Kultur pur in Gevelsberg – Programm 2014/2015

Bürgermeister Claus Jacobi, Silvia Korte und Michael Pfleging stellen das neue Kulturprogramm vor.  Foto: Linde Arndt

Bürgermeister Claus Jacobi, Sylvia Korte und Michael Pfleging stellen das neue Kulturprogramm vor. Foto: Linde Arndt

 

[jpg] Kultur verbindet und die Welt rückt näher zusammen. Gevelsberg hat sein Kulturprogramm vorgestellt. Bürgermeister Claus Jacobi, Sylvia Korte und Michael Pfleging stellten das neue Kulturprogramm 2014/2015 vor. Es kann sich sehen lassen für eine Mittelstadt wie Gevelsberg. Veranstaltungsort ist die Aula des Schulzentrums West mit ihren 479 Sitzen. Der Donnerstag ist nicht mehr nur der einzige Tag für Veranstaltungen, vielmehr wurde durch viele Nachfragen das Angebot ausgeweitet. Ganz im Sinne von Bürgermeister Claus Jacobi, der den Kulturbereich als Pflichtaufgabe für jede Kommune sehen möchte.

Die gute Nachricht, die Preise sind konstant geblieben, allerdings wurden sie um eine geringe Systemgebühr von -,50 Euro für die Ticketeinbuchung erweitert. Der Vorverkauf ist schon weit fort geschritten und nur noch einzelne Karten sind zu bekommen.

 

Wilfried Schmickler, die “lingualer Axt”, “Revolverschnauze”,“verbaler Scharfrichter“ bis “verbales Kanonenrohr ohne Ladehemmung” immer hart an der Grenze des gesellschaftlichen Geschmacks, jedoch klaren Kurs und auf den Punkt gebracht. Er kommt am 2. Oktober 2014 in die Aula.

Gerd Dudenhöffer als Heinz Becker inzwischen eine Kultfigur.
„Und das hängt net nur dran, dass die Grundstücke immer klenner werre un die Leut immer dicker… Irgendwann klingelts… unn… machscht de uff, steht die Umwelt vor der Tür. Unn saad. Ich sammle für die Grünen…“  Diese und andere schräge Prophezeiungen wird der Becker Heinz seinen Gästen im nigelnagelneuen Dudenhöffer-Programm in der Aula am 8. November 2014 servieren.

Thomas Glup, ein Heinz Ehrhardt der Neuzeit, der vom Verlag und Erhardts Familie als anerkannter Erhardt-Rezitator akzeptiert wird. Im normalen Leben als Beamter der Stadtverwaltung Essen macht er schon seit 1986 als  Ehrhardt-Rezitator von sich Reden. Man sollte gleich mehrere Taschentücher zur Hand haben, ob er nun den Willi Winzig, Heinz Ehrhardt oder sein Beamtentum als Menschsein anpreist, sie werden sich nicht halten können. Es wird gelacht, gewiehert oder geclupt und dann muss das Taschentuch herhalten. 29. Januar 2015.

Sebastian Pufpaff mit seinem neuen Programm „Warum?“ ausgezeichnet (geadelt) mit dem Prix Pantheon Publikumspreis 2010. Pufpaff stellt die Fragen, die wir schon immer gestellt haben wollten und gibt die Antworten, die wir geahnt haben aber nicht hören wollten. Er erinnert und ermutigt uns wieder etwas zu sein was wir einmal sein wollten. Ein Prinz oder eine Prinzessin, wer weiß. Der Mut sollte uns jedoch geblieben sein. Er ist zynisch, ironisch, sarkastisch, charmant aber auch witzig, eine gute Mischung für einen erfrischenden Abend am 7. Mai 2015.

 

Das war die Abteilung Kabarettisten und Humoristen, ein Bereich der Kultur aber nicht der einzige. Kurzweilig geht es weiter.

„Omma Superstar“mit  Grit Boettcher
Komödie von Gunther Beth und Folker Bohnet Donnerstag, 16. Oktober 2014
Deutschland sucht die Superoma, könnte es heißen. Und die Wahl wäre auf Meta Sommer, eine anstrengende, verrückte Alte – gespielt, im neuen Stück „Omma Superstar“ gefallen. Von Grit Boettcher. Einer Altmeisterin von TV-Slapsticks und Comedy, die seit einem halben Jahrhundert im Fernsehen, Kino und auf Bühnen zu Hause ist und von einem breiten Publikum verehrt wird. Vielen ist sie bekannt als die Partnerin von Harald Juhnke die 1980 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. „Omma Superstar“ ist die perfekte Rolle für Grit Boettcher die sie auch locker spielt.

„Frohe Weihnachten kleiner Eisbär“ Sonntag, 09.11.2014
Vom  Wittener Kinder- und Jugendtheater  nach der bekannten Geschichte von Hans de Beer für Kinder ab 3 Jahren.
Wenn man irgendwo ganz hoch im Norden am Polarkreis wohnt, es ringsum nichts anderes gibt als Eis und Schnee, dann muss man schon pfiffig sein, wenn keine Langeweile aufkommen soll. So auch Lars der kleine Eisbär und sein tolpatschiger Freund Robbi die Robbe. Das Abenteuer beginnt, als die Freunde beschließen herauszufinden, was es mit dem Tannenbaum auf sich hat den zwei Eskimos zurück gelassen haben und was eigentlich »Weihnachten« ist. Sie machen sich auf den Weg zur Polarstation, denn dort leben Menschen. Bei aller Neugier vergessen die beiden diesmal ganz, wie gefährlich es ist, sich zu nah an die Menschensiedlungen zu wagen. Aber keine Angst es geht alles gut.

„Sister Act Hits“ 11.Dezember 2014
Jeder kennt die unvergesslichen Hits aus den Kinofilmen „Sister Act“ mit Whoopie Goldberg. Während das witzige Stück als Musical in London Premiere feiert, kommen diese mitreißenden Songs wie „I Will Follow Him“, „My Guy“ oder „Shout“ in der neuen Konzertshow „Sister Hits Act“ nach Deutschland.
Mit dabei sind auch viele Klassiker wie „Like A Prayer“, „We Are Family“ oder „Oh Happy Day“. Kurzum: es erwartet Sie ein „live“-haftiges Gospelerlebnis. Überall wo sie mit ihren Stimmen auftraten wurden sie frenetisch gefeiert.

„MOTOWN“ 12.Februar 2015  Musical.
Die Legende. Musikalische Begegnungen.
Genau das ist es auch, was an dem Projekt fasziniert: Die Legenden des Soul der 60er-Jahre auf die Bühne zu bringen. Es ist sicher nicht einfach, die 47 Lieder auszusuchen, die man als gut zusammen geschnürtes Medley präsentieren sollte. Es wurden unter anderem die weltbekannten Hits  von Marvin Gaye, The Jackson Five, Stevie Wonder und Diana Ross gepackt um damit eine Geschichte zu erzählen. Es ist eine Musik die einem ans Herz geht, Gänsehaut ist dabei vorprogrammiert.

„Käpten Knitterbart und seine Bande“ 22.Februar 2015 Kindertheater
Westfälisches Landestheater, Stefan Dehler, nach Cornelia Funke. Ab 5 Jahren.
Es sind die Geschichten von Seeräuber und Piraten, die mit Käpten Knitterbart auf eine Seereise
aufbrechen.
Ein Segelmast taucht auf, das Plüschtier wird zur Galionsfigur und mittendrin  Käpten Knitterbart mit flammroten Bart, so rot wie es sich gehört. Rhythmische Töne, Schlachtrufe und Piratengesänge halten die Illusion aufrecht und das Publikum ist gebannt am Spiel beteiligt. Denn alles spielt im Kinderzimmer. Wer wollte da nicht fix die Bühne (Kinderzimmer) umdekorieren.

„Darf ich noch auf eine Ohrfeige mit raufkommen?“ 26.März 2015
1 Mann, 6 Frauen, 1000 Missverständnisse

Groß, dunkelhaarig und blauäugig – nach einer aktuellen Studie machen diese Punkte einen attraktiven Mann aus. Aber was ist mit dem Hausputz, Müll runter bringen oder gar inneren Werten? Genau hier liegen die Fallstricke des Alltags, die eine Beziehung so schwer machen. Und die nimmt die neue Comedyshow „Darf ich noch auf eine Ohrfeige mit rauf kommen?“ aufs Korn.
Es ist ein witziger Ausflug in eine Welt der Partnerwahl in der sich die Beuteschematas witzig die Hand reichen. Für alle die das zu zweitsein müde sind und endlich mal mit dem Partner ausgehen wollen. Eine verrückte Welt voller Facetten die einen irgendwie überrumpeln.

„Nach den HEISSEN ZEITEN wird es nun HÖCHSTE ZEIT!“  27.April 2015

Ein Musical von Tilmann von Blomberg, Carsten Gerlitz und Katja Wolff
Der Erfolg geht weiter!
Vier Damen werden in ein neues Abenteuer geschickt: Jetzt wird nämlich geheiratet! „Höchste Zeit! – Der Erfolg geht weiter“
Die Zuschauer erwartet nach bewährtem Rezept ein brüllend komischer Abend über vier Frauen im Hochzeitsrausch. Dass dabei nicht alles glatt geht, versteht sich von selbst! Denn zwischen Freudentränen und Panikattacken sehen sich Hausfrau, Karrierefrau, Vornehme und Junge vor die großen Fragen des menschlichen Miteinanders gestellt:
Gibt es den perfekten Partner? Wie funktioniert eine gute Ehe? Und: Warum kann mein Mann auch nach zwanzig Jahren noch keine weichen Eier kochen?

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 


Eintrittspreise

Eintritts- und Abonnementpreise der Saison 2014/2015

Folgende Pakete sind im Angebot:

4 Veranstaltungen  5 Veranstaltungen 6 Veranstaltungen 7 Veranstaltungen
 Parkett (Reihe 1 – 8)  63,00 Euro  79,00 Euro 95,00 Euro 110,00 Euro
 1. Rang (Reihe 9 – 13)  61,00 Euro  77,00 Euro 92,00 Euro 107,00 Euro
 2. Rang (Reihe 14 – 16)  58,00 Euro  72,00 Euro 87,00 Euro 101,00 Euro

zuzüglich 0,50 € Systemgebühr pro Eintrittskarte

Preise für Einzeleintrittskarten:

Parkett (Reihe 1 – 8) 17,50 Euro
1. Rang (Reihe 9 – 13) 17,00 Euro
2. Rang (Reihe 14 – 16) 16,00 Euro

zuzüglich 0,50 € Systemgebühr pro Eintrittskarte

Ermäßigungsmöglichkeiten:

Die Eintrittspreise für Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres sowie Empfängerinnen und Empfänger laufender Leistungen der Grundsicherung nach SGB II und XII werden die Eintritts- und Abonnementpreise bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises auf den Plätzen im 2. Rang um 50 % ermäßigt. An der Abendkasse ist für diesen Personenkreis eine Ermäßigung auf allen Plätzen möglich. Die im Preis ermäßigten Eintrittskarten bzw. Abonnements sind nicht übertragbar. Eintrittspreise für Sonderveranstaltungen werden nicht ermäßigt.

Eintrittskarten platzgenau über das Internet (https://www.proticket.biz/EK2005/(S(jj3ht4tod0e1ghyvgqi0n3qy))/buchung.aspx):

Oder die beiden Vorverkaufstellen:

Öffnungszeiten:

Bürgerinfo Rathausplatz 1 Tel.: 02332/771-0
Montag bis Donnerstag 8.00 – 16.00 Uhr
Freitag 8.00 – 13.00 Uhr
Bücherei

Wittener Straße 13 Tel.: 02332/83982
Montag + Mittwoch ,Donnerstag + Freitag 10.00 – 12.00 Uhr
Montag, Dienstag + Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr

Es gibt zwar Karten an der Abendkasse, die aber immer als „Restkarten“ nicht gerade eine Garantie für einen Spitzenplatz darstellen.

Hinweis:
Alle Eintrittskarten, die im Vorverkauf erworben wurden, sind von Umtausch und Rücknahme ausgeschlossen. Abonnements und Informationen zu allen Veranstaltungen erhalten Sie beim Fachbereich Bildung, Jugend und Soziales der Stadt Gevelsberg, Tel.: 02332/771-174, Frau Korte.

Vorstellungsänderungen:
Titel- und Terminänderungen oder Umbesetzungen bei den Schauspielern müssen aus organisatorischen Gründen vorbehalten bleiben. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

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