Irish Folk – ein kleines Stück der grünen Insel bei uns zu Haus

[la] Diese Party war tierisch gut, oh Pardon, wollte sagen "irish" gut. Die Anordnung des Raums war locker und hatte ein einladendes Ambiente. Links neben dem Eingang war eine Theke aufgebaut wo reichlich Guiness oder alkoholfreie Getränke angeboten wurden.  An der  rechten Seite befand sich ein ca. 25 qm großes Podest, das für die Tanzdarbietungen aufgebaut war. Auf der großen Bühne waren bereits mehrere Gitarren deponiert, die schon auf die bevorstehenden Auftritte der beiden Irish-Folk-Musik-Bands neugierig machten. Auf der gegenüberliegenden  Seite des Eingangs war eine Anordnung von mehreren Tischen und Stühlen für diejenigen, die den Abend gerne genießen, aber nicht die ganze Zeit stehen wollten.

Der mittlere Raum war mit Stehtischen ausgerüstet und allmählich füllte sich der Raum.

 

                 

Schon vor Beginn des Programms erfüllte diesen Raum eine ganz besondere Atmospähre.

Man hatte den Eindruck, hier war ein Treffen der Irish-Folk-Fans, denn es gab nur entspannte, strahlende Gesichter, eigentlich keinen, der hier fehl am Platze war. Und so waren fast alle der 350 Gäste inzwischen eingetroffen, als die Show mit dem Einsatz der Tänzer der Irish-Dance-Factory eröffnet wurde.

Die Besucher rückten nah an die kleine Bühne heran, enterten z. T. die große Bühne um von oben alles besser beobachten zu können und erlebten so ein Feuerwerk der Füße, einen Stepptanz, der so richtig einheizte – und das, obwohl bisher kaum Guinnes geflossen war. Ja, sie waren alle gut drauf, das Publikum und die Tänzer, die an diesem Abend dreimal ihre Aufführung meisterten. Und das, obwohl sich mittlerweile im gesamten Raum eine Hitze ausbreitete, die nicht nur durch das feurige Temperament der Tänzer, der zahlreichen Spots oder Getränke geschürt wurde.

     

Nun ging es weiter mit Glengar (Fritz Wesemann und Peter Schmalöer), die mit Geige und Gitarre und stimmungsgeladenem Irish Folk für authentische Atmosphäre sorgten,  mit ihren kleinen Geschichten in Musik verpackt. Man spürte die Seele Irlands und obwohl ich selbst noch nie dort gewesen bin, erfasste mich eine Stimmung, die unbeschreiblich schön und erheiternd war.

Sie hatten es drauf und wäre nicht für diesen Abend Programm angesagt, hätten sie stundenlang weiter spielen können, so begeistert war das Publikum.

     

                          

    
Nach einer weiteren Tanzeinlage der Irish-Dance-Factory hatte die Gruppe CRASH and OH Ihren Auftritt. (Rainer Zinke, Ralf  Weihrauch, Wolfgang Hammelmann und der neue junge Geiger Jonas Liesental).

Zu hören gab es gefühlvolle Balladen, rasende instrumentale Jigs und Reels, sowie Songs aus dem unerschöpflichen Fundus der Sauf- und Rauflieder.
 

       

 

Fast als gehörte es zum Programmteil des Abends, formierten sich einige Mitglieder der Country-Freunde EN aus Schwelm und sorgten mit ihrer spontanen Einlage für eine weitere Bereicherung des Abends. Besonders charmant war, als sich eine junge Dame aus dem Publikum von deren Line-Dance so angesprochen fühlte, dass sie sich einfach in die Reihe einfügte und mit machte, als wäre sie schon lange dabei.

     

Ja, das war Leben pur, Spass, Frohsinn, ein echt gutes Feeling – so als wäre man direkt in Irland, ein kleines Stück der grünen Insel bei uns zu Hause. Man  feierte – ausgelassen und losgelöst bis fast um Mitternacht.

Eine gelungene Veranstaltung, die gerne wiederholt werden darf.

Übrigens, der WDR war  auch vor Ort und wird einen Teil dieser Veranstaltung in "Hier und Heute" bringen. Allerdings meinte die Crew, es könne noch 4 – 5 Wochen bis zur Sendung dauern. Man könne sich aber über das Internet die Vorankündigung einholen.

 

Linde Arndt

für EN-Mosaik

Hier noch ein in YouTube eingestelltes Video über Glengar von Luckystreich.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.