LehmbruckMuseum verlängert Präsentation – Entwürfe für das Loveparade-Mahnmal noch bis zum 25. Juli zu sehen

[EN-Mosaik] Aufgrund des großen Interesses an den Entwürfen für das Loveparade-Mahnmal, die seit dem 23. Juni 2011 im LehmbruckMuseum zu sehen sind, wird die Präsentation auf der Galerie der Glashalle bis zum 25. Juli verlängert.
Neben den 44 Modellen, die besichtigt werden können, haben die Besucher nun zwei Wochen länger die Möglichkeit, auch einen Blick in die beiliegenden Mappen der Künstler zu werfen, in denen sie ihre individuellen Ideen und
Gedanken zum Modell darlegen.

[jpg]Nur drei Minuten Fußweg weiter kann dann auch noch das Original Mahnmal besichtigt werden. Dies ist das erste Mahnmal in Duisburg welches von Duisburger Bürger für Duisburger Bürger erstellt wurde. Die Ratsmitglieder als auch die Arbeitnehmer der Stadtverwaltung wurden total außen vor gelassen. Duisburger Bürger schämten sich für ihre Stadt und aus dieser Scham entstand die Verantwortung. Die Verantwortung die der Politik immer mehr abhanden kommt, in Duisburg und anderswo. Ein Witz, dass der Duisburger Oberbürgermeister nach einem Jahr seine moralische Verantwortung erkennt und sich entschuldigt. Es ist nicht nur ein Witz, vielmehr ist es damit der blanke Hohn den Opfern gegenüber, dieses politische Spielchen weiter zu betreiben. Zumal jetzt die Staatsanwaltschaft die Schuld der Stadtverwaltung Duisburg erkannt hat, indem sie vermeldet: Diese Veranstaltung hätte niemals genehmigt werden dürfen. Der Chef der Stadtverwaltung Duisburg ist der Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU).

 

 
 Vorbereitung zur Loveparade 2010 Foto: Linde Arndt
   Massenandrang  Loveparade 2010  Foto Linde Arndt

Jürgen Gerhardt

 

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