Grußwort des Gevelsberger Bürgermeisters Claus Jacobi zum Jahreswechsel 2014 / 2015

Bürgermeister Claus Jacobi Foto: Linde Arndt

Bürgermeister Claus Jacobi
Foto: Linde Arndt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Ende eines jeden Jahres, in den besinnlichen und geruhsamen Stunden zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel, schauen wir gerne im Kreis von Freunden und Familienmitgliedern auf die letzten zwölf Monate zurück und ziehen Resümee über das gemeinsam Erreichte.

Auch in unserer schönen Stadt Gevelsberg konnte im zu Ende gehenden Jahr wieder Vieles neu gestaltet und erfolgreich abgeschlossen werden. Neben der Fertigstellung des Ennepebogens konnten die Bauarbeiten an der Hagener Straße zwischen „Nirgena“ und „An der Drehbank“ in den ersten Monaten des Jahres endlich beendet werden und ein ganz neues Stadtbild trat in Haufe und Nirgena hervor. Die offizielle Einweihung haben wir am 27. April zusammen mit Verkehrsminister Michael Groschek und unzähligen Gästen aus der gesamten Region gefeiert. Was dieses „Interkulturelle Bürgerfest“ aber vor allem zu einem unvergesslichen Event in unserer Stadt gemacht hat, war das große Engagement der hier lebenden Menschen sowie das Mitwirken der vielen Vereine und Institutionen. Als Gemeinschaft hatten wir uns seit Planungsbeginn das Ziel gesetzt, allen Gästen die kulturelle Vielfalt und die Lebendigkeit dieser besonderen Nachbarschaft zu präsentieren und haben letztlich darüber hinaus deutlich gezeigt, dass wir – ganz gleich welcher kulturellen Herkunft oder Religion – durch die Liebe zu unserer Stadt verbunden sind.

Ein jeder von uns verbindet das zu Ende gehende Jahr aber auch mit ganz eigenen Erinnerungen und besonderen Erlebnissen. Ganz gleich, ob als Highlight des Jahres 2014 der Besuch des Vorsitzenden des Kinderschutzbundes Heinz Hillgers zu Jahresbeginn, die rasanten Abfahrten beim Gevelsberger Seifenkistenrennen, die Momente der europäischen Freundschaft zum 10-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum in unserer italienischen Partnerstadt Butera, die große Feier zum 5. Geburtstag des Bürgerhauses Alte Johanneskirche, die weltoffene Nachbarschaft beim 10. Berger Stadtteilfest oder die gemeinsame Zeit auf dem Boulevard und unserer schönen Gevelsberger Kirmes gelten: Wir Gevelsbergerinnen und Gevelsberger dürfen dankbar zurückschauen auf ein sehr bewegtes und erfolgreiches Jahr 2014. Wie schon in den vergangenen Jahren basieren all diese Erfolgsmomente auf den Stärken unserer Bürgerinnen und Bürger. Den Menschen, die hier wohnen und arbeiten und die unser Gemeinwohl mit ihrer Initiative und Kreativität, ihrer Tatkraft und ihrem Engagement aktiv mit gestalten. Ihnen gebührt heute mein Dank und meine große Anerkennung, denn Gevelsberg wäre ohne das tatkräftige Wirken und das menschliche Miteinander seiner Bürgerinnen und Bürger nicht vorstellbar.

Mit dem Jahreswechsel einher geht auch ein Ausblick auf das vor uns liegende Jahr. Viele von uns sind bereits voller Erwartungen auf 2015, sind mit Planungen betraut, stimmen Vorhaben ab und bereiten sich auf ein neues ereignisreiches und erfolgreiches Jahr vor. So wird ab dem kommenden Jahr nach dem oben genannten Vorbild die B7 im Ortsteil Vogelsang zwischen Breddestraße und der Stadtgrenze zu Hagen städtebaulich deutlich aufgewertet. Außerdem erwartet uns ein spannendes Zertifizierungsverfahren zur „familiengerechte Kommune Gevelsberg“ sowie die Teilnahme der etwas ländlicher geprägten Ortsteile Silschede und Asbeck am städteübergreifenden Leader-Projekt.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach einem Jahr, in dem in einem erschreckend hohen Ausmaß internationale Kriege und Krisenherde die Welt erschüttert haben und unzählige Menschen weltweit in diesen Tagen statt vorweihnachtlicher Stimmung Hunger, Krankheit, Terror und Angst erleben müssen, möchte ich unsere Gedanken abschließend weit über unserer Stadtgrenzen hinaus öffnen. Wenn wir uns der Lage der Menschen in den betroffenen Gebieten bewusst werden und uns derer annehmen, für die das Jahr 2014 mit dem Abschiednehmen von einem nahestehenden Angehörigen oder Freund oder der eigenen Heimat verbunden bleiben wird, so gewinnt die tiefe Bedeutung der Worte Dankbarkeit und Nächstenliebe an neuer Kraft. Mögen uns die Botschaft von Weihnachten und der heilsame Blick in die Krippe das ganze Jahr die Zuversicht schenken, dass wir als Menschen nie allein sind, wenn wir für den Nächsten da sein wollen.

In diesem Sinne wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, in Frieden und Harmonie, nicht nur in unserer Stadt, sondern in möglichst vielen Teilen der Welt, sowie uns allen für das neue Jahr Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Herzlichst

Ihr
Jacobi-Unterschrift

 

Claus Jacobi
Bürgermeister

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