Koch und Kellner in Ennepetal

[jpg] Jetzt kenne ich persönlich den Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen nun schon seit 5 Jahre mit wechselnder "Begeisterung". Das erste mal hatte ich ihn auf der Gevelsberger Kirmes in einem Kreis an einem Bierstand kennen gelernt. Ich wusste damals nicht wo ich ihn hin tun sollte, zumindest war mir nicht bekannt, dass er nach Ennepetal gehörte.

Richtig kennen gelernt hatte ich ihn jedoch, als er als Wirtschaftsförderer zu dem Thema Discounter in Ennepetal von den Bündnisgrünen eingeladen wurde. Was haben Braselmann, Arnold und andere ihn damals "aufgemischt", er kam gar nicht mehr aus der Verteidigungsecke heraus. Irgendwie tat er mir damals Leid, seine Argumente waren auch mehr peinlich, fehlte doch der souveräne Auftritt. 

Damals habe ich noch versucht die Debatte in vernünftige Bahnen zu lenken, denn an der Stadtentwicklung war auch ich interessiert, jedoch nicht in Richtung Discountercity. Zwei Bemerkungen von ihm machten mich später jedoch nachdenklich, als wir hinterher beim Wirt  zum Zahlen anstanden. "Wissen Sie, ich bekomme die Stunden im Gegensatz zu Ihnen hier ja bezahlt", so Wiggenhagen, heißt, mir ist es egal was hier passiert, ich bekomme meine "Kohle". Dann als ich die Begriffe, Think tank und Brainstorming verwendete, merkte er an, man solle doch nicht alles aus dem englischem Sprachraum verwenden. Auf den eigentlichen Sinn dieses Dialogs ging er nicht ein. Erst viel später wurde mir die Bedeutung dieser Bemerkungen bewusst. Er kennt nur den reinen Gelderwerb ohne Inhalte, und Ideen die nicht aus seinem erprobten direkten Umkreis stammen sind ihm suspekt zumal sie durch eine andere Sprache schon etwas Fremdes andeuten.

Er ist Dipl.-Verwaltungswirt, dass hört sich nach sehr viel Kompetenz an, sagt aber nichts über die Persönlichkeit aus. Nun ist Kommunalwahlkampf auch für das Bürgermeisteramt, für welches sich der Gevelsberg Wilhelm Wiggenhagen auch, neben anderen KandidatInnen, bewirbt. Das Amt des Bürgermeisters benötigt aber eine Persönlichkeit die nach jahrelangem Stillstand während der Ära Eckhardt, die Impulse geben kann, damit die Stadt sich endlich die Möglichkeit der Weiterentwicklung hat. Und es muss endlich der Verschiebebahnhof der Verantwortungslosigkeiten auf gelöst werden. Das gieren ob man  von dem anderen nicht eine Idee abkupfern kann, dass muss endlich aufhören.

À propos Ideen abkupfern. Ist es denn nicht besser derjenige der die Ideen hat setzt sie auch im Original um, ehe sie von einem Anderen verfälscht umgesetzt werden? In diesem Zusammenhang fiel mir doch folgendes im letzten halben Jahr auf:

Die Sozialdemokraten setzen sich seit Jahren für die Bildung eines Sozialausschusses ( Früher Wohlfahrtausschuss) ein, vergebens, die CDU schmetterte mit ihrer Mehrheit immer die dementsprechenden Anträge ab.

Der Bürgermeisterkandidat der CDU, der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen, bringt eben diesen Sozialausschuss anlässlich der Forumdiskussion auf der Handwerkermesse als seine Idee raus.
Die SPD wetterte Unverschämtheit. Es war keine Unverschämtheit, es war nur das Fehlen von Inhalten die WW zu diesem Vortrag zwang.

Die Sozialdemokraten organisieren Bürgersprechstunden unter dem Titel "Vor Ort", bei welchen die Bürger ihre Probleme gegenüber der Politik darlegen können. Im Laufe der Zeit ein gut besuchter Treff.

Wieder kupfert der oben Genannte mit seiner ihn tragenden Partei, der CDU, diese Idee gnadenlos ab und trifft sich jetzt auch zu Gesprächen "Vor Ort". Nur läuft das etwas anders ab, die Bürger müssen zuhören was die Politiker der CDU wollen. Wir durften das eindrucksvoll im Zusammenhang mit der Problematik Busbahnhof erleben.

Die Bürgermeisterkandidatin Anita Schöneberg (SPD) organisiert mit Vera Zenker (SPD) Busrundfahrten für interessierte Bürger um denen die Highlights von Ennepetal während der Fahrt zu zeigen. Die Fahrt endet sodann mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken bei "Oma Bienenstich".

Wieder kupfert der oben genannte diese Idee gnadenlos ab, widmet das ganz um in "Wilhelm kannst Du uns das nicht einmal zeigen…." Klar konnte er, weiß auch er, dass die Gruppe der Rentner eine sehr große Gruppe der Wähler sind.

 

So kommt einem das Bild vom Koch und Kellner. Der Koch muss sich Gedanken machen was er für Gerichte macht, welche Zutaten er verwendet und welcher Preis auf der Speisenkarte stehen sollten. Der Kellner hat diese Speisen nur zu servieren. Der Kellner ist das Bindeglied zwischen Küche und Gast, er ist ausführendes Element in einer gut geführten Gastronomie.

Fällt der Koch aus, kann die Gastronomie dicht machen und mutiert zur Kneipe, in welcher die Kampftrinker  oder neuerdings Flatrate Trinker ausgebildet werden. Dies wäre eine unerfreuliche Aussicht, zumal für eine Stadt die soviel Probleme hat, wo man nämlich einen guten Koch gebrauchen könnte, um bei dem Bild zu bleiben.

xx   xx
Das der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen ein sehr schlechter Koch ist, hat er mit seinem Wirken in den letzten Jahren als verantwortlicher Wirtschaftsförderer und Stadtplaner bewiesen, die beispielsweise Außenwirkung der Stadt ist "unterirdisch". Das Rezept dieses Herrn ist: Die Stadt schön reden oder schön trinken. Und das ist eben nur in einer Kneipe üblich. Und seien wir mal ehrlich, hat Ennepetal es verdient eine billige Kneipe zu sein? Da kommt doch die Frage auf, ist der Gevelsberger überhaupt noch als Kellner einsetzbar? Er hat zwar loyal wie in einer Art sklavischen Ergebenheit alles vom Mund seines Herrn Michael Eckhardt abgelesen und umgesetzt, nur jetzt ist selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten angesagt.

 

Anita Schöneberg kann kochen. Wie ihre Ideen beweisen, hat sie auch nicht ihre Lernfähigkeit eingebüßt, weiß also wie man neue Gerichte kreiert. Auch hat sie sich nicht nur in ihren eigenen vier Wänden aufgehalten, sie ist raus gegangen um Neues zu erfahren.

 

Also ich möchte nicht die Suppe eines Kellners Wilhelm Wiggenhagen genießen, zumal ich in der Ära Michael Eckhardt ( His Masters Voice ) keine Lust auf diese schalen Speisen hatte, die der Gevelsberger immer so servierte. Ich leugne nie meine Herkunft, das Bergische, da mag man kräftige Speisen, klare Worte und kein drum herum reden, wir packen lieber an um etwas zu gestalten. Nicht wie die beiden Kellner Eckhardt und Wiggenhagen, die nach der Devise leben: Wir haben viel zu tun, lassen wir es liegen.

Jürgen Gerhardt

                                                                                   

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.