Integration auf Ennepetaler Art II

[jpg] Fördermittel sind für die Ennepetaler Stadt schon mal ein gutes Zeichen, sicher hakt in der Stadtverwaltung jemand kurz nach und checkt die Beträge. Stehen die Beträge, die gezahlt werden, in einem guten Verhältnis zum Aufwand, dann macht man es.

In der Nachbargemeinde Schwelm ist man da schon anders gepolt, dort pflegt man mittels des Koordinierungskreises ausländischer Mitbürger, kurz "KAMS"  ( Hier ein Artikel von uns ) die alltägliche Integration auf der Basis von gegenseitiger Achtung wie selbstverständlich, eben mit Herzblut und ohne Fördertopf.

Es geht um das Thema Integration und das dazu gehörige Projekt Komm-In-Nrw. Für dieses Projekt wurden von dem ehemaligen Minister Laschet 3 Millionen bereit gestellt. Remscheid z.B. hatte für ein vorbildliches Konzept 2009 rund 20.000,– Euro zugesprochen bekommen. Nur, wie gesagt, es war ein Konzept, denn nur dafür gab und gibt es das Geld.

Aber langsam, lassen wir uns erst einmal mit der Problematik Integration befassen.

Die Deutschen hatten in den 50er Jahren einen immensen Bedarf an Arbeitskräften, die Wirtschaft "brummte". Im Laufe der folgenden Jahre brauchte man immer wieder Arbeitskräfte und  aus den unterschiedlichsten Gründen,das bis heute.  

Um nicht unmenschlich dazustehen ließ man auch die Familien zuziehen. "Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen.", so formulierte es Max Frisch  in den 70ern. Dies führte dazu das wir die unterschiedlichsten Nationalitäten als Arbeitskräfte und deren Familien hier im Lande hatten.

Das Problem vergrößerte sich noch damit, dass die Familien Kinder zur Welt brachten die auch zur Schule gingen. So entstand eine Bevölkerungsgruppe die es zwar als Arbeitskräfte gab, die aber als Mitbürger nicht gewollt waren. Die Politik, maßgeblich die CDU und FDP, weigerte sich konstant die entstandene Zuwanderung als Zuwanderung zu sehen und eine vernünftige Zuwanderungspolitik zu machen. Und weil sie das nicht tat, entstanden sogenannte Parallellgesellschaften, die in vielen Städten letztendlich auch zu einer Ghettobildung führte.

NRW ist von diesem Problem wegen Kohle und Stahl besonders betroffen. Durch den Wegfall vieler industrieller Zweige wurden die ausländischen Arbeitskräfte genau wie ihre inländischen Kollegen arbeitslos. Logischerweise fragten die Arbeitslosen nun Transferleistungen nach. In ihre Heimatländer konnten oder wollten sie nicht mehr aus den unterschiedlichsten Gründen zurück. Sie blieben. 2006 waren das rund 7 Millionen, wobei die türkischstämmige Gruppe die größte ist. Und wie das so ist, löst sich ein Problem nicht durch liegenlassen, vielmehr verschärft es sich. Die Kinder der Gastarbeiter, die man nun soziologisch korrekt Migranten nannte, waren in vielen Stadtteilen in der Überzahl. Sie gingen in die Schule und trafen dort auf deutsche Schüler. Da die Mirgantenkinden nur unzureichende deutsche Sprachkenntnisse hatten litt die Qualität der schulischen Ausbildung der Deutschen als auch der Migranten.Die Ghettoisolierung der Städte löste Unbehagen in der deutschen Bevölkerung aus und es wurden Forderungen laut, eine Änderung herbeizuführen. Die unterschiedlichen Kulturen taten noch ihr übriges. 2009 schob man nun die Religion in den Vordergrund, wobei der Islam herhalten musste. Er wurde kurzerhand von einigen Scharfmachern als Terrorreligion diskriminiert. Was natürlich billigste Hetze ist. Christen aus allen Kirchen kommen ohne Probleme seit langem mit den Moslems zurecht, ja, sie feiern sogar gemeinsam die religiösen Feste. Juden, Christen und Moslems wissen von ihrem gemeinsamen Ursprung. Man kennt die Unterschiede und weiß sie zu achten und zu respektieren. Die Allgemeinbevölkerung an den Stammtischen bekommt davon  ziemlich wenig mit.

Änderungen traten mit einer neuen Politikergeneration ein, hier ist vor allen Dingen Armin Laschet in unserem Lande zu nennen, der sich des Integrationsproblems aus pragmatischen Gründen annahm. Es wurden nunmehr Projekte initiiert welche die Integration vorantreiben sollten. Das Sprachproblem war der Aufhänger. Und man erkannte das die Kenntnis der Sprache des Gastlandes die Integration beförderte. So entstand das Projekt Komm-in-NRW, was allerdings weiterentwickelt wurde, also wo nicht mehr nur das Sprachproblem reflektiert wird. Das einige Städte eigene erfolgreiche Wege gingen, sei hier einmal unerwähnt. Nur wie wollte man die Migranten aus der Parallellwelt in der sie leben herausholen und in die Mitte der Gesellschaft integrieren? Denn die haben sich inzwischen in diesen Welten eingerichtet und kommen ganz gut damit zu recht. Menschen haben es nun mal so an sich, dass sie sich ihr eigenes soziales Umfeld nach ihrem Gusto einrichten. Wenn die Deutschen uns nicht wollen, so machen wir unsere eigene Sache, wir brauchen sie nicht, so sagte mir einmal ein Migrant in Oberbarmen. Da klang sehr viel Frust heraus, was sicher auch verständlich ist. Überzeugungsarbeit war und ist angesagt.

   Und jetzt kommt dieses Problem nach Ennepetal. Auslöser war der Antrag der SPD vom 19. Januar (Hier der Artikel ), der im Hauptausschuss nicht gerade freudig aufgenommen und erst einmal in den Auschuss verwiesen wurde um Zeit zu gewinnen.

Anfang des Jahres gab es einen runden Tisch, bei dem es angeblich zur Sache ging, es kam aber nicht viel dabei heraus. Vielmehr soll die Stadt erst einmal ihre Position festgelegt haben – Integration ja aber nach unserem Kopf.

Jetzt lud die Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit, Ennepetal, zu einer Diskussionsrunde "Integration in Ennepetal" ins Haus Ennepetal am 27.November ein. Rund 32 Leute kamen, wovon nur 5 Migranten waren, zieht man die damit schon befassten ab, so waren es nur 2 Migranten. Ennepetal hatte 2009 laut Statistik des Landesamtes 2.598 Nichtdeutsche. Rund 20% davon befinden sich im Alter bis 20 Jahren, also gibt es rund 2.000 Nichtdeutsche in Ennepetal. Statistisch wird nicht mehr nach den einzelnen Nationalitäten unterschieden. Aber nur zwei Migranten? Vernichtender konnte diese Runde nicht sein.

Die Einladung wurde nur in deutsch verschickt, was ein Fehler war. Die Terminangaben waren irreführend, was sicher zur Verunsicherung führte. Inwieweit die Stadt Hilfestellung gab war nicht zu erfahren.

Angeblich sollen Mitglieder von der Initiative bei den Migranten persönlich vorgesprochen und diese eingeladen haben.

 Und so wurde die angebliche Diskussion zu einer fast deutschen Veranstaltung. Es sah so aus als wenn das den Verantwortlichen gerade recht war.
Fest steht, dass Michael Schmidt von der Stadtverwaltung als Geschäftsführer eingesetzt wird, ob das klug war  wage ich zu bezweifeln.

 
      Achim Battenberg  VHS Gev.

Fest steht aber auch, dass 5 Ratsmitglieder in den Integrationsrat als Mitglieder rein kommen. So wurde zwar über die Formalien gesprochen, nur was macht das für einen Sinn, wenn die die es betrifft nicht anwesend waren. Achim Battenberg von der VHS kündigte schon einmal einen Workschop am 21.Januar 2011 an, dort soll es um die Gestaltung und die inhaltliche Ausrichtung des Integrationsrates gehen um an die Fördergelder zu kommen.
Etwas hilflos versuchte Wilhelm Wiggenhagen die anwesenden Migranten zur Mitarbeit zu bewegen, hier assistierte ihm Guiseppe Bianco von der SPD Ratsfraktion. Güzel Albayrak trug provokant die Frage vor, ob die Deutschen die Migranten denn überhaupt noch wollen. Dabei war die Bildzeitung mit einer ihrer reißerischen Schlagzeilen ein gutes Beispiel. Nur wenn wir Migrationspolitik den Stammtischen überlassen, so können wir uns die Zeit sparen. Die Stammtischpolitik wurde ja schon von dem Neonazi im Rat formuliert und über Frau Nachbarin weiter verstärkt.

Die Frage ist doch nur, wieviel will die Stadt zulassen? Das geht von reiner Mitwirkung bis hin zur Mitbestimmung. Wie tief darf der Integrationsrat in die Politik einsteigen? Welche Rechte ist man bereit ihm einzuräumen? Ich will das mal so formulieren: Ist die Stadt Ennepetal denn bereit evtl. dem Integrationsrat bei Beschlüssen eine Sperrminorität zuzugestehen? Ich weiß, das ist ein überzogener Ansatz. Aber nach der Formel, sagt mal was, wir wissen nicht wie wir reagieren werden, so geht es auch nicht. Dann muss diese gönnerhafte Attitüde aus den Vorträgen heraus, es sollte ein klares Bekenntnis zur Integration sichtbar sein. Man will doch auf Augenhöhe miteinander verkehren. Oder nicht? Migranten sind keine Bittsteller, sie sind Mitbürger mit einem anderen kulturellen Hintergrund und Problemen in unserer Gesellschaft sich zu orientieren. Wobei wir zuerst einmal in der Bringschuld stehen.

Das Wort von Andrea Fischer (Bündnisgrünen) hat bei mir noch immer Bestand: Integration heißt Anstrengung, Engagement, Auseinandersetzung und die Bereitschaft, Verantwortung für eine Gemeinschaft zu übernehmen.
Und wenn ich das Wort als Gradmesser nehme, so finde ich hat diese Veranstaltung nichts von diesem Anspruch gehabt.

Es wäre besser gewesen, man hätte sie abgebrochen, nachdem man gesehen hatte, dass man die Migranten nicht erreicht hatte. Übrigens, es gibt nicht nur eine türkischstämmige Gruppe die den Migrantenstatus hat.
Ich denke mir die Politik und Stadtverwaltung sollten in Klausur gehen um sich über die weitere Vorgehensweise zu beraten und zwar unabhängig von der Parteienpräferenz. Das Thema ist zu wichtig bei rund 2.500 Einwohner und deren Erreichbarkeit. Ein Ghetto braucht keine Gesellschaft.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal 

16 Kommentare
  1. Rolf
    Rolf sagte:

    (Kommentar verschoben d. Redaktion)

    Veranstaltung zum Thema Migration, am 27.Nov.´10 halbwegs pünktlich, da man ja zwei verschiedene Zeitangaben hatte, aus dem Internett 16:30 h, in der wap vom selben Tag: 17 Uhr und dann kamen zu einer, denke ich mal, wichtigen Tagung, die meisten Teilnehmer etwas verspätet.
    Pünktlich ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr??? (Scherz)……
    Leider war die Beteiligung der Besucher meiner Meinung nach, unzufriedenstellend, zumindest, was die Meldungen zur Wortwahl betreffen.
    Die Diskussionen eigentlich verhaltend, ging man doch trotz Ankündigung so gut wie nur auf die von den Anwesenden ausgefüllten “weissen Zetteln” ein,
    Naja, man ist ja noch im Aufbau.
    Nach Studuim des erhaltenen Faltblattes “Befugnisse/Rechtsstellung des Integrationsrates” mit Hinweis auf die GO, suchte ich mir mal die GO von NRW hervor und las auch weiter…
    denn, nach §27 GO, Abs.1 Satz 5 heisst es: =Anstelle des Integrationsrates kann durch Beschluß des Rates ein beratender Ausschuß entsprechend §58 (Integrationsausschuß) gebildet werden.=
    Wer jetzt noch weiterliest, findet im Satz 11 dann: = Im I-ausschuß haben Ratsmitglieder u n d die nach Abs.2 Satz 1 gewählten Mitglieder gleiche Rechte.=
    Nur, wer lässt sich gerne in die Karten schauen??
    Also versucht man einen Integrationsrat zu bilden, der zwar 2 Ratsmitglieder (Ausschuß 3) mehr benötig taber kein Mitspeacherecht bekommt.
    Auch eine Art von sozialer-demokratischer Politik…….

  2. Bernie sagte:

    Dieser Artikel hat auch wieder Wellen geschlagen. Jetzt denken die darüber nach wie man Ihnen schaden kann. Immer wieder kommt einer der Politiker in der Stadtverwaltung vorbei. Große Besprechung, große Ratlosigkeit, dann wieder die Tratscherei auf den Fluren und in der Kantine.
    Wir haben ja wirklich keine Erfolge vorzuweisen und das ist hier jedem in den Stadtverwaltung klar.

  3. Benkdash sagte:

    Wir wollen Integration, die Deutschen wollen nicht. Deutsche wollen ja nur reden, wie sie es schon immer getan. Warum wurde die Einladung nicht an alle verschickt? Komisch.
    Wir sind nur zum arbeiten gut.

  4. Rolf sagte:

    zu Benkdash..
    Phrasendrescherei kann keiner gebrauchen…………
    Integration heisst: sich anzupassen, einzufügen, mitmachen!
    Hat mit Religion nichts zu tun.
    Habe selbst vor 2 Jahren schon versucht über einen unter Euren Landsleuten bekannte Leute anzusprechen und mich angeboten, den Kindern bei “Sprachproblemen” zu helfen, da ich viele kenne, die nicht hier geboren wurden und aus den beruflichen Zeiten viel in europäischen Ländern sein musste; nur, auf mein Angebot wurde nicht eingegangen weil kein Intresse vorhanden war !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Soviel zu Deinem Komentar!!

  5. Benkdash sagte:

    Rolf

    Sie schreiben

    Integration heisst: sich anzupassen, einzufügen, mitmachen!

    Genauso kennen wir die Deutschen.Wir sind nichts und ihr seid alles.

  6. gevelsberger sagte:

    @ bernie, ich weiss ja nicht, welche kollegen sie um sich haben, ich durfte heute mit mehreren ennepetaler kollegen sprechen, und die kannten teilweise en-mosaik garnicht oder hatten länger nicht darin gelesen (zugegeben, alle in der position von sachbearbeitern).
    haben sie direkten draht zur führungsspitze ?
    ansonsten ist integration, und das nicht nur in ennepetal, politische gewissenreinigung ohne konkrete ziele und mitarbeit der zu integrierenden. haben sie erfahren, liebe redaktion, wieviele stimmen in gevelsberg abgegeben wurden ?
    kleiner tip: es waren sehr deutlich viel weniger als bei der letzten wahl…. 😉

  7. Rolf sagte:

    Benkdash, was verstehst Du da nicht?
    Du kommst nur mit verallgemeinerten Vorurteilen daher, lese mal richtig, was ich geschreiben habe.

  8. Redaktion
    Redaktion sagte:

    @gevelsberger

    Wenn ich weiß wie viel Stimmen in Gevelsberg abgegeben wurden, bekomme ich dann einen Preis?

    Nein, im Ernst. Wenn wir nicht wollen, dass sich in unseren Städten Ghettos bilden, muss die Politik etwas mehr tun.
    Aber ich habe den Eindruck, der Politik ist es schon recht wenn sich Ghettos bilden. Dadurch werden Vorurteile verstärkt und Ängste der beiden Gruppen (Deutsche gegen Nichtdeutsche) geschürt. Und mit einem Klima der Angst lässt es sich eben besser regieren. Die dadurch freiwerdenden Agressionen lassen sich sehr gut steuern.
    Sie erwarten doch sicher nicht den großen Hurraschrei der Nichtdeutschen, wenn die Deutschen in ihrer unermesslichen Güte ein Angebot, und das noch ohne Konzept, der Integration machen? So naiv kann nun wirklich keiner sein.
    Und die Deutschen? Nun, die Stammtische diskutieren recht heftig. In welcher Richtung, dies muss man nicht ausführen.
    Die Deutsche die nicht an den Stammtischen diskutieren, sehen das ganze Treiben als dass an was es ist – eine Alibiveranstaltung.

  9. Rolf sagte:

    @gevelsberger
    ImPrinzip muss ich Ihnen leider Recht geben, da man dieses Thema “verschlafen” hat und man sich
    schon vor 20 Jahren hätte dem stellen müssen, auf allen Ebenen aber wie auch dieses Thema wurde
    es erst mal “ausgesessen”, vielleicht erledigt es sich von alleine!
    Traurig aber wahr!
    Habe in meinem Berufsleben sehr viel Kontakt zu , wie Sie sich ausdrücken, Nichtdeutschen, gehabt,
    mit denen zusammengearbeitet und auch zusammen gelebt und keinerlei Probleme bekommen.
    Es gibt halt in allen Völkergruppen Menschen, die, sags mal so, ihren eigenen Weg gehen wollen.
    Vor gut 2 Jahren hatte ich, wie oben unter 4. zu lesen ist, mich an die Menschen gewandt aber ohne Erfolg und irgendwie kann ich dann nicht verstehen, wenn ich jemanden die “Hand” reiche, dieser sie ausschlägt und sich im nach hinein beschwert, man will ja nicht als Deutscher, für solch ein Verhalten hab ich kein Verständnis.

  10. Redaktion
    Redaktion sagte:

    “Nichtdeutsche” diesen Terminus habe ich als statistische Größe der Statistik des Landesamtes für Statistik entnommen.
    Im Bereich der Statistik zeigt sich ein Teil des Dilemmas der Integration. Auf der einen Seite wurde die Unterscheidung nach Ethnie unterbunden, man führte aber kurz darauf den Terminus “Nichtdeutsche” ein.

  11. Redaktion
    Redaktion sagte:

    @gevelsberger
    Ich habe mal in meiner Statistik nachgesehen. Ich habe keine Abnahme der städtischen Zugriffe feststellen können, eher das Gegenteil.
    IP Adressen verbunden mit den Mac Adressen sind immer noch ansteigend. Die Steigerungsraten sind zwar nicht so groß wie die allgemeinen Steigerungsraten, aber sie steigen immer noch.Offensichtlich entspricht das Gesagte nicht der Realität.

  12. güzel albayrak sagte:

    sehr geehrte Damen und Herren,als Mitveranstalter der Veranstaltung-mit Uwe Schumacher zusammen-möchte ich uns mit der verschiedene Zeitangabe,die nicht teilweise von uns abhängte,entschuldigen.Ich und Uwe Schumacher haben dieses Veranstaltung als Privatperson hervor gerufen.Ich bin Mitglied der Partei DIE LINKE und er SPD.Die Veranstaltung wurde Überparteilich organisiert.Wir haben in Milspe an vielen Geschäften ,die von uns selbst erfassten Einladungen verteilt bzw ausgehändigt.Haben gleichzeitig 100 Stück in die Briefkästen reingeworfen.Nun zu Thema:Intergration basiert auf gegenseitigkeit Man muss es wollen. .Beide Seiten-Deutsche Immigranten-,wenn sie zusammen leben möchten,müssen aufeinander zugehe n.Beide Seiten müssen gegenseitig akzeptieren.Ich bin seit 40 Jahre in der BRD.Intergration basiert auf zwei graviende Punkte .Erstens Anerkennung der Grundgesetz und die Sprache.Alles andere ist individuelle Sache.Ob einer in die Kirche geht oder in die Moschee oder sonst wohin.Das ich meine Umgebung sauber und Ordnung halten muss,dass ist doch selbsverständlich.Nur mit dieser Thema Intergration wollen die Altparteien im Grunde die Menschen gegeneinander aufhetzen,damit sie das Land in Ruhe weiter regieren können.Beispiele git es genug.Sarrazin ;Bildzeitungsartikeln usw,In dieser Republik gibt es genug Probleme wie Arbeitlosigkeit,Zukunft,Älterer Menschen,Schulen,Verarmung der Gesellschaft usw.Was tut die Politik nun.Stat dieses zulösen,hetzen sie Deutsche gegen Ausländer ,Deutsche gegen Aussiedler und Übersiedler,Deutsche gegen Asylanten,Deutsche gegen Sinti-Roma und die gesammt Gesellschaft gegen Hartz-V-Empfänger.Was haben die Kommunalpolitiker für das Zusammenleben getan.Seit 30 Jahren in Ennepetal lebender Mensch habe NICHTS gesehen auch nicht gespürt. Alle Parteien sollen mir eine Beispiel erwehnen.Sie(CDU;SPD;FDP;GRÜNEN;UBE)haben sich in die Sonne gelegen.Sie haben sich nochnichtmal die Mühe gemacht die Menschen(Immigranten) anzusprechen um die politische teihabe vorort.Wo sie vor paar Jahren festgestellt haben,dass bei der Immigranten einen Wählerpotenzial vorhanden ist, dann haben sie sich `für´die Immigranten interresiert.Aber nur wegen der Wählerstimmen.Ich weiss ,dass die CDU/FDP/CSU Regierungen ständig gegen das Zusammenleben im Lande politik gemacht haben und auch Heute noch machen.Aber was ist mt der sogennanten Immigranten `freundliche` SPD und DIE GRÜNEN.Vor einpaar Jahren waren sie auch an der Regierung bis auf kleinigkeiten haben sie am Thema verfehlt.Dieses widerspiegelt sich auch in Ennepetal Diese Parteien haben die Immigranten als Gesellschaft in Ennepetal vergessen auch über sie hinausgeschaut.Zur Benkdash möchte ich was sagen.Benkdash ,bitte nicht pauschalisieren.Nicht DIE DEUTSCHE ,sondern in einzelperson kritisieren.Uwe Schumacher kenne ich als familier seit über 20 Jahre.Den Uwe würde ich mit hunderte von türkische Landsleute nicht tauschen.Es kommt nicht dadrauf an ,woher der MENSCH kommt,sondern wie denkt er/sie.Dieses wie Denken können wir aber vom herschenden Politik nicht trennen.Sicherlich gibt es gesellschaftsprobleme. Wir können die Probleme dann beseitigen,wenn wir gemeinsam dagegen angehen würden.Ich beende mein Schreiben mit ein kurzer Gedicht v.ein türkischer Dichter Nazim Hikmet: Leben ,wie ein Baum ,im einzeln und Frei,wie eine Wald in Brüderlichkeit,DAS IST UNSERER SEHNSUCH.

  13. Benkdash sagte:

    Güzel ich bin 35 Jahre hier in Deutschland. Ich wurde als Kaffer, Ölauge beschimpft. Kultur soll ich keine haben. Ich war und bin bei den Deutschen nichts wert. Gut ein und zwei Deutsche waren nett, aber mehr nicht.
    Und jetzt auf einmal soll das anders sein. ich lache nur darüber. Meine Kinder haben gut gelernt und sind jetzt alle zurück in der Türkei. Dort haben sie eine gute Arbeit bekommen, dort will man sie auch.
    Noch zwei Jahre ich fahre wieder nach Hause, dort wo man mich mag.

  14. Petra sagte:

    @güzel albayrak (#12)

    Sie bringen es auf den Punkt:
    “Integration basiert auf Gegenseitigkeit. Man muss es wollen.” – “Aber was ist mit der sogenannten Immigranten ‘freundlichen’ SPD und den GRÜNEN?”
    Na klar, SPD und GRÜNE sind über ihre Programme dem Thema Immigration in besonderer Weise verpflichtet. In Ennepetal merkt man davon nahezu nichts – leider! Von den Ennepetaler GRÜNEN habe ich dazu (Immigration, Integration) noch gar nichts gehört oder gelesen. Bei der SPD werkeln ein paar “Einzelkämpfer” für den Integrationsrat, während sich das Gros der Partei auf schweigendes Zu- bzw. Wegschauen zurückzieht. Die Ennepetaler GRÜNEN sind zu einer CDU-Gruppe degeneriert, sie haben ihr grünes Profil abgestreift. Das überalterte Führungspersonal der SPD blinkt links und überholt rechts, sie träumen davon, die bessere CDU zu sein.

  15. güzel albayrak sagte:

    Petra,Sie haben recht .Genau das meinte ich.Bei o.g Veranstaltung konnte ich v.Herrn Peter Schnurbusch feststellen,als ich in der Runde gefragt habe,ob der Intergrationsrat eine beratender oder selbsbestimmenge Gremium sein wird.Herr Schnurbusch meldete sich zum Wort,und sagte nach dem Motto entweder nimmt ihr es soan wie der Intergratiosrat an oder es gibt nichts.Aber -das wusste ich vorher nicht,Dank Rolf gibt es auch noch andere Möglichkeiten s.o Rolfs Artikel.

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.