Gastronomie am Ennepebogen

 
Gastronomie "La Caverna" am Ennepebogen in Gevelsberg                                                                                      Foto:   ©  Linde Arndt
 

[la] In Gevelsberg geht alles immer Step by Step. So hat man bereits im Vorfeld in den Planungen  ein Ziel vor Augen, das man beharrlich anstrebt. Sehr wahrscheinlich ist dass das Geheimnis, warum Gevelsberg sich immer mehr zu einer liebenswerten und lebenswerten Stadt entwickelt hat.
Der Branchenmix in der Fußgängerzone und der Mittelstraße ist ausgewogen und selbst wenn einmal ein Geschäft schließt, so finden sich rasch Nachfolger, die die Lücke wieder schließen. Attraktive Veranstaltungen, geführte verkaufsoffene Sonntage, überhaupt die Kommunikation und Bereitschaft der Stadtverwaltung und der  Einzelhändler von ProCity (mit einem hervorragenden Management und Stadtmarketing) für ihre Stadt etwas zu tun, ist  ein beachtlicher Punkt, der zum Gelingen des Gesamtkonzeptes beiträgt.

Nicht zuletzt aber sind es die vier starken Säulen "Stadtverwaltung" – "Sparkasse" – "Bauverein" – "AVU", die eine bedeutende Symbiose eingegangen sind und die durch verlässliche und hochmotivierte Mitarbeiter unterstützt werden aber auch  durch  einzelne Unternehmen aus Gevelsberg, die als Sponsoren oder Förderer das ganze Gelingen der Vorhaben abrunden. 

Und so ist Gevelsberg auf dem Wege, mit dem Gesamtkonzept des "Ennepe-Bogens" (von dem erst ein Detailstück verwirklicht werden konnte) eine besondere Oase in einer pulsierenden Stadt zu schaffen, die bald schon ein Alleinstellungsmerkmal im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Metropole Ruhr darstellen wird.

So sollen nicht nur die bereits jetzt schon zahlreichen Spaziergänger oder Besucher des Ennepebogens, sondern auch weitere, erwartete Interessierte die Möglichkeit haben, hier zu entspannen, im gemütlichen Ambiente eine Pause einzulegen und sich bewirten zu lassen. Aber auch die jungen Und jung gebliebenen Gevelsberger, werden hier chillen, abhängen und ihre afterwork Partys feiern können.

Außergewöhnliche  Konzepte verlangen außergewöhnliche Taten und so ist mit dem Umbau der alten, früher als Lagerräume genutzten, Katakomen unter der Jahnstraße ein geniales Werk gelungen, etwas Einmaliges.

Es gehört schon sehr viel Mut für die Stadtverwaltung aber auch die beiden Inhaber Marco Roppertz und Anojan Sivapalasundaram dazu, diese Idee aufzugreifen und in die Tat umzusetzen. Und es ist Ihnen beiden ja auch gewiss baurechtlich nicht leicht gemacht worden. Ein Neubau wäre sicher problemloser gewesen und hätte platzmässig dort unten durchaus hingepaßt. Die Katakomben hätten dann als Lagerräume für Geräte, Liegestühle oder sonstige Dinge weiter genutzt werden können. Aber dann wäre es nicht das, was man jetzt dort vorfindet.


Foto: © Linde Arndt
  Gestern war Eröffnung und wie zu erwarten, strömten die Gevelsberger (viele Nachbarstädtler haben wir auch gesichtet) zum Ennepebogen. Die Räume waren voller Menschen. Wenn einige das Lokal verließen, kamen andere nach. Viele warteten gespannt darauf, dass der anwesende Bürgermeister Jacobi  eine Ansprache hielt. Aber dazu kam es leider nicht, da er die Eröffnungsrede gerne mit den Inhabern halten wollte, diese aber – trotz Personal – durch den Andrang der Gäste so im Stress waren, dass sich keine Gelegenheit bot. Es war für sie Premiere und sie waren völlig überwältigt von dem Zuspruch.

Dann kamen noch die Sternsinger, die von allen freudig begrüßt wurden und sangen ihr Lied (und machten reichlich Beute – gegönnt sei es ihnen).
Wir haben uns dann wieder auf den Weg gemacht, um anderen nachkommenden Besuchern Platz zu machen und weitere Termine wahrzunehmen.

Gevelsberg und den beiden Gastronomen wünschen wir gutes Gelingen. Der Start ist gemacht. Jetzt sind alle Gevelsberger und Menschen aus den Nachbarstädten gefragt dazu beizutragen. Ich denke, wenn erst einmal der Sommer kommt und die Liegestühle  dann im noch aufzubringenden Sand stehen, wenn also das Strandfeeling durch die Natur, das Rauschen der Ennepe und die Drinks der "LaCaverna" (und hoffentlich viel Sonnenschein) einsetzt, dass dann noch mehr  Besucher aus der Umgebung, neben den Gevelsbergern, begrüßen kann.

Ein paar Fotos (© Linde Arndt) zum einstimmen stellen wir gern auf diese Seite.

  [nggallery id=461]  

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.