habe ich mich schon gewundert wie einzelne Parteien für was abgestimmt haben, nachdem ich das Verhalten mit dem vorher Gesagten abgeglichen habe.
    Was nun Ennepetal betrifft, so könnte man hier konstatieren, dass wir es hier mit einer Steinzeitkommunikation in sämtlichen politischen Bereichen zu tun haben. Wenn Sie sich nicht eigene Netzwerke aufbauen, sind Sie hier total abgeschnitten.
    Was nun Koalitionen betrifft, auf allen Ebenen der Politik, sie sind nur so gut, inwieweit sie konkrete Handlungsziele beinhalten. Ein Ziel, Attraktivität der Stadt erhöhen,taugt nicht für eine Koalitionsvereinbarung, weil zu viel Interpretationsspielraum vorhanden ist. Wobei ich mich manchmal gefragt habe und noch frage, will überhaupt jemand von den politischen Akteuren die Attraktivität der Stadt Ennepetal erhöhen?

    Aber lassen Sie es gut sein, ich möchte weder der SPD noch einer anderen Partei hier angehören. Ich möchte mehr ein Sprachrohr der Bürger sein, die nicht die Möglichkeiten haben wie ich. Es gelingt mir nicht immer, aber doch immer mehr.

  8. Dannert says:

    Wenn Sie ein Sprachrohr der Bürger sein möchten, dann sollten Sie vorher einen repräsentativen Teil davon befragen. Ich bin ein Bürger dieser Stadt. Und ich möchte nicht, dass Sie mein Sprachrohr sind! Sie machen mit Ihren Beiträgen Ihre eigene kleine Politik, jedoch immer in der Opposition. Ihre Beiträge haben immer den gleichen Charakter. Meist erkennt man schon am Titel das Sie der Autor sind. Ihre Objektivität ist meist Ihre subjektive Betrachtungsweise die Sie dem Leser verkaufen wollen. Schön und gut. Jeder kann Ihre Beiträge selber bewerten, aber bitte nennen sie sich nicht das Sprachrohr der Ennepetaler Bürger sondern das Sprachrohr derer die Ihre Meinung teilen.

  9. Redaktion
    Redaktion says:

    @Dannert #8

    Tja, so ist das nun einmal. Allen kann man es eben nicht recht machen.
    Trotzdem, ich habe das zur Kenntnis genommen, dass ich nicht Ihr Sprachrohr sein soll.

  10. ein-voerder says:

    „Dannert 18. September 2009 08:54“

    Sie können aber auch nicht für alle anderen sprechen. In meinem Bekanntenkreis sind diese Artikel gut angekommen. Wir finden, es wurde Zeit, dass dies jemand so gesagt hat.
    Es läuft vieles falsch in Ennepetal, nur keiner spricht es aus. Vor allen die Alten die noch immer zum Klüngel gehören, denen passen solche Artikel sicher nicht.

    Ihre Namensvetter aus Voerde haben sich auch nicht gerade verdient um Voerde gemacht. Leben die denn noch?

  11. Herbert Richter says:

    Ich finde es auch mehr als peinlich, wenn Sachthemen hinter die Postenschacherei geschoben werden. So sind nun mal unsere Parteien, egal was ist, erst die Posten besetzen. Wen wundert da die Politikverdrossenheit?

    >Dannert<

    Haben Sie denn auch eine Meinung zu irgendwas, außer das Sie keine Meinung haben? Rum meckern kann jeder. Wenn Ihnen das Ganze nicht passt,lesen Sie das doch einfach nicht. Nehmen Sie doch die Zeitung Ihrer Wahl und lesen die.

  12. Dannert says:

    @ein-voerder 20. September 2009 00:15

    Natürlich spreche ich nicht für alle anderen, ich spreche nur für meine Person! Das vieles in Ennepetal nicht gut gelaufen ist und auch nach dieser Wahl nicht besser laufen wird, dass befürchte ich ebenfalls. Ich mag nur dieses ständige nörgeln nicht. Ich finde es einfach Schade, dass diese nun doch mittlerweile recht bekannte Plattform, seitens JG immer nur zur Stimmungsmache benutzt wird. Meine Kritik sollte einzig und allein darauf hinweisen!
    Ich fordere hier niemanden auf alles rosarot darzustellen! Lediglich ein bisschen mehr Objektivität würde ich mir wünschen. Der neue Beitrag des Herrn JG ist da wieder bezeichnend. Die nette Sonnenschirmreihe unserer großen Parteien. Statt es zu honorieren das auch eine Woche vor der Wahl noch in Ennepetal Wahlkampf betrieben wird, gibt es nur einen ironischen Artikel über Häuptlinge und
    Indianer. Hätten die Damen und Herren bei dem sonnigen Wetter die Schirme nur in deren Gärten aufgespannt und sich auf die Taten des Bürgermeisterwahlkampfes ausgeruht, dann könnten wir nun bestimmt einen Beitrag lesen, indem auf die Tateinlosigkeit hingewiesen wird.
    Achja, „Dannert“ ist ein Pseudonym, so wie „ein-voerder“.

    @Herbert Richter 20. September 2009 19:23
    ….?
    Genau deshalb habe ich einen Kommentar geschrieben!!!

  13. Redaktion
    Redaktion says:

    @Dannert #12

    Sie stehen für eine kleine Gruppe in der Bevölkerung Ennepetals, die zwar einiges im argen sehen,jedoch meinen darüber sollte man nicht sprechen.

    „Das vieles in Ennepetal nicht gut gelaufen ist und auch nach dieser Wahl nicht besser laufen wird, dass befürchte ich ebenfalls. Ich mag nur dieses ständige nörgeln nicht. Ich finde es einfach Schade, dass diese nun doch mittlerweile recht bekannte Plattform, seitens JG immer nur zur Stimmungsmache benutzt wird.“

    Das ist typisch für diese relativ kleine Gruppe. Wenn Kritik, so sollte die Kritik nicht so unverhohlen sein, sondern lieb und devot daher kommen. Klare und harte Kritik ist bei Ihnen Stimmungsmache und wird damit diskreditiert und stigmatisiert.
    So fällt Ihnen auch nichts konkretes ein, was an Ennepetal verbesserungswürdig ist. Ihnen geht es gut, also geht es Ennepetal auch gut.

    „Statt es zu honorieren das auch eine Woche vor der Wahl noch in Ennepetal Wahlkampf betrieben wird, gibt es nur einen ironischen Artikel über Häuptlinge und Indianer. „

    Das diese Art von Wahlkampf nicht mehr zeitgemäß ist, sowohl für den Kommunal- als auch für den Bundestagswahlkampf fällt Ihnen gar nicht auf. Das haben wir immer so gemacht, da könnte ja jeder kommen…..
    Und was noch wichtiger ist, dass viele potenziellen Wähler ins Nichtwählerlager abtrifften, ja mehr noch, dass den Nichtwählern die Staatsform der Demokratie vollkommen egal ist, stört weder Sie, noch die etablierten Parteien. Moderne Kommunikation, die von der Interaktion lebt, wo die Informationen fließen und überprüfbar sind, braucht keine Kugelschreiber und Schirmchen und schon gar nicht eine Hierarchie, wo man als Wähler nur Empfänger einer wie auch immer gearteten „Botschaft“ ist.
    Wir haben eine Krise, und zwar eine gewaltige, ja, aber diese Krise ist eine Chance. Eine Chance sich in allen Bereichen neu aufzustellen.Und wenn ich alle Bereiche sage, so meine ich ausdrücklich auch den politischen Bereich, mit allen seinen überkommenen Facetten. Da ist es wenig hilfreich wenn Sie auf die „Dorfpolitik“ hinweisen, der man dann einen Bonus zuweisen sollte. Einen Bonus wofür? Weil diese „Dorfpolitiker“ nicht die zur Verfügung stehenden Informationen wahrnehmen wollen, weil alle zufrieden sind wenn überhaupt jemand zur Wahl geht?
    Und was nun die von Ihnen reklamierte Objektivität angeht, so weiß ich nicht wo bei einer Glosse oder einem Kommentar objektiv geschrieben wird. Beide Formen sind subjektive Betrachtungsweisen.

    Sie sind mir so wie ein Forumsteilnehmer beim Flächennutzungsplan, der auf die „Flucht“ von immerhin 3.000 Bewohner aus Ennepetaler den letzten 10 Jahren folgendes sagte: Es ist doch gut, nun haben wir mehr Platz in Ennepetal.

    Aber das ist sicher bei Ihnen wieder Stimmungsmache.

  14. ein-voerder says:

    „Dannert 21. September 2009 15:02“

    Ich finde es aber etwas befremdlich, wenn Sie den Namen Dannert als Pseudonym nehmen.

    Sie haben aber immer noch nicht gesagt, was denn der Betreiber des Blogs nun anders machen soll.
    So wie ich Sie jetzt verstehe soll er wohl seinen Blog abschalten, damit alle wieder alles schön reden können. Klären Sie mich doch bitte mal auf!!

  15. Dannert says:

    @ Redaktion 21. September 2009 17:17
    Zitat: „Sie stehen für eine kleine Gruppe in der Bevölkerung Ennepetals, die zwar einiges im argen sehen,jedoch meinen darüber sollte man nicht sprechen“

    Sehr nett von Ihnen! Schublade auf, Kritiker rein, Schublade zu! Sie liegen völlig falsch mit Ihrer Einschätzung meiner Person!!

    Ich befürchte Sie sind resistent gegen jeglicher Art von Kritik. Schade, den genau dieses Verhalten werfen Sie nämlich allen vor. Es hat gar keinen Sinn sich hier weiter mit Ihnen auszutauschen. nochmals: Schade!!

    @ ein-voerder 21. September 2009 19:32
    Das Pseudonym „Dannert“ ergibt für mich einen Sinn. Dieser muss sich Ihnen nicht erschließen!

  16. Redaktion
    Redaktion says:

    @Dannert #15

    „Sehr nett von Ihnen! Schublade auf, Kritiker rein, Schublade zu! Sie liegen völlig falsch mit Ihrer Einschätzung meiner Person!!“

    Das ist aber jetzt eine Projektion. Sie haben mich doch in Ihre Schublade gesteckt!!!

    „Ich befürchte Sie sind resistent gegen jeglicher Art von Kritik. Schade, den genau dieses Verhalten werfen Sie nämlich allen vor. Es hat gar keinen Sinn sich hier weiter mit Ihnen auszutauschen. nochmals: Schade!!“

    Wieder eine Projektion. Kritik lebt von Inhalten,und die vermisse ich zur Gänze bei Ihnen. Und wo bitte war von Ihnen ein sogenannter, wie auch immer gearteter, Austausch zu bemerken?
    Bis jetzt haben Sie nun wirklich nicht Konkretes vorgebracht, was mich zumindest zum Nachdenken bringen könnte.

    Das einzige was man Ihnen inhaltlich attestieren könnte, wir „nörgeln“ und betreiben „Stimmungsmache“. Ja, und wir sollten es doch toll finden, wenn sich überhaupt ein Politiker vor der Wahl in Milspe aufstellt. Dabei verwechseln Sie dir Begriffe. Unterscheiden nicht von Form, Stil und Inhalt aber auch Adressaten.

    Stimmungsmache machen wir, da haben Sie recht. Ziel ist eine Wechselstimmung für andere Personen zu erzeugen die in den Rat der Stadt geschickt werden sollten. Ziel ist es aber auch, sich die Personen anzuschauen die man wählt.
    Den Begriff „nörgeln“, würde ich mit Zuspitzung in den Inhalten bei der Darstellung der Probleme übersetzen; aber das ist ja gerade das herausragendes Merkmal der Glosse. Die Glosse hat einen festen Platz in allen bekannten ernsthaften Medien.Sie erzeugt ein Bewusstsein, des „so nicht“, sie bricht aber auch das Beharrungsvermögen des Einzelnen auf und zwingt zum Denken. Wenn ich die Berichtsform genommen hätte, hätten Sie sich sicherlich nicht gemeldet und hier kommentiert.
    Das Sie dabei etwas hilflos argumentieren, aus welchem Grund auch immer,ist dabei nicht von Belang. Wichtiger ist die Art der Sprache hat Sie berührt. Ihre Haltung, zu kommentieren, ist doch ein erster Schritt.

  17. ein-voerder says:

    „Dannert 22. September 2009 09:19“

    >>Das Pseudonym “Dannert” ergibt für mich einen Sinn. Dieser muss sich Ihnen nicht erschließen!<<

    Dannert ist hier in Voerde ein bekannter Name, dieses Portal ist ein lokales Portal, also wollten Sie den Namen irgendwie in Misskredit bringen? Wenn nicht, so hätten Sie doch meinetwegen einen unverfänglichen Namen benutzen können, wie anonymus oder Gast.

    Also muss sich mir das nicht erschließen. Sowas tut man nicht.

    Dann sind Sie mir noch immer eine Antwort schuldig geblieben. Absicht?

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