Kunstpreis Ennepe-Ruhr: Ausstellungseröffnung in Witten

(pen) In diesem Jahr hat der Ennepe-Ruhr-Kreis erstmals einen Kunstpreis ausgeschrieben. Die Resonanz war sehr gut. Am Ende der Bewerbungsfrist lagen mehr als 400 Arbeiten von gut 100 Künstlerinnen und Künstlern vor. Mit Ideenreichtum und Kreativität setzten sie das vorgegebene Thema „Zusammenhalt“ um.

Eine Jury wählte aus den Vorschlägen 20 Arbeiten aus. Diese sind weiterhin im Rennen um den Kunstpreis, der im November vergeben werden soll. Bevor die Jury endgültig darüber entscheidet, wer die Plätze 1 bis 3 belegt und die damit verbundenen Preisgelder von 2.500, 1.500 und 1.000 Euro erhält, sind die Bilder, Fotografien Skulpturen und Installationen in Ausstellungen in Witten und in Schwelm zu sehen.

Den Auftakt macht die Präsentation im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Witten, Westfalenstr. 18-20. Sie ist vom 8. bis 28. Oktober zu sehen und wird am Samstag, 8. Oktober, um 17 Uhr offiziell eröffnet. Dazu sind interessierte Kunstfreunde herzlich eingeladen. Ab Montag, 10. Oktober, kann sie dann montags bis donnerstags von 8.30 bis 15.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 besucht werden.

Zu sehen sind Arbeiten folgender Künstler: Christiane Schlieker-Erdmann aus Witten, Peter Mäder aus Witten, Patrick Borchers aus Dortmund/Herdecke, Christiane Heller aus Gevelsberg, Anke Wolf aus Stolberg/Gevelsberg, Klaus Schröder aus Witten, Margareta Eppendorf aus Herdecke, Arno Stratmann aus Hattingen, Andreas Blum aus Wuppertal/Hattingen, Kirsten Rönfeldt aus Radevormwald/Schwelm, Gudrun Kolibius-Best aus Herdecke, Anja Garg aus Düsseldorf/Witten, Oswald Krause-Rischard aus Wetter/Ruhr, Stephan Marienfeld aus Hattingen, Katharina Benke aus Witten, Andrea Hüsken aus Ennepetal, Christoph Gabriel aus Witten, Michael Schlieper aus Breckerfeld, Jörg Hanowski aus Hattingen und Johann Peter Müller Ante aus Sprockhövel.

Stichwort Jurymitglieder
Zur Jury, die über die Vergabe des Kunstpreises Ennepe-Ruhr entscheidet, gehören: Sabine Kelm-Schmidt, Vorsitzende des Ausschusses für Sport, Freizeit und Kultur, Willibald Limberg, Mitglied des Ausschusses für Sport, Freizeit und Kultur, Karlheinz Berger-Frerich, Mitglied des Ausschusses für Sport, Freizeit und Kultur, Werner Kollhoff, Kunstraum EN, Dr. Gert Buhren, Kunstverein Witten, Monika Deuss-Graf, AVU, Hartmut Köhler, Kulturgemeinde Ennepetal, Rosi Wolf-Laberenz, Künstlerin aus Wetter/Ruhr, Prof. Bettina van Haaren, Professorin für Zeichnung und Druckgrafik an der TU DO, Prof. Bernhard Matthes, Künstler und Prof. Dr. Manfred H. Wolff, Universität Witten Herdecke

1 Antwort
  1. Germar Speckin says:

    ZUSAMMENHALT – Ein interessanter Titel für eine Kunst-Aussstellung und einen Wettbewerb, man kann die Organisatoren für diese Idee nur loben.

    Umso enttäuschender sind jedoch die Exponate, die jetzt in den Wittener-Stadtwerken zu sehen sind.

    Man hat den Eindruck, dass dieses vorgegebene Thema sowohl von den Künstlern/innen als auch von der auswählenden Jury schnell vergessen wurde.

    Wie kann z. B. ein aus zerrissenen Papierbildern aufgeschütteter Haufen dem Thema entsprechen, symbolisiert er nicht vielmehr das Gegenteil, die ZERRISSENHEIT?

    Rätselhaft erscheinen mir auch die aus Kupferdraht geflochtenen Ringe, die irgendwie lieblos und ohne erkennbare Ordnung auf den Boden gelegt wurden und alles andere als einen Zusammenhalt präsentieren.

    Oder eine Holzskulptur, deren Hälften nicht zusammenfinden und Abstand wahrend eher dem Thema DISTANZ zu entsprechen scheinen.

    Ich will nur diese Beispiele nennen, aber auch die anderen Arbeiten zeigen aus meiner Sicht kaum eine direkte Auseinandersetzung mit dem Thema oder verbergen es in irritierender Weise.

    Etwa 100 Künstler und Künstlerinnen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, für die Ausstellung wurden allerdings nur die Arbeiten von 20 Teilnehmern ausgewählt.

    Warum so wenig?

    Es wäre genug Platz für eine echte Vielfalt in der Ausstellungshalle gewesen, die vermutlich auch mehr Besucher angelockt hätte.

    Ich würde gerne einmal die Arbeiten sehen, die ausgemustert wurden!

    GERMAR SPECKIN

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