Freunde der Partnerstadt Vilvoorde auf Stippvisite in Ennepetal

 

[la] Seit 1973 steht Ennepetal in offizieller Städtepartnerschaft mit der Stadt Vilvoorde in Belgien, einer Partnerschaft, die über diese Jahre anhaltend gepflegt wurde. So haben auch schon zahlreiche Ausstellungen belgischer Künstler in unserem Ennepetal stattgefunden. Einer dieser Künstler Pierre Bogaerts, Vorsitzender des Vereins Koninklijke Portaelskring Vilvoorde(B) ist seit geraumer Zeit auch Mitglied unseres heimischen Kunstraum-EN e.V., mit welchem er auch anderenorts schon gemeinsame Ausstellungen bestückt hat.

Vilvoorde möchte im künstlerischen Bereich ein umfassendes Netzwerk aufbauen und in diesem Sinne auch die Aktivitäten mit ihrer Partnerstadt Ennepetal intensivieren.

Spontan wurde ein kurzfristiger Besuchstermin für ein Vorgespräch angesetzt, zumal Pierre Bogaerts und drei weitere Künstler aus Belgien bei dem diesjährigen Gemeinschaftsprojekt der Städte Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Sprockhövel "Kohle, Kühe; Kunst – 4 Städte, ein Weg" im Hülsenbecker Tal mit einer Performance vertreten ist und sich bei dieser Gelegenheit direkt einmal anschauen wollten, wo die Stätte ihres Wirkens sein wird.

 

Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, der erst am Vormittag von dem Besuch erfuhr, wollte es sich nicht nehmen lassen, die belgischen Freunde persönlich zu begrüßen, zumal er schon seit Jahren  Pierre Bogaerts von den partnerstadtlichen Verbindungen her persönlich kennt.

Seine Pressesprecherin, Frau Sabine Schüler-Bültmann, sorgte darauf hin dafür, dass trotz bereits bestehender Termine an diesem Tag noch ein Gespräch mit den Belgiern stattfinden konnte.

v.l.n.r. Markus Nottke, Werner Kollhoff, Sabine Schüler-Bültmann,
          Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen
   

 

Ungeduldig wartend saßen sie mit Werner Kollhoff, dem 1. Vorsitzenden des Kunstraum-EN e.V. in der Pizzeria am Marktplatz und machten sich schon Sorgen, da die Gäste nicht, wie angekündigt, eintrafen.

 

Und dann  waren sie da und es war ein herzlicher Empfang.

                        
  v.l.n.r. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, Roland van Laethem, Hugo Beullens, Jan van Lysebetten, Pierre Bogaerts
 

            
Nachdem alle für diesen Tag wichtigen Punkte in dem Vorgespräch geklärt waren, ging es für den Bürgermeister und Frau Schüler-Bültmann zum nächsten Termin und die belgischen Künstler machten sich nun mit Markus Nottke, dem künstlerischen Leiter des Projektes "Kohle, Kühe, Kunst – 4 Städte, ein Weg" auf den Weg zur Hülsenbecke, um den Platz festzuschreiben, an dem im Mai ihre Darbietungen stattfinden sollen.

Es war eisekalt in der Hülsenbecke und Pierre Bogaerts sagte: "Nun bin ich schon so viele Male in Ennepetal gewesen, aber das ist das erste Mal im Schnee."

           

Seine Künstlerkollegen, die alle ihre Kameras dabei hatten, waren fasziniert von der landschaftlichen Schönheit, die noch mit Restschnee bedeckt und bizarren Eisgebilden  am Rande des Gewässers und kamen nur langsam zu ihrem Ausstellungsplatz, weil die Landschaft  immer wieder zu neuen, interessanten Aufnahmen verlockte.

Dann waren wir ziemlich an der oberen Spitze des Hülsenbecker Tales in der Nähe der Musikmuschel angekommen und dieser Platz wurde als ideal für ihr Vorhaben ausgewählt.

Nun sind sie alle schon gespannt auf das große Ereignis im Mai 2010.

              

v.l.n.r. Roland van Laethem, Jan van Lysebetten, Hugo Beullens, Pierre Bogaerts, Markus Nottke
 
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